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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Versorgungsspannung bricht ein!


Autor: Jasmin (Gast)
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Hi,

seit kurzem funktioniert meine Pufferschaltung, die mal fuer die 
Versorgung von 16 Quad-OpAmp-ICs (TL074) dienen soll, nicht mehr. 
Betrieben wird die Schaltung mit 8 Mignon-Akkus (Eneloop), wobei 
zwischen jeweils 4 Akkus der Ground festgelegt ist, um fuer die OpAmps 
eine symmetrische Versorgungsspannung zu haben. Die LEDs dienen 
lediglich der Anzeige des Akkustatus und haben keine 
Beleuchtungsfunktion. Darum der riesige Widerstand davor. Als ich an 
dieser Schaltung letzte Woche einen OpAmp-IC hatte, hat alles wie 
gewuenscht funktioniert. Als ich das heute mit den gleichen Bauteilen 
versucht habe, war das Ergebnis ein sofortiger Spannungseinbruch. Wenn 
ich die Schaltung unbelastet an die Akkus anschliesse, kann ich die 
gewuenschten Spannungen von +-5.40V per Multimeter an den entsprechenden 
Pins der Schaltung messen. Sobald der IC dranhaengt, sind es nur noch 
wenige mV. An anderen gleich aufgebauten IC-Platinen kommt es auch zu 
dem Spannungseinbruch. Wenn ich die Akkus direkt an die IC-Platinen 
haenge, kommt es zu keinem Spannungseinbruch und die Akkus werden auch 
nicht warm oder so, sondern bleiben temperaturmaessig wie an der 
Pufferschaltung oder im unbelasteten Zustand. Die Akkus hatte ich letzte 
Woche voll aufgeladen und in der Zwischenzeit von der Schaltung getrennt 
und nicht fuer andere Sachen benutzt und die LEDs leuchten auch noch wie 
letzte Woche. Die Akkus sollten also noch voll sein. Hat irgendwer von 
euch eine Idee, woran der Spannungseinbruch liegen koennte?

Danke

Jasmin

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Jasmin schrieb:
> Die Akkus sollten also noch voll sein.


Sollten?

Ist es so schwer für Dich zu messen, ob sie es auch noch SIND?

So ist zu vermuten, dass die Akkus eher die Ursache sind (paßt auch gut 
bei Deiner Fehlerbeschreibung.

also, Vorschlag: akkus frisch laden und messen.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Dank der Dioden D3 und D4 kannst du die Kondensatoren zwar laden, aber 
nie mehr wieder entladen (bzw. bestenfalls über die LED)...
Für deine angeschlossene Schaltung sind sie wirkungslos  :-o

Autor: Tine Schwerzel (tine)
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Tja, D3+4 sind sinnlos. Den Fehler findest Du, indem Du misst, wieviel 
Strom reinfließt, und wieviel rausfließt. Und dann schaust Du, wo die 
Spannung abfällt. Je nachdem findest Du dann kaputte Dioden (kalte 
Lötstele, ..., undwahrscheinlich), Kondensatoren die zuviel Strom ziehen 
weil sie einen Treffer haben (auch unwahrscheinlich) oder leere Akkus 
(wahrscheinlich). Möglich ist auch ein permanenter Kurzschluss oder ein 
Problem in der nachfolgenden Schaltung bzw. dieser Schaltung, wo viel 
Strom fließt und die Akkus leersaugt.

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