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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Solarzelle 0.4V => 2.7V Green Cap


Autor: Andreas B. (andreasb)
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Hallo zusammen

Ich habe mir hier eine Packung Solarzellenbruch gekauft, ich habe hier 
nun Solarzellenstücke welche 0.4 - 0.5V Spannung liefern, und je nach 
Stück ab ca. 100mA Strom. (gemessen)

Ich möchte nun mit einer Zelle z.B. einen Green Cap (max. 2.7V) laden, 
um danach eine LED zu betreiben.

Ich sehe da z.B. so etwas:
http://www.emanator.demon.co.uk/bigclive/joule.htm

oder

http://www.b-kainka.de/bastel36.htm

Für LEDs funktioniert das, egal welche Spannung die LEDs benötigen (habe 
ich zumindest hier im Forum gelesen) aber was passiert wenn ich einen 
Kondensator lade? Überlebt der das oder wird eine zu hohe Spannung 
erzeugt?

Wenn ja, wie kann ich die Spannung am besten einschränken? (Z-Diode?)

ps. Nein, ich möchte keine Solarlampe kaufen, sondern etwas mit den 
gekauften Solarzellen experimentieren.


mfg Andreas

Autor: MaWin (Gast)
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Du musst einen GoldCap vor Überspannung schützen.
Eine Z-Diode ist zu ungenau.
Du du nicht mit mehreren Ampere lädst, tut es ein TL431 als genauer 
einstellbare Z-Diode.

Zum Laden schaltest du mehrere Solarzellen ín Reihe. Leerlaufspannung 
ca. 2 mal GoldCap-Spannung, also 8-10 Stück.

Und schliesst noch eine normale Diode dazwischen, damit sich nachts der 
Kondensator nicht in die Solarzellen entlädt.

Statt dem Shunt-Regler durch den TL431 geht natürlich auch ein 
kurzschliessender Rehler wie hier beschrieben:

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-fa...

Der ICL7665 funktioniert ab 1.6V, nur der MOSFET muss auch schon bei 
2.5V voll durchschalten, also so was wie IRF7607

Autor: Echo (Gast)
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Einfach wäre es nen Boostconverter zu nehmen wie z.B. jenen:

http://cds.linear.com/docs/Datasheet/31081f.pdf der is geeignet für 
deine niedrigen Eingangsspannungen wenn du nur eine Zelle verwenden 
willst. Problematisch ist beim Selbstbau halt diese Eingangsspannung. 
Durch Reihenschaltung der Zellen würde man eine erheblich vereinfachte 
Schaltung benötigen und hätte nichtmehr die Anlaufprobleme bei 
Spannungen mit max 0,5V.

MfG Echo

Autor: Andreas B. (andreasb)
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Danke für die Antworten!


Echo schrieb:
> Durch Reihenschaltung der Zellen würde man eine erheblich vereinfachte
> Schaltung benötigen und hätte nichtmehr die Anlaufprobleme bei
> Spannungen mit max 0,5V.

Ich weiss, wollte ich auch zuerst, nur habe ich relativ grosse 
Zellenstücke, somit reicht die Leistung von einer Zelle problemlos aus.

Ich habe dann versucht eines der Bruchstücke zu unterteilen, damit ich 
es in Reihe schalten kann.

Ich habe es schlussendlich auch geschafft mehre Stücke zu erhalten, 
jedoch sind die dann noch zerbrechlicher als vorher, und beim 
zusammenlöten ist mir die Hälfte der Zellen zerbrochen...



mfg Andreas

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