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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Singing Arc Geräusch aus dem Zeilentrafo?


Autor: asdf (Gast)
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Hallo leute ich hab mir einen Singing Arc gebaut.
http://www.instructables.com/files/orig/FSN/TLXV/F...
hier der Schaltplan.
Lichtbogen funktioniert(wenn auch etwas kurz).
Jedoch kommt das Geräusch hauptsächlich aus dem Zeilentrafo (innen 
drinnen) heraus und nicht aus dem Lichtbogen? Ich denke mal das ist 
nicht normal oder?


mfG

Autor: Stephan B. (Gast)
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Doch, ist es. Der ganze Kern schwingt im Takt :-)

Autor: holger (Gast)
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>Doch, ist es. Der ganze Kern schwingt im Takt :-)

Oder die Isolation im Zeilentrafo ist irgendwo
schon durchgeschlagen;)

Autor: nicht "Gast" (Gast)
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Mehr als 1-2 cm Lichtbogen kann man nicht erwarten (ca. 1mm/kV). 
Irgendwie vermisse ich eine Ableitschaltung zur Spannungsbegrenzung, 
denn sonst induziert der Trafo wirklich soviel Spannung, bis er innen 
durchschlägt.

Da keine Spannungsbegrenzung enthalten ist, niemals ohne Funkenstrecke 
am Ausgang betreiben.

Autor: Ohforf Sake (ohforf)
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Mein alter 19" Monitor macht das von selbst, ganz ohne Bastelei.
Leider steht der Lichtbogen auf monotone Techno-Beats :(

Autor: Andreas K. (derandi)
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nicht "Gast" schrieb:
> Mehr als 1-2 cm Lichtbogen kann man nicht erwarten (ca. 1mm/kV).
> Irgendwie vermisse ich eine Ableitschaltung zur Spannungsbegrenzung,
> denn sonst induziert der Trafo wirklich soviel Spannung, bis er innen
> durchschlägt.
>
> Da keine Spannungsbegrenzung enthalten ist, niemals ohne Funkenstrecke
> am Ausgang betreiben.

Käse, da passiert garnix, auf die Weise konnte ich nie einen 
kaputtmachen, auch nicht bei gnadenloser Überbelastung.
Eher noch die Primärwicklungen, davon hab ich mal eine abgekocht...

Ich hab auch mal einen alten Zeilentrafo mit externer Diode an eine 
HV-Kaskade aus einem anderen Fernseher gehängt, die hat das sogar 
ausgehalten und etwa 4 cm Schlagweite erreicht, plus massive 
Sprühentladung, es hat auch gereicht mit einem geerdeten Stück draht in 
die Nähe des Gehäuses zu kommen.
Der Ionenwind war teilweise beträchtlich, damit konnte man Kerzen 
auspusten.

Autor: asdf (Gast)
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Also momentan schaffe ich 4 cm Lichtbögen , jedoch von "singing" ist 
wirklich nichts zu hören.

Autor: nicht "Gast" (Gast)
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Vielleicht hilft das Erhöhen der Steuerspannung. Ich kann so auf die 
schnelle nicht erkennen wieviel Pegel zur Ansteuerung nötig sind.

Und noch eine Empfehlung für deine Gesundheit. Das die Schaltungsmasse 
geerdet gehört, ist dir sicher bereits aufgefallen.

@Andreas K.

Die Spannung in CRT-Geräten ist durch die Schwingkondensatoren und 
Horizontalregelung einigermaßen begrenzt. Die Isolierung ist deswegen 
bei nicht sachgemäßem Betrieb zwar nicht sofort kaputt, ich kann mir 
aber nicht vorstellen das die es lange mitmacht.

cu

Autor: jklö (Gast)
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nicht "Gast" schrieb:
> Und noch eine Empfehlung für deine Gesundheit. Das die Schaltungsmasse
> geerdet gehört, ist dir sicher bereits aufgefallen.

Warum sollte man diese erden?
Dass ich einen Körperschluss über Erde habe wenn ich das falsche 
Berühre?
Ich habe bei Basteleien bisher immer eine strikt nicht Geerdet. Dann 
kann mit einer Hand in der Tasche und der anderen am Gerät eigentlich 
nicht viel passierten.

Sonst wären doch Trenntrafos fast für den Arsch... Ok mit fällt spontan 
noch eine Anwendung am Oszi ein wo die teile wirklich gut zu gebrauchen 
sind...

Autor: Andreas K. (derandi)
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nicht "Gast" schrieb:
> Die Spannung in CRT-Geräten ist durch die Schwingkondensatoren und
> Horizontalregelung einigermaßen begrenzt. Die Isolierung ist deswegen
> bei nicht sachgemäßem Betrieb zwar nicht sofort kaputt, ich kann mir
> aber nicht vorstellen das die es lange mitmacht.

Die haben Stundenlangen Betrieb ertragen, ich tippe mal drauf das da 
viel Sicherheitsreserve drinsteckt. Man will ja vermeiden das Fernseher 
zu brennen anfangen...


jklö schrieb:
> Warum sollte man diese erden?
Ein Zeilentrafo hat an der Hochspannungswicklung zwei Seiten, eine mit 
einem langen, gut isolierten Draht und eine am unteren ende des Trafos 
mit einem Lötpin.
Wenn deine Schaltung jetzt frei schwebt, und das Ende mit dem Draht 
berührt einen geerdeten Gegenstand, liegen am Lötpin (gemessen gegen 
Erde) plötzlich 20 kV an, und die suchen sich dann ihren weg, 
vorzugsweise auch durch Netzteile hindurch.

Autor: jklö (Gast)
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Andreas K. schrieb:
>> Warum sollte man diese erden?
> Ein Zeilentrafo hat an der Hochspannungswicklung zwei Seiten, eine mit
> einem langen, gut isolierten Draht und eine am unteren ende des Trafos
> mit einem Lötpin.
> Wenn deine Schaltung jetzt frei schwebt, und das Ende mit dem Draht
> berührt einen geerdeten Gegenstand, liegen am Lötpin (gemessen gegen
> Erde) plötzlich 20 kV an, und die suchen sich dann ihren weg,
> vorzugsweise auch durch Netzteile hindurch.

Dann sollte beim Betrieb an einem Blei-Akku nicht viel passieren 
können... Hab da noch so ne alte LKW Batterie...

Autor: Mosfet killer (Gast)
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jklö schrieb:
> Dann sollte beim Betrieb an einem Blei-Akku nicht viel passieren
> können... Hab da noch so ne alte LKW Batterie...

Jetzt stinkt er! ;-)

Autor: Andreas K. (derandi)
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jklö schrieb:
> Dann sollte beim Betrieb an einem Blei-Akku nicht viel passieren
> können... Hab da noch so ne alte LKW Batterie...

Ausser das die vermeintliche Niederspannungsseite dann unter Spannung 
steht, aber sonst passiert nix besonderes...

Autor: nicht "Gast" (Gast)
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> Dann sollte beim Betrieb an einem Blei-Akku nicht viel passieren können...
> Hab da noch so ne alte LKW Batterie...

Bei deinem Trafo schlägt intern zeitweise Spannung über und dann gibt es 
da noch parasitäre Kapazitäten gegen Erde. Bei deinem Erfahrungsstand 
ist das Erden der Niederspannungsseite wirklich sicherer und dringend 
geboten. Die Hochspannungsseite erden halte ich auch nicht für verkehrt, 
dann musst du aber beachten, welche Seite normal bei dem Trafo 
Masse/Erde hat. Schlimmstenfalls ist die Isolierung asymmetrisch 
ausgelegt.

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