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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schaltnetzteil für 30V AC?


Autor: Michael Skropski (rbs_phoenix)
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Hallo, ich weiß nicht, ob sich vielleicht noch jemand erinnert. Ich will 
mir ein Doppelnetzteil bauen, dass über µC Spannung- und Stromgeregelt 
ist. Zuerst wollte ich ein Linearnetzteil bauen, wobei ich jetzt denke, 
dass ein Schaltnetzteil vielleicht doch eine bessere Wahl ist, da ein 
höherer Wirkungsgrad ist und man sich so keine Heizung baut.

Ich hab hier noch einen 2x30V/2A Ringkerntrafo liegen, den ich auch 
benutzen will. Also habe bei Google ein bisschen nach Schaltnetzteilen 
gesucht, doch ich finde einfach keine Netzteile mit 30V AC IN. Nur mit 
24V und das macht einen DC-Unterschied von ca 5,6V die aber ausreichen 
um die Bauteile zu überlasten. Aus dem Grund ist mein erster Aufbau 
abgeraucht.

Langsam verzweifel ich. Kann mir jemand vielleicht ein Bauplan 
empfehlen/schicken, der für einen AC Input von 30V/2A ausgelegt ist? Am 
besten gleich mit Steuerung via µC bzw. leicht dazu umbaubar.

Den einzigen, den ich gefunden habe, war ein NT von ELV (siehe Seite 7):
http://www.elv-downloads.de/Assets/Produkte/8/835/...
Ich denke mal, der könnte auch gehen, wobei ich nie weiß, wie "einfach" 
das Nachbauen von über 200€ Netzteilen ist (bezüglich komplexität und 
Bauteilbeschaffung).

MFG RBS_Phoenix

PS: Wie sieht das aus mit einer Spannungsregelung durch Pulsieren und 
danach ein Bauteil, das eine möglichst konstante Gleichspannung 
bräuchte, wie z.b. ein anderer µC oder ein Oszillator?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Also habe bei Google ein bisschen nach Schaltnetzteilen
> gesucht, doch ich finde einfach keine Netzteile mit 30V AC IN.
Google mal nach LT1074HV (HV=High Voltage)

> PS: Wie sieht das aus mit einer Spannungsregelung durch Pulsieren und
> danach ein Bauteil, das eine möglichst konstante Gleichspannung
> bräuchte, wie z.b. ein anderer µC oder ein Oszillator?
Wie meinst du das?
Das Pulsieren muß einfach so klein sein, dass es nichts mehr ausmacht. 
Wenn da nur noch 50mV Wechselspannung auf 5V Versorgung sind, dann 
passiert nichts...

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Hallo Michael!

Blöde Frage, aber warum passt Du nicht die kritischen Bauteile an Deine 
gewünschte Spannung an?
Außerdem würde ich mich schon wundern, wenn ein NT, dass für 24V 
berechnet ist, bei 30V schon seinen Geist aufgibt.
V.a. wenn man bedenkt, dass ja gran SMPS-en doch mehr oder minder einen 
Weitbereichseingang haben, was die Spannungen betrifft. Ich denk grad 
mal an irgendwelche Ladekabel von Unterhaltungselektronik....(90-265V 
oder so...)


Außerdem noch die Frage, was soll den eigentlich rauskommen aus deinem 
NT?


Gruß, Sven

Autor: Michael Skropski (rbs_phoenix)
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Lothar Miller schrieb:
> Google mal nach LT1074HV (HV=High Voltage)

Jo mache ich gleich mal.

Sven Wehrfritz schrieb:
> Blöde Frage, aber warum passt Du nicht die kritischen Bauteile an Deine
> gewünschte Spannung an?

bei 24VAC entstehen 33V DC und bei 30V AC entstehen 42V DC. In der 
Schaltung, die ich hatte, war ein IC, der nur bis MAX 40V ging. Und der 
Elko (glaube 4700µF bei 63V) hat auch ein bisschen gefunkt, wobei er 
noch heile aussieht ;) Habe halt vorher nicht geguckt, ob der IC das 
aushält. Und jetzt, wo es "hinüber" ist (IC nachkaufen nützt ja nichts), 
wollte ich mich gleich doch nochmal ein bisschen mehr mit 
Schaltnetzteilen befassen.

Sven Wehrfritz schrieb:
> Außerdem noch die Frage, was soll den eigentlich rauskommen aus deinem
> NT?

Ansich sollte es von 0-30V gehen, bei einstellbaren max. Strom bis 
1,5-2A. Und weiß nicht, ob man alle Strombegrenzenden Netzteile 
kurzschließen kann, um den max.Strom einstellen zu können? (Weil man 
sieht auf der Anzeige ja nur den momentanen Strom).

Ich hatte in meiner Elektronikausbildung im Tisch ein NT, das konnte das 
alles wunderbar^^ Kostet allerdings 1200€ und ein Schaltplan stand in 
der Anleitung auch nicht.

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Jo gut, und Du willst dass alles mit nem µC regeln? Geh halt her und 
nimm dir nen dafür ausgelegten Schaltregler. Is weniger Arbeit und mit 
dem weißt dass es gehen "muss"
Bsp. Supertex HV9910NG, Linear LTC1775 o.ä.
erster geht meines Wissens nach bis um die 280VAC ohne gewähr;)

Und dann Dein 2.ter Punkt, Strombegrenzung.
Wenn Kurzschlussfest angegeben, dann logischerweise ja, ansonsten 
einfachstenfalls reversible Sicherung integrieren, zB. großzügig 
ausgelegte Polyswitch oder sowas in der Art.

Aber doch mal ganz andere Frage, an welchem "Netz" hängst Du denn damit, 
weil 30VAC sind ja net gerade üblich.....

Gruß, Sven

Autor: Michael Skropski (rbs_phoenix)
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Habe mal nach dem LT1074HV geguckt. Hat ne minimale Ausgangsspannung von 
2,5V. Ansich kann ich doch eine dicke Diode (1N5401 glaube kann 3A) in 
Reihe dahinter hängen und hab somit 1,5V und gleich nen 
Verpolungsschutz.

Sven Wehrfritz schrieb:
> Jo gut, und Du willst dass alles mit nem µC regeln? Geh halt her und
> nimm dir nen dafür ausgelegten Schaltregler. Is weniger Arbeit und mit
> dem weißt dass es gehen "muss"
> Bsp. Supertex HV9910NG, Linear LTC1775 o.ä.

Werd ich mir auch mal angucken.

Sven Wehrfritz schrieb:
> Und dann Dein 2.ter Punkt, Strombegrenzung.
> Wenn Kurzschlussfest angegeben, dann logischerweise ja, ansonsten
> einfachstenfalls reversible Sicherung integrieren, zB. großzügig
> ausgelegte Polyswitch oder sowas in der Art.

Ich wollte den + und - Ausgang über ein internes Schließer-Relais 
(120VDC - 10A oder so) kurzschließen.

Sven Wehrfritz schrieb:
> Aber doch mal ganz andere Frage, an welchem "Netz" hängst Du denn damit,
> weil 30VAC sind ja net gerade üblich.....

Am normalen 230V~. Reichelt hat die. 15V und 30V u.A. bei 2A.

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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> Ich wollte den + und - Ausgang über ein internes Schließer-Relais
> (120VDC - 10A oder so) kurzschließen.
Ich nenns jetzt mal "ungünstig, da du da wahrscheinlich recht oft das 
Relais tauschen musst wenn die Kontakte abgebrannt sind, da die ja dann 
quasi unter Volllast am NT hängen, und entweder raucht das Rel. ab oder 
irgend ein internes Bauteil in deinem NT...
Außerdem müsstest da ja in irgend einer Art current-sensing betreiben um 
den Überstrom zu messen.
Meine einfache Variante: polyswitch in Reihe intern, und bei bemessener 
Überlast--> R=hochohmig


> Am normalen 230V~. Reichelt hat die. 15V und 30V u.A. bei 2A.
Ähm hattest Du net geschrieben Du hast 30VAC in???
Und hast ein Problem da Du nur Schaltungen findest mit 24VAC in?

Bemerke: "in" bezeichnet hier die EINGANGSspannung....;)

Gruß, Sven

Autor: Michael Skropski (rbs_phoenix)
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Sven W. schrieb:
>> Am normalen 230V~. Reichelt hat die. 15V und 30V u.A. bei 2A.
> Ähm hattest Du net geschrieben Du hast 30VAC in???
> Und hast ein Problem da Du nur Schaltungen findest mit 24VAC in?

Ganz genau. Reichelt hatte die, 30V bei 2A. Hatte nur die 15V version 
noch aufgezählt, weil das auch für mich ne ungewöhliche Größe für einen 
Trafo ist.

Wir hatten das in der Ausbildung immer so gemacht, dass wir mit nem 
Labor-Kabel die Ausgänge kurzgeschlossen haben, dann ging die 
Strombegrenzung an und man konnte einstellen. So hab ich mir das mit dem 
Relais auch gedacht. Zieht vielleicht ein paar Funken, aber ansich 
müsste das doch beim Kabel ziehen und stecken auch passiert sein.? Und 
wenn das Relais für 120V bei 10A ausgelegt ist, dürften die Kontakte 
doch auch n bisschen was mit machen, oder?

Autor: Tobi (Gast)
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L5973

Autor: dg (Gast)
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such mal nach  L4974a
kann bis  55V  Input
bis 3,5 A
glaub  da  gabs  auch ne  AN   wie es regelbar  bis  0V  geht

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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> Ganz genau. Reichelt hatte die, 30V bei 2A. Hatte nur die 15V version
> noch aufgezählt, weil das auch für mich ne ungewöhliche Größe für einen
> Trafo ist.
...betrifft jetzt Ringkerntrafo, schon klar, aber hattest Du nicht 
geschrieben Du willst es als SMPS(Schaltnetzteil) aufbauen???

> Wir hatten das in der Ausbildung immer so gemacht, dass wir mit nem
> Labor-Kabel die Ausgänge kurzgeschlossen haben, dann ging die
> Strombegrenzung an und man konnte einstellen. So hab ich mir das mit dem
> Relais auch gedacht. Zieht vielleicht ein paar Funken, aber ansich
> müsste das doch beim Kabel ziehen und stecken auch passiert sein.? Und
> wenn das Relais für 120V bei 10A ausgelegt ist, dürften die Kontakte
> doch auch n bisschen was mit machen, oder?

Naja schon, gewisse Zeit auf jeden Fall, is aber net so schön es so 
aufzubauen, oder?

Vorschlag, über nen preset-Steller meinetwegen über ein Poti den 
ADC-Eingang eines µC regeln? =eleganter, oder?

Aber ohne Deine Kompetenzen anzuzweifeln, hast Du schon recht Erfahrung 
und mal bisschen was gebaut bevor Du anfängst, mit Netzspannung zu 
hantieren? Hört sich für mich so an als ob Du da noch nicht so die 
Erfahrung hast?
Also soll jetzt net als Kritik gemeint sein, aber Sicherheit sollte da 
schon gegeben sein!

Gruß, Sven

Autor: Michael Skropski (rbs_phoenix)
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Ja wir hatten für die Prüfung ein Netzteil gebaut mit nem LM317,337 und 
7812, 7912 und n 100kHz TTL Ausgang. Dann hatten wir n DMX-Dimmer mit 
Triacs gebaut, um 8 Kanäle (also 8x 230V Steckdosen für Lampen) zu 
dimmen. Also kenne mich schon aus mit den 5 Regeln, den Schutzklassen 
etc. und Metallteile gehören alle über extra Kabel geerdet und die 230V~ 
Kontakte alle mit Schrumpfschlauch gegen Berührungen schützen ;) 
Allerdings hab ich keinen Blitz als aufkleber^^
Doch ich kenne mich nicht so gut mit Netzteilen aus. Zumindest mit hohen 
und regelbaren Strom, dazu noch über PWM oder OP (über DAC vom µC) 
gesteuert.


Sven W. schrieb:
> Vorschlag, über nen preset-Steller meinetwegen über ein Poti den
> ADC-Eingang eines µC regeln? =eleganter, oder?

Da weiß ich nicht genau, was du damit meinst ;) Jedoch will ich die 
Strom- und Spannungsregelung über Drehimpulsgeber machen. Also sind die 
"Befehle" direkt im µC.

Sven W. schrieb:
> ...betrifft jetzt Ringkerntrafo, schon klar, aber hattest Du nicht
> geschrieben Du willst es als SMPS(Schaltnetzteil) aufbauen???

Ansich schon, dafür braucht man doch auch nen Trafo. Also ein NT, das 
auf der Sekundär-Seite gepulst wird, wie in der pdf vom ELV-Netzteil 
oben. Heißt das dann anders oder ist das ein Schaltnetzteil?


dg schrieb:
> such mal nach  L4974a
> kann bis  55V  Input
> bis 3,5 A

Im Datenblatt sind zwar nur Festspannungen, da der eine Eingang über 
Spannungsteiler fest ist, aber nen DAC davor hängen sollte ja dann auch 
gehen.

Autor: user (Gast)
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dann  wäre  noch  der gute  alte L296

für  den  gibts  massenhaft  Schaltungen zu finden

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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> Allerdings hab ich keinen Blitz als aufkleber^^
Den kannst Dir aa malen;)
> Doch ich kenne mich nicht so gut mit Netzteilen aus. Zumindest mit hohen
> und regelbaren Strom, dazu noch über PWM oder OP (über DAC vom µC)
> gesteuert.
Ja ok, wie gsagt, wollt Dir nix unterstellen aber da kanns halt bei 
unsachgemäßer Behandlung schon mal funken... ich denk nur an den schönen 
Ladeelko mit ca 320V nachm abstecken;)
Da hätt ich auch scho mal fast Lehrgeld bezahlt...*g*


> Sven W. schrieb:
>> Vorschlag, über nen preset-Steller meinetwegen über ein Poti den
>> ADC-Eingang eines µC regeln? =eleganter, oder?
>
> Da weiß ich nicht genau, was du damit meinst ;) Jedoch will ich die
> Strom- und Spannungsregelung über Drehimpulsgeber machen. Also sind die
> "Befehle" direkt im µC.
Na ich hätt halt die Strombegrenzung per Shunt über ne Spannungsreferenz 
abgefragt und bei Überstrom meinetwegen über nen Fet oder die 
Regelschaltung (ob Schaltregler extra, oder PWM per µC oder oder oder) 
dann entsprechend zurückgeregelt?!

> Sven W. schrieb:
>> ...betrifft jetzt Ringkerntrafo, schon klar, aber hattest Du nicht
>> geschrieben Du willst es als SMPS(Schaltnetzteil) aufbauen???
>
> Ansich schon, dafür braucht man doch auch nen Trafo. Also ein NT, das
> auf der Sekundär-Seite gepulst wird, wie in der pdf vom ELV-Netzteil
> oben. Heißt das dann anders oder ist das ein Schaltnetzteil?

Ok sorry, da stand ich grad auf der Leitung weil Du im ersten Beitrag 
erst was von konventionellem NT geschrieben hast, Denkfehler 
meinerseits...
Ja klar, sekundär getaktet.
Wegen Trafos, wenns beim Reichelt net die passenden gibt, schau halt mal 
bei pollin, elv und co,die haben doch öfters mal so Sachen rumliegen.
Alternativ, hab mich jetzt net bei dem Reichelt-Teil informiert, ham 
doch viele Trafos noch ne 2-te oder 3-te Sec-Spule die was aushält. Die 
dann in Reihe wenns von der Belastung her läuft. Ansonsten sowieso wie 
im ELV-Plan ersichtlich die int.Elektronikversorgung über sep. Wicklung 
laufen lassen. Da dann unabhängig von der Belastung am Ausgang.


Anderweitig, um alles mit Plan anzugehen wegen der Regelung gegen Null: 
Wennst irgend nen Schaltregler da liegen hast, der meinetwegen nur bis 
3V runterregeln kann --->Abhilfe: virtuelle Masse generieren, dann gehts 
doch und du brauchst Dir net extra was bestellen zumindest für die 
ersten Tests...

Gruß, Sven

Autor: Michael Skropski (rbs_phoenix)
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Sven W. schrieb:
> Na ich hätt halt die Strombegrenzung per Shunt über ne Spannungsreferenz
> abgefragt und bei Überstrom meinetwegen über nen Fet oder die
> Regelschaltung (ob Schaltregler extra, oder PWM per µC oder oder oder)
> dann entsprechend zurückgeregelt?!

Ja, nur beim Einstellen will ich sehen, wo der Maximalstrom grad ist, 
und das geht ja ansich nur, wenn der Maximalstrom fließt. Allerdings ist 
ja für den DAC oder was auch immer n Wert vorgegeben, z.b. pro bit 
höher, 5mA mehr Maximalstrom, so könnte man es dann Ausrechnen und 
Anzeigen, wobei es dann halt nur gerechnet ist und evtl leicht daneben 
liegt.


Und von wegen welche Art Netzteil. Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung 
mehr^^ Ich hab ein paar Teile für die linearen, kenne Vor- und Nachteile 
von beiden Arten, jedoch ist ein Schaltnetzteil effektiver und wird 
nicht so warm, jedoch ist eine Störspannung am Ausgang und es ist 
aufwendiger aufzubauen. Wenn man in Foren guckt sagen die einen, für ein 
Labornetzteil niemals Schaltnetzteile nehmen, andere sagen, die sind 
besser..

Naja. Ich will ansich nur n Plan haben, der Funktioniert ;)
Ansonsten werd ich wohl nicht drum rum kommen, mir n 24V Trafo zu holen, 
obwohl ich mir den dicken, teuren Trafo extra für ein Netzteil gekauft 
habe (wüsste auch nicht, wo man sonst einen 2x30V~/2A brauchen könnte). 
Tja, vorher planen wäre besser gewesen ;)

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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na ganz einfach, bau Dir doch a konventionelles Doppelnetzteil mit 2x30V 
out.
sep.regelbar, über relais ein koppelnetzwerk ran, über µC gesteuert.

Mode1: 2NT´s separat
Mode2: parallel: 0-30V, 4A
Mode3: series: 0-60V 2A
und
Mode4: series tracking:0-60V 2A (untersch.zu mode 3:beide NT-Zweige 
stellen automat.die gleiche Spannung.

Also würde ich bevorzugen, da konventionell weniger HF-sauerei, je nach 
einsatzzweck vorteilhaft.
Nachteil, schwerer und halt weng wäre, aber stört des so bei nem 
Labornetzteil? Also mich net....

Und halt des ganze einfachstenfalls über handelsübliche Linearregler.... 
dann kannst dir ja auch noch 2 Festspgs-ausgänge machen, einmal 5V und 
einmal 3,3V. Damit is doch ideal zum experimentieren, oder?

Autor: user (Gast)
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Autor: Michael Skropski (rbs_phoenix)
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user schrieb:
> wie wäre  es  damit
> http://linuxfocus.org/English/June2005/article379.shtml

Die Art der Regelung verstehe ich noch nicht so ganz.

Über einen DA-Wandler und BC547/557 wird eine Spannung eingestellt, die 
die Spannung am Emmiter vom Leistungstransistor bestimmt. Doch wie kann 
damit der Strom begrenzt werden, wenn man z.B. 500mA einstellt und der 
Verbraucher bräuchte ansich 600mA? Fährt er dann trotzdem die Spannung 
runter? Wäre doch dann keine Strombegrenzung mehr.

Aber sonst ist die Schaltung ja recht übersichtlich und wenn ich 2 
Leistungstransistoren nehme und die 5V über einen seperaten Trafo 
erzeuge (Masse zusammenschließen), sollte das mit meinen 
Gleichgerichteten 42V auch kein problem sein, oder?

MFG RBS_Phoenix

PS: Der Extra-Trafo ist ein 12V~ Trafo mit ca 1,5A und benutze ich für 
die µCs und eine 12V und/oder eine 5V Festspannung.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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user schrieb:
> wie wäre  es  damit
> http://linuxfocus.org/English/June2005/article379.shtml



Ein Netzteil, das hier beständig als "ganz großer Murks" entlarvt wird.
Siehe diverse Posts im Forum.
Der Nachbau ist absolut nicht empfehlenswert.

Autor: rbs_phoenix (Gast)
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Andrew Taylor schrieb:
> Ein Netzteil, das hier beständig als "ganz großer Murks" entlarvt wird.

Oh das ist natürlich dann nicht so gut. Kennst du denn einen besseren 
Schaltplan?

Autor: Michael Skropski (rbs_phoenix)
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Also ich habe mich nochmal bei ELV umgeschaut und habe mir überlegt, ob 
ich nicht diesen Schaltplan benutzen kann (Seite 6).

http://www.elv-downloads.de/Assets/Produkte/7/755/...

Da hab ich allerdings noch ein paar Fragen bzgl. Änderungen.
Kann ich dort (weil ich ja die doppelte Trafospannung habe) das Relais 
und die Spannungsverdopplung weglassen, sodass quasi die Gesamtspannung 
immer an den Leistungstransistoren liegen? Sind ja immerhin 4 Stück, 
somit für jeden im schlimmsten Fall 0,5A bei 40V sind 20W pro 
Transistor. Jedoch hat Reichelt die TLV274 OPs nicht, aber ansich sind 
in diesen Fall die Werte der OPs nicht soo wichtig, dass ich da auch 
einen ähnlichen anderen nehmen könnte, oder (Also auch 5V, gleiche 
Schaltgeschwindigkeit etc.)?


Als (Schaltnetzteil-) Alternative hätte ich noch den hier (Seite 2):

http://www.elv-downloads.de/Assets/Produkte/2/240/...

Ist ein bisschen einfacher gehalten. Da sollte es ja ansich problemlos 
über DAC Steuerbar sein, da die Potis alle über Spannungsteiler von 5V+ 
bis 0V am OP liegen.

Allerdings frag ich mich bei beiden Schaltungen, ob ich auf die -5V 
Verzichten kann, wenn ich 5V-R2R OPs benutze, denn ich habe zwar einen 
2x9V-Trafo, den ich sowieso in mein Netzteil machen wollte, aber halt 
nur einen. Und wenn ich ein Doppelnetzteil bauen will, brauche ich ja 
noch einen zweiten 2x9V-Trafo, sonst wird das mit dem Zusammenschalten 
schlecht. Soweit ich das gesehen habe, werden die -5V nur für die 
Versorgungsspannung der OPs gebraucht. Nur weiß ich nicht, in wiefern 
sie am Ausgang ins negative Regeln sollen / müssen.

Doch (bezogen auf die 2 Schaltung) die LEDs für die Strom-/ oder 
Spannungsbegrenzung ist ja über einen Widerstand an +5V, also müsste 
diese doch bei 0V am Ausgang vom OP leuchten und somit ist die 
Begrenzung an -> negative Spannung nicht nötig, oder habe ich einen 
Denkfehler da drinne?


MFG RBS_Phoenix

PS: Bin eher der Digital-Technik-Typ und Fan, habe manchmal mit analogen 
Kram meine Probleme ;)

Autor: Michael Skropski (rbs_phoenix)
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Hat keiner einen Tipp bzw kann mir sagen, ob ich auch R2R-OPs nehmen 
kann? Abgesehen davon, warum sind da unterschiedliche in der Schaltung?

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