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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik widerstandsnetzwerk 50 <=> 75 ohm


Autor: mobile (Gast)
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Ich suche eine widerstandsschlung die auf  einer seite 50 ohm und auf 
der anderen seite 75 ohm hat. Danke

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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qucs meint, dass das hier sowas wäre.  R3 darfst du natürlich
weglassen. ;-)

Autor: Hmmmm? (Gast)
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Über den Wert für R3 würde ich mir noch ein paar Gedanken machen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Hmmmm? schrieb:
> Über den Wert für R3 würde ich mir noch ein paar Gedanken machen.

Mach mal.  Welche zum Beispiel?  Dass ich keine Lust hatte, mit
trial&error noch weitere Dezimalstellen zu erraten, bis es ein
echtes "minimum loss pad" ist und die numerische Berechnung dann
dort endlich ein "Inf" reinschreibt?

Mann kann statt des π-Filters auch ein T-Filter synthetisieren
lassen.  Dort runden sie die Nachkommastellen, sodass R1 dann
ziemlich schnell bei 0 rauskommt. ;-)  Die sich ergebende Struktur
ist natürlich die gleiche wie hier: ein Widerstand von 86,6 Ω und
einer von 43,3 Ω.

Falls dem TE der sich ergebende Dämpfungswert zu "eckig" ist, kann
ich ihm natürlich gern auch die Werte für eine "glatte" Dämpfung
berechnen lassen, natürlich nur, sofern sie größer ist als die
hier benutzte minimale.

Autor: Bastler (Gast)
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Hi.

Wo gibts eigentlich dieses Programm und gibts das auch für Windows?

Könnte man auch ein bidirektionales Dämpfungsglied berechenen, das in 
beide Richtungen funktioniert? Also von Seite A aus gesehen 50 Ohm 
Innenwiderstand und von Seite B aus gesehen 75 Ohm.

Autor: Helmut S. (helmuts)
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@Bastler
Genau das tut es doch.
Schaut man von links rein, dann sieht man 50Ohm.
Schaut man von rechts rein, dann sieht man 75 Ohm.
Solche 50/75Ohm Adapter(minimum loss pad) gibt es auch fertig zu kaufen.

Autor: HildeK (Gast)
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Helmut S. schrieb:
> Solche 50/75Ohm Adapter(minimum loss pad) gibt es auch fertig zu kaufen.

Und wenn sie nicht unter 1 ... 10MHz kommen müssen, dann auch mit 
wesentlich weniger Einfügedämpfung (ca. 0.5dB).

Autor: Helmut S. (helmuts)
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@HildeK
Das ist aber dann mit Trafo und längst nicht so genau wie das 
Widerstandspad.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Bastler schrieb:
> Wo gibts eigentlich dieses Programm und gibts das auch für Windows?

Ich glaube, dass es das auch für Windows gibt, aber das hat mich,
ehrlich gesagt, nie fürchterlich interessiert. ;-)

Ansonsten: bitte, Gugel kannst du selbst anwerfen.  Wie das Tool
heißt, habe ich dir schließlich hingeschrieben.

Autor: Bastler (Gast)
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Du hast recht. das Netztwerk geht in beide Richtungen.

Wo gibts sowas denn fertig zu kaufen?
Hab ich bis jetzt noch nicht gesehen.

Ich hab zwar schon nen "wlan over tv cable" Adapter gesehen, aber das 
war einfach nur ein Kabel, eine Seite F Stecker, andere Seite RP-SMA, 
ohne jegliche Anpassung.

Wenn man es perfekt machen wollte, würde man nicht nur die Impedanz 
anpassen sondern man würde noch einen Bandpass dazu nehmen, um dem Wlan 
Empfänger nicht mit TV Signalen voll zu stopfen und das TV Netz vor 
Störumgen vom Wlan Router zu schützen.

PS: Konkret hab ich vor, Das Haus-TV Netz bzw die Stammleitung davon als 
"vertikales Netzwerkbackbone" zu nutzen. Um das zu realisieren wollte 
ich Wlan Geräte nehmen. 2,4 GHz und wenn das aufgrund der Dämpung nicht 
klappt, 915 MHz. 915 MHz ist ja nur knapp über dem BK-Frequenzbereich.

Es gibt zwar ne fertige Lösung um Netzwerk über Fernsehkabel zu machen, 
aber die basiert auf PLC Chips, und arbeiten irgendwo im Bereich 0-50 
MHz.
Das stört dann den DOCSIS Rückkanal und da wir komplett Rückkanal wegen 
Kabelinternet ausgebaut haben, dann auch im öffentliche Kabelnetz.

Momentan nutze ich Wlan "mit Funk", die Stabilität und Geschwindigkeit 
der Verbindung ist mit gestiegenen Ansprüchen aber nicht mehr gut genug.
Könnte zwar Kabelmodem, Router und Server vom Keller in die Wohnung 
verfrachten, dann hab ich aber im Büro keine gute Verbindung.

Autor: Bastler (Gast)
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Achja, ich muss über 4 Etagen zwischen Keller und Dachgeschosswohnung 
Netzwerk haben.
Mein Büro und mein Hobbyraum ist im Keller. Büro und Hobbyraum sind im 
Keller, unten ist auch alles mit Netzwerkkabeln installiert. Aber die 
Wohnung im 4 OG ist nur über Wlan angeschlossen.
Das TV Kabel geht von unten nach oben durch, allerdings über 3 Tap's auf 
jeder Etage. Vertikal von unten nach oben Netzwerk legen geht nicht, 
weil der Hauseigentümer keinen Kabelkanal durchs Treppenhaus will.

Autor: Martin (Gast)
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Autor: Kai Klaas (Gast)
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Brauchbare Paarungen sind:

62R, 200R, 110R
68R, 150R, 130R
75R, 100R, 180R

Kai Klaas

Autor: Bastler (Gast)
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Danke.

Meint ihr ich sollte noch einen Filter anbringen oder reicht eine 
Widerstandsanpassung?

Autor: Bastler (Gast)
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Achja, hier mal so ein Tap.
Auf jeder Etage ist so einer um die Etagenverteilung von der 
Stammleitung abzuzweigen. Auf dem 4. Stock ist keiner, da wird direkt 
die Stammleitung benutzt.
Zwischen Oben und Keller sind also 3 von den Dingern im Weg.
Bis 1000 MHz laut Aufdruck, meint ihr, 2,4 GHz geht da noch drüber?
Allerdings kann man auch locker mal 50 dB Verlust verkraften. Die Wlan 
Geräte haben ja locker 15 dBm TX Power und Empfängerempfindlichkeit wird 
wohl irgendwo zwischen -65 und -75 dBm bei 54 Mbit/s sein. Trotz 
Verlusten durch die Widerstandsanpassung immer noch genug Reserve.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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>Meint ihr ich sollte noch einen Filter anbringen oder reicht eine
>Widerstandsanpassung?

Erst mal ist natürlich ein HF-mäßiger Aufbau erforderlich, also 
SMD-Widerstände und kürzeste Abstände. Je nachdem wie hoch du 
frequenzmäßig mußt, solltest du eventuell sogar HF-SMD-Widerstände 
nehmen.

Eine zusätzliche Filterung zerstört dir in der Regel die 
Wellenwiderstandsanpassung und kann in einem "Gemurkse" enden. Aber du 
könntest eventuell über das Koax-Kabel eine paar Ferrithülsen schieben.

Kai Klaas

Autor: Bastler (Gast)
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Ein Filter ist auch wesentlich schwerer zu realisieren.
Da wirkt sich ne FR 4 Platine bestimt schon ganz gewaltig auf die Filter 
und Bauteildimensionierung aus.
Für die 2-3 Widerstände bräuchte man noch nicht mal unbedingt ne Platine 
zu ätzen. Das könnte man direkt im Router einbauen. zuerst mal die 
RP-SMA Buchse raus, F-Buchse rein. Direkt an der F-Buchse die Leiterbahn 
unterbrechen. 1 Widerstand zwischen BuchsenInnenleiter-Lötstelle und 
Masse, der andere über die Leiterbahnunterbrechung und den dritten 
zwischen Leiterbahn und Masse.

Also lasse ich das Filter am Besten weg und bastel nur das 
Anpassnetzwerk und ne F-Buchse in den Router.
Zum Einspeisen auf die Fernsehleitung wollte ich dann einfach 2x 3dB 
Splitter/Combiner für den Sat Bereich nehmen. Die gehen ja eh bis 2,4 
GHz.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Dann empfehle ich dir diese Widerstände:

http://www.vishay.com/docs/28718/melfhf.pdf

Die lassen sich auch noch relativ unproblematisch löten. Ein wenig 
Pre-Heating kann aber nicht schaden.

Bei 2,4GHz wird das aber in jedem Fall kniffelig...

Kai Klaas

Autor: Randy (Gast)
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Spezielle HF Widerstände sind bei 2,4GHz vermutlich gar nicht 
erforderlich. Bei uns in der Firma werden normale 0603 und 0402 
Dünnfilm-Widerstände bis 10GHz benutzt. Ab 3GHz merkt man dass es besser 
funktioniert wenn man sie verkehrt herum einlötet. Anscheinend ist die 
Widerstandsschicht näher an der oberen Fläche.
Wegen der Anpassung: Von 50 auf 75 Ohm würde ich mir keinen Kopf machen. 
Einfach dirket anschließen. Gibt eine Anpassung so um die -13dB. Da 
dürften so einige WLAN-Antennen mit mehr Fehlanpassung aufwarten.

HTH
Randy

Autor: HildeK (Gast)
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Helmut S. schrieb:
> Das ist aber dann mit Trafo und längst nicht so genau wie das
> Widerstandspad.

Was auch immer dein Begriff 'genau' beinhaltet: die einschlägigen 
Messgerätehersteller bieten solche Übergänge für ihre z.B. 
Spektrumanalyzer an.
Im vorliegenden Fall (der von mobile oder der von Bastler?) scheint aber 
weder eine niedrige Durchgangsdämpfung noch eine Reflexionsdämpfung von 
mehr als 20dB eine merkliche Beeinträchtigung zu bringen.

Autor: Bastler (Gast)
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Hi.

Wenn ich es einfach direkt anschließe üer nen selbstgebastelten RP-SMA F 
Adapter und gar keine Anpassung vornehme, gibts dann keine Reflexionen 
die die Signalqualität negativ beeinflussen?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Bastler schrieb:

> Wenn ich es einfach direkt anschließe üer nen selbstgebastelten RP-SMA F
> Adapter und gar keine Anpassung vornehme, gibts dann keine Reflexionen
> die die Signalqualität negativ beeinflussen?

Es gibt ein wenig Reflektion.  Aber ob du nun die rücklaufende
Welle verheizt oder die Leistung gleich in den Widerständen deines
Impedanzwandlers verheizt, bleibt sich ziemlich gleich.  Weg ist
sie ohnehin.  50 auf 75 Ω ist keine extrem hohe Fehlanpassung.
Eine saubere Anpassung über das genannte minimum loss pad würde
man bei diesem geringen Unterschied eigentlich nur machen, wenn
man das ganze in einem Messaufbau verwenden will.

Nimm doch das BK-Kabel als Fädeldraht, um damit ein Cat7-Kabel zu
ziehen. :-)  Bis du wieder ausziehst, wird man über das Cat7-Kabel
dann auch Videos übertragen können, damit ist es letztendlich ein
Mehrwert gegenüber dem BK-Kabel...

Autor: Bastler (Gast)
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Über die neuen Cat7A Kabel könnte man in der Tat das komplette 
Kabelfernsehn übertragen. Die Kabel gehn ja teilweise schon bis 1000 MHz 
und höher.
Man bräuchte nur einen symmetrischen Verstärker bzw Balune.

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