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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Absurde Erfahrungen mit dem Amt - zum Ersten.


Autor: IGBT (Gast)
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Für meine Begriffe hat man es als arbeistloser Ing. mit einem 'dummen 
System' zu tun, dem man ausgeliefert ist und das man auch ausnutzen 
kann.

Beispiel:

Ich war ab 09/2008 arbeitslos und damit begann die Bewerbungsphase (ich 
war ein paar Monate weg und von Kriese war noch keine Rede ) – genau zum 
Beginn der Kriese. Drei Monate erfolglos beworben, nur Angebote von 
Dienstleistern, die ich nicht annehmen wollte (vorher genug 
rumgefahren).

Gespräch beim Vermittler:
Mir war inzwischen klar wie ernst die Lage ist und das es diesmal 
schwierig sein würde, etwas neues zu finden. Bei einigen 
Stellenausschreibungen hatte ich ein kleines Manko: 'Englisch 
verhandlungssicher'.
Also hab ich mir einen Englischkurs auf Malta rausgesucht für 3 Monate 
und wollte eigentlich nur die Finanzierung klären. Negativ (ohne 
Begründung = „geht nicht“ auf Nachfrage) – das könne man mir nicht 
finanzieren. Ok – dann finanziere ich das selbst und bin dann mal 3 
Monate weg – sie erreichen mich aber jederzeit per Email oder Handy. 
Geht nicht, ich hätte auch nur Anspruch auf 3 Wochen Urlaub pro Jahr.

3+3=6 Wochen geschlossen über den Jahreswechsel war aber möglich. Ich 
auf eigene Kosten nach Malta geflogen und die verkürzte Version des 
Kurses auf eigene Kosten gemacht.
(Man sagte mir noch das ich mich persönlich und nicht etwa per Email aus 
dem Urlaub zurückmelden muss – damit konnte ich auch nicht länger 
bleiben, obwohl das sinnvoll gewesen wäre – einen neuen Job hatte ich 
ohnehin noch nicht in Aussicht – meine Emails konnte ich ja auch von 
Malta lesen/beantworten – die offensichtliche Dummheit des Systems 
ärgerte mich)

2009 – die Lage blieb düster, ich saß sinnlos zu Hause, kaum Antworten 
und wenige Einladungen – keine Zusagen. (Wochen und Monate vergingen 
plötzlich in anderem Tempo – es passierte nicht viel, aber die Zeit 
raste dahin.)

Anfang des Sommers schickte mich die Arbeitsagentur zu einem 2-wöchigem 
Stumpfssinnseminar, wo ich lernen sollte wie man einen Email Account 
einrichtet und wie man erste Schritte in Word und Excel geht und wie man 
eine Bewerbung schreibt.
Das war furchtbar – wenig Inhalt (Kindergartenaufgaben) auf niedrigem 
Level (Einige habens dennoch nicht kapiert - furchtbar^2) aber peinlich 
kontrollierte Anwesenheitspflicht. In den 14 Tagen konnte ich keine 
Bewerbung schreiben – ging nicht. Hätte ich nicht die Kurse aus Malta 
als MP3s gehabt, ich wäre vor Langeweile dumm geworden. Ein 'Lehrer' 
hatte tatsächlich was dagegen wenn Leute in seinem Unterricht Köpfhörer 
trugen und seinem sinnlosen Quatsch nicht zuhören wollten (Man stelle 
sich vor, man ist in einer dieser sinnlosen Shows gefangen die auf 9live 
oder wie sie alle heißen laufen und kann nicht weg und wenn man an der 
'richtigen Stelle' nicht hochspringt und applaudiert (voller 
Begeisterung), bekommt man einen elektrischen Schlag – das ist die Hölle 
– also so hab ich mich da gefühlt – Rasenmähen wäre angenehmer gewesen). 
Einer fragte mich dann nach einer Woche: Und wie weit sind sie mit ihrer 
Bewerbung? (Die Helden haben sogar das Spieleverzeichnis unter WIN 
gelöscht und Internet nur 30 min am Tag zu Demonstationszwecken (etwa 
zum Besuchen der Schuleigenen Seiten) freigegeben, so das man zur 
Langeweile verurteilt war – zum Glück konnte ich nach drei Tagen Linux 
per USB booten -  fragt mich nach meiner Bewerbung. Ich klicke den Link 
im www an und das pdf öffnet sich...Aha, sie haben sie wohl auch schon 
ins Netz gestellt? Aber sicher doch, da liegt sie ja seit Wochen, musste 
ich ihm ja nicht sagen...
Eine gewisse fast unerträgliche Lächerlichkeit hatte die ganze 
Geschichte - ich kämpfte jeden Tag mit der Option Krankmeldung – 
eigentlich war ich so verärgert, das ich  eine offizielle Beschwerde 
über die Verschwendung von Steuergeldern schreiben wollte.

Dann hatte ich eine Stelle in Aussicht und fast zeitgleich einen
neuen Termin bei einem 'Neuen' Arbeitsvermittler – ich wollte mich 
eigentlich 'nur' abmelden, da ich mir inzwischen um die Arbeitslosigkeit 
zu beenden eine Stelle in der Forschung 'organisiert' hatte. Alles wurde 
sinnlos wieder durchgekaut und was ich denn inzwischen so gemacht hätte?
(Vom Stumpfssinnseminar abgesehen, denn bei der Aktenübergabe ist mein 
freiwilliger Kurs auf Malta irgendwie aus den Akten verschwunden). Sagte 
ich so: Na ja, ich hätte ja gern so einen 3-monatigen Sprachkurs bei ABC 
in DEF gemacht (ich hab den Konjunktiv in der Vergangenheitsform 
verwendet)...Ja, das lässt sich machen.
Ich dachte ich höre nicht richtig. Sagte – na, aber ich habe vor 7 
Monaten gesagt bekommen, so einen Kurs könnte ich nicht machen auf 
Kosten des Amtes?  Richtig, da waren Sie noch nicht lange genug 
arbeitslos! – jetzt können sie den Kurs machen – sie haben die Ansprüche 
erworben.
Ich bekam einen entsprechenden Gutschein mit voller Kostenübernahme für 
3 Monate mit freier Auswahl von Träger und Zeitraum (gewisse 
Einschränkungen hinsichtlich Schule und Fristen ).
Ich meinen zukünftigen Chef besucht und ihm die Situation erklärt. Wir 
können so einen Kurs momentan für Sie nicht finanzieren – ich an ihrer 
Stelle würde das machen und dann fangen sie eben bei uns nicht im August 
an, sondern erst im Dezember.
Gesagt, getan, Kurs besucht – dann noch 3 Wochen Urlaub gemacht und 
Arbeitslosigkeit beendet.

Das System ist absurd!

Was habt ihr für 'nicht normale' Erfahrungen im positivem und negativem 
Sinne machen müssen?

PS: Der Hammer war noch ein Umschulungsangebot zum Altenpfleger!
(Für sowas ist dann Geld da...)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@IGBT:

Warum machst du hier einen neuen Thread auf, und beteiligst dich nicht 
an der Diskussion:

Beitrag "Wer von euch ist arbeitslos?"

Das passt doch da alles wunderbar.

Und zum Arbeitslosensystem machte Uhu dort schon interessante Einschübe.

Also, überlegs dir mal. Du bist da herzlich willkommen.

Autor: IGBT (Gast)
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Hab ich nichts dagegen - also wenn ein Moderator den Beitrag 
entsprechend verschieben möchte...

Neu fast Themengleich aufgemacht, weil da viel gelöscht wurde - warum 
weiß ich ja nicht - zumeist weil "irgendwie entartet"...

Autor: Mine Fields (Gast)
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Tja, ich frage mich, wieso noch niemand Weiterbildungangebote gezielt 
für Ingenieure und ähnliche Fachkräfte anbietet? Also sowas wie diese 
Computerkurse oder Bewerbungstrainings, nur dass man dort eben 
ingenieursmäßige Arbeit ermöglicht - die Mitarbeit an 
Open-Source-Projekten zum Beispiel.

Das wäre doch mal eine Aufgabe für die IG-Ing, die sich hier 
rumtreibt...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Was da gelöscht wurde, hab ich ja selbst mit verfolgt. Da kamen wieder 
Streitigkeiten über Bildungsabschlüsse FH vs. Uni und ähnliches, und die 
wurden völlig zu Recht gelöscht.

Wie gesagt, vielleicht kannst du dein Anliegen noch mal neu im anderen 
Thread posten...

Autor: Ulf (Gast)
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Warum muss man für einen Englischkurs nach Malta? Wenn Du solch simple 
Dinge so kompliziert machst, wundert mich nichts mehr.

Autor: Frank (Gast)
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Das System ist absurd!

Das trifft den Kern - meine Erlebnis hierzu (auch wenn es nicht Ing.s 
geht):
Meine Schwiegermutter verliert mit 62 ihren Job als Reinigungskraft. Da 
kein neuer Job in Aussicht, muss sie in eine Fortbildungsmaßnahme: PC 
benutzen lernen, Grundkenntnisse incl. Office / Mail usw.
Leider hat sie weder einen PC zu Hause, noch überhaupt jemals in ihrem 
Leben an einem Computer gesessen (ja- sowas gibt es). Was dabei 
rausgekommen ist, ist klar - nämlich nix. Aber wegen Anwesenheitspflicht 
hat sie sich vorbildlich alle Übungen angeschaut, nur nicht verstanden.
Trotzdem stelle ich mir vor: wenn sie ihren PC-Führerschein bestanden 
hätte, was für eine Top- Qualifikation sie dann als 62-jährige 
Reinigungskraft gehabt hätte... der Arbeitsmarkt würde sich 
wahrscheinlich um sie reißen!
Aber so ist das System - Standardprogramm für alle, ob sinnvoll oder 
nicht. Solange wir hier Steuergelder verbrennen können, kann es uns 
nicht schlecht gehen.
Wer sich nicht selber helfen kann, dem hilft die Agentur ganz sicher 
nicht (zurück) ins Berufsleben.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Ulf schrieb:

>Warum muss man für einen Englischkurs nach Malta?

Vielleicht, muß man sich mal von irgendwelchem Bullshit in der täglichen 
Tretmühle erholen, und zur Abwechslung mal was ganz anderes sehen. 
Normalerweise, dient dazu eben Urlaub. Der Ort sollte doch zweitrangig 
sein. Aber nein, die Ablehnung vom Amt ist eine harsche Restriktion. Der 
Arbeitslose, soll in all seinem Willen und Tun vom System gebrochen 
werden.

Urlaub, bekommt man vom Amt nicht wie gewünscht. Denn, sie sind dein 
neuer Arbeitgeber. Und würden wohl am liebsten gerne sowas veranstalten 
wie Rollerball (Science Fiction-Verfilmung von 1974 mit James Caan).

Autor: Hut ab. (Gast)
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Das System als Geldverbrennung beschimpfen und im gleichen Atemzug sich 
darüber beschweren, dass der Sprachkurs in Malta nicht übernommen wurde. 
Respekt.

Autor: IGBT (Gast)
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Hut ab. schrieb:
> Das System als Geldverbrennung beschimpfen und im gleichen Atemzug sich
> darüber beschweren, dass der Sprachkurs in Malta nicht übernommen wurde.
> Respekt.

Richtig verstanden - nach meinem Plan wäre ich 4 Monate vorher aus der 
Arbeitslosigkeit raus gewesen - so musste das Amt (und damit alle 
Steuerzahler) mehr zahlen als manche hier als Gehalt angeben - das ist 
die Verschwendung!

Autor: Gastino G. (gastino)
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IGBT schrieb:
> Richtig verstanden - nach meinem Plan wäre ich 4 Monate vorher aus der
> Arbeitslosigkeit raus gewesen - so musste das Amt (und damit alle
> Steuerzahler) mehr zahlen als manche hier als Gehalt angeben - das ist
> die Verschwendung!

Was sprach denn gegen einen Kurs in einer weniger nach Urlaub riechenden 
Umgebung? Du hast die Latte für Deinen Sachbearbeiter in der Hinsicht 
viel zu hoch gelegt.

Dass ein Kurs in Malta zu Problemen bei der Finanzierung durch das 
Arbeitsamt führen würde, ist für mich nicht überraschend. Für den 
Sachbearbeiter ist wahrscheinlich nicht wirklich einleuchtend gewesen, 
warum es unbedingt Malta sein musste und noch weniger hätte er diese 
Förderung wahrscheinlich seinem Chef erklären können. Und sobald so eine 
Geschichte dann von der Presse "verwertet" würde, wäre ohnehin jeder 
Erklärungsversuch obsolet.

Die restlichen von Dir beschriebenen "Fördermaßnahmen" sprechen für sich 
und ich hoffe sehr, dass bei der kommenden Einsparrunde dieser Sumpf an 
sinnlosen Fördermaßnahmen endlich mal ausgetrocknet wird.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Was da gelöscht wurde, hab ich ja selbst mit verfolgt. Da kamen wieder
>Streitigkeiten über Bildungsabschlüsse FH vs. Uni und ähnliches, und die
>wurden völlig zu Recht gelöscht.
Genau genommen ging es um die Frage was man unter Hochschulen versteht
und ob FHs oder VHS dazu zählen, aber bitte jetzt nicht darauf 
einsteigen
sonst wird gleich der nächste Thread gekillt.
Ich finde das Thema dieses Threads aus eigener Erfahrung aktuell
interessant und würde gern mal erzählen wie es mir erging bzw.
wie ich das gehandhabt habe. Ich versuche es kurz zu machen.

>Stefan L.
So einen Kurs hab ich auch schon mal gemacht, bzw. begonnen.
Nannte sich "Praxistraning für Akademiker".
Das fing mit Qualitätsmangement an und Abschlüsse zum QM-B
haben nur drei Elite-Teilnehmer von 30 erlangt, der Rest ist
durchgefallen. Dann die Tretmühle wie man einen Email-Account
einrichtet, Bewerbungen gut durchstylt und Word und Excel
ein bisschen beherrscht. Projektmangement stand noch auf dem
Plan, was ich aber nicht mehr mitgemacht habe.
Wenn ich dann nicht einen Flyer in die Finger bekommen hätte
für einen anderen sinnvolleren Kurs wäre ich wahrscheinlich
aus dem Fenster gesprungen wegen Stumpfsinningkeit.

Ich bin dann zum Amt gestiefelt und hab den anderen Kurs genehmigt
bekommen und dann auch mit manierlichen Durchschnittszensuren von 2,1
erfolgreich abgeschlossen. Sogar ein Sehr Gut in Baugruppenentwurf
war dabei. Leider war mittlerweile der Arbeitsmarkt zusammengebrochen

und die KRISE (so schreibt man das) voll im gang.

Der Träger ist dann auch pleite gegangen.

Vor kurzem sollte ich so eine Stumpfsinnkurs dann schon wieder
machen unter einem werbelastigen Begriff von dem man sich wohl mehr 
verspricht als die Wirtschaft das zu unterstützen beabsichtigt.
Das Alter ist hier der Schlüssel, aber nicht für Langzeitarbeitslose.
Und da liegt der Hund begraben. Ich habe, schon um keinen Ärger zu 
bekommen, mit den Verantwortlichen des Trägers mal über die
Aussichten gesprochen, nur sah man da keine Aussicht auf Erfolg
und das ist nun mal Voraussetzung für die Pflicht der Teilnahme.
Nachdem ich mich informiert hatte, habe ich mich dagegen entschieden, 
schon wegen dem zusätzlichen Kostenaufwand, den ich vermeiden wollte,
aber auch einige Verbote (z.B.privates Surfen) schienen mir ziemlich 
überzogen. Für mich war das nur Erwachsenenarrestierung die kaum
zumutbar ist. Für solche Scherze bin ich nämlich schon zu alt.
Das Risiko einer Sperre sehe ich nicht, weil die Dame (ca. Mitte 20)
vom Amt bei mir nicht das Durchsetzungsvermögen hat und zudem
auch den EGV nicht unterschrieben hat, womit der ganze Verwaltungsakt 
schon mal unzulässig ist. Ich könnte also leicht ein Verfahren
wegen eines Dienstvergehens einleiten, aber ich versuche lieber
mit den Leuten vernüftig zu reden was mit einigen auch gut geht.
Wenn es finnaziell geht würde ich praktisch mein Wissen mal ein wenig
auffrischen und ein paar Projekte entwickeln, die man vielleicht
als Start-Up für eine Selbständigkeit vermarkten könnte, aber
das darf meine soziale Existenz nicht gefährden. Letztendlich
hängt das vom Amt ab, ob die mitspielen, so wie ich will und nicht
so wie die glauben das das richtig ist. Wie die meisten habe ich
nämlich kein Marktkenntnisse und das ist ein echtes Paradoxon.
Das kann man nur durch laaaaannge Förderung kompensieren oder es
ganz sein lassen.

Schi.t, jetzt ist mein Post doch wieder so lang geworden, sorry.

Autor: dagger (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Wie gesagt, vielleicht kannst du dein Anliegen noch mal neu im anderen
> Thread posten...
Ich finde es richtig, dass er es nicht in dem anderen Thread gepostet 
hat. Hier geht es um eine angebliche schlechte Behandlung seitens der 
Arbeitsagentur/ARGE und dort geht es eigentlich nur um eine Aufzählung, 
wer arbeitslos ist. Der Rest in dem Thread ist imho offtopic.

Wilhelm Ferkes schrieb:
>>Warum muss man für einen Englischkurs nach Malta?
> Vielleicht, muß man sich mal von irgendwelchem Bullshit in der täglichen
> Tretmühle erholen, und zur Abwechslung mal was ganz anderes sehen.
Dafür geht man in den Urlaub.

> Normalerweise, dient dazu eben Urlaub. Der Ort sollte doch zweitrangig
> sein.
Nein, den er (ich auch), geht mit der Arbeitsagentur/ARGE einen 
Vereinbarung ein. Diese beinhaltet u.a. die sofortige Verfügbarkeit und 
die ist auf Malta nicht gegeben.

> Aber nein, die Ablehnung vom Amt ist eine harsche Restriktion. Der
> Arbeitslose, soll in all seinem Willen und Tun vom System gebrochen
> werden.
Das hat nichts mit gebrochen werden zu tun.

> Urlaub, bekommt man vom Amt nicht wie gewünscht. Denn, sie sind dein
> neuer Arbeitgeber. Und würden wohl am liebsten gerne sowas veranstalten
> wie Rollerball (Science Fiction-Verfilmung von 1974 mit James Caan).
Oder Rollerball (2002) mit Jean Reno, das Original finde ich aber 
besser. Das Ganze hat aber gar nichts mit dem Thema hier zu tun.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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@IGBT
>Richtig verstanden - nach meinem Plan wäre ich 4 Monate vorher aus der
>Arbeitslosigkeit raus gewesen - so musste das Amt (und damit alle
>Steuerzahler) mehr zahlen als manche hier als Gehalt angeben - das ist
>die Verschwendung!
Ich verstehe nicht warum du eine angebotene Stelle(die du dir besorgt 
hast)
nicht angetreten hast? Die Stellenannahme hat höchste Priorität und 
setzt
alle anderen Verwaltungsakte außer Kraft. Die Behörde wäre dann auch 
nicht
mehr zuständig.
@ dagger
>Oder Rollerball (2002) mit Jean Reno, das Original finde ich aber
>besser. Das Ganze hat aber gar nichts mit dem Thema hier zu tun.
Ein anderes Remake nannte sich "Futuresports" mit Dean Cain und
Wesley Snipes von 1998.

Autor: IGBT (Gast)
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Gastino G. schrieb:
> Was sprach denn gegen einen Kurs in einer weniger nach Urlaub riechenden
> Umgebung? Du hast die Latte für Deinen Sachbearbeiter in der Hinsicht
> viel zu hoch gelegt.

Da hast du völlig Recht - rein real betrachtet - ich musste mich der 
Realität da auch erst wieder annähern. Mein Sachbearbeiter war ein 
junger dynamischer Mitbürger mit Migrationshintergrund der recht 
arrogant aufgetreten ist (für sein Alter - aber er hatte ja die Macht 
'zu entscheiden') - damit hatte ich kein Problem (andere denen ganz 
triviale Sachen nicht genehmigt wurden, schon - war etwas überkorrekt - 
fast zu deutsch angepasst - egal!) - nur im vereinigten Europe ist es 
für mich völlig egal ob ich nun in München den Kurs mache oder in Malte 
- aber englischsprechendes Ausland ist da förderlicher - die Kosten sind 
ein Argument - aber den Flug hab ich ja selbst bezahlt - nur wieso kann 
ich nicht einfach 6 Wochen länger bleiben, wenn ich nichts besseres zu 
tun habe als mich mitten in der Kriese qualifiziert weiterzubilden? - so 
oder so bin ich am nächsten Tag wieder vor Ort - wenn es denn sein muss 
- wenn man die Kosten real kalkuliert ist es aber egal -
deswegen halte ich das System für dumm - so wie gelaufen kostete ich 20k 
EUR mehr als notwendig - in meiner 'faulen selbstverschuldeten 
Arbeitslosenzeit' - ja, ich war wirklich freiwillig von selbst aus 
arbeitslos - hab meinen gut bezahlten Job hingeschmissen, weil ich die 
Schnautze voll hatte, den Kasper zu spielen im Theater "Wer belügt heute 
wen?" - finden Sie es selbst raus. aber Vorsicht, vielleicht werden sie 
auch schon belogen...

Hauptsache wir verlieren unseren Humor nicht!

Mike Hammer schrieb:
> Ich verstehe nicht warum du eine angebotene Stelle(die du dir besorgt
> hast)
> nicht angetreten hast? Die Stellenannahme hat höchste Priorität und
> setzt
> alle anderen Verwaltungsakte außer Kraft. Die Behörde wäre dann auch
> nicht
> mehr zuständig.

Eben - da sie mich mit diesem Dummsinnseminar so verärgert haben - 
dachte ich mir, wenn sie mir den Kurs jetzt genehmigen und mein AG macht 
mit, mich dann entsprechend erst später einzustellen - dann mache ich 
das - denn das wollte ich ja haben als Qualifizierung - so steht es 
geschrieben.

Autor: Gastino G. (gastino)
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IGBT schrieb:
> ja, ich war wirklich freiwillig von selbst aus
> arbeitslos - hab meinen gut bezahlten Job hingeschmissen, weil ich die
> Schnautze voll hatte, den Kasper zu spielen im Theater "Wer belügt heute
> wen?" - finden Sie es selbst raus. aber Vorsicht, vielleicht werden sie
> auch schon belogen...

So was macht man ja auch niemals nicht. ;)

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>- aber englischsprechendes Ausland ist da förderlicher - die Kosten sind
>ein Argument - aber den Flug hab ich ja selbst bezahlt - nur wieso kann
>ich nicht einfach 6 Wochen länger bleiben, wenn ich nichts besseres zu
>tun habe als mich mitten in der Krise qualifiziert weiterzubilden?
Weil du dann keine Stütze bekommen hättest und für die Zeit
auch nicht Krankenversichert gewesen wärst, vielleicht?
Natürlich hättest du länger im Urlaub bleiben können.
Hättest dich nur beim Amt abmelden oder aus wichtigem
Grund freistellen können und dich freiwillig krankenversichern
müssen. Wäre nur abhängig von deinen Ersparnissen gewesen aber
es ist ja typisch deutsch Menschen über ihre Möglichkeiten
im Dunkeln zu lassen. Deswegen sind die Behörden auch aufgrund
deiner Erfahrungen kaum ein geeigneter Ansprechpartner weil die
die staatlichen Interessen vertreten und nicht die Interessen
ihrer Kunden die sie zu betreuen(lach) haben.
Ist auch so ein Paradoxon.

Autor: IGBT (Gast)
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Gastino G. schrieb:
> So was macht man ja auch niemals nicht. ;)

Richtig - ganz knapp an Harz4 vorbei - gerade noch die große Fresse was 
für ein toller Ingenieur ich doch bin - ich könnt mich alle mal - ich 
kündige und mache Urlaub - ihr Arschkriecher macht mal meinen Job - und 
dann in der Kriese aufwachen und dem System ausgeliefert sein, welches 
dich gnadenlos zu einem Harz4 Schamrotzer der arbeitsunwillig ist, 
macht.
Naja wenigstens bekommt man dann kostenlose Excel -Kurse. :-) - Excel 
benutze ich sonst nicht so...außer bei diesen Lehrgängen...

Von dieser Vorgehensweise wird im allgemeinen abgraten.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>diesem Dummsinnseminar so verärgert haben
Ich tippe eher das du so verunsicherst warst das du keine andere
Möglichkeit gesehen hast, als  vor dem Amt zu kuschen.
So war das bei mir auch, aber mittlerweile bin ich schlauer.
Es gibt nur einen Weg sich gegen das Amt zu wehren, nämlich
mit Hilfe der Gesetze und der richtigen Interpretation.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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IGBT schrieb:
> deswegen halte ich das System für dumm - so wie gelaufen kostete ich 20k
> EUR mehr als notwendig - in meiner 'faulen selbstverschuldeten
> Arbeitslosenzeit'

Du unterschätzt die Designer dieses Systems völlig. Das ist alles, nur 
nicht dumm:

+ In der Frühphase der Arbeitslosigkeit läßt man den Kunden - das ist
  übrigens das euphemistische Synonym für Opfer - mit wenig Druck selbst
  auf Jobsuche gehen.
+ Hat er dabei keinen Erfolg, werden die Daumenschrauben angelegt -
  Stichwort "fordern"
+ Wenn man zu dem Schluß gekommen ist, daß das nicht wird, dann werden
  völlig willkürlich Seminare, Kurse etc. verordnet, die strikt
  standardisiert und völlig idiotisch, von Willkür geprägt - siehe die
  Forderung nach der Bewerbung - und vor allem völlig nutzlos sind.
  Die Lehrer haben genaue Vorgaben, wie sie mit den Schülern umzugehen
  haben, um letztlich maximale Desorientierung der Leute zu erreichen
  und in ihnen Zweifel an den eigenen Fähigkeiten zu sähen und zu
  päpeln.

Daß dabei eine Menge Geld verheizt wird ist völlig richtig - gute 
Leistung - die Leute nach psychologisch optimiertem Programm in die 
Resignation zu treiben, daß sie als schuldbewußte Langzeitarbeitslose 
leicht zu handhaben sind und nicht auf "dumme" Gedanken kommen - kostet 
eben ihren Preis.

Dein Fehler ist lediglich, daß du das Ziel der Veranstaltung nicht 
erkannt hast - aber mit dem Hintergedanken wurde sie konzipiert und das 
Konzept ist offensichtlich aufgegangen.

Dahinter steckt übrigens dasselbe Prinzip, das die SS in KZs anwandte, 
als sie die Häftlinge dazu zwang, z.B. Erdhaufen von einer Seite des 
Weges zur anderen zu transportieren und zurück, oder Felsbrocken zu 
Splitt zu zerklopfen, der anschließen im Steinbruch verklappt wurde.

Das Ziel ist nicht die Leute in Arbeit zu vermitteln - es gibt nämlich 
keine -, sondern sie zu brechen.

Zudem hat es den großen Vorteil, daß man Deppen dazu abrichten kann, 
es auszuführen.

Autor: IGBT (Gast)
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Mike Hammer schrieb:
> Ist auch so ein Paradoxon.

Das ist der Punkt - wenn man das vorher (mit dem Wissen des hinterher) 
planen könnte - so aber läuft man von Pontius zu Pilatus und erarbeitet 
sich das Wissen für seinen persönlichen Fall.
In dem Sprachkurs dann, hab ich Leute getroffen die haben sich alles 
mögliche genehmigen lassen - eine Ex_Produktmagagerin von Siemens hatte 
es durchbekommen einen Mietwagen auf der Insel zu haben und ein 
Mittagessen für 2 Personen pro Tag - ich weiß das nur, weil sie mich 
jeden Tag zum Essen eingeladen hat und (man glaubt es nicht bevor man es 
gesehen hat) ein entsprechendes Formular jeden Tag dabei hatte und 
unterschreiben lassen hat mit Stempel usw. - ich würde es nicht glauben, 
würde mir das Jemand 'mal so' erzählen.

Es ist offenbar total vom Bearbeiter abhängig.

Autor: IGBT (Gast)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Dahinter steckt übrigens dasselbe Prinzip, das die SS in KZs anwandte,
> als sie die Häftlinge dazu zwang, z.B. Erdhaufen von einer Seite des
> Weges zur anderen zu transportieren und zurück, oder Felsbrocken zu
> Splitt zu zerklopfen, der anschließen im Steinbruch verklappt wurde.

Interessant - das du diese Anologie verwendest. Du meinst dieses System 
wäre alles, nur nicht dumm.

Damit setzt du einen intelligenten Architekten dieses Systems vorraus.
Diesen gibt es aber nicht.

Es gibt nicht 'die Lenker des Systems' innerhalb oder unsichtbar 
unterhalb des Systems - das ist ein Mythos.

Es kann sie nicht geben - wer das Wort hat, hat die Meinung, macht die 
Richtung, bestimmt den Weg. Wir erinnern uns noch alle an die Templer!? 
diese mächtige Organisation im Mittelalter - hat noch mal Jemand einen 
Templer gesehen - in den letzetn 100 Jahren? Hat je einer einen in 100 
Jahren gesehen?

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Die hätten auch kein Interesse sich zu outen, also kannste
auch keinen kennen oder gesehen haben.

Autor: IGBT (Gast)
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Mike Hammer schrieb:
> Die hätten auch kein Interesse sich zu outen, also kannste
> auch keinen kennen oder gesehen haben.

Deine "hypothetisch noch existenten Templer - mit Hose voll" würden also 
einfach neben uns leben und so tun als wären sie gar nicht da? - da 
kenne ich einen Haufen Leute die jeden Tag 10 Bier trinken und die von 
denen nicht zu unterscheiden wären - worauf warten die? Auf ihre 
staatlich bezahlte Ausnüchterung auf Kosten der Gemeinschaft?
Mike - es gibt keine Templer mehr - das ist der Punkt.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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IGBT schrieb:
> Damit setzt du einen intelligenten Architekten dieses Systems vorraus.
> Diesen gibt es aber nicht.

Und du glaubst wirklich, daß ein System zufällig entsteht, das derart 
offensichtlich auf einschlägigen Erkenntnissen der Psychologie beruht?

> Es gibt nicht 'die Lenker des Systems' innerhalb oder unsichtbar
> unterhalb des Systems - das ist ein Mythos.

Glaubst du im Ernst, daß die Sachbearbeiter bei der ARGE, oder die 
"Lehrer" im Seminar sich das alles selbst ausdenken und dabei alle samt 
zu denselben Prinzipien kommen?

> Es kann sie nicht geben - wer das Wort hat, hat die Meinung, macht die
> Richtung, bestimmt den Weg.

Nein, mein Lieber. Die Kerle sind dressiert wie die Hunde, sie verstehen 
natürlich nicht, was sie da wirklich machen - aber sie apportieren auf 
Pfiff. Wers nicht macht, der steht ganz schnell auf der anderen Seite 
des Tresens - oder läßt man einen Hund gewähren, der nicht pariert?

Mit dem Willkürprinzip kann man ganz hervorragend intelligente Leute an 
der Nase herum führen. Es ist das klassische Hase und Igel - Spiel. Die 
Igel müssen nicht intelligent sein, damit es funktioniert...

Autor: IGBT (Gast)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Und du glaubst wirklich, daß ein System zufällig entsteht, das derart
> offensichtlich auf einschlägigen Erkenntnissen der Psychologie beruht?

Uhu Uhuhu - du bist entweder sehr mutig oder sehr dumm wenn du dich 
allein mit mir anlegen willst - ich repräsentiere komprimiert die 
Wissenschaft der letzen 5000 Jahre seit Anbeginn aller Aufzeichnungen.
Du kannst dir nicht vorstellen wie dich allein die Formulierung oder die 
Vermutung - ich würde irgendetwas 'glauben' - derartig disqualifiziert - 
nichts ist der überprüfbaren Erkenntnistheorie mehr fremd als ein 
'Glauben' an einen Blitzgott - wir sind nicht mehr im 16. Jh . wir 
glauben nicht mehr an Blitze  - wir erzeugen die im Labor selbst und wir 
'wissen' wie die funktionieren. Kernkraft? Hiroshima - wir wissen das 
seit über 60 Jahren - nicht wir 'Glauben' - wir wissen! Die 'gläubigen 
Japaner waren aber witzig, die kamen zum Atomkrieg mit Schwertern.' - 
vielleicht nimmst du dir einen neuen Nickname...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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OK, du hast deine ARGE- und Wissenschaftstheorie-Lektionen gelernt. Mach 
weiter so. Die Sonne dreht sich um die Erde und die ist eine Scheibe.

Aber falls du dir doch noch einen kleinen Rest Neugier auf das bewahrt 
hast, was jenseits deines Tellerrandes ist, dann lies das hier: 
http://www.ulla-jelpke.de/uploads/Kubark.pdf

Dann bekommst du wenigstens einen Eindruck von dem, womit die Zunft der 
Psychologen die Menschheit beglückt hat.

Es hat zwar direkt nichts mit dem Gegenstand hier zu tun, aber mit etwas 
Überlegung wirst du Parallelen erkennen. Stichwort: Regression.

Autor: Niko Robin (Gast)
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IGBT schrieb:
> Deine "hypothetisch noch existenten Templer - mit Hose voll" würden also
> einfach neben uns leben und so tun als wären sie gar nicht da?

Das ist ja der Trick dabei.

Autor: S. B. (Gast)
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Also ich kann IGBT nur Recht geben, zumal er den Englisch-Kurs auf Malta 
aus eigener Kasse bezahlt hat, die Verlängerung des Kurses bzw. 
Nichtverpflichtung zur Rückmeldung wäre eigentlich das Minimum gewesen, 
zumal er ja wohl noch gar kein H4 kassiert.
Ich nehme ihm das auch nicht übel - so einen Kurs möchte man auch gerne 
in angenehmer Atmosphäre verbringen ... und er war ja auch noch nicht so 
lange arbeitslos, im Prinzip hätte man ihn finanziell unterstützen 
können, wenn man bedenkt, was sonst so alles bezahlt wird.
Aber das Amt spult da knallhart die Richtlinien ab.
Wenn dann nur zertifizierte Kurse oder irgendwelche Trägerfirmen.
Selbst der Start bei einer regulären Firma wird Dir erschwert - ich habe 
z.T. unmögliche Sachen erlebt.
Ganz schlimm ist ja die Tatsache, daß man sich Ansprüche erst erwerben 
muß.
Das hat mir unwahrscheinlich Zeit und Nerven gekostet.
Das man vielleicht selber mal eine Auszeit braucht für eigene Projekte, 
etc. ist eine schwierige Angelegenheit.
Also IGBT, es gibt noch weitaus schlimmere Erlebnisse (Dir mir auch 
einiges an Substanz gekostet haben) - sei froh. daß Du da weg bist.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Also ich kann IGBT nur Recht geben, zumal er den Englisch-Kurs auf Malta
>aus eigener Kasse bezahlt hat, die Verlängerung des Kurses bzw.
Ich habe das so verstanden das IGBT wollte und nicht hat, eben weil
das Amt sich querlegte.
>Aber das Amt spult da knallhart die Richtlinien ab.
Na, wohl eher eine verquerte Interpretation der Gesetze und
Vorschriften. Einige Sozialgerichte haben den Behörden schon
ein gestörtes Verhältnis zum Rechtstaat bescheinigt. Trotzdem
sind Klagen immer noch auf hohem Niveau.
>Selbst der Start bei einer regulären Firma wird Dir erschwert
Was der Bauer nicht kennt das macht er auch nicht (freie Gestaltung
der Bauernweisheit). Kannst jederzeit eine Stelle antreten und das Amt
musste auch nicht um Erlaubnis bitten. Du hast nur Meldepflichten zu
erfüllen. Es scheint allerdings eine gelebte Praxis der Behörde zu sein,
den Mob uninformiert schlafen zu schicken und deshalb ist das System
auch zum scheitern verdammt. Blöd ist nur der enorme Verschleiß an 
Resourcen.
>Ganz schlimm ist ja die Tatsache, daß man sich Ansprüche
>erst erwerben muß.
Nicht ganz, viel mehr muss man die Ansprüche aussitzen.
Je länger, desto mehr, leider nicht besser. Der Kosten-Nutzen-Effekt
ist da noch schlechter als würde man das Geld gleich sofort verbrennen.
Jeder sollte wissen das das Geld möglichst schnell und vollständig
ausgegeben werden muss, damit es nächstes Jahr wieder die gleichen
Mittel gibt, ansonsten wird gekürzt. Nur bekommen die Gelder leider
die völlig falschen Leute.

>ich repräsentiere komprimiert die Wissenschaft der letzen
>5000 Jahre seit Anbeginn aller Aufzeichnungen.
Na, komm, nach 5000 Jahren sollte die Rechtschreibung da schon
fehlerfreier sein, vor allem wenn man so dick aufträgt.
Wer Belehrungsresistend "Krise" falsch schreibt, wird auch noch
andere Defizite haben. Nobody is perfect.

Autor: Martin (Gast)
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... Dahinter steckt übrigens dasselbe Prinzip, das die SS in KZs 
anwandte,
als sie die Häftlinge dazu zwang, z.B. Erdhaufen von einer Seite des
Weges zur anderen zu transportieren und zurück, oder Felsbrocken zu
Splitt zu zerklopfen, der anschließen im Steinbruch verklappt wurde. ...

Hast du nicht mehr alle Tassen im Schrank?

P. S. Ist natürlich nur eine rhetorische Frage.

Autor: Testo (Gast)
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Martin schrieb:
> P. S. Ist natürlich nur eine rhetorische Frage.
Wieso? Er hat doch Recht. Die Leute sollen gebrochen werden und 
beschäftigt sein, dass sie sich nicht zusammenrotten und 'Dummheiten' 
machen. Ich erinnere mal an Bandenmigranten und wieder einmal den 
kleinen Vorfall in Hamburg. Diese Leute traut man noch nicht zu brechen, 
weil sonst vorher evtl. der Fallmanager und Maßnahmenausführer inkl. 
Freundin und Familie einen kleinen Unfall haben könnte.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Freundin und Familie einen kleinen Unfall haben könnte.
Das kannste ja mal versuchen, dann schicken die dich gleich zur MPU.
Wenn du Glück hast oder du dich geschickt verhältst und der Arzt
auch noch ein Rad ab hat, wird wohl nicht viel passieren.
Was zählt, ist allein die Wirkung die es auf dich haben wird
und das wird sie. Jedenfalls sind die Behörden mit umfangreichen
Schutzmaßnahmen in Form von Wachdiensten ausgestattet.
Wenn du da jemanden bedrohst ist in Sekunden einer von denen da
und nimmt dich in die Mangel und da wird bestimmt kein Spaß.

Autor: Martin (Gast)
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... Die Leute sollen gebrochen werden und beschäftigt sein, dass sie 
sich nicht zusammenrotten und 'Dummheiten' machen. ...

Was ist denn das für Quatsch? Das klingt ja wie eine supergeheime 
Verschwörung, die - wie immer - unsere Tube Klebstoff zuerst durchschaut 
hat. Aber geschenkt, jedem seine kleinen Marotten. Nur dieser Vergleich 
mit den üblichen NS-Vokabeln bringen mich doch ein wenig auf die Palme.

Deutsche "rotten" sich so oder so nicht zusammen. Da brauch die 
ökonomische & politische Elite nun wirklich keine Angst zu haben (und 
hat sie auch nicht).

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Deutsche "rotten" sich so oder so nicht zusammen.
Natürlich tun die das. Man nennt das Bürgerinitiativen.
Allerdings sind dem Grenzen gesetzt. Militante Gruppen
wird es da allerdings nicht geben falls du das meinst.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Martin schrieb:
> Was ist denn das für Quatsch? Das klingt ja wie eine supergeheime
> Verschwörung, die - wie immer - unsere Tube Klebstoff zuerst durchschaut
> hat.

Nö, ist es nicht. Nennt sich Sozialpsychologie und ist eine seriöse 
Wissenschaft, die auch an deutschen Unis gelehrt wird.

Aber wers nicht wissen will, dem ist natürlich freigestellt, es zu 
Quatsch zu erklären.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialpsychologie

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Du unterschätzt die Designer dieses Systems völlig. Das ist alles, nur
>nicht dumm:

Nein- die Damen und Herren sind alles andere als dumm:

- der Arbeitslose (v. a. H4ler) soll dazu gebracht werden, jede Arbeit 
zu jedem (auch sittenwidrigen Umständen) unabhängig von der Quali 
aufzunehmen -> moderne Sklaverei, Beschaffung billiger Arbeitskräfte, 
Schönen der Statistik
- durch Anbieten im Niveau und Preis billigster Seminare werden die 
Arbeitslosen einerseits aus der Statistik gehoben, andererseits kann man 
ihnen bei Nichtteilnahme die Bezüge kürzen
- es werden soviel Hürden und Schikanen in den Weg gelegt, daß fast 
jeder darüber stolpert und man sanktionieren kann.

Schon die Auszahlung von Erfolgsprämien bei der Ermittlung 
sanktionwürdiger Verstöße an die Amtsmitarbeiter läßt erahnen, wie 
unfair Arbeitslose  behandelt werden.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Mike Hammer schrieb:

>>Freundin und Familie einen kleinen Unfall haben könnte.
>Das kannste ja mal versuchen, dann schicken die dich gleich
>zur MPU.

Er meint wohl Leute aus der OK-Szene. Da kommt man wohl nicht immer so 
leicht und direkt ran, und kann was nachweisen. Selbstverständlich würde 
da von denen wohl niemand im Amt direkt kriminell, und persönlich selbst 
schon gar nicht. Andererseits, haben die aber wohl andere 
Einnahmequellen, und sind nicht beim Amt.

Mike Hammer schrieb:

>>Deutsche "rotten" sich so oder so nicht zusammen.
>Natürlich tun die das. Man nennt das Bürgerinitiativen.

Interessehalber, um wieder zum Thema zu kommen, hab ich ja gelegentlich 
mal nach Arbeitsloseninitiativen bzw. Selbsthilfegruppen in meiner 
Gegend gegoogelt. Da findet man wirklich nichts, nur die üblichen 
Vermittler und Verleiher.

Autor: Testo (Gast)
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Mike Hammer schrieb:
> Was zählt, ist allein die Wirkung die es auf dich haben wird
> und das wird sie. Jedenfalls sind die Behörden mit umfangreichen
> Schutzmaßnahmen in Form von Wachdiensten ausgestattet.
> Wenn du da jemanden bedrohst ist in Sekunden einer von denen da
> und nimmt dich in die Mangel und da wird bestimmt kein Spaß.

Mal langsam. Ich bedrohe keinen und habe es nicht vor. Aber du glaubst 
doch nícht, dass Migrantenclans keinen Druck auf die SBs ausüben bzw. 
nicht von sich aus Respekt einflößend sind? Und was nützen Wachdienste? 
Stehen bei den Sachbearbeitern daheim oder auf dem Parkplatztor? Ein SB 
wird sich dort hüten, es sich mit Migranten zu verscherzen und sie 
versuchen zu piesacken. Die haben Clans und wenn die rasend sind, dann 
ist Polen offen. Fahr in Deutschlands Großstädte und deren 
Problemviertel mit hohem HARTZ-Anteil, die sich zügig ausbreiten, und 
dir wird vielleicht Hören und Sehen vergehen. Wir sind nicht mehr weit 
weg von den Ghettos der USA oder sonstiger 2. Weltländer.
Übrigens verdienen die sich neben ihrem Hartz noch ordentlich 
Taschengeld durch Raub, Drogen und Diebstahl und die Staatsgewalt ist 
machtlos bzw. zieht den Kopf ein. Keine Lust sich für die paar Groschen 
in Lebensgefahr zu bringen oder die Gesundheit aufs Spiel zu setzen. 
Verständlich.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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@Paul

Die psychischen Folgen für die Betroffenen hast du vergessen.

> durch Anbieten im Niveau und Preis billigster Seminare werden die

Es ist ein Irrtum, zu glauben, die seinen billig - sie sind i.a.R. 
zertifiziert und entsprechen damit den Vorgaben der ARGE. Dafür geht 
reichlich Geld über den Tresen, wie IGBT oben selbst beschrieben hatte.

Dieser kafkaeske Apparat hat die Aufgabe, die Leute systematisch zu 
Schnecke zu machen. Das Selbstwertgefühl wird systematisch gebrochen 
und das hat gravierende Folgen.

Autor: Martin (Gast)
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... Natürlich tun die das ...

Was ich zum Ausdrucke bringen wollte: der Organisationsgrad/-wille einer 
deutschen Gruppe ist - für eine grundlegende Veränderung der 
Verhältnisse - nie hoch genug. Mehr als Händchen halten & Lichterketten 
bilden erwarte ich nicht.

Gibt es da nicht einen Ausspruch von Deutschen die einen Bahnhof stürmen 
wollen und sich zuvor eine Bahnsteigkarte ziehen?

Autor: Testo (Gast)
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Martin schrieb:
> Gibt es da nicht einen Ausspruch von Deutschen die einen Bahnhof stürmen
> wollen und sich zuvor eine Bahnsteigkarte ziehen?
Nicht umsonst gilt der Deutsche auf der Welt als der perfekte Untertan.
Außerdem beherrscht er das Radfahrerprinzip wie kein anderer, was die 
Ausübung von Divide et impera kinderleicht werden lässt.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Martin schrieb:
> Was ich zum Ausdrucke bringen wollte: der Organisationsgrad/-wille einer
> deutschen Gruppe ist - für eine grundlegende Veränderung der
> Verhältnisse - nie hoch genug.

Was würdest du als Diktator tun, wenn du den Leuten an die Substanz 
willst:

- darauf vertrauen, daß die Betroffenen sich nicht wehren, weil sie
  es noch nie gemacht haben, oder
- auf Nummer Sicher gehen und Herrschaftstechniken anwenden, die bestens
  bekannt sind und die, wenn frühzeitig eingesetzt das Risiko eines
  scheiterns deiner Herrschaft deutlich reduziert?

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Es ist ein Irrtum, zu glauben, die seinen billig - sie sind i.a.R.
Von 11 Euro pro Tag und Teilnehmer hab ich mal was aus nicht sehr 
zuverlässiger Quelle gelesen. Man rechne 20 -30 Teilnehmer
multipliziert mit 6 Wochen oder noch länger.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Mike Hammer schrieb:

>>Es ist ein Irrtum, zu glauben, die seinen billig - sie sind i.a.R.

>Von 11 Euro pro Tag und Teilnehmer hab ich mal was aus nicht
>sehr zuverlässiger Quelle gelesen. Man rechne 20 -30 Teilnehmer
>multipliziert mit 6 Wochen oder noch länger.

Meine professionellen Profiling-Kurse waren sehr teuer. Ich berichtete 
an anderer Stelle schon mal, daß dort Personal- und Unternehmensberater 
aus der Wirtschaft anwesend waren. Einer dieser Kräfte, gab zu bemerken, 
daß jemand (nicht arbeitslos) für sowas als regulären Fortbildungskurs 
ca. 1200€ die Woche zahlt.

Mag sein, daß Kurse für Unqualifizierte billiger sind.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Der/die Coach/es wird/werden doch zusätzlich gefördert
und dann sind 11 Euro doch ein Bombengeschäft. Die Masse
machts eben.
Für einen einjährigen Vollzeitkurs hat das Amt mal ca.12000 Euro
pro Nase hingeblättert. Bei 15 Teilnehmern waren das schon satte
180000 Teuronen. Die sagten aber auch das sich das erst ab 20
Teilnehmern rechnet. Sind dann auch pleite gegangen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Mike Hammer schrieb:

>Sind dann auch pleite gegangen.

Das war bei mir schon ein größeres Unternehmen, eines der größten, die 
solche Kurse anbieten.

Vor ein paar Monaten, bekam ich von meinem Betreuer die Mitteilung, 
gelegentlich einen weiteren (dritten) Kurs bei einem Unternehmen zu 
absolvieren, welches zum Ziel hat, mich z.B. als Hilfsarbeiter in die 
einfache Zeitarbeit zu stecken (2. Arbeitsmarkt). Den Grund, warum sie 
davon abließen, vermute ich mal darin, daß ich immer noch kein Hartz-IV 
angemeldet habe. Der Betreuer wurde deswegen auch schon mal leicht bis 
mittelschwer säuerlich. Ich möchte denen aber den konkreten Zeitpunkt 
nicht nennen, und sie können mich da auch zu nichts bewegen. ;-)

Durch die Kursgelder wird ja eine komplette Förderungsindustrie am Leben 
gehalten. Sollten sie das doch direkt als Einstiegsgeld für neue 
Existenzgründungen o.ä. nutzen, und den Bedürftigen direkt zukommen 
lassen, das wäre erheblich sinnvoller.

Autor: Der Bong (Gast)
Datum:

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hi leutz
ihr seht das alles total falsch.
1. Das Amt schafft keine Arbeitsplätze sonder verwaltet in erster Linie
die Arbeitslosen das ist auch in Ordnung so.
2. Der eine möchte seinen Enlisch kurs im malta machen der nächste 
vielleicht auf Mallorca wo soll da das Amt die grenzen ziehen.

und 3. die Wirtschaft tut nichts um Arbeitslose einzustellen die meisten 
Firmen stellen nur noch über Zeitarbeit oder Dienstleister ein

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Es ist ein Irrtum, zu glauben, die seinen billig - sie sind i.a.R.
>zertifiziert und entsprechen damit den Vorgaben der ARGE.

Da haben wir uns mißverstanden. Ich meinte auch nicht billig für das 
Amt. Sondern billig für die ausführende Firma. Ein Projektor, Raummiete, 
vielleicht ein paar Uraltrechner und dann "Dozenten", die ihren Namen 
kaum verdienen gewürzt mit Binsenweisheiten und Frechheiten. Jeder 
VHS-Kurs ist da aufwendiger.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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> da aufwendiger.
...aufwändiger bitte.(kommt von AufwAnd)

>3. die Wirtschaft tut nichts um Arbeitslose einzustellen die meisten
>Firmen stellen nur noch über Zeitarbeit oder Dienstleister ein

Die Wirtschaft stellt schon ein, aber nach
Gutsherrenart und unverantwortlich und das
ist das Problem.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>> da aufwendiger.
>...aufwändiger bitte.(kommt von AufwAnd)

Deine Philosophie folgt der Logik der Macher der neuen Rechtschreibung. 
Viel länger jedoch wurde nicht nach Wortstamm dekliniert, da hieß es 
auwendiger. Das war aber angeblich zu schwer für die Schüler (früher 
ging es auch).

http://de.wiktionary.org/wiki/aufwendig

Mike, selbst wenn ich mal was falsch schreibe, was hier nicht zutraf, 
finde ich es nicht gut, Haarspalterei zu betreiben, denn ich kann Dir 
versichern, auch bei Dir schleichen sich Fehler ein...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Paul schrieb:
> Sondern billig für die ausführende Firma. Ein Projektor, Raummiete,
> vielleicht ein paar Uraltrechner und dann "Dozenten", die ihren Namen
> kaum verdienen gewürzt mit Binsenweisheiten und Frechheiten.

Die Zertifizierung kostet einen Haufen Geld und die Dozenten sind zwar 
nur dressierte Affen, die nicht verstehen, was sie da eigentlich machen, 
aber sie müssen selbst erst mal so eine Mühle durchlaufen, bis die 
Dressur sitzt.

Die Binsenweisheiten und Frechheiten gehören zum Konzept - derlei 
Fähigkeiten werden bei der Dressur gefördert. Sie dienen dazu, die 
"Kunden" auf eine Art niederzumachen, die nicht direkt als Mobbing 
erkannt wird, aber bei genauem Hinsehen nicht weit davon ist. Das 
Prinzip ist simpel: Respektlosigkeit gegenüber Personen, die sich nicht 
wehren können. Das führt dazu, daß sie mehr und mehr den Respekt vor 
sich selbst verlieren - das ist das eigentlich Ziel der Veranstaltung.

Erschwerend kommt auch noch dazu, daß solche "Institute" - ähnlich wie 
die Menschenhändler - als Geschäftsmodelle konzipiert sind, die aus dem 
Elend Kapital schlagen sollen. Und das kommt nicht bei den dressierten 
Affen an, da kannst du sicher sein.

> Jeder VHS-Kurs ist da aufwendiger.

Vor den Kulissen vielleicht. Insgesamt wohl kaum, denn es hängt nicht so 
ein auf innere Reibung optimierter Monsterapparat dran.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Uhu Uhuhu schrieb:

>Erschwerend kommt auch noch dazu, daß solche "Institute" - ähnlich
>wie die Menschenhändler - als Geschäftsmodelle konzipiert sind, die
>aus dem Elend Kapital schlagen sollen.

Darüber war vergangenes Jahr ne interessante Doku im TV. Da hat sich 
eine richtig große Industrie gebildet, wo es nur darum geht, gigantische 
Gewinne (nicht Umsatz!) einzustreichen. Klar, muß ein Unternehmen auch 
Gewinn machen, aber dieses Geschäft scheint besonders lukrativ zu sein.

Institute und Menschenhändler schließen sich übrigens nicht gegenseitig 
aus. Manche betreiben beides, passt doch.

Autor: IGBT (Gast)
Datum:

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Wilhelm Ferkes schrieb:
> daß ich immer noch kein Hartz-IV
> angemeldet habe.

Respekt - aber diesen 'Stolz' kannst du dir nur solange leisten, wie 
deine Reserven reichen.

Ich bin 2006 mal aus einer Firma rausgeflogen wegen zuvielen 
Eigenmächtigkeiten und irgendwas konnte man mir dann mal wirklich zu 
meinem Nachteil schriftlich nachweisen.
Die Folge: Eine dreimonatige Sperrung des ALG1. Also hab ich für die 
Zeit Harz4 beantragt - einfach aus Knatz - dachte ich mir so, die Mühle 
machst du jetzt mal mit.

Die Demütigungen waren schon schlimm, aber ich vermute man stumpft mit 
der Zeit ab (Beispiel: Sachbearbeiter: Ich brauche ihren Ausweis, ihre 
Kreditkarten, Fahrzeugschein, Krankenkarte...zum kopieren und sie warten 
bitte vor der Tür und die wird abgeschlossen - es waren nur 5 min - aber 
in den 5 min kommt man sich vor wie 'ausgeraubt' - vor zwei Wochen noch 
der Ingenieur in der Besprechung mit elegantem Ton - plötzlich Leuten 
gleichgestellt die ihr Leben im bildungsfernen Abseits gelebt haben und 
mit denen kaum eine vernünftige Unterhaltung möglich ist.

Der eigentliche Hammer aber: Ich musste ca. 50 A4 Seiten ausfüllen - und 
ich bin geübt in solchen Sachen - das ist genau so schwer wie einen 
Bericht über ein Millionenprojekt zu schreiben - ein Fehler und GAME 
OVER.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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IGBT schrieb:
> Die Demütigungen waren schon schlimm, aber ich vermute man stumpft mit
> der Zeit ab (Beispiel: Sachbearbeiter: Ich brauche ihren Ausweis, ihre
> Kreditkarten, Fahrzeugschein, Krankenkarte...zum kopieren und sie warten
> bitte vor der Tür und die wird abgeschlossen - es waren nur 5 min - aber
> in den 5 min kommt man sich vor wie 'ausgeraubt' - vor zwei Wochen noch
> der Ingenieur in der Besprechung mit elegantem Ton - plötzlich Leuten
> gleichgestellt die ihr Leben im bildungsfernen Abseits gelebt haben und
> mit denen kaum eine vernünftige Unterhaltung möglich ist.

Und was meinst du, warum die das so machen?

Autor: IGBT (Gast)
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Mike Hammer schrieb:
> Na, komm, nach 5000 Jahren sollte die Rechtschreibung da schon
> fehlerfreier sein, vor allem wenn man so dick aufträgt.
> Wer Belehrungsresistend "Krise" falsch schreibt, wird auch noch
> andere Defizite haben. Nobody is perfect.

So oft wie sich die Rechtschreibung in den 5000 Jahren geändert hat...
nach jeder Reform weiß ich oft nicht wie ich irgendwas schreiben soll - 
klar wird Kriese nicht Krise geschrieben.

Vielleicht sollten wir dafür einen Codex verwenden:

Ein paar Rechtschreib/Tippfehler bzw. Schnellschreibfehler ala 
'fatfingersyndrom' - einfach drüberlesen.

Wenn die Lesbarkeit nicht mehr gegeben ist (aus welchen Gründen sei 
egal) - kann man es anmerken oder, die fortgeschrittene Version - nicht 
darauf eingehen - solche Beiträge ignorieren und auch nicht zitieren.
(Das wäre vergleichbar wenn Jemand in einer Diskussion unqualifiziert 
dazwischen redet und keiner reagiert darauf - damit fördert man sowas 
auch nicht.)

Und damit stimme ich dir zu - perfekt ist sicher kein Mensch.

Autor: oszi40 (Gast)
Datum:

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Kleiner Einwurf: Kleider machen Leute. Das war schon früher so.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptmann_von_K%C3%B6penick

Autor: IGBT (Gast)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Und was meinst du, warum die das so machen?

Ähnlich Systemimmanent wie seinerzeit zur Bundeswehr einberufen zu 
werden und sich erst mal 'nackig' machen müssen (die 'Anderen' sind ja 
auch alle nackig) - und eine Ärztin spielte mit meinen Eiern. Was ich 
persönlich für eine Meinung zu solcher Behandlung habe, ist dem System 
völlig egal - später war ich dann auch Teil des Systems - vielleicht 
kann man das niemals trennen.

In beiden Fällen auch eine Art 'Gruppenzwang' und man muss schon 'dicke 
Eier' haben um da nicht einzuknicken und sich anzupassen...

Aber du meinst das wäre Absicht - ich denke drüber nach...

Autor: IGBT (Gast)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> hast, was jenseits deines Tellerrandes ist, dann lies das hier:
> http://www.ulla-jelpke.de/uploads/Kubark.pdf

Ich hab das 79 seitige PDF gelesen. Zur Verbesserung meiner Sicht über 
den Tellerand hat es aber nicht beigetragen.

1. Nichts Neues - bedeutet, du hast angenommen das mir solche 
Betrachtungen/Erkenntnisse unbekannt sind.

2. Minimal 50 % des Textes sind blablabla - sowas würde ich Niemandem zu 
lesen geben, dem ich einigen Verstand unterstelle.

3. Der Inhalt selbst ist fragwürdig (umstritten) unvollständig und zu 
dem veraltet.

Nur ein Beispiel: Lügendetector - völliger Blödsinn - ich habe bereits 
2002 eine Abhandlung geschrieben über die Möglichkeiten (wirklich 
funktionierende) Lügendetektoren zu bauen - ich weiss nicht, ob es schon 
möglich ist.
Das ist nicht Tellerrand, das ist - wahrscheinlich würde ich 
Kopfschmerzen bekommen, müsste ich mich mit dir ernsthaft über ein Thema 
unterhalten.

Da haben die von Sientologie etwas mehr drauf!

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Scientology

Autor: IGBT (Gast)
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danke

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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IGBT schrieb:
> Uhu Uhuhu schrieb:
>> hast, was jenseits deines Tellerrandes ist, dann lies das hier:
>> http://www.ulla-jelpke.de/uploads/Kubark.pdf
>
> Ich hab das 79 seitige PDF gelesen. Zur Verbesserung meiner Sicht über
> den Tellerand hat es aber nicht beigetragen.
>
> 1. Nichts Neues - bedeutet, du hast angenommen das mir solche
> Betrachtungen/Erkenntnisse unbekannt sind.

Nichts Neues, ja - stammt ja auch von 1963.

Wenn dir aber die Überlegungen i.S. Regression bekannt waren, dann 
müßtet du dir eigentlich darüber im Klaren sein, warum bei der ARGE und 
bei diesen ominösen Kursen derart merkwürdige Methoden angewandt werden 
- um Einzelfälle handelt es sich dabei auf jeden Fall nicht.

> 2. Minimal 50 % des Textes sind blablabla - sowas würde ich Niemandem zu
> lesen geben, dem ich einigen Verstand unterstelle.

Richtig, es steht einiges Blabla drin. Streichst du das ab, dann hast du 
einen Abriß über Verhörmethoden, der in dieser Kompaktheit zumindest 
nicht alltäglich ist.

Im Kern geht es darum, ein Individuum zu beherrschen - da schließen sich 
die Kreise.

> 3. Der Inhalt selbst ist fragwürdig (umstritten) unvollständig und zu
> dem veraltet.
>
> Nur ein Beispiel: Lügendetector - völliger Blödsinn - ich habe bereits
> 2002 eine Abhandlung geschrieben über die Möglichkeiten (wirklich
> funktionierende) Lügendetektoren zu bauen - ich weiss nicht, ob es schon
> möglich ist.

Es ist zwar im Zusammenhang mit ARGE wirklich völlig irrelevant:
Für die Ansprüche unseres Rechtssystems ist der Polygraph in der Tat 
völlig ungeeignet, weil man mit seiner Hilfe nicht entscheiden kann, ob 
der Proband die Wahrheit sagt.

Aber: Er zeigt physiologische Reaktionen des Probanden an, welche 
Ursachen die auch immer haben. Daraus kann ein Vernehmer Hinweise 
gewinnen, wo er ansetzen muß, um das zu erreichen, was Ziel des 
Vernehmungsverhältnisses ist: ihn in Regression zu bringen und so ein 
Beherrschungsverhältnis aufzubauen, in dem er dann Informationen 
preisgibt, die er sonst niemals offenbaren würde.

Regression ist das Schlüsselwort. Das ist der psychische Mechanismus, 
der Menschen in Zwangssituatuationen beherrschbar macht.

Vorgehensweisen, wie du sie im Zusammenhangeng mit dem Kopieren deiner 
Dokumente beschrieben hast, zielen in genau diese Richtung und wie 
deinem Bericht zu entnehmen ist, hat es seine Wirkung getan.

Autor: IGBT (Gast)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Aber: Er zeigt physiologische Reaktionen des Probanden an, welche
> Ursachen die auch immer haben. Daraus kann ein Vernehmer Hinweise
> gewinnen, wo er ansetzen muß, um das zu erreichen, was Ziel des
> Vernehmungsverhältnisses ist: ihn in Regression zu bringen und so ein
> Beherrschungsverhältnis aufzubauen, in dem er dann Informationen
> preisgibt, die er sonst niemals offenbaren würde.
>
> Regression ist das Schlüsselwort. Das ist der psychische Mechanismus,
> der Menschen in Zwangssituatuationen beherrschbar macht.

Nein. Eine von Idioten entwickelte Maschine zur Bestimmung von 
physiologischen Reaktionen - das eben leistet diese Maschine nicht!
Du sprichst gerade zufällig mit Jemandem der versteht wobei es darum 
ganz genau geht. Wenn du das Ding nochmal Poly.. nennst, lache ich mich 
fertig.
Danke für den Spass beim Lesen...

Nein, dieses Gerät leistet nicht was Einige denken die es befürworten - 
was es denn leisten sollte. Es kann nur elektrische Widerstände messen - 
die übrigens NICHTS aussagen. Garnichts.

'Regression' - es grenzt an Vermessenheit diesen Begriff ausserhalb des 
Systems zu verwenden - was ist denn Regression?
(Wenn du mir in Worten erklären kannst was eine Korrelation ist - nicht 
von Wicki abgeschrieben - bin ich geneigt anzunehmen das der Begriff 
Regression verstanden wurde - sind für dich 95 % R signifikant bei 10000 
Versuchen? JA oder NEIN)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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IGBT schrieb:
> Nein. Eine von Idioten entwickelte Maschine zur Bestimmung von
> physiologischen Reaktionen - das eben leistet diese Maschine nicht!

Wie ich oben schon angemerkt hatte: Diese ganze Lügedetektorei ist hier 
hier völlig irrelevant. Also verbuchen wir sie unter Blabla und lassen 
das Thema auf sich beruhen. Das Papier enthält wirklich genug in Bezug 
auf unser Thema Interessantes.

> 'Regression' - es grenzt an Vermessenheit diesen Begriff ausserhalb des
> Systems zu verwenden -

Den Einschub verstehe ich nicht. Was meinst du damit?

> was ist denn Regression?

Regression im Sinne der Psychoanalyse bedeutet grob gesagt "Rückfall in 
frühere Stadien der Persönlichkeitsentwicklung". Dabei geht z.B. die 
Selbstsicherheit verloren, die man durch eigene Leistungen erworben 
hat, es findet eine Ich-Schwächung statt, man fällt in ein Stadium 
zurück, das man früher in einer weit unkomfortableren Situation hatte.

Du hast es selbst eindrucksvoll beschrieben:
> vor zwei Wochen noch
> der Ingenieur in der Besprechung mit elegantem Ton - plötzlich Leuten
> gleichgestellt die ihr Leben im bildungsfernen Abseits gelebt haben und
> mit denen kaum eine vernünftige Unterhaltung möglich ist.

Du bist regediert, wenn du dich damit abgefunden hast - es ist keine 
Abstumpfung, wie du vermutest, sondern du bist ganz einfach nicht mehr 
der elegante Ingenieur, sondern der Arsch, der fürchten muß, irgendwann 
unter der Brücke zu enden, wenn er sich nicht fügt.

> Der eigentliche Hammer aber: Ich musste ca. 50 A4 Seiten ausfüllen - und
> ich bin geübt in solchen Sachen - das ist genau so schwer wie einen
> Bericht über ein Millionenprojekt zu schreiben - ein Fehler und GAME
> OVER.

Nein, der eigentliche Hammer ist das nicht. Es ist nur ein weiterer 
mieser Trick aus der Kiste der Beherrschungspsychologie: man fordert dem 
Opfer sinnlose Gehorsamsleistungen ab, nur um den Haufen Scheiß 
anschließend nach irgendwelchen angeblichen Fehlern zu durchsuchen und 
den Delinquenten für "seinen" Fehler zu strafen.

Es ist exakt dasselbe Schikaneprizip, das z.B. der jüdische Arzt 
erleiden mußte, als er im KZ Steine klopfen mußte. Das Belastende dabei 
ist nicht unbedingt die schwere Arbeit, sondern die Sinnlosigkeit. 
(Nachzulesen bei Bruno Bettelheim: "Aufstand gegen die Masse")

Autor: Paul (Gast)
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>Es ist exakt dasselbe Schikaneprizip, das z.B. der jüdische Arzt
>erleiden mußte, als er im KZ Steine klopfen mußte.

Vorher hat man ihm noch den Dr. und die Approbation aberkannt. Heute 
passiert das bei Baufacharbeitern, den aus formalsten Gründen der 
Facharbeiter nicht anerkannt wird, um ihn als ungelernten Bauhelfer 
einstellen zu können.

Autor: smoerre (Gast)
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> Vorher hat man ihm noch den Dr. und die Approbation aberkannt.
Sieht man ja am Beispiel von IGBT, Vorschlag zur Umschulung zum 
Altenpfleger.
Hast Glück gehabt, daß Du wieder was gefunden hast.

Aber rate mal IGBT, was denn wohl in Deinem A-Amt-Dossier drinsteht ?!
Ich schätze darin wird stehen, daß der Bewerbungskurs die richtige 
Maßnahme für Dich gewesen ist, weil Du ja danach einen Job gefunden 
hast.
Also Defizite im Schreiben von sachgerechten Bewerbungen ... so wird das 
ausgelegt.

> Daß dabei eine Menge Geld verheizt wird ist völlig richtig - gute
> Leistung - die Leute nach psychologisch optimiertem Programm in die
> Resignation zu treiben, daß sie als schuldbewußte Langzeitarbeitslose
> leicht zu handhaben sind und nicht auf "dumme" Gedanken kommen - kostet
> eben ihren Preis.
Deine Analyse ist richtig, wenn Du sie noch mit der von Dir an anderer 
Stelle genannten Ursache koppelst:
Es gibt nicht genügend Arbeitsplätze für Qualifizierte!
So ist die Sachlage und deshalb wird es Dir ja auch zur Auflage gemacht 
jeden Job annehmen zu müssen, egal wie schlecht die Konditionen auch 
immer sein mögen.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Vorschlag zur Umschulung zum Altenpfleger.
Als wenn die Agentur nicht schon genug darauf umgeschult hat.
Ich hab mal gelesen, nachdem die Wirtschaft, lauthals
nach solchen Mitarbeitern geschriehen hatte und dann die Agentur
über 10000 verfügbar hatten, wollte die dann keiner mehr haben.
Was das dann wohl wieder dem Steuerzahler gekostet hat?

>So ist die Sachlage und deshalb wird es Dir ja auch zur Auflage gemacht
>jeden Job annehmen zu müssen, egal wie schlecht die Konditionen auch
>immer sein mögen.
Kaum wirklichkeitsfremder, weil zunächst mal eine entsprechende
geringwertige Arbeit angeboten werden muss. Da kann man das Gespräch
mit dem Arbeitgeber so beeinflussen das der dann kein Interesse mehr 
hat.
Es ist immer günstiger die Entscheidung auf andere abzuwälzen, dann
haben die nämlich den schwarzen Peter und nicht der Arbeitssuchende.

Autor: smoerre (Gast)
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> dann die Agentur
> über 10000 verfügbar hatten, wollte die dann keiner mehr haben.
> Was das dann wohl wieder dem Steuerzahler gekostet hat?
das spielt keine Rolle, sondern nur die Statistik am Ende des Monats.
Dein persönliches Schicksal ist dehnen ziemlich egal und die 
Steuergelder, die dabei draufgehen sowieso.

> Kaum wirklichkeitsfremder, weil zunächst mal eine entsprechende
> geringwertige Arbeit angeboten werden muss.
Jein ... der Billiglohnsektor boomt - und was McDonalds vormacht (Wir 
nehmen jeden, egal woher Du kommst), das wird bald auch anderswo Schule 
machen.

> Da kann man das Gespräch
> mit dem Arbeitgeber so beeinflussen das der dann kein Interesse mehr
> hat.
schon klar, nur die Zeiten werden härter - es ist schließlich ein 
Sanktions- und kein Sozialsystem, nicht vergessen.

> Es ist immer günstiger die Entscheidung auf andere abzuwälzen, dann
> haben die nämlich den schwarzen Peter und nicht der Arbeitssuchende.
offenbar hattest Du noch nie das Vergnügen einer Zwangssituation.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Hab ich zwar schonmal im anderen Thread geschrieben, aber passt hier 
auch ganz gut:


Also den Schrott vom A-Amt kannste knicken. Mich hatten die bereits nach
2 Monaten in den Kurs Aktivierung und Reaktivierung geschickt (Der für
die Motivation Langzeitarbeitsloser gedacht ist, und der das
Bewerbertraining beinhaltet). Keiner war länger als 4 Monate Arbeitslos,
also schonmal die falsche Zielgruppe der Statistik zuliebe.

Anstatt auf Bewerbungsschreiben im speziellen einzugehen wurde
LKW-fahrern das allerwichtigste in Word gezeigt. Zu den Bewerbungen
selbst: Wir hatten da so ein tuckiges Grinsebärle als Dozent, total
eingeschnappt wenn man seinen lehhrreichen ergüssen nicht in gebührendem
Maße folgte. Der Typ war einfach ebscheuert, hatte nen Sprachfehler ohne
Ende und war so kauzig, dass der ja nur bei so ner vom AA beauftragten
Firma landen konnte.

Sein Motto: Auffallen um jeden Preis "Ich habe mir z.B. immer diese
tollen Bewerbungsflyer gemacht". Toll. Die waren Knallbunt, haben
ausgesehen wie ne Karte vom Pizzadienst. Mit sowas kannste dich vl als
Werbegrafiker oder als Schlampe für alles bewerben, aber doch nicht in
nem ernstzunehmenden Umfeld eines "normalen" Industruie- oder
Handwerksjobs.

Ratet mal wer diesem selbsternannten Bewerbungs- und Computerguru trotz
totalem desinteresse dann noch den Router neu einrichten durfte.

So wirklich konnte der nämlich eigentlich garnix.

Also meiner Meinung nach sind die Bewerbertrainings vom AA fürn Arsch.

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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IGBT schrieb:
> Nur ein Beispiel: Lügendetector - völliger Blödsinn - ich habe bereits
> 2002 eine Abhandlung geschrieben über die Möglichkeiten (wirklich
> funktionierende) Lügendetektoren zu bauen - ich weiss nicht, ob es schon
> möglich ist.

Funktionierende Lügendetektoren hat der KGB schon vor 20 Jahren 
gehabt...

Nennt sich EEG.

Du magst vieleich lügen können, Dein Gehirn aber nicht.

Das funktioniert so,d as an bestimmten stellen des Gehirns ein 
"Wahrheitszentrum" ist, welches die Warheit kennt und man kannd as 
Testen, indem man einem probanden sagt, wenn er eine Kare mit dem Himmel 
gezeigt bekommt und gefragt wird, welche Farbe er hat, soll er steif 
behaupten sie sei rosa...

Ich habe ebenfals über 200 solche Tests am "Institut für 
Verhaltensforschung" (Paris) mitgemacht und aiuch wenn Du eiskalt 
traniert bist, die Wahrheit kommt raus.

Den Gerichten in DE sind diese Tests bekannt und sie funktionieren 
verläßlich, nur dürfen sie OHNE EINWILLIGUNG in DE nicht Eingesetzt 
werden und ebenso weigern sich unzählige Richter die freiwilligen 
zuzulassen, weshalb schon unschuldige sitzen mußten... (meine Tochter 
Chantale war 14 Monate wegen "Mordes" im Gefängnis)

Grüße
Michelle

P.S.:  Ich habe nahezu jede Woche einen Grund mehr,
       warum mich DE am Wertesten kann.

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Uhu Uhuhu schrieb:
> IGBT schrieb:
>> Der eigentliche Hammer aber: Ich musste ca. 50 A4 Seiten ausfüllen - und
>> ich bin geübt in solchen Sachen - das ist genau so schwer wie einen
>> Bericht über ein Millionenprojekt zu schreiben - ein Fehler und GAME
>> OVER.
> Nein, der eigentliche Hammer ist das nicht. Es ist nur ein weiterer
> mieser Trick aus der Kiste der Beherrschungspsychologie: man fordert dem
> Opfer sinnlose Gehorsamsleistungen ab, nur um den Haufen Scheiß
> anschließend nach irgendwelchen angeblichen Fehlern zu durchsuchen und
> den Delinquenten für "seinen" Fehler zu strafen.

Oh weia...  die 50 Seiten und dann der vorgeschriebene Zwangskurs "Wie 
Schreibe ich eine Bewerbung und einen Lebenslauf" von einer Woche...

Ich habe reingeschribene das ich von 1983 bis 2007 bei der französischen 
Armee war dort ein bischen Studiert habe und ansonnsten Menschen killte, 
was ja mein "Job" war...

Nee, echt, haben die wirklich geglaubt, das ich ausplaudere was ich beid 
er Armee eines Fremdstaates gemacht habe?

Nch ausfüllen der 50 Seiten und noch vor dem 
5-Tage-Zwangs-Bewerbuns-und-Lebenslauf-Schreibkurs habe ich erst mal ne 
Woche Knast in Offenburg deswegen gefahren...

Die komunalen Sklaven-Treiber haben die 50 Seiten tatsächlich in die 
Staatsanwaltschaft weitergeleitet...

Nach ner Woche wurde alles eingestellet, weil ich schoon 1991-1992 mal 
17 Monate U-Haft wegen Söldnertum gefahren habe (läßt sich erGoogeln)... 
Habe mich wegen meiner UN-Einsäzte rauslassen müssen...  Aber 
Entschädigung habe ich nicht bekommen...  Aus dem Knast raus und 
Arbeitslosengeld?  Hahaha!

Also Seit 1970 habe ich mehr als 200 Gründe (mit Beweise) gefunden, 
warum Deutschland ein verlogener Staat ist.  Vorne Hui und Hinten Pfui!

Grüße
Michelle

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Michelle Konzack:

Was denn nun? Französische Armee, oder Fremdenlegion?

Autor: IGBT (Gast)
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Michelle Konzack schrieb:
> Ich habe reingeschribene das ich von 1983 bis 2007 bei der französischen
> Armee war dort ein bischen Studiert habe und ansonnsten Menschen killte,
> was ja mein "Job" war...

Du bist ja ein richtiges Frontschwein - mein Großvater war in Stalingrad 
und hat mir erzählt wie man Menschen killt - also nicht so wie im Film, 
sondern in der Wirklichkeit - erzähl mal..

Wie hast du denn Menschen gekillt?

Autor: Hannes (Gast)
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Ich glaube, hier geht es bald wieder ähnlich rund wie seinerzeit mit 
Hartmut "Vodim".

Autor: IGBT (Gast)
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Hannes schrieb:
> Ich glaube, hier geht es bald wieder ähnlich rund wie seinerzeit mit
> Hartmut "Vodim"

Geht schon - ist ja mein Thread - also wer entartete Beiträge schreibt, 
wird gefragt was er denn damit meint.  Was ging denn nun mit 'Vodim' in 
die falsche Richtung? Da gibt es auch eine Art Feststellbremse - darauf 
können wir uns alle einigen. Machen wir, wenn es soweit ist.

Autor: Hannes (Gast)
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Na dann...

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> @Michelle Konzack:
>
> Was denn nun? Französische Armee, oder Fremdenlegion?

Die Fremdenlegion IST bestandteil der Französische Armee, aber weil Du 
als Ausländer nicht direkt zur französichen Armee gehen kannst, gehste 
eben zur Fremdenlegion reißt deine ersten 5 Jahre ab (KANNST nach den 
ersten drei Jahren beeits ftz. Staatsbürger werden), verlängerst und 
wenn Du nach mindestens 10 Jahren oder wesentlich überdurchschnittlichen 
leistuneg Lust hast, kannste antrag auf die Übernahmen in de 
französische reguläre Armee stellen. Das muß Dir dann Dein 
Standortkommandant bescheinigen...

Ich habe mich halt während er Legionärszeit in Elektronik, 
Sicherheitssystemen und Aufklärung (2eme REP CEA = Aufklärungs- und 
Sabotage Einheit) einen Namen gemacht und bin nach meinen 11 Monaten 
Rwanda (1994/95, war ne Nummer zuviel für mich und hatte die Schnautze 
voll) in Lichtgeschwindigleit eben in den regulären Staatsdienst 
übernommen worden und dort habe ich dann eine Ka-Acke nach der anderen 
erlebt...  Die Interna eben!



Grüße
Michelle

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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IGBT schrieb:

>Geht schon - ist ja mein Thread - also wer entartete Beiträge
>schreibt, wird gefragt was er denn damit meint.  Was ging denn
>nun mit 'Vodim' in die falsche Richtung? Da gibt es auch eine
>Art Feststellbremse - darauf können wir uns alle einigen. Machen
>wir, wenn es soweit ist.

Der Wodim, hatte sich hier nach allen Künsten gut durchgeschlagen, als 
ich das zuletzt beobachtete. Man darf nicht vergessen, daß er hier gegen 
eine ganze Meute bissiger blutiger Wölfe zu kämpfen hatte, die irren 
Spaß daran hatten, ihn endlich platt zu machen. Einer gegen viele. Da 
können mal alle mächtig stolz auf sich sein.

Nee, IGBT, du machst deine Sache gut. Ich mit 50, sehe einige Schnitzer, 
aber die haben 38-jährige eben entsprechend ihrem Alter. Aber das beruht 
auf Gegenseitigkeit. Keine Panik.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Michelle Konzack schrieb:

>Die Fremdenlegion IST bestandteil der Französische Armee, aber weil
>Du als Ausländer nicht direkt zur französichen Armee gehen kannst,
>gehste eben zur Fremdenlegion reißt deine ersten 5 Jahre ab
>(KANNST nach den ersten drei Jahren beeits ftz. Staatsbürger
>werden), verlängerst und wenn Du nach mindestens 10 Jahren oder
>wesentlich überdurchschnittlichen leistuneg Lust hast, kannste
>antrag auf die Übernahmen in de französische reguläre Armee stellen.

Entschuldige, Michelle, meine Fragen. Ich versuche nur, mal was 
grundsätzliches zu verstehen, was ich bisher in 50 Jahren nicht so recht 
verstand.

Vor kurzem, postete hier im Forum mal jemand einen Vorschlag, als 
Arbeitsloser zur Fremdenlegion zu gehen. Ich hab mir auch die 
Internetseiten angeschaut. Warum gibt es sowas wie die Legion eigentlich 
nur in Frankreich?

Nun, ich kannte im Laufe meines Lebens schon ein paar hart gesottene 
Typen, vielleicht Banditen, die von hier wohl flüchten mußten, und in 
die Legion gingen. Das waren teilweise Typen mit dem höchsten Gürtel in 
Kung-Fu, und zudem noch Kleiderschrankformat. Als Landei vom Dorf, fand 
ich das mit 15 in der Großstadt durchaus amüsant. Für die, wird wohl die 
Grundausbildung nicht allzu anstrengend. Andererseits, traf ich auch 
gelegentlich wieder Typen, die aus der Legion zurück waren. Rentner, mit 
platt geklopftem Nasenbein, wie bei einem Berufsboxer.

Mit akademischen Graden, hatten aber all die nie was zu tun.

Autor: Tobbel (Gast)
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Ich habe mal aus Interesse auf der Statistik Seite der Bundesagentur für 
sinnlose Beschäftigung recherchieren wie viele eigentlich bei der 
Agentur als "Arbeitssuchend" gemeldet sind. Ist ja immerhin das erste 
was mann machen muss wenn man entlassen wird.
Ich hatte nämlich die Angst das ich bald der einzige bin, der was mit 
dem Amt zutun hat, nach den ganzen guten Nachrichten von Arbeitsmarkt 
;-).
Das war schon etwas schwieriger die passende Statistiken zufinden.
Aber nach einer weile hab ich es gefunden.

tja .. gute 5,7 Millionen sind in Deutschland WIRKLICH arbeitslos.
nicht die schön gerechneten 3,1  mille....

Auch noch mal zulesen auf: 
http://www.theonussbaum.de/seiten/arbeitslos/arbei...

Boa... ebend mal fast 2 Millionen Menschen untern Tisch fallen gelassen 
und schon sieht alles prima aus.
na und wo sind die alle hin damit sie nicht in der Statistik sind ???

Auf die von IGBT beschrieben  Idioten Kurse.....

Mann ich weis nicht wohin das führen soll...

Dann hoffe ich das ich nicht auch mal zu sowas hingezwungen werde...

Ich wünsch euch wat.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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Michelle schrieb:

>Ich habe ebenfals über 200 solche Tests am "Institut für
>Verhaltensforschung" (Paris) mitgemacht und aiuch wenn Du eiskalt
>traniert bist, die Wahrheit kommt raus.

Das ist Unfug. Das Gegenteil wurde wissenschaftlich nachgewiesen. Durch 
Autosuggestion ist der recht einfach zu überlisten. Deshalb sind 
Lügendetektoren in Dtl. nicht direkt gerichtsverwertbar.

Michelle, Du bist ein WUnderkind, aber bitte vera... mich nicht auf 
diesem Themengebiet!

Autor: Uwe Von kempen (uwe1174)
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Mike Hammer schrieb:
> Wer Belehrungsresistend "Krise" falsch schreibt, wird auch noch
> andere Defizite haben.

Haha... "Kriese" zu schreiben habe ich auch schon oft erwogen: Das ist 
die Kriese... die  Krieeese... Jaja, die Krieeeeeeeeese!
Vielleicht sollte man den kreativen Vorschlag erwägen, die derzeitige 
Wirtschaftskrise als DIE "Kriese" zu bezeichnen. - Im Gegensatz zu den 
anderen Krisen.

Ich halte nämlich diese "Kriese" für gar nicht mal so schlimm für den 
Ingenieurmarkt Deutschlands. Der Export ist wieder toll (so ziemlich) 
und wenn man die Panikmeldungen über Ingenieurmangel in den Boomzeiten 
so betrachtet (hahaha...), sollte diese Kriese eine gute Gelegenheit 
sein, mal Luft zu holen, Urlaub zu nehmen, neue Produkte zu 
entwickeln...
Aber nein... Es ist Krieeese!

Da wird Personal rausgeworfen, Löhne gedrückt, Steuern geschnorrt, 
Forderungen gestellt... es ist halt "Kriese"

Autor: Warmweiß (Gast)
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Es hat sich schon seit Monaten ausgekieselt.
Die Löhne und Gehälter im verarbeitenden Gewerbe sind mit einer der 
höchsten in Germany und schon wieder am Steigen in 2010. Die 
Unterbeschäftigung ist beendet.
Die Krise kommt aber wieder zurück, die USA bratzen schon wieder 
vollendens ab, in der EU dürfte die Wirkung der Förderprogramme im 
Herbst verpufft sein und der Steroidbolzen China verliert auch 
erschreckend viel Dampf beim Zug nach vorne. Wenn unsere Regierenden da 
nicht mächtig nachschießen, haben wird den berühmten Douple-Dip und 
vielleicht einen hübschen deflationären Schock. Ich tippe darauf, dass 
man nachschießen wird, aber erst wieder, wenn es lichterloh brennt. Wer 
will schon Kontinuität, lieber kräftig Auf und Ab.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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IGBT schrieb:
> Aber du meinst das wäre Absicht - ich denke drüber nach...

Zu welchem Resultat bist du denn jetzt gekommen?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Warmweiß schrieb:

>Es hat sich schon seit Monaten ausgekieselt.

Und, kommst du jetzt auf deine Kosten, doch noch einen Einsteiger-Job 
als Ing. zu erhalten? Ich meine, du sprachst an anderer Stelle hier im 
Forum mal davon, wegen Aussichtslosigkeit demnächst eine neue Ausbildung 
zu beginnen.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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@Tobbel
>Dann hoffe ich das ich nicht auch mal zu sowas hingezwungen werde...
Nicht, wenn du dir schnell wieder nen Job suchst, ansonsten ist
das bereits beschlossene Sache. Irgendwann ist jeder dran.
Den ersten Kurs wirste wohl noch machen müssen um deine Bewerbung zu 
perfektionieren (auch wenn das auch nichts bringt)aber auch
Quereinstiege zu sinnvolleren Kursen sind ja möglich. Man muss
die nur dem Amt vorschlagen. Bei den nächsten Kursen kannste
ja mal aufgrund gestiegenen Selbstbewusstseins mal ein bisschen
kritischer sein beim Träger und wenn du den dazu bringts dir
eine nachteilige Beschäftigungsauskunft zu geben, musst du
dir keine Sorgen machen, weil der Träger dich ja abgelehnt hat.
Dann musst du diesen Schwachsinn auch nicht machen. Wenn das
Amt dich dann irgendwann mal wieder einlädt wirste Gelegenheit
haben dich zu rechtfertigen und das ist dann auch früh genug.
Du musst eben nur darauf achten das deine Rechte sich für dich
bezahlbar machen und davon gibts reichlich.

Autor: S. B. (Gast)
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> und wenn du den dazu bringts dir
> eine nachteilige Beschäftigungsauskunft zu geben, musst du
> dir keine Sorgen machen, weil der Träger dich ja abgelehnt hat.
sag mal, wo in Deutschland lebst Du?
Offenbar irgendwo auf dem Land oder wir reden von der falschen Sache?

Ein "Träger" im üblichen Sinne, der irgendwelche Arbeiten 
weiterverteilt, wird Dich immer einstellen, solange er das kann - denn 
er bekommt 500 Euro vom Amt pro Arbeitnehmer.
Der Träger selbst wird Dich niemals ablehnen, das ist ja wohl 
sonnenklar.
Es wird Druck auf Dich ausgeübt.
Notfalls schickt er Dich zum Amtsarzt und Du landest schlimmstenfalls 
mal in der Psychatrie, etc.
Falls Du den Arbeitsvertrag gezeichnet hast und Dich weigerst zu 
arbeiten, kann der Träger das auch machen.
Der Träger hat Arbeit für Dich, das ist so sicher wie das Amen in der 
Kirche.
Wenn Du von vornherein ablehnst, gibt es Sanktionen vom Amt.

> Du musst eben nur darauf achten das deine Rechte sich für dich
> bezahlbar machen und davon gibts reichlich.
Deine Rechte schränkst Du bereits mit der Unterzeichnung der EGV 
drastisch ein!
Darin verpflichtest Du Dich zu jeder zumutbaren Arbeit - was zumutbar 
ist, bestimmt das Amt bzw. Dein PAP.

Offenbar hast Du einen freundlichen Berater gehabt, der es gut mit Dir 
meint oder Du lebst in der Botanik, wo es das Amt wegen Trägermangel 
nichts organisiert bekommt.

Autor: S. B. (Gast)
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er bekommt 500 Euro vom Amt pro Arbeitnehmer pro Monat - das muß man 
sich mal vorstellen!

Autor: IGBT (Gast)
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Paul schrieb:
> Michelle schrieb:
>
>>Ich habe ebenfals über 200 solche Tests am "Institut für
>>Verhaltensforschung" (Paris) mitgemacht und aiuch wenn Du eiskalt
>>traniert bist, die Wahrheit kommt raus.
>
> Das ist Unfug. Das Gegenteil wurde wissenschaftlich nachgewiesen. Durch
> Autosuggestion ist der recht einfach zu überlisten. Deshalb sind
> Lügendetektoren in Dtl. nicht direkt gerichtsverwertbar.
>
> Michelle, Du bist ein WUnderkind, aber bitte vera... mich nicht auf
> diesem Themengebiet!

Paul - volle Zustimmung!
(Außerdem - wie muss man drauf sein so einen (schwachsinnigen) Test 200 
mal zu machen...völliger Quatsch.)

Es gibt keine Methode die der wiss. Uberprüfung stand hält, mit der man 
die Wahrheit aus einem Menschen herausbekommt - das ist eine Frage der 
Intelligenz und der Motivation. Deshalb werden Folter und solche 
Dekektoren von aufgeklärten Menschen abgelehnt.
Ich weiß auch ganz genau wie die funktionieren und kann somit 
bestätigen, das sie nicht leisten, was sie behaupten.

Und was soll das sein? Michelle sprachlich gewandt mit omnipotentem 
Hintergrund? Ein Experiment wie weit man in Diskussionen mit (Google 
unterstütztem) Halbwissen kommt? Nicht sehr weit - zu viele hier mit 
Ahnung wie die Dinge wirklich funktionieren.

Also klär uns doch mal auf, was treibt dich dazu hier zu texten - 
Psychologie 6. Sem Praktikumsarbeit "Wie trolle ich ein Ing. Forum?"


Uhu Uhuhu schrieb:
> Zu welchem Resultat bist du denn jetzt gekommen?

Das es zu warm zum denken ist - ich fahre Mo für 2 Wochen nach England, 
melde mich dann wieder...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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IGBT schrieb:
>> Zu welchem Resultat bist du denn jetzt gekommen?
>
> Das es zu warm zum denken ist - ich fahre Mo für 2 Wochen nach England,
> melde mich dann wieder...

Hier noch ein aktueller, von einem Psychoanalytiker verfaßter 
Literaturtipp, der sich mit den "Bewerbungskursen" befaßt, die 
Großunternehmen ihren wegen Auslagerung des Jobs nach Fernost geschaßten 
hochspezialisierten Mitarbeitern "gönnen":
   Die neue Linie der Konzerne:
   Entlassen allein genügt nicht!

   Ketzerbriefe 162

Die Ketzerbriefe sind in gut sortieren Bahnhofsbuchhandlungen zu finden. 
Sonst hilft Google weiter.

Autor: IGBT (Gast)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Die Ketzerbriefe sind in gut sortieren Bahnhofsbuchhandlungen zu finden.
> Sonst hilft Google weiter.

Google hilft immer weiter - was hindert dich jetzt daran einen 
funktionierenden Link zu posten?

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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@S. B. (smoerre)
>sag mal, wo in Deutschland lebst Du?
Landeshauptstadt wo eine Persönlichkeit auch her kommt die gerade
in aller Munde war bzw. sein wird.
>Offenbar irgendwo auf dem Land oder wir reden von der falschen Sache?
Zentrum, 5Min. vom Hauptbahnhof(mit dem Fahrrad).
>Ein "Träger" im üblichen Sinne, der irgendwelche Arbeiten
>weiterverteilt, wird Dich immer einstellen, solange er das kann - denn
>er bekommt 500 Euro vom Amt pro Arbeitnehmer.
Hat man mir noch nicht angeboten, weil ich wohl nicht ungebildet/
unerfahren genug bin. Solche Träger können nur Arbeitskraft ohne Hirn
gebrauchen. Ich glaube die nennt man auch nicht Träger, sondern
Beschäftigungsgesellschaften. Ich meinte eigentlich Bildungsträger.
>Der Träger selbst wird Dich niemals ablehnen, das ist ja wohl
>sonnenklar.
Haben die aber, mehrfach.
Zunächst mal soll ja ein freier Vertrag mit dem Arbeitslosen
vereinbart werden und das kann man sich auch zu Nutze machen.
Wenn der Träger nichts zu bieten hat was eine entsprechende
Aussicht auf Erfolg bietet braucht man da auch nichts unterschreiben.
Vertragsfreiheit ist da ohnehin nur ein Fremdwort. Denen geht es nur
um die Kohle.
Bei mir wäre das jetzt das zweite mal ohne das es zu einer Anhörung,
einem harten Verwaltungsakt oder zu Sanktionen geführt hat und
zwar weil ich mich darum gekümmert habe(Eigenbemühen). Insgesamt
hatte ich schon vier EGVs(alle ohne Folgen).
Hätte ich jedes Engagement verweigert, könnte man sich ausrechenen
wohin das führt.  Interessanterweise ist eine derartige Vorgehensweise
(fehlende Sanktionen) auch noch ein Dienstvergehen was man sich
auch zu Nutze machen könnte.
>Es wird Druck auf Dich ausgeübt.
Ja, heißer Luftdruck.
>Notfalls schickt er Dich zum Amtsarzt und Du landest schlimmstenfalls
>mal in der Psychatrie, etc.
Bin ein guter Schauspieler und kann auch gute Geschichten erzählen
wie das Leben sie schrieb.
>Falls Du den Arbeitsvertrag gezeichnet hast und Dich weigerst zu
>arbeiten, kann der Träger das auch machen.
Dafür hat die Menschheit die SABOTAGE erfunden.
>Der Träger hat Arbeit für Dich, das ist so sicher wie das Amen in der
>Kirche.
Hoffentlich hat der auch das Nervenkostüm, denn wenn ich erst mal
anfange den Betrieb aufzumischen bleibt kein Auge trocken.
Junge Leute kann man führen, ältere dagegen schwerlich und
das weiß man auch.
Warum glaubst du haben Ältere solche Schwierigkeiten auf dem
Arbeitsmarkt?
>Wenn Du von vornherein ablehnst, gibt es Sanktionen vom Amt.
Hast du mich nicht verstanden? Ich bewirke das so das andere mir
die Arbeit abnehmen wenn ich das will. Also immer im nachhinein.
> Du musst eben nur darauf achten das deine Rechte sich für dich
> bezahlbar machen und davon gibts reichlich.
>Deine Rechte schränkst Du bereits mit der Unterzeichnung der EGV
>drastisch ein!
Nicht, wenn du weißt wie das Amt tickt und du deren Schwächen für dich
nutzbar machst. "Unter Vorbehalt" ist schon mal so eine Möglichkeit.
>Darin verpflichtest Du Dich zu jeder zumutbaren Arbeit - was zumutbar
>ist, bestimmt das Amt bzw. Dein PAP.
Eine EGV auf zumutbare Arbeit hatte ich noch nicht, vielleicht zukünftig
mal, wir werden sehen. Das wird ein Spaß.
>Offenbar hast Du einen freundlichen Berater gehabt, der es gut mit Dir
>meint oder Du lebst in der Botanik, wo es das Amt wegen Trägermangel
>nichts organisiert bekommt.
Völlig falsch, da ich, wie oben schon erwähnt, in einer Landeshauptstadt
wohne und da gibts genug Träger, nur eben keine, die eine Maßnahme
bietet die in meine berufliche Richtung geht, daher machen die
so einen Blödkurs "Berufsorientierung" mit den selben Schwächen.
Zielsetzung ist da "Kaufmännisch, Lager, Logistik" und das ist nicht
meine Richtung, gleichgültig was das Amt da sagt.
Mir wurde da schon mehrfach FREIE Hand gelassen.
Die PAP hatten mit 800 Kunden ohnehin genug Opfer, das sich der ganze
Sanktionsaufwand wohl auch nicht lohnt.
Man kommt dann in eine Rotation und wird alle halbe Jahre zum Blabla
eingeladen. Wirklich was bewirken können die eben nicht weil das
Verwaltungsleute sind die von den Berufen keine Ahnung haben und das
ist deren größte Schwäche. Diese Schwäche haben auch die Träger.
An drei hab ich schon dran teil genommen. Ohne Erfolg.
Die Liste meiner Vermittlungsdefizite ist seeeeehr lang.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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IGBT schrieb:
> Google hilft immer weiter - was hindert dich jetzt daran einen
> funktionierenden Link zu posten?

Weil der Link bei G. ganz oben steht.

Autor: IGBT (Gast)
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Mike Hammer schrieb:
> An drei hab ich schon dran teil genommen. Ohne Erfolg.
> Die Liste meiner Vermittlungsdefizite ist seeeeehr lang.

Auf die Idee dich einfach quasi als Anfänger für allgemeine 
Ingenieursaufgaben zu vermitteln (notfals zu einem Dienstleister) - 
kommen die nicht?

Theoretisch kann man doch jeden Ingenieur als Messknecht in irgendweine 
QS vermitteln - zu niedrigem Gehalt meist. Darauf sind die nich nicht 
gekommen.

Oder was macht dich so schwer vermittelbar?
Zu hoch spezialisiert auf etwas was grad nicht gefragt ist?

Autor: S. B. (Gast)
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> Hat man mir noch nicht angeboten, weil ich wohl nicht ungebildet/
> unerfahren genug bin. Solche Träger können nur Arbeitskraft ohne Hirn
> gebrauchen.
Da irrst Du Dich und ich denke mal, das liegt daran, daß Sie Dich noch 
zuvorkommend behandeln aus was für Gründen auch immer.
Das kann sich aber auch ändern.

> Bin ein guter Schauspieler und kann auch gute Geschichten erzählen
> wie das Leben sie schrieb.
gut, das ist wohl mein Fehler bzw. Talentmangel ... Du solltest 
vielleicht in die Politik gehen.

> Warum glaubst du haben Ältere solche Schwierigkeiten auf dem
> Arbeitsmarkt?
Gesundheitsgründe, höhere Sozialabgaben für den Arbeitgeber,
Ortsgebundenheit, etc.

> Zielsetzung ist da "Kaufmännisch, Lager, Logistik" und das ist nicht
> meine Richtung, gleichgültig was das Amt da sagt.
> Mir wurde da schon mehrfach FREIE Hand gelassen.
das ist ja auch gut so, nur irgendwann möchte das Amt auch mal Resultate 
sehen ... und Du selber hoffentlich auch - das kann doch nicht Dein 
Ernst sein auf H4 Niveau zu vegetieren.
Du hast Glück, daß die überlastet sind und Du die schauspielerisch 
veräppeln kannst.
Ist eben nicht jedermann's Sache, meine jedenfalls nicht.
Aber auf Dauer kann das doch keine Lösung sein ?!
Es sind doch auch nicht alle Kurse (gerade in Berlin) sinnlos!
Wenn der Traumjob nicht geht, dann muß man doch wenigstens zu 
Alternativen (die man sich ja selbst rauspicken kann) bereit sein.
Also ich staune nur noch.

Was für Ziele hast Du denn überhaupt noch?

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Da irrst Du Dich und ich denke mal, das liegt daran, daß Sie Dich noch
>zuvorkommend behandeln aus was für Gründen auch immer.
>Das kann sich aber auch ändern.
Den K.O.Schläger vom Amt hat mir aber noch keiner vorgestellt.
Würde es um Schuldzuweisungen gehen würde das Amt da gar nicht gut
dastehen, aber da erzähl ich sicher nichts neues. Sicherlich wissen
die das und versuchen gute Mine zum bösen Spiel zu machen.
Dienst nach Vorschrift halt aber ohne Resultate.

>Du solltest vielleicht in die Politik gehen.
Leere Versprechungen machen und lügen liegt mir nicht.

>Gesundheitsgründe
Nicht das ich wüsste. Ich kann mich gesundheitlich nicht beklagen.
>höhere Sozialabgaben für den Arbeitgeber,...
Die könnte man ja mit Eingliederungszuschüsse Arbeitgebern schmackhaft
machen, aber das Amt ist in dieser Hinsicht nie geschmeidig gewesen,
obwohl ich das Thema mehrfach bei verschiedenen Leuten angesprochen
hatte. Die sind da gar nicht drauf eingegangen oder wollten davon nichts 
wissen.
>Ortsgebundenheit
sollte kein Problem sein bei einer Landeshauptstadt(nicht Berlin).
Da gibts gewöhnlich eine große Wirtschaft aber auch viele Spielverderber
weil die eben auch einen RIESENPOOL an Arbeitskräften haben aus dem sie
fischen können. Niemand zwingt Firmen jemanden einzustellen. Wie man
als Bewerber behandelt wird weiß doch jeder.

>nur irgendwann möchte das Amt auch mal Resultate sehen
Anscheinend nicht oder es wird nicht ernst genommen. Man ist
doch nur ne Nummer BG....
>und Du selber hoffentlich auch
Die Hoffnung stirbt zu letzt aber beim Amt gibt es ja keinen
Leitungszwang, zumindest habe ich da noch keinen bemerkt.
Die ganze Verwaltungsstruktur hat sich in den letzten Jahrzehnten
vom Fachspezifischen-Arbeitslosen zum Massen-Arbeitslosen entwickelt.
>das kann doch nicht Dein Ernst sein auf H4 Niveau zu vegetieren.
Möchte ich auch nicht aber wenn die Verwaltung mein Streben, meine
Wünsche und meine Befähigung nicht berücksichtigt, bleibt nichts
anderes über da die gelebte Rechtslage eine andere Betätigung
einschränken bzw. verhindern.

>Du hast Glück, daß die überlastet sind und Du die schauspielerisch
>veräppeln kannst.
Ist ja auch ein Dauerzustand obwohl Mutter Merkel in einer 
Regierungserklärung mal verkündete das jeder Fallmanager max. 150
Kunden nur zu betreuen sollte. Tatsache ist das die Sachbearbeiter,
auch PAP genannt um die 800 Kunden zu betreuen hatten multipliziert
mit der Anzahl der Sachbearbeiter die EIN FAllMANAGER zu verwalten
hat. Das hat doch System.
Im Leben ist man immer ein Schauspieler, z.B. beim Vorstellungsgespräch,
bei öffentlichen oder gesellschaftlichen Anlässen, bei Besuch in
fremden Geltungsbereichen. Nur Daheim kann man sich selbst sein und
tun was man will. Insgesamt betrachtet hat sich das Amt da selbst ein
Eigentor geschossen und das wird wohl noch etwas dauern bis sich das
ändert. Zunächst mal werden die Fördermittel mittels Sparpaket für 
Langzeitarbeitslose gestrichen weil das anscheinend nur raus
geschmissenes Geld ist und der nächste Posten den man kürzen kann
wird sich dann auch schnell finden lassen.
Als die Schröderregierung das Jobaktivgesetz Anfang des Millenniums 
initiiert hatte, sollten Berufskenner(Insider) Arbeitsplätze akquiriren 
aber daraus wurde wohl nichts, jedenfalls ist mir da nie was zugetragen
worden, mich daran zu beteiligen. Statt dessen haben sich die Argen
Schlammschlachten mit der Arbeitsagentur geliefert mit der Folge das
das Behördenkonstrukt dann höchstrichterlich nicht Verfassungsgemäß war.
Ist doch klar das der der nur mit sich selbst beschäftigt war, keine
Resourcen frei hatte sich um andere zu kümmern, außer ums Minimalste
und auch nur zu statistischen Zwecken.
>Also ich staune nur noch.
Da kommste aus dem Staunen nicht mehr raus, oder?
>Was für Ziele hast Du denn überhaupt noch?
Selbstständigkeit, aber hier ist das gleiche Problem, ein verfilzter
Behördenapparat der Massenverwaltung betreibt und nicht Individualität
fördert. Zuhören wäre da der erste Schritt, stattdessen nur 
Kompetenzgerangel und Planerfüllung. Fördern könnte man z.B. so, das
die bisher gezahlte Stütze als soziales Fundament bis zur Rente gezahlt 
würde und man als Selbständiger nach den eigenen Wünschen und 
Vorstellungen aktiv werden könnte. Eine Anwartschaft dürfte ich
nach menschlichem Ermessen längst ausgesessen haben, glaube ich.
Die Ausgaben würden schätzungsweise dann bei entsprechendem
Erfolg über die Steuern wieder rein kommen,
aber nein es wird nur neun Monate gefördert und dann wieder erneut 
geprüft. So kann man keine Planung auf lange Sicht vornehmen und
das wäre mir dann zu riskant. Das Geld muss ja nicht aus dem 
Sozialausgabenpott kommen. Gibts eigentlich keine Töpfe
in der Wirtschaftsförderung und ich meine nicht ERP oder KFW, die
habe ich mir schon mal angeschaut und sind oft gekoppelt mit Krediten
(zumindest war das der letzte Infostand). Und Schulden will ich gar
nicht machen. Wenn der Staat nicht vernünftig wird, werde ich sicherlich
keinen Finger rühren, geschweige denn Risiken eingehen und Menschen
die da schon unverschuldet auf die Nase gefallen sind gibts schon genug.
Entweder so oder gar nicht und damit bin ich bisher ganz gut gefahren
auch wenn das keine politisch korrekte Einstellung ist.
Es ist nicht meine Schuld das die Welt so ist wie sie ist.

Autor: Warmweiß (Gast)
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IGBT schrieb:
> Auf die Idee dich einfach quasi als Anfänger für allgemeine
> Ingenieursaufgaben zu vermitteln (notfals zu einem Dienstleister) -
> kommen die nicht?
>
> Theoretisch kann man doch jeden Ingenieur als Messknecht in irgendweine
> QS vermitteln - zu niedrigem Gehalt meist. Darauf sind die nich nicht
> gekommen.

Also die Dienstleister sind wohl momentan komplett aus dem Rennen und 
schon garn nicht für Anfänger gedacht, eher für sehr flexible 
Spezialisten, die wirklich in ihrem Bereich überall und zu jeder Zeit zu 
einem Brandherd gerufen werden können und diesen konkurrenzlos schnell 
durch Können und Erfahrung abarbeiten.
Und einfache Jobs wie "Messknecht" sind rar und schwer zu bekommen, für 
Ingenieure nahezu unmöglich. Es gilt für Ingenieure entweder Topp oder 
Flop, ein Mittelding oder "Unterding" gibt es da nicht mehr. Konnte man 
früher  noch beispielsweise als Sachbearbeiter sein Auskommen 
bestreiten, ist dieses seit dem Bumms auch passé.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Und einfache Jobs wie "Messknecht" sind rar...
Da steckt man dann die Techniker rein, sind billiger.

Autor: Warmweiß (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Und, kommst du jetzt auf deine Kosten, doch noch einen Einsteiger-Job
> als Ing. zu erhalten? Ich meine, du sprachst an anderer Stelle hier im
> Forum mal davon, wegen Aussichtslosigkeit demnächst eine neue Ausbildung
> zu beginnen.

War eher sarkastisch gemeint, meil vor paar Tagen die Speichelgazette 
diesen Müll verbreitet hat. Das mit der Ausbildung hast du dir gut 
gemerkt. :)
Die ist auf dem Weg am 6. September. Vor Kurzem waren noch eine 
Einführungsveranstaltung mit Verköstigung und kleinen Geschenken.
Fahrtkosten wurden auch jedes mal erstattet bzw. die Bahntickets im 
Voraus geschickt.
Die behandeln die Azubis schon mit Respekt, alle Achtung.
Wahrscheinlich auch die Ingenieure, allerdings muss man dann High 
Potential sein, um bei denen unter zu kommen.
Sowas hätte ich mir gewünscht, als ich als Ingenieur fertig geworden 
bin. Statt dessen gab es nur Absagen und Psychospielchen bei 
Dienstleistern und ein absolut grottiges Angebot aus dem gelobten 
Mittelstand. Bei uns lümmelt immer noch die Hälfte aus meinem Abgang 
ohne Ing.-Job rum und ich denke das wird so bleiben. Denn die Lücke ist 
damit auf 21 Monate angewachsen. Da bekommen Personaler wohl übelsten 
Plaque.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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@Warmweiß

Das hat jetzt aber nichts mit Erlebnissen beim A-Amt zu tun, oder?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Mike Hammer schrieb:

>@Warmweiß

>Das hat jetzt aber nichts mit Erlebnissen beim A-Amt zu tun, oder?

OK, Mike, das war jetzt etwas meine Schuld, weil ich den Warmweiß weiter 
oberhalb mal gefragt hatte. Man kann doch mal jemand, den man aus dem 
Forum kennt, fragen, wie denn so der aktuelle Stand ist.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>wie denn so der aktuelle Stand ist.
Sicher, aber es sollte schon ein bisschen besser zum Thema passen
ansonsten könnte man auch chatten oder einen geeigneteren Thread
benutzen. Ansonsten kann man sich die Tipperei schenken um
wertvolle Tipps und Meinungen weiterzugeben wenn das doch
nicht gewürdigt wird. Sicherlich bin ich nicht perfekt aber
dann bin ich dankbar wenn ich sachlich wieder auf die Schiene
gebracht werde.

Autor: Warmweiß (Gast)
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Mike Hammer schrieb:
> Das hat jetzt aber nichts mit Erlebnissen beim A-Amt zu tun, oder?
Meine Erfahrungen sind so. (18 Monate Hartz IV)
- mein Sachbearbeiter super in Ordnung

- Geld für Leben war immer pünktlich da, auch die Anträge

- Bewerbungskostenerstattung war langsam, manchmal bis zu 3 Monate 
Verzug

- von "Weiterbildungen" verschont geblieben, bis irgenwann ein Angebot 
für einen 3-Tages-Kurs in einer Bildungseinrichtung kam, wo man ein 
Profil für eine interne Jobbörse erstellt. Dort ein paar Fotos auf 
Steuerzahlerkosten gemacht und nach Begutachtung meiner Unterlagen 
unglaubiges Staunen, dass ich mit meiner Quali und tadelosen Unterlagen 
schon so lange arbeitslos bin. Mein Antwort: Die anderen armen Teufel 
aus meinem Abgang kennen sie ned, da diese nicht arbeitslos gemeldet. 
Sie kennen nur den propagierten Fachkräftemangel. Irritierter Blick 
zurück.

- Bildungsgutscheine werden nur unter widrigsten Bedingungen und nach 
sehr langem Quengeln rausgerückt

- Akamdemiker können generell nicht vom Amt fachgerecht vermittelt 
werden, da der Markt zu klein und spezifisch ist.

September bin ich wieder unabhängig vom Staat.
Fazit: Hatte Glück im Unglück (im Verhältnis zur widrigen 
Hartz-Gesetzgebung), wobei die 359 € Stütze ein Witz sind. Wer damit 
dauerhaft leben muss --> fast ein Äquivalent zu einer 
Querschnittslähmung.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>wobei die 359 € Stütze ein Witz sind. Wer damit dauerhaft leben
>muss --> fast ein Äquivalent zu einer Querschnittslähmung.
Das siehst du als Ingenieuer so, der gewöhnlich zu den Besserverdienern
gehört. Es gibt Leute, ohne jede Bildung, die erhalten einen Lohn für
Arbeit wo der Regelsatz inkl. Miete und Heizkosten gerade mal Hartz IV 
ausmacht. Manche haben sogar nur einen 400Euro-Job und müssen 
aufstocken.
Wer daran sich wohl eine goldene Nase verdient?
Jedenfalls ist das kein Leben, wenn man sich nichts leisten kann und man
dann in der Zukunft dann auf Grundsicherung im Alter angewiesen ist.

Autor: dd (Gast)
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richtig.
traurig bei der ganzen sache ist auch noch, dass man bei einem normalo 
job insgesamt sogar weniger raus hat als ein harz4-ler.

traurig, dass man nicht fürs arbeiten belohnt wird

Autor: Warmweiß (Gast)
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dd schrieb:
> traurig, dass man nicht fürs arbeiten belohnt wird

Doch, du bekommst i. d. R. Hatz-Aufstockung oder kannst Wohlgeld 
verlangen. Die Frage ist nur, ob das Mehr die täglichen Kosten für die 
Arbeitsaufnahme deckt. Wäre an sich nicht probematisch, wenn Hartz 
anständig berechnet worden wäre bzw. die wahrheitsgemäße Inflation pro 
Jahr eingerechnet worden wäre. Da dies absichtlich nicht der Fall ist, 
kratzt man an der wirklich absolut untersten Existenzgrenze rum - 
Tendenz nach unten.
Die Verbreitung der Tafeln und Suppenküchen in Deutschland sprechen 
Bände. Die Löhne für Arbeiter in Deutschland kamen natürlich durch 
dieses sehr niedrige Hatz-Minimum als unterste Grenze unter massiven 
Druck, da die Erpressbarkeit stieg.
Beim Wohngeld soll ja jetzt der Heizuschlag wegfallen, weil Öl/Gas 
wieder billig ist (lol), und man möchte sogar das Wohngeld um 40 Prozen 
kürzen, so dass wieder mehr arbeitende Leute in die Hatz-Falle 
gelangen. Bravo Deutschland.
Aber der deutsche Durchschnittler wollte es so. Der hatte vor Kurzem 
auch wegen blinder Steuersenkungsgier die gelben Neofaschisten gewählt. 
Jetzt ist deutsche Pöbel plötzlich wieder nüchtern geworden, sich des 
angeblich drohenden Staatsbankrottes bewusst und will plötzlich keine 
Steuersenkung mehr. Der Pöbel, dumm wie Brot und damit kinderleicht zu 
beherrschen.

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