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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AD7794 Datenblatt: Verständnis


Autor: Simon Nomis (r4b3)
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Hallo zusammen!

Ich hoffe hier kann mir geholfen werden.

1) Im Zuge einer Temperaturmessung benutze ich den AD7794.
Das Datenblatt erklärt mir, dass der Referenzeingang einen
"Avarage Reference Input Current" von "400nA/V typ" hat.
Bei einer Referenzspannung von 0,6V sind das 240nA typ.
Da ich jetzt aber versuche eine Fehlerrechnung durchzuführen frage ich 
mich,
was ich mit der Bezeichnung "typ" anfangen soll. Um wieviel kann der 
wert denn nun Schwanken, wenn da "typisch" steht...?! (Minimal und 
Maximal).
[angenommen die Referenzspannung wäre absolut konstant].

2) Im Datenblatt zu dem ADC steht weiter, dass der "avarage input 
current" der Analoteingänge +/- max 3nA sein kann. Kann ich das so 
verstehen, dass tatsächelich nicht klar ist, in welche Richtung (rein 
oder raus) der Leckstrom fließt? Nach dem Motto: zwischen den 
Differenzeingängen IM ADC ist nicht unbedingt ein Ohm'scher-Widerstand, 
sondern irgendetwas obskures, dass den Stromfluß in beide Richtungen 
ermöglicht.
Oder ist das rein davon abhängig, wie rum die Eingangsspannung gepolt 
ist (sozusagen, wenn ich Plus- und Minuspol vertausche am Eingang, 
fließt der Leckstrom andersherum, immer einer rein und einer raus.)

Wäre super, wenn ihr mir da helfen könntet!
Danke schonmal!!!

cheers!

Autor: MaWin (Gast)
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> Um wieviel kann der wert denn nun Schwanken, wenn da "typisch" steht...?!

Beliebig. Nur MIN und MAX Angaben helfen das eizugrenzen.
Du bekommst dann zwar vielleicht immer noch Bauteile, die unterhalb MIN 
oder überhalb MAX liegen, kannst die aber wenigstens zurückschicken, 
weil sie nicht der Werbung entsprechen.

> Kann ich das so verstehen, dass tatsächelich nicht klar ist,
> in welche Richtung (rein oder raus) der Leckstrom fließt?

Ja.

Hängt von der Spannung und der anderen Eingangsspannung ab.

Autor: Simon Nomis (r4b3)
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Danke für Deine Antwort!
Hatte sowas befürchtet...

Danke nochmal, cheers!

Autor: Simon Nomis (r4b3)
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Sorry, aber da muss ich nochmal nachfragen:
Es geht um den +/- 3nA-Strom in/aus den Analogeingängen.

folgendes angenommen:

     _U (z.B. +5V)
     |
     |              ___________
     +--------------|A_in(+)
     |              |
    ---             |
    |R|             |
    | |             |    ADC
    ---             |
     |              |
     +--------------|A_in(-)
     |              |____________
     |
     |
    ---
     Gnd

Sehe ich das richtig, bei U=+5V fließt ein Leckstrom I_L in A_in(+) rein 
und aus A_in(-) raus? Und wenn ich die Versorgungsspannung U von +5V auf 
-5V ändere, dann andersherum, aber nicht irgendwie wahrlos, oder?

Danke schonmal!!!

Autor: Arc Net (arc)
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Simon Nomis schrieb:
> Sorry, aber da muss ich nochmal nachfragen:
> Es geht um den +/- 3nA-Strom in/aus den Analogeingängen.
>
> folgendes angenommen:
>
>      _U (z.B. +5V)
>      |
>      |              _____________
>      +--------------|A_in(+)
>      |              |
>     ---             |
>     |R|             |
>     | |             |    ADC
>     ---             |
>      |              |
>      +--------------|A_in(-)
>      |              |____________
>      |
>      |
>     ---
>      Gnd
>
> Sehe ich das richtig, bei U=+5V fließt ein Leckstrom I_L in A_in(+) rein
> und aus A_in(-) raus? Und wenn ich die Versorgungsspannung U von +5V auf
> -5V ändere, dann andersherum, aber nicht irgendwie wahrlos, oder?
>
> Danke schonmal!!!

Für die Leckströme gibt es mehrere Quellen.
Zum einen die Leckströme der Eingangsschutzdioden, die Input 
Bias/Offset-Ströme der internen Buffer/Verstärker oder der Leckstrom des 
Modulators (falls der Buffer ausgeschaltet ist), des 
Eingangsmultiplexers, der zuschaltbaren Bias-Spannung, der 
Burnout-Stromquellen, parasitäre Leckströme durch Dreck/Staub auf der 
Platine und den Widerstand der Platine (letzteres spielt hier keine 
Rolle).

Jetzt kann man überlegen warum und wie diese auftreten.

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