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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Ripplearme Spannungsquelle 80..180V


Autor: muxer (Gast)
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Hi,

möchte ein ripplearme (<10mV) Spannungsquelle bauen die sich im Bereich 
zwischen 80...180V reglen läßt. der Strombedarf ist äußerst gering <1mA. 
Die Eingangsspannung soll 5V betragen.
Es geht darum das geigneteste Grundprinzip für die Erzeugung der 
Spannung auszuwählen. Die verschiedenen Methoden wie Stepup oder Kaskode 
in verschiedenen Variationen sind mir bekannt. Wer hat praktische 
Erfahrungen mit dem Aufbau solcher Quellen. Was kann man erreichen und 
welchem Prinzip ist der Vorrang zu geben.

Gruß muxer

Autor: Michael (Gast)
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Autor: MaWin (Gast)
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> möchte ein ripplearme (<10mV) Spannungsquelle bauen die sich im Bereich
> zwischen 80...180V reglen läßt. der Strombedarf ist äußerst gering <1mA.

Bis hier hin würde man sagen: TL783 oder LR8

> Die Eingangsspannung soll 5V betragen.

Aber das ist halt eine blöde Vorgabem

> Es geht darum das geigneteste Grundprinzip für die Erzeugung der
> Spannung auszuwählen.

Das geeignetste wäre, so hohe Spannungen nicht aus so niedrigen zu 
machen. Der Fehler in der Design-Entscheidung liegt darin, mit den 5V 
anzufangen. Letztlich geht da nur ein FlyBack, also ein Sperrwandler mit 
Trafo (bei dem aber FeedBack nicht galvanisch getrennt sein muss). 
sicher kann man den auf 10mA Ripple filtern, aber es ist halt 
aufwändiger als wenn man eine hohe Spannung mit Lenearregler 
runterregelt.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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muxer schrieb:
> 80...180V reglen läßt. der Strombedarf ist äußerst gering <1mA.
>
> Die Eingangsspannung soll 5V betragen.

einfacher stepup wandler mit Drossel reicht. Sperrwandlertrafo ist hier 
nicht nötig. Ist zwar effizienter, dafür aufwändiger - wolltest Du ja 
nicht das es Aufwand ist...



> kleiner 10mV ...

Stellt Aufwand an die weitere Siebung. eine C-R-C Kombination kannst du 
probieren ob es Dir reicht -- ein Linearregler wäre sicher top - ist 
halt die Frage inwieweit Du aufwand und Nutzen gegeneinander abwägen 
kannst/Spielraum hast.

Autor: Thomas Klima (rlyeh_drifter) Benutzerseite
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Ich hätte jetzt aus dem Bauch heraus auf einen Boost- oder Flyback 
Converter getippt mit Linearregler (vielleicht zwei) dahinter, dann noch 
einen Filter und gut ...

Autor: muxer (Gast)
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@ Marsufant

An eine solche Geschichte habe ich auch schon gedacht. Die Spannung mit 
einem Stepup auf > 180V bringen und dann einen Linearregler nachsetzen 
um die genaue Einstellung der Ausgangsspannung zu machen und gleiczeitig 
den Ripple auf <10mV zu drücken

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Tja muxer, dann  leg einfach mal los .-)

Autor: muxer (Gast)
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@marsufant

welcher Stepup ist denn dein Geheimtip. Ich habe es mal mit dem MC34063 
auf die schnelle versucht. Das hat irgenwie nicht sonderlich gut 
funktioniert.

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Muxer,
Sperrwandler mit Übersetzung. Den Rippel bekommt man mit geeigneten 
Ladekondensatoren im Griff. Reichelt hat da schon etwas. Ggf. genügt 
auch eine einfache Spule. Ich habe mit 12V auf 300V da gute Erfahrungen 
gemacht. Die Übersetzung erreicht man über das Tastverhältnis. Wenn die 
Spule einlagig ist, so sind die Streuungen auch minimal, d.h. 
Überschwinger nicht so hoch. Schau mal hier:
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=86533;PROVID=2402
Die Spule hat eine hohe Resonanzfrequenz.
Gruss Klaus.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Der MC34063 ist nicht wirklich die Wahl. Ich wuerde mit einem LTC1683, 
einem Trafoswitcher, arbeiten, aber nicht ab 5V, das ist muehsam, besser 
ab zB 12V. Das Uebersetzungsverhaeltnis ab 5V bedingt zuviele Windungen. 
Ab 12v sind's nur noch halb so viele windungen

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