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Forum: PC Hard- und Software Ist der CPU kaputt?


Autor: Max Stichling (--max)
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Hi

habe meinen PC mal auseinander gebaut und habe dabei den CPU Kühler 
abgenommen und den CPU auch, um diesen mir mal an zu schauen.

Habe hin dann wieder so, wie er vorher war, daruf gesteckt und den 
Kühler auch, wenn ich jetzt den PC wieder an schalte funktionieren nur 
noch die Kühler(Grafigkarte,CPU,Netzteil) das Laufwerk und die 
Festplatte machen garnichts mehr.

Was ist da los ?

Autor: Floh (Gast)
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Richtig draufgesteckt?
Kühler anliegend auf dem Prozessor?
Wärmeleitpaste dazwischen?

Autor: mhh (Gast)
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Wenn Du alles richtig montiert hast, mache mal einen Biosreset (meistens 
Jumper in der Nähe der Batterie).

Die meisten vergessen, die Hand vorm benutzen an das Gehäuse zu legen. 
Auch nicht gezogene Anschlussleitungen können für die Hardware tödlich 
sein.

Autor: Max Stichling (--max)
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AN Floh:

Ja alles wie vorher.


AN mhh:

wie sieht der Biosreset den aus?

Ich glaub den Netzstecker hab ich vergessen zu ziehen. is des arg 
schlimm?

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Max Stichling schrieb:
> Ich glaub den Netzstecker hab ich vergessen zu ziehen. is des arg
> schlimm?

Also ideal ist es nicht. Immerhin sind dann ja Teile des Boards noch im 
Betrieb, da das Netzteil es weiterhin mit Standby-Stromversorgung 
füttert.

Autor: mhh (Gast)
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Max Stichling schrieb:
> Ich glaub den Netzstecker hab ich vergessen zu ziehen. is des arg
> schlimm?

Wenn Du statisch geladen warst, kann es das gewesen sein (es geht eher 
das Mobo in Eimer als die CPU).

Max Stichling schrieb:
> wie sieht der Biosreset den aus?

Rechner ausgeschaltet, Netzstecker ziehen. Jumper (s. Handbuch), welcher 
mit clear cmos bzw. Abkürzung beschriftet ist, umstecken bei 3pol. oder 
kurzschließen bei 2pol. Jumper zurücksetzen/entfernen und Rechner 
anschalten.

Autor: Max Stichling (--max)
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mhh schrieb:
> umstecken bei 3pol. oder
>
> kurzschließen bei 2pol. Jumper zurücksetzen/entfernen und Rechner
>
> anschalten.

kanst du mir des näher erklären den clear cmos habe ich schon gefunden.

Autor: mhh (Gast)
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3pol mit Stöppel drauf oder 2pol ohne Stöppel?

Autor: Max Stichling (--max)
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3pol mit einem blauen plasikteil des aber nur zwei von den drei pollen 
ab dekt

Autor: Max Stichling (--max)
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in dem blauen ist aber ein draht der die zwei verbindet.

Autor: Manuel (Gast)
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Gut das er nicht mal im Netzteil nach dem Rechten schauen wollte ... :-)

Autor: mhh (Gast)
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Also 3 Pole, wo 2 Pole verbunden sind. Den steckst Du um, daß der 
mittlere mit dem anderen vorher freien Anschluss verbunden wird. Nach 
ein paar Sekunden steckst Du den Jumper zurück und schließt Rechner 
wieder an.

Wenn die Prozedur nichts bewirkt, hast Du das Mobo höchstwahrscheinlich 
geschrottet.

Autor: Max Stichling (--max)
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Mobo ist mainbourd oder?

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Max Stichling schrieb:
> Mobo ist mainbourd oder?

Mobo wohl eher Motherboard ;)

Autor: Max Stichling (--max)
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ist des nicht des gleiche ? :)

Autor: User (Gast)
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IDE-Kabel falschrum eingesteckt?

Autor: Dumm? (Gast)
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User schrieb:
> IDE-Kabel falschrum eingesteckt?

Tastatur nicht eingesteckt?

Autor: Max Stichling (--max)
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doch wieso?

Autor: User (Gast)
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@Dumm?: Laufwerke laufen nicht an und Mainboard fährt nicht hoch passen 
exakt dazu.

Autor: Max Stichling (--max)
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ja aber die Lüfter alle!!!!??

Autor: User (Gast)
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Warum sollten die nicht laufen?

Autor: mhh (Gast)
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Also hast Du das Bios resettet und es hat sich nichts verändert.

Dann war es das für den Rechner. RAM, CPU und Graka sind zu 95% noch 
i.O., sollten aber vor MoBo Neukauf noch woanders getestet werden.

Autor: hui (Gast)
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... und nächstes mal jemanden zusammenbauen lassen der wo sich mit sowas 
auskennt tut.

Und beim ersten Post musste ich herzhaft lachen - was für eine der 
welche Rechtschreibung...

Autor: Ohforf Sake (ohforf)
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Vielleicht sitzt nur die CPU falsch im Sockel - nochmal ausbauen und mit 
grosser Sorgfalt richtigrum wieder einbauen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass noch mehr dabei kaputtgeht wäre gering.
Was für eine CPU ist es eigentlich ? Es gibt eine reiche Auswahl von 
Sockeln und Halterungen...

Autor: D. I. (Gast)
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Ich glaube eine CPU selbst ist so ziemlich das letzte Teil was 
kaputtgeht. Mir sind schon nun diverse Teile über die Jahre kaputt 
gegangen aber ne CPU war da noch nicht dabei

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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Max Stichling schrieb:
> habe meinen PC mal auseinander gebaut und habe dabei den CPU Kühler
> abgenommen und den CPU auch, um diesen mir mal an zu schauen.
>
> Habe hin dann wieder so, wie er vorher war, daruf gesteckt und den
> Kühler auch, wenn ich jetzt den PC wieder an schalte funktionieren nur
> noch die Kühler(Grafigkarte,CPU,Netzteil) das Laufwerk und die
> Festplatte machen garnichts mehr.
>
> Was ist da los ?

Ich glaube, da hat jemand, der überhaupt keine Ahnung hat an deinem PC 
rumgebastelt und ihn damit geschrottet.

Autor: Martin P....... (billx)
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"Alte" CPU´s die ohne alu platte(heatspreader) konne man wenn man den 
kühlkörper schief aufgesetzt hat verkannten und damit ecken abbrechen 
....... das war ehr ein schlechtes zeichen ;)

Autor: Silvan König (silvan) Benutzerseite
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Max Stichling schrieb:
> das Laufwerk und die
> Festplatte machen garnichts mehr.

Was ist, wenn er eine SSD hat?

[Was zeigt eigentlich dein Bildschirm??]

Autor: Ohahahaha (Gast)
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Eine Frage am Rande: Hast du den CPU-Sockel auch geöffnet?

Manche CPUs kleben nach längerer Nutzung am Kühler fest, weil die 
Wärmeleitpaste scheinbar aushärtet. Wenn man viel raucht, geht das umso 
schneller.
Mit genügend Überzeugung kann man die CPU auch aus dem Sockel reißen, 
ohne ihn vorher zu öffnen.
Zurück geht es auch irgendwie, aber danach ist irgendwas garantiert 
abgebrochen/verbogen.

Außerdem: Wenn das Netzteil noch am Strom hängt, liefert es 5V 
Standby-Spannung.
Damit werden unter Anderem die RAM-Riegel versorgt, damit im 
Standby-Modus der Arbeitsspeicher erhalten bleibt.

Zieht man den RAM-Riegel unter Spannung, schlimmstenfalls noch schräg, 
kann man so sehr gut Board + RAM killen!
Hast du an irgendwelchen Steckbrücken, Schaltern, ... rumgefummelt?
Vielleicht hast du noch eine komplett alte Gurke, bei der man die 
Taktfrequenz per Jumper einstellt - ist die falsch, läuft es zwischen 
"ganz kurz" und "garnicht" bis "ganz kurz, jetzt garnicht mehr?!".

Autor: darwin-award (Gast)
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Gegenüber solchen Vollpfosten fehlt mir jedes Mitgefühl.

Sollen sie doch ihren Kram in den Müll werfen oder
für viiiiiiiiiiiiiiiiiiel Geld reparieren lassen.

Autor: Ohforf Sake (ohforf)
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darwin-award schrieb:
> Gegenüber solchen Vollpfosten fehlt mir jedes Mitgefühl.
>
> Sollen sie doch ihren Kram in den Müll werfen oder
> für viiiiiiiiiiiiiiiiiiel Geld reparieren lassen.

<ironie> Vielen Dank für diesen hilfreichen Beitrag. </ironie>

Autor: Johannes B. (Gast)
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D. I. schrieb:
> Ich glaube eine CPU selbst ist so ziemlich das letzte Teil was
> kaputtgeht. Mir sind schon nun diverse Teile über die Jahre kaputt
> gegangen aber ne CPU war da noch nicht dabei

Würde ich so nicht unterschreiben. Hatte auch mal den Fall, da wurde der 
CPU-Kühler (aus Neugierde) abgenommen und anschließend ohne neue 
Wärmeleitpaste wieder montiert. Da die alte Wärmeleitpaste wohl schon 
recht hart war ist die CPU kurz nach dem Wiedereinschalten den Hitzetod 
gestorben.

Gruß, Johannes

Autor: darwin-award (Gast)
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> <ironie>
> </ironie>

Mein Beitrag enthielt keine Ironie.

Mein Scheffe würde alternativ sogar ein sofortiges Ableben
dieses Subjekts anordnen.

Blos gut das er nichts zu melden hat.

Autor: Ohforf Sake (ohforf)
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darwin-award schrieb:
> Mein Beitrag enthielt keine Ironie.

Deiner nicht, aber meiner. :P
Von HTML-Tags hast du offenbar noch nie gehört ?

darwin-award schrieb:
> Mein Scheffe würde alternativ sogar ein sofortiges Ableben
> dieses Subjekts anordnen.

Todesstrafe für das fahrlässige Beschädigen von PC-Hardware ?
Dein "Scheffe" ist, mit Verlaub, ein Scheisskerl erster Güte.

Autor: The real darwin (Gast)
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Sein Cheffe ist vielmehr ein wichtigtuerisches Würstchen.

Autor: Icke (Gast)
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>Vielleicht sitzt nur die CPU falsch im Sockel - nochmal ausbauen und mit
>grosser Sorgfalt richtigrum wieder einbauen.
>Die Wahrscheinlichkeit, dass noch mehr dabei kaputtgeht wäre gering.
Allerdings. Wenn die CPU tatsächlich verdreht eigebaut war, dann hat er 
dazu einen Hammer benutzt. Anders geht es dank mechanischer Codierung 
mittels Nasen und/oder speziell angeordneter Pins nämlich nicht.

>Ich glaube eine CPU selbst ist so ziemlich das letzte Teil was
>kaputtgeht.
Für Intel-CPUS trifft das zu. AMD-Prozessoren verabschieden sich dagegen 
bei Überhitzung in Sekundenschnelle. Ein nicht korrekt sitzender Kühler 
genügt, dann macht es beim Einschalten leise "pffffft" und tschüß...

Autor: oszi40 (Gast)
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@Max:
1.Letzte Frage: sind auch alle Stecker richtig am Board?
2.Mit den Gelben Seiten findet man einen Fachmann und den Wertstoffhof.

Autor: Max Stichling (--max)
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Vlad Tepesch schrieb:
> Ich glaube, da hat jemand, der überhaupt keine Ahnung hat an deinem PC
>
> rumgebastelt und ihn damit geschrottet.

Das könnte seinen, weil so viel hab ich wirklich nicht, aber jeder fängt 
ja bei 0 an und jetzt weiß ich das man den CPU nicht aufmachen darf.

darwin-award schrieb:
> Sollen sie doch ihren Kram in den Müll werfen oder
>
> für viiiiiiiiiiiiiiiiiiel Geld reparieren lassen.

letzters hab ich schon gemacht, aber ich habs seinem Sohn gegeben(der is 
nicht so teuer).

Es ist übrigends ein 1366 Intel sockel und ein Quadcor 2,4 gh Intel 
Prozessor .

oszi40 schrieb:
> 1.Letzte Frage: sind auch alle Stecker richtig am Board?

Ja sind sie.

Ohahahaha schrieb:
> Hast du an irgendwelchen Steckbrücken, Schaltern, ... rumgefummelt?

Ich hab nur das getahn:

mhh schrieb:
> Rechner ausgeschaltet, Netzstecker ziehen. Jumper (s. Handbuch), welcher
>
> mit clear cmos bzw. Abkürzung beschriftet ist, umstecken bei 3pol. oder
>
> kurzschließen bei 2pol. Jumper zurücksetzen/entfernen und Rechner
>
> anschalten.

Silvan König schrieb:
> [Was zeigt eigentlich dein Bildschirm??]

Der bleibt schwarz.:(

Autor: Bernd S. (wird_schon)
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LGA1366. Oh man. Was hast du dir da angetan. Selbst ich mit 15+ Jahren 
Hardware-Erfahrung würde von so einem Sockel nur ungern die CPU 
herunternehmen. Und draufstecken nur wenn das Brett vor mir auf dem 
Tisch liegt. Die Dinger sind richtig empfindlich. Ich mache dir da wenig 
Hoffnung.

Autor: Egal (Gast)
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Autor: Max Stichling (--max)
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Egal schrieb:
> Youtube-Video "Ciao ciao , Bambina"

wie soll mir das weiter helfen ?

Bernd S. schrieb:
> Selbst ich mit 15+ Jahren
>
> Hardware-Erfahrung

ich bin gerade erst mal 15 :)

Autor: Egal (Gast)
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Max Stichling schrieb:
> wie soll mir das weiter helfen ?

Abschiedslied für deine Hardware.

Autor: Icke (Gast)
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>ich bin gerade erst mal 15 :)
na dann hast du jetzt ein gutes Stück Lebenserfahrung gewonnen...

Autor: Max Stichling (Gast)
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Egal schrieb:
> Abschiedslied für deine Hardware

Danke!!! ich hoffe das sie es hört! nochmals danke! :)

Icke schrieb:
> na dann hast du jetzt ein gutes Stück Lebenserfahrung gewonnen...

Ja, oder!!!! ich werde nie wieder einen CPU öffnen!!!!!

aber andere frage

ich will mir ein neues gehäuse kaufen und alles dan mit sleeve ummanteln 
ist des schwierig ??? weil ich will den dann nich nochmal schrotten weil 
ich dan mir n neuen cpu kühler kaufe was muss ich da beachten??

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Max Stichling schrieb:
> ich will mir ein neues gehäuse kaufen und alles dan mit sleeve ummanteln

Was magst Du damit meinen? Und wozu soll das gut sein, was auch immer 
das sein mag?

Autor: mhh (Gast)
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Max Stichling schrieb:
> ich will mir ein neues gehäuse kaufen und alles dan mit sleeve ummanteln
> ist des schwierig ??? weil ich will den dann nich nochmal schrotten weil
> ich dan mir n neuen cpu kühler kaufe was muss ich da beachten??

Wenn Du vorhast, was ich denke - Silent-PC? Also Schalldämmung?

Je lauter der PC zu hören ist, um so länger wird er leben. Leistungsarme 
PCs erzeugen wenig Wärme und sind deshalb von Haus aus leiser, weil 
denen ein leiser Luftzug genügt. Game-PCs auf Silent getrimmt stresst 
die Hardware durch Hitze. Darunter leidet dann die Lebensdauer extrem.

Autor: Testfall (Gast)
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Ist easy. machen alle viel zu viel Wind drum. Schlauch festhalten. Kabel 
drüber (mit ein bisschen gefriemel gehen sogar mehrere Crimpstecker 
nebeneinander durch ... musst ansonsten halt die Käbelchen nen bisschen 
versetzt reinprömmeln.). Dann noch auf beiden Seiten Schrumpfschlauch 
drüber, wenn du den guten hast, wenn du den billigen hast, sollte der 
vorher auf dem Kabel sitzen, weil der dann dünner ist, da das Schrott 
nicht so gut schrumpft. Trotzdem ... Nach diesem Thread würde ich sagen: 
Such' dir wen, der das kann.

Wenn du schon "quasi-plug-and-play" schrottest, dann soltest du die 
Molex-Stecker brav ganz lassen.

Autor: Tom (Gast)
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Wenn Du verpolte und "halbgesteckte" Stecker ausschließen kannst, würde 
ich noch Folgendes durchgehen:

* Die Arretierung (Bügel?) des CPU-Sockels hast Du korrekt benutzt? D.h. 
die CPU sitzt unverpolt und unverkantet in ihrem Steckplatz? Der Bügel 
ist auch korrekt in der arretierten Stellung?
* Beim Anbringen des Kühlkörpers vielleicht zuviel Druck aufgewendet und 
die CPU oder das Mainboard mechanisch beschädigt?
* Beim Anbringen des Kühlkörpers aufs montierte Mainboard verzieht sich 
dieses zwangsläufig. Könnte es sein, daß dabei eine Deiner Karten 
(Grafikkarte, Netzwerk, Sound, was auch immer) ein wenig aus dem 
Steckplatz herausgerutscht ist? Wackel' mal sachte an den Karten, 
während Du (sanften!) Druck zum Mainboard hin ausübst.
* Gleiches mag auch für die RAM-Module gelten.
* Der LGA1366 gilt als sehr empfindlich. Es empfiehlt sich, die CPU 
anzubringen, während das Mainboard auf einer festen Unterlage (d.h. 
ausgebaut) liegt! (Wie Bernd_s schon angedeutet hat.)

Viel Erfolg!

Autor: tsaG|Gast (Gast)
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Piepst der PC denn beim Einschalten?

Autor: A. K. (prx)
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mhh schrieb:

> Je lauter der PC zu hören ist, um so länger wird er leben.

Bischen zu einfach. Vergleiche mal einen Business-PC der dafür üblichen 
Schrumpfbauweise (SFF) mit zusätzlicher Grafikkarte und einen normalen 
Billig-PC ohne Super-Gamer-SLI-Grafik. Die Leistung ist etwa gleich, 
aber der Radau eher nicht. Es ist unmöglich, einem Kunden der hunderte 
davon kauft einen Krawallbruder anzudrehen, beim Billig-PC aus dem 
Supermarkt geht das. Andererseits lebt der Business-PC erfahrungsgemäss 
länger, obwohl er wahrscheinlich weniger Lüfter mit geringerem 
Volumenumsatz drin hat.

Ein massgebliches Problem ist das weitgehende Fehlen sinnvollen 
Thermomanagements in der Konstruktion von Standard-PCs. Jeder Lüfter 
bläst allein vor sich hin, ein sauberer Gesamtluftstrom ist eher Zufall 
als Strategie, weil die übliche ATX Gehäusekonstruktion das nicht 
erleichtert. So ist beispielsweise ein passiver Kühler auf einer 
Grafikkarte ziemlich abseits des Luftstroms von Netzteil- oder 
Gehäuselüfter, es sei denn man montiert zusätzlich einen Propeller in 
die Seitenwand. Mitunter arbeiten auch Netzteil- und Gehäuselüfter eher 
gegen- als miteinander.

Intels BX Ansatz war durchaus lobenswert, wie man auch an den im 
Normalbetrieb fast unhörbaren Fujitsu SFF-Rechnern sieht. Die genannte 
These hingegen ersetzt kluges Design durch lautes "brute force" Prinzip.

Autor: mhh (Gast)
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A. K. schrieb:
> Andererseits lebt der Business-PC erfahrungsgemäss
> länger, obwohl er wahrscheinlich weniger Lüfter mit geringerem
> Volumenumsatz drin hat.

"Business-PC"s sind oft geleast, da wird bei Defekt getauscht. Es 
interessiert den Kunden also nicht. Die Temperatur ist im inneren oft zu 
hoch (FS z.B., HDD liegt bei 45°C und höher bei Datenzugriff).

A. K. schrieb:
> beim Billig-PC aus dem
> Supermarkt geht das.

Sowas kauft man nicht.

A. K. schrieb:
> Jeder Lüfter
> bläst allein vor sich hin, ein sauberer Gesamtluftstrom ist eher Zufall
> als Strategie, weil die übliche ATX Gehäusekonstruktion das nicht
> erleichtert.

Sehe und erlebe ich anders.

A. K. schrieb:
> So ist beispielsweise ein passiver Kühler auf einer
> Grafikkarte

Wenn so eine Grafikkarte reicht, tut es auch eine Onboard. Die aktive 
Kühlung sollte die Luft über Slot nach außen bringen, dann passt das 
schon.

A. K. schrieb:
> Mitunter arbeiten auch Netzteil- und Gehäuselüfter eher
> gegen- als miteinander.

Dann hat man was falsch gemacht. Seitenlüfter sind der größte Blödsinn 
z.B. In dem Fall würde ich Dir zustimmen.

A. K. schrieb:
> wie man auch an den im
> Normalbetrieb fast unhörbaren Fujitsu-SFF Rechnern sieht.

Das sind die Problemkinder, vor allem HDD-Ausfälle.


Es geht nicht darum den Rechner laut zu machen, sondern ihn nicht mit 
aller Gewalt zum flüstern zu bringen. Gehäuselüfter laufen bei mir mit 
9V, ist unaufdringlich für die Ohren und zur Kühlung stark genug.

Ich habe 30° im Zimmer, CPU(Quad) 42°, HDD 36° und 38°,
Graka 58°, Mobo 39°.
Stinknormales ATX-Gehäuse. 2 Front- und 2 Hecklüfter.

Mein Fujitsu: kaum zu hören, aber HDD 48°, CPU(Single) 54°, Mobo 51°. 
Der ist nicht fürn Sommer gebaut und wird demnächst lüftungstechnisch 
verbessert. Die original HDD ist schon gehimmelt. Keine Garantie über 
den Festplattenhersteller möglich. Das ist bei "Business-PC" allgemein 
so. :(

Autor: A. K. (prx)
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mhh schrieb:

> "Business-PC"s sind oft geleast

Bei uns nicht, die Dinger (FSC) sind zudem älter als 5 Jahre und längst 
aus der Vertragswartung raus. Ausserdem ist ein defekter PC in jedem 
Fall ein Störfaktor, weil der damit arbeitende Kollege erst einmal nicht 
arbeiten kann, egal ob das Gerät über Wartungsvertrag, Leasing oder 
sonstwie Instand gesetzt wird.

>> bläst allein vor sich hin, ein sauberer Gesamtluftstrom ist eher Zufall
>> als Strategie, weil die übliche ATX Gehäusekonstruktion das nicht
>> erleichtert.
>
> Sehe und erlebe ich anders.
>
>> Mitunter arbeiten auch Netzteil- und Gehäuselüfter eher
>> gegen- als miteinander.
>
> Dann hat man was falsch gemacht.

Hat man. Die übliche ATX-Konstruktion mit Netzteil- und Gehäuselüfter 
ist meist eine Fehlkonstruktion. Wenn ein effizientes Netzteil mit 
autarkter Lüfterregelung wenig Luftstrom benötigt, dann kann es leicht 
passieren, dass ein deutlich stärker arbeitender und fast neben dem 
Netzteillüfter platzierter Gehäuselüfter die Luft quasi rückwärts durchs 
Netzteil zieht und allein deshalb der Netzteillüfter hochdrehen muss.

In Verbindung mit einem ausblasenden Gehäuselüfter sollte der Luftstrom 
des Netzteils also eigentlich vom Gehäuseluftstrom getrennt sein, was 
beim ATX Design aber nicht so einfach geht. Intel hatte beim ATX-Design 
m.W. auch keinen Gehäuselüfter vorgesehen, sondern einen u.U. auch 
passiven CPU-Kühler direkt im Luftstrom des Netzteils.

Die Situation der Kühlung von Grafikkarte ist ebenfalls ziemlich irre. 
Wäre deren Kühlung direkt im Gehäuseluftstrom, dann könnte man auf viele 
lauten und mit hoher Ausfallrate arbeitenden 40mm Brüllwürfel der Unter- 
bis Mittelklasse verzichten. Und die Konstruktion von Grafikkarten mit 
hoher Wärmeleistung (Gamer) hat mit einem aus Gesamtsicht sinnvollem 
Kühlungsprinzip rein garnichts mehr zu tun, sondern nur mit dem 
historisch gegebenen Zwang, das Dings auf 2 Slots eines ATX-FF begrenzen 
zu müssen. Eigentlich müsste man solche Rechner thermisch um die 
200W-Grafikkarte herum konstruieren, nicht um die 65W-Prozessoren.

> verbessert. Die original HDD ist schon gehimmelt. Keine Garantie über
> den Festplattenhersteller möglich. Das ist bei "Business-PC" allgemein
> so. :(

Eine langfristige Festplattengarantie sehe ich eher als sinnlos. Den 
Inhalt garantiert dir sowieso niemand und die Wiederbeschaffungskosten 
einer vergleichbaren Platte sind nach ein paar Jahren gering. Das ist 
eher Psychologie, weil ein Hersteller durch eine solche Garantie die 
Ausfallkosten mit einrechnen muss und ein grösseres Eigeninteresse an 
hoher Lebensdauer suggeriert.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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@Max Stichling (--max)

> einen CPU

die CPU ist "weiblich", die Abkürzung steht für "Central processing 
unit"

also schreib bitte "die CPU" oder "eine CPU", und nicht "den CPU" oder 
"einen CPU"

>  des aber nur zwei von den drei pollen

Pollen gibts beim Pflanzen-Sex. Was du meinst sind vermutlich "Pole" 
oder in Mehrzahl "Polen"

> ich bin gerade erst mal 15 :)

naja, mit 15 sollte man in der Schule schon deutsche (und englische) 
Rechtschreibung als Fach gehabt haben

Autor: mhh (Gast)
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@ A. K. (prx)

Das Problem, was Du wegen der Lüftung ansprichst, habe ich ganz einfach 
gelöst. Solange mehr Luft in das Gehäuse reingedrückt wird als 
rausgeblasen, gibt es die von Dir angesprochenen Probleme nicht. Das hat 
also weniger mit ATX oder BTX Bauform zu tun, egal was Dir durchdachter 
erscheint.

Und ja, PC-Ausfall ist sehr lästig.

Den Ausfall der HDD beim FS-Rechner lege ich nicht dem 
Festplattenhersteller  zu lasten, sondern den Konstrukteuren des 
Rechners. So dämlich wie diese eingebaut ist, sind die zu hohen 
Temperaturen kein Wunder. Das Gehäuse widerum lässt keinen anderen 
Einbauort zu. Und ich habe beim Wechsel einen Lüfter für die HDD 
hinzugefügt. Vorher waren knapp 60° bei längerem Datentransfer "normal".

Die Kühlung der Grafikkarten ist ein leidiges Problem, obwohl was 
funktionierendes nicht viel teurer wäre (ich habe mir mal einen 
Prototypen anfertigen lassen nach meinen Vorstellungen, kaum zu hören 
und 30° kühler als das Original). Solange aber die Pfennigfuchser bei 
den Herstellern das sagen haben, wird sich das nicht ändern.

Autor: Icke (Gast)
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>Solange aber die Pfennigfuchser bei den Herstellern das sagen haben, wird sich 
>das nicht ändern.

Schuld an der Misere sind nicht die Pfennigfuchser bei den Herstellern, 
sondern die VOR dem Ladentisch. Zu wenige Konsumenten sind bereit, für 
Qualität den nötigen Preis zu zahlen, der Rest ergibt sich zwangsläufig 
nach den Regeln der Marktwirtschaft. Käufer, deren einziges 
Entscheidungskriterium ein möglichst niedriger Preis ist, schaden nicht 
nur sich selbst (wer billig kauft, kauft 2x), sondern auch denen, die 
gute Qualität kaufen wollen. Denn gute Qualität rechnet sich für die 
Hersteller nicht mehr und somit wird sie immer schwerer erhältlich.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Gerade bei Graphikkarten ist es aber so, daß die Hauptabnehmergruppe aus 
sogenannten "Gamern" besteht. Und die kaufen etwa im Halbjahresturnus 
neue "Grakas", weil sonst alles "laggt" oder sonstwie lahm ist. Und 
dabei ist neben dem möglichst niedrigen Preis eher die Dekoration der 
"Graka" mit halbnackten Weltraumalienrittermonsterelfen als eine 
brauchbare und leise Kühlung wichtig.

Wenn ich mal 'ne Graphikkarte kaufen muss, ist es mir fast schon 
peinlich, diese auf picklige 13jährige "GamerZ" hin gestalteten Produkte 
zu kaufen.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
>>  des aber nur zwei von den drei pollen
>
> Pollen gibts beim Pflanzen-Sex. Was du meinst sind vermutlich "Pole"
> oder in Mehrzahl "Polen"

Die drei Polen mit dem Kontrabass? Ich dachte immer, das seien Chinesen.
Wenn du schon Deutschunterricht gibst, dann bitte richtig.

Icke schrieb:
> Schuld an der Misere sind nicht die Pfennigfuchser bei den Herstellern,
> sondern die VOR dem Ladentisch. Zu wenige Konsumenten sind bereit, für
> Qualität den nötigen Preis zu zahlen, der Rest ergibt sich zwangsläufig
> nach den Regeln der Marktwirtschaft.

Naja, was teuer ist, ist deshalb nicht automatisch besser. Oft genug 
zahlt man bei den teuren Markenprodukten hauptsächlich den Namen und 
bekommt dafür aber den selben billigen Schrott. Wer damit schon ein 
paarmal Ärger gehabt hat, geht dann eben irgendwann dazu über, gleich 
billig zu kaufen.

Autor: Icke (Gast)
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>Naja, was teuer ist, ist deshalb nicht automatisch besser. Oft genug
>zahlt man bei den teuren Markenprodukten hauptsächlich den Namen und
>bekommt dafür aber den selben billigen Schrott.
Das kommt sicher vor, aber deswegen gilt noch lange nicht der 
Umkehrschluß: "Billig ist genauso gut wie teuer". Nehmen wir als 
Beispiel Mainboards oder Grafikkarten. Die Einkaufspreise für Chipsets 
und Peripheriebaulemente sind für alle Hersteller gleich. Will ein 
Hersteller sein Produkt billiger verkaufen als die Konkurrenz, muß er 
aber irgendwo sparen. Und wo kann man sparen?
1. bei der Entwicklung. Der Billigproduzent wurstelt das nächstbeste, 
irgendwie funktionierende Design zusammen, während der Markenhersteller 
höheren Aufwand treibt, um das Produkt zu optimieren.
2. bei der Auswahl der Bauelemente. Billigheimer verbauen die 
billigsten, die gerade noch vertretbar sind und wenigstens bis zum Ende 
der Garantie durchhalten. Markenhersteller legen ein paar Cent drauf und 
wählen Bauelemente aus, die auch ein gewisses Maß über den 
spezifizierten Betriebsbedingungen noch zuverlässig arbeiten und zwar 
langzeitstabil. Paradebeispiel in dieser Beziehung sind Elkos und 
Spannungswandler.
3. Qualität der Fertigung. Der Preisdrücker interessiert sich nicht 
sonderlich für gute Verarbeitung und dauerhafte Haltbarkeit. Wenn das 
Produkt bei der Endkontrolle noch funktioniert, wird es verkauft. 
Scheißegal ob es dann später beim Kunden z.B. wegen schlechter 
Lötstellen ausfällt. Eine gewisse Ausfallrate wird einkalkuliert und 
nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung ist man ohnehin aus dem 
Schneider.
4. Support. Was interessierts den Noname-Hersteller, ob der Kunde 
Unterstützung braucht. Für eine schlecht gepflegte Website mit 
Standard-Treibern und 0815-FAQs reicht es grade noch. Der 
Premiumhersteller leistet sich den Luxus, Telefonhotlines zu betreiben 
und auch für ältere Produkte noch Updates und Treiber zu entwickeln und 
bereitzustellen.

Ein bißchen verdienen wollen natürlich auch die besseren Hersteller und 
deswegen kosten deren Produkte eben etwas mehr. Es gibt zwar keinen 
linearen Zusammenhang zwischen Preis und Qualität, aus Erfahrung kann 
ich jedoch guten Gewissens behaupten, daß die billigsten Produkte fast 
immer auch mit Abstand die schlechtesten sind.

Autor: Tobi (Gast)
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Der "billig" Hersteller übernimmt das Refernzdesign der Chiphersteller. 
Der teuere Anbieter macht das auch.
Beide lassen die Hardware bei den bekannten Größen in China oder Taiwan 
herstellen.
Sparen läßt im wesentlichen nur an der eigenen Qualitätskontrolle und am 
Support. Das ist der Unterschied zwischen den beiden, was aber nicht 
heißt das es auch "teure" Hersteller z.B. ohne Support gibt und 
umgekehrt.

Tobi

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Oder daß ein teurer Hersteller deshalb nicht am kostenpflichtigen 
Support nochmal verdienen würde.

Autor: Bernd S. (wird_schon)
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Wenn ich die (technische)Wahl habe zwischen einem Board von 
ESC(Elitegroup) oder Asus, dann sind die 20-30 Euros gut angelegt. Meine 
Meinung.

Back to Topic:

@Max Stichling (--max) Es ist noch nicht alles verloren!

Nimm den PC auseinander. Bau das Board und das Netzteil aus. Besorge dir 
das Handbuch des Boards. Packe alles auf den Küchentisch. Nimm die CPU 
nebst Kühler vom Sockel. Schau dir den Sockel an. Im Handbuch findest du 
Hinweise, wie die CPU zu montieren ist. Mach das. Schliesse das Netzteil 
an das Board an(sind mehrere Anschlüsse). Steck die Grafikkarte auf das 
Board. Auch dazu findest du im Handbuch eine Anleitung. Stecke Monitor 
und Tastatur an. Wenn du einen Lautsprecher im PC hast schliesse auch 
den an. Wo der auf dem Board gesteckt wird findest du im Handbuch. Auf 
dem Board sollten jetzt die Graka und der Speicher stecken, mehr nicht. 
Stecke den Stecker in's Netzteil. Im Handbuch findest du die Kontakte 
für 'Power On' (da gehen im Rechner Kabel zum Ein/Aus-Schalter). Diese 2 
Kontakte mit einem Schraubendreher 'kurz' schliessen. Der Rechner sollte 
jetzt anlaufen. Es erfolgt der POST (Power On Self Test). Wenn ein 
Lautsprecher montiert ist und das Board irgendwas zu meckern hat kommen 
Pieptöne(kurz/lang). Für diese Pieptone gibt es Tabellen, was genau 
beanstandet wird. Wenn du Glück hast siehst du ein Bild auf dem Monitor.

Wenn du soweit bist machen wir weiter.

Autor: stefan (Gast)
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>alles dan mit sleeve ummanteln
>ist des schwierig ??? weil ich will den dann nich nochmal schrotten

Sleeve ist da nur bedingt hilfreich, nimm lieber das hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/NATO-Draht

Autor: Smoerre (Gast)
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> Ich glaub den Netzstecker hab ich vergessen zu ziehen. is des arg
> schlimm?
Allerdings.
Hatte das gleiche Problem auch schon mal - bei mir war dann das Board 
kaputt, CPU, Speicher, usw. lief, wie ich anhand eines Zweitboards 
testen konnte.
Wahrscheinlich ist das Bios auf dem Board kaputt - ohne Gewähr.

Autor: Icke (Gast)
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>Der "billig" Hersteller übernimmt das Refernzdesign der Chiphersteller.
>Der teuere Anbieter macht das auch.
>Beide lassen die Hardware bei den bekannten Größen in China oder Taiwan
>herstellen.
>Sparen läßt im wesentlichen nur an der eigenen Qualitätskontrolle und am
>Support.
Wenn das so wäre, dann gäbe es theoretisch keine Unterschiede zwischen 
billiger und teurer Hardware. Aber wie erklärt sich dann die praktische 
Erfahrung, daß es mit Billighardware um Größenordnungen mehr Probleme 
gibt? Warum geht Billighardware (im Durchschnitt gesehen) häufig 
frühzeitig kaputt, während teurere Hardware eher den technologischen Tod 
stirbt als den physikalischen? Warum offenbart ein Blick auf die 
Hardware bereits deutliche Unterschiede, z.B. bei der für die 
Lebensdauer äußerst wichtigen Ausführung der Kühlung? Fertigt der 
gleiche Platinenbestücker für den Premiumhersteller nach höheren 
Qualitätsmaßstäben als für den Billigheimer?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Bernd S. schrieb:

> Wenn du soweit bist machen wir weiter.

@Max

Und noch was!
Auch wenn das mitlerweile aus der Mode gekommen ist:
Entgegen landläufiger Meinung, ist es nicht erforderlich jeden CPU Pin 
und jede Kantaktfläche an einer Platine mit den Patschehändchen und den 
Wurstfingern zu begrapschen.

Schön die Finger ruhig halten, Platinen nur am Rand anfassen, die Pins 
der CPU sollten überhaupt völlig tabu sein. Du willst so gut es geht 
vermeiden, dass dein Körper in irgendeiner Form mit einem elektrisch 
leitenden Kontakt an der Elektronik in Berührung kommt. Wenn es ginge, 
möchtest du eigentlich jegliche Berührung vermeiden, aber das geht nun 
mal nicht. Ein Griff auf das nächstgelegene Heizungsrohr führt dann auch 
noch elektrostatische Aufladung deines Körpers ab, so dass du für den 
Hausgebrauch das bestmögliche getan hast, um deine Elektronik nicht 
durch elektrostatische Aufladung zu grillen.

Autor: User (Gast)
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> Ein Griff auf das nächstgelegene Heizungsrohr führt dann auch
> noch elektrostatische Aufladung deines Körpers ab,

Nur blöd wenn sich der PC selbst inzwischen aufgeladen hat, da 
abgesteckt :)

Autor: Micha (Gast)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Schön die Finger ruhig halten, Platinen nur am Rand anfassen, die Pins
> der CPU sollten überhaupt völlig tabu sein. Du willst so gut es geht
> vermeiden, dass dein Körper in irgendeiner Form mit einem elektrisch
> leitenden Kontakt an der Elektronik in Berührung kommt. Wenn es ginge,
> möchtest du eigentlich jegliche Berührung vermeiden, aber das geht nun
> mal nicht. Ein Griff auf das nächstgelegene Heizungsrohr führt dann auch
> noch elektrostatische Aufladung deines Körpers ab, so dass du für den
> Hausgebrauch das bestmögliche getan hast, um deine Elektronik nicht
> durch elektrostatische Aufladung zu grillen.
... und die Pins nicht unnötigerweise/ungünstigerweise einzufetten.

Autor: User (Gast)
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Wieso, gute Schmierung ist doch sonst auch in allen Lebenslagen 
vorteilhaft (SCNR)

Autor: Björn R. (sushi)
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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> die CPU ist "weiblich", die Abkürzung steht für "Central processing
> unit"

Auf englisch gibts an der stelle kein männlich/weiblich, sondern nur 
"the unit". Es bleibt also ihm überlassen ob er es vielleicht auch das 
CPU nennen möchte.

Autor: Mitlesender (Gast)
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Björn R. schrieb:
> Es bleibt also ihm überlassen ob er es vielleicht auch das
> CPU nennen möchte.

Deshalb sagt man ja zur Vermeidung von Irrtümern: Es geht nichts mehr.

Autor: David ... (volatile)
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mhh schrieb:
> Wenn Du alles richtig montiert hast, mache mal einen Biosreset (meistens
> Jumper in der Nähe der Batterie).
>
> Die meisten vergessen, die Hand vorm benutzen an das Gehäuse zu legen.
> Auch nicht gezogene Anschlussleitungen können für die Hardware tödlich
> sein.

Soso. Was wenn ich sage, dass die angesteckte Anschlussleitung das 
Gehaeuse erdet und ihn so rettet?

Autor: mhh (Gast)
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David ... schrieb:
> Soso. Was wenn ich sage, dass die angesteckte Anschlussleitung das
> Gehaeuse erdet und ihn so rettet?

Du weißt schon, daß ein Rechner über eine Anschlussleitung mit Strom 
versorgt wird? Scheinbar nicht...

Autor: David ... (volatile)
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mhh schrieb:
> David ... schrieb:
>> Soso. Was wenn ich sage, dass die angesteckte Anschlussleitung das
>> Gehaeuse erdet und ihn so rettet?
>
> Du weißt schon, daß ein Rechner über eine Anschlussleitung mit Strom
> versorgt wird? Scheinbar nicht...

Wie du meinst :)
Ich hatte nie einen PC, der nach dem Schrauben durch mich schlechter 
lief als vorher, aber lassen wir das.

Autor: Max Stichling (Gast)
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Danke für die vielen Antworten.
Mein PC leuft wieder und der CPU war nicht kaputt.
Das ganze zeug ist jetzt auch schon in einem neuen Gehäuse. Sieht gut 
aus!!
und ich denke das jetzt nicht mehr so viel schief gehen kann.

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