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Forum: PC Hard- und Software Notebook startet nicht mehr


Autor: Mario (Gast)
Datum:

Hallo!

Das Notebook (Acer TravelMate 290E) einer Freundin startet nicht mehr.
Sie hat mit einer Sprachlern-CD gelernt und plötzlich war es aus. Bein
Versuch zu starten leuchtet keine LED und er gibt auch sonst kein
Geräusch von sich (weder Festplatte noch Kühler). Hab deshab mal darauf
getippt, dass der Prozessor hinüber ist. Habs deshalb mal auseinander
geschraubt um ihn mir anzusehen. Jetzt bin ich mir aber nicht mehr so
sicher ob er wirklich durchgebrannt ist. Hatte selbst schon mal ne
durchgebrannte CPU und weiss wie es aussehen kann. Habe mir jetzt
nochmal Fotos von durchgeshmorten CPUs angesehen (dau-alarm) und war mir
dann schon fast wieder sicher, bis ich diese Fotos gefunden habe
[[http://www.google.at/imgres?imgurl=http://www.it-t...]]
Hier ist auch auf dem ersten Bild in der Mitte neben dem
Bezeichnungsviereck(?) dieses Schwarze und am zweiten Bild dieses Weisse
was vermutlcih Wärmeleitpaste ist. Bei der CPU meiner Freundin ist
beides vorhanden nur dass das weisse teilweise bis zu ca 2 mm breit und
das schwarze an einer Stelle bis zu ca 8 mm breit ist, und falls auf dem
Viereck mal was stand, ist es futsch da es fast spiegelt und manchmal
leicht weiss ist.
Werd noch versuchen ein Foto hochzuladen.
Hoffentlich kann mir jemand weiterhelfen.

lg
Autor: mhh (Gast)
Datum:

CPUs gehen in den seltensten Fällen kaputt. Zumal sie mittlerweile gegen
zu hohe Temperaturen geschützt sind und sich heruntertakten. Das Problem
wird an etwas anderem liegen.
Autor: Micha B. (mbcontrol)
Datum:

Mario schrieb
> Versuch zu starten leuchtet keine LED ...

Spannung bekommt er aber noch? Leuchtet wenigstens eine Power-LED?
Autor: Icke ®. (49636b65)
Datum:

Schon mal gemessen, ob das Netzteil noch Spannung liefert??
Autor: NORbert (Gast)
Datum:

is das Acku lehr?
Autor: Mario (Gast)
Datum:

@ mhh
Das Notebook ist schon etwas älter, aus dem Jahre 2004.

@ Micha B.
Nein, es leuchtet auch keine Power-LED.

@ Icke ®
Hab leider kein Multimeter um nachzumessen.

@  NORbert
Wie das Notebook abgestürzt ist, war es im Netzbetrieb und der Akku war
ebenfalls drin. Also nein, der Akku ist nicht leer, aber danke für den
Tipp :)
Autor: Micha B. (mbcontrol)
Datum:

Mario schrieb
> @ Micha B.
> Nein, es leuchtet auch keine Power-LED.

> Wie das Notebook abgestürzt ist, war es im Netzbetrieb und der Akku war
> ebenfalls drin. Also nein, der Akku ist nicht leer, aber danke für den

Also dann gehe ich mal davon aus, dass es an der Stromversorgung nicht
liegt. Da müsste ja dann das Netzteil kaputt, und der Akku auch leer
sein gegangen sein.

An einen CPU-Schaden glaube ich nicht. Wenn also die Spannungsversorgung
(Netzteil od. Akku) OK ist und die Power-LED trotzdem nicht leuchtet,
musst Du Deine Fehlersuche im Notebook an dieser Stelle, sprich am
Eingang der Spannungsversorgung fortsetzen. Das wird aber ohne
Multimeter vermutlich nicht einfach sein.

MB
Autor: Mario (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

hier ein Foto vom Prozessor
Autor: Micha B. (mbcontrol)
Datum:

Also auf dem Bild kann man nicht wirklich was erkennen.

Ich muss mmh zustimmen:

mhh schrieb:
> CPUs gehen in den seltensten Fällen kaputt...

Und wenn sie mal kaputt gehen würden, müsste die Power-LED eigentlich
trotzdem leuchten. Dein Notebook ist stromlos. Der Fehler liegt
vermutlich irgendwo intern im Eingangsbereich der Spannungsversorgung.
Sprich Dein Mainboard bekommt keinen Saft. Sind auf dem Mainboard
irgendwelche LEDs drauf die evtl. leuchten?

MB
Autor: Mario (Gast)
Datum:

Ok.
Nein, am Mainboard sind keine LEDs drauf. Wenn der Defekt im
Eingangsbereich der Stromversorgung liegt, lässt sich das überhaupt
reparieren oder muss dann sowiso ein neues Board her?

Danke für dei Tipps!!
Autor: Tom M. (tomm) Benutzerseite
Datum:

Mario schrieb:
> hier ein Foto vom Prozessor

Die schwarzen Flecken sehen komisch aus, aber man kann nicht wirklich
was erkennen...

Wie andere schon sagten, würde ich erstmal die Spannungsversorgung
prüfen. Auch mit ausgebauter CPU muss das Lapi beim Einschalten ein
Lebzeichen (LED blinken, Lüfter startet, HDD läuft an) zeigen.

Mit einem Multimeter wäre zumindest das Netzteil und die Buchse schnell
kontrolliert. Falls du einen Lötkolben hast, krame mal 2 Halogenlämpchen
(zu finden in vielen Schreibtischlampen) oder ähnlich (Blinker im KFZ)
raus, einfach was mit ca. 12V. Schliesse diese in Reihe zusammen,
spendier zwei Drähte und prüfe mal Netzteil/Stecker und Buchse am Lapi.
Vermutlich ist da was faul.
Autor: Micha B. (mbcontrol)
Datum:

Ich hätte ja evtl. auf die Eingangsbuchse fürs Netzteil getippt. Das
hatte ich schon oft, dass die Buchsen durch die mechanische
Beanspruchung (vorallem in dem Alter - 2004) eine kalte Lötstelle hat
bzw. ausgebrochen ist. Aber Mario sagt ja, dass der Akku definitiv Saft
hat. Und ich denke mal, dass der Akku seinen Saft nach der
Netzteilbuchse einspeist. So kann es daran eigentlich nicht liegen.

Also ohne Multimeter sehe ich schlechte Chancen den Fehler zu finden.
Hast du keinen Bekannten, der dir eines ausleihen könnte. Oder geh noch
schnell in einen Baumarkt o.ä. und hol dir eines für ein paar Euros. Da
tuts das billigste. Dann kann man dir auch wieder weiter helfen.

MB
Autor: Mario (Gast)
Datum:

Bin zurzeit ziemlich knapp bei Kasse und hab auch keinen Lötkolben,
kenne aber jemanden der vielleicht eines hat. Meld mich evt. in den
nächsten Tagen. Danke für eure Hilfe!
Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Beim Travelmate 290 (Compal CL50/ CL56) gibt es nur 2 Fehlerquellen.
Beide sind durch anschauen und ohne DVM nicht zu finden. Die CPU ist es
ganz sicher nicht! Wer sagt denn dass der Akku noch Ladung hat? Der OP
hat ja nicht mal ein Messgerät.

1. Strombuchse / Eingangsschaltung
2. Powermanagement IC für die CPU (sitzt auf der Unterseite in der Nähe
des Lüfters)

Für Laien immer ein ein Totalschaden

Thomas
Autor: Micha B. (mbcontrol)
Datum:

Mario schrieb
> @  NORbert
> Wie das Notebook abgestürzt ist, war es im Netzbetrieb und der Akku war
> ebenfalls drin. Also nein, der Akku ist nicht leer, aber danke für den
> Tipp :)

Hier stellt doch Mario eindeutig klar, dass der Akku nicht leer ist. Ob
man das jetzt glauben soll ...???

Ansonsten, Thomas, ganz meine Rede!

Gruß MB
Autor: Thomas (Gast)
Datum:

>> @  NORbert
>> Wie das Notebook abgestürzt ist, war es im Netzbetrieb und der Akku war
>> ebenfalls drin. Also nein, der Akku ist nicht leer, aber danke für den
>> Tipp :)

> Hier stellt doch Mario eindeutig klar, dass der Akku nicht leer ist. Ob
> man das jetzt glauben soll ...???

nein eben nicht. Der Akku kann defekt sein oder das Book bis es
ausgegangen ist im Akkumode gelaufen sein. Keinesfalls kann man
schliesen, dass der Akku voll ist nur weil er im Gerät war

Das TM 290 ist ein gutes Notebook, ich hab selbst noch eines in Reserve.
Mit der Rep. dieses Notebook habe ich bis vor 2 Jahren viel Geld
verdient.
Jetzt ist es wohl zu alt für eine prof. Reparatur.


Thomas
Autor: Micha B. (mbcontrol)
Datum:

Hallo Thomas,
ich bin doch ganz Deiner Meinung. Aber Mario hat den Hinweis von NORbert
so bestimmt abgeblockt, dass ich eben auf etwas ironische Art versuchte,
die Möglichkeit eines leeren Akkus doch noch aufrecht zu erhalten.

Wie dem auch sei, mit dem etwas spärlichen Fachwissen von Mario und
seiner früheren Erfahrung mit einer defekten CPU als Fehlerursache,
sowie fehlendem Werkzeug, wird es in diesem Fall zu keinem positiven
Ergebnis kommen. Warten wir mal ab bis er ein Multimeter aufgetrieben
hat.

MB
Autor: Carsten (Gast)
Datum:

Die Acer Travelmate hatten und haben wohl ein Problem mit einen schlecht
eingelöteten IC zur Spannungsversorgung. Mit Nachlöten des Chips habe
ich schon drei Notebooks wieder zum laufen bekommen. Ein paar Infos
darüber stehen unter
http://ghostdog19.wordpress.com/2007/04/13/heute-h...
, ein Bild des Übeltäter ist unter
http://666kb.com/i/aufold2n717rqbfzf.jpg zu finden. Ob  es wirklich das
Problem ist, kann man teilweise einfach probieren, sehr kräftig mit dem
Daumen oben rechts in der Nähe des CPU-Lüfters auf das Gehäuse drücken,
geht es dann an, so besteht Hoffnung das Nachlöten hilft.
Viel Erfolg
Carsten
Autor: Funkamateur (Gast)
Datum:

Hallo Mario,
komm man zu den Funkamateuren hin. Dort auf dem Tisch steht immer ein
Messgerät und Lötkolben ist immer heiss. Schraubenzimmer und Notebook
mit Netzteil mitnehmen. Es ist immer gesellig.
http://www.darc.de/ortsverbaende/ und klick mal wo du bist und such dir
einen in deiner Gegend. Wenn es klappt und das Notebook läuft wieder
werfe 5 Euro in die Kaffeekasse. Hau irgendeinen der dort rumläuft oder
den OVV an und frag ihn ob er dir helfen kann. Die haben immer Zeit und
finden den Fehler und das Bauteil ist meistens in der Kiste.
Autor: Mario (Gast)
Datum:

Hey!
Danke für die vielen Tipps und Angebote, und sorry das ich mich lange
nicht gemeldet habe. Das Problem besteht leider immer noch, mittlerweile
verfüge ich aber über ein Multimeter und nächste Woche werd ich mir
einen Lötkolben den ich vermutlich auch für die Reparatur benötigen
werde, kaufen.
Mit der Aussage, dass der Akku nicht leer ist, da der Rechner beim
Absturz im Netzbetrieb war, hab ich nicht wirklich gemeint, dass der
Akku nicht leer ist, was jetzt vielleicht paradox klingen mag, aber es
ging in diesem Zusammenhang nur um den Absturz (und darum, ob eben der
Akku leer gewesen ist und der Rechner sich deshalb ausgeschaltet hat)
und nicht um die möglicherweise defekte Stromversorgung, bei dessen
Vorgang sich möglicherweise auch der Akku entladen haben könnte, was mir
natürlich bewusst ist, aber egal.
Werd mich vermutlich morgen wieder melden, wenn ich mich besser mit dem
Multimeter vertraut gemacht und bei den möglichen Fehlerquellen gemessen
habe.

schönes Wochenende!
Autor: Stefan Weßels (swessels)
Datum:

Thomas schrieb:
> Beim Travelmate 290 (Compal CL50/ CL56) gibt es nur 2 Fehlerquellen.
> Beide sind durch anschauen und ohne DVM nicht zu finden. Die CPU ist es
> ganz sicher nicht! Wer sagt denn dass der Akku noch Ladung hat? Der OP
> hat ja nicht mal ein Messgerät.
>
> 1. Strombuchse / Eingangsschaltung
> 2. Powermanagement IC für die CPU (sitzt auf der Unterseite in der Nähe
> des Lüfters)

Hallo,

ich bin gerade zufällig auf diesen Thread gestoßen. Ich habe auch ein
Problem mit dem Travelmate 290.

Es fing damit an, daß bei eingesetztem Akkun plötzlich wildes Piepen
auftrat. Ohne Akku war dann ne Weile alles in Ordnung.

Nach einiger Zeit hat das Notebook sporadisch ohne nachvollziehbaren
Grund abgeschaltet. Mittlerweile passiert das bereits beim Systemstart.

Kann das eventuell auch an den oben zitierten Ursachn liegen? Zum
Wegschmeißen ist mir das Notebook zu schade.

Danke und Gruß,
Stefan

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