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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Externe Spannungsquelle für Canon EOS 550D


Autor: recklax (Gast)
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Moin Moin! Ich wollte mir ein "Netzteil" für meine Kamera bauen da das 
original von canon um die 80 € kostet und ich denke, dass man das für 
weniger als 10 € selber zusammen setzen kann.

Der original Akku hat eine Spannung von 7,2 Volt, billige Ersatzakkus 
sogar 7,4 V. Deshalb dachte ich, dass ein 8 Volt Spannungsregler 
(irgendwas aus der 78xx reihe) in Kombination mit einer Diode wohl am 
besten wären. Was sagt ihr dazu?

Womit ich ein webig Probleme habe ist die Spannungsglättung... Ehrlich 
gesagt habe ich darauf immer eher verzichtet (denn es ging nie darum 
etwas zu betreiben, was so teuer ist :D ). Sollte ich einen kleinen 
Kondensator nach dem Wandler (zw. Kamera und Wandler) und einen größeren 
zw. wandler und stromquelle verwenden?! (Es wäre echt super, wenn ihr 
mir sagen könntet wie diese anzuschließen sind. zw. - und + oder in 
reihe?! Sry für mein unwissen)

Dann habe ich ein weiteres Problem nämlich weiß ich nicht, wofür die 3. 
Verbindung zw. akku und kamera verwendet wird, + und - is ja klar, aber 
die 3....

Im Idealfall könnte ich das doch dann einfach anschießen (mit dem 
Gehäuse vom Billig Akku) und es sollte laufen, oder?!

Gruß

Autor: Steffen N. (steno)
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Hallo recklax

schau mal unter:
http://www.sternhimmel-ueber-ulm.de/akku00.htm

Viele Grüße, Steffen

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Die Kamera sollte doch über einen Anschluss für ein Netzteil verfügen, 
was interessiert Dich dann der Akku und dessen Spannungen? Sieh Dir die 
Spezifkationen des ACK-E8 von Canon an, nur die sind relevant.

Die "Sternenhimmel"-Schaltung ist aufgrund der Verwendung eines 
Linearreglers nicht empfehlenswert, die Spannungsdifferenz wird hier 
unnötig verheizt.

Autor: recklax (Gast)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> Die Kamera sollte doch über einen Anschluss für ein Netzteil verfügen

Leider nicht! Man muss die Kamera wie in der Sternhimmelschaltung 
mittels Batteriedummy betreiben, hier der Link zum "original" Canon 
Netzteil:
http://www.amazon.de/Canon-4517B003AA-ACK-E8/dp/B0...

Im Endeffekt muss ich das wohl auch so regel...

Ist es nicht im Prinzip möglich, dass ich einfach solch ein Netzteil 
verwende:
http://www.shoppingfever.de/product_info.php?produ...
und die Spannung auf 7,5V einstelle und nur den Batteriedummy selber 
baue?!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Oh, da ist Canon ja wirklich fortschrittlich. Und die wollen Marktführer 
sein?

Meine DSLR (vom Nicht-Marktführer Pentax) hat eine Netzteilbuchse.

Gut, zurück zum Thema. Die Lösung aus Akkudummy und Netzteil scheint 
also der hier erforderliche Weg zu sein, nur um Himmels Willen nicht 
mit so einem Sondermüll wie dem von Dir verlinkten "Netzteil".

Einerseits hat die Kamera eine nicht zu unterschätzende Stromaufnahme 
(rechne mit 2 bis 3 A kurzzeitiger Belastung), andererseits sollte die 
Spannung auch tatsächlich stabilisiert sein.
Da ist die "Sternenhimmel"-Variante trotz des miesen Wirkungsgrades zu 
bevorzugen.

Es gibt auch ernstgemeinte einstellbare Schaltnetzteile, wie z.B. das 
hier:

http://www.reichelt.de/?ARTICLE=87341

Das sollte auch ausreichend dimensioniert sein.

Autor: recklax (Gast)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> nur um Himmels Willen nicht
> mit so einem Sondermüll wie dem von Dir verlinkten "Netzteil".

:D:D

tschuldigung;)
im prinzip könnte ich ja auch ein Festspannungsnetzteio benutzen...
was haltet ihr denn von diesen hier:
http://www.conrad.de/ce/de/product/511179/Dehner-S...
http://www.conrad.de/ce/de/product/512721/DEHNER-S...
Nochmal zu der Spannungsdifferenz: Das sind zwar nur 0.1V aber muss ich 
da noch was machen? nen kleinen Widerstand dazwischen setzen?

Wenn ich meinen Dummy Akku änlich wie den bei Sternhimmel mit 
Kondensatoren ausstatte habe ich ja auch noch einen kleinen 
Spitzenstrom-Puffer...

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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>Oh, da ist Canon ja wirklich fortschrittlich. Und die wollen Marktführer
>sein?

Also meine Canon (EOS 40D) hat einen Netzteil-Eingang. Es kommt halt 
immer darauf an, welches Modell man sich zulegt...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> was haltet ihr denn von diesen hier:
> 
http://www.conrad.de/ce/de/product/511179/Dehner-S...

Das geht, es liefert bis zu 2400 mA.

> 
http://www.conrad.de/ce/de/product/512721/DEHNER-S...

Das ist unterdimensioniert, es liefert maximal 1000 mA.

> Nochmal zu der Spannungsdifferenz: Das sind zwar nur 0.1V aber muss ich
> da noch was machen? nen kleinen Widerstand dazwischen setzen?

Es sind ja eigentlich 0.3 V, denn die eigentliche Akkuspannung 
beträgt 7.2 V.
Anstelle eines Widerstandes solltest Du eine geeignete Schottkydiode in 
Serienschaltung verwenden.

> Wenn ich meinen Dummy Akku änlich wie den bei Sternhimmel mit
> Kondensatoren ausstatte habe ich ja auch noch einen kleinen
> Spitzenstrom-Puffer...

Für ein paar µs bis ms. Weißt Du genau, wie lange die Kamera beim 
Auslösen viel Strom benötigt?
Mit den Kondensatoren kannst Du kein unterdimensioniertes Netzteil 
kompensieren.

Autor: recklax (Gast)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> Für ein paar µs bis ms. Weißt Du genau, wie lange die Kamera beim
> Auslösen viel Strom benötigt?
> Mit den Kondensatoren kannst Du kein unterdimensioniertes Netzteil
> kompensieren.

Ich überschätze leider die Wirkung von Kondensatoren immer, hätte ich 
mal n wenig gerechnet hätt ich das warscheinlich selbst merken müssen...

Rufus t. Firefly schrieb:
> Anstelle eines Widerstandes solltest Du eine geeignete Schottkydiode in
> Serienschaltung verwenden.

Drückt eine Schottkydiode die Spannung auch um ca. 0.7V nach unten? Ich 
hab grade etwas gelesen, dass die reduzierende Wirkung erst einsetzt, 
wenn die Diode unter Last steht.
Ist dies bei "normalen" Dioden auch so? Wenn ich die Spannung sowieso 
nur um 0.7 V drücken kann, kann ich doch eigentlich besser ein 8V 
Netzteil nehmen.

Es wäre schön, wenn es einfach 7.2 V Netzteile zu einem erschwinglichen 
Preis gäbe oder die Kamera auch noch mit 7V arbeiten würde (ich denke, 
dass ich das morgen einfach mal testen werde)

Autor: Peter Diener (pdiener) Benutzerseite
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Ich glaube nicht, dass die Spannung so genau stimmen muss, ein 7,2 Volt 
LiIon-Akku ist mit 6,6 Volt leer und hat in vollgeladenem Zustand 8,4 
Volt.

Das natürlich ohne Gewähr, wenn die Kamera danach kaputt ist, übernehm 
ich natürlich keine Verantwortung.

Grüße,

Peter

Autor: recklax (Gast)
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Naja, ich mir gestern erstmal einen billig Akku für 6€ gekauft. Wenn der 
da ist, werde ich mit einem regelbaren Netzteil mal testen, ob die 
Kamera auch noch mit 7V läuft!

Autor: janko (Gast)
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Hallo recklax!

Hast du eine Lösung gefunden?

Ich hab gerade im Fotoladen nach derselben Lösung gesucht und mir wurde 
mitgeteilt, dass man neben dem Netztteil (80 Euro) noch den 
Batteriegriff (160 Euro) braucht, damit das läuft!

Hätte ich das vorher gewusst hätte ich eine andere Kamera gekauft:(

Also, falls du eine funktionierende Lösung gefunden hast:
Bitte sag mir wie?
Oder noch besser kannst du mir auch so ein Ding zusammenbasteln?

Autor: Tek (Gast)
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Wieso betreibt Ihr eigentlich diesen Aufwand mit dem Netzteil?
Wieso nehmt Ihr nicht einfach den mitgelieferten Akku und ladet ihn 
gelegentlich?
Welche Fotos sollen mit der Netzteil-Lösung gemacht werden, die ja immer 
eine Steckdose in erreichbarer Nähe heben muß?

Autor: Alex22 (Gast)
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>Wieso betreibt Ihr eigentlich diesen Aufwand mit dem Netzteil?

Meine alte Kamera stand beispielsweise mal etwa 1 Jahr lang auf einem 
Stativ und hat automatisiert den Baufortschritt auf einer Baustelle 
fotografiert. Da hätte ich es als sehr nervig empfunden "dauernd" den 
Akku zu wechseln. Netzbetrieb ist da wesentlich angenehmer...

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