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Forum: Platinen Sehr grosse Platine


Autor: Olaf (Gast)
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Ich benoetige eine sehr grosse Platine. Masse etwa 490x230

Mich wuerde mal die Erfahrung von Leuten interessieren die sowas
schonmal gemacht haben.

Ist sowas machbar? Ist es auf gaengigen Loetanlagen zu loeten?

Was nimmt man da normalerweise fuer eine gaengige Staerke?
Ich vermute mal mit den ueblichen 1.6mm koennte das was wackelig
werden?

Da wird kein schwerer Trafo oder sowas drauf sein. Groesste Bauteile 
werden wohl TO220 sein. Steckverbinder nur an den Aussenkanten und 
seitlich zu stecken.

Olaf

Autor: Fabian B. (fabs)
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Ob das wackelig wird oder nicht, hängt eher von der Befestigung ab. Wenn 
du ausreichend Schaubpunkte vorsiehst, bekommt man das schon stabil.
Ob es sinnvoll ist, eine so grosse Platine zu machen ist eine andere 
Frage.

Gruß
Fabian

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Alte Fernsehchassis haben in etwa diese Abmessungen. Da die Pertinax 
dafuer genommen haben ist da ein Blechrahmen drum. Die Loetanlagen 
koennen das auch.

Autor: Olaf (Gast)
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> Ob das wackelig wird oder nicht, hängt eher von der Befestigung ab.

Nein. Es geht eher um das Handling. Zum Beispiel wie biegt sich sowas 
wenn du sie aus dem Karton nimmst, was sagen die Bauteile dazu.

Hm..ich glaub ich muss mal messen wie dick so ein ueblichens 
PC-Mainboard ist, das ist ja in etwas eine aehnliche Liga.

Das die Platine im Betrieb vernuenftig festgeschraubt wird, davon kann 
man ausgehen. :-)

> Ob es sinnvoll ist, eine so grosse Platine zu machen ist eine andere
> Frage.

Dem Versuche ich ja gerade nachzugehen. :)

Autor: Olaf (Gast)
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> Alte Fernsehchassis haben in etwa diese Abmessungen.

Stimmt, daran habe ich garnicht mehr gedacht...

> Da die Pertinax dafuer genommen haben ist da ein Blechrahmen drum.

Vielleiht frueher mal. Ich hab erst vor zwei Wochen Muttis alten 
Fernseher repariert und das Dingen darin war so wabbelig das ich Angst 
hatte die zu bewegen. Da war kein Blechrahmen mehr. Und dabei sind im 
Fernseher ja noch ein paar ganz schoen dicke Teile auf der Platine.

Dann sollte das ja machbar sein. Pertinax werde ich ganz sicher nicht 
verwenden.

Olaf

Autor: Armin H. (min)
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>>490x230
Sind das Kilometer, Meter oder nur cm.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Olaf schrieb:
> Pertinax werde ich ganz sicher nicht
> verwenden.

Das stinkende Zeugs kommt mir auch nicht mehr ins Haus.

Mit Epoxyd ist das alles um ein paar Nummern stabiler.

Autor: Olaf (Gast)
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> Sind das Kilometer, Meter oder nur cm.

Ich vergesse manchmal das ich mit Leuten rede die nur
eine Ausbildung haben. .-)
Natuerlich sind das mm.

Hast du denn schonmal eine Platine hergestellt die 400cm lang war oder 
wolltest du nur mal einen auf Besserwisser machen?

Olaf

Autor: ralf riebel (Gast)
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Olaf schrieb:
> Ich vergesse manchmal das ich mit Leuten rede die nur
> eine Ausbildung haben. .-)

owned

Autor: Stones (Gast)
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Auf dem Bild sieht man die Platine einer recht teuren Endstufe.
Im Gehäuse ist das alles absolut stabil, keine Probleme.

Ausbauen und handeln sollte man diese jedoch lieber zu zweit denn sonst 
bricht sie ganz bestimmt durch.

Mehrere Einzelplatinen sind weit aus servicefreundlicher.

Autor: Fabian B. (fabs)
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Also wir haben hier schon Platinen in der Größenordung 40x40cm^2 gemacht 
und verarbeitet. Und da sind Teilweise sogar noch Trafos mit drauf. Ist 
kein Problem, wenn das Handling hinreichend vorsichtig geschieht.

Gruß
Fabian

Autor: James (Gast)
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Die Größe sollte nicht das Problem sein.

Trotzdem würde ich beim Bestücker und Platinenhersteller
meines Vertrauens fragen, ob da irgend eine Fallgrube lauert.
(z.B. schwere Bauteile eher am Rand platzieren),
Nadel-Bett-Prüfadapter, usw.

Frühzeitige Anfragen können teure Änderungen vermeiden!

Beim Löten werden auch FR4-Platinen etwas "weich".

Autor: Olaf (Gast)
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> owned

Nur um Missverstaendnisse zu vermeiden, ich hab nix gegen Leute die 
"nur" eine Ausbildung haben!
Die Betonung lag auf "eine". Ich hab naemlich vor dem Studium noch 
Schlosser gelernt und da sind alle Masse immer Millimeter oder man sagt 
es. Es schreibt ja auch keiner in Zeichnungen mm hinter den Massen!

Da fuehrt schonmal zu Problemen wenn man mit Schreinern redet, aber 
Platinen aus Holz gibt es ja noch nicht. :-D

Olaf

Autor: Walter Tarpan (nicolas)
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Bei Zeichnungen steht aber normalerweise im Textfeld "alle Maße in mm" 
oder Hinweiß auf die entsprechende DIN.

In ein paar Komponenten des LHC sind durchaus 4m Leiterplatten verbaut- 
woher soll man wissen, welchen Anwendungsbereich Du hast?

Grüße
Nicolas

Autor: Bernhard R. (barnyhh)
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@ Olaf

Heute gehen selbst Schreiner auf Millimeter! Bauschlosser dagegen - so 
sie mit Maurern, Fliesenlegern o.ä. sprechen - benutzen den Zentimeter 
als Maßeinheit.

Man kann sich auf nichts mehr verlassen!

Bernhard - derzeit Haus-Umbau-geschädigt

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Platinen aus Holz gibt es ja noch nicht. :-D
Pertinax ist so was ähnliches. Rohstoff dürfte Holz sein.

Autor: MaWin (Gast)
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> Ich hab naemlich vor dem Studium noch
> Schlosser gelernt und da sind alle Masse immer Millimeter

Und wer Seefahrt gelernt hat, zählt alles in Seemeilen.

Dein Problem ist, daß du NUR eine Ausbildung hattest,
und daher blind für den Rest der Welt bist.

Autor: oszi40 (Gast)
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@Olaf
1. Der kluge Bauer legt nie alle Eier in einen Korb.

2. Eine große Platine spart zwar viel überflüssige Steckverbindungen, 
kann jedoch auf Grund der Größe evtl. leichter in Resonanz geraten bei 
Erschütterung.

3. Man sollte die wartungsanfälligen Teile möglichst gut austauschbar 
anordnen. Eine kleine Steckeinheit kann evtl. auch der Hausmeister 
tauschen. Für kompliziertere Arbeiten werden oft teure Dienstreisen 
fällig.

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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Also große Hartpapier-Platinen sind großer Mist. Ich hatte mal eine 
defekte Stereoanlage, bei der eine Platine gebrochen war. Da war nämlich 
die Endstufe samt Kühlblech (ca. 300*60*4mm) auf der Platine montiert, 
und das Kühlblech war mit 2 Winkeln an der Platine befestigt, an einer 
Stelle, an der auch Leiterbahnen verlaufen. Und genau unter einem der 2 
Winkel war die Platine gebrochen.

Mit Epoxyd wäre das nicht so ein Problem. Zumindest das 1,5mm-Material 
ist nicht so leicht kaputt zu kriegen. Ich denke mal, eine 490*230mm 
Epoxyd-Platine ohne schwere Bauteile ist überhaupt kein Problem.
ATX-Mainboards z.B. sind ja noch ziemlich stabil. Und diese Platine wäre 
ca. 190mm länger als ein ATX-Board.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Olaf schrieb:
> Da fuehrt schonmal zu Problemen wenn man mit Schreinern redet, aber
> Platinen aus Holz gibt es ja noch nicht. :-D

Platinen nicht, aber wenn du für einen Oszi ein Versandkistchen brauchst 
und der Schreiner kommt mit dem Anhänger...

Zurück zum Thema: bis ca. 600 x 600 mm haben LP-Hersteller i.A. keine 
Probleme. Wirklich gross ist etwa eine 1200 mm lange Orgeltastatur.

Mit dem Bestücker muss man aber vorher reden. Der Trend geht ja heute 
eher zu Formaten wie Handys, selbst Motherboards werden immer kleiner, 
da ist mancher nicht mehr auf grosse Platten eingestellt.

Gruss Reinhard

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