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Forum: PC-Programmierung gnuplot-Kauderwelsch


Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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plot 'file.dat' using 6:xtic(1) ti col, '' u 12 ti col, '' u 13 ti col, '' u 14 ti col

Kann sich jemand einen Reim darauf machen, was dieses  ti col bedeuten 
soll?

Und die Gruppe '' u 12 ti col ?

Mit dieser Gnuplot-Doku komme ich nicht klar und wie man so tolle 
Beispiele, wie auf http://gnuplot.sourceforge.net/demo/ machen kann, 
ohne auch nur ein Wort der Erläuterung, was das Towuwabohu soll, ist mir 
ein Rätsel.

Was dabei rauskommen soll, sieht man im Anhang.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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help plot using title sagt:
Subtopic of plot using: title
 If gnuplot is built with configuration option --enable-datastrings, then
 the first entry of a column of the input data file can be used as a string
 to provide the plot title in the key box.  The column containing specified
 is independent of the column[s] used for the plot itself.

    plot 'data' using 1:($2/$3) title column(N)

 In this case the entry in the first row of column N will be used for the
 key entry of the plot constructed from dividing column 2 by column 3.
 The entry in the first row of columns 2 and 3 will be ignored.

d.h. es gibt den auszugebenden Text an.

Das u 12... gibt die nächste auszgenden Reihe an.
Das '' kenne ich auch nicht; vielleicht einfach ein Bezug auf die erste 
Datei ('file.dat')?

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Hast du die Datei greifbar?
Zeig doch mal!

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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u ist abgekürzt für using,
ti für title
col column

ich verstehe diese Zeile auch nicht.
Wenn Du an einer Uni bist frag doch mal nach ob ihr Origin-Lizenzen 
habt, das ist mächtiger und leichter zu bedienen.

Ansonsten gibts hier bessere Gnuplot doku:
http://t16web.lanl.gov/Kawano/gnuplot/index-e.html

Dashier find ich nicht so gut, ist aber auch manchmal nützlich:
http://gnuplot.sourceforge.net/docs_cvs/gnuplot.pdf

@klaus:
hier das zweite ist es wohl
http://gnuplot.sourceforge.net/demo/histograms.html

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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danke, aber wo ist die Datei?

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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im demo-Ordner von gnuplot :)

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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danke

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Diese Abkürzeritis ist wirklich ne Pest, vor allem wenn man keine 
Hinweise gibt, was wie abgekürzt werden darf.

Das
   '' u 12 ti col
heißt dann wohl ausgeschrieben:
   'file.dat' using 12 title columnheader(12)
@Hans:
Danke für den ersten Link - der sieht deutlich freundlicher aus, als 
dieser pdf-Krampf.

Einigermaßen brauchbar ist auch die Idiotenpappe 
http://www.math.uni-klu.ac.at/Software/cd2/math/gn...

@Klaus:
Die Beispiele sind vollständig im demo-Ordner der gnuplot-Distri.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Hinweise gibt, was wie abgekürzt werden darf.

ich glaub du kanst alles beliebig abkürzen, solange der befehl eindeutig 
ist.

dh 'plot' kannst du als 'plo', und als 'pl' aber nicht als 'p' abkürzen, 
da es auch 'print' gibt.

was man sich dabei dedacht hat, weiß ich auch nicht, vor allem wenn 
irgend wann mal ein neuer Befehl dazu kommt, funktionieren dutzende alte 
Scripte nicht mehr.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Wer im Skript die Kurzformen nimmt, gehört an den Pranger.
Interaktiv spart es etwas Tippen, aber in abgespeichertem
Quelltext ist das tabu.

Ich schreibe ja auch keine Programme in der Art:
#define f for
#define s switch
#define w while
...
f( o=0, i<10; i++ )...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Vlad Tepesch schrieb:
> ich glaub du kanst alles beliebig abkürzen, solange der befehl eindeutig
> ist.

Das ist eine klasse Definition - für die, die gnuplot aus dem ff kennen. 
Für Leute, die sich erstmals damit befassen, hat sie eher was von Spott 
und auf Lehrmaterialien ist es eine Publikumsverhöhnung.

Autor: Pritt (Gast)
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>und auf Lehrmaterialien ist es eine Publikumsverhöhnung.

Und hätten sie es ausgeschrieben, dann hättest Du dich beklagt, dass man 
so viel tippen muss. Ja, gnuplot ist nicht ganz einfach, gebe ich ja zu. 
Aber was heißt "Lehrmaterialien" -- wenn Du die Lehrmaterialien für 
viele hundert Euro bei so einem Seminar-Anbieter gekauft hast, magst Du 
dich dort beschweren. Sonst lass das Maulen (Kauderwelsch) usw.

Und nebenbei, Unterforum PC-Programmierung ist ja wohl auch fraglich. 
Oder ist das Tippen von ein paar Gnuplot-Anweisungen für dich schon 
programmieren?

Gruß

Stefan Salewski

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Die gnuplot-Befehle werden interpretiert.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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> Und hätten sie es ausgeschrieben, dann hättest Du dich beklagt, dass man
> so viel tippen muss.

Und wie kommst du auf den Schmarrn? Ich schreibe si nämlich in meinem 
Skript aus.

Pritt, wer hier mault, das bist du.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ich möchte, daß Texte in utf-8 ausgegeben werden. Dazu habe ich 
definiert:

   set encoding utf8

Allerdings ändert das an Ausgabe nichts und der Befehl

   show encoding

bringt die Ausgabe:

  nominal character encoding is utf8
  however LC_CTYPE in current locale is C

Hat jemand eine Idee, was man da drehen muß, damits funtioniert?

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>Ich möchte, daß Texte in utf-8 ausgegeben werden.

Wahrscheinlich möchtest du eher, dass Texte, die Zeichen in UTF8 
Kodierung enthalten, korrekt dargestellt werden.

Soweit ich mich erinnere ist "set encoding utf8" schon richtig. Aber 
entweder muss dann dein Script, was gnuplot verarbeiten soll, auch 
Zeichen in UTF8 Kodierung enthalten, oder Dein Terminal muss die Eingabe 
von UTF8 Zeichen zulassen.

Ich kann es jetzt nicht ausprobieren, und Du hast ja auch nicht 
geschrieben was Du genau erreichen willst oder was Dein Problem ist. 
Gewöhnlicher ASCII-Text bleibt ja eh unverändert, mit oder ohne UTF8.

Und ich würde mich schon sehr wundern wenn man im Manual oder mit Google 
dazu nichts fände.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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> Hat jemand eine Idee, was man da drehen muß, damits funtioniert?

Stefan, deine korrekte Antwort auf meine Frage hätte offensichlich 
nein heißen müssen und deine Vermutungen haben weder Hand, noch Fuß.

Autor: Hc Zimmerer (mizch)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> nominal character encoding is utf8
>   however LC_CTYPE in current locale is C
>
> Hat jemand eine Idee, was man da drehen muß, damits funtioniert?

Du möchtest UTF-8, aber Dein Betriebssystem behauptet im beim 
Programmaufruf übergebenen Environment, dass es kein UTF-8 versteht 
(„C“).  Was gnuplot daraus macht, weiß ich nicht, aber es weist Dich auf 
diesen offensichtlichen Widerspruch hin.

Du kannst gnuplot so belügen, dass es nichts von diesem Widerspruch 
merkt, indem Du es auf einem unixoiden Betriebssystem mit
LC_CTYPE=de_DE.utf8 gnuplot
aufrufst.  Dann hält es Dein System für UTF-8-fähig.

Wenn aber Dein System wirklich UTF-8 kann, solltest Du das systemweit 
auch einstellen.   Wo Du Deine systemweiten Locale-Einstellungen machst, 
hängt von Deinem (uns unbekannten) System ab.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ich habe ein US-englisches Ubuntu 10.04. Entsprechend habe ich deinen 
Tipp geändert in

   LC_CTYPE=en_US.utf8 gnuplot ...

Aber leider hilft auch das nichts, wie man in der angehängten Graphik 
sieht. (Dieses verkrüppelte Wort über der Stockente rechts oben soll 
Bläßhuhn heißen.)

Wenn ich im SCITE-Editor utf-8 einstelle, dann zeigt der Umlaute und ß 
klaglos an, auch mit dem englischen System.

Ein weiteres Problem habe ich mit den xtics. Die Einstellung aus dem 
zweiten Histogrammbeispiel von gnuplot richtens nicht. Mal sehen, was da 
nicht paßt.

Autor: Silvio K. (exh)
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Hans Mayer schrieb:
> Wenn Du an einer Uni bist frag doch mal nach ob ihr Origin-Lizenzen
> habt, das ist mächtiger und leichter zu bedienen.

Jetzt muss ich mal Gnuplot in Schutz nehmen. Origin ist doch der größte 
M... auf dem Markt. Es ist teuer, es heuchelt komplexe Zahlen vor, und 
es gefällt mir nicht. Ok, der letzte Punkt war nicht objektiv, aber das 
mit den komplexen Zahlen ist entscheidend. Ich kannte zuerst Origin und 
bin dann auf gnuplot umgestiegen. Damit bin ich sehr glücklich, gerade 
wenn es um große Dateien geht und automatisierte Erzeugung von hunderten 
Bildern (z.B. für eine Animation) ist es sehr mächtig.

Kann man eigentlich einzelne Zahlen aus einer Datei auslesen (für Label, 
Positionen und andere Variablen), vielleicht so ähnlich wie das 
6:xtic(1) in
plot 'file.dat' using 6:xtic(1) ti col, ...
?


Gruß

Silvio

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Silvio K. schrieb:
> Jetzt muss ich mal Gnuplot in Schutz nehmen.

Das ist eigentlich nicht nötig - das Ding ist unglaublich mächtig und 
bringt z.B. in Maxima wirklich tolle Leistung. Das Problem ist die 
Dokumentation, die als Einstieg schlicht unbrauchbar ist. Leider ist das 
in der Open-Source-Szene ein recht verbreitetes Phänomen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Das Problem mit der x-Achsenbeschriftung liegt offenbar am png-Treiber, 
der mit dem Befehl
  set xtics border in scale 1,0.5 nomirror rotate by -45  offset character 0, 0, 0 

nicht klar kommt.

Mit dem svg-Treiber funktionierts. Und das Codierungsproblem hat sich 
auch in Luft aufgelöst :-)

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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Ich hatte auch mal einen Bug im png-terminal.
Weiß nicht mehr genau was es war, aber ich glaub, es hatte entweder mit 
transparenz zu tun, oder mit komischen quer über das Bild verlaufenden 
Linien, beim plotten von Messdaten aus einer Datei.

es gibt noch pngcairo oder so, da ging es

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