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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mega644 verfused!


Autor: H_Sechmann (Gast)
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Hallo,

habe das einzige vorrätige Exemplar eines M644-20PU, mit dem ich am 
Wochenende arbeiten wollte, anscheinend verfused.

Und zwar habe ich versehentlich bei CKSEL als Clock Source "Low 
Frequenzy Crystal Oscillator" (ist, glaube ich für 
32,768-KHz-Uhren-Quarze gedacht) eingestellt. Seitdem kann der 
Controller von meinem Progger (Universal MCS/SP12) nicht mehr erkannt 
werden.

Hat jemand eine Idee, wie ich den Controller mit gegebenen Mitteln 
zeitnah wieder aktivieren kann?

Autor: Berit G. (berit)
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Hi,

musste denk ich nen neuen Controller nehmen (ich weiss, war der 
einzige), oder nen Quarz anschließen und im Programmer die Fuse-bits 
wieder zurück setzen...

Gruß

Autor: A. K. (prx)
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Autor: H_Sechmann (Gast)
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Danke für den Link!

Habe noch ein M8-Board, da könnte ich einen Portpin zum 
Rechteckgenerator umfunktionieren.

Der verfusede Controller erwartet doch jetzt einen Takt von 32,768KHz, 
oder???
Soll ich ihm das in etwa geben oder sind höhere Frequenzen um die 4MHz 
(wie im Link angegeben) besser?

Autor: Ich (Gast)
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Ausprobieren ! Du wirst durch eine zuniedrige Frequenz kaum was kaputt 
machen können

Autor: A. K. (prx)
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H_Sechmann schrieb:

> Der verfusede Controller erwartet doch jetzt einen Takt von 32,768KHz,
> oder???

Nein. Ist ihm ziemlich egal.

> Soll ich ihm das in etwa geben oder sind höhere Frequenzen um die 4MHz
> (wie im Link angegeben) besser?

4MHz beispielsweise. Allein schon weil die ISP-Frequenz <= 1/4 dieses 
Taktes betragen muss.

Autor: H_Sechmann (Gast)
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ok, dann teste ich es jetzt, danke!

Autor: H_Sechmann (Gast)
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so, hab jetzt einen Taktgenerator mit einem M8 aufgebaut.

klappt leider nicht, wie im link oben beschrieben.


bin wie folgt vorgegangen:

Quarz auf dem verfuseden board entfernt.

Beide boards an masse und +Ub

Ausgang M8 an XTAL1 vom M644, mit drei Frequenzen probiert (2,7Mhz, 
1,6Mhz, 1,1Mhz) und direkt am XTAL1-Anschluss nachgemessen, Takt kam 
ordnungsgemäß an.

Fehlermeldung beim Erkennen des Chips nach wie vor: COULD NOT IDENTIFY 
CHIP WITH TD:FFFFFF
Beim versuchten Auslesen der Fuse-Bytes: READLB entry not found


woran könnte es liegen bzw. was könnte man noch versuchen?

Autor: dom (Gast)
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hey mir ist einmal das gleiche passiert, du darfst die massen der beiden 
boards nicht miteinander verbinden, sondern die masse deines taktboards 
an xtal2 hängen und das rechtecksignal an xtal1

Autor: H_Sechmann (Gast)
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dom schrieb:
> du darfst die massen der beiden
> boards nicht miteinander verbinden, sondern die masse deines taktboards
> an xtal2 hängen und das rechtecksignal an xtal1

aha!!! ok, werds gleich mal ausprobieren und dann sag ich bescheid, obs 
geht...

Autor: H_Sechmann (Gast)
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so, geht wieder, das wochenende ist gerettet ;-)

die einzige art, auf die es jetzt funktioniert hat, war folgende:

M8-Board mit 4AA-Akkus versorgt, Masse vom M8-Board an XTAL1 und den 
Portausgang mit dem Rechtecktakt an XTAL2 (nur in der beschriebenen 
Anschlussbelegung hat es funktioniert).

Danke für eure tipps, ideen und hinweise!!!

schönes wochenende!

Autor: Markus Burrer (Firma: Embedit Mikrocontrollertechnik) (_mb_)
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H_Sechmann schrieb:
> M8-Board mit 4AA-Akkus versorgt, Masse vom M8-Board an XTAL1 und den
> Portausgang mit dem Rechtecktakt an XTAL2 (nur in der beschriebenen
> Anschlussbelegung hat es funktioniert).

Interessant. Ist mir auch neu. Die Konfiguration der Fusebits hast du 
dir nicht zufällig notiert?

Autor: H_Sechmann (Gast)
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Markus Burrer schrieb:
> Interessant. Ist mir auch neu. Die Konfiguration der Fusebits hast du
> dir nicht zufällig notiert?

Du meinst, welches ich versehentlich angeklickt hatte? Oder alle?

Autor: Markus Burrer (Firma: Embedit Mikrocontrollertechnik) (_mb_)
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Ich meine alle, die zu dem Verhalten geführt haben. Am besten einfach 
alle drei Fusebytes komplett

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