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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Battery Vitalizer


Autor: Christian Hoefling (Gast)
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Hallo Leute,

Erstamal ein Lob an das tolle Forum hier.Bin neu hier und zum erstenmal
aktiv hier im Forum.Hab sonst immer nur mitgelesen.

So jetzt meine Frage.Ich wuerde gern einen Battery Vitalizer bauen um
eine Autobatterie fit zu halten oder wieder fit zu machen.
Hab mir das so vorgestellt,dass man mittels uC (hab ein MSP430 Board
dahein) einen FET Schaltet ueber den die Battery Pulsweise mit einem
Lastwiderstand belastet wird,so dass nur wenige usec ein grosser Strom
fliesst.Hab gelesen (Elektor glaub ich)dass dies die Batterie fit
haelt.
Da ich aber noch nie so ein Projekt mit uC in Angriff genommen habe
wollte ich Fragen was ihr davon haltet und was man besonders beachten
sollte?
Seht ihr im Vorfeld vielleicht irgendwelche Probleme?

Vielen Dank im Voraus

mfg

Chris

Autor: Profi (Gast)
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Da hab ich mal was gelesen, google und/oder ebay mal nach megapulse.
Vertrieb z.B. http://www.megapulse.de
Selbstbau dürfte rel. einfach sein, nur die Parameter und Details
können dennoch "fuchsen".

Wie bei allen Hochstrom-Projekten: Kurze dicke Leiterbahnen und
"sauberes" Layout (Power-Gnd und Digi-Gnd nur an einem Punkt
verbinden).

Unbedingt (Schmelz-)Sicherung einbauen!

Evtl. kannst Du auch vorsehen, über ein (Stecker-)Netzteil entweder
geringen konstanten oder hohen kurz gepulsten Strom (LOW-ESR-C aufladen
und über den Akku entladen) REINzuschicken. Mag der Akku auch gerne.

Ob dazu ein µC notwendig ist?? ein CMOS-555 tut's sicher auch.

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

habe für den Megapuls folgende Daten gefunden 8000 positive 20V Impulse
pro Sekunde. Denke also das da ein Zerhacker drinsteckt der aus den 12V
20V zaubert und das ganze wird dann mit der angegebenen Frequenz an die
Batterie geschickt. Da die Stromaufnahme des Teils bei ca. 150mA leigt
kann man sich ja ausrechnen wie stark die Spannungsimpulse sind. evt.
hängt da noch ein Kondensator dazwischen um da etwa mehr zu liefern.

In einer alten Funkzeitschrift hatte ich auch mal den Tip gelesen das
Tiefentladene 12V Bleiakkus am Anfank mit 20V geladen werden sollen.
Aber anscheinend bringt dieses pulsen noch ein bischen mehr. Unter
Referenzen sind ein gutes Dutzens Zeitschriftenauszüge und alle
bestätigen die positive Wirkung.

Autor: Volker (Gast)
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Ich gedenke als nächstes Projekt mich ebenfalls mit einem  Batterie
Vitaliser zu beschäftigen.
Grund: Alle 3-4 Jahre sterben im Womo 2x88 AH Batterien, weil sie vom
langen stehen vermutlich sulfatieren (Sie sind jedenfalls hin!)
und eine Restkapazität haben, die nicht mehr nutzbar ist.

Allerdings als Basis einen Mega8 (prog. mit GCC), der als
Batteriekontroller verbaut wird und diese Funktion nebenbei erledigen
kann.

Ein Problem was ich so sehe:
Wie verkraften die anderen Geräte am 12 Volt-Netz die 20-V-Impulse?
Gibt es da keine Störungen?

Mein Überlegung ist folgende:
Aufladen von 2 Elkos an der Batterie, anschließendes Entladen der in
Reihe geschalteten Elkos über die Batterie.
Damit sollten ca. 22 Volt Impulse entstehen.

Wäre das so sinnvoll machbar, oder hat jemand noch einfache/bessere
Vorschläge?

Volker

Autor: Robert (Gast)
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Ich habe soetwas in verschiedenen Varianten gebaut. Beim mir läuft das
mit einem SX20 von scenix. Die Elektorschaltung taugt leider nix
(ausser als Anregung). Die Ströme sind viel zu niedrig um etwas
spürbares zu bewirken. Im Anhang sind Bilder und ein paar daten der
prototypen.

Robert

Autor: Robert (Gast)
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noch ein Nachtrag... Fragen bitte besser im Forum stellen.

Megapulse ist angeblich emv konform und kann bei angeschlossener
Fahrzeugelektronik betrieben werden...

Nach meinen Erfahrungen und Versuchen kann das nicht klappen. Die
Zellen brauchen sehr kräftige und steilflankige Pulse um wieder
merklich besser zu werden. Schon alleine die Verlängerung der 4qmm
Litzen um 20cm reduziert die Wirkung deutlich. Ausserdem sei noch
angemerkt, das nur sulfatierte Blei-Zellen dadurch wieder aktiv werden.
Andere Defekte (Schlamm Plattenschluss etc. ) kann man so nicht
heilen...

Autor: joe (Gast)
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Kennt jemand diesen SX20 den Robert hier verwendet hat? Warum gerade den
und keinen AVR?

Joe.

Autor: Robert (Gast)
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Hallo Joe,

der SX20 mit Entwicklungsumgebung war gerade greifbar. Daten gibt's
unter http://www.ubicom.com/processors/sx-family.htm.

Für diese Anwendung eignet sich wohl jeder verfügbare Controller mehr
oder weniger, es muss kein SX sein.

Nimm einfach was du hast und womit du dich am Besten auskennst.

Robert

Autor: Harald (Gast)
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Hallo Fragen and die Spezialisten:

Wieviel Strom kann man einer 12AH Motorradbatterie zumuten? Kann das
den ganzen Winter dranbleiben?

Danke.

Autor: Robert (Gast)
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Harald,

stell deine Frage zum Strom bitte genauer, so kann ich nur raten was du
meinst...

Zum Dauerbetrieb würde ich sagen, wenn dein Aufbau sauber ist, eine
Sicherung zwischen Batterie und Pulser ist, deine Bude nicht abfackelt
falls die Batterie doch, (trotz aller Sicherheitsmaßnahmen) explodiert,
dann mach das so. (:-

Ich pflege hingegen lieber so alle 2-4 Wochen das ganze mal
anzuschließen. Da ich im Winter 5 Blei Batterien zu pflegen habe, und
nur ein Gerät verwende, muss ich sowieso ran um umzuklemmen.

Robert

Autor: sven (Gast)
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Frage an Robert:

geht das Monsterteil das du da gebaut hast auch mit NC- oder
NIMH-Zellen?

sven

Autor: Robert (Gast)
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Hi Sven,

kann man machen. Wir haben einen Elektrofahrrad Akku aus 20 NiCad
Zellen erfolgreich wiederbelebt. Allerdings passt die Ladeschaltung
dazu nur bedingt, da PB-Akku's mit konstanter Spannung geladen werden
dürfen, NC's aber nach Volladung abgeschaltet werden müssen. Deshalb
nur unter Aufsicht machen.

Warum das Ganze auch bei NC Zellen funktioniert kann ich nicht sagen.
Desulfatierung wird es wohl mangels Schwefel eher nicht sein.

Mal einen Chemiker befragen?

Robert

Autor: Rolf (Gast)
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An alle Bastler,

Warum macht ihr soviel Stress um die Batterien? Wenn die Dinger hin
sind kauf man sich eben eine Neue. 55AH zu 35Euro fertig.

Oder?

Autor: Robert (Gast)
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Hallo Rolf,

danke für deinen Vorschlag zu Umgang mit Batterien...
nimms mir nicht übel aber das ist wohl frei nach dem Motto: Lieber Geld
ausgeben als Gehirn verwenden? (:-

spätestens wenn deine (ungepflegte?) Billig-Batterie vom discounter zum
unpassenden Zeitpunkt streikt hast du Zeit über Sinn und Unsinn von
Pflegemaßnahmen nachzudenken...

Robert

Autor: JIT (Gast)
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http://www.swr.de/ratgeber-auto/archiv/2003/03/01/...

Wer lesen kann ist klar im Vorteil...

Autor: Christian Hoefling (Gast)
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Ja is schon interessant.Ich moechte meine Loesung ja auch nicht fest in
z.B. ein Auto einbauen.
Sondern damit lediglich ein Batterien die laenger nicht benutzt wurden
wieder zum leben erwecken


mfg

Chris

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

was haltt ihr eigentlich von einem Trafo 230-24Volt das ganze
Gleichrichten nen kräftigen Kondensator laden und dann mittels NE555
oder meinetwegen auch AVR immer solche Impulse an die Batterie
schicken. Mir gehts eigentlich auch mehr um alte Batterien außerhalb
des Autos wieder zu pushen. Wobei der Kondensator evl. nichts bringts
weil die Batterie einen zu hohen Innenwiederstand hat. Da müsste man
dann eher über eine noch höhere Spannung nachdenken.

Autor: LötNix (Gast)
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Hallo,

auf die Gefahr hin, dass es nicht mehr interessant ist wenn keine
Mikrocontroller drin sind ;-) Man kann ja auch die 4040/4060 durch
einen ATTiny ersetzen.

http://www.elv-downloads.de/service/manuals/BA80/528-03.htm

und hier noch die Variante integriert in ein Ladegerät:
http://www.elv-downloads.de/service/manuals/BLA100...

in den Artikeln wird auch beschrieben wie es geht.

Viel Spass,
LötNix

Autor: Robert (Gast)
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Hallo,

das Thema ist und bleibt interessant. Der ELV Beitrag passt nicht, da
die Impulse keine Lade sondern Entladepulse sind. Wenigstens hat man
dort die notwendige Größenordnung der Ströme erkannt. Wenn man soetwas
aufbauen will, dann müssen (ganz gleich wie man das realisiert) kurze,
steilflankige und kräftige Impulse an die Batterie gesendet werden. In
meinem Aufbau habe ich eine kräftige Spule mit Ferritkern verwendet. Um
die Sache rund zu machen ist das ganze noch mit einer Pulsladefunktion
kombiniert, damit die Batteriespannung im günstigen Bereich um 13,8V
bleibt. Spätestens hier ist man mit dem Mikrokontroller im Vorteil
gegenüber der 555 Variante.

Da der SX mittlerweile leider schwer bzw. teuer zu beschaffen ist,
werde ich meinen Entwurf vielleicht mit einem AVR neu auflegen.

Robert

Autor: LötNix (Gast)
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Hallo,

@Robert: Die ELV Schaltungen passen schon, zumindest zur ursprünglichen
Frage von Christian. Zum Nachbauen scheint sie mir auch besser geeignet,
als ein High Tech Spannungswandler. (zumindest wenn man wie Christian
noch nie ein µC Projekt gemacht hat)

Da ich selbst auch das Problem mit einer WoMo Starterbatterie habe,
interessiert mich die Technik schon. Ich hab das Problem bisher
"umgangen", dass ich eine Batterie mit 5 Jahren Garantie gekauft
habe. So lange hat noch keine ausgehalten...

Wenn man eine schon schlappe Batterie hat, helfen natürlich keine
Entladeimpulse mehr, interessant ist es ja das schlappwerden zu
verhindern.
Gibt es schon Langzeiterfahrungen mit Deiner Schaltung? Insbesondere
für das überwintern ausgebauter Batterien?
Hast Du mal Vergleiche mit Entladern angestellt? Sind die schlechter?
Wie lange haben denn die wieder "Fit" gepulsten Batterien danach noch
gehalten?

Im Gegensatz zu einer Strom-pulser Schaltung würde ich einen Entlader
auch dauerhaft an der Batterie dranlassen, und damit u.U. (d.h. falls
die ganze Chose üerhaupt einen Sinn hat) das altern der Batterie
verzögern. Man braucht sie dann nicht unbedingt wiederzubeleben.

meine 2 cent,
LötNix

Autor: Robert (Gast)
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Hallo,

@Lötnix:

Die ELV Leute haben nicht verstanden, das die positive Wirkung mit der
Desulfatierung nur durch Ladepulse entsteht. Deshalb ist diese Variante
als unpassend.

Zu deiner Frage mit der Lebensdauerverlängerung gibt es keine klare
Antwort, da ich das immer im Winter mit all meinen arbeitslosen
Batterien anwende.

Was man aber auf jeden Fall sagen kann, ist das der Innenwiederstand
der Batterie durch die Behandlung sinkt. Das ist messbar und im Betrieb
z.B. beim Startvorgang auch spürbar.

Völlig taube Batterien von Freunden habe ich mit der großen Schaltung
innerhalb von 2 Tagen wieder soweit gebracht, das Sie einen Motor
starten konnten.

Wenn eine Batterie natürlich auf andere Weise z.B. Plattenschluss
beschädigt ist, hilft das Gerät garnix.

Aber deine Anwendung ist eher typisch für Sulfatierung der Batterie.
Deshalb kann man da durchaus positive Resultate erwarten.

Robert

Autor: LötNix (Gast)
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Hallo,

@Robert: Also, fasse ich noch mal zusammen: Verhindern von Sulfatierung
bei noch intakten Batterien sollte auch mit der "Entlademethode"
gehen. (eine gut benutzte Batterie funktioniert ja länger)

Wenn die Batterie schon sulfatiert ist, hilft nur noch die Pulsmethode.
(ELV schreibt hier beim entlader: kann umwandeln..., beim Lader nichts
mehr davon)

Wie lange halten denn Deine behandelten Batterien bisher? Unbehandelte
sind ja normalerweise nach 2-4 Jahren dahin (war jedenfalls bei meinen
Motorrad und WoMo Batterien so)

Ciao,
LötNix

Autor: Robert (Gast)
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Hallo,

@Lötnix: Die Pulse müssen Ladepulse sein. Die Entladung entsteht durch
den Eigenverbrauch der Schaltung, was aber durch den zusätzlichen
Ladekreis kompensiert wird.

Meine älteste Batterie ist eine 'gute' 72AH Arktis von 1993. Die
startete letzten Sommer noch immer einen 351er V8.

Vielleicht mache ich mal ein Oszillogram von der Pulsform damit die
Funktion klarer wird.

Robert

Autor: Robert (Gast)
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Hallo,

hat etwas gedauert, aber jetzt habe ich mal ein paar Messdaten
zusammengestellt.

Robert

Autor: sven (Gast)
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Hilfe ann alle!!


kann mir einer sagen warum man auf der pdf datei nix sieht?
Ist die kaputt?

sven

Autor: emil (Gast)
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ich sehe schon alles; ist sogar ziemlich angenehm erklärt...

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Acrobat 5 unter Windows kann die PDF-Datei darstellen. Es gibt zwar den
üblichen Hinweis*, daß möglicherweise eine neuere Acrobat-Version
erforderlich sein könnte, aber die Datei wird wohl korrekt angezeigt.


*) Eines der ärgerlichen Details des Acrobaten ist die extreme
Alzheimerlastigkeit. Das Scheissding kann sich ums Verrecken nicht
merken, daß in diesem Hinweis ein Häkchen gesetzt wird, daß er nie
wieder angezeigt werden soll - ebenso vergisst das [zensiert]-Programm
die Einstellung der Toolbars.

Tja, das ist halt Software vom Marktführer.

Autor: Robert (Gast)
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@Sven,

die Datei ist in Ordnung, zumindest bei mir geht es. Vielleicht musst
du einen neuen Acrobat reader installieren oder versuch mal die pdf
erst abzuspeicheren und dann ausserhalb des Browsers von deiner
Festplatte zu öffnen.

Robert

Autor: Werner (Gast)
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Danke,

hat jetzt geklappt. Muss man ja erst mal draufkommen...

Sehe ich das richtig das da am Anfang 30V Impulse auf die 14V also dann
44V auf dem Akku sind?

Werner

Autor: Robert (Gast)
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@Werner,

stimmt geanu. Aber das ist nur am Anfang der Fall wenn die Batterie
schlapp ist.

Später fällt der Innenwiderstand der Zellen und damit bricht der Impuls
auf knapp 8V zusammen. Dabei steht kurzzeitig eine Leistung von etwa
(14+8V)*44A also 968Watt mit sehr steilen Flanken an.

Hier noch ein Link von einem Design das laut Angabe bis zu 200A Pulse
schafft.

http://www.flex.com/~kalepa/highpower.htm

Allerdings nur mit Fremdspeisung aus dem Netz.

Robert

Autor: Robert (Gast)
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Frage an die ernsthaft Interessierten zu diesem Thema:

Bestünde Interesse an einer Leerplatine und fertig programmierten
Controller dazu sozusagen als Kit mit Plan zum selberlöten?

Ich habe einen Prototyp mit Tiny erstellt. (-> Bild im Anhang)
Die Kurzdaten dazu:
72x92mm Doppelseitig mit Lötstopp, teilweise SMD.
Pulsenergie max etwa 70% des SX-20 Projektes mit E55 Kern, durch
Bestückung variierbar.
Ladeschaltung mit Buck Regler, Eingangsspannungsbereich 18-24V z.B. vom
unstab. Steckernetzteil ab 500mA oder Solarzelle.
Verwendbar von 6AH bis 120AH 12V, je nach Bestückung auch für 6V (nur
ein Widerstand muss geändert werden)
Bis auf die Spule mit RM10 gibts alle Bauteile beim R...
Die Software und das Layout selbst gebe ich nicht frei, nur die
Verwendung im Rahmen der privaten Nutzung.

Damit das ganze Leiterplattentechnisch bezahlbar ist, müssten
wenigstens 50-Stück laufen. Bitte dazu noch keine Antwort geben, ich
überlege noch wie man das am Besten abwickeln kann und schreibe dann
was dazu.

Robert

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

was haltet ihr eigentlich von einer Schaltung an der um die 20 Volt
anliegen und mit der man dann einen Akku mit so hohen Impulsen lädt,
zw. den Pausen kann man ja die Batteriespannung messen und mit
steigender Spannung die Impulsbreite verringert.

Habe früher mal in einer Funkzeitschrift gelesen das man
tiefentladene/alte Bleiakkus anfangs mit 20 Volt laden soll, da
ansonsten der hohe Innenwiederstand nicht überwunden werden kann.

Ist eigentlich nur die Ladung entscheident oder helfen evtl. auch
starke Entladeimpulse, dann könnte man ja den Akku mittels eines Elkos
zw. den Ladeimpulsen immer kurzzeitig stark belasten und wärend des
Ladeimpulses den Elko wieder entladen. Also per µC 2 Transistoren
steuern einmal einen  der den Ladeimpuls einschaltet und einer zum
Entladen über Elko dazu ein Wiederstand der den Elko immer Leerzieht
wenn gerade ein Ladeimpuls auf den Akku losgelassen wird?

Autor: mk mk (Gast)
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@Robert
Saubere Arbeit! Mein Kompliment.

Autor: Robert (Gast)
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So,

jetzt habe ich die Info's zu den Leiterplattenkosten.
Eine unbestückte Leiterplatte wie weiter oben beschrieben kommt auf ca.
11 Euro. Der Tiny kostet programmiert 1 Euro. D.h. mit Porto und
Schaltplan, Bestückungsplan, Teileliste und Handling kostet das 15 Euro
pro Stück in Summe.

Um jetzt herauszufinden wieviel Interesse besteht, schlage ich vor das
jeder der gerne Eine haben will, mir ein email mit folgenden Daten
sendet:
_______________________________________________
Betreff BTPULS1;
Vorname/Name _
Strasse _
PLZ _
Ort _
email _
Anzahl _

_______________________________________________
Wenn genug zusammenkommt werde ich per email Bescheid geben. Dann
müsstet Ihr zügig das Geld überweisen. Ca 15-20AT dauern dann die
Leiterplatten.

Kommt mangels Anzahl nix zustande, gebe ich natürlich auch Bescheid.

Grüße Robert

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Robert,

beachtlich! Du hast es wirklich gemacht. Aber Auf dem Bild finde ich
keine SMD. Wo sind die denn? Kann ich die ohne Spezielwerkzeug löten?

Werner

Autor: AxelR. (Gast)
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Hallo zusammen.

Ich möchte mich nochmal auf den Post gaanz oben bezugnehmend äußern -
ich meine, was dazu sagen ;-)
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-136641...

Ich dachte auch immer, der Baterievitalizer sein ein Gerät, welches mit
starken ENTladeimpulsen die (Blei)Batterie länger leben lässt.Davon ist
nun jetzt aber gar keine Rede mehr...
Auch dachte ich, den Vializer ( www.megaload.de ) ständig an der
Batterie zu lassen, Sind ja schliesslich Schraubklemmen drann.

Kurzes Statement bitte...
AxelR.

Autor: Robert (Gast)
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@Axel,

Zitat aus:

http://www.kwantlen.bc.ca/electech/FinalProjects/p...

"Conclusion:
By generating a series of high amplitude current pulse (around 1 Amp)
and charging it into the Lead acid battery from the battery desulfator
used in conjunction (in parallel)
with the conventional battery charger, we will are able to activate the
large lead sulfate crystals on the cathode plate and improve the
charging chemical relation efficiecy of the battery.
Therefore, having a battery desulfator hooked up in conjunction with
car battery, every time when the engineer is turned, the battery
desulfator starts functioning an the lead sulfate crystal size is
reduced. More sulfuric acid is returned to the battery solution. The
car battery will have a longer lifetime for use."

Man kann das in diversen Quellen so oder ähnlich nachlesen.

Allerdings verstehe ich die Festlegung auf 1A nicht. Auch ist keinerlei
Abhängigkeit von der Plattenfläche und der daraus resultierenden
Stromdichte zu erkennen. Nach meiner Erfahrung war es bisher so: mehr
Strom = besseres Ergebnis.

Mein größter Desulfator macht 44A Pulse. Die kleinste Batterie war
6,5AH Bleigel und anfangs völlig platt. Nach wenigen Stunden lief er
wieder. Aufgrund seines Innenwiderstandes hat er vermutlich wesentlich
weniger als den maximalen Strom konsumiert. Zum messen hatte ich keine
Lust. Eine dauerhaft installierte Spitzenstromanzeige fehlt mir leider
noch...

Autor: AxelR. (Gast)
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Alles klar! jetzt habe auch ich es verstanden.
Die Parallelschaltung soll niemanden denken lassen, dass da Strom
hineingejagt wird, alles klar.
Ich bin auch davon ausgegangen, dass Parallelschaltung automatisch
Stromentnahme bedeutet. machts ja auch - mit dem feinen Unterschied,
dass der Strom konzentriert für einen Bruchteil einer Sekunde da wieder
raus kommt und der Batterie was auf die Mütze gibt.
liege ich richtig?

Nun denn, vielen Dank, schönen Abend noch
AxelR.

Autor: Robert (Gast)
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@Werner,

sorry ich hatte dein Posting übersehen.

Die SMD's sind auf der Rückseite. Allesamt sind so 'groß' das man
sie mit einer normalen Lötspitze und Pinsette bearbeiten kann.
Gehäuseformen wie 0805,1206 für R's oder SO8 für den LM317 und TO252
für die Mosfets. Ohne SMD und Nutzung der Rückseite wäre nicht nur die
Platine deutlich größer und hätte nicht so gute Impulseigenschaften.

Robert

Autor: Robert (Gast)
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@Axel,

genau so funktionierts. Deshalb hat die eine Drossel auch nur um die
8-10uH, die andere jedoch mindestens 100uH oder mehr. Die kleine macht
den harten kurzen Strompeak und wirkt als Speicherdrossel, die Große
liefert die notwendige HF-Entkopplung dazu. Idealerweise wäre hier die
Induktivität sehr groß, aber der DC Widerstand sehr klein...

Es war anfangs die meiste Arbeit hier brauchbare und bezahlbare
Bauteile zu finden.

Grüße Robert

Autor: Robert (Gast)
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@all: Das Experiment...

Wegen der Fragen zum Preis und der Qualität der Leiterplatten für die
geplante Bestellung:

Zur Qualität:
Es sind natürlich Leiterplatten in Industriequalität. FR4, Polymer
Lötstoplack, 70u Kupfer, HAL verzinnt, Kanten gefräßt.

Zum Preis:
Preis des Lieferanten + 50Cent für's Handling.

Zum Status:
Bisher sind noch nicht genug Leute zusammengekommen. Sehen wir mal wie
sich das entwickelt. In 1 bis 2 Wochen hake ich das Thema ab. Entweder
es wird dann bestellt, oder eben nicht.

Robert

Autor: AxelR. (Gast)
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Ich wollte eigentlich nichts zu den Platinen sagen:

11Euro finde ich bei 50Stück ganz schön teuer...
Aber ich muss mich ja auch nicht drum kümmern, geht mich also auch
nichts an.

AxelR.

Autor: Robert (Gast)
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@Axel,

ich nehme an du vermutest hier eine versteckte
Gewinnerzielungsabsicht??

Mein Lieferant hat mir 7,50 pro Stück zzgl. Einrichtkosten, Test
Versand und MwSt. angeboten.

Von den Prototypkosten (4 Stück im Pool ohne Lötstopp) in Höhe von 80
Euro mal abgesehen.

Dieser Beitrag dient dem Erfahrungsaustausch und Hobby.

Wenn ich mit einer Entwicklung ernsthaft Geld verdienen möchte sehen
die Vertriebs- und Marketingstrategien wohl anders aus.

Robert

Autor: AxelR. (Gast)
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Um Gottes Willen!
Nein, ich wollte nur durch die Blume zu verstehen geben, dass
vielleicht dein Leiterplattenfertiger etwas teuer ist...

Ich habe einen Lipo-(Doppel)Lader in Auftrag gegeben. Der kostet 4,70
bei 100Stück. ca.780Euro einmalige Richtkosten incl. Neusilberschablone
für die SMD-Paste und Prüfadapter.

Bei den 4,70 ist aber schon das komplette Material und die Bestückung
dabei.. (2xBQ240xx, 2xLDO, LED, Hühnerfutter etc.)

Ich wollte Dir NICHTS unterstellen!

Schönes WE noch,
AxelR.

Wenn Du näheres erfahren möchtest, mailto:ruehl@fugon.de

Autor: AxelR. (Gast)
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Achso, submit gedrückt....

Die Platine ist etwas kleiner(40x90mm)

Autor: Robert (Gast)
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@Axel,

du hast Post.

Robert

Autor: AxelR. (Gast)
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muss ich morgen auf Arbeit nachsehen.
Oder sendes noch mal nach Hause.
AxelR.

Autor: Werner (Gast)
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Axel,

was hast du denn wegen der paar Euro für die Leiterplatte? Selbermachen
ist allemal teuerer oder täusche ich mich?

Übrigens kosten die Bausätze in USA mit 555 schon $100!

Robert,

was kosten denn die Bauteile dazu?

Werner

Autor: AxelR. (Gast)
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Ich sagte bereits, dass ich wiedermal im Ton vergriff...
So war es wirklich nicht gemeint!
 Ich habe mich schon mit Robert deswegen in Verbindung gesetzt.
Sorry, falls ich noch jemandem auf den Schlips getreten sein sollte.

axelr.

Autor: Robert (Gast)
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@Werner,

ich habe noch nicht genau gerechnet, aber überschlagsmäßig denke ich
15-20 Euro wenn man alles kaufen muss.

Derzeit läuft Prototyp 2 mit ein paar kleinen Änderungen und zur
Kontrolle des Lötstopplacks.

Die Liste für die Leiterplatten werde ich vermutlich am kommenden WE
schließen. Wer noch mitmachen will sollte sich das bald überlegen.

Siehe Posting weiter oben vom 12.02.2005 11:20

Robert

Autor: John (Gast)
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Das ist ja alles sehr interessant...

Aber warum ist der Beitrag nicht im Markt abgelegt?

Hat das Teil vom Robert schon mal jemand nachgebaut?

Würde gerne wissen ob das nur hokuspokus ist oder echt was bringt.

John

Autor: Robert (Gast)
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Hallo John,

"Würde gerne wissen ob das nur hokuspokus ist oder echt was bringt"

es bringt was. Am besten mal selber ausprobieren und über die
Ergebnisse berichten...

"Aber warum ist der Beitrag nicht im Markt abgelegt?"

es geht hier doch um den Informationsaustausch oder?

Ich denke eher man könnte es vielleicht mal ins Wiki übernehmen, falls
jemand Lust und Zeit dazu hat?

Grüße Robert

Autor: Robert (Gast)
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So nun ist der 2te Prototyp vom BTPuls11 auf meinem Tisch gelandet. Wenn
Der aufgebaut ist und läuft, schließe ich die Bestelliste ( siehe
Posting vom 12.02.2005 11:20) ab.

Wegen der Fragen zum Programm:

Das Teil arbeitet wie folgt:

1. Prüfen ob Akku dran.
2. Spannung messen.
3. Spannung passt , dann gehe zu 5.
4. zu niedrig dann erst mal nur Pulsladen bis 15V max 45min.
5. laden bis 13,8V, vitalisieren solange U>13,3V
6. nach 48h verlängern sich die Pausezeiten um im Dauerbetrieb den
Energie Verbrauch zu limitieren.


Grüße Robert

Autor: Stefan (Gast)
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Robert, Du hast Post.

Autor: Robert (Gast)
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So etwas später als erwartet ist der 2te Prototyp jetzt fertig und
geht.

Das Interesse am Nachbau hält sich bisher in Grenzen. Somit wird da
erstmal nix aus dem Vorhaben mit den Leuiterplatten zum
selbstbestücken.

Fertige Bausteine sind eher gefragt. (?!) Ein paar von den Protoypen
könnte ich abtreten, aber für eine Kleinserie habe ich im Moment nicht
die Zeit.

Robert

Autor: Werner (Gast)
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Robert,

ich habe es mir überlegt und will eher selbst was machen. Welchen Tiny
hast du genommen?

Werner

Autor: Robert (Gast)
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Hallo Werner,

so so. Nun, er hat 8 Beine, eine PWM und läuft mit 1,6MHz.

Bin schon gespannt was dabei rauskommt.

Robert

Autor: harry (Gast)
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hi,
ich würde gern so ein teil nachbauen  kaufen  egal-wie-drankommen.
ich hab' hier eine halbe palette bleiakkus 12V/24Ah rumstehen, die
haben überhaupt keine lust mehr was zu erzählen. die dinger sind
brandneu, originalverpackt, uralt und sulfatiert. leerlaufspannung
liegt bei 3-4v, ladestrom nehmen die nur im mA-bereich auf (auch nicht
bei 40v). als jäger und sammler schienen die mir einfach zu schade zum
wegwerfen, vllt. sind die ja 'restaurierbar'. wenn diese teile wieder
zum leben erweckt werden können dauchd das ganze, das tät ich gern mal
probieren.
@robert: hast du keine lust komplette bausätze anzubieten?
grüssens, harry

Autor: Robert (Gast)
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Hallo Harry,

von den Prototypen kann ich dir einen anbieten. Ich schicke dir eine
email.

Grüße Robert

Autor: Robert (Gast)
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Hallo nochmal,

weil sich die Fragen nach Teilesätzen häufen lege ich hier eine
Teileliste ab. Der Plan mit den 50 Leiterplatten (siehe weiter oben)
ist vorerst auf Eis, weil bisher die Resonanz dazu zu verhalten war.

Mal sehen wie das weitergeht.

Grüße Robert

Autor: AxelR. (Gast)
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Nun hat dein Foto vom Prototypen zwar eine Vergoldung, aber kein
Bestückungsdruck. Voher weiss ich denn nun, wo welches BE
draufkommt...
Warum stellst Du nicht einfach die Eagle Dateien ins Netz? Hast Du
Angst, jemand hat mehr Zeit als Du? (Ich hätte die Zeit auch nicht)
Lass' doch die Jungs basteln. Oder ist es ein Projekt, wo dein
Themenleiter den Hut drauf hat?

AxelR.

Autor: Robert (Gast)
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Axel,

Vorschlag:
lies doch einfach mal weiter oben nach.

Erklärung:
Die Liste dient dem Zwecke der Kostenabschätzung für diejenigen die das
Teil mit einer Leiterplatte von mir nachbauen wollen.

Hinweis:
Jeder Entwickler hat das Recht selbst zu entscheiden, wie er mit seinem
geistigen Eigentum umgeht.

Frage:
Was bezweckst du mit deinem Posting?

Robert

Autor: Werner (Gast)
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Axel,

was wird das wenn es fertig ist??

--"Lass' doch die Jungs basteln"--

Willst du damit nur provozieren oder hast du auch was fachliches dazu
beizutragen?

Ich weiss nicht wie es den anderen "Jungs" so geht, aber wegen mir
spar dir die unangebrachten Kommentare besser!

Werner

Autor: AxelR. (Gast)
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@Werner
ich möchte der bastelnden Gemeinde, zu derer ich mich auch zähle, den
Rücken stärken!
Aber wie solln die anderen Roberts Ideen umsetzen oder sich Gedanken
machen, wenn er -so ist es zumindest mein Eindruck-
"heimlichkrämerei" betreibst. Etweder man legt sein Entwicklung auf
Anfrage offen, oder man lässt es eben. Es sitzen hier alle am Drücker
und warten auf verwertbare Daten, die sie zum Eigenbau heranziehen
können. man schickt eine Teileliste ins Rennen, die von Eagle generiert
wurde, soweit klar. Habe ich nun den Rest nur nicht mitbekommen (Board,
Schematic etc.) dann tut es mir leid, dasss ich es wiedermal
verschlafen habe.

Es hat hier niemand Interesse an einer kommerziellen Nutzung, glaube
ich zumindest nicht. basteln war nicht abwertig gemeint, im Gegenteil!
Nur kann keiner mit den mageren Info's, die sich nun schon über Wochen
hinziehen, so richtig was anfangen. Das keiner mehr so richtig Kohle
hat, sich einen kompletten BAusatz zu leisten (der kostet nunmal
etwas), dürfte klar sein. Es wird aber einige geben, die mit deinem
Prototyp ein wenig rumbasteln wollen (ICH GEHÖRE DAZU). Da wär'dann
schon toll, wenn man was handfestes bekommen könnte (wenigstens ein
*.pdf vom TOP/Bottom Layer zum Ausdrucken).
Robert zwar richtig, es ist des Entwicklers Entscheidung, was er
freigibt und was nicht. Gut:Seine Meinung.
Ich sage: Biete alles an oder nichts!
ich scrolle, bevor ich auf Submit drücke, lieber nochmal nach oben...

OK, hoffe mich nicht im Ton vergriffen zu haben, tue mich damit z.Zt.
etwas schwer. Ich denke, was ich sagen wollte, kam 'rüber.

AxelR.

Das Layout und die Schaltung gibts irgentwo ganz oben mit bei, und bin
wieder der dumme, ders nicht gefunden hat. Ich sehe es schon wieder
ganz deutlich kommen...

Autor: AxelR. (Gast)
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Nur um zu zeigen, was ich meine. OFFTOPIC:

http://home.versanet.de/~b-konze/blmc_flea/layouts.htm
http://home.versanet.de/~b-konze/blmc_flea/blmc.htm

damit kann man basteln und da wird dann auch kein Geheimnis draus
gemacht.

Aber klar, jeder Entwickler macht das eben anders...
AxelR.

Autor: Robert (Gast)
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Also Alex,

irgendwie entgleist das hier. Was soll der Terz, nur weil ich hier eine
Stückliste zur Verfügung gestellt habe?

Wenn ich dich richtig verstehe, dann verlangst du entweder alles oder
nix zu sehen?

Würdest du das auch von einer Frau verlangen die dir den Bauchnabel
zeigt?? Für deine Geisteshaltung würdest du dir vermutlich eine
Ohrfeige einfangen...

Soweit zum blabla.

Es wurde von mir von vorne herein klargestellt was ich hier zur
Verfügung stelle, und auch zu welchem Zweck!

Das ist Fakt und kann weiter oben nachgelesen werden.

Und was ich eigentlich nur sagen wollte ist das die Prototypen
mittlerweile vergriffen sind.

Robert

Autor: AxelR. (Gast)
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Ja klar...

Autor: Werner (Gast)
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@Robert

machst du jetzt nochmal eine Auflage deiner Module? Nachdem ich nicht
die Zeit habe das alles selber durchzukauen würde ich doch gerne eines
haben...

Autor: Robert (Gast)
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Hallo Werner,

du kannst von mir programmierte Chips haben. Natürlich zum
Selbstkostenpreis (damit AlexR nicht wieder (fehl?)zündet). Aber Zeit
und Lust für eine weitere Auflage habe ich im Moment keine. Zu viel
Arbeit. Man kann sich das mal für den nächsten Winter vormerken.

Grüße Robert

Autor: Robert (Gast)
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Kleiner Hinweis an die Nutzer des Pulsers, Desulfator oder wie immer man
den Akkupfleger nennen will. Es hat mich die Nachricht erreicht, das ein
Modul abgefackelt ist. Vermutlich durch einen defekten Akku. Leider habe
ich keine Übertemperatursicherung vorgesehen... Alle die das Teil
unbeaufsichtigt betreiben wollen, sollten vielleicht hier extern eine
geeignete Maßnahme ergreifen um das zu verhindern.

Autor: NewBee (Gast)
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Hallo Leute,

das ist eine echt gute Sache. Jetzt hab ich mal ne Frage an die
Spezialisten:

Kann man das auch mit Lipo oder Lilo zellen machen? Und was wäre am
Modul zu ändern um eine 3S Konfiguration zu testen?

Danke schon mal für eure Antworten.

Autor: Robert (Gast)
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Hallo NewBee,

das Teil ist für Bleiakkus gedacht. Bei NiCads hat es auch Erfolg. Ich
weiss leider nicht was für (Lithium Polymer ?) Zellen du genau meinst.
Aber generell würde ich das eher nur sehr vorsichtig probieren.

Sollen defekte Zellen wiederbelebt werden oder möchtest du damit die
Spannungslage erhöhen?

Robert

Autor: NewBee (Gast)
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Hallo Leute,

ich habe Lipo Zellen Kokam, und will die einfach nur tunen wenn
möglich. Was muss man da beachten?

Danke schon mal für eure Antworten.

Autor: Robert (Gast)
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Hallo NewBee,

wie gesagt eigentlich ist der Lader / Desulfatierer für Bleizellen
gedacht.

Ob das Verfahren für Lipos eine Leistungsteigerung bringt, weiss ich
leider nicht. Die Ladepulse sind sehr kurz und hart. Sach dir dazu mal
die Messungen an:
http://www.mikrocontroller.net/attachment.php/1466...

ggf. muss man mit anderen Werten der Speicherdrossel experimentiern um
die Ströme anzupassen und sehen was rauskommt. Die 44A Peak denke ich
sind sicher zuviel für so eine kleine Zelle...

Robert

Autor: Robert (Gast)
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Weil ich gerade darüber stolpere:

http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-195048.html#new

Vielleicht hilft's weiter.

Autor: Christian (Gast)
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Ein Frage mal,

wie lange kann und soll man den Vitalizer denn an der Batterie hängen
lassen?

Robert, deine Schaltung lädt die Batterie ja auch gleichzeitig. Woher
weisst du denn wie voll die Batterie ist? Oder muss ich die vorher
entladen?

Grüße Chris

Autor: Robert (Gast)
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Hallo Stefan,

lass die Batterie zum laden dran, bis der Strom nahe 0 ist, zum
vitalisieren muss man die Kurven messen.

Von weiter oben hier ein Beispiel:
http://www.mikrocontroller.net/attachment.php/1466...

Die Ladung funktioniert natürlich ohne vorher komplett zu entladen. Das
mögen Bleiakkus (Starterbatterien) nicht. Die Ladung wird bei erreichen
von 14,4V allmählich gestoppt.

Grüße Robert

Autor: Ron (Gast)
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Hi,

has anybody build some of these parts, maybe wants to sell and ship me
one - or at least micro and pcb?

Ron

Autor: Robert (Gast)
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@Ron,

all that i have built is sold or in use. I could send you some
programed micro's if you want - contact me via email.

Where are you from?

Autor: Robert (Gast)
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@harry - harry-aus-darcor.de

Wie geht es eigentlich deiner Palette 12V 24AH Akkus?

Autor: solar (Gast)
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Hallo

Habe 2 Bleibatterien bekommen die beide tiefentladen waren.
Da bot sich ein Test mit dem Megapulse Gerät an.
 Beide Batterien wurden mit Konstantspannung 14.1V geladen
 an der einen war das Megapulsegerät parallel geschaltet.
 Es wurde laufend Säuredichte und Ladestrom  aufgezeichnet.
 Die Ladung wurde beendet bis sich der Ladestrom nicht weiter
 verringerte.
 Und nun das Ergebnis:
           Beide Batterien verhielten gleich.
           Keine Verbesserung der Kapazität, sie betrug
           bei beiden Batterien nur 50%.
           Die Entadekurven waren auch beide gleich,
           keine Verbesserung.

Was habe ich falsch gemacht?

Gruß
solar

Autor: Robert (Gast)
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Hi Solar,

soweit ich weiss erzeugt der Megapulse nur Entladepulse, weiteroben
kann man nachlesen das das umstritten ist. Mit unserer Schaltung die
Ladepulse erzeugt habe ich schon deutliche Verbesserungen bei schwachen
Batterien gemessen. Allerdings nicht so sehr hinsichtlich der Kapazität
sondern bzgl. Innenwiderstand und Ladefähigkeit.

Was für eine Dichte hast du erreicht?

Autor: Bri (Gast)
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Ich habe mal eine generelle Frage zu den Ladepulsen. Kann man sagen,
umso stärker der Strom umso besser ist der Effekt? Oder gibt es einen
optimalen Strom, der möglichst nicht überschritten werden sollte?

Autor: solar (Gast)
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Hallo Robert

nun die Säuredichte

 ohne Megapulse   start 1,2185    Durchschnitt von 6Zellen
                  ende  1,2671  563mA


 mit Megapulse    Start 1,2335    Durchschnitt von 6Zellen
                  ende  1,2677  604mA

Die Messreihe dauerte vom 27.1.06 bis 8.2.06
immer unter der Spannung von 14.1V bis der Ladestrom
sich nicht mehr verringerte. Temperatur ca.16Grd
Das Aräometer hat eine 20cm lange Spindel.

Gruß Solar

Autor: Uwe (Gast)
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Hi!
Dein Ergebnis muss nicht unbedingt für einen Misserfolg sprechen.
Das Pulsen ist gegen Sulfatierung, nicht gegen def. Zellen.
Dein Ergebnis zeigt eigentlich nur das die Zellen für ihren
mech.Zustand ok sind. Ich vermute mal das die Säure in den meisten
Zellen schon recht dunkel-schwarz ist, was für eine deutliche
Bleiausfällung sprechen würde. Die aktive Bleifläche steht aber im
direkten Zusammenhang mit der Kapazität.
Sulfatierte Zellen entstehen wenn oft geladen und dann aber nur wenig
Strom entnommen wird(Wohnmobiele/Notversorgungen/USV..)

Schönen Tag noch, Uwe

Autor: Robert (Gast)
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@Solar,

die gemessene Dichte bewegt sich im unteren Bereich. Wenn sich die
Dichte bei weiterer Ladung nicht mehr steigert, hat die Batterie
vermutlich einen Schaden an den Platten.

@Bri,

ich kann dazu nichts sagen was sich in eine Formel giessen lässt, aber
die Erfahrungswerte zeigen, das sich z.B. bei einer 66AH Batterie nach
einer Woche pulsen mit 44A Ladestrompulsen nichts mehr messbares
verändert hat. Ich bin mit dem gleichen Pulser auch schon auf eine
völlig tote Panasonic 12V 6,5AH losgegangen. Wegen des hohen
Innenwiderstands des Akkus waren die Ströme niedrig, dafür aber die
Spannungspitzen bei 55V (höher geht's nicht wegen des IRFP044). Dieser
Akku hat in wenigen Stunden zurück zu einer Brauchbarkeit gefunden und
läuft noch heute tadelos. Allerdings ohne Kapazitätsmessung, da es sich
um eine Kurzzeit Pufferanwendung handelt, war das auch nicht so
wichtig.

Ich würde versuchen den Strompuls dauerhaft nicht größer zu wählen, als
die angegebene maximale Strombelastbarkeit des Akkus ist. Beim 6,5AH
Akku habe ich diese Regel gegen Ende der Behandlung heftig verletzt...
Ergebnis, der Akku wurde zu warm und wenn man nicht aufpasst macht man
das Teil dann sicher kaputt.

Autor: Robert (Gast)
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Autor: Bleiakku (Gast)
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Servus,

gibt es noch jemanden der die Module vom Robert nachgebaut hat und was 
abgeben kann? Ich möchte es doch zu gerne mal ausprobiern.

Bleiakku

Autor: Bleiakku (Gast)
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Servus nochmal,

ich versuch's nochmal, bitte kann mir einer ein Modul abgeben (auch 
halbfertig), oder weingstens einen programierten tiny 15. Den Rest backe 
ich mir dann eben selber.

Autor: Bleiakku (Gast)
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Servus nochmal,

also keiner hat ein Modul übrig, schade.

Robert wo kann ich das Programm bekommen? Oder kann Rufus T. Firefly 
oder AxelR oder wer auch immer helfen?

Autor: Robert (Gast)
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@Bleiakku

Ich habe nur noch eins, und das wollte ich für die eigene Sammlung 
behalten. Schicke mir eine email, dann kann ich dir das hexfile und 
Schaltplan senden.

Robert

Autor: Bleiakku (Gast)
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So, ich habe jetzt ein Modul fliegend mit dem Tiny15 vom Robert 
aufgebaut.
Es quietscht brav, wenn man es am Akku anschließt.

Frage wie messe ich den Impulsstrom? Habe leider kein Oszi. Was kann ich 
einem 14AH Akku maximal zumuten?

Autor: Robert (Gast)
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@Bleiakku

Spezifikationen für diesen Anwendungsfall gibt es keine, aber die 
Empfehlung ist (als Richtwert) den Impulstrom nicht größer zu wählen, 
als die AH Zahl des Akku's.

Zum messen ohne Oszi würde ich einen shunt z.B. 50mOhm dazwischenhängen, 
über eine Diode (schnelle Schottky) einen C aufladen, und die Spannung 
messen. Die Methode reduziert aber den Strom wg. des Shunts und bei der 
Bewertung der Spannung muss die Flussspanung der Diode addiert werden.

Autor: Alexander Leuser (linuxleuser)
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Hallo Robert.
Ich spiele seit einiger Zeit auch mit dem Gedanken so ein Ding zu bauen 
und damit rumzuexpeimentieren.

Deine Arbeit hat mich von allem was ich bisher zu diesem Thema im 
Internet gefunden habe am meisten überzeugt.

Es wäre super, wenn du auch mir mal die Hexfile (oder den Quelltext)und 
den Schaltplan zukommen lassen könntest.

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