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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Einfache Dimmung Halogenlampe 6V / 25W


Autor: Andre Schneider (vetandre)
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Hallo Ihr Wissenden,
ich suche einen möglichst einfach zu realisierenden Schaltplan zur 
Dimmung einer Halogenlampe 6V / 25W. Das Netzteil in meinem 
Uralt-Mikroskop hat sich verabschiedet. Gerne auch einen Link auf einen 
Bastelsatz - bin kein Elektroniker, beherrsche aber ein paar Grundlagen.
Wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte. Ich weiß, daß die 
Fragestellung keine Herausforderung für die wahren Elektronen-Dompteure 
ist, suche aber schon eine halbe Ewigkeit im Netz nach einer Lösung.

Vielen Dank für die Unterstützung, vetandre.

Autor: MaWin (Gast)
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> Das Netzteil in meinem Uralt-Mikroskop hat sich verabschiedet.

Und ?

Warum suchst du dann eine Dimmung und kein Netzteil ?

Fischertechnik/Eisenbahntrafo/Proxxon NG2/S mit Regelknopf dran ?

(und, falls es sich um ein 12V Netzteil handelt, gleich eine 12V Lampe 
dran)

Natürlich kann man auch einem normalen Trafo eine Dimmerschaltung 
nachschalten, aber wo soll die hineinpassen ?

BTS629 wäre einfach (Schaltung im Datenblatt, welche Schaltung?), hier 
gibt es einen Haufen Schaltungen:

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.25

aber die benötigen alle halbwegs konstante 6V, also zumindest gesiebte 
Gleichspannung, der BTS z.B. braucht zumindest 5.9V, also ganz knapp.

Autor: Andre Schneider (vetandre)
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Hallo MaWin,
ja, war etwas unkorrekt ausgedrückt: verabschiedet hat sich das 
Potentiometer, das gleichzeitig der An-Aus-Schalter ist. Ein 
Originalteil läßt sich wohl nicht mehr auftreiben. Da der Trafo aber 30 
Jahre alt ist und die kleine Platine vom Vorbesitzer auch schon 
nachgelötet wurde, wollte ich gleich das ganze Netzteil austauschen, um 
weitere Reparaturen für die nächsten Jahre möglichst zu vermeiden. Die 
Lampe ist nicht auszutauschen, da es eine spezielle Sockelung ist, die 
die Zentrierung der Lampe im Strahlengang gewährleistet.
Also wollte ich den alten Wickeltrafo gegen einen elektronischen 
austauschen und suche deshalb eine erprobte Lösung, um die Sache zu 
dimmen. Die Lampe wird vorwiegend im unteren Drittel des 
Leistungsbereiches betrieben, vielleicht ist das noch wichtig zu wissen?
Danke, vetandre

Autor: K. A. (e-bastler)
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Ne ganz einfache und simple Lösung wäre folgendes: ganz normales 
Trafonetzteil mit Gleichrichter.
2N3055 oder sowas als Leistungstransistor, der über einen kleinen 
Treibertransistor und Poti direkt analog angesteuert wird.

Andere Lösung: 6V Netzteil, NE555 Schaltung aufbauen und Logic Level Fet 
(oder Bipolar-Treibertransistor+Leistungstransistor, der die ca 4 A 
packt).

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Andre Schneider schrieb:
> verabschiedet hat sich das Potentiometer,
> das gleichzeitig der An-Aus-Schalter ist.

Solche Potis gibt es immer noch zu kaufen. Das dürfte die schnellste 
Möglichkeit sein diese auszutauschen.

z.B. hier: http://www.reichelt.de/?GROUPID=3137

Autor: Andre Schneider (vetandre)
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@e-bastler:
Die erste Lösung scheint mir die einfachere - kann ich da gut bis fast 
auf Null herunterregeln? Falls ja, kannst Du vielleicht die 
Dimensionierung der Teile abschätzen und hast vielleicht eine kleine 
Schaltskizze?

@esko:
Ja, das ist eine gute Idee, ich hatte einfach nicht mit dem 
Naheliegendsten gerechnet :-( Da das Teil recht alt ist, habe ich mich 
einfach für einen Neubau entschieden, naja...
Auf dem Poti gibt es keine Typbezeichnung oder sonstige Beschriftung und 
die technischen Unterlagen zu dem Mikroskop Jenamed2 kann ich im Netz 
auch nicht finden. Ich versuche morgen mal, das Poti auszumessen, falls 
es nicht komplett abgebrannt ist. Außerdem kann ich nicht ausschließen, 
daß die Platine auch einen Treffer bekommen hat, als das Poti 
abgeschmiert ist. Ich werde mir aber erst einmal ein paar Widerstände 
beschaffen, um sie an Stelle des Potis einzuklemmen, damit ich die 
Platinenfunktion prüfen kann.

vetandre

Autor: K. A. (e-bastler)
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Runterregeln bis auf 0 geht, nur bis auf 100% geht nicht, außer du gehst 
mit der Trafospannung etwas hoch, um den Spannungsfall am Transistor 
auszugleichen.

Hab mal ne überschlagsmäßige Schaltung auufgezeichnet. Ich habe sie 
nicht genau berechnet und auh nicht zu testzwecken aufgebaut, sondern 
nur überschlagsmäßig erstellt.
Musste halt ausprobieren und evtl noch Anpassungen vornehmen.

R1=500 Ohm, R2= 100 Ohm Poti= 220 Ohm, T1= 2N4401 T2= 2N3055

Achja Musst wohl nen 220 Ohm Poti nehmen da es keine 180er gibt.
180 wäre der Ideale Wert.

Autor: Andre Schneider (vetandre)
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Vielen, vielen Dank an Euch alle, die geholfen haben. Ich denke, das 
Mikro läuft in 2 Wochen wieder.
Eine schöne Restwoche, vetandre

Autor: Detlev T. (detlevt)
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@e-bastler
Mit dieser Schaltung ist der Zusammenhang Potistellung->Strom durch 
Lampe doch ziemlich von der Gleichtaktverstärkung der Transistoren 
abhängig. Wäre an dieser Stelle nicht eine Kollektorschaltung (als 
Spannungsfolger) sinnvoller?

@Andre
Mir ist nicht ganz klar, ob du ein komplett neues Netzteil oder nur eine 
neue Einstellelektronik machen willst. Im letzten Fall solltest du 
vielleicht vorher klären, ob da nicht so etwas wie eine 
Phasenanschnitt-Schaltung für Wechselstrom verwendet wird.

Autor: Andre Schneider (vetandre)
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@detlevt
Wenn ich ein passendes Poti bekomme, dann wechsle ich nur das Poti. Wenn 
die Platine noch funktioniert, wäre das sicher die schnellste und 
preiswerteste Lösung.
Ansonsten baue ich ein komplett neues Netzteil, einen Basteleingriff in 
die bestehende Schaltung versuche ich wegen beschränktem Wissen 
meinerseits zu vermeiden.

Vielleicht nützt jemanden das Bild der Platine, um zu wissen, wie die 
Original-Steuerung eigentlich funktioniert hat?

Danke.

Autor: mhh (Gast)
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Das Poti hat wie im Bild zu erkennen einen Wert von 10 kOhm. Oft ist nur 
ein Schaltkontakt defekt. Wenn Du die defekten Kontakte brückst, kannst 
Du es auch weiterverwenden.

Der Tesla-IC hat welche Bezeichnung?

Autor: Andre Schneider (vetandre)
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@mhh
Die Platine liegt auf Arbeit. Schaue ich morgen nach.
Danke und schönen Abend

Autor: Andre Schneider (vetandre)
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@mhh
Tesla UD8, MAA436 steht auf dem Chip.

Autor: mhh (Gast)
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Autor: Andre Schneider (vetandre)
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Vielen lieben Dank und schönes Wochenende.

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