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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wer repariert mir 2 Schrittmotorendstufen Typ Leadshine?


Autor: Jay Mo (jayhh)
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Hallo zusammen,
Wer kann mir die o.g. Endstufen für Schrittmotoren (CNC-Fräse) 
reparieren?

Hab leider nicht soviel Plan von und mach wahrscheinlich mehr kaputt, 
als heile.

Symptome:

Scheint intern n Kurzschluss zu geben. Die werden von mir über ein 
48V-6,7A Netzteil betrieben und direkt nach dem Anstecken geht das 
Netzteil in einen Safe Modus mit blinkender LED.

Problem:

Da scheint was abgeraucht zu sein. Rauchen im wahrsten Sinne. Lässt man 
die Endstufe nur kurze Zeit am Netz beginnt es bereits aus ihr zu 
rauchen.
(Die waren bei mir nur ca max 1,5sec am Netz, als sie zerschossen sind)

Grund für das Zerschiessen?
Weiss keiner!!!!

Hab die Endstufen neu gekauft und mittels Breakout-Platine steuern die 
Schrittmotoren mit 3A max Strom.
Die Steuerung für die CNC ist die Mach3, die eine Steuerspannung über 
den LPT Port an die Breakout-Platine anlegt und somit die Spannung zu 
den Endstufen durchschaltet.
Das Phänomen ist, dass, sobald ein Schrittmotor angeschlossen ist und 
mittels Mach3 die Spannungen geschaltet werden funktioniert alles 
bestens.
Nur, sobald bei mir (!!!!!!!!) die Schrittmotoren NICHT an der Endstufe 
hängen und die Steuerspannung geschalten wird, dann zerschiesst es mir 
die Endstufe.

Das ist NICHT der Normalfall!!!!
Die Endstufen laufen i.d.R. auch OHNE Schrittmotoren.
Ich weiss nicht, warum das bei mir NICHT der Fall ist.

Habe nun dadurch schon 4 Endstufen zerschossen, jedoch allerdings erst 
bei der letzten wurde der Grunde (KEINE SCHRITTMOTOREN AN DER ENDSTUFE) 
ersichtlich.
Der Zulieferer stellt sich quer und würde mir nun (für neue) Geld 
berechnen.

Versteh ich ja auch irgendwie.
Bei denen funktioniert das (da verlässt auch keine Endstufe das Lager, 
die nicht kontrolliert und geprüft wurde), nur bei mir, sobald kein 
Motor angeschlossen wird, eben nicht.

Nun sitz ich auf dem Zeugs, kann nichts machen und alle weiteren 
Schritte kosten Geld.

Somit seid Ihr die Letzte Hoffnung!

Bitte erbarmt sich doch jemand, der mal einen Blick reinwerfen kann und 
evtl sagen kann, woran das liegt.

Der Elektromeister der Zulieferer, sowie ich, ....haben KEINE Idee, 
woran das liegt.

Vielen Dank
Janko

Autor: Max D. (Firma: No RISC, no fun.) (metalfan)
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was raucht denn da?

Autor: Jay Mo (jayhh)
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Na das weiss ja keiner :(

Jedenfalls raucht es, wenn man die Endstufen am Netz lässt.
Aber WAS kaputt ist, kann ich nicht sagen.

Ich wollt das ungern ausprobieren, weil ich so bestimmt NOCH mehr kaputt 
mache!

Optisch kann ich auch nichts erkennen und interne Feinsicherungen hat 
das Ding auch nicht (siehe Bild).

Danke

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Kontaktier erst mal den Hersteller dieser Dinger bevor jemand dran 
rumbastelt.

Wenn dieser Dir sagt, das Leerlauf zulässig ist (Fax ist da immer gut),
leitest Du das an Deinen Zulieferer weiter und verlangst von ihm Ersatz.

Und zwar Kostenfreien Ersatz.

Da die suchmaschine gleich am anfang findet:

"Leadshine,.... are well-known brand stepper motor driver suppliers from 
China...

kann man zwar den Zulieferer verstehen das er kein Interesse hat dir 
kostenfrei zu helfen, aber das könnte dir nach einer positiven 
Bestätigung vom Hersteller ziemlich egal sein.

Autor: Besucher (Gast)
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Da muss ich Andrew Recht geben -
Etwas ist an dieser Geschichte faul. Endweder der Zulieferer oder
der Hersteller hat etwas verbockt.
Bei sowas sollte man als erstes den Hersteller Kontaktieren.


Das blöde ist das es so aussieht als ob die ICs abgeschliffen seien -
Somit ist da nicht viel mit reparieren einer davon Hopps gegangen ist.

Autor: oszi40 (Gast)
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Sorry meine Glaskugel sieht nur namenlose Schaltkreise.

Hast Du zufällig die Masse vergessen? Dann haben evtl. Deine übrigen 
Schaltkreisanschlüsse eine "virtuelle Masse" gebildet, die sich nach 
wenigen Sekunden in Rauch aufgelöst hat...

Hoffnung 1%

Autor: g457 (Gast)
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Auf der anderen PCB-Seite sind auch noch Bauteile, die sind aber 
wahrscheinlich der Kundenfreundlichkeit wegen auch abgeschliffen :-(
Und das ganz links bei den beiden liegenden Elkos, ist das Elektrolyt 
oder sind das Flussmittelreste?

Ich würde auch erst den Hersteller ansprechen versuchen, die Hoffnung 
stirbt zuletzt :-((

Autor: Jay Mo (jayhh)
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ich glaube ich werde missverstanden.
Nochmal:

bei der Fa, wo ich die endstufen bezogen habe werden jene ausgeliefert, 
nachdem sie getestet worden sind.

heisst,
zuerst endstufe an netzteil -> läuft
dann endstufe mittels breakout-platine und lpt port an den rechner, wo 
Mach3 läuft; -> läuft
Dann erst Schrittmotoren anschliessen-> läuft


Ich habe vorhin eine 3/4h mit dem Elektromeister der Fa telefoniert. Die 
Symptome, die ich beschreibe sind gänzlich unbekannt.
Zudem sind die Endstufen auch gebaut, um ohne Last zu laufen.

Nachdem die ersten beiden geschossen waren und ich noch nicht wusste 
woran das lag hab ich mir neue auf Garantie kommen lassen.

Hab ALLES verdrahtet (Endstufen+Motoren) und zusammen mit dem 
Elektromeister die richtigen Signalwege mittels Mach3 eingestellt.

Da lief auch alles problemlos.

2 Tage später hab ich den Kram wieder angeschlossen, nur mit dem 
Unterschied, dass nur noch 2 Motoren angeschlossen waren, da der andere 
bereits an der Maschine gefestigt war (und ich den 
Versuchsaufbau-Endstufen/Netzteil/Breakout-Platine nicht verändert 
habe).

Nach dem einschalten von Mach3 drückt man den Reset Button der mittels 
Signalausgang über die LPT Schnittstelle ein "Enable Signal" ausgibt, 
der die Endstufen "scharfschaltet".
Diese Watchdog Funktion soll sicherstellen, dass über den LPT keine 
Steuersignal an die Endstufen weitergeleitet werden, wenn die Mach3 
NICHT geöffnet ist.

Nun....Mach3 geöffnet...Reset gedrückt und wieder ne Endstufe platt!!!!!

Das Ding ist halt, dass mir KEIN Ersatz mehr geschickt wird, weil es bei 
den Versuchsaufbauten in der Fa problemlos funktioniert und immer wenn 
ich das Zeug in Betrieb nehme zerschiesst es mir die Endstufen.

Zudem sind das LEADSHINE NACHBAUTEN. Die sind wohl von "Protec" oder so 
ähnlich.
Sind aber wohl gleich der Leadshine Dinger und sollen auch 
Überlastschutz und Kurzschlussschutz haben.

Davon merke ich rein garnichts.

Demnach unterstellt man mir nun (durch den Garantiekrams) dass an meiner 
Verkabelung was nicht stimmt.

Aber ganz ehrlich, DC + und DC- krieg ich wohl noch hin.


Wenn es hilft kann ich mal ein Video machen, indem ich die Dingerin 
geöffnetem Zustand ma ans Netz anschliesse und aufzeichne, wo es raucht.

Defekt sind sie ja sowieso schon:(

Und ja, richtig, die Aufschriftung der ICs ist NICHT lesbar da 
weggekratz/übermalt.

Ach..was für ne Schei.....

Danke

Autor: g457 (Gast)
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> Hab ALLES verdrahtet (Endstufen+Motoren) und zusammen mit dem
> Elektromeister die richtigen Signalwege mittels Mach3 eingestellt.
>
> Da lief auch alles problemlos.
>
> 2 Tage später hab ich den Kram wieder angeschlossen [..] und wieder ne
> Endstufe platt!!!!!

Dann hast Du irgendwas(tm) anders(tm) gemacht. Ich glaube nicht, dass 
das an den Sonnenwinden liegt.

> Demnach unterstellt man mir nun (durch den Garantiekrams) dass an meiner
> Verkabelung was nicht stimmt.

Würde ich jetzt auch unterstellen. Oder an der Software was 
kaputtkonfiguriert.

> Aber ganz ehrlich, DC + und DC- krieg ich wohl noch hin.

Und den Rest? Irgendwo(tm) ist da der Wurm drin.

HF und nix für ungut.

Autor: Jay Mo (jayhh)
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g457 schrieb:
>> Hab ALLES verdrahtet (Endstufen+Motoren) und zusammen mit dem
>> Elektromeister die richtigen Signalwege mittels Mach3 eingestellt.
>>
>> Da lief auch alles problemlos.
>>
>> 2 Tage später hab ich den Kram wieder angeschlossen [..] und wieder ne
>> Endstufe platt!!!!!
>
> Dann hast Du irgendwas(tm) anders(tm) gemacht. Ich glaube nicht, dass
> das an den Sonnenwinden liegt.

ja, richtig. Es war KEIN Motor angeschlossen!!!
>
>> Demnach unterstellt man mir nun (durch den Garantiekrams) dass an meiner
>> Verkabelung was nicht stimmt.
>
> Würde ich jetzt auch unterstellen. Oder an der Software was
> kaputtkonfiguriert.
>
>> Aber ganz ehrlich, DC + und DC- krieg ich wohl noch hin.
>
> Und den Rest? Irgendwo(tm) ist da der Wurm drin.

Der Rest beschränkt sich (sehen wir nur die Endstufenverdrahtung) auf n 
Netzwerkkabel und von der Breakout-platine führt n LPT Kabel zum 
Rechner.
>
> HF und nix für ungut.

Autor: Einhart Pape (einhart)
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Du bist aber mit 48V schon recht nahe an der 50V Grenze. Mir wäre das zu 
gefährlich. Es gibt doch auch Leadshine Endstufen mit 80V.

Autor: oszi40 (Gast)
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Platt ist sehr ungenau.
Ist Rauch durch der Logikschaltkreise oder die H-Brücken das Problem?

Meine trübe Glaskugel meint bisher: Da fehlt irgendwo Masse.

Autor: Jay Mo (jayhh)
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Einhart Pape schrieb:
> Du bist aber mit 48V schon recht nahe an der 50V Grenze. Mir wäre das zu
> gefährlich. Es gibt doch auch Leadshine Endstufen mit 80V.


Das 48V Netzteil war eine Empfehlung der Fa.

Die Endstufe kann wohl auch bis 70V.

Autor: Jay Mo (jayhh)
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Weiss einer wie ich hier n video hochgeladen kriege??

Danke

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Machs auf Youtube und verlink dann.
Hier gibts nur Bilder und Text.

Autor: Thorsten S. (thosch)
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Mir kommt der Verdacht, die Endstufe könnte durch Überspannung zerstört 
worden sein.

Hat das Netzteil eine vorgeschriebene Mindestlast, die ggf. ohne 
angeschlossenen Motor unterschritten werden könnte?

Ich würde mal die Netzteil Ausgangsspannung (auch mit Scope!) ohne Last 
am Netzteil messen.

Habe schon Schaltnetzteile erlebt, deren Regelung bei zu geringer Last 
aussetzt und dann periodisch Überspannung generiert.

Autor: Jay Mo (jayhh)
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ich verwende das gleiche netzteil wie die Fa.

ein MeanWell 48V, 6,7A. Daran kanns eigentlich nicht liegen. hatte die 
Ausgangsspannung auch ohne Endstufen dran gemessen. 48,2V.

Das dingt ist ja, dass wenn ich den Versuchsaufbau ohne Motoren und OHNE 
Mach3 verwende (heisst nur, dass das "Enable Signal" nicht 
durchgeschalten wird) dass das auch funktioniert. (Naja, bis auf die 
bereits zerstörten...)

Erst wenn das Signal geschalten wird, bei NICHTANGESCHLOSSENEM Motor, 
zerschiesst sie.


Aber zurück zur Eingangsfrage.

Kann sich das mal jemand anschauen?

Ich könnte auch damit leben, wenn die Dinger wieder funktionieren würden 
und ich stets den Motor angeschlossen haben muss.

Vielleicht liegt es auch am LPT POrt!?!?!?!?!?
Ich bin mit meinem Latein am Ende.

Autor: Chris (Gast)
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Ich kenne bestimmte Modelle von Leadshine, welche eine PSU verwenden, 
die
maximal für 48V spezifizert ist, der Driver aber für 50V.
Generell raucht da dann mehr ab, wenn die 5V Spannung fehlt.
Aber es sind ja nur ein paar gebräuchliche Mosfeet Driver sowie 
Mosfeets.
Als erstes, nimm eine 12V Spannungsquelle oder dergleichen und mess
mal die 5V. Sind die Ok dann kannst du mal den Leistungsteil checken.
Schau aber mal auf CNCZONE vorbei, dort wird das Problem beschrieben und
es sind auch die genauen IC-Bezeichnungen vorhanden.

Autor: Jay Mo (jayhh)
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Chris schrieb:
> Ich kenne bestimmte Modelle von Leadshine, welche eine PSU verwenden,
> die
> maximal für 48V spezifizert ist, der Driver aber für 50V.
> Generell raucht da dann mehr ab, wenn die 5V Spannung fehlt.
> Aber es sind ja nur ein paar gebräuchliche Mosfeet Driver sowie
> Mosfeets.
> Als erstes, nimm eine 12V Spannungsquelle oder dergleichen und mess
> mal die 5V.

Meinst du das LPT Signal?
Wofür dann die 12V Spannungsquelle?

Sind die Ok dann kannst du mal den Leistungsteil checken.
> Schau aber mal auf CNCZONE vorbei, dort wird das Problem beschrieben und
> es sind auch die genauen IC-Bezeichnungen vorhanden.

Und haste einen link für mich zum Thema?

Dankesehr

PS..Video dauert noch da die akkus von der diggicam platt!

Autor: Jay Mo (jayhh)
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Habe soeben mal die Platine der Endstufen abgeschraubt und mir mal die 
Unterseite angeschaut.

Die 2 markierten Bausteinen (fragt mich nicht:) ) scheinen die Übeltäter 
zu sein.
Aus der Gegend raucht es nach ca 2-3sek und ein imenser Temp.anstieg ist 
zu messen (nur an den beiden).
bei 150°C hab ich aufgehört, weil das echt rasant geht.

Die anderen 6stck sind Temp-technisch konstant auf ca 60°C soweit ich 
das in der Eile messen konnte.

auf der anderen Seite (also der Oberseite-siehe Bilder) sind über diesen 
Bauteilen diese 4 Widerstände mit 0,22Ohm angegeben. Ich hatte bei allen 
0,5Ohm gemessen.


Danke für die Hilfe
Janko

Autor: g457 (Gast)
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So aus dem Bauch raus würde ich sagen dass hier eine H-Brücke 'vertikal' 
durchgeschaltet wird (statt diagonal über den (nicht angschlossenen) 
Motor) - im Endeffekt ein Kurzschluss. Für micht sieht das nach einem 
(aus welchem Grund auch immer) undefinierten Zustand im Treiber aus.

Autor: Chris (Gast)
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Ich meinte natürlich die Spannungsversorgung der Platine, den 
Spannungswandler, welcher die 18-50V auf 5V runterregelt.
Die Warscheinlichkeit ist extrem groß, daß der Durchgebrannt ist. 12V, 
weil das unter den 18V der Treiberbausteine ist, und sicherer ist, bzw 
du dann
weniger in Mitleidenschaft bringst und gegebenfalls auch länger Zeit 
hast
die Platine auszumessen.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Macht man mit den 0,22Ohm Widerständen bei H-Brücken nicht eine
Überstromschutzbeschaltung? Wenn kein Motor angeschlossen ist
kann es sein das kein definierter Pegel vorhanden und ein
cmos-Eingang offen ist, wo durch einen Leckstrom einige
Lasttransistoren angesteuert werden und das blöderweise zwei 
Korrespondierende? Kann ich mir nicht vorstellen das der
Hersteller das Phänomen nicht kennt, aber vielleicht will der
auch nicht für seinen Pfusch geradestehen. Der geht halt davon
aus das der Anwender immer einen Motor dran hat. Fragt sich
natürlich warum kein Motor angeschlossen ist?

Grundlagen für H-Brücken findet man im Wiki:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vierquadrantensteller

Autor: Jay Mo (jayhh)
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wie erwähnt, SOLL auch ohne motor funktionieren.
Wär ja auch doof, ...wenn mir eine Motorspule abraucht dann brennt mir 
auch der Treiber ab????

Der Motor war nicht dran, weil es eben noch diesen Versuchsaufbau auf 
meinem Tisch gab, der eine Motor sich aber mechanisch schonwieder an der 
CNC befand.

Naja, ist alles sehr suspekt!!! Fehler von meiner Seite will ich 
KEINESFALLS ausschliessen, aber nur WAS ist der Fehler.

Die 2 kaputten Bausteine...sind das die Treiber?

Kann man das wieder reparieren?

Autor: Chris (Gast)
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Eventuell gibt es auch einen Schutz für Unterspannung und das würde dir 
auch helfen. Ansonsten poste mal das Modell und den hersteller.
Abgesehen von 64 Microsteps und 3A RMS ist der Rest unbekannt.
Die Spannungsversorgung sieht stark nach einem LM393 aus. Ab 40V wird 
der
Unstabil. Abgesehen davon, 48V bei +10% Netzstabilität macht dann fast
53V, die back EMF Spannung nicht beachtet. Ich würde dir dringend 
empfehlen,
die Spannung mal auf 43V runterzuregulieren, und dann eventuell wieder 
zu erhöhen, aber nicht höher als 44V außer du hast eine große 
Kondensatorbank,
dann ist die Sache anders.

Autor: byte (Gast)
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Ich würd da garnicht lang rumtun. Entweder hast du das Teil innerhalb 
der vorgegeben Parameter betrieben (dazu gehört auch das Betrieb ohne 
Motor möglich ist) oder nicht. Wenn das so war dann kann der noch so 
viel erzählen was sie geprüft haben... die stehen dafür gerade. 
Insbesondere wenn das ganze innerhalb der ersten 6 Monate passiert. 
Danach wird evtl wegen Beweislastumkehr schon schwieriger. (Man 
korrigiere mich wenn sich da was geändert hat.) Wenn du selber an den 
Kisten rumschraubst verlierst auf jedenfall jedwede 
Garantie/Gewährleistung.

Wenn du natürlich selber was verbockt hast, kannst dir das sparen. Was 
is das überhaupt für eine Firma. Normal biete ich dem Kunden an das 
zumindest konstengünstig zu reparieren/auszutauschen. (Kostengünstig ist 
NICHT billig). Schon alleine wegen der Möglichkeit Fehleranalsyse zu 
betreiben.

Autor: simon (Gast)
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Hi,

ich habe den Thread jetzt aufmerksam verfolgt, mir stellt sich da jetzt 
eine Frage, in welcher Region ist die Firma denn zu Hause,(keine genaue 
Adresse nötig) weil solch ein Problem nur im Trockenen zu diskutieren 
ist nicht so gut. Wenn du jetzt zufällig in der Region Basel/Lörrach 
wärst würd ich z.b. schnell mal vorbei schauen. Vor Ort lässt sich sowas 
doch viel besser klären.

Gruß Simon

Autor: oszi40 (Gast)
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Sollte zufällig eine falsche Einschaltreihenfolge der Spannungen das 
Übel gewesen sein? Erst die H-Brücke undefiniert alle Transistoren 
leitend? Wenn die Logik erst später Spannung bekam, wird z.B. kein 
sauberer Startzustand möglich sein.

Autor: Chris (Gast)
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Die Schaltung hat nur einen Spannungsversorgungseingang.
Daran hängt wie mir scheint ein LM393 kann mich aber auch irren.
Irre mich warscheinlich weil ich gerade gesehen habe, daß 4x LM393 
vorhanden sind. Warscheinlich ist U1 die Spannungsversorgung. Ansonsten 
einfach mal
nach den Optos nachschauen, welche Spannung da anliegt, denn da ist 
sicher
eine Pull-up auf VCC.
Jedenfalls wäre die Spannungsversorgung zu checken, den LDO oder 
dergleichen
auszumachen, und dann testen ob der funktioniert oder nicht.
Sollte er nicht funktionieren, kann es sein, daß er noch andere 
Komponenten
in Mitleidenschaft gezogen hat, muß aber nicht.
PS, wenn du einen Jtag hast, die 6pin Schnittstelle ist warscheinlich
ein standard Jtag Anschluss. Entweder ein Xilinx oder eine Atmel, wie
ich so bei den Drivern gesehen habe. Das Bild schaut mir stark nach
Xilinx aus.

Autor: Jay Mo (jayhh)
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boah..zuviele infos!!!
ich verstehe da leider NUR bahnhof!!!!

also ich will hier um gottes willen KEINE Firma schlecht machen oder 
mich ins besserer Licht rücken!

Ich verstehe natürlich die Firma -nennen wir sie "BZT"-die da sagt, "beu 
uns geht es mit dem gleichen setup. der fehler muss bei dir liegen".

Im Gegenteil! Ich möchte ja den Fehler finden. Wenn er bei mir liegt seh 
ich das alles auch ein. Nur ich check das halt einfach nicht.

Zwei Möglichkeiten:
entweder das liegt irgendwie an meinem LPT Port (was ich mir nicht 
vorstellen kann da er nur ein relais ansteuert) oder "BZT" ERZÄHLT 
mÄRCHEN:
lETZTERES GLAUB ICH ABER NICHT und ersteres kann ich mir auch nicht 
vorstellen.

Naja, da steht nun Aussage gegen Aussage.
Mir wurde angeboten all mein Krams, inkl Verdrahtung, PC, Netzteil etc 
dahin zu schicken und der Elektrochef zieht sich das mal rein.
Problem dabei, was ich sehe:

Der Spass kostet mich dann 65€ die Stunde + Versand und er wird mir 
sowieso sagen "ja bei uns geht es ja auch. wenn sie neue endstufen 
wollen, dann kostet das".

Demnach kann ich mir das auch sparen!

Falls ich irgendwas messen kann / soll, dann bitte für laien erklären 
was ich da tun soll.
kleine bildchen helfen auch immer!

Übrigens bin ich gepisst!!!!!

:)

Autor: Jay Mo (jayhh)
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oszi40 schrieb:
> Sollte zufällig eine falsche Einschaltreihenfolge der Spannungen das
> Übel gewesen sein? Erst die H-Brücke undefiniert alle Transistoren
> leitend? Wenn die Logik erst später Spannung bekam, wird z.B. kein
> sauberer Startzustand möglich sein.

AN SOWAS hab ich auch schonmal gedacht.
Aber mir liegen auch keinerlei informationen vor, in welcher reihenfolge 
die endstufen strom bekommen soll.

aber wenn die dinger sämtlichen schutz gegen überstrom/-spannung haben 
sollen kann das doch auch nicht sein.

Autor: Chris (Gast)
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Nimm eine Spannungsquelle >= 12V Gleichstrom, am besten unter 18V.
Dann miss die Optocoupler, PH01 und PH02, auf der Seite gegenüber der
Klemmanschlüsse. Die höchste Spannung sollte 5V sein, oder ev. auch 3.3V 
.
Stimmt die nicht, dann gibt es ein Problem mit der VCC (5V/3.3V) und der
Vreg ist hinüber, wegen Überspannung würde ich mal vermuten.
Bei der Gelegenheit mess auch gleich die 6Pin Jtag durch, das ist J3,
das quadratische Pin ist Pin1. Schreib uns die Spannungen nieder.
Auch hier könnte VCC anliegen, ist aber nicht zwingend, bei den optos 
schon.

Wenn bekannt, poste aber den Hersteller/Produktbezeichnung, denn
dann könnte ev. auch bekannt sein, wofür J1 und J2 da sind, bzw
könnte ev ein Schaltplan oder zumindest eine Fehlersuchplan vorhanden 
sein.

Autor: Jay Mo (jayhh)
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hmm...also mein kleines MeanWell Netzteil mit 12V macht die Ausgänge 
schonmal dicht, wenn ich die Endstufe dranhänge.

Geht n Steckerladegerät auch ohne Kurzschlussschutz oder brennt mir das 
dann hier ab?

PS...bei DC+ und DC- beim Input von den defekten Endstufen hab ich n 
Durchgang und 14,6 Ohm bzw 6,4 Ohm, falls das interessant ist.
Die funktionierende hat keinen Durchgang und gemessen mehrere Mega Ohm 
(das schwankt).

Danke vielmals für die Anteilnahme
Janko

Autor: Jay Mo (jayhh)
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>
> Wenn bekannt, poste aber den Hersteller/Produktbezeichnung, denn
> dann könnte ev. auch bekannt sein, wofür J1 und J2 da sind, bzw
> könnte ev ein Schaltplan oder zumindest eine Fehlersuchplan vorhanden
> sein.

Weiss ich leider nichts von. Laut den BZT Leuten soll das Ding von 
"protec" sein. Hatte aber auch schonmal gegoogelt aber nix gefunden.

Von der Technik soll es gleich den Leadshine Endstufen sein.

Autor: Chris (Gast)
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Habe das Produkt gefunden, ca 33€ inkl Mwst.
J1 und J2 sind wie folgt:

 Internal Jumpers
J1
Closed (Default) Step + Direction Mode (Single Clock Mode)
Open Clockwise + Counter Clockwise Mode (Dual Clock Mode)
J2
Open (Default) Falling Edge of motor pulse
Closed Rising Edge of motor pulse

----------------------
Und im Handbuch steht groß,

Warning: The driver may suffer permanent damage if the stepper motor is 
disconnected from the driver whilst energised.

Das heißt auch, daß man den nicht ohne Motore laufen lassen darf.

Das PDF:

http://www.arceurotrade.co.uk/projects/stepper/4.2...

Autor: Jay Mo (jayhh)
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Boahhhh....jetzt bin ich aber richtig gepisst!!!!!!!

vielen vielen dank dir!!! echt super!!!

Und ich denk ich bin total bekloppt!!!!!!
Das gibts doch garnicht!!!!!

Ich bin echt ausser mir!!!!
So wird mit Kunden umgegangen?!?!?!?


Ja dann hat sich der Fall wohl erledigt!

Autor: Chris (Gast)
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Was du machen könntest, die Mosfet auslöten, und eventuell 
durchkontrollieren.
Mess dann nochmals die Ohm zwischen + und - (Spannungseingang).
Auch das blaue Ding solltest du kontrollieren.
Was steht da drauf ?

Autor: Jay Mo (jayhh)
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@ chris....

ganz ehrlich, jetzt wo ich das schwarz auf weiss habe mach ich da 
garnichts mehr ausser mich mal gewaltig beschweren!!!!!!

Das gibts doch garnicht!!!

Aber eine Frage noch:

Wie schätzt ihr das Gefahrenpotenzial der Endstufen ein:

Was passiert denn im Fall, im Betrieb raucht ein Steppermotor ab und 
demnach kein Durchgang mehr in den Spulen.

Was wird wohl mit der Endstufe passieren?


Ich stelle mir vor, ich lasse ein 6h Fräsprogramm ablaufen und gehe mal 
eben mit dem Hund raus. Während dessen schiesst mir der Motor und die 
Bude brennt ab.

Danke an alle beteiligten!
Tolles Portal

Autor: David ... (volatile)
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Jay Mo schrieb:

> Ich stelle mir vor, ich lasse ein 6h Fräsprogramm ablaufen und gehe mal
> eben mit dem Hund raus. Während dessen schiesst mir der Motor und die
> Bude brennt ab.

Ja, das ist sicher 'unlustig'.
Dass du aber die Anleitung nicht liest, bevor du mit den Treibern 
rumfuchtelst ist schlecht. Dass du die Anleitung nicht liest, nachdem du 
sie kaputt gemacht hast...

Autor: Chris (Gast)
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Ich würde dir auch empfehlen, die Spannung auf 44V zu begrenzen, sowie
einen 420µF Kondensator an den Eingangsklemmen der Endstufen zusätzlich
anszuschließen, 65V 75V oder 100V.
Nochwas zu den Treibern, wenn du die automatische Stromabsenkung 
benutzt,
dann hast du Schrittverluste!! . Für mich wäre sowas nicht akzeptabel,
auch wenn dadurch die Motoren nicht mehr kühl bleiben.
Weiters verwende ich normalerweise eine flinke Sicherung im + Kreis mit
parallel dazu noch eine Diode in Gegenrichtung.
Weiters die Enable auch von Mach zu steuern, so daß du dein Programm
durchfahren kannst und am Ende die Motoren abgeschaltet werden,
ist normalerweise erforderlich, solltest du die automatische 
Stromabsenkung
nicht benutzt, wegen der dadurch verursachten Schrittverluste.

Autor: Jay Mo (jayhh)
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@ David
nein nein!!! nicht ganz richtig!!!

Ich habe explizit von BZT Dokumente für meine bestellten Teile 
angefordert. Mehrfach sogar!!!!

Was ich zu den Endstufen bekommen habe ist das PDF Dokument, was ich 10 
Beiträge zuvor angefügt habe.

Ist n Witz! Ich weiss!!!

Dieses Dokument, was chris nun gefunden hat LAG MIR NICHT VOR!!!!!!

Und ganz ehrlich. Ich bin ja der Meinung, dass das NICHT Sache des 
Kunden ist sich aus englisch-sprachigen Regionen Dokumente zu saugen!

Wenn die Dokus (die hierfür OFFENBAR nötig sind) nicht mitgeliefert 
werden, so müssen die Herrschaften auch dafür aufkommen.

Wie erwähnt hatte ich in Eigenrecherche gegoogelt aber nix diesbezügl 
gefunden.

Autor: Jay Mo (jayhh)
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@chris
danke für die infos

welche Treiber verwendest du?

Autor: oszi40 (Gast)
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Nebenbei: Wenn ich mich jetzt so dunkel erinnere, stand auch Leadshine 
nicht explizit, daß es OHNE Motor funktioniert, sondern daß die Motoren 
"gegen Überstrom geschützt" sind. Machmal muß man das Kleingedruckte 
wirklich gründlich lesen oder übersetzen.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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@Jay Mo
Wenn du ein Laie bist, wirste dich gegenüber deinem Lieferanten
niemals durchsetzen können. Dazu wäre ein neutraler Fachmann von
Nöten und der kostet eben. Wenn allerdings eine Verschuldenshaftung
dem Hersteller nachgewiesen werden kann, könnte der Schadensersatz-
pflichtig gemacht werden. Ansonsten musste Lehrgeld zahlen.
Kann dir keiner in deiner Nähe helfen? Wo biste denn ungefähr?
Postleitzahl wäre doch schon mal ein Anhaltspunkt.

>Fragt sich natürlich warum kein Motor angeschlossen ist?

Auf Fragen sollte man eingehen.

Autor: Chris (Gast)
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Die Anleitung ist schon sehr dürftig, bzw auch irreführend.
Das Full current Mode bzw Half current Mode würde jeder als das 
interpretieren, was es wörtlich heisst. Aber die Funktionalität ist 
anders,
da ist gemeint, daß bei half current mode bei kleiner Geschwindigkeit
nur die hälfte and Strom gegeben wird, und bei größerer Geschwindigkeit
dann der volle Strom. Normalerweise wird das als automatic idle mode 
bezeichnet bzw als automatic current reduction.
Weiters ist auch bedenklich, sollte das wirklich so gewesen sein, daß
sie das Produkt mit der Marke Leadshine(tm) promovieren, obwohl es 
definitiv
kein Leadshine Produkt ist und man den M542 von Leadshine auch ohne 
Motore laufen lassen kann. Da der M542 von Leadshine patentiert ist, 
könnten sich
auch patentrechtliche Implikationen ergeben, was BZT dann zu 
verantworten
hätte, als Importeur der Driver. Was du auf jeden Falle von BZT 
verlangen
solltest ist die CE Conformitätserklärung der Driver, welche von einem
EU-Importeur/Distributor unterschrieben sein muß, warscheinlich BZT.
Eine von einer Chinesischen Firma unterschriebene CE Erklärung ist ein 
Fake und nicht gültig, laut EU-Normen.

Berichte dann bitte, wie das ausgegangen ist.

Autor: Jay Mo (jayhh)
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naja,für mich ist die sache klar.
Entgegen der Aussagen von BZT funktioniert die Endstufe eben NICHT ohne 
Motoren.

Das wurde mir von Seiten BZT zi diesem Thema gesagt.

Ich hatte lediglich diese poplige PDF Beschreibung der Endstufen und 
verliess mich natürlich auf deren Aussagen.

Nun hab es Schwarz auf Weiss dass das Probleme geben kann.

ich wurde also von Seitens  BZT NICHT darauf hingewiesen,dass man die 
Treiber so nicht betreiben darf.

Die motoren waren nicht dran, weil ich sie nach und nach an meine fräse 
montierte und der versuchsaufbau netzteil,treiber,platine auf meinem 
tisch war.

Aber ist ja auch nichts verwerfliches dran!?
Angeblich darf man das ja.

So,ne mail hab ich an die Herrschaften auch schon geschickt,dass der 
ganze Kram am Montag in die Post geht.
Antwort erwarte ich am Montag.

Und nein,...die Treiber wurden NICHT als Leadshine Endstufen ausgegeben.
Die sollen vom Aufbau und Funktion nur gleich sein!
Janko

Autor: Chris (Gast)
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Leadshine Endstufen M542, die Gleichwertige von Leadshine funktioniert
ohne Motoren, bzw zieht keinen Schaden. Das ist auf dem Pdf der
Leadshine Endstufe zu lesen.

Autor: Jay Mo (jayhh)
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Chris schrieb:
> Leadshine Endstufen M542, die Gleichwertige von Leadshine funktioniert
> ohne Motoren, bzw zieht keinen Schaden. Das ist auf dem Pdf der
> Leadshine Endstufe zu lesen.

Naja, dann war das eben auch nur die halbe Wahrheit!



Man wird sehen, was die dazu sagen.

Ich werde berichten!
Janko

Autor: Jay Mo (jayhh)
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Mike Hammer schrieb:
> @Jay Mo
> Wenn du ein Laie bist, wirste dich gegenüber deinem Lieferanten
> niemals durchsetzen können.


Ich würde sagen, dass der Sachverhalt klar ist!

Ich fühle mich klar im Recht!

Sollen sie vernünftige Dokumentationen rausgeben!
Dann passiert sowas auch nicht!!!

Ich bin eigentlich schon der Typ, der ein Manual liest, bevor irgendwas 
in Betrieb genommen wird. Gerade bei solchen Sachen.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Ich bin eigentlich schon der Typ, der ein Manual liest, bevor irgendwas
>in Betrieb genommen wird. Gerade bei solchen Sachen.
Nur das die Gegenseite, wahrscheinlich mit Recht, argumentieren
kann, das deren Produkte nur von Fachleuten entsprechend fachgerecht
eingebaut und in Betrieb genommen werden dürfen, um sicher zu
stellen das nichts passiert. Da wirste ganz schlechte Karten haben.
Lerne daraus und hoffe auf Kulanz, mehr kannste nicht erwarten in diesem
Rechtssystem.

Autor: Jay Mo (jayhh)
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Seh ich auch anders:)

Wenn mir vom Elektromeister bestätigt wird, dass die Treiber OHNE 
Motoren funktionieren und im eigentlichen Manual des Treibers das eben 
genau anders steht...also was dann???

Wem glaubt man, wenn man dieses mitgelieferte PDF Dokument der Fa 
bekommt und der Elektromann sagt...jaja, die läuft auch ohne Motor?????

Naja, wir werden sehen.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Seh das nur ich so oder sind die Lötstellen auf den Platinen da von 
miserabelster Qualität? Teilweise garnicht durchgelötet --

Ich finde auch keine dicken Dioden, wie ich sie auf einem Steppertreiber 
erwarten würde.

Ansonsten ist die IC-Abschleiferei bei den Popel-Standardbauteilen, die 
da aller Wahrscheinlichkeit verbaut sind, auch primitivster 
Kindergarten...
Wär auch ein Grund für die Garantie, die ICs sind ja eindeutig 
beschädigt. Wer weiß, wie sich das thermisch und auf die Funktion 
auswirkt.

Autor: g457 (Gast)
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Mike Hammer schrub:
> das deren Produkte nur von Fachleuten entsprechend fachgerecht
> eingebaut und in Betrieb genommen werden dürfen

Ich lese auf deren Seite nix dergleichen. Kannst Du das belegen?

Im Gegenteil, in den AGB haben sie ausdrücklich die Widerrufsbelehrung 
für Verbraucher drin - das richtet sich an natürliche Personen und deren 
privaten(!) Konsum. Ich sähe mich ebenso im Recht wie der TO, und ich 
würde - sollte die Firma sich quer stellen - einen Anwalt einschalten.

..und falls die Firma auch noch falsche Aussagen getroffen hat 
('funktioniert auch ohne Motor'), dann erst recht. Wird allerdings ggf. 
schwierig werden, das nachzuweisen.

Autor: Jay Mo (jayhh)
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naja ich denke mal kaum daass es soweit kommen wird.
warten wir ab.

montag morgen wird die mail wohl gelesen.

Spekulationen bringen jetzt wohl nichts.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Danke an alle!!!!

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Wenn mir vom Elektromeister bestätigt wird, dass die Treiber OHNE
>Motoren funktionieren und im eigentlichen Manual des Treibers das eben
>genau anders steht...also was dann???
Was du schwarz auf weiss hast ist auch Beweiskräftig im Gegensatz
zum Gespräch. Da gilt Aussage gegen Aussage und wer etwas gerichtlich
durchsetzen will steht auch in der Beweispflicht.

>Wird allerdings ggf. schwierig werden, das nachzuweisen.
Eben.

>Im Gegenteil, in den AGB haben sie ausdrücklich die Widerrufsbelehrung
>für Verbraucher drin - das richtet sich an natürliche Personen und deren
>privaten(!) Konsum. Ich sähe mich ebenso im Recht wie der TO, und ich
>würde - sollte die Firma sich quer stellen - einen Anwalt einschalten.
Der Handel mag nicht eingeschränkt sein und auch die Nutzung aber
bei der Montage und Inbetriebnahme gelten immer noch die gleichen
Regeln der Elektrotechnik wenn nichts anderes angegeben ist.
Die Haftung geht bei fachlicher Unkenntnis auf den Käufer über.
Wenn der die Beschreibung nicht beachtet würde ich den Lieferant nicht
in der Haftung sehen, aber gut, das können Juristen anders sehen.
Ich hab da schon die ulkigsten Fälle gehabt wo es dann ganz anders war. 
Sche...anwälte.

Autor: Jay Mo (jayhh)
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puhhhh...ist n hartes Brot.
Gerade telefoniert mit den Herrschaften.

In der Tat sträubt man sich gegen meine Behauptungen und gegen das 
Manual.
Man berichtet, dass das Manual (wo eben drin steht dass man die 
Endstufen NICHT ohne Motoren betreiben darf) NICHT zu deren Endstufen 
gehört.

Aber schon komisch, dass bei mir GENAU das passiert, was in dem Manual 
steht.

Das Telefonat fing schon so an: "Ich hab schon mit meinem Anwalt 
gesprochen.....".


Also eine Einigung gibts es noch nicht.

Gruß

Autor: Chris __ (_chris_)
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Verlange ROHS sowie EMC Zertifikate, die müssen sie dir geben.
Wenn du glück hast, habe die keine, oder keine gültigen, oder der 
Hersteller
steht da drin.

Autor: Susisorglos (Gast)
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Jay Mo schrieb:
> Das Telefonat fing schon so an: "Ich hab schon mit meinem Anwalt
> gesprochen.....".

Das ist ja wunderbar, daß wenigstens er sich mit dieser Schaltung 
auskennt! Dann geben Sie mir gleich mal die Nummer, da ich noch 
ergänzende Fragen zu den Daten der namenlosen Schaltkreisen habe ... :-)

(Wenn er mir allerdings nicht weiterhelfen kann, werde ich leeeeider auf 
Ihren Service verzichten müssen und die defekten Teile der Fa. Leadshine 
zur weiteren Analyse übergeben... )

Autor: Jay Mo (jayhh)
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ja hab ich auch schon überlegt.
Aber zum Vergleich brauch ich ja auch noch das Zertifikat der Endstufen 
wo das Manual zugehört.
Ist der Lieferant dazu verpflichtet mir das auszuhändigen?

Diese Nummer vom Manual (160-020-00101) kann man damit was anfangen?

Alles super ätzend!

Autor: Thomas Klima (rlyeh_drifter) Benutzerseite
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Chris schrieb:
> Und im Handbuch steht groß,
>
> Warning: The driver may suffer permanent damage if the stepper motor is
> disconnected from the driver whilst energised.
>
> Das heißt auch, daß man den nicht ohne Motore laufen lassen darf.

ich hab da so meine Zweifel ob der Schluss richtig ist ... "whilst 
energised" wird sich ja wohl eher auf die Stepper-Wicklung beziehen als 
auf die Treiber-Versorgung. Dann wäre ein Start ohne Motor in Ordnung, 
ein plötzlicher Kabelbruch jedoch nicht.

Autor: oszi40 (Gast)
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Man muß auch mal was wegschmeißen dürfen WENN der Lieferant nicht den 
Wünschen gerecht wird. Das wird am Ende billiger sein als als 3 
Dienstreisen, ein Rechtsanwalt und Produktionsausfall!

Autor: Thorsten Ostermann (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite
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Hallo zusammen!

Eine MOSFET H-Brücke sollte im Allgemeinen auch ohne Last funktionieren. 
Ich bin mir sicher, dass das auch bei Leadshine nicht anders ist. Mir 
ist jedenfalls in den 10 Jahren, die ich mich mit Schrittmotoren 
beschäftige, noch kein Treiber untergekommen, bei dem das nicht so 
gewesen wäre.

Witzig finde ich aber, dass ausgerechnet die Chinesen offenbar Angst 
davor haben, dass Ihre Schaltungen abgekupfert werden könnten. Sonst 
würden sie ja die ICs nicht abschleifen. Aber das macht auch eine 
Reparatur quasi unmöglich. So lange die Dinger noch Garantie haben, 
würde ich versuchen, die umzutauschen. Innerhalb der ersten 6 Monate 
muss ja der Verkäufer einen Nachweis erbringen, wenn er der Meinung ist, 
dass falsche Handhabung durch den Kunden den Fehler verursacht hat...

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

Autor: Rudi (Gast)
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Aber mit dem kaputten Relais auf der einen Breakoutbox aus dem anderen 
Thread hat das hier nichts zu tun? Evtl. ist deshalb der Treiber hin?

Autor: Jay Mo (jayhh)
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Rudi schrieb:
> Aber mit dem kaputten Relais auf der einen Breakoutbox aus dem anderen
> Thread hat das hier nichts zu tun? Evtl. ist deshalb der Treiber hin?

Nein!

Autor: Jay Mo (jayhh)
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Thorsten Ostermann schrieb:
> Hallo zusammen!
>
> Eine MOSFET H-Brücke sollte im Allgemeinen auch ohne Last funktionieren.
> Ich bin mir sicher, dass das auch bei Leadshine nicht anders ist. Mir
> ist jedenfalls in den 10 Jahren, die ich mich mit Schrittmotoren
> beschäftige, noch kein Treiber untergekommen, bei dem das nicht so
> gewesen wäre.
>
> Witzig finde ich aber, dass ausgerechnet die Chinesen offenbar Angst
> davor haben, dass Ihre Schaltungen abgekupfert werden könnten. Sonst
> würden sie ja die ICs nicht abschleifen. Aber das macht auch eine
> Reparatur quasi unmöglich. So lange die Dinger noch Garantie haben,
> würde ich versuchen, die umzutauschen. Innerhalb der ersten 6 Monate
> muss ja der Verkäufer einen Nachweis erbringen, wenn er der Meinung ist,
> dass falsche Handhabung durch den Kunden den Fehler verursacht hat...
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Thorsten Ostermann

Hallo Thorsten,
ich frage mich halt, wie der Vermerk in dem Manual zu deuten ist.
Weil, ich finde es schon EXTREM auffällig, dass GENAU DAS passiert, was 
im Manual als "nicht erlaubt" (zumindest wie ich das verstehe) steht.

Demnach MUSS das doch stimmen was da drinne steht.
Und wie soll ich mich wohl eurer Meinung nach verhalten. Nachwievor bin 
ich mir keiner Schuld bewusst. Mir wurde gesagt, die Nutzung ohne 
Motoren ist kein Problem. Dann tue ich dies und mir fliegt der Käse um 
die Ohren.

Autor: Jay Mo (jayhh)
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>> Eine MOSFET H-Brücke sollte im Allgemeinen auch ohne Last funktionieren.
>> Ich bin mir sicher, dass das auch bei Leadshine nicht anders ist.


Der Treiber ist NICHT von Leadshine.

Autor: Maik (Gast)
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Also: Das Datenblatt sagt ganz klar aus, dass der Treiber kaputt gehen 
kann, WENN DIE SPULEN WÄHREND SIE ERREGT SIND, GETRENNT WERDEN. Dieser 
Satz sagt nicht aus, dass man den Treiber nicht ohne Motor verwenden 
darf. Das kritische ist nur das abstecken, da die hohen 
Induktionsspannungen der Wicklungen für die H-Brücke tötlich ist. Das 
ist bei allen Schrittmotortreibern so.

Ich bezweifle, dass die Dinger durch das reine "offene Ende" zerstört 
wurden. Der Fehler muss irgendwo anders liegen.

Vielleicht doch mal im Betrieb angesteckt?! .... So ala... Mach läuft, 
nichts raucht, dann kann ich ja mal anstecken.... ?!

Autor: Timo S. (kaffeetas)
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kann gut sein das ich mich irre, oder daß das so gehört, aber für mich 
ist da ein Kurzschluß bei den Strommesswiderständen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Nur wenn KEIN Motor dran ist trat der Fehler auf stand oben. Da würde 
ich die Strommeßwiderstände nicht unbedingt als Ursache sehen. Eher daß 
irgendein Sensor alle Transitoren auf einmal zum Leiten verleitet? dafür 
müte man aber die Schaltung näher kennen.

Autor: Jay Mo (jayhh)
Datum:

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> Vielleicht doch mal im Betrieb angesteckt?! .... So ala... Mach läuft,
> nichts raucht, dann kann ich ja mal anstecken.... ?!


Nein! Kann ich definitiv ausschliessen!
Der Fehler trat NUR auf, wenn im gleichen Versuchsaufbau die Motoren 
eben nicht mit den Treibern verbunden waren, als Mach3 das Enable Signal 
durchgeschalten hat.

Der gleiche Versuchsaufbau (Treiber, Steuerplatine, PC, Kabel, Motoren) 
wurde immer verwendet.

Wenn die Motoren angeschlossen waren, als ich mit Mach3 "Reset" gedrückt 
hatte, war alles gut.

Und eben darauf beruft sich die Firma nun.
ganz klar: Bei der Verdrahtung kann man nicht viel falsch machen.

Vom Netzteil geht DC +/- in die LPT Steuerplatine. Von dort aus führen 
RJ45 (LAN) Kabel zu den Endstufen. An die Endstufen selber kommen noch 8 
Kabel der Spulen des Motors angeschlossen. Das wars.
Und zu guter letzt geht 1 LPT Kabel ausm Rechner raus in die 
Steuerplatine rein.

Also das krieg ich grade noch hin.

DER FEHLER ENTSTEHT NUR WENN BEIM RESET SCHALTEN DIE MOTOREN NICHT MIT 
DEN ENDSTUFEN VERBUNDEN SIND.
Und meines Erachtens steht das auch im Manual.

(von Zufall kann man hier -glaub ich- nicht sprechen)

Jay

Autor: Jay Mo (jayhh)
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Timo S. schrieb:
> kann gut sein das ich mich irre, oder daß das so gehört, aber für mich
> ist da ein Kurzschluß bei den Strommesswiderständen.

Kann ich leider nicht mehr nachvollziehen, da ich die Treiber nicht mehr 
habe.

Autor: Thorsten Ostermann (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite
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Hallo Jay!

"Warning: The driver may suffer permanent damage if the stepper motor is
disconnected from the driver whilst energised."

Das bedeutet, dass man die Verbindung zwischen Motor und Treiber nicht 
trennen darf, wenn das Gerät eingeschaltet ist. Und dass ist, wie 
bereits an anderer Stelle erwähnt, eigentlich bei allen Treibern so. 
Sonst müsste es heißen "...if the motor is not connected to the 
driver..." oder so ähnlich.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

Autor: Jay Mo (jayhh)
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"whilst" - während
"energised" - unter Strom setzen

Quelle-Leo.org

Heisst für mich:

Warnung.Der Treiber KANN einen permanenten Schaden erleiden, wenn der 
Stepper-Motor vom Treiber getrennt ist, während er unter Strom gesetzt 
wird.

Ich verstehe das so, dass es um den Einschaltzustand des Treibers geht.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

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Jay Mo schrieb:
> "whilst" - während
> "energised" - unter Strom setzen
>
> Quelle-Leo.org
>
> Heisst für mich:
>
> Warnung.Der Treiber KANN einen permanenten Schaden erleiden, wenn der
> Stepper-Motor vom Treiber getrennt ist, während er unter Strom gesetzt
> wird.

Nö. Deine Übersetzung geht an der englischen Sprache soweit vorbei wie 
nur denkbar, und ist damit inkorrekt.

Es bedeutet korrekt übersetzt:

Der Treiber kann einen permanenten Schaden erleiden, wenn der
Stepper-Motor vom Treiber getrennt WIRD, WÄHREND er unter Strom steht.


Genau das halt, was jede Induktivität tut wenn Strom fließt.


>
> Ich verstehe das so, dass es um den Einschaltzustand des Treibers geht.

Wenn Du damit meinst: Es geht um den Zustand WÄHREND der Treiber 
eingeschaltet ist.
Dann in diesem Teilaspekt: ja.

Autor: Sven (Gast)
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Vom Einschalten oder unter Strom setzen des Treibers steht da nichts. Es 
ist eindeutig vom Zustand des Eingeschaltetseins die Rede.

Autor: Jay Mo (jayhh)
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hmmm...DAMALS in der Schule....als man noch Englisch lernte hätte das 
dann irgendwie so ausgesehen (zumindest da, wo ich Englisch gelernt 
habe).

"Der Treiber kann einen permanenten Schaden erleiden, wenn der
Stepper-Motor vom Treiber getrennt WIRD, WÄHREND er unter Strom steht."

"The Driver may suffer permanent damage if the stepper motor WILL BE 
disconnected from the driver WHILST energised".


"is disconnected" beschreibt FÜR MICH einen "JETZTZUSTAND".


@Andrew
aufgrund deines Namens gehe ich schwer von aus, dass du der englischen 
Sprache mächtig bist und zweifel deine Übersetzung keinesfalls an.


Die Frage steht aber dennoch im Raum WARUM der Treiber das tat, was er 
tat.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Jay Mo schrieb:

>
> @Andrew
> aufgrund deines Namens gehe ich schwer von aus, dass du der englischen
> Sprache mächtig bist und zweifel deine Übersetzung keinesfalls an.

mais qui, je suis francais. Et je parle anglais. Qui, qui.
.-P

>
>
> Die Frage steht aber dennoch im Raum WARUM der Treiber das tat, was er
> tat.

Nach dem Lesen aller obiger Postings:
Platinen haben schrottige Konstruktion oder Du hast einen Fehler 
gemacht.

Autor: Maik (Gast)
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Google sagt:

Warnung: Der Treiber kann bleibende Schäden erleiden, wenn der 
Schrittmotor beim Treiben während getrennt wird erregt.

Autor: Maik (Gast)
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Das ist im englischen nunmal so:

"is disconnected from the system"

bedeutet:

"wird vom System getrennt"

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Maik schrieb:
> Google sagt:
>
> Warnung: Der Treiber kann bleibende Schäden erleiden, wenn der
> Schrittmotor beim Treiben während getrennt wird erregt.


diese computergebastelten Übersetzungen haben stets einen recht großen 
Unterhaltswert .-)

Babelfish Englisch nach Holländisch ist noch besser .-)

Autor: Maik (Gast)
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Das ist wohl war, da die Nomen meist nicht richtig zugeordnet werden 
können, da dass System den Kontext nicht kennt. Aber es ist nicht 
grundsätzlich alles falsch, was dabei rauskommt.

In diesem Fall sind sich die Übersetzer alle recht sicher, dass :

> "is disconnected from the system"
>
> bedeutet:
>
> "wird vom System getrennt"

Autor: chris (Gast)
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Schade, daß du das Teil nicht mehr hast. Vor dem Weggeben hätte
ich auf jedem Falle die Markierungen unter dem Etikett noch versucht
rauszufinden, um den Hersteller eindeutig und sicher identifizieren 
können.
Auch eine bessere Aufnahme des Zahlen auf der Unterseite.
Weiters hätte ich mich bemüht einen ROHS Test zu machen lassen, jeder 
Bestücker hat die Teststreifen dazu.
ROHS sowie EMC sind sie verpflichtet dir auszuhändigen, bei EMC gibt
es Ausnahmen, welche ich aber nicht denke, daß sie bei dir zutreffen.
Versuch auch, dich acotrade (oder wie die heissen) in Kontakt zu setzen,
um den Hersteller rauszufinden. Es könnte sein, daß dir dann der 
Hersteller
anhand deiner Fotos bestätigen könnte, daß er derselbige ist, bzw ev.
auch bei Acotrade nachfragen, ob sie dir nicht die Nummern auf der 
Platine
freundlicherweise Fotografieren könnten, sowie die ganze Platine.

Bezüglich englischsprachige Datasheet aus chinesischer Herkunft, die
sind grausam, und deren Englich ist nicht gleich unser Englisch.
Auch wird da viel copy and paste getrieben.
Man kann sicher sein, daß das bloße Anschließen des Drivers ohne Motor 
keinen Schaden mit sich bringt, wenn aber Enable oder Steps gegeben 
werden,
ist die Sache anders.

Autor: eProfi (Gast)
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Ich kann es mir so erklären:
beim Einschalten der Endstufe über Enable  lädt sich ein C auf (es wird 
kurzzeitig ein hoher Strom vom Netzteil gezogen). Das NT regelt hoch und 
merkt zu spät, dass der Strombedarf schon wieder weg ist ---> 
Überspannung.

Wenn ein Motor dran hängt, bleibt der Strombedarf bestehen und die 
Überspannung (Regler-Überschwingen) fällt schwächer aus.


Abhilfe: Sanftanlauf (NTC o.ä.) in die Versorgungsleitung.
Oder Überspannungsableiter (VDR) parallel dazu.

Mit der Übersetzung ist eindeutig gemeint, dass man den Motor nicht 
abkoppeln soll, während Strom durch ihn fließt. Das gilt für alle 
elektronischen Motorsteuerungen.


> Vom Netzteil geht DC +/- in die LPT Steuerplatine.
> Von dort aus führen RJ45 (LAN) Kabel zu den Endstufen.
?? wird der DC über die LAN-Kabel geleitet??


Bitte schreib doch mal, wo Du wohnst, damit sich das jemand anschauen 
kann.

Autor: Maik (Gast)
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Cross-Over Kabel verwendet?!

Autor: Jo (Gast)
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Hallo Leute,
wollte nur sagen, das ich das aller gleich Problem hatte und auch sehr 
unglücklich mit vier kaputten Endstufen war. Drei konnte ich wieder 
reparieren,wobei eine davon sich nach einem Tag wieder verabschiedet 
hat. Diesmal auf der logik und nicht auf der leistungsseite. Na blos 
noch mal zur Info, bei mir waren einige der Leistungstransitoren und ein 
paar smd widerstände Platt. Das war vom reparieren her nicht super 
teuer, das Zeug gibts ja bei Conrad. Leider ging der Schaden halt bei 
manchen Endstufen etwas tiefer und ich habs dann aufgegeben die Teile 
wieder heil zu machen.
Die Ursachenforschung war auch nicht ganz einfach. War mir nicht 
wirklich einer Schuld bewusst. Ich bin dann zum Schluß gekommen, das man 
halt keinen Motor abschließen darf, wenn er bestromt ist, was ja bei 
einem Schrittmotor eigentlich ständig der Fall ist, auch wenns halt 
nicht so aussieht. Auch ich hatte keinerlei Hinweise in der 
Superanleitung des Zwischenhändlers, außer das die Teile Kurzschluß und 
überspannungssicher seien, was sie auch sind. Daher habe ich mir beim 
Abschrauben der Motorenstecker nix gedacht und, naja Pech gehabt.
Gut der normale Mensch schaltet vorher die Spannung aus..., aber es 
wurde halt auch nirgends gewarnt.
In der Anleitung von Leadshine, also direkt vom Hersteller steht es dann 
schon drin. Das sollten die Herrn Zwischehändler vieleicht in ihre 
Anleitungen mal mit reinschreiben.
Für so Experten wie mich z.b. :-)

Ach wie ist die geschichte denn ausgegangen?

Grüße Joachim

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