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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Strommessung mit Hysterese


Autor: Michael (Gast)
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Hallo zusammen,

ich messe über einen Shuntwiderstand einen Strom. Wenn dieser Strom 
350mA übersteigt möchte ich gerne einen Transitor auschalten und wenn 
der Strom auf ca. 0-50mA abgesunken ist den Transistor wieder 
einschalten. Wie kann man soetwas am besten lösen?

Autor: mhh (Gast)
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Autor: Remote One (remote1)
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Schau dir mal das an:
http://www.elektroniktutor.de/analog/kompar.html

Der Ausgang des OPVs treibt dann einfach deinen Transistor.

Edit: schon wieder zu spät^^

Autor: Michael (Gast)
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Hallo,

an einen Komperator habe ich auch schon gedacht. Aber ist es damit 
möglich die Hysterese so genau einzustellen?

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Natürlich!

Erzähl mal, wie groß dein Shunt-Widerstand ist und was für 
Versorgungsspannungen du verwenden kannst.

Kai Klaas

Autor: Michael (Gast)
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Hallo,

der Shunt hat 1 Ohm und als Versorgungsspannung habe ich nur 10V zur 
Verfügung.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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So, zum Beispiel.

Wenn die 50mA Schwelle genauer sein soll, dann einen besseren Komparator 
verwenden, der am Ausgang näher an 0V herankommt. Oder das Signal erst 
mal verstärken und dann auf einen Komparator geben.

An den Ausgang kannst du direkt einen BS170 schalten.

Was willst du denn für einen Transistor schalten? Erzähl mal mehr über 
dein Projekt.

Kai Klaas

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Kai,

ich möchte mir eine Styroporsäge mit Konstantandraht bauen. Dieser Draht 
hat ungefähr einen Widerstand von 1 Ohm (so 10cm für die Laubsäge). Bei 
100mA glüht er richtig schön, dass man mit ihm schneiden kann. Leider 
ist es sehr schwer die Spannung von 0,1V gleich zu halten, zumindest mit 
meinem Netzteil. Deshalb wollte ich es über eine Art Strombegrenzung 
machen. Damit der Strom nicht so schnell ansteigt dachte ich noch an 
eine Drosselspule.


+10V
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Spule
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Transistor von der Hysterese angesteuert
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|
mein Stück K-Draht
|
|
Masse

Autor: mhh (Gast)
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Was Du brauchst, nennt sich Konstantstromquelle. Du musst nichts ein- 
oder ausschalten, sondern auf den gewünschten Strom regeln. Wenn Du bei 
0,1A gute Ergebnisse hast, solltest Du eine Regelbarkeit zwischen 50 bis 
150mA vorsehen (wegen unterschiedlicher Materialdicken, die Du schneiden 
möchtest).

Autor: Sven (Gast)
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Wie jetzt? Du kannst das Netzteil regeln? Dann nimm eine Glühlampe vor 
den Heizdraht, je nach Spannung z.B. eine 6V 0.6W vom Fahrradrücklicht, 
oder 12V 1.2W, also irgendwas was bei Deiner Spannung 0.1A fließen läßt. 
Wenn Du mehr als 0.1A brauchst, nimm eine Lampe mit höherer Leistung.

Oder einen Vorwiderstand, der müsste bei 10V 100ohm haben, um 0.1A 
fließen zu lassen, dabei 1W Leistung abkönnen, besser 2W.

Wenn Du das Netzteil nicht regeln kannst, nimm ein Poti 100ohm 4W und 
einen Widerstand 50ohm 2W, besser 3-4W. Schalte die in Reihe zum 
Heizdraht, dann kannst Du mit dem Poti den Strom zwischen 70mA und 200mA 
einstellen.

Autor: Michael (Gast)
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Hallo,

danke für die guten Ideen. Ich wollte die überschüssige Leistung aber 
nicht verheizen. So könnte man die ganze Sache auch mit einem 9V Block 
länger betreiben.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Michael (Gast)

>danke für die guten Ideen. Ich wollte die überschüssige Leistung aber
>nicht verheizen. So könnte man die ganze Sache auch mit einem 9V Block
>länger betreiben.

9V Block und 100mA? Der Herr belieben zu scherzen . . .
Für diese Anwendung empfiehlt sich eine Konstantstromquelle auf 
Schaltreglerbasis. Hab ich letztens mal mit einem Komparator gebaut, für 
eine Leistungsarme Magnetsteuerung. Siehe Artikel 
Konstzantstromquelle.
Aber Achtung! Die letzte Schaltung im Artikel ist vermurkst!

MFG
Falk

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Falk,

ein 9V Block kann doch 300mAh. Wenn er mir 100mA für eine halbe Stunde 
liefert ist das schon Super. Das was ich mir gedacht habe funktioniert 
doch auch mit einem Komparator, ist also ähnlich wie deine Schaltung.

Autor: BMK (Gast)
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Ein idealer 9V Block Alkaline mit 300mAh liefert
- 30mA für 10 Std
- 300mA für 1 Std
- 3000mA für 6 min
und hält dabei die Spannung bis zum Ende auf 9V

Der muss aber erst noch erfunden werden.

Ein realer 9V Block Alkaline liefert etwa
30mA für 10 Std wobei die Spannung kontinuierlich
von 9V bis 4,5V (Entladeende) runtergeht.

Bei wesentlich höheren Entladeströmen verringert sich die Kapazität 
drastisch und die Spannung bricht sofort ein nach wenigen Minuten
ist nur noch ein Teil der 9V vorhanden.

Besser können das entsprechende aufladbare Blöcke NiMh,
die haben aber bei 6 Zellen nur 7,2V Nennspannung.
7-zellige mit 9,6V gibt es auch, muss man schon suchen.
Immerhin können diese Akkus auch höhere Ströme gut ab
und halten die Spannung einigermassen konstant bis zum
Entladeende.

Autor: BMK (Gast)
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Fehlerberichtigung:
6 Zellen = 7,2V
7 Zellen = 8,4V
8 Zellen = 9,6V

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Michael (Gast)

>ein 9V Block kann doch 300mAh. Wenn er mir 100mA für eine halbe Stunde
>liefert ist das schon Super.

Naja, in dem Fall geht das.

http://data.energizer.com/PDFs/522.pdf

> Das was ich mir gedacht habe funktioniert
> doch auch mit einem Komparator, ist also ähnlich wie deine Schaltung.

Was heißt hier mit einem Komparator?

MFG
Falk

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