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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schaltplan Ok?


Autor: Daniel R. (zerrome)
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Hallo,
könnte mir evtl. jemand der Erfahrung mit PWM Motoransteuerung hat sagen 
ob das so Ok ist?
Da wo der Schalter jetzt ist, soll ein TC4452 Fet Treiber hin, welcher 
über einen mega8 gesteuert werden wird.
Alles rechts von JP1 ist am Motor angelötet, links davon auf einer 
Platine.
Sorgen macht mir das es evtl. negative Spannungsspitzen geben könnte. 
Die Positiven leite ich über die 1N5351 ab, aber wie die negativen 
behandeln ?

Danke schonmal

Grüße Daniel

Autor: Peter (Gast)
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Wieso nimmst du für die negativen Spannungsspitzen nicht einfach einen 
weiteren 1N5351?

Autor: A. K. (prx)
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Wen willst du mit deiner Schlüsseldiode denn erschiessen? Der Mann hiess 
Schottky.

Offenes Gate ist nie gut.

Autor: Daniel R. (zerrome)
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Hm, wo sollte die denn hin? Also die jetzt drin ist fängt ungefähr ab 
13,5 V an zu leiten und begrenzt so die Spannung.

Autor: MaWin (Gast)
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Es gibt keine Notwendigkeit für D1 und R1,
und C1 und C2 sind falsch gezeichnet, du willst sie sicher zum 
Motorgehäuse legen, C3 ist dann eher Unsinn (führt bei jedem Einschalten 
des Transiostors zu einem kleinen Kurzschluss). Leg lieber am Motor noch 
je eine UKW-Drossel in die Zuleitung zum Motor, wenn es dir um die 
Unterdrückung von Störungen geht.
Der Herr Schottky, ein deutscher Spross einer Familie aus der damals 
drittgrössten deutschen Stadt Bressel (heute Breslau), würde sich ob der 
Verdenglischung seines Namens im Grabe umdrehen.

Autor: Daniel R. (zerrome)
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@ MaWin (Gast)
Was wären das so für Drosseln? Könntest du da Bauteilbezeichnungen als 
Beispiel geben, oder Werte?

Mit dem Schottkey steh ich auf Kriegsfuß. Den schreib ich immer falsch 
und seh das auch ständig falsch geschrieben irgendwo, sorry.

Autor: Daniel R. (zerrome)
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Hm, fertige drosseln finde ich nur bis 10A, das reicht nicht...

Autor: Daniel R. (zerrome)
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>Mit dem Schottkey

Äh Schottky^^

Autor: MaWin (Gast)
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> Hm, fertige drosseln finde ich nur bis 10A, das reicht nicht...

Dann tu einen Ferritring um die Zuleitung.
Wir bis zu den 30A die der IRLR3717 schaffen kann ja wohl reichen.

Autor: Daniel R. (zerrome)
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Hm, was is das denn für ne miese Nummer...
Da steht im Datenblatt "Continuous Drain Current, VGS @ 10V 120A" mit 
nem Index 4 dran... dann auf Seite 11 zu dem Index 4: "Package 
limitation current is 30A."
Also macht das Ding doch nur 30A !
Da muss ich nen neuen suchen...

Autor: A. K. (prx)
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Daniel R. schrieb:

> nem Index 4 dran... dann auf Seite 11 zu dem Index 4: "Package
> limitation current is 30A."

Du willst ja nicht wirklich, dass sich das Teil im Betrieb gleich wieder 
selbst auslötet, oder?

Autor: MaWin (Gast)
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> Also macht das Ding doch nur 30A

Sicher.

Marketing-Datenblätter.

Du fällst doch auch nicht auf's Handy für 1 EUR rein.

Oder doch ?

Autor: Mogli (Gast)
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@ MaWin

Auf was kann sich denn nun verlassen ?

Autor: Daniel R. (zerrome)
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@ A. K. (prx)
Man könnte ja aktiv kühlen oder was weiß ich, nur so wie das da steht 
brennt das ding so oder so bei 30A durch.

Glaube es wird dann ein PH4025L werden als Fet...

Autor: A. K. (prx)
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Daniel R. schrieb:

> Man könnte ja aktiv kühlen

Die Lötstelle? Lötzinn ist kein blendend guter Leiter.

Autor: Daniel R. (zerrome)
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Lötzinn ist vielleicht kein guter Leiter, man wird aber doch wohl mehr 
als 30A über eine Lötstelle bekommen?!?

Autor: A. K. (prx)
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Ich hatte mal eine programmierbare Stromversorgung gebaut, mit 
Push/Pull-Ausgang, damit auch der Weg abwärts in endlicher Zeit 
funktionierte. Nix grossartiges, die übliche verstärkte OPV-Schaltung. 
Das war nur für PAL/GAL/EPROM-Programmer gedacht. Der 
Pulldown-Transistor hing etwas in der Luft, weil nachträglich 
angebracht, d.h. er hatte Kabelanschluss am Pin.

Ausprobiert habe ich das dann mit einem erzeugten 10KHz Signal, oder 
sowas in der Art. Für'n Oszi. Und vergessen, dass ein Kabel weiter ein 
harmloser kleiner Allerwelts-Elko mit 10µF dranhing. Jedenfalls hatte 
mich mein Freund ausgelacht, nachdem das Ding wegen einer schlechten 
Lötung am Kollektor oben blieb. Ok, "mach's halt Du". Hat er. Es endete 
genauso. Wiederholbar. Erst ein kleiner Schutzwiderstand half.

Der Draht hatte sich glatt selber abgelötet. Der Transistor war dabei 
keineswegs auffällig heiss geworden. Nur der kleine Elko, der Ärmste, 
der allerdings schon.

Autor: Daniel R. (zerrome)
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Ist ohne Bild schwer zu beurteilen wieso das so war.
An dem Widerstand des Lötzinns wird ja dann wegen dem fließenden Strom 
Leistung umgesetzt.
Wenn der Lötzinn jetzt ziemlich flach ist, wie es sein sollte, und nur 
in die Unebenheiten zweier aufeinander liegender Kupfer teile fließt, 
glaube ich bei ausreichend großer Auflagefläche, dass da enorm viel 
Strom durch könnte. Theoretische Rechnung liefere ich dann nach. Denke 
die Parameter sind da Widerstand und Stromdichte...

Anbei nochmal die geänderte Schaltung.

Die Diode D1 ist auch für Unterspannung ab -1,2 V und Überspannung ab 
13,5 V ausreichend meiner Meinung nach, weil sie einmal bei der Zehner 
Spannung durchbricht in gegen Richtung und einmal im Durchlass bereich 
bei Unterspannung. Stimmt doch so oder?

Viele Grüße Daniel

Autor: MaWin (Gast)
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12A Peak FET Driver. Aha.
Dir ist schon klar, daß viel nicht unbedingt viel bringt,
sondern zunächst mal viele Probleme bringt ?

Ich bezweifle, daß du über genug Erfahrung im Leiterplattenaufbau für 
solche Treiber verfügst, wenn es bei dir nicht mal für den Schaltplan 
reicht.

Autor: Daniel R. (zerrome)
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Na ja, man gewinnt keine Erfahrung wenn man nix macht, klar wer nix 
macht auch nix falsch...

Das der Treiber übertrieben ist weiß ich selber, kostet aber genau 
soviel wie ein kleinerer, also was solls.

Zudem betreibe ich das hobbymäßig also wer so etwas täglich auf der 
Arbeit macht hat da bestimmt auch andere Richtlinien.
Wer es besser weiß soll halt sagen wie es besser geht!

Elektronik ist kein Hexenwerk, außer evlt. HF :)

Grüße Daniel

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