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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Erfahrungen mit Voltcraft Laborschaltnetzgeräten?


Autor: Martin M. (martin69)
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Hallo,

meine 2 alten Labornetzteile geben langsam aber sicher den Geist auf.
Ich benötige 0V bis ca. 30V und einen Strom von mind. 1A 
(Strombegrenzung muß einstellbar sein).

Nun habe ich mich etwas ungeschaut und finde die Voltcraft 
Laborschaltnetzgeräte rein optisch und von den Daten recht gut, z.B.:

http://www.conrad.de/ce/de/product/511632/LABORNET...
http://www.conrad.de/ce/de/product/511901/LABORSCH...
http://www.conrad.de/ce/de/product/512774/VOLTCRAF...

Hat jemand Erfahrungen mit diesen oder ähnlichen Modellen von Voltcraft? 
Früher (vor > 15 Jahren) war es ja mal so, daß die Qualität von 
Voltcraft-Produkten nicht gerade die beste war im Vergleich zu 
Markenprodukten. Ich denke das hat sich in der Zwischenzeit geändert...

Das U8001A von Agilent macht auch einen guten Eindruck:
http://de.rs-online.com/web/search/searchBrowseAct...


Gruß
Martin

: Verschoben durch Admin
Autor: Peter Diener (pdiener) Benutzerseite
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Ich würde mir für einfache Anwendungen die folgenden Geräte kaufen:
http://www.elektroautomatik.de/fileadmin/pdf/katal...

Diese Netzteile sind im Vergleich zu anderen dieser Preisklasse sehr 
robust aufgebaut und normalerweise unzerstörbar (Alle Betriebspunkte 
100% ED).

Für normale Testaufbauten ist das völlig ausreichend.
Wenn eine Rechneranbindung über GPIB benötigt wird, würde ich mich bei 
HP oder Keithley umsehen.

Von Voltcraft bin ich persönlich nicht überzeugt.
Das Agilent ist sicher ein sehr gutes Gerät, die Einknopfbedienung mit 
Drehencoder ist aber gewöhnungsbedürftig.

Grüße,

Peter

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Wir haben bisher nur gute Erfahrungen mit den sehr robust aufgebauten 
Geräten von Hameg gemacht, d.h. HM7042 und HM8143:
http://www.hameg.com/1.18.0.html

Beim HM8143 ist besonders interessant, dass beide regelbaren Ausgänge 
jeweils im Zwei-Quadranten-Betrieb arbeiten, d.h. sie können bei fester 
Spannung sowohl als Stromquelle als auch als Stromsenke fungieren. Das 
ist äußerst praktisch bei der Erprobung von Akku-Ladeschaltungen, bei 
denen sich ja die Stromrichtung auch umkehrt. Ich habe gerade einen 
Prüfsystem für solch einen Zweck aufgebaut und zuvor geschaut, ob das 
HM8143 wirklich den vollen Strom von 2A aufnehmen und liefern kann. 
Hierzu habe ich die Ausgänge über mehrere Stunden parallelgeschaltet und 
geschaut, ob das NG wegen Überhitzung das Handtuch wirft. Dies passierte 
nicht, obwohl es dann schon ordentlich war war.

Autor: Martin M. (martin69)
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Hallo,

danke für die Hinweise.

Das von AE wäre auch soweit OK.

Das von Hameg wäre super, ist aber mit über 1.000€ zu teuer. Meine 
finanzielle Schmerzgrenze liegt bei 400...500€.

Wie sieht es mit den Netzteilen von TTI aus?
http://de.farnell.com/tti-thurlby-thandar-instrume...
Ist von einem englischen Hersteller und macht auch einen guten Eindruck.

Gruß
Martin

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Martin M. schrieb:
> Meine
>
> finanzielle Schmerzgrenze liegt bei 400...500€.

Dann schau mal nach Statron Netzgeräten.

Autor: Martin M. (martin69)
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Andrew Taylor schrieb:
> Dann schau mal nach Statron Netzgeräten.

preiswert schon, aber die Geräte sehen nicht besonders "modern" aus. Man 
könnte meinen, die sind vor 30 Jahren entwickelt worden....
Abet trotzdem danke für den Tipp!

Mir ist zum einen die Funktion wichtig, aber das Design muß auch 
stimmen. So bin ich halt mal. Ich würde mir auch z.B. niemals einen 
Staubsauger kaufen, wenn er nicht gut aussieht.

Autor: Egal (Gast)
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Martin M. schrieb:
> aber das Design muß auch stimmen.

Mal sehen, was deine Frau in 20 Jahren zu dir sagt...   :-)


Bei einem NT sind die inneren Werte viel wichtiger.

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