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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannung verdreifachen


Autor: H. Triti (triti)
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Hi,
kann mir bitte jemand sagen wie man auf vernünftige Werte für die Elkos 
kommt. Wieviel µF bei wieviel mA am Ausgang? Was mindestens?

Ich hab gelesen dass nur wenige mA rauskommen. Macht nichts. Das ist 
meine erste Ladepumpe und ich will ein bisschen herumprobieren :-)

lg
Triti

: Verschoben durch User
Autor: Joachim K. (minifloat)
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Hallo Triti,

Mit welcher Frequenz willst du denn den 555 laufen lassen?
Schau dir die Außenbeschaltung und das Datenblatt nochmal genau an, 
irgendwas stimmt da nicht.
Das RC-Glied fürs Timing gehört eigentlich nicht an den Ausgang.
Oder willst du eine Art Regelung damit realisieren?

Ansonsten: Probieren geht über Studieren, ich hab mit NE555-Tests schon 
mindestens 2-3 derselben gegrillt, aber die sind ja nicht teuer.

mfg mf

PS:Schau mal hier: http://www.dieelektronikerseite.de/Tools/NE555.htm

Autor: H. Triti (triti)
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> Das RC-Glied fürs Timing gehört eigentlich nicht an den Ausgang.
Na ja, ich hab die Zeichnung von dort:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0206161.htm
Bild ist angehängt.
Dort ist RC mit dem Ausgang verbunden.

> Oder willst du eine Art Regelung damit realisieren?
Nein, soll einfach funktionieren.

lg
Triti

Autor: mhh (Gast)
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Am Ausgang funktioniert problemlos. Vorteil ist das 1:1 Tastverhältnis 
ohne Extraaufwand, Nachteil die geringere Frequenzstabilität im 
Vergleich zur Standardbeschaltung (ist in der Anwendung uninteressant).

Autor: Jens G. (jensig)
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>Das RC-Glied fürs Timing gehört eigentlich nicht an den Ausgang.
>Oder willst du eine Art Regelung damit realisieren?

ist zwar unüblich, geht aber ganz gut (sparst einen R)

Aber der 100R an Pin 3 steht einer höheren Belastung etwas entgegen. Der 
Eingangsstrom steigt um denselben Faktor wie die 
Spannungsvervielfachung. Also bei den anvisierten 15mA schonmal 45mA. 
Und das macht 4,5V Abfall über den 100R (rein gleichstrommäßig 
betrachtet). Da es aber Impulsströme sind, die deutlisch höher sind, 
sieht es aber sicherlich weit schlechter aus.
Die 100R könnte man aber sicherlich ein stück reduzieren. Der 555 sieht 
dann aber deutlich stärkere Stromspitzen (heizt mehr).
Der 100µ soll aber sicher 100n sein. Viellicht sind sogar 47/22/10n 
besser (höhere Frequenz, geringere Stromspitzen, dafür öfters ;-)

Autor: H. Triti (triti)
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Hi zusammen,
erst mal danke schön...
Also nehme ich statt 100R nur 10R. Die (47µ) Elkos passen von der Grösse 
her also. Gut.

> Der 100µ soll aber sicher 100n sein.
Ich hab jetzt wie der wilde gegoogelt - wo anders sind fast immer 10nF 
also werden die schon passen.

> höhere Frequenz, geringere Stromspitzen, dafür öfters ;-
Ja, ist besser :-))

Eine letzte Frage noch:
Aber wenn ich einen TLC555 dafür nehme (wäre schön wenn ich von 3V auf 
7-8V komme)dann muss ich sicher Transistor dazwischenschalten weil der 
ja nicht viel Strom liefern kann.
Ich hab da einen Plan gefunden und herumkopiert - passt das?
(Den R3 würde ich 47R machen)

Glg
Triti

Autor: Stephan (Gast)
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Triturus Trit schrieb:
> wäre schön wenn ich von 3V auf
> 7-8V komme

nicht mal ansatzweise...

Der Erste C4 wird auf 3V - 2*0,7V = 1,6V aufgeladen.
Der Zweite C (100µF) wird auf 3V - 0,7V + 1,6V - 0,7V = 3,2V aufgeladen.
Der Dritte C (C4#2) wird auf 3,2V - 2*0,7V = 1,8V aufgeladen.

An C5 kommen dann 3V - 0,7V + 1,8V - 0,7V = 3,4V an.

Bei sehr geringem Strom (µA) evtl. etwas mehr. Je Stufe die 
Flussspannung von 2 Dioden und 2 BE-Strecken von der Betriebsspannung 
abziehen.
Mehr geht nicht. Falls der 555 nicht ganz bis an 0V bzw. Vcc rankommt 
geht das auch noch weg.

Mit FETs statt bipolaren Transistoren kommst du näher ran. 7V werdens 
aber auch nicht.

Autor: H. Triti (triti)
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Vielen Dank!
Super erklärt! Jetzt weiss ich endlich wie man das rechnet.

lg
Triti

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