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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mikrocontroller Selbstabschaltung


Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo Community,

ich habe ein kleines Problem zu dem ich eine Hilfe in Form eines 
Lösungsansatzes benötige.

Ich würde ganz gern wissen wie es möglich ist in der Schaltung im Anhang 
eine Selbstabschaltung des µC zu ermöglichen.

Das heißt, der Mikrocontroller soll ganz normal arbeiten und nach einem 
Tastendruck soll er sich nachdem er noch ein paar Dinge ausgeführt hat 
selbst die Spannung kappen. Hinterher soll es möglich sein über einen 
Schalter(am besten der selbe der fürs abschalten zuständig ist) den 
Mikrocontroller wieder mit Spannung zu versorgen.

Dabei ist zu beachten, dass der der Mikrocontroller nicht per Hand 
abschaltbar sein soll sondern lediglich er selbst kann sich abschalten, 
damit nur dann eine Abschaltung möglich ist wenn er nicht gerade seine 
Aufgabe erledigt.


Ich hoffe ihr könnt einigermaßen verstehen, was ich meine :S.

Danke im Vorraus

Gruß Sebastian

Autor: gagagast (Gast)
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stichwort "sleep" und "interrupt"?!!

--> tutorial hilft.

Autor: slowslow (Gast)
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Transistorschalter oder Relais? Schon mal drüber nachgedacht?

Autor: Stefan (Gast)
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So in etwa...
P2.3 Selbsthaltung vom µC
P2.0 Tastenüberwachung (zum Abschalten)

Programm muss Du Dir selbst überlegen

Autor: Sebastian (Gast)
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Gängige Mikros, auch Atmel AVR, kennen einen Sleepmodus, in dem der 
Stromverbrauch vernachlässigbar klein ist und können über einen externen 
Interrupteingang - manchmal auch mehrere, für Tastatur- neu gestartet 
werden.

Autor: A. K. (prx)
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Da nicht allzu viele Controller direkt an einer 12V-Mopedstromversorgung 
arbeiten können, wird da wohl ein Spannungsregler dazwischen eingebaut 
sein. Die Standardtypen davon verbrauchen ein paar Grössenordnungen mehr 
Leerlaufstrom als ein Controller im Power-Down. Folglich sollte man den 
Regler in das Schema gleich mit einbeziehen. Oder verwendet Regler mit 
geringem für die Batterie vernachlässigbarem Ruhestrom, dann erledigt 
sich das von selbst.

Autor: Floh (Gast)
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So kann mans auch machen.
Das erste was der uC beim Starten machen muss ist den Transitor zu 
schalten.
Zum Abschalten einfach den Transisotr sperren lassen.
:-)

Autor: Sebastian (Gast)
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Das Programmieren ist nicht das Problem und über ein Relais hab ich auch 
schon nachgedacht allerdings wurden alle meine Ideen durch irgendwelche 
Punkte immer vernichtet :(

Danke für die schnellen Antworten für weiteres bin ich gern offen

@Stefan: Werde mir die Schaltung mal genauer betrachten vielelciht hilft 
sie mir ja schon weiter!

Autor: Sebastian (Gast)
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@ FLOH: Wie soll er denn einen Transisor schalten wenn er selbst nicht 
versorgt ist? Oder hab ich da was falsch verstanden?

Autor: Floh (Gast)
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Sebastian schrieb:
> @ FLOH: Wie soll er denn einen Transisor schalten wenn er selbst nicht
> versorgt ist? Oder hab ich da was falsch verstanden?

Du drückst den Starttaster, uC wird versorgt.
Der uC schaltet direkt zu Beginn den Transistor, dann kannst du 
loslassen.
Das geht so schnell, dass du davon nichts merkst.
:-)

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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ich würde den auch in einen sleep-mode schicken. alles andere ist 
unnötiger aufwand und würde mit ziemlicher sicherheit die in den 
ruhephasen eingesparte menge strom bei betrieb wieder auffressen.

Autor: Sebastian (Gast)
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@Floh ah okay alles klar verstanden ;) Danke!

Zum Thema sleep mode:

Meine Aufgabe ist es nunmal leider, dass eine vollständige Kappung der 
Versorgung gewünscht ist :( Sleep Mode wäre natürlich leichter 
umzusetzen.

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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>Gängige Mikros, auch Atmel AVR, kennen einen Sleepmodus, in dem der
>Stromverbrauch vernachlässigbar klein ist und können über einen externen
>Interrupteingang - manchmal auch mehrere, für Tastatur- neu gestartet
>werden.

...  Oh ja .. das ist die beste Lösung.
(Powerdown und über nen externen Int. aufwecken)

Ich selbst habe einigen Schaltungen eine Transistorlösung im Einsatz.
Funktion in etwa:
1. P-Fet (BS250) in der + Versorgung (über Pullup auf selbstsperren)
2. Tastenbetätigung schalten den Fet durch
3. MC fährt hoch und hält den Fet leitend (powerhold)
4. MC kann den Fet und sich selbst wieder abschalten.

Nun habe ich neulich mal genau nachgemessen und war verblüfft:

in abgeschaltetem Zustand fliesst ein Strom von einigen hundert uA.
Das ist wesentlich mehr als bei einem Powerdownmodus !!!
Der Strom scheint sich irgendwie durch die MC-Pins durchzuschlängeln.

Ich setze also in Zunkunft auf die Powerdownmodi.

Gruss Klaus

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Das hängt doch auch immer davon ab, was sich sonst noch so rund um den 
µC tummelt.
In manchen Fällen ist es einfacher, das sich der µC den Saft abdreht, 
weil man dann auch gleich die Peripherie mit stromlos schalten kann.

Autor: Sebastian (Gast)
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Danke ich werde versuchen meinem Aufgabensteller mal durch diese Kritik 
Wind zu machen. Würde das ganze auch lieber Softwaretechnisch umsetzen 
wofür gibt es denn sonst solche Möglichkeiten. -.-

Autor: icke (Gast)
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wenn das eine forderung ist dann versuch das so zu bauen, daß der 5V 
regler (wenn vorhanden) mit abgeschaltet wird. das könnte wirklich was 
bringen (ein paar mA).

ich habe mal was mit einem p-kanal-mosfet gesehen, dessen gate von einem 
pin des AVR über einen kleinen npn-transistor gesteuert wird. der taster 
hängt zwischen gate und masse parallel zu dem transistor. beim 
einschalten wird der FET durch das drücken des tasters leitend, der µC 
läuft an und hält das FET-gate durch sein pin auf masse. zum abschalten 
sperrt er den npn-transistor, wodurch auch der FET sperrt und das ganze 
abschaltet.

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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hallo icke...
genau so etwas meinte ich in meinem vorangegangenen Beitrag. siehe:

http://www.aplomb.nl/TechStuff/Elmcie/Elmcie.html

Gruss K

Autor: Falk Brunner (falk)
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Siehe Sleep Mode

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