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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik TV mit 3,3V betreiben


Autor: StarkStrom (Gast)
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Hallo,
ich will mein ATmega168 an ein Composite-Anschluss anschließen.
Soweit alles super, ich hab einfach benryves.com/projects/tvtext 
befolgt.
Nun will ich aber meine Spannung auf 3,3V reduzieren, da ich mehrere 
3,3V Bauteile habe, aber kein Pegelwandler etc.
Reicht es da einfach die Widerstände zu minimieren um 2/5 des Wertes auf 
282 Ohm und 600 Ohm?

MfG

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Du meinst die Betriebsspannung Deines Atmega168?
Nein, da dessen Stromaufnahme schwankt, ist ein Widerstandsteiler hier 
völlig ungeeignet. Da brauchst Du einen geeigneten Spannungsregler.

Oder willst Du nur den Pegel des Videosignales verändern?

Autor: Detlev T. (detlevt)
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@Starkstrom
Reduzieren ist richtig, das Verhältnis falsch. Du musst am 
Composite-Ausgang (75 Ohm) 0,3V haben, wenn der Pin mit dem kleinen 
Widerstand 0V und der andere +3,3V hat. Und 1V, wenn beide Ausgänge 
+3,3V ausgeben. (Ausrechnen musst du das selber, bin zu faul)

Denke aber auch daran, dass du den ATMEGA dann außerhalb der 
Spezifikation betreibst, die bei 3,3V typischerweise nur 12.8MHz 
erlaubt.

Autor: StarkStrom (Gast)
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Ah, danke, daran hab ich garnicht gedacht. Mist, dann wird sorum nichts.
Kann ich auf der anderen Seite gesehen einfach zwischen meinem IC und 
einem mit 3,3v betriebenen Gyro 
(http://www.watterott.com/de/Gyro-ITG-3200-Breakout) einfach Widerstände 
auf der I2C Leitung setzen?
Also den Gyro mit 3,3V betreiben, mein TV Eingang und Atmega168 mit 5V?

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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I2C kannst du normalerweise direkt verbinden, da die Ausgänge 
Open-Collector sind.
Die Pullups müssen dann halt gegen 3.3V gehen, und nicht 5V.
Wenn der AVR ein High vom 3.3V-Teil nicht immer auch als High erkennt, 
musst du evtl noch die Geschwindigkeit runternehmen oder die 
Buskapazität verringern.

Autor: Detlev T. (detlevt)
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@Starkstrom

Es kann ja trotzdem funktionieren, muss aber halt nicht.

Wenn außer dem Gyro nicht mehr dran hängt, kannst du den I2C-Bus auch 
mit 3,3V (an den Pull-Ups) betreiben. Da besteht nur das Risiko, dass 
ein Softwarefehler, der diesen Pin zum High-Output macht, das IC grillt. 
Ansonsten gibt es hier einen ganzen Artikel zum Thema Pegelwandler:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Pegelwandl...

Genial finde ich die Idee von Philips, die nur zwei MOSFETs als aktive 
Elemente braucht. BS170 sollte hier gehen, habe ich aber noch nicht 
ausprobiert.

Autor: StarkStrom (Gast)
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Ich hab ein wenig gegoogelt um nicht die dümmsten Sachen zu fragen, 
aber...
Was genau wäre jetzt sinnvoll?
Ich würde gern ohne neue Bestellung (Ich habe Widerstände und 
Transistoren noch hier rumliegen) mein Gyro der laut Spezi nicht mehr 
als 3.6V (+0,5V) verträgt an ein Atmega mit 5V VDD anschließen.

Einfach mal 'testen' will ich nicht, da der Gyro nicht ganz billig war 
und ich auch nur noch 1 Atmega hier habe. Und 5V verkraftet laut pdf der 
Gyro nicht.

MfG

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Hallo starkstrom,

Aus meiner Sicht gibt es zwei Wege:

1.) Du betreibst den ATMEGA bei 5V und baust für das Gyro einen 
Pegelwandler.
2.) Du schaust dir einmal dieses Projekt an: 
Beitrag "AVR Videogenerator, 40x25 Zeichen, nur 60% CPU Auslastung !" Da wird eine TV-Ausgabe mit 
einem ATMEGA bei 16MHz gemacht. Bei 3,3V ist man zwar auch damit 
außerhalb der offiziellen Spezifikation, aber nur noch 25% drüber - und 
nicht 60%. Bei Zimmertemperatur machen das die meisten Exemplare mit. 
Mit einem LM317 o.ä. kannst du zudem die Betriebsspannung noch etwas 
heraufsetzen und das Ganze bei z.B. 3.5V betreiben. Das sollte 
eigentlich funktionieren.

Gruß, DetlevT

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