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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Frage zur Spannungsversorgung


Autor: Hajo (Gast)
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Hallo zusammen,

ich brauche für meine Schaltung folgende Spannungen:

+ 5V für Atmega8 und MAX232
± 3,3V für OP's
+ 1,25V als Referenzspannung

wie löse ich das so geschickt, stabil und günstig wie möglich? Auch im 
Hinblick auf den Stromverbrauch (evt. Batteriebetrieb).


Danke & Gruß

H.

Autor: der helfer (Gast)
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>ich brauche für meine Schaltung folgende Spannungen:

>+ 5V für Atmega8 und MAX232
>± 3,3V für OP's
>+ 1,25V als Referenzspannung

>wie löse ich das so geschickt, stabil und günstig wie möglich? Auch im
>Hinblick auf den Stromverbrauch (evt. Batteriebetrieb).

wäre ganz gut zu wissen aus welcher spannung du diese erzeugen willst. 
irgendwelche vorstellungen oder bist du da eher flexibel?

Autor: MingliFu (Gast)
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Tach,

schau dir mal den LM317 an.
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...

MfG
MingliFu

Autor: Hajo (Gast)
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der helfer schrieb:
> wäre ganz gut zu wissen aus welcher spannung du diese erzeugen willst

Stimmt. Hatte ich glatt vergessen. War wohl schon zu spät (oder zu früh) 
:-)

Die Schaltung soll mit einem DC-Netzteil oder Batterien versorgt werden.

Autor: MaWin (Gast)
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> wie löse ich das so geschickt, stabil und günstig wie möglich?

Die 5V kommen aus dem Netzteil oder per Spannungsregler von der 
Batterie.

Die 1.25V erzeugst du aus den 5V z.B: mit einem LM385-1.2.

Die +/-3.3V reduzierst du um 0.8V in dem du 
Pail-To-Rail-Operationsverstärker wie TS912, LMC6484 verwendest, dann 
reichen +/-2.5V und verschiebst du um 2.5V, dann passen dazu 0V und 5V 
mit virtueller Masse bei 2.5V.

Der Atmega8 hat übrigens eine eingebaute Referenzspannung von 2.56V, 
warum nimmst du nicht die ? Spart den externen LM385 und die virtuelle 
Masse.

Autor: Hajo (Gast)
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Weil die interne Referenzspannungsquelle sehr ungenau ist (2,3 V bis 2,9 
V). Ich müsste also sicherheitshalber mit 2,3 rechnen.  Hat er aber doch 
2,9 verliere ich am ADC 20% Auflösung meines Signals.

Ich hätte vielleicht erwähnen sollen, dass in der Schaltung ein 
verstärktes Sensorsignal AD- gewandelt und dann über RS232 an den PC 
gehen soll.

Autor: A. K. (prx)
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Hajo schrieb:

> + 5V für Atmega8 und MAX232
> ± 3,3V für OP's
> + 1,25V als Referenzspannung

> Die Schaltung soll mit einem DC-Netzteil oder Batterien versorgt werden.

Nimm den MX3232, der läuft mit 3-5V, dann lässt sich der Controller 
ungeregelt aus Batterie versorgen.

Brauchen die OPs wirklich exakt 3,3V? Mit dem MAXe hast du bereits eine 
negative Spannung mit einigen mA zur Verfügung - und eine positive hast 
du sowieso. Weshalb also +/-3,3V? OPs sind i.A. nicht allzu pingelig.

Bleibt nur noch eine übliche Spannungsreferenz. Wenn du an Stelle des 
Mega8 einen Mega88 verwendest, dann hast du eine Referenz mit ca. 1,1V 
schon drin. Andernfalls gibt es Spannungsreferenzen en masse.

Autor: Floh (Gast)
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A. K. schrieb:
>> + 1,25V als Referenzspannung

einen LM317 ohne alles :-)

Autor: A. K. (prx)
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Vergiss dessen Mindestlast nicht. Folge ist ein vergleichsweise hoher 
Stromverbrauch für Batteriebetrieb.

Autor: Hajo (Gast)
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A. K. schrieb:
> Brauchen die OPs wirklich exakt 3,3V? Mit dem MAXe hast du bereits eine
>
> negative Spannung mit einigen mA zur Verfügung - und eine positive hast
>
> du sowieso. Weshalb also +/-3,3V? OPs sind i.A. nicht allzu pingelig.

Ich hab's mir so nicht ausgesucht :-). Dummerweise sinkt meine positive 
AC (grün) vor Eingang in den OP1 ins negative (blau) und kommt dann nach 
Verstärkung unten abgeschnitten aus dem OP heraus (lila).

Bleibt mir also nix anderes übrig, als mit neg. Spannung zu arbeiten.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Was ist das für eine Eingangsspannung?
Wenn das Signal keinen Gleichanteil hat kann man es auf einen virtuellen 
Nullpunkt führen und braucht so keine neg. Versorgung für den OPV.

Autor: Hajo (Gast)
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Das Signal kommt von einem Piezo-Sensor, der ungefähr so aussieht:


                (----------------------)
                (    (------------)    )
                |    |            |    |
----------------|    |            |    |---------------
                |    |            |    |
                |    |            |    |
                |    |            |    |
                |    |  Sensor -->|    |  Klettband
                |    |            |    |
                |    |            |    |
                |    |            |    |
----------------|    |            |    |---------------
                |    |            |    |
                |    |            |    |
                (    (------------)    )
                (----------------------)


                 <-- Zug/Entspannung -->

Auf gleichbleibende Zugbelastung reagiert er mit Spannungsabfall.

Autor: MaWin (Gast)
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> Das Signal kommt von einem Piezo-Sensor,

Dein Sensor ist also vollkommen galvanisch getrennt
und kann an ein beliebiges 0-Potential angelegt werden,
hat also keinerlei Probleme mit einer virtuellen Masse,
und selbst Übersteuerung ist kein Thema weil man sein
Signal notfalls sogar dämpfen kann.

Aber klar, ey, du brauchst -3.3V.

Autor: Hajo (Gast)
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MaWin schrieb:
> Aber klar, ey, du brauchst -3.3V.

Höre ich da einen gewissen ironischen Unterton ?  :-)



Verzeihung wenn ich mit so etwas keine Erfahrung habe, aber könnte das 
vielleicht der Grund gewesen sein, warum ich hier nachfrage?

Es zwingt Dich keiner dazu zu antworten wenn Dir die Frage zu trivial 
oder zu blöd ist. Ein Mausklick und Du bist weg. Aber spar Dir bitte 
Deine Herablassung. Das Internet ist groß genug. Da musst Du Deine 
schlechten Manieren nicht ausgerechnet in meinem Thread ausleben.

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