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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ruf der FH Münster (Steinfurt) für Elektrotechnik


Autor: DerNeueStundent (Gast)
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Hallo liebe Forenmitglieder,

ich studiere nun seit 2 Semestern an der Fachhochschule Münster das Fach 
Eleketrotechnik und Informationstechnik.

Immer wieder bekomme ich von einigen Kommilitonen zu höhren, dass der 
Ruf dieser Fakultät in Steinfurt sehr gut sein soll. Deswegen habe ich 
mich nun ein klein wenig hingesetzt, und mich im Internet in dieser 
Richtung schlau gemacht. Leider konnte ich aber in dieser Richtung 
nichts bestimmtes zu diesem Thema finden.

Ich weiß, der Ruf der FH an der man studiert ist nicht grad das 
wichtigste Kriterium. Mich würde trozdem interessieren wies in dieser 
Richtung bei mir aussieht.

Hat da wer Informationen ?

Autor: yannik (Gast)
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Die Fh Münster hat einen Studiengang für Elektrotechnik?
Also so gut kann der ruf(unter Studenten) nicht sein - hab noch nie 
davon gehört.

Und die Reputation unter Profs ist laut Che-Ranking auch nicht 
besonders.
(Im Ranking der Wirtschaftswoche(Persopnallersicht) führt die 
HS-Esslingen in Elektrotechnik und das obwohl ihr Studienangebot m.E. 
eher bescheiden ist(von Wahlmöglichkeiten))

Upshot: Die FH Münster bzw deine Fakultät scheint überregional nicht 
allzu bekannt zu sein.

(Tipp: Mann kann das auch anhand der Partnerhochschulen sehen z.B. hat 
die RWTH das MIT als Partner;) - wenn die FH Münster als Hauptpartner 
UNI die Hochschule Hermanstadt in Rumänien hat, ist die Lehre und 
Internationale Reputation nicht nennenswert;D )

Autor: DerNeueStundent (Gast)
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Ah Danke schonmal, das mit den Internationalen Partnern ist echt nen 
guter Ansatz. Unser Fachbereich hat die:

*  University of Portsmouth
* Université Bordeaux 1
* Fachhochschule Westschweiz (Sitten/Sion)

als Partner.


Ideal wäre halt wenn ehemalige Münsteraner Studenten etwas von ihren 
Erfahrungen bezüglich Gesprächen mit Personalern berichten könnten :)

Autor: Robert (Gast)
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Mit dem "Ruf" ist es immer so eine Sache. Ich kann mich noch darin 
erinnern, dass vor einigen Jahren Dinge wie "Exzellenzinitiative" 
gestartet werden sollte und "Leuchttürme" unter den Hochschulen gesucht 
werden sollten. Natürlich war dann jede Hochschule bemüht ihr Image 
aufzupolieren, denn es geht wie immer auch um Geld. Auf diese Weise 
einen Ruf zu definieren, sehe ich kritisch.

Ich kenne auch noch die sog. "Ranking-Listen" der Blättchen Focus, 
Spiegel und entsprechende Sonderausgaben von Zeitungen. Dort wird 
versucht, der Frage nazugehen, wo es sich am besten studiert und welche 
Hochschule bei Bewerbungsempfängern am besten ankommt. Ich muss 
gestehen, dass ich die endgültige Bewertung nie so ganz verstanden habe. 
Aber einige Punkte machen schon sehr stutzig. So werden u.a. folgende 
Punkte bewertet (=gerankt"):

- "Ausstattung". Ausstattung sehe ich persönlich als sehr unwichtig an. 
Solange es nicht gerade durchs Dach tropft ist mir die Ausstattung einer 
Hochschule ziemlich egal. Wenn z.B. die an der Hochschule verfügbaren 
Computer ins Verhältnis gesetzt werden zur Studentenzahl, so macht das 
für mich wenig Sinn. Jeder hat einen Computer zu Hause, ansonsten lässt 
sich ein alter, brauchbarer PC für einen Kasten Bier besorgen. Wenn in 
Übungen z.B. Matlab gebraucht wird, kann man sich auch zu zweit oder 
evt. zu dritt einen PC teilen, darin sehe ich auch kein Problem. Fördert 
die Teamfähigkeit, die angeblich doch so wichtig ist für Ing.s.

- "Betreuungsverhältnis". Sehe ich auch als weniger relevant. Ob ein 
Prof jetzt 100 oder 500 Studenten betreut, in beiden Fällen ist eine 
Individualbetreung nicht ansatzweise möglich. Es kommt eher auf die 
persönliche Bereitschaft der Mitarbeiter einer Fakultät an, sich auch 
mal ne Stunde hinzusetzen und einer Lerngruppe was zu erklären. Diese 
Bereitschaft ist meiner Erfahrung nach extremst(!!) unterschiedlich 
stark ausgeprägt. Sie reicht von mehreren Stunden Zeit nehmen bis 
komplett abwimmeln.

- "Anzahl der Patente". Auch solche Zahlen sind für den, der noch 
studiert und sich durch Klausuren kämpfen muss auch nicht so relevant.

- Auch solche Dinge, wie Anzahl der Bücher in der Bibliothek sehe ich 
als eher unwichtig. Ntürlich ist es schön, wenn bestimmte Standardwerke 
in ausreichnder Anzahl zur Verfügung stehen und sich nicht 60 Studenten 
auf 5 Bücher stürzen. Aber ein Buch kann man auch günstig kopieren. (Für 
die Juristen: Ein Buch zu kopieren ist natürlich nicht legal, und 
deshalb nicht anzuraten.)

Wenn du mit "Ruf" aber meinst, wie sehr du den Bewerbungsempfänger 
beeindruckst, dann zählen auf einmal ganz andere Kriterien. Hier ist 
eine gewisse Größe und ein hoher Bekannheitsgrad von Vorteil. Stichwort 
"Stallgeruch", von manchen Hochschulen werden (fast) ganze Jahrgänge bei 
bestimmten Unternehmen eingestellt. Das Unternehmen versucht so, das 
Risiko für sich zu verringern, in dem es auf die gleichbleibende 
Qualität der Absolventen vertraut. Oder der Abteilungsleiter stellt 
bevorzugt Leute ein, die auf der gleichen Hochschule waren wie er 
selbst. Ob das jetzt gut ist, steht auf einem anderen Blatt.

Autor: Dr. Snuggles (Gast)
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Robert schrieb:
> - "Ausstattung". Ausstattung sehe ich persönlich als sehr unwichtig an.
> Solange es nicht gerade durchs Dach tropft ist mir die Ausstattung einer
> Hochschule ziemlich egal. Wenn z.B. die an der Hochschule verfügbaren
> Computer ins Verhältnis gesetzt werden zur Studentenzahl, so macht das
> für mich wenig Sinn. Jeder hat einen Computer zu Hause, ansonsten lässt
> sich ein alter, brauchbarer PC für einen Kasten Bier besorgen. Wenn in
> Übungen z.B. Matlab gebraucht wird, kann man sich auch zu zweit oder
> evt. zu dritt einen PC teilen, darin sehe ich auch kein Problem. Fördert
> die Teamfähigkeit, die angeblich doch so wichtig ist für Ing.s.

Grad beim E-Technik finde ich das die Ausstattung wichtig ist. 
Funktionierende Messgeräte und PCs sollten schon genügend in den Laboren 
vorhanden sein, damit man vernünftig arbeiten kann. Beamer, Tafel und 
OHP sollten  in jedem Vorlesungsraum installiert sein, PP + Tafel ist 
heutzutage eben Standard. Ordentliche Stühle und Tische ebenso.

Autor: _Patrick_ (Gast)
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Der Ruf der FH Steinfurt ist sehr gut - ist der Satz, den man immer 
wieder von E-Technik Studenten aus Steinfurt hört. Allerdings von 
niemand anderem.
In den 90'ern wurde dann immer auf die Mathe-Vorlesungen verwiesen. Was 
ist es aktuell, was den Ruf rechtfertigen soll?

Aber nüchtern betrachtet ist Steinfurt ausserhalb des nördlichen 
Münsterlandes unbekannt.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Mach einen ordentlichen Abschluß und such eine brauchbare 
Bachelor/Masterarbeit aus. Das bringt dir mehr als irgendein Ruf. 
Wieviele potentielle Arbeitgeber gibts denn für dich im Münsterland?

Autor: Dr. Snuggles (Gast)
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Ich bezweifel mal das der Ruf einer FH so viel bei der Jobsuche 
ausmacht. Gibt ja fast an jeder FH E-Technik Studiengänge.

Autor: Dr. ex. mat. (Gast)
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> Betreuungsverhältnis:
Finde ich auch unwichtig in Bezug auf die "Studiumsqualität". Ob jetzt 
viele Profs oder wenige am Institut rumlaufen ist nicht so sehr 
relevant, was die Qualität der Lehre angeht. Eher dann schon der 
(Über-)Füllungsgrad der Hörsäle bei Vorlesungen (gerade im 
Grundstudium). Sonst hat man eigentlich keinen Bezug zum Prof. Später 
wenn's Richtung Diplomarbeit geht, ist es eigentlich auch egal. Da kommt 
es ehr auf die Anzahl der Mitarbeiter/Doktoranden an, die Themen 
anbieten. Den Prof kriegt man da eher nur am Beginn (Anmeldung der 
Arbeit) und am Ende (Endvortrag) zu Gesicht.

> Ausstattung:
Kann man eigentlich auch nicht so für die Hochschule pauschal angeben. 
Kommt immer auf das Institut/Fachbereich an. Außerdem sind einige 
Institute mehr auf 'HighTec' angewiesen (z.B. Grundlagenforschung), als 
andere. Da geht's auch mal mit älterem Zeugs.

Autor: Mr. X (Gast)
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Dr. ex. mat. schrieb:
>> Betreuungsverhältnis:
> Finde ich auch unwichtig in Bezug auf die "Studiumsqualität". Ob jetzt
> viele Profs oder wenige am Institut rumlaufen ist nicht so sehr
> relevant, was die Qualität der Lehre angeht. Eher dann schon der
> (Über-)Füllungsgrad der Hörsäle bei Vorlesungen (gerade im
> Grundstudium). Sonst hat man eigentlich keinen Bezug zum Prof. Später
> wenn's Richtung Diplomarbeit geht, ist es eigentlich auch egal. Da kommt
> es ehr auf die Anzahl der Mitarbeiter/Doktoranden an, die Themen
> anbieten. Den Prof kriegt man da eher nur am Beginn (Anmeldung der
> Arbeit) und am Ende (Endvortrag) zu Gesicht.
>
>> Ausstattung:
> Kann man eigentlich auch nicht so für die Hochschule pauschal angeben.
> Kommt immer auf das Institut/Fachbereich an. Außerdem sind einige
> Institute mehr auf 'HighTec' angewiesen (z.B. Grundlagenforschung), als
> andere. Da geht's auch mal mit älterem Zeugs.

Naja an einer FH sieht das aber anders aus als an einer Uni. War 
zumindest bei mir so. Überfüllte Hörsäle gab es nicht. Und die meisten 
Profs kannten einen schon mit Namen, wenn man halbwegs in der Vorlesung 
war. Praktika wurden von den Profs. selbst (+ Laboring.)  betreut. Wenn 
mal einer auf die Idee kam Forschungssemester zu machen oder sonst wie 
eingebunden war (Umstellung auf Bachelor) hat sich das auch gleich 
negativ auf das Vorlesungsangebot ausgewirkt.
Praktika haben immerhin 1/3 der SWS ausgemacht. Daher ist die 
Ausstattung der Labore und PC-Arbeitsplätze schon recht wichtig. In 
Hessen gab es mal zwei Sem. lang Studiengebühren. Hat sich positiv auf 
die Labor- und Raumaustattung ausgewirkt. Bspw. wurden moderner Oszis. + 
Drucker angeschafft, so dass man sich auf die Versuche konzentrieren 
konnte, wiel man nicht mehr alles von Hand abzeichnen musste.

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