Diskreter Differenzverstärker

OP Persönliche Seite #1848911
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melt schrieb:
> Netter Artikel!
> Kennst du/irgendwer Quellen für OPs in Röhrenschaltung?

Hi melt,

ich denk nicht, das es sowas so wirklich Standardmäßig gibt. Für einen 
OP braucht es eine hohe Verstärkung und Röhren besitzen das soweit ich 
weiß nicht. Zudem benötigt ein OP viele Verstärkerelement und Röhren 
sind nun mal nicht wirklich klein. Nicht zuletzt kamen OPs zu beginn des 
Transistorzeitalters erst auf. Daher kann es sich bestenfalls um ein 
Nischenprodukt gehandelt haben und heute wirst du kaum Spuren derartiger 
Röhrentechnologie finden.

Was ich mir noch vorstellen könnte das es Röhren für das Differenzpaar 
gab damit der Eingangs hohe Spannungen verträgt. Aber auch das klingt 
sehr exotisch.

Die englischsprachige Wikipedia¹ hat eine umfangreichen Abriss über die 
Geschichte der OPs mit einem Absatz zu Röhren. Und zum gegenlesen gibts 
da noch den Aufsatz "IC Op-Amps Through the Ages"², wobei dort 
Titelgemäß keine Röhren behandelt werden.

Und ich selber bin viel zu jung als das ich Kenntnisse über 
Röhrentechnologie verfügen würde.


cu


¹http://en.wikipedia.org/wiki/Operational_amplifier#History
²http://www.calvin.edu/~pribeiro/courses/engr332/Handouts/ho18opamp.pdf
OP Persönliche Seite #1850850
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Guido C. schrieb:
> Hallo,
>
> melt schrieb:
>> Netter Artikel!
> Dem kann ich nur beipflichten.
>
> Schön wären noch ein paar Messergebnisse. Am besten im direkten
> Vergleich zu den Simulationsergebnissen.
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Guido

Hi,

freut mich, das auch dir der Artikel gefällt. Mit Messmöglichkeiten 
schaut es bei mir eher mau aus, denn ich hab nicht mal ein Oszilloskop 
=|, geschweige denn einen Funktionsgenerator (siehe Inbetriebnahme ;). 
Da werde ich am Wochenende noch bei meiner Messgelegenheit vorbeischauen 
müssen.

Ein paar Messungen mehr wird es dann schon noch geben, doch wohl nicht 
übermäßig viele. Eine detaillierte Versuchsbeschreibung erfordert sehr 
viel Aufwand und für den momentanen Zustand dürfte ich schon etwa 
vier/fünf Arbeitstage verbraten haben. Im Studium habe ich für das 
Erstellen einer Versuchsbeschreibung zum Laborpraktikum zwei Wochen für 
den fachlichen Abriss und ca. sechs Arbeitswochen für die Reinschrift 
plus Abstimmung aller Messaufgaben gegeneinander dann gebraucht. Neben 
einigen wesentlichen Messergebnissen werde ich mich bis zum 
vollständigen Abschluss vorallem noch auf das sprachliche konzentrieren. 
Gerade im Theoriebereich sind die Sätze nur so hingetackert, das eben 
die notwendige Information da steht. Deutsch ist das aber noch nicht 
ganz :).

cu Malzeit

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