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Forum: Markt Linux Admin für Hostingserver gesucht.


Autor: O. (Gast)
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Da ich nicht weiß, in welche Rubirik es am Besten passt, schreibe ich es 
hier nochmal rein. Ist ja auch sowas wie ein privater Job.

Hallo.

Ich suche jemanden, der sich sehr gut mit Linux auskennt und sich etwas
Geld verdienen will.
Konkret geht es um die Einrichtung eines Web-Servers von Grund auf.

Der Server soll folgendes können:

Webserver: Shared Webhosting bereit stellen. Er soll kommerziellem
Webspace in allen Belangen vollständig das Wasser reichen können.
Apache, Mysql, PHP, Perl CGI, das ganze übliche Webhosting Zeug halt.
Und das so sicher, dass man selbst fremden Leuten beruhigt einen
Webspace Account geben könnte.

Mailserver, der mit den kommerziellen in allen Bereichen mithalten kann.
Ich erwarte etwa das, was man bei einem kommerziellen Webhosting Paket
an Mailfunktionalität bekommen würde. Postfix, SMTP, POP3, IMAP,
Einfacher Spamfilter. Mehrere Mailboxen und Ordner, Mailweiterleitung,
Autoresponder, Webmail.
Und das so sicher, dass man jemand fremdes einen Mailaccount geben
könnte.

FTP und SCP zum hochladen von Dateien auf den Webspace.
Üblicher Funktionsumpfang bei FTP, wie man ihn bei kommerziellem
Webhosting auch hätte. Dazu noch die Option, über SCP und SSH auf seinen
Webspace zugreifen zu können.

System, Systemsicherheit
-Sinnvolle User-und Gruppen Setup, Sinnvolle Rechteverteilung (Prinzip
bei den Rechten: so wenig wie möglich so viel wie nötig)
-Einrichtung einer guten Firewall mit IPTABLES nach Vorgabe (alles dicht
machen, was nicht unbedingt gebraucht wird)
-IP Blacklist Dateien für firewall, Mail, FTP und Webserver und
Implementierung der Blacklist-Dateien. (Hosts für bestimmte dienste oder
komplett sperren können)
-Fail2Ban und sinnvolle Sicherheitsprogramme installieren und
konfigurieren.
Ich brauche keine Paranoide Systemsicherheit, aber ausreichend sicher,
dass es kommerziellen Webhosting-Standards entspricht.
-Logrotate konfigurieren, tägliche Rotation und Bereit stellen im
Download Ordner.

-Sonstiges was für einen guten und sicheren Webserver sinnvoll ist.


Neben dem Standard Webhosting kram noch:
Privates VPN Gateway für unterwegs (z.B. wlan Hotspots, UMTS),
ausschließlich durch mich benutzt.


Auf dem Server wird ein Minimal-Linux-Image mit SSH Zugang bereit
gestellt.
Davon ausgehend soll ein vollwertiger Webserver aufgebaut werden.
ODER:
Ich installiere und konfiguriere den Server, soweit es mir möglich ist.
Konkret heißt das, ein halbwegs funktionierendes LAMP System
hinzubekommen. Das müsste aber noch überarbeitet werden, und der ganze
Rest müsste auch noch realisiert werden.


Infos:


Grundsätlich ist der Auftrag Privat. Es wird von meiner Seite kein
Vertrag o.ä unterschrieben. Ich verlange keine Rechnung.
Die Bezahlung erfolgt Bar auf die Hand sofort nach getaner Arbeit.
Stundenlohn 20 Euro oder vorab vereinbarter Pauschalpreis.

Firmen, Selbstständige und Freiberufliche Leute, die den Auftrag
kommerziell machen wollen, brauchen sich nur dann zu melden, wenn der
Preis nicht über 30 Euro pro Stunde liegt. Außerdem zahle ich nur
Fallbezogen, Wartungs- und Serviceverträge schließe ich nicht ab.
Die folgenden Infos gelten auch nur für privat. Kommerzeill müssten wir
dann nochmal darüber sprechen.


Der Server ist in meinem Beisein aufzusetzen. Ich möchte zusehen. Ich
werde auch Fragen Stellen, die du mir dann auch beantowrten solltest :)
Neben Administration ist also auch Beratung deine Aufgabe.

Idealerweise machen wir vorher ein Vortreffen in nem Cafe oder so, um
mal einen ersten Eindruck zu bekommen und Details abzuklären.

Die Entfernung sollte daher nicht allzu groß sein.

Solltest du aus der Nähe kommen, könnstest du bei mir Vorbei kommen. Ich
zahle Fahrgeld. Ansonste würde ich zu dir kommen.
Wir können uns natürlich auch gerne irgendwo anders treffen, wir
brauchen ja nur ne Internetverbindung.
CCC-Clubraum, Hackerspace, OV-Heim oder sowas ist alles gut.
Du brauchst dann nur einen Laptop. Internet stelle ich zur Not durch
UMTS Stick bereit.


Solltest du entsprechende Referenzprojekte im Internet haben, gehts auch
ohne persönlichen Kontakt. Die Referenzprojekte sollen schon erkennen
lassen dass du Ahnung hast und Vertrauenswürdig bist. Ne kleine Webseite
ist kein Referenzprojekt. Es sollte schon ein größers Webprojekt sein,
und du solltest über die im Impressum angegebene Telefonnummer /
Mailadresse erreichbar sein.
Dann gibts die Serverdaten per Mail und du hast dann 1-2 Wochen Zeit,
den Server "schlüsselfertig" zu übergeben. Der Pauschal-Betrag für die
Arbeit wird vorher ausgemacht, und wird überwiesen oder per Paypal
eingezahlt.


Auf jeden Fall solltest du auch zukünftig für weitere, kleinere Aufträge
und Beratung zur Verfügung stehen.


Eine Möglichkeit wäre auch, dass ich den Server selbst administriere,
und du als reiner Berater tätig wirst.
Du stehst mir auf Anforderung mit Rat und Tat per eMail und Messenger
zur Seite.
Ich schicke dir die Config Files, die du kontrollierst und eventuell
nacharbeitest. Auf Anfrage erstellst du mir die Config Files auch
komplett,
Du überprüfst meinen Server auf offensichtliche Sicherheitslöcher.
Du erhälst für deine Arbeit 2 Accounts: Einen normalen Webhosting
Kundenaccount und einen Account, mit dem du über SSH Lesezugriff auf
/etc und andere Systemordner hast.

Du solltest in diesem Fall Paypal haben, damit ich dich bezahlen kann.
Die Preise für die einzelnen Dienstleistungen müsste man dann noch
ausmachen. Es wird auf jeden Fall ene Fallbezogene Bezahlung geben, und
keine in Form von "Grundgebühr" oder sowas.

Auf jeden Fall musst du mir Vertrauenswürdig erscheinen.
Nicht, dass du ein Backdoor installierst, und mir den Server später
"weghackst".


Wann soll das stattfinden?
Noch ist der Server nicht bestellt, ich stecke noch in einem bestehenden
Hosting Vertrag. Anfang nächsten Jahres soll der Server bestellt und
eingerichtet werden, um die Domains zum Ende der Vertragslaufzeit per KK
auf den Server umzuziehen.


Infos unter : bytecruncher   -ätt-  gmx -dot- de




mfg

: Verschoben durch User
Autor: Oliver Heinrichs (Firma: OliverHeinrichs.de) (dobson)
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Falsches Forum.

vllt. solltest du dein Anliegen in einem Hosting-Forum stellen...

Autor: O. (Gast)
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P.S
Bei guter Zusammenarbeit und nicht allzugroßer Entfernung könnte es sehr 
gut sein, dass ich deine Dienste als Admin noch häufiger in Anspruch 
nehme.

Es ist aber weiterhin eine private Sache, Verträge gibts nicht, 
"Grundgebühr" auch nicht. Bezahlt wird "Fallbezogen" bar auf die Hand.

Erst wenn der Server kommerziell wird, könnte man über entsprechene 
Verträge nachdenken.
Der Server wird später auf jeden Fall Kommerziell. Für die Test- und 
Konzeptphase läuft er als Privatserver.


Du brauchst übrigens nicht studiert zu haben, du brauchst auch kein 
gelernter IT-ler sein. Es reicht wenn du dich sehr gut auskennst.
Welches Papier du hast oder nicht hast, ist mir völlig egal,

Autor: O. (Gast)
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Oliver Heinrichs schrieb:
> Falsches Forum.
>
> vllt. solltest du dein Anliegen in einem Hosting-Forum stellen...

Ich habe in Hosting Foren gefragt.
Resultat:

Angebote von Firmen, die mit Serviceverträgen kommen.
Angebote für managed Server
Angebote von freiberuflichen Admins die 60 Euro und mehr pro Stunde 
nehmen.



Und wo finde ich mehr "freaks", als hier, die teilweise froh sind, für 
nen zwanni privat was zu machen.

Von mir aus kanns auch gerne ein langzeitarbeitsloser hartz4ler sein, 
der gar keine IT Ausbildung hat. Der hat ja genug Zeit, sich mit 
Computern zu beschäftigen und das autodidaktisch zu lernen.
Gibt genug solche "freaks".
Wenn er sich auskennt, kann er sich gerne melden. Warum nicht.

Autor: Ing3000 (Gast)
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Hallo O.

Warum auf die Geiz ist geil Tour?

"Ich verlange auch keine Rechnung"... Das sagt ja schon alles, auch dein 
Herablassen über H4 IT-Freaks... Jajaja...

Das was du dir alles wünscht, macht keiner mal so nebenbei und wehe das 
System hat mal ein Problemchen... du brauchst Wartung etc.

Du wirst niiieemals jemanden finden!
Bist du ein Troll und machst das extra?

Autor: O. (Gast)
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Das mit den Hartz4lern  sollte keine Beleidigung sein.

Es sollte nur so ein bisschen darstellen wen ich suche:

Jemand der mir den Server für kleines Geld bereitwillig aufsetzt, und 
dass mir dabei die Qualifikation völlig egal ist, solange das Ergebnis 
stimmt.

Sprich: Einen Freak.

Und es gibt genug Freaks, die in der Lage sind einen Server vernünftig 
aufzusetzen.

Agenommen, der Hartz4ler arbeitet 10 Stunden an meinem Server und 
bekommt dafür 200 Euro. Der freut sich drüber und macht es gerne. Der 
wird auch weiterhin für mich da sein. 20 Euro ist für den viel Geld.

Von den sogenannten Profis ernte ich mit 20 Euro nur spott.
Da fänngt das bei 60 Euro an, wenn ich den selbstständigen IT-Service 
Kleinunternehmer aus der NAchbarschaft hole. Und hört bei über 150 Euro 
bei den richtig professionellen auf.

Das ist mir zu teuer.

Ich will billig viel Webhosting+ weitere Serverdienste.
Später will ich noch so viele Webhosting Accounts gegen Geld bereit 
stellen, dass die Serverkosten für mich nicht mehr so hoch sind.

Ich will aber kein profi Webhosting machen, sondern lediglich für eine 
Hand voll Leute.
Die Serverkosten werden am Ende durch 5-8 Leute geteilt.
Leider hat von denen auch keiner richtig Ahnung von Linux und Servern.

Autor: Michael (Gast)
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Junge, Junge, Junge, ich betreibe so ein ähnliches System wie Du es 
suchst mit virtuellen Maildomains, Quotas etc. seit einigen Jahren für 
mich privat.

Der Aufwand, den Server aufzusetzen und das auch noch einigermassen 
sicher war ENORM. Das hat mich mehrere Wochen gekostet obwohl ich von 
der Materie eigentlich Ahnung habe.

Du suchst nen Idioten, der Dir das macht und wehe nachher hat er doch 
irgendwo ne Lücke übersehen und es bricht einer in Dein System ein, dann 
kann er sich aber auf was gefasst machen ...

Zudem schreibst Du immer: Wenn aus der Nähe, gibst aber gar nicht an, 
woher Du kommst.

Nein, ich glaube auch, so wirst Du auch hier niemand finden ...
Ist aber ein "nettes Projekt" um selber was zu lernen, kann ich nur 
empfehlen, dann weisst hinterher auch wo Du schauen musst wenns mal 
klemmt ;-)

Schmunzelnde Grüsse
Michael

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Daas Problem ist, dass Harzis das nicht koennen. Und Leute, die das 
alles koennen sind keine Harzis. Da der Kostendruck vorrangig zu sein 
scheint, empfehle ich ein Buch wie "Ich und Linux", oder so. Fuer 
selektierte Themem gibt's dann jeweils wieder ein eigenes Buch. Es 
scheint ja noch etwas Zeit uebrig zu sein...

Autor: O. (Gast)
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Von den Teilnehmern wird jeder ~10 euro zahlen.

Dafür bekommt man ein Webhosting, was weit mehr bietet, als das was die 
kommerziellen für 10 euro bieten.

Natürlich muss der Server deswegen auch möglichst nahe an ein 
kommerzielles Webhosting rankommen, damit meine "kunden" nicht wechseln.

Bei 10 Euro Einnahmen pro monat pro Person hast nicht noch Geld, nen 
Spezialisten mit 100 Euro Stundenlohn zu beauftragen.

Ich habe keine Lust, den Server zu viel zu subventionieren. Nein, der 
soll kostenneutral für mich sein, oder sogar Gewinn abwerfen.

Ansonsten kann ich fürs VPN auch zu Swissvpn gehen.
Webhosting, Teamspeak und Gameserver bei ner Firma bestellen und 50 euro 
im Monat dort lassen. Für 40 Euro bekomm ich bei Hetzner aber schon nen 
richtig guten Server. und im endeffekt zahl ich nix, weil die andern 
Webspaceuser zahlen. So ist der Plan.

Autor: Michael (Gast)
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Ich hab seit gerade auch nen Plan: Ich will nen Ferrari - neu versteht 
sich.

Damit fahre ich dann Mitfahrzentrale und die Mitfahrer zahlen mir den 
Ferrari. Jeder von denen zahlt für ne Strecke von ca. 400km 20 Euro. Im 
Ferrari kann ich nur einen mitnehmen. Sprit kostet ca. 100 Euro bei 
400km. Also hab ich -80 Euro pro Fahrt. Das bedeutet Ferrari muss mir 
noch Geld geben wenn ich den bei denen kaufe. Ich will ja nicht 
drauflegen ;-)

Am Montag geh ich zu Ferrari und verhandel mit denen!

Autor: knaller (Gast)
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Hol dir doch einen Inder. Liege an den Server gestellt, ab und zu eine 
Schale Reis und einen Schluck Wasser. Volle Garantieleistung inklusive. 
Wenn er versagt - kill ihn und hol den nächsten...

Autor: O. (Gast)
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knaller schrieb:
> Hol dir doch einen Inder. Liege an den Server gestellt, ab und zu eine
> Schale Reis und einen Schluck Wasser. Volle Garantieleistung inklusive.
> Wenn er versagt - kill ihn und hol den nächsten...

hehe der ist gut.



Im Moment bin ich bei nem kommerziellen Webspce Anbieter.
10 GB für 8,95 im Monat.

Wenn ich mal überlege, was die für das Upgrade auf 25 GB wollen.

Ich betreibe eine Clanseite mit 6 gb Screenshots,Videos und Downloads.
Ich betreibe eine Private homepage mit 4 GB Fotos.
Ich muss schon Zeug löschen.

Und bei PHP haben se nur 32 MB Memorylimit, Upgrade auf 128 MB kostet 
4,99 im Monat extra. Leider komme ich mit 32 MB nicht aus und muss daher 
Daten auf meinem HomePC bearbeiten und manuell einpflegen, weil die 
Bilder übers CMS nicht bearbeitet werden können.

Für die Domains nehmen die auch ordentlich Geld. Eine ist im Preis mit 
drin, die andern 3 kosten zusammen über 5 Euro im Monat extra.

Teamspeak kostet 9,95 Euro im Monat, und ein Gameserver würde mich auch 
nochmal 30 kosten.

Swissvpn, damit ich unterwegs ohne den Zwangsproxy surfen kann, kostet 
auch noch was.

Seht ihr, ein Server rechnet sich finanziell schon.

Vor allem wenn man dann noch "untermieter" auf dem Server hat.

Autor: Ing3000 (Gast)
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O. schrieb:
> Dafür bekommt man ein Webhosting, was weit mehr bietet, als das was die
> kommerziellen für 10 euro bieten.

Schon mal überlegt warum brauchbares > 10 Euro kostet? Neeee, das 
kriegst du niiiemals hin... Bei den paar Nutzern?

Schon mal was von Fixkostendegression gehört?
Schon mal was von Backup Konzept und Verfügbarkeit gehört?
Schon mal was von Support gehört?
Schon mal was von Fachwissen gehört?

Autor: O. (Gast)
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Ing3000 schrieb:
> Schon mal überlegt warum brauchbares > 10 Euro kostet? Neeee, das
> kriegst du niiiemals hin... Bei den paar Nutzern?
>
> Schon mal was von Fixkostendegression gehört?
> Schon mal was von Backup Konzept und Verfügbarkeit gehört?
> Schon mal was von Support gehört?
> Schon mal was von Fachwissen gehört?
>
>

Nunja, wegen nicht so gutem Fachwissen würde ich es gerne von jemand 
einrichten lassen, der sich damit auskennt.

Support würde ich selber machen soweit möglich.

Backup? Müssen die User selber macheen. Verfügbarkeit? Nunja, so ein 
Hetzner Server sollte schon Verfügbar genug sein.

Fixdatendegression? Nee. Kann man das essen?


Ich bin grade dabei Linux zu lernen und habe mir zuhause auch schon nen 
Testserver aufgesetzt.
Funktionieren tut er. Ich hann ein CMS installieren und ne Webseite 
machen.
Ich kann den Gameserver installieren.
Ich kann VPN nutzen.


Aber: Das ist alles so übel zusammengefrickelt. Ich hab mir halt die 
configs fetzenweise aus dem Internet zusammengesucht und selber ergänzt.
Es funktionier alles nicht perfekt, die Systemsicherheit ist mieserabel.
Per PHP kann man z.B. alles lesen, /etc Dateien, Daten der anderen 
Webspacekonten. Mailserver lässt alles fröhlich durch. Ohne 
Authentifizierung kann man mails schicken.
Quota geht nicht, man könnte die ganze Platte auf einem Webspacekonto 
verbrauchen.
So könnte man das niemals öffentlich machen.

Ich brauch den Server aber jetzt und nicht erst in 2-5 Jahren, wenn ich 
genug gelernt habe.

Autor: tom (Gast)
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> Der Server ist in meinem Beisein aufzusetzen. Ich möchte zusehen. Ich
> werde auch Fragen Stellen, die du mir dann auch beantowrten solltest :)

für den stundensatz albern. keiner verschenkt sein wissen. du suchst 
quasi einen kurs bei dem ein hostingunternehmen rausfällt für <30€/h? 
wenn du da leute für 60€/h findest bist du gut, ansonsten kannst du dir 
hier [http://www.heinlein-support.de] mal die kosten in der wirklichen 
welt ansehen.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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O. schrieb:
> Aber: Das ist alles so übel zusammengefrickelt. Ich hab mir halt die
> configs fetzenweise aus dem Internet zusammengesucht und selber ergänzt.

Und was meinst du was du für 20€/Stunde bekommst?

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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> knaller schrieb:

Falschen Anbieter gewehlt ?
Du bekommst schon für 45€/Monat nen fertigen Dezirten Server mit 
ordentlich Leistung Domains musste nicht bei dem Provider holen die 
kannst dir auch da holen wo es grade billig ist um 5-10€/jahr

Die anderen Sachen sind ja oben schon angesprochen worden, und bei 
jemanden der das macht da zahlst dich schon bei der Ersteinrichtung dumm 
und Dämlich, und hast dann warscheinlich ein System womit du dich nicht 
auskennst sowas ist unsinn mann solte immer ein system nehmen für sowas 
womit man sich gut auskennt und wenn es dann win ist ist das alle mal 
sicherer als ne verpfuschte Linuxkiste.

Autor: O. (Gast)
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K.J:

Noch habe ich nirgends bestellt.
Bei welchem Anbieter gibts fertig eingerichtete Dedizierte Server mit 
vollen Rootrechten für 45 Euro?
Eine halbwegs aktuelle, und gut konfigurierte Erstinstallation wäre echt 
super.

Kannst mir mal den Link geben?



Ich wollte mir zuerst ja nen Managed Server holen. Webhosting, 
Mailserver, usw alles im Preis mit drin. Full Service und Wartung. Und 
das relativ günstig.

Nachteil: man bekam dort keine Rootrechte.
Teamspeak selbst installieren ist nicht.
Man hätte es von denen installieren lassen können. Individuelle 
Softwareinstallation hätte aber 199 Euro einmalig und monatlichen 
Extrapreis gekostet. Wegen individuellem Wartungsbedarf. Bei der reinen 
Standardinstallation warten sie die dinger wohl Scriptgesteuert zentral.

Den Server bestellen, alles ruter kopieren, und wieder kündigen ging 
auch nicht. Aber ohne Rootrechte kommt man nicht mit sicherheit an die 
Configs ran.
Mit den geklauten configs hätte ich dann nen billigen dedicated wo 
anders aufsetzen können.

Autor: O. (Gast)
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Achja, eine richtige Schulung würde ich auch noch machen.

Die Schulung sollte einen halt so weit bingen, dass man einen 
standard-Webserver mit Mail und allen üblichen Standard-features von 
Hand aufsetzen kann.
Ohne Verwendung von Plesk oder Connfix, sondern von Hand über Konsole.

Dazu sollte es Seminarunterlagen zum immer-wieder-nachlesen geben.
Außerdem irgend ein schänes Zertifikat, was bei Bewerbungen Eindruck 
macht.

So eine Schulung würde ich mir bis zu 2000 Euro kosten lassen.
Wenns ein Abschluss-Zertifikat gibt, kann man das steuerlich absetzten.
Und es bringt mir persönlich auch was.

Selbst wenn ich jemanden finde, der vor meiner Nase in 1-2 Tagen den 
Server aufsetzt, viel lernen würde ich dabei eh nicht. Zum Merken geht 
das auch viel zu schnell.

Man hätte halt nachher nur schön das Know-How in Form von Configfiles 
auf der Festplatte. Ready-to-Copy. Zum Analysieren.
Rückwärts lernen. d.H. eine ferige Configfiles mit der Dokumentation 
durchgehen und verstehen. Geht schneller als alles selber zu erarbeiten.

Autor: sysop (Gast)
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Hallo, nur um Apache aufzusetzen, ohne das Interface zur Administration
brauche ich mindestens zwei Stunden nur um das Binary zu haben.
Wenn du aber nur einen 0815 Server willst, welcher nicht performant ist, 
und bei 256 gleichzeitigen Sessions schon einen Error ausgibt, das nur 
als Beispiel, es gibt da viele Tücken, geht aber schon in 2 Minuten.
PHP dauert ca 1 Stunde, Mailserver ... . und das für jemand, welcher
sowas dauernd macht. Das Admin Interface braucht 1-8 Stunden Konfig bei 
30-0$ monatlichen Lizenzgebühren. Für das DNS sowie ev. auch Mail 
brauchst
du Back-UP server mit anderen regionalen IP-Adressen.
Wenn du den Server auch untervermietest, wirst du auch einen gültigen
SSL-Key (shared SSL) brauchen, welchen du auch wegen MAIL/SMTP brauchen
wirst. Auch einen (entfernten) Backupserver wirst du brauchen, um die
täglichen Backups zu machen. Datenbank ist bei einem wiederafspielen 
eines
Backups sowieso hinüber, also ist der Datenbankserver mit HW-Raid, 
Batterie für Raid sowie ECC Speicher zwingend wenn du den Service 
weiterverkaufst
und auf deinen Namen achten willst, ansonsten nur für dich oder wenn es 
dir
egal ist, wenn du in einem Fehlerfall dichtmachst, dann geht das auch 
ohne.

Stundenbasis ist eine schlechter Fall. Ich oder auch andere inkl dein
Provider kann dir das auch oder vieles zu einem Pauschalpreis machen,
auf Stundenbasis wird dir keiner solche Binarys einfach zur Verfügung 
stellen.

Rück mal mit den Infos raus, welche wichtig sind.
32/64 bit System. Welches Linux. Welche Admin-Oberfläche, welche
Datenbank(en) wieviel Datendurchsatz im Monat (derzeit und in Zukunft),
wieviel gleichzeitige zugriffe, wieviel Zugriffe / Monat, wieviele 
Zugriffe je Tag sowie Stunde (avg sowie peak immer.)

Autor: O. (Gast)
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Hallo Sysop.

Das System wäre ein Debian 64 System.
Hardware wäre ein dedicated Server im unteren Preissegment.
Also ehr nix mit ECC und co.

Die Adminoberfläche steht noch nicht fest. Es steht nur fest: Nchts was 
Lizenzgebühren kostet. Also z.B. schonmal kein Confixx/Plesk

Besonders hohe Ausfallsicherheit und Raid Backup-Server brauche ich 
nicht.

Die Datenbank wird von zeit zu deit gedumpt und auf meinem privatrechner 
gespeichert.
Den Rest speichere ich ebenfalls auf meinem Privatrechner.

Es sind auch nicht allzu relevante Daten.
Die Hauptnutzung des Servers soll werden:
Private Standard-Homepages. Von 1 HTML Seite mit Kurzvorstellung bis hin 
zu CMS Privathomepage.
Gaming Homepages, also 1 Gaming Clan für nen Egoshooter
1 Homepage mit EQDKP für eine WoW Gilde.


Es sind also keine Daten, die bei Verlust einen wirtschaftlichen Schaden 
bedeuten.
Außerdem wird das Webhosting ohne jegliche Garantie betrieben.
Die Leute sollen für ca 10 Euro halt massig Speicherplatz bekommen, 30 
und mehr Gigabyte. Und das ohne jegliche Vertragsbindung. Das Webhosting 
kann von beiden Seiten jederzeit ohne Angabe von Gründen beendet werden.
Es gibt auch keinen schriftlichen Vertag. Es ist halt so geregelt: 
Leute, die sich monatlich an den Serverkosten beteiligen, bekommen nen 
Account.

Momentan verdient eine Firma kräftig an uns. Die andern haben dort über 
Freundes-Werbung ja teilweise auch Verträge.
Wenn man von einem bestehenden Kunden geworben wurde, gabs 1 Jahr 30% 
Preisnachlass, wenn man seine bestehenden Domains per KK rüberholte gabs 
nochmal 30%.
Allein mit unseren Webhosting Verträgen verdient der an unserer 
Gemeinschaft schon so viel wie ein ganzer Server kostet.

Egens kompilierte Binarys brauche ich nicht. Ob der Apache bei 256 
gleichzeitigen Verbindungen schlapp macht oder nicht ist mir ziemlich 
egal. So viele Verbindungen haben wir eh nicht.
Externe Besucher haben wir vielleicht 5-10 stück am Tag.
Der Rest ist alles internes Zeug.


Ob die Configs jetzt wirklich zu 100% perfekt und professionell sind, 
ist mir ehrlich gesagt auch egal.

Wichtig ist nur, dass der Server nicht zur Spamschleuder wird oder für 
sonstige illegale Sachen missbraucht wird, da das unter umständen 
rechtliche Schwirigkeiten bringen kann.
Systemsicherheit sollte daher ausreichend sein.

Ansonsten interessiert halt hauptsächlich features. Features wie bei nem 
kommerziellen Webspace.
Verfügbarkeit und Datensicherheit hat geringere Priorität.


Die geplante Laufzeit des Servers ist übrigens nur 3-5 Jahre.
WoW ist auch nicht mehr das neueste Spiel und geht irgendwann auch mal 
zu Ende. Dann brauchts keine Gildenhomepage mehr.
Und Counterstrike ebenfalls. Das Spiel ist uralt.
Ausserdem werden die Leute älter und hören irgendwnn mit zocken auf.
Also brauchen wir dann keine Clanpage und keinen Gameserver mehr.
Und der TS erübrigt sich dann auch.

Also wird spätesdens in 5 Jahren wird dicht gemacht.

Autor: O. (Gast)
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Also nochmal kurz zusammenngefasst:

Verfügbarkeit, Dienstqualität und Datensicherheit ist Sekundär.

Wichtig sind viel Features für wenig Geld.
Je billiger desto besser.

Sehr wichtig, ist dass die Kiste ausreichend gut konfiguriert ist, damit 
sie nicht zur Spamschleuder wird, und nicht von irgendwelchen Leuten für 
illegale Sachen missbraucht wird.
Und das auch nur wegen Angst vor rechtlichen Problemen.
Gäbe es da keine rechtlichen Konsequenzen wärs mir gelinde gesagt egal, 
wieviel Spam mein Server produziert, oder ob Cracks oder Warez zum 
Download drauf liegen.
Wenn die schlimmste zu befürchtende Konsequenz wäre, dass die IP auf 
Blacklisten landet und der Server vom Provider gesperrt wird, wär mir 
das alles ziemlich egal.
Dann würde ich auch ohne mit der Wimper zu zucken selber konfigurieren 
so gut es halt irgendwie geht.

Autor: Philipp (Gast)
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Wo wird der Server denn stehen? Bei dir zu Hause oder in einem 
Rechenzentrum?

Autor: O. (Gast)
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Rechenzentrum.
Es soll ein Miet-Rootserver sein.

Zuhause hat man ja keine ordentliche Anbindung.

Ich habe mit Leinux leider noch nicht allzu viel Erfahrung. Vor allem 
nicht mit Mailserver und Systemabsicherung.

Nen funktionsfähigen Apache mit PHP und mysql bekomme ich zwar hin. Nur 
Funktion ist dann auch schon alles.

Solange man ganz alleine auf dem Server ist, nur reines Hosting macht, 
den Mailserver komplett zu macht und die Firewall dicht ist, isses noch 
nicht mal so ein großes Problem.

Aber sobald man auch nur einen User auf den Server los lässt oder den 
Mailserver ans Internet lässt, wirds kritisch.

Ich bin noch nicht mal in der Lage, ein Desktop Ubuntu komplett 
problemlos zu administrieren. Wenn da irgendwas nicht out-of-the Box 
funktioniert, stehe ich da.

Ich habe einen Homeserver. Anfangs lief er unter Linux. Aber nicht 
lange. Der läuft mittlerweile unter Windwos XP Professional. Windows 
Datei-und Druckerfreigabe, Filezilla Server, XAMPP für Windows. 
Administriert wird direkt am Rechner über lokalen Monitor/Maus/Tastatur.

Da ist ein Rootserver natürlich sehr gewagt.

Die anderen haben leider noch weniger Ahnung wie ich.
Bis auf eine Homepage, habe ich die Homepages von denen als 
Freundschaftsdienst erstellt.

Autor: Peter (Gast)
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O. schrieb:
> Solange man ganz alleine auf dem Server ist, nur reines Hosting macht,
> den Mailserver komplett zu macht und die Firewall dicht ist
was hat du nur mit der Firewall. eine Firewall macht hier so gut wie 
kein sinn. Bei linux hat man ja den vorteil das man jeden Service einzel 
konfigurien kann. Wenn du nur die dinge startest du du braucht und z.b. 
die mysql datenbank an den localhost nur bindest. Was soll die Firewall 
denn da noch machen?

Autor: O. (Gast)
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Naja, die Firewall verhindert z.B. dass ein fehlkonfigurierter 
Mailserver Mails von draussen annimmt oder raus schickt. Einen MTA muss 
man ja mindestens installieren.
Also muss man den SMTP Port schonmal zu machen.

Eine Firewall erschwert außerdem. dass ein Angreifer über irgendwelche 
offenen Ports in den rechner rein kommt.

Gegen Angriffe von Innen ist das natürlich nutzlos. Über einen 
Webhosting Useraccount können kompromittierende PHP Scripte installiert 
werden, und den Weg in den Server öffnen. Vor allem wenn der Server 
schrottig konfiguriert ist geht das sehr schnell.
Der Angreifer braucht noch nicht mal einen Account: über schlecht 
programmierte User PHP Scripte kann das System ebenfalls kompromittiert 
werden, wenn die config schlecht ist. Der Schreiber des PHP Scriptes 
muss noch nicht mal was böses im Schilde zu führen. Er braucht nur keine 
Ahnung zu haben. Wenn der Admin dann auch keine Ahnung hat, na dann gute 
Nacht.

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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O. schrieb:
> K.J:
>
> Noch habe ich nirgends bestellt.
> Bei welchem Anbieter gibts fertig eingerichtete Dedizierte Server mit
> vollen Rootrechten für 45 Euro?
> Eine halbwegs aktuelle, und gut konfigurierte Erstinstallation wäre echt
> super.
>
> Kannst mir mal den Link geben?
>
Webtropia.com b.z.w. MyLoc hab da bis vorm Monat selber einen gehabt 6 
jahre lang, aus kosten gründen jetzt nen VServer.

http://www.webtropia.com/home/economy-server/details.html

Naja fertig eingerichtet heist Klikibunti plesk, Debian 5.0 minimal und 
alle Standartdinste betriebsfähig.

Und nen Teamspeakserver aufsetzen ist echt pipifax dafür brauch man 
nicht viel Ahnung und Anleitungen gibt es wie Sand am mehr im Netz.

Hilft aber nichts bisschen beschäftigen mit denn Grundlagen solltest 
dich

Autor: olibert (Gast)
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O. schrieb:
> Hardware wäre ein dedicated Server im unteren Preissegment.
> Also ehr nix mit ECC und co.

Wie sysop bereits richtig bemerkt hat, ist dein Vorhaben hoffnungslos 
mit der Hardware-Ausstattung und deinen Admin-Kenntnissen. Wie willst du 
den ein Problem ohne Unix-Kenntnisse zur Zufriedenheit deiner Kunden 
loesen oder was machst du wenn dein Billig-Server nach ein paar Jahren 
in die Binsen geht (kein Problem mit einem HP oder Sun Server) ?

Wir machen unter anderem Hosting mit Linux und Solaris und die Kunden 
erwarten, dass das System laeuft mit einer Verfügbarkeint von 99.997%. 
Da geht natürlich nichts mehr mit Experimentieren oder fehlenden 
Backups.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Der O.(Gast) scheint davon auszugehen, dass ein perfekt aufgesetzter 
Server auch perfekt bleibt. Dem ist nicht so. Nach speatestens 2 Jahren 
ist er gehackt und ist eine fergesteuerte Spamschleuder. Damit das nicht 
passiert muss man staendig dran sein. Deshalb hat man auch 
Pauschaltarife und nicht per Aufwand. Eine Schulung fuer 2kEuro ist 
nicht. Da brauchts mehr, viel mehr. Wir haben Doktoranden, sehr kluge 
Leute, die sich bei der Serveradministration jeweils einarbeiten, und 
schwups ist ein halbes Jahr weg.

Autor: tom (Gast)
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> Nach speatestens 2 Jahren
> ist er gehackt und ist eine fergesteuerte Spamschleuder.

wenn es überhaupt so lange dauert. wenn man sowas betreibt, dann sollte 
man sich jeden tag mit den logfiles seines rechners beschäftigen und 
auch entsprechende mailinglisten regelmässig lesen. dazu kommt dann aber 
das man im fall des falles doch wissen muss was man eigentlich tut und 
nicht erst auf den externen warten kann der nach 2 wochen wieder aus dem 
urlaub kommt.


> Verfügbarkeit, Dienstqualität und Datensicherheit ist Sekundär.
> Wichtig sind viel Features für wenig Geld. Je billiger desto besser.

dann kannst du auch zu einem normalen hoster gehen, z.b. bei der blauen 
2 bekommt man für 49€/monat doch ein ziemlich grosses paket, mit vielen 
domains und ohne sorgen.

Autor: Peter (Gast)
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O. schrieb:
> Naja, die Firewall verhindert z.B. dass ein fehlkonfigurierter
> Mailserver Mails von draussen annimmt oder raus schickt. Einen MTA muss
> man ja mindestens installieren.
> Also muss man den SMTP Port schonmal zu machen.

wenn der mail server keine mail von aussen annehmen soll, muss auch der 
port nicht offen sein.

> Eine Firewall erschwert außerdem. dass ein Angreifer über irgendwelche
> offenen Ports in den rechner rein kommt.
dann sollte man dafür sorgen das keine Port offen sind. Sie öffnen sich 
ja nicht selber.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Firewall waere schon gut, wenn sie auch taete was man erwarten koennte. 
In dem Fall geht es um eine geschlossene Benutzergruppe. Wenn die 
Mitbenutzer nun ihre jeweilige IP dem Server miteilen koennten, koennte 
der alles andere Schliessen. Dasselbe erreicht man mit einem VPN login 
und lokalem Zugriff.
Ein eigener SMTP (mailsender) geht uebrigens nicht. Habs versucht. Denn 
die meisten Mailempfaenger betrachten eigene SMTPs per default als SPAM.

Autor: O. (Gast)
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Habe mich jetzt mal nach Managed Dervern umgesehen. Die sind auch nicht 
das richtige.

Die entsprechen viel zu sehr einem normalen shared hosting tarif, nur 
dass man eben nen ganzen Server für sich alleine hat.

Bei den meißten Anbietern ist z.B. die Zahl der mysql Datenbanken 
begrenzt, die Zahl der Webhostung Konten begrenzt und andere Sachen. Man 
hat außerdem keinen Zugriff auf die php.ini, apache2.conf usw.
Halt alles so wie man es von nem normalen Webhosting Vertrag kennt.
Beispiel: Hosteurope

Bei anderne Anbietern hat man nur x "accounts" frei, man kann also nur x 
Domains hosten. 1 Account entspricht sozusagen 1 Webhosting Kunde.
Für mehr Accounts muss man zusätzlich monatliche "lizenzgebüren" zahlen.
Beispiel Hetzner.

Individuelle Softwareinstallation (Teampspeak) ist auch nicht möglich.

Damit fallen diese beiden Anbieter schonmal raus.

Es gibt Anbieter, die auf einem Managed Server die Installation von 
individueller Software zulassen. Das muss man dann aber von denen machen 
lassen. zu entsprechenden Preisen. Und die individuelle Software lassen 
sie sich monatlich durch eine zusätzliche Monatgebühr richtig gut 
bezahlen.

Solche Anbieter fallen auch raus.


Wie gesagt, den Kram selber zu installieren, ist überhaupt kein Problem, 
gerade Teamspeak ist nicht schwer. Aber einen sicheren Web/Mailserver zu 
bekommen ist nicht so einfach.


Es gibt auch billigere Managed Server, z.B. für 59 Euro, aber da kostet 
jeder Mückenschiss extra.
Was nützt mir ein günstiger Managed, für z.B. 59 Euro, wenn wirklich 
jede Kleinigkeit in einer zusätzlichen Monatlichen Grundgebühr endet?
sie wollen mehr als 5 Webhosting accounts? Erweiterung auf 20 accounts: 
10 Euro mehr im Monat.
sie wollen Teamspeak? 10 Euro mehr im Monat
sie wollen eine geänderte PHP Konfiguration? 5 Euro mehr im Monat.
sie wollen irgendwas: kostet extra im Monat.

Da ist man dann ruckzuck auch wider bei 80 Euro im Monat wie bei Hetzner 
und Hosteurope. Aber bei denen ist man auch nicht "frei". Siehe oben.


Ich würde einen Managed holen, wenn:

Das ding nicht vom Anbieter in Accounts aufgeteilt und beschränkt wurde. 
D.H. Man kann nutzen was die Hardware her gibt.
Zugriff auf apache und php Configfiles, zumindest über Kundeninterface.
Installation von Teamspeak usw möglich, entweder selbst durchführbar, 
oder zum günstigen Pauschalpreis durch den Provider. ohne monatliche 
feste Folgekosten
Nicht jeder Scheiß in weiteren monatlichen Folgekosten endet.

Ich zahle keine 80 Euro im Monat, um mir vom Provider ketten anlegen zu 
lassen, mir irgendwas beschränken zu lassen, und für jeden Mückenschiss 
extra Grundgebühr zu zahlen.


Wenn ich Ketten und künstliche Beschränkungen will, kann ich auch zu nem 
normalen Anbieter gehen, dort meine 25 GB Webspace mieten, nen 30 Slot 
TS dazu und fertig.
Dann habe ich 0 Arbeit, und es ist im Endeffekt noch billiger als so ein 
managed.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Hmm ... Ich will einen Ethernet Anschluss beim Provider, mit Flatrate, 
darueber will ich dann selbst 10000 Kunden bedienen. Gleichzeitig biete 
ich dann zum Aufpeppen des Gewinnes S*xdownloads an, da Rapidshare eh 
viel zu teuer ist.
Die sollen mich alles machenlassen und trotzdem dafuer geradestehen...

Sonst noch was ? ... Mal realistisch.

Lass den Server zuhause an deinem DSL laufen. Dann ist der Schaden durch 
die magere Bandbreite begrenzt.

Autor: Peter (Gast)
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Hä-jetzt Noch schrieb:
> Ein eigener SMTP (mailsender) geht uebrigens nicht. Habs versucht. Denn
> die meisten Mailempfaenger betrachten eigene SMTPs per default als SPAM.
dann hast du etwas falsch gemacht. Jeder Firma für die ich gearbeitet 
habe haben ihren eigenen Mail-Server der auch sendet.
Ich habe selber eine Domain und den Mailserver betreibe ich auch. Hatte 
noch nie probleme wegen der spam erkennung. Das ganze Mailsystem würde 
sonst überhaupt nicht funktionieren.
Was eventuell probleme macht ist wenn man von einem DialIn anschluss 
kommt, das problem hat man aber bei einem Mietserver nicht.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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>dann hast du etwas falsch gemacht. Jeder Firma für die ich gearbeitet
habe haben ihren eigenen Mail-Server der auch sendet...

Stimmt, das war ueber DSL. Fuer kleine Volumen ist ein fester Server zu 
teuer. Ich hab die mail nun bei DynDNS.

Autor: A. K. (prx)
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Man kann's durchaus versemmeln mit der Host-Konfiguration und damit 
erreichen, dass man partiell zum Paria wird. Manche Mailserver lassen 
sich auch pingelig einstellen, so dass überprüft wird, ob der sich 
meldende Host mit der Rückübersetzung der IP-Adresse Ähnlichkeit hat. 
Wenn sich die Mietgurke als meinmailserver.ichselbst.de versteht, aber 
vom DNS in h12345678.irgendeinhoster.de übersetzt wird, dann klingeln 
u.U. die Glöcklein.

Den meisten Empfängern ist sowas aber egal, weil's tausendfach vorkommt. 
Manche Mailhosts sind noch nicht einmal rückübersetzbar.

Andererseits ist man mit Mietgurken der Marke 
h12345678.irgendeinhoster.de ohnehin schon halb in manchen Spamfiltern, 
weil die manchmal Schwierigkeiten haben, die Benennungssysteme von 
Mietservern und DSL-Anschlüssen auseinander zu halten - und direkt 
sendende DSL-Anschlüsse zu bestrafen gehört zum Standardrepertoire von 
Spamfiltern.

Autor: P. S. (Gast)
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Traurig, dass das Forum jetzt auch schon eine Plattform fuer Angebote 
zur Schwarzarbeit ist...

Autor: Hobby-Admin (Gast)
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Für 20€/h bleibe ich lieber daheim und mache was anderes

Ab 50€/h würde ich sowas eventuell machen

Aber, der Server muss gewartet werden!

Autor: grastino (gastino unterwegs) (Gast)
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O. schrieb:
> Grundsätlich ist der Auftrag Privat. Es wird von meiner Seite kein
> Vertrag o.ä unterschrieben. Ich verlange keine Rechnung.
> Die Bezahlung erfolgt Bar auf die Hand sofort nach getaner Arbeit.
> Stundenlohn 20 Euro oder vorab vereinbarter Pauschalpreis.

Du suchst also einen Schwarzarbeiter, der Dir mal für kleines Geld all 
Deine Wünsche erfüllt.
Keine gute Idee.

Autor: byte (Gast)
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Irgenwie schon drollig. Irgendwie fehlt hier der Zusammenhang mit der 
Realität. Ich hab selber solche Systeme am laufen. Das mal grundsätzlich 
zum laufen zu bekommen ist schon recht aufwenig. Das ganze aber sicher 
und aktuell zu halten ist ein Fulltimejop der einiges an Fachwissen bzw. 
grundsätzlicher Intelligenz verlangt. Es hat schon einen Grund warum das 
so Teuer ist. Einen Root-Server bekomm ich für 30-40 Euro im Monat. 
Richtig dicke Kisten mit unlimited Traffic. Aber das Teil zu managen 
"kostet" unweit mehr. (entweder Geld oder Lebenszeit)

Einen Web/Root/Mailserver irgendwie zusammennageln kann jeder... Zeit 
vorausgesetzt. Aber sicherheitstechnisch kannst da vollkommen vergessen. 
Wir haben alleine auf unserem Vereinsroot schon >10/Tag 
Bruteforce-Attacks auf den Standart SSH Port. Von passiven Scanns etc. 
garnicht zu reden. Die Materie ist ziemlich komplex, es gibt wirklich 
nur sehr sehr wenige die das Thema fast komplett durchschauen. (Jeder 
der Behauptet er kennt alles LÜGT!) Das kann man nur einen guten 
Fachmann ranlassen. Und der läst sich nicht mit 10-20 Euro abspeisen.

Autor: Siehe Leiharbeit (Gast)
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Achwas, 20 Euro Schwarzgeld ist doch schon ein ganz guter Stundenlohn.

Es gibt genug Fachinformatiker, und teilweise auch studierte IT-ler, die 
für weniger als 20 Euro Brutto bei ner Leihfirma eingestellt sind.

Selbst irgendwo direkt angestellte 0815 IT-ler / Admins dürften in der 
Regel keine 20 Euro Netto haben.

Die, die mehr als 20 Euro netto haben, sind keine 0815 Admins mehr. Die 
haben dann ne entsprechende Stellung in der Firma oder sind 
Freiberufler/Selbstständig.

Wenn man es richtig durch nen Freiberufler / Firma machen lässt, dann 
ist es teuer. Da sind 100 Euro Stundensatz und mehr normal.
Selbst ein 0815 HAndwerker mit ca 10-15 Euro Stundenlohn kostet ja schon 
mehr als 60 Euro, wenn er über ne Firma kommt.

Leute, die meinen für private Schwarzarbeit Stundensätze wie ne Firma 
kassieren zu können sind realitätsfremd.

Autor: Siehe Leiharbeit (Gast)
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Achja, habe grade mal recherchiert.

Ein System- und Netzwerkadministrator, Berufseinsteiger mit weniger als 
2 Jahren Beruferfahrung: Durchschnittliches Gehalt: 30.000 Euro / Jahr 
Brutto.

Sind 2500 Brutto im Monat.

Gehen wir mal von 160 Arbeitsstunden aus (40 Stundenwoche, 4 
Arbeitswochen/Monat)

Macht einen Stundenlohn von nur ca 16 Euro die Stunde. Brutto !

Netto kommen da um die 10 Euro raus.

Für nen Berufsanfänger lohnt die Schwarzarbeit für 20 euro die Stunde 
also auf jeden Fall.


Mit ca 10 Jahren Berufserfahrung und ca 50k Euro Jahresgehalt sind wir 
bei nem Stundenlohn von etwa 26 Euro Brutto.
Macht ca 17 Euro netto.
die 20 Euro Schwarzarbeit sind also immer noch mehr als der Nettolohn.

Erst bei deutlich mehr als 10 Jahren Berufserfahrung, oder wenn man sich 
permanent weiter qualifizert hat, auch schon früher, übersteigt der 
reguläre Lohn die 20 Euro Netto Marke.

Diese Zahlen gelten übrigens für Festanstellungen.


Nochmal die Rechnung für eine Leihfirma mit IGZ Tarifvertrag, 
Westdeutschland.

Ein frischer FH Absolvent (BAchelor) bekommt dort Lohngruppe E7.
Die Fachinformatiker sind keine Akademiker und bekommen noch weniger: E4

Fachinformatiker E4= 10,16 Euro pro Stunde BRUTTO = 6,50 Netto etwa.

Studierter ITler: E7 = 15,07 Euro. = 9,80 Euro netto ca.

Mit 5 Jahren Berufserfahrung:
Fachinformatiker: E5 = 11,48 Euro / Stunde, ca 7,60 Netto.
HAt er sich fleißig weitergebildet, was Leihfirmen oft nicht zahlen, 
also die Weiterbildung privat gemacht, kann er auch in die Lohngruppe E6 
eingeordnet werden.
E6= 12,90 Euro / Stunde = ca 8,60 Netto.


Der studierte ITler bekommt nach 5 Jahren Berufserfahrung E8, und wenn 
er gut ist evtl E9.
E8= 16,20 Brutto, ca 10,60 Netto.
E9= 17,38 Brutto, ca  11,50 netto.


Für einen ITler bei ner Leihfirma lohnt es sich also immer.


Zielgruppe waren hier übrigens auch nicht die Besten ihres Fachs, und 
auch keine hochqualifizierten Spezialisten.

Hier wurde ein 0815 Admin Schwarz gesucht.

Und schwarz zahlt man etwa Bruttolohn an die Leute bar auf die Hand und 
legt noch 20-30% drauf.

Ist auf dem Bau auch so.
Nen Elektriker/Handwerker gibts Schwarz problemlos für 15 Euro die 
Stunde.

Ich habe Jahrelang auf dem Bau gearbeitet, ich komme vom Bau, ich kenne 
die Konditionen für Schwarzarbeit bestens. Leider im Moment arbeitslos.

Soviel zum Thema 20 Euro ist zu wenig.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Siehe Leiharbeit schrieb:
> Leute, die meinen für private Schwarzarbeit Stundensätze wie ne Firma
> kassieren zu können sind realitätsfremd.

Ja, und?  Leute, die meinen, dass jemand überhaupt schwarz für sie
arbeiten würde, sind halt genauso realitätsfremd.  Warum sollte man
sich das antun?

Selbst, wenn ich sowas jemandem privat machen würde, würde ich das
nicht ohne Vertrag und sauber aufgeschriebene Aufgabenstellung
machen, ansonsten kann ich das Geld auch gleich durchs Klo spülen,
da es ein Fass ohne Boden wird.

Aber vielleicht hat unser Herr O. ja mittlerweile begriffen, dass die
Liste seiner Forderungen einfach in keinem Verhältnis zu seiner
angedachten Bezahlung steht -- und dies natürlich erst recht nicht im
Lichte dessen, dass er ja letztlich einen Geschäftsbetrieb damit
aufziehen will.  Was passiert denn, wenn das Finanzamt dann seinen
schwarz aufgezogenen Geschäftsbetrieb auffliegen lässt und er wegen
Steuerhinterziehung dran ist?  Dann werden plötzlich auch all 
diejenigen,
denen er seinerzeit schwarz Geld gegeben hat, ins Visier rücken, und
die dürfen dann noch für die paar Kröten Steuer nachzahlen oder sie
ihrer Arbeitsagentur zurückzahlen, da sie nachträglich gegen die Hartz-
IV-Bezüge aufgerechnet werden.

Wenn jemand sowas tun will, soll er die Leistung ordentlich bezahlen,
und dann kann derjenige, dem er sie bezahlt, das auch beim Finanzamt
als selbstständige Tätigkeit abrechnen.

Autor: Siehe Leiharbeit (Gast)
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Ok, dann werden wir mal konkret.

Das mit dem ganzen "Hosting für Freunde und Kumpels" ist nur die halbe 
Wahrheit. Das mit Privatserver ist auch nur die halbe Wahrheit.

Der Fragesteller kennt sch selbst mit Linux hinreichend gut aus, um den 
Server zumindest so hin zu bekommen, dass es grundsätzlich und 
grundlegend funktioniert.
Leider fehlt ihm das KnowHow, um den Server richtig abzusichern und zu 
härten. Außerdem fehlt ihm das KnowHow, vernünftige Config Files zu 
erstellen, die keine großen Sicherheitslöcher aufreißen (z.B. Open Relay 
Problematik, Absicherung von Apache/PHP über ordentliche Vhost 
Konfiguration)
Ihm fehlt außerdem das Know-How, um ein paar speziellere Sachen zu 
konfigurieren.
Ein Standard-LAMP Image installieren und bisschen anpassen, den anderen 
Kram installieren und die Standard-Configs etwas anpassen ist ja keine 
Kunst, und bringt auch eine grundlegende Funktion mit sich.
So ne Installation kann man aber hochtens im LAN betreiben, weil einem 
selbst ein 0815 Scriptkiddie so einen Server hacken kann.

Dieser erste Server, ja das wäre ein Privatserver gewesen.
Ziel des Ganzen wäre gewesen, sich von jemand der sich gut auskennt, für 
kleines Geld die grundlegende Infrastruktur machen zu lassen, und auch 
noch KnowHow dadurch zu erlangen.
Entweder, indem derjenige es gleich bem Machen erklärt.
Oder in dem nachher der Server kopiert und analysiert wird.

Und das Hosting für Kumpels wäre nur der technische Problelauf gewesen.

Das wirkliche Ziel: Kommerzielles Clanhosting.
Sogenanntes Clanhosting/Gildenhosting hat ne relativ gute Gewinnspanne.

Clanhosting/Gildenhosting heißt, Webhosting mit ordentlich Speicher und 
mit vorinstalliertem "CMS" + TS im Paket ready to use bereit zu stellen.

Außerdem normales Webhosting für eine ähnliche Zielgruppe:
Hauptsächlich junge Leute. Schüler+junge Erwachsene, Leute die technisch 
nicht so versiert sind und auf Geiz-ist-geil stehen.

Das Ganze sollte ohne hohe Anfangsinvestitionen aufgezogen werden.

Infrastruktur privat erstellen.
Und wenns läuft, als UG (Unternehmergestellschaft Haftungsbeschränkt) 
mit geringem Stammkapital (=geringes Haftungskapital) geschäftlich tätig 
zu werden.
Da keine kommerziellen Seiten, und auch keine ernsthaften Projekte 
gehostet werden sollten, wäre die Gefahr von Regressforderungen nicht so 
hoch gewesen.

Bei der anvisierten Zielgruppe ist es höchstens so, dass die ihr Geld 
zurück verlangen wenns nicht läuft und zum nächsten Hoster gehen.
In dem Bereich gehen die meißten sogar, ohne ihr Geld zurück zu 
verlangen.

Das weiß ich aus Erfahrung, habe so was ähnliches schonmal durchgezogen.
Damals noch als LTD und als Reseller. Allerdings war die Marge als 
Reseller viel geringer, da der eigentliche Betreiber das natürlich nicht 
umsonst gemacht hat.

Habe dann von Heute auf Morgen dicht gemacht, weil ich wegen der Sache 
kein Hartz4 beantragen konnte und ich mit der Firma weniger gehabt hätte 
als mit Hartz 4.

Die meißten Leute haben noch nichtmal ihre Monatsgebühr ernsthaft 
zurückverlangt. Und bei den wenigen anderen habe ich, sobald die das 
Wort "Anwalt" oder "Verbraucherschutzzentrale" in den Mund nahmen, 
einfach die Grundgebühr zurück erstattet und ruhe war.

Wollte das halt nochmal aufziehen, dieses mal aber so dass ich möglichst 
viel Kohle kassiere.
Privat alles vorbereiten, dann Gewerbe mit Existenzgründerzuschuss 
starten, nicht als einfacher Reseller tätig werden.


mfg.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Sollte man bei ComputerClubs sowas nicht "anschieben" können?

Autor: Holm Tiffe (holm)
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..wie auch immer. Auf die Art und Weise macht das keiner der mir 
bekannten Unix Admins und ich bin selber Einer.
Der Threadstarter kann da zusammenrechnen was er mag, im Allg. haben die 
Leute die er sucht ausreichend Arbeit (will sagen mehr als sie brauchen 
können) und sind satt wenn Sie nach Hause kommen. Wenn es da eine 
Familie gibt ist die mehr als 20 Euro/h wert. Den Leuten die sagen ok, 
ich mache das, den würde ich simpel meinen Server nicht anvertrauen :-)
Das es sich um ein öffentliches Angebot für Schwarzarbeit handelt, seht 
auf einem völlig anderen Blatt, ich hätte keine Lust mir da ans Bein 
pinkeln zu lassen.

Ergo bleibt nur noch der Spruch hier übrig: "sorry, keine Hände, keine 
Kekse.."

Ich mache sowas gewerblich, bei 20 Euro währen das 18 Euro Netto und 
davon ca. noch 50% an Einkommenssteuer weg bleiben 9 Euro/h. Davon muß 
ich dann noch Krankenversicherung, IHK, GEZ und wie die alle heißen die 
berechtigt sind für Nichts Geld einzusammeln bezahlen. Da kommen wir 
schon in die Größenordnung für die ich sagen würde, das ich die auch 
anlegen würde um eine Stunde zum Faulenzen oder Basteln zu haben..

Gruß,

Holm

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Siehe Leiharbeit schrieb:
> Wollte das halt nochmal aufziehen, dieses mal aber so dass ich möglichst
> viel Kohle kassiere.

Dann nutz doch deinen H4-Status, dir das nötige Wissen nun anzueignen
(kann ja auch durch Experiment sein, du hast ja Zeit, das Geschehen
ordentlich zu beobachten, um so Sicherheitslücken schnell zu
erkennen) und versuche danach, das aufzuziehen.

PHP und security sind übrigens zwei Begriffe, die sich nahezu
ausschließen.  Ich würde mir jedenfalls angesichts der vielen immer
wieder auftauchenden Sicherheitsprobleme mit PHP persönlich dreimal
überlegen, ob ich sowas in die Öffentlichkeit stelle (und ich habe
in meinem Leben schon mehr als nur einen Webserver konfiguriert, der
in der Öffentlichkeit zugänglich ist).

Ist halt die Frage, was du für dein zu erwartendes Geld tun willst.
Guck dir dieses Forum hier an, Andreas Schwarz hat sicher mehr als
nur einen Grund, die entsprechende Software komplett selbst
geschrieben zu haben.  Ich halte es nicht für einen Zufall, dass er
dabei nicht auf PHP gesetzt hat, und es liegt sicher nicht daran,
dass er diese Sprache nicht hätte beherrschen können.

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