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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Macht eure Arbeit Sinn?


Autor: herbert (Gast)
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Mach eure Arbeit Sinn?

Vielfach kann einem die Arbeit ja Spaß machen. Die Frage ist aber: macht 
die eigene Arbeit auch Sinn?

Wenn man z.B. in der Automobilindustrie arbeitet, sorgt man dafür, dass 
die Autos auf irgendeine Art bequemer werden.

Autos gibt es aber schon ewig und mir stellt sich die Frage, ob das 
ewige Verbessern dieses Gebrauchsartikels für die Gesellschaft wirklich 
Sinn macht.

Autor: Peter (Gast)
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Arbeite im Bereich Elektromobilität, ich glaube das das halbwegs Sinne 
macht für die Gesellschaft.
Selbst mehr Bequemlichkeit kann Sinn machen, solange du dein Geld damit 
verdienst und so die Wirtschaft ankurbelst.

Kann ja nicht jeder Arzt, Krankenschwester oder Entwicklungshelfer in 
einem Land der Dritten Welt sein.

Hauptsache es macht für dich einen Sinn.

Guten Morgen, auf geht's !

Autor: Karl (Gast)
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Solar-Wechselrichter: Ja, macht Sinn...

Autor: X- Rocka (x-rocka)
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Ich habe Messgeräte (mit-)entwickelt, die zur Akustik- und 
Schwingungsanalyse in der Automobilindustrie verwendet werden.

Anwendungsbeispiel:
- Klangoptimierung Türschließen
- neue Harley Motoren so knatterig und laut machen wie die alten.

noch Fragen? :)

Gab natürlich meistens sinnvolle Anwendungen, aber ich bin auch nicht so 
ein Auto-Fan.

Autor: Dennis (Gast)
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Karl schrieb:
> Solar-Wechselrichter

:-) ich auch. Macht definitiv Sinn

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Arbeitsplatzverlagerung in Schwellenlaender.

Oehh...

Autor: UnSinn (Gast)
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herbert schrieb:
> Vielfach kann einem die Arbeit ja Spaß machen. Die Frage ist aber: macht
> die eigene Arbeit auch Sinn?

Für den Fall, daß es doch kein Troll-Versuch ist: Denk' besser nicht 
über diese Art von Fragen nach !

Oder wie ein ehemaliger Professor, heute Vorstandsmitglied bei einem 
deutschen Halbleiterhersteller, zu sagen pflegte: Sinnvoll ist alles, 
was Geld bringt.

Autor: Ersti (Gast)
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Gute Frage :). Ich denke es wird keiner, der mit seinem Job zufrieden 
ist, sagen, dass die Arbeit keinen Sinn macht. Die Frage ist immer nur 
für wen. Für Dich macht sie Sinn weil Du damit dein Geld verdienst. Wenn 
Du Arbeitsplätze verlagerst (siehe vorheriger Post) dann macht die 
Arbeit Sinn für die Firma, vielleicht nicht für das Land.
Ich mache derzeit Papierkram weil sich das Finanzamt das so ausgedacht 
hat. IMHO macht es keinen Sinn wegen ein paar Cent so einen Aufwand zu 
betrieben. Aber was solls, muss gemacht werden. Ich freue mich mehr auf 
die kreative Zeit, die dann hoffentlich bald kommt :).

Autor: Paul (Gast)
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Ist doch eine Frage der Lebenseinstellung. Ein Philosoph, Schöngeist 
oder auch Künstler empfindet unsere Arbeit als sinnlos. Vielleicht hat 
er auch Recht. Während er in der Bretagne liegend Rotwein schlürfend 
über die Welt nachdenkt oder ein Buch schreibt/ Bild malt, sitzen wir im 
Büro, um das Licht noch heller, das Auto µs schneller beschleunigend 
machen oder an Word eine weitere selten genutzte Funktion anbauen. 
Frage: Wer lebt länger oder hat die bessere Lebensqualität? Geld spielt 
ab einem bestimmten Grundbedarf erfüllenden Betrag keine Rolle mehr. Nur 
das zählt.

Autor: der mechatroniker (Gast)
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Pragmatische Antwort: wenn wir damit Geld verdienen, heißt es doch, dass 
die Arbeit, wenn auch vielleicht nicht für die gesamte Gesellschaft, 
doch zumindest für irgendwen soviel Sinn macht, dass er sogar Geld dafür 
zahlt.

Autor: Roland (Gast)
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Für mich macht Arbeit nur dann Sinn wenn diese Spass macht und genug 
Geld zum Leben beiträgt.

Autor: Deutscher (Gast)
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>Mach eure Arbeit Sinn?

Nein. Ein Sinn wird nicht gemacht. Ein Sinn ergibt sich.
Darin besteht der Unterschied, der ebenfalls nicht gemacht wird.

Autor: Klaus2 (Gast)
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Automobiler Luxus. Macht keinen Sinn. Aber sehr viel Spaß, vor allem am 
Wochenende.

Klaus.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Florian *.* schrieb:
> Arbeitsplatzverlagerung in Schwellenlaender.
>
> Oehh...

Macht durchaus Sinn.
Für den Arbeitgeber, der spart, und für die Leute in den 
Schwellenländern.

Man kann es halt nicht allen recht machen :-)

Autor: herbert (Gast)
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>Oder wie ein ehemaliger Professor, heute Vorstandsmitglied bei einem
>deutschen Halbleiterhersteller, zu sagen pflegte: Sinnvoll ist alles,
>was Geld bringt.

Dem möchte ich vehement widersprechen.

Meine These ist folgende:

Unser Gesellschaftssystem steckt in einer Krise. Und zwar in einer 
unlösbaren. Die einzige Möglichkeit der Krise zu entkommen, ist eine 
völlige Veränderung der bisherigen Entwicklungsziele. Bis jetzt wagt es 
keiner und es hat keiner die Phantasie hier eine Lösungsmöglichkeit  zu 
formulieren.

Die Produktivitätssteigerungen der letzten Jahrzehnte haben für uns 
Ingenieure keine Erleichterung in Form von mehr Freizeit gebracht, 
sondern in Form von Arbeitslosigkeit für die Einen und in Form von 
Überlastung für die Anderen.

Ich möchte den Sinn an der Arbeit an dem Maß festmachen, in wie weit es 
den Menschen mehr Freizeit, mehr Zufriedenheit und mehr Wohlstand 
bringt.

In Deutschland haben wir das Problem der Überalterung der Gesellschaft, 
der daraus folgenden Rente mit 67 und der sich damit zwingend ergebenden 
Altersarmut. Riesterrente als Altersicherung und ähnliche Vorsorge sind 
reine Augenwischerei der Politik, die sich real für die größten Teile 
der Bevölkerung nicht umsetzten lassen.

Wir haben die noch verdeckt lauernde Finanzkrise ( von der schon viele 
meinen sie sei vorbei, dabei ist es nur logisch, dass die hunderte von 
Millarden Euro nicht einfach ohne irgendeine massiver Rückwirkung zu 
haben beglichen werden konnten ). Wer glaubt, die "größte Krise seit dem 
ersten Weltkrieg" ließe sich mit ein wenig Kurzarbeit und Finanzspritzen 
der Staaten aus der Welt schaffen, ist naiv.

Deshalb sage ich: Es müssen grundsätzlich andere Lösungsmöglichkeiten 
für unsere Gesellschaft gefunden werden.

Ich schlage dazu folgendes vor: Die Bildung einer autonom 
funktionierenden Kommune.
Ich weiß, Kommunenansätze gab es schon viele und Sie haben immer den 
Anspruch von etwas öko-mäßigen.

Ich stelle mir aber etwas anderes vor:

Ein autonom funktionierendes Technikdorf.

z.B.
- es werden energieautarke Gebäude errichtet.
- die Lebensmittel werden selbst produziert und zwar mit Hilfe von 
Technologie: Landwirtschaftroboter

Die Kommune befasst sich in Ihrer Arbeitszeit mit der Weiterentwicklung 
der Technlogien für die Selbstversorgung.
Die Ergebnisse der Produktivitätssteigerungen sollen der Kommune selbst 
zugute kommen und nicht irgendwelchen Banken oder sonstigen 
Kapitalgebern.

Autor: Student (Gast)
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@Herbert:

> - die Lebensmittel werden selbst produziert und
> zwar mit Hilfe von Technologie: Landwirtschaftroboter

Und dann fällt die Ernte aus und alle verhungern?
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/erntebilanz102.html


Im Prinzip nen netter Vorschlag wird sich in Großstädten aber nicht 
wirklich umsetzen lassen.
Auf dem Lande evtl. machbar - aber wer soll das da dann bezahlen?
So nen Energieautarkes Gebäude und Landwirtschaftsroboter sind ja nu 
nicht gerade billig... und jetzt komm mir nicht mit selberbauen da muss 
man auch fast alles zukaufen oder wachsen Roboter und 
Niedrigenergiehäuser neuerdings auf Bäumen? ;-)


<sing>*Wer hat soviel Pinke Pinke - wer hat soviel Geld?*</sing>

;-)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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herbert schrieb:

>sondern in Form von Arbeitslosigkeit für die Einen und in
>Form von Überlastung für die Anderen.

Richtig. Zum Threadthema: Monatelang Bewerbungen schreiben als 
Arbeitsloser ist sowas von völlig sinnfrei, das kann sich ein 
Normalbürger gar nicht vorstellen. Geld verdient man damit auch nicht.

Es gab in den 1980-er Jahren mal Denkansätze, daß es uns heute so gut 
gehen würde, daß man nur noch 20 Stunden in der Woche arbeitet. Aber die 
haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Der Gewinn wandert in eine 
ganz andere Richtung.

>Ein autonom funktionierendes Technikdorf.

Es gab in TV-Dokumentationen bereits Dörfer in Deutschland, die z.B. mit 
Biogasanlagen ihren eigenen Strom und Wärme erzeugen. Und deren Bilanzen 
sind gigantisch positiv.

>Die Ergebnisse der Produktivitätssteigerungen sollen der
>Kommune selbst zugute kommen und nicht irgendwelchen Banken
>oder sonstigen Kapitalgebern.

Eben. Genau das ist der springende Punkt.

Autor: herbert (Gast)
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>Richtig. Zum Threadthema: Monatelang Bewerbungen schreiben als
>Arbeitsloser ist sowas von völlig sinnfrei, das kann sich ein
>Normalbürger gar nicht vorstellen. Geld verdient man damit auch nicht.

Das Denke ich auch. Gerade deshalb wäre so ein Technik-Kommunendorf 
sinnvoll. Dort werden neue, sinnvolle Technologien entwickelt.

Man könnte die arbeitslosen Ingenieure für ein paar Wochen einladen. Der 
Austausch wird mit Sicherheit hoch motivierend für die Ingenieure: Sie 
können neue technologische Verfahren kennen lernen und sich durch 
Schulungen in er Technikkommune auf den neuesten Stand bringen.
Umgekehrt profitiert die Kommune vom Wissen der Ingenieure, vor allen 
dem Wissen der Älteren, was ja in der Wirtschaft so sehr missachtet 
wird.

Die Lebenhaltungskosten während des Aufenthalts werden gering sein.

Ich stelle mir vor, z.B. ein verlassenes Gebäude in Brandenburg zu 
kaufen und mit Hilfe der Leute umzubauen.

Autor: Paul (Gast)
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>Nein. Ein Sinn wird nicht gemacht. Ein Sinn ergibt sich.

Außer bei Hans Werner (Un)Sinn ;-)

>In Deutschland haben wir das Problem der Überalterung der Gesellschaft,
>der daraus folgenden Rente mit 67 und der sich damit zwingend ergebenden
>Altersarmut. Riesterrente als Altersicherung und ähnliche Vorsorge sind
>reine Augenwischerei der Politik, die sich real für die größten Teile
>der Bevölkerung nicht umsetzten lassen.

Das Problem gibt es nicht. Wie auch, sind die älteren Generationen doch 
kriegsdezimiert. Die Wahrheit ist, daß zu wenige in das gesetzliche 
Rentensystem einzahlen. Gründe:

- keine Arbeit (Arbeitslosigkeit)
- prekäre Arbeit (Sklaventreiber)
- niedrige Löhne und Gehälter
- Ausnahmen für Beamte, die jedoch aus diesem Topf die Pensionen 
bekommen

Die private Vorsorgepropaganda soll nur den Versicherungen neue Kunden 
bringen und von den o. g. Gründen, die in schwacher Politik,  Lobbyismus 
und Raubtierkapitalismus ihre Ursachen haben, ablenken.

Autor: Wilhelm (Gast)
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Paul schrieb:

>Die private Vorsorgepropaganda soll nur den Versicherungen neue
>Kunden bringen

Die Vorteile von Riesterversicherungen & Co. wurden bereits auch in 
TV-Dokus in den letzten 2 Jahren ausreichend ausgeschlachtet. Mitsamt 
den Lobbyisten. Na ja, das muß jeder selbst wissen, was er da macht.

> - keine Arbeit (Arbeitslosigkeit)
> - prekäre Arbeit (Sklaventreiber)
> - niedrige Löhne und Gehälter

Diese Dinge bringen auf jeden Fall keinen Pfifferling in die 
Sozialversicherungen.

Autor: Zukunft (Gast)
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Arbeit macht Sinn wenn man Geld verdient ?

Wir arbeiten hauptsächlich um Geld zu verdienen ?

x Leute erstellen in x Firmen ähnliche, gleiche Produkte
weil jemand, auch sie selbst, damit Geld verdient ?

Wir machen neue Produkte die gut sind aber nicht so lange
halten, damit wir und andere damit schneller immer neues Geld verdienen 
?

Ich denke der Sinn der Arbeit besteht heute leider in dieser 
Gesellschaft
nur um Profit zu erringen. Sonst würden nicht so viele Dinge
doppelt und dreifach entwickelt werden, Produktlebenszeiten absichtlich 
verkürzt werden, etc.

Autor: herbert (Gast)
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>Jetzt bin ich in der Automatisierungstechnik/Entwicklung in der
>Industrielogistik tätig und automatisiere u.a. Kommissionieranlagen bzw

Dieser Job hört sich interessant an und die Arbeit klingt sinnvoll.
Du entwickelst sinvolle Technik, die der Menschheit Arbeit erspart und 
die Produktivität erhöht. Das ist genau nach meinem Geschmack: Technik 
entwickeln, die mehr Freizeit ermöglicht. Hast Du viel Urlaub?

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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nee, ein paar andere haben dafür jetzt umso mehr :-)

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Ja, ich erachte unsere Arbeit hier durchaus auch für sinnvoll.

Zum einen helfen unsere Entwicklungen bei der Optimierung chemischer 
Prozessstraßen weiter - dadurch entsteht z.B. deutlich weniger 
Sondermüll bzw. wird weniger Energie benötigt.

Zum anderen haben wir uns mittlerweile soweit freigeschwommen, dass wir 
es uns leisten können, nur Projekte anzunehmen, die wir auch für 
sinnvoll erachten (und deren Entwicklung natürlich Freude macht :-)

Und drittens hab ich auch schon Sachen entwickelt, die sich für mich 
nicht wirklich gelohnt haben, die ich aber interessant fand und mit 
denen ich anderen Menschen wirklich helfen konnte, weil ich keine 
Ingenieurstundensätze abgerechnet habe. Das ist vom Gefühl her natürlich 
das Schönste. Aber das geht leider nicht immer, da auch wir von 
irgendetwas leben müssen.

Irgendwelchen Blödsinn, den eigentlich niemand benötigt, werden wir hier 
jedenfalls nicht entwickelen.

Chris D.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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herbert schrieb:
> Mach eure Arbeit Sinn?

Nur oberflächlich betrachtet.
für den Einen mehr für den Anderen weniger.
dem universum ist egal was wir hier spielen.
dem Behinderte der den Liftwelchen ich montiere nutzt erleichtert sie 
sein fortkommen, und wer etwas damit transportiert freut sich sicher 
auch das es ihn gibt. ob das allei schon ausreicht um "Sinn zu machen" 
bezweifle ich immer mehr, betrachte ich doch das ganze Leben an sich als 
relativ unsinnige Spielart des Seienden

> Vielfach kann einem die Arbeit ja Spaß machen.

Sicher wie jedes andere Spiel auch solange man es nicht ernst nimmt.

> Die Frage ist aber: macht die eigene Arbeit auch Sinn?

Definiere: "Sinn machen"



> Wenn man z.B. in der Automobilindustrie arbeitet, sorgt man dafür, dass
> die Autos auf irgendeine Art bequemer werden.

Ja.

> Autos gibt es aber schon ewig und mir stellt sich die Frage, ob das
> ewige Verbessern dieses Gebrauchsartikels für die Gesellschaft wirklich
> Sinn macht.

Definiere "Sinn machen für die Gesellschaft"

Namaste

Autor: herbert (Gast)
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>Definiere: "Sinn machen"

Je nach philosophischer Denkrichtung gibt es keinen absoluten Sinn.

Wir wollen hier aber etwas erdverbundener sein und den Sinn eher 
praktisch definieren.

Wenn es um das Aufbauen philosophisch mathematisch korrekter 
Denkstrukturen geht, setze ich mal das folgende Axiom in den Raum:

=== das Überleben mach Sinn ====

Ausgehend von diesem Axiom lassen sich viele andere sinnvolle Dinge 
daraus ableiten. Also was macht Sinn:

- das Überleben der Menschheit
- das Überleben des Einzelnen
- die Bekämpfung von Krankheit
- die Bekämpfung von Hunger

daraus folgend

- Schonung der Umwelt
- Schonung der Resourcen
- Verbesserung der Lebensbedingungen

daraus wiederum folgend
- Erleichterung des Alltags für den Einzelnen
- mehr Freizeit
- mehr soziale Bindungen

Jede Tätigkeit macht also Sinn, die die oben angegebenen Dinge 
verbessert.
Ich hoffe, damit ist die Sinnhaftigkeit einigermaßen definiert.

Autor: Paul (Gast)
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Chris D schrieb:

>Ja, ich erachte unsere Arbeit hier durchaus auch für sinnvoll.

>Zum einen helfen unsere Entwicklungen bei der Optimierung chemischer
>Prozessstraßen weiter - dadurch entsteht z.B. deutlich weniger
>Sondermüll bzw. wird weniger Energie benötigt.

Du wendest Sinn auf die uns vorgelebten erstrebenswerten Modelle (z. B. 
Steigerung der Produktivität) an. Ein Schöngeist sieht es aber globaler.

herbert schrieb:

>- das Überleben der Menschheit

Wäre eher gegeben, würden wir noch in den Ritterrüstungen stecken und 
nicht mit Hightech-Waffen durch die Gegend laufen.

>- das Überleben des Einzelnen
>- die Bekämpfung von Krankheit

Welche Krankheiten sind hingegen durch die "Zivilisation" (Mobbing, 
Streß, Luftverschmutzung, Zuschlagstoffe in der Nahrung) erst 
entstanden. Das sollte man mal gegenrechnen.

>- die Bekämpfung von Hunger

Es entsteht durch egoistische imperialistische Vorgehensweisen 
(Sklaverei, Kolonialmachtbestreben)  mehr Hunger, als es durch das 
Angebot an Nahrung erklärbar ist. Beispiel: Vernichtung der Butterberge 
in den 80ern, anstatt das kostenlos in die 3. Welt zu schaffen. Frage: 
Wieso gibt es überhaupt die 3. Welt -> Unterdrückung, Ausbeutung.

>daraus folgend

>- Schonung der Umwelt

Ich verpeste erst die Umwelt, weil ich ein super duper Reiniger in der 
chemischen Industrie entwickle, nach 30 Jahren macht die Arbeit in der 
chemischen Industrie "Sinn", weil man feststellt, daß die gute alte 
Seife besser war und umweltschondender (Henkel General mit nat. Seife 
schnitt besser ab, als alle anderen Neuentwicklungen).

>- Schonung der Resourcen

Ich baue erst riesige Autos, Prestigeobjekte und veranlasse sinnlose 
Aktionen (Schiene vs. Straße) und sehe Sinn in meiner Arbeit, weil der 
60t-LKW endlich alle Probleme verbessern könne, währenddessen man 
elektrisch 4000t-Züge problemlos auf der Schiene bewegen kann? Warum 
fährt man sinnlos Waren durch ganz Europa (Reimport) nur weil durch 
politische Machenschaften etwas Geld eingespart werden kann?
Der PC braucht 5 Kerne, nur weil das Spiel etwas mehr Details hat? Dafür 
wird der "Alt"-PC nach 2 Jahren auf die Kippe gefahren?

- Verbesserung der Lebensbedingungen

Was ist Glück? Sind heutige Leute unbedingt glücklicher? Steigen nicht 
auch die Ansprüche mit den Angeboten, der Erfüllungslevel bleibt jedoch?

In dieser Weise geht ein nichttechnisch Interessierter (Philosoph, 
Künstler, Schöngeist) an die Sache.

So sinnvoll ist dann unsere Arbeit nicht mehr.

Autor: otto (Gast)
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>Macht eure Arbeit Sinn?

Da ist doch schon die Frage falsch!

Arbeit kann keinen Sinn MACHEN.

Arbeit kann sinnvoll sein.
Arbeit kann sinnlos sein.

Gruß otto

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Paul schrieb:
> Chris D schrieb:
>
>>Ja, ich erachte unsere Arbeit hier durchaus auch für sinnvoll.
>
>>Zum einen helfen unsere Entwicklungen bei der Optimierung chemischer
>>Prozessstraßen weiter - dadurch entsteht z.B. deutlich weniger
>>Sondermüll bzw. wird weniger Energie benötigt.
>
> Du wendest Sinn auf die uns vorgelebten erstrebenswerten Modelle (z. B.
> Steigerung der Produktivität) an. Ein Schöngeist sieht es aber globaler.

Einsparung von Ressourcen und Umweltschutz sehe ich durchaus als global 
an.

> Welche Krankheiten sind hingegen durch die "Zivilisation" (Mobbing,
> Streß, Luftverschmutzung, Zuschlagstoffe in der Nahrung) erst
> entstanden. Das sollte man mal gegenrechnen.

Selbst dann bleibt ein deutliches Plus.

>>- die Bekämpfung von Hunger
>
> Es entsteht durch egoistische imperialistische Vorgehensweisen
> (Sklaverei, Kolonialmachtbestreben)  mehr Hunger, als es durch das
> Angebot an Nahrung erklärbar ist. Beispiel: Vernichtung der Butterberge
> in den 80ern, anstatt das kostenlos in die 3. Welt zu schaffen.

Mittlerweile wird das ständige Verschiffen von Nahrung selbst von 
Entwicklungshelfern sehr kritisch gesehen. Das führt erst recht dazu, 
die Menschen abhängig zu machen.

> Frage:
> Wieso gibt es überhaupt die 3. Welt -> Unterdrückung, Ausbeutung.

Da bin ich mir nicht sicher. Armut gibt es z.B. in weiten Teilen Afrikas 
auch ganz ohne Ausbeutung (damals wie heute). Oftmals sind einfach die 
Umweltbedingungen schlechter als woanders. Und es ist durchaus auch eine 
Mentalitätsfrage.

> - Verbesserung der Lebensbedingungen
>
> Was ist Glück? Sind heutige Leute unbedingt glücklicher? Steigen nicht
> auch die Ansprüche mit den Angeboten, der Erfüllungslevel bleibt jedoch?

Er sprach von der Verbesserung der Lebensbedingungen, nicht von Glück.
Glück ist in der Tat schwierig zu fassen.

> In dieser Weise geht ein nichttechnisch Interessierter (Philosoph,
> Künstler, Schöngeist) an die Sache.
>
> So sinnvoll ist dann unsere Arbeit nicht mehr.

Doch, ist sie durchaus - gerade wenn man es so sieht wie Du.

Chris D.

Autor: Thomas B. (detritus)
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otto schrieb:
>>Macht eure Arbeit Sinn?
>
> Da ist doch schon die Frage falsch!
>
> Arbeit kann keinen Sinn MACHEN.
>
> Arbeit kann sinnvoll sein.
> Arbeit kann sinnlos sein.
>
> Gruß otto

Sprache ist lebendig. Deal with it.

Autor: herbert (Gast)
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Paul, Du bist zu pessimistisch. Es gilt ja die Situation zu verbessern. 
Ohne Technik geht es heute und in Zukunft nicht mehr.

Paul schrieb:
>>- Schonung der Resourcen
>Ich baue erst riesige Autos, Prestigeobjekte und veranlasse sinnlose
>Aktionen (Schiene vs. Straße) und sehe Sinn in meiner Arbeit ....

Bitte versuche Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen, anstatt die 
Ist-Situation zu bedauern.

Autor: otto (Gast)
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>
> Sprache ist lebendig. Deal with it.
>

Das hat mit lebendiger Sprache nichts zu tun sondern allenfalls damit, 
dass die moderne Horde Menschen geschlossen glaubt, durch Nachblubbern 
von Spechblasen scheinbarer Führungskräfte und Werbestrategen, 
intelligenter zu wirken.

Gruß
otto

Autor: Paul (Gast)
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>Einsparung von Ressourcen und Umweltschutz sehe ich durchaus als global
>an.

Was derzeit getan wird, ist die Folge unseres Tuns zu verbessern. Wie 
wäre es die Ursachen zu bekämpfen?

>Paul, Du bist zu pessimistisch. Es gilt ja die Situation zu verbessern.
>Ohne Technik geht es heute und in Zukunft nicht mehr.

DIe Frage ist, in welcher Geschwindigkeit muß sich Technik 
weiterentwickeln. Welche Produkte bringen überhaupt einen Nutzen und 
dienen nicht nur der Argumentation: "Das machen wir, damit die 
Konkurrenz uns nicht überholt"

>Bitte versuche Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen, anstatt die
>Ist-Situation zu bedauern.

Welche Transportleistung ist überhaupt wirklich notwendig? Danach: 
Ausbau des Schienennetzes, Besteuerung des Flugtreibstoffes zu gleichen 
Konditionen wie bei anderen Verkehrsträgern. Rückübertragung des 
Postverkehres vom Flugzeug auf die Eisenbahn. Verbot von 
Reimportgeschäften. Verbot des "Herankarrens" von Nahrungsmitteln, die 
auch hier angebaut werden (Deutsche Schweine werde nach Frankreich 
geschafft, dort geschlachtet und kommen dann nach Dtl. zurück, weil der 
Schlachter dort billiger ist - das ist vermeidbarer Unsinn und 
Tierquälerei). Nutzung der mit Prämien geförderten brachliegenden 
Felder, dafür Verzicht auf Superzüchtungen und Chemie beim Anbau um 
höhere Erträge pro ha einzufahren.

>Er sprach von der Verbesserung der Lebensbedingungen, nicht von Glück.
>Glück ist in der Tat schwierig zu fassen.

Wer hat die bessere Lebensbedingung? Der, der im eiskalt designten 
Glashochshaus in Frankfurt wohnt, allein ist, viel Geld verdient, dafür 
10-h-Tage in der kilmatisierten Hütte Verträge an den Mann bringen muß, 
obwohl ihn das gar nicht interessiert. Oder aber der Künstler, der im 
alten Steinhaus in der Bretagne lebt, nach 6 h Arbeit abends mit 
Freunden und Wein auf der alten Holzbank sitzt und den Sonnenuntergang 
genießen kann? Dieser Mann braucht weder PC, noch Blackberry, kein 
riesiges Auto und die Aktien sind ihm auch egal. Er sieht darin keinen 
Sinn.

Mir geht es darum, daß man die Sinnhaftigkeit durchaus unter völlig 
anderen Prämissen sehen kann. Wir als Leute, die einen technischen 
Studiengang gewählt haben und 4 bzw. 5 Jahre auf Technik und Wirtschaft 
getrimmt worden sind, überschauen vielleicht den anderen Blickwinkel 
nicht, den ein Philosophie oder Kunststudent 5 Jahre bekommen hat.

Autor: Deutscher (Gast)
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>Sprache ist lebendig. Deal with it.

Nichts desto kotz ist es keine Lösung die dt. Sprache als falsche 
Übersetzung des Englisch zu verwenden.
Aber natürlich ist man viel wichtiger, wenn man mit denglischen 
Worthülsen glänzen kann. Solche Leute gehören weckgekähnzelt.

Autor: Niemand (Gast)
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Ist zwar ein wenig offtopic, aber für Leute, die das Sinn machen 
vehement ablehnen hier mal eine Gegendarstellung zu Sicks aufgestellter 
These:

http://www.iaas.uni-bremen.de/sprachblog/2007/10/0...

Autor: herbert (Gast)
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Der wichtigste Satz befindet sich wohl am Ende des Artikels, oder?:

>Ob vierzig bis fünfzig Jahre und die Autorität von Dichtern und Denkern 
>ausreichen, um Sinn machen als Teil der deutschen Sprache zu akzeptieren, >muss 
jeder für sich entscheiden.

Autor: Daniel R. (daniel_r)
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Mein Professor im Fach Halbleiterbauelemente sagte einmal sinngemäß:

"Effizientere Solarzellen zu entwickeln wäre ja was Sinnvolles. Ich 
beschäftige mich aber damit, wie man CMOS schneller und kleiner bekommt. 
Letztendlich landet das ganze Zeug früher oder später sowieso in einer 
Playsation xy und fördert damit die Dummheit junger Leute... Zum Glück 
werden auch noch ein paar sinnvolle Dinge damit angestellt...."

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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@Paul und @Herbert
Definiert doch mal "Sinn machen".
Wann macht überhaupt etwas "Sinn"?

Autor: thisamplifirisloud (Gast)
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Ja.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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@
Im Kern stimme ich mit dir völlig überein, auch deine obigen Artikel 
bespretreffend.
nur bei den ursachen sehe ich es etwas komplexer

Paul schrieb:

> Mir geht es darum, daß man die Sinnhaftigkeit durchaus unter völlig
> anderen Prämissen sehen kann. Wir als Leute, die einen technischen
> Studiengang gewählt haben und 4 bzw. 5 Jahre auf Technik und Wirtschaft
> getrimmt worden sind, überschauen vielleicht den anderen Blickwinkel
> nicht, den ein Philosophie oder Kunststudent 5 Jahre bekommen hat.


Neben der Fremdtrimmung haben wir auch die Möglichkeiten der 
Selbstentwicklung. Ich fühle in den von dir geneanten Zusammenhängen nur 
primär geprägt. Sekundärseitig suggierier ich mir meine Aspekt bewußt 
und auf Grund meiner persönlichen Erfahrungen von der technischen hin zu 
philosophischeren Sichtweise verschoben zu haben.

Und da gibt es eben Nutzen aber keinen Sinn, denn der ist noch viel 
unfassbarer als Glück und Zufriedenheit.

Sinn verlangt nach universeller Bedeutung und die Bedeutung des seienden 
ist aus ihm heraus nur in seinem Selbst zu erkennen.
Ein übergeordneter Sinn lässt sich mangels der Möglichkeit sich 
Außerhalb allen Seiendens zustellen und unter diesem Aspekt selbiges
zu bewerten eben nicht defineren.

....

Die An(ver)wendung von Sprache ist, so glaube ich ein Nebenschauplatz 
den zu erörtern in diesem Zusammenhang ich Anderen überlasse.

Namaste

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Ich bin gezwungen, von meinem in meiner Firma erbeuteten Geld zu leben.
Da ist mir der Sinn eigentlich Wumpe. Es gibt Leute, die meine Produkte 
offenbar brauchen..
Man sollte nicht in jedem Käse einen tieferen Sinn suchen

Autor: mike (Gast)
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sinn haben die sachen, die ich mitfabriziere, wenn ueberhaupt nur  in 
laendern die in einem sog. krisenherd liegen.
diese laender geben ne menge geld dafuer aus und es ist ihnen sehr 
wichtig diese geraetschaften zu bekommen. von daher ist meine arbeit 
fuer sie wohl sinnvoll.
hier in deutschland (und europa) sind sie, meiner meinung nach, sinnlos!
die arbeit bringt mir aber sinnvolles geld...

Autor: Paul (Gast)
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>@Paul und @Herbert
>Definiert doch mal "Sinn machen".
>Wann macht überhaupt etwas "Sinn"?

Definiere das Wort diewo, an! Weihnachten, das! Gummi, die Plaste, das 
email.

Vorstehs`t wos i mehn?

Autor: Applicat (Gast)
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Applikationen von Steuergeräten aus Automobilen...macht durchaus Sinn, 
wenn man will, das das liebste Kind der Deutschen nicht wie eine Karre 
Mist laufen soll. ;-)

Autor: herbert (Gast)
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>Obwohl ich als Ing.- Student x-mal weniger Geld hatte,
> hatte ich aber Freiheit und die ist mehr Wert als Geld.

Das möchte ich doch sofort in meine Liste des Sinnhaften aufnehmen:

- Selbstbestimmung
- Selbstverwirklichung

( wofür viel Freizeit nützlich sein kann )

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Ich unterstütze bei uns den Lehrbetrieb, in dem ich Dolmetschanlagen 
warte, Sprachlabore betreue, erweitere und verbessere.

Das halte ich schon für Sinnvoll.

Autor: Jürgen W. (lovos)
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Ich halte die Frage, ob Arbeit Sinn macht, ziemlich nebensaechlich.
Dafuer die Frage, ob Arbeit krank macht, total wichtig.
Leider wird letztere Frage zu sehr vernachlaessigt.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Jürgen G. schrieb:
> Ich halte die Frage, ob Arbeit Sinn macht, ziemlich nebensaechlich.
> Dafuer die Frage, ob Arbeit krank macht, total wichtig.
> Leider wird letztere Frage zu sehr vernachlaessigt.

Das hängt sehr von der persönlichen Einstellung zur Arbeit ab bzw. vom 
persönlichen Umgang mit den aus ihr resultierenden Zwängen, sowohl den 
real vom Arbeitgeber auferlegten, als auch von den selbstauferlegten 
welche oft einer realen Basis entbehren und welche entweder auf 
mangelnden Selbstwert oder übersteigertes Ego zurückzuführen sind.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist halt der Wert den man seiner eigenen 
Gesundheit gegenüber dem Wert der zu leistenden Arbeit beimisst und 
inwiefern man in der Lage ist dieses Gleichgewicht auch unter Druck von 
außen zu wahren.

Kurz es ist die Frage nach dem Wert des Selbst im Verhältnis zum 
sozialen Umfeld. Und hier werden in der Erziehung oft die späteren 
Konflikte im Arbeitsleben der Menschen determiniert. Unsere Generation 
(Jahrgänge 1950-1965) wurde in Ost wie West mehrheitlich nach der Devise 
erzogen: Nur wer "viel leistet" ist etwas wert. Ob das heute besser ist 
vermag ich nicht abzuschätzen.

Dies ist eine den Wert des Menschen als Geschöpf an sich den 
Bedürfnissen der Ökonomie unterordnender Ansatz, welcher die Bedürfnisse 
des Individuums als nebensächlich erklärt, ganz in der Tradition der 
industriell bedingten Massenerscheinungen und ~Ideologien welche das 
Individuum den Bedürfnissen der Gesellschaft soweit unterordnet, das es 
selbst keinen Wert an sich mehr besitzt.

Hier genau verliert aber die Gesellschaft und mit ihr die Arbeit zum 
Nutzen der Selben ihren Wert für das Individuum  und mithin
die Arbeit als solche jeglichen Sinn.

Womit der Kreis  zur Sinnhaftigkeit der Arbeit an sich hier schließt.

Namaste

Autor: Frickel (Gast)
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herbert schrieb:
> Unser Gesellschaftssystem steckt in einer Krise. Und zwar in einer
> unlösbaren. Die einzige Möglichkeit der Krise zu entkommen, ist eine
> völlige Veränderung der bisherigen Entwicklungsziele. Bis jetzt wagt es
> keiner und es hat keiner die Phantasie hier eine Lösungsmöglichkeit  zu
> formulieren.

Ich find die Idee mit der Kommune gut, würd auch gern mit dabei sein.

Deutscher schrieb:
> Nein. Ein Sinn wird nicht gemacht. Ein Sinn ergibt sich.
> Darin besteht der Unterschied, der ebenfalls nicht gemacht wird.

Ist dir klar, dass du mit deiner kleinen Richtigstellung einen Flamewar 
angezettelt hast?

herbert schrieb:
> - Schonung der Umwelt
> - Schonung der Resourcen
> - Verbesserung der Lebensbedingungen

Leider sind die Bosse überzeugt, dass wir noch mehr arbeiten müssen, 
während sie auf Koks in ihren Learjets reisen, immer auf der Suche nach 
Leuten, die sie noch hinters Licht führen und ihnen das Geld abluchsen 
können. Müsstet mal den solariumsgebräunten Chef dieses weltgrossen 
schweizer Nahrungsmittelherstellers reden hören.

Paul schrieb:
> Welche Krankheiten sind hingegen durch die "Zivilisation" (Mobbing,
> Streß, Luftverschmutzung, Zuschlagstoffe in der Nahrung) erst
> entstanden. Das sollte man mal gegenrechnen.

Wird glaubich von den meisten noch unterschätzt bzw keiner traut sich 
dagegen was zu sagen, weil das ja alles im Sinne des oberheiligen 
Wirtschaftsaufschwungs geschieht.



Konkurrenzkampf war bis jetzt immer eine sinnvolle Überlebensstrategie 
aber irgendwie haben sich doch die Regeln geändert. Die Menschheit ist 
EIN Organismus und dem kann es nur gut gehen, wenn es allen Teilen gut 
geht.
Es ist ja nicht nur so, dass wir Afrika ausbeuten, nein wir beuten uns 
alle gegenseitig aus. Jeder will zu den 10% der Besten gehören und wenn 
ers nicht schafft (was logischerweise in 9 von 10 Fällen der Fall ist) 
ist er ganz überrascht und depremiert. Einfach ein bisschen zu kurz 
gedacht, würde ich sagen!

Winfried J. schrieb:
> Ein übergeordneter Sinn lässt sich mangels der Möglichkeit sich
> Außerhalb allen Seiendens zustellen und unter diesem Aspekt selbiges
> zu bewerten eben nicht defineren.

Wir werden doch wohl darin übereinstimmen, das die Erhaltung des 
Menschlichen Lebens sinnvoll ist. Das spüre ich in mir zumindest.

Allerdings gibts genug Leute, die jeglichen Sinn verloren haben, 
gleichsam sich selbst verloren haben.
Das einzige was sie anspornt ist die Gier nach Genuss und damit die Gier 
nach Geld, mit dem sich Genuss kaufen lässt. Um an das Geld zu kommen 
gehen sie allerdings über Leichen und zerstören ganz nebenbei unsere 
Umwelt, sie sind auch verantworlich für Sklaverei und Krieg.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Frickel schrieb:
> Wir werden doch wohl darin übereinstimmen, das die Erhaltung des
> Menschlichen Lebens sinnvoll ist.
>

Hier überkokmmen mich philosopsche Zweifel.

> Das spüre ich in mir zumindest.

Das hängt aber Stark von den Prämissen des Betrachters ab.
Als Mensch stimme ich dir zu. Aus dem Blickwinkel des restlichen 
Universums scheint jedoch eher das Gegenteil der Fall zu sein.

> Allerdings gibts genug Leute, die jeglichen Sinn verloren haben,
> gleichsam sich selbst verloren haben.
> Das einzige was sie anspornt ist die Gier nach Genuss und damit die Gier
> nach Geld, mit dem sich Genuss kaufen lässt. Um an das Geld zu kommen
> gehen sie allerdings über Leichen und zerstören ganz nebenbei unsere
> Umwelt,

Ja.

> sie sind auch verantworlich für Sklaverei und Krieg.

Oberflächlich betrachtet, ja. Jedoch sind diese Personen mit ihrem 
Verhalten ein Produkt der menschlichen Evolution und somit zwar nicht 
als Person aber als deren systemimmnaenter Faktor zumindest zeitweilig 
weder zu verhindern noch wäre dies sinnvoll. auch diese erfüllen eine 
Zweck, selbst wenn sie nur als schlechtes Beispiel dienten. Aber auch 
ihre Gier erst ermöglicht uns nicht nur das rechte Maß zu suchen und 
eventuel zu definieren.

Namaste

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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@ Winfried J.

Mach dich jetzt wieder an deine Arbeit und baue Aufzüge!

Autor: herbert (Gast)
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>Ich find die Idee mit der Kommune gut, würd auch gern mit dabei sein.

Sei willkommen. Im Moment steht die Idee noch sehr am Anfang. Ich hoffe, 
dass durch die Diskussion noch einige gute Tipps für eine Realisierung 
entstehen.

"Student" hat weiter oben grundsätzliche Herausforderungen angesprochen:
>Im Prinzip nen netter Vorschlag wird sich in Großstädten aber nicht
> wirklich umsetzen lassen.
>Auf dem Lande evtl. machbar - aber wer soll das da dann bezahlen?
>So nen Energieautarkes Gebäude und Landwirtschaftsroboter sind ja nu
>nicht gerade billig... und jetzt komm mir nicht mit selberbauen da muss
>man auch fast alles zukaufen oder wachsen Roboter und
>Niedrigenergiehäuser neuerdings auf Bäumen? ;-)

Die Autarkie ist sozusagen das große Vision und das Ziel der 
Technik-Komune.
Am Anfang müssen einige Dinge zugekauft werden.
Zur Finanzierung arbeiten die Leute in der Kommune in Teilzeit an 
Projekten und Produkte, die sich nach außen hin verkaufen lassen ( z.B. 
Elektrofahrräder oder Elektrokabinenroller ).
Der Warenaustausch mit der restlichen Welt sollte genau bilanziert 
werden und im Laufe der Zeit durch die entstehenden Technologien und der 
damit möglichen Selbstversorgung reduziert werden.

Ein interessanter Ansatz für die Hertellung eigener Güter könnte Rep
Rap sein
http://reprap.org/wiki/Main_Page
Ein Teil der Leute könnte sich mit der Weiterentwicklung dieser Maschine 
befassen und es ließen sich eventuell größter Maschinen
http://www.welt.de/print-welt/article301367/Haeuse...
nach außen verkaufen.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Hab den ersten Törn heute schon hinter mir, geht erst nach dem Mittag 
weiter dann aber bis spät in den Abend. ;-)

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Winfried J. schrieb:
> Frickel schrieb:
>> Wir werden doch wohl darin übereinstimmen, das die Erhaltung des
>> Menschlichen Lebens sinnvoll ist.
>>
>
> Hier überkokmmen mich philosopsche Zweifel.

Hm, bei deiner Einstellung und der Info, daß du mit Aufzügen zu tun 
hast, bekomme ich jetzt aber doch etwas Angst ....
Personenaufzüge?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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@ Klaus Wachtler

Ja, aber sei beruhigt ich bin verschrieen, es in Sicherheitsfragen sehr 
genau zu nehmen. So genau das ich meiner letzten Firma in der 
ichangestellt arbeitete vor anderthalb jahren gekündigt habe, weil die 
es nicht so ernst nahmen und ich nicht irgendwann beim Kadi landen 
wollte.

@ Bürovorsteher,

das ist der "Vorteil" des selbständig Seiens, die Uhr stelle ich nach 
meinen Bedürfnissen ;-)

Autor: Jürgen W. (lovos)
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>Unsere Generation (Jahrgänge 1950-1965) wurde in Ost wie West mehrheitlich
>nach der Devise
>erzogen: Nur wer "viel leistet" ist etwas wert. Ob das heute besser ist
>vermag ich nicht abzuschätzen.

In meiner Generation (1966-1980) genauso. Das fing schon in der Schule 
an mit den Einzelbewertungen. (Die Schule ist beste Vorraussetzung zum 
Team-Geist Killer)
Und in der jetzigen (1981-1995)? Ich denke fast schlimmer. Noch nie 
erscheint es mir, wurde der Wert des Menschen so sehr an seinem 
beruflichen Erfolg gebunden.

>> Ich halte die Frage, ob Arbeit Sinn macht, ziemlich nebensaechlich.
>> Dafuer die Frage, ob Arbeit krank macht, total wichtig.
>> Leider wird letztere Frage zu sehr vernachlaessigt.
>
>Das hängt sehr von der persönlichen Einstellung zur Arbeit ab bzw. vom
>persönlichen Umgang

Wobei ich "krank machen" ganz allgemein meinte. Auch das 
Flughafen-Bodenpersonal, die sich taeglich Kerosin-Regen ueber sich 
ergehen lassen und die staendige Schadstoffbelastung.
Ich denke, da werden ueberall einige Augen zugedrueckt, um nicht manche 
Gesundsheitsgefahren bekannt werden zu lassen.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Gewiß.

"Buisness as usual!"

Namaste

Autor: Paul (Gast)
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>Das einzige was sie anspornt ist die Gier nach Genuss und damit die Gier
>nach Geld, mit dem sich Genuss kaufen lässt.

Das ist das Bild, das uns vermittelt wird: Mehr Geld, mehr Genuß. Es ist 
aber nicht so. Mit dem Geld ändert sich das, was man als Mindestmaß 
braucht, um Genuß zu empfinden.

Ein Beispiel: Ich war während meines Studiums sehr krank. Unter anderem 
wurde ich 9 Wochen mit künstlicher Nahrung ernährt. Was glaubt ihr, was 
für ein Genuß das erste Stückchen Weißbrot ohne Butter und Beilage war. 
Dadurch, daß ich nur wenige Stücke Brot essen durfte, habe ich jedes 
Stück eine Minute gegessen. Auch das war Genuß im Pfennigbereich.

PS.: Nein, ich war nicht Kunststudent, aber schon mit dem Alter oder 
nach Schicksalsschlägen ändert man die Sichtweise für das, was im Leben 
wirklich notwendig ist und was nur aufgeschwatzter Ballast ist. Mit 38 
J. braucht man nicht mehr den Thrill wie mit 18. Da ist mancher Blick in 
den Sonnenuntergang mehr wert (sinnvoller), als das neueste 
Rechnermodell.

Autor: staman (Gast)
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@Deutscher

> Nein. Ein Sinn wird nicht gemacht. Ein Sinn ergibt sich.
> Darin besteht der Unterschied, der ebenfalls nicht gemacht wird.

Da sprichst du mir aus der Seele! Mir geht auch regelmäßig der Hut hoch, 
wenn ich das höre. Ich frage mich, wo es herkommt. Es ist noch keine 10 
Jahre her, als das aufgekommen ist. Irgendwann ist mir immer öfter 
aufgefallen, daß ständig jemand von "Sinn machen" quatscht. Inzwischen 
ist "Sinn machen" auch schon in den Tagesthemen eine feste Größe. 
Peinlich, wenn man sich als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt zum 
Gralshüter des seriösen Journalismus aufplustert und seiner 
Muttersprache nicht mächtig ist.

Autor: Tüdelü (Gast)
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staman schrieb:
> Peinlich, wenn man sich als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt zum
> Gralshüter des seriösen Journalismus aufplustert und seiner
> Muttersprache nicht mächtig ist.

Ich find eher diese Kleinschei..erei peinlich. Schau doch mal in den 
Duden, da findest du heute Wörter wie "downloaden". Persönlich vermeide 
ich das zwar auch, aber was solls, Sprache entwickelt sich nunmal. 
Änderung zu akzeptieren gehört zum Erwachsen werden. Du schreibst auch 
nicht mehr wie die große Autorität Goethe...

Autor: dito (Gast)
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Ich bin Ingenieur geworden, gerade aus dem Grund, weil ich diese Arbeit 
für so sinnvoll halte.
Klar, wir sitzen die meiste Zeit im Büro am Schreibtisch. So ist das 
nunmal heutzutage in unserer hochspezialisierten Welt. Aber unsere 
Arbeitsergebnisse wirken sich trotzdem auf sehr viele Menschen aus und 
bringen der Gesellschaft einen echten Mehrwert.

Autor: Chris D. (Gast)
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Ja, aber dafür muss man wohl selbstständig sein :-)

Autor: herbert (Gast)
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Sinnvolle Arbeit ist z.B. alles was hilft, unsere Abhängigkeit vom Öl zu 
vermindern.
Also z.B. Windkraftanlagen entwickeln, Elektroautos, Solarzellen.

Hier ein sehr interessanter Artikel bzügl. des Oil-Peaks:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33244/1.html

Autor: IGBT (Gast)
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Fred X. schrieb im Beitrag #1833291:
> Denkt an mich mal, wenn ihr morgens eure Milch holen geht :-)

Milch erzeugt Krebs!

Ich arbeite an Analysentechnik zur Aufspürung von schädlichen und 
heilsamen Substanzen - da kriegt man ne Menge Insiderwissen.
This make sense. Oder ist sinnvoll oder neudeutsch macht Sinn.

Ich trinke keine Milch mehr...

Autor: Jürgen W. (lovos)
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> Milch erzeugt Krebs!

Meinst Du Milch allgemein (also auch die vom Bauernn frisch von der Kuh 
abgezapft), oder nur die vom Supermarkt, ultrahocherhitzt, 
pasteurisiert, homogenisiert ... ?

Autor: IGBT (Gast)
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Wen du sie vorher abkochst kannst du sie trinken...dabei wird das 
Wachstumshormon IGF zerstört - wenn du oder deine Krebszellen noch 
wachsen sollen, trink frische Milch - der nette Nebeneffekt: Die Knochen 
entmineralisieren...

Autor: Jürgen W. (lovos)
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>Wen du sie vorher abkochst kannst du sie trinken...dabei wird das
>Wachstumshormon IGF zerstört - wenn du oder deine Krebszellen noch
>wachsen sollen, trink frische Milch - der nette Nebeneffekt: Die Knochen
>entmineralisieren...

Gerade im WWW gefunden. Mich haut das total um. Was interessiert mich da 
noch der (Un-)Sinn von irgendwelcher Arbeit?!

http://www.milchlos.de/milos_0312.htm

Autor: IGBT (Gast)
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Jürgen G. schrieb:
> Gerade im WWW gefunden. Mich haut das total um. Was interessiert mich da
> noch der (Un-)Sinn von irgendwelcher Arbeit?!

Ich weiß das etwa seit 3 Jahren - stell dir vor wie sich das für eine 
Kaffeenachmitagsdiskussion eignet..

Die FDA weiß das seit ca. 10 Jahren....

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