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Forum: HF, Funk und Felder Pappradio, SoftRock RX Ensemble II Receiver Kit, Lima-SDR


Autor: egal 3.0 (Gast)
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Pappradio, SoftRock RX Ensemble II Receiver Kit, Lima-SDR, was ist der 
bessere Empfänger bezüglich der Empfangseigenschaften und bezüglich des 
problemlosen Betriebs mit Linux?

Autor: wellenreiter (Gast)
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Ich bin ja selbst überzeugter Linuxnutzer. Aber für Amateurfunk und 
verwandte Anwendungen kann ich von Linux nur abraten. Die 
Softwareauswahl ist da eher bescheiden und der Funktionsumfang der 
selben ebenso. Die Installation besagter Software ist auch oft nicht 
ausgereift und erfordert oft Gefrickel. Funkamateure sind da sehr 
Windowslastig und entwickeln meist nur Windows-Software. Die GPL wird im 
Amateurfunk gewöhnlich leider auch abgelehnt mit all den Nachteilen, 
wenn der Programmierer die Software nicht mehr weiter pflegt.

Autor: ScheißEgal 4.0 (Gast)
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Ein Apfel-Radio kannst du mit Linux wunderbar betreiben.

Autor: hää (Gast)
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Was ist ein Apfel-Radio?

Das hier
http://www.radiomuseum.org/forum/apfelradio_zum_basteln.html
geht weder mit Linux noch mit Windows.

Autor: Bernd Wiebus (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo wellenreiter.

> Ich bin ja selbst überzeugter Linuxnutzer. Aber für Amateurfunk und
> verwandte Anwendungen kann ich von Linux nur abraten.

Nööö. Das nun gerade nicht. gmfsk für RTTY und PSK31 funktioniert 
wunderbar unter Debian Lenny. Der Funktionsumfang was unterstützte Modes 
angeht, ist unter gmfsk nicht so groß wie unter MixW, aber alles was 
halbwegs gängig ist, ist da.
Das Problem ist ist eher die bescheidene Qualität meiner Laptop 
Soundkarte. Aber die bleibt auch unter XP und MixW immer noch 
bescheiden.
An einem normalen Desktop mit Standard Soundkarte ist kein Unterschied 
zu bemerken

> Die
> Softwareauswahl ist da eher bescheiden und der Funktionsumfang der
> selben ebenso. Die Installation besagter Software ist auch oft nicht
> ausgereift und erfordert oft Gefrickel.

Was Packet Radio angeht, magst Du durchaus recht haben, weil finde ich 
das ax25 Packet extrem kryptisch. Das mag aber damit zusammenhängen, das 
der ax25 Kram aus den USA kommt, und der ganze KISS-Mode kram dort 
unüblich ist. Wenn Du das TNC im "native Mode" betreibst, als "separates 
standalone Gerät", ist das Problem wohl weg. Leider kann ich dazu auch 
nicht mehr sagen, weil ich in meiner jetzigen Wohnsituation seit Jahren 
ausser Reichweite eines Packet Knotens bin, und daher keine aktuellen 
Erfahrungen mit Packet unter Linux habe. Allerdings scheint mir das PR 
Netzwerk auch eher im Aussterben begriffen zu sein. Schade.

Ansonsten gibt es eigentlich mehr an Amateurfunk Software als ich 
brauche.
Bei einigen CW Übungsprogrammen muss ich aber anschliessend ein 
"alsaconf" machen, damit der Sound wieder läuft.
Wer meint, auf den Morserunner nicht verzichten zu können: Der läuft 
prima unter Wine.
Mit Log Programmen wirst Du genau wie unter Windows zugeschmissen, weil 
jeder, der mit Programmieren anfängt, als Fingerübung erstmal ein Log 
Programm schreibt. :-)
NEC ist im Debian Package.


> Funkamateure sind da sehr
> Windowslastig

Es verteilt sich eher statistisch so wie im Rest der Bevölkerung. :-)


> Die GPL wird im
> Amateurfunk gewöhnlich leider auch abgelehnt mit all den Nachteilen,
> wenn der Programmierer die Software nicht mehr weiter pflegt.

Genauso schlimm wie zum Beispiel bei ein paar kommerziellen Programmen, 
wenn die Firma pleite geht oder der Programmierer verstirbt. Oder wenn 
einfach nur die Vertriebs Politik geändert wird.



Um zum Ursprungs Posting zurück zu kommen: Da kann ich nichts zu sagen. 
Ich mache in erster Linie portabel Betrieb, und ich vermeide dabei 
Aufwand. Einen zusätzlichen Laptop zum Gerät im Wald mitzuschleppen und 
über Stunden mit Strom zu versorgen ist aber Aufwand, mal abgesehen 
davon, das der Rechner Störnebel produziert, was bei einer Feststation 
mit abgesetzter Antenne wenig Probleme macht, aber ein riesen Problem 
ist, wenn ich den physikalischen Antenneneinspeisepunkt in 
Armesreichweite habe.
Das ist auch der Grund, warum ich klassische Morsetelegraphie mit der 
Handtaste mache, und nur ganz selten digitale Betriebsarten.

Aus dem Grunde denke ich aber über einen PSK31 Encoder/decoder nach, der 
Standalone ohne Rechner läuft. Eingabe über Morsetaste, Ausgabe rein 
akustisch als Morsezeichen. Geschwindiggeitsprobleme bezüglich der 
Morsezeichen sind ja bei PSK31 nicht zu erwarten, so langsam wie das 
ist. ;-)

Schreib doch mal E-mails an die Entwickler Teams, wie die das sehen. ;-)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

Autor: Hartmut (Gast)
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Für mich ist die Forderung nach Realname und Wohnort mit Postleitzahl 
für die Registrierung im Forum 
http://www.wellenforum.de/board.php?id=271 Grund genug, kein Pappradio 
zu kaufen. Wo gibt es denn sowas? Fehlt nur noch, dass die Nennung des 
Calls verlangt wird. Im Usenet wollten die Funkamateure das schon mal 
durchsetzen, was aber aus bekannten Gründen nicht realisierbar war.

Autor: Sven Dibbert (sven_d)
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Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Wir vom Wellenforum bieten 
den Machern des Pappradios ein Forum für den Support an. Das Wellenforum 
ist eine Privatveranstaltung für Kurzwellenhörer und der Betreiber hat 
diese Regeln festgelegt.
Sven

Autor: funky (Gast)
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In einem Forum den echten Namen zu verlangen ist echt übel, ja fast 
schon unverschämt. Ich bezweifle dazu, ob das überhaupt rechtlich 
zulässig ist (http://www.realname-diskussion.info/tddsg.htm#t3)
Aber man muss sich da ja nicht anmelden. Es gibt genügend andere Foren. 
Oder man denkt sich ein echt klingendes Pseudonym aus. In Zeiten der 
professionellen Datensammler und Identitätsdieben würde ich im Internet 
ganz bestimmt nicht meinen Namen angeben, schon gar nicht in 
amateurfunkbezogenen Foren, wo man mit Diffamierungen und 
Rufschädigungen rechnen muss. Habe mit Funkamateuren im Usenet schon 
sehr negative Erfahrungen machen müssen. Das muss ich leider so sagen, 
obwohl ich selber Funkamateur bin. Auch meinen Arbeitgeber (den 
aktuellen und den möglichen zukünftigen) oder Nachbar geht es gar nichts 
an, in welchen Foren ich unterwegs bin. Könnte mir aus begründeten und 
unbegründeten Gründen negativ ausgelegt werden.

Autor: Sven Dibbert (sven_d)
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Ich muß das glaub ich mal klarstellen. Der Realname ist nur bei der 
Anmeldung anzugeben. Der ist aber für die Mitglieder nicht sichtbar. Es 
wird weiterhin verlangt das nur der Vorname des Mitglieds Teil des 
Benutzernamens ist.
Außerdem sollte es haißen "Das Wellenforum bietet
den Machern des Pappradios ein Forum für den Support an."

Sven, Admin beim Wellenforum

Autor: Dirk (Gast)
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Jetzt kommt bitte wieder zum Thema zurück. Die arroganten, lernunfähigen 
und senilen Spinner in den Amateurfunk-Newsgroups und in gewissen 
Webforen sind hoffentlich nicht repräsentativ für den Amateurfunk. Fakt 
ist aber nunmal, dass der Altersdurchschnitt und somit die 
Betonköpfigkeit im Amateurfunk steigt, woran die besagten OMs 
mitschuldig sind. Das Problem der Digital-Verweigerer wird die Zeit 
allerdings selber lösen. Die Forderung nach dem Realname (auch wenn er 
hinterher nicht veröffentlicht wird) und/oder Call zur Anmeldung in 
einem Internetforum finde ich allerdings auch absolut daneben. Solche 
Angaben müssen freiwillig bleiben!
Zum Thema SDR mit Linux habe ich folgende Software gefunden:
http://www.nitehawk.com/sm5bsz/linuxdsp/linrad.htm
http://ewpereira.info/sdr-shell/
http://javaguifordttsp.blogspot.com/
http://james.ahlstrom.name/quisk/
Zur Qualität der Software kann ich nichts sagen, weil ich keinen SDR 
habe.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Tja, da gibts wohl viele alter ego und man hat Probs die alle unter 
einen Hut zu kriegen.
Oder man will sich die Möglichkeit der offiziellen Zustellung des 
Fehdehandschuhes nicht allzu umständlich gestalten lassen.

PS: Gerade war Karl Lagerfeld am Laptop spielend zu sehen.

Autor: Herbert (Gast)
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Dirk schrieb:
> Das Problem der Digital-Verweigerer wird die Zeit
> allerdings selber lösen.

Ich bin schon der Meinung,dass allzuviel digitalitis in den 
Betriebsarten für den Afu nicht unbedingt von Vorteil ist.Eine 
Narrensichere Verbindungmöglichkeit ist auf Dauer doch recht 
nüchtern.Gerade die alte Betriebsart CW hat doch den Reiz dass man erst 
einige Hürden nehmen und den inneren Schweinehund besiegen muß .Dafür 
kann man halt dann etwas was nicht jeder kann und ist auch in der Lage 
mit primitivsten Equipments die Welt abzugrasen.Das Programm dafür 
befindet sich dann unlöschbar und absturzfrei im Kopf.Für mich ist es 
eindeutig aufregender mit einem Audion zu lauschen als mit irgendeiner 
Japan Box.Eine nahezu 100 Prozentige Verbindungssicherheit durch zuviel 
digitalis ist reizlos.

Autor: Dirk42 (Gast)
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ist CW nicht auch digital ? Digitaler geht's ja fast nicht.

Autor: Herbert (Gast)
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Tja, die Auswertung der vom Gehör empfangener CW Sinale geschied 
jedenfalls nicht nach digitalen Gesetzmäßigkeiten.Jeder Buchstabe ,jedes 
Zeichen wird nach Klang und Melodischen Gesichtspunkten ausgewertet und 
zugeordnet.Kein OM zählt Striche und Punkte.CW hat schon eher etwas mit 
einer "Musikübertragung" zu tun .:)Jeder der CW kann wird das 
bestätigen.Richtige Digitale Übertragungsarten arbeiten doch ganz 
anders.

Autor: Sio5 (Gast)
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Quisk ist nen ganz gutes tool. Damit  Kann man auch SDR teilweise 
Steuern.
Softrock macht einen guten Eindruck,Lima finde ich auch interessant.
Ich habe den SDR vom FA
http://www.box73.de/catalog/product_info.php?produ...

Ist ganz ok.
Mit dem SI750 (Steuerbarer Oszillator) kann man den Empfangsbereich auch 
erweitern.

Autor: Sio5 (Gast)
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Es gibt auch noch Harzburg radio
http://www.qrp-shop.de/200/cgi-bin/shop.dll?SESSIO...

Wobei Preislich wohl das LIMA Den besten Schnitt macht, da es ja auch 
schon wie Harzburg(afair) einen einstellbaren Oszillator hat und leicht 
vom PC aus zu Steuern geht.

Autor: Mark (Gast)
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> Gerade die alte Betriebsart CW hat doch den Reiz dass man erst
> einige Hürden nehmen und den inneren Schweinehund besiegen muß

Man soll CW ja nicht abschaffen. Wer es mag soll CW praktizieren. Hat ja 
durchaus auch viele Vorteile. Aber jemanden, der seine Schwerpunkte 
woanders hinlegen möchte, als minderwertigeren Funkamateur und als 
Leistungsverweigerer zu betiteln ist schon ziemlich unverschämt. Und das 
geschieht doch ziemlich oft. Selbst Leute, die in der 
Schaltungsentwicklung ziemlich fit und erfolgreich sind, müssen sich 
diese Unverschämtheiten anhören. Noch schlimmer sind Newcomer dran, die 
ihren Schwerpunkt nicht in den Kontestbetrieb und nicht in CW, sondern 
in modernere Betriebsarten legen wollen. Und wer im Kontest 
Digitaltechnik verwendet, dem wird von manchen Spinnern vorgeworfen er 
würde unzulässige Hilfsmittel benutzen, obwohl das laut 
Kontestausschreibung erlaubt ist.

Die Zeit geht auch im Amateurfunk weiter. Zum Glück! Das wollen manche 
nicht akzeptieren. Vielleicht weil sie Angst haben, den Anschluss an 
sich ändernde Zeiten bzw Techniken zu verpassen und weil sie Angst 
haben, etwas neues zu lernen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Der Punkt ist einfach der, das solche Leute im entsprechenden Alter gar 
nicht mehr Morsen lernen könnten (ohne Qualen). Sind halt Platzhirsche. 
Bei denen warten die Junghirsche auch einfach ihre Zeit ab. Die Kühe 
haben immer ein Auge drauf ;-)

Ich kann auch nicht morsen. Fühle micht trotzdem gut.

Autor: Herbert (Gast)
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Mark schrieb:
> Die Zeit geht auch im Amateurfunk weiter.

Ja wie überall wo "digital "im Spiel ist.So wie MP3 die Musik versaut 
hat (Keine Band kein Orchester der Welt hört sich so an) Ja,ja 
,Extabässe,Exrahöhen und dazwischen nix.Wo bitte kann man da Instrumente 
orten? Das war mal.Mittlerweile werden die Studioaufnahmen schon
MP3-gerecht abgemischt.Minderwertig natürlich.
Ist ungefähr so wie der Sohnemann der keine selbstgemachte Erdbeermilch 
anrührt weil sie nicht so schmeckt wie sein chemisches Supermarkt 
Pulver.
Selbst bei unkommprimierten Musikträgern wie der CD hat man festgestellt 
dass der Dynamikumfang generell stark nachgelassen hat.Wozu braucht eine 
Musik Dynamik wenn sie eh ins MP3 Format gewandelt wird.
Also ich bin kein ewig gestriger aber ich sehe halt die Auswirkungen 
modernerer Technologien....und sie gefällt mir nicht.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Aber Herbert!
1. Komprimiere doch mal deine Lieblingsmusik mit MP3 bei 320kbit/Sek. 
Also ich kann da keinen Unterschied mehr hören. Vielleicht hochgeschulte 
Ohren mit Superanlage, mag sein.
2. Die Jugend benutzt Musik als Event und zur Abgrenzung gegenüber den 
Älteren. Qualität ist zweitrangig!
3. Seit Jahrzehnten werden die Einzelspuren per Mischpult zwischen links 
und rechts einfach 'platziert'. Für den Raumeffekt müßte man die 
Instrumente filtern (Frequenzgang, Zeitverzögerung, Amplitude). 
Vielleicht macht man das in superaufwändigen Produktionen, weiß ich 
nicht.
4. Der Dynamikumfang ist oftmals gar nicht gewünscht. Dann würde es 
nicht mehr hörbar sein auf schlechten Anlagen. Denk ans Auto: Wenn du 
nicht gerade S-Klasse fährst, stören die Geräusche JEDE Klassikaufnahme.

Autor: Rubin (Gast)
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Pappradio, SoftRock RX Ensemble II Receiver Kit, Lima-SDR, was ist der
bessere Empfänger bezüglich der Empfangseigenschaften und bezüglich des
problemlosen Betriebs mit Linux?


.... war die Frage ...

Autor: g_a_s_t (Gast)
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Gewisse Genehmigungsinhaber maßen sich ja ziemlich viel an.
Da hört man Forderungen, wie man solle weniger Digitaltechnik im AFU 
verwenden:

> Ich bin schon der Meinung,dass allzuviel digitalitis in den
> Betriebsarten für den Afu nicht unbedingt von Vorteil ist.

Nicht auszudenken wie groß das Geschrei wäre, wenn jemand entsprechendes 
bezüglich CW äußern würde.


Leute, lasst doch jeden die Betriebsarten praktizieren, die er will. 
Akzeptiert doch, dass es unterschiedliche Einstiegspunkte in den 
Amateurfunk gibt (nicht jeder fängt als SWLer mit CW-Kenntnissen an wie 
früher) und erfreut euch an der Vielfalt dieses Hobbys. Diese Vielfalt 
kann kaum ein anderes Hobby bieten. Auch mancher CWist hat kaum eine 
Ahnung von Elektronik oder kennt bestenfalls einige 
Röhrengrundschaltungen aus uralten Zeiten und niemand würde ihn deswegen 
diffamieren. Auch er kann ein interessanter QSO-Partner sein. Genauso 
gibt es unter den Elektronikbastlern OMs, die keine Ahnung von CW haben. 
Andere haben weder von dem einen, noch von dem anderen viel Ahnung. Aber 
was solls? Es ist ein Hobby. Es wirft sicher kein gutes Licht auf den 
Amateurfunk, wenn gerade die CWisten, die sich als so elitär empfinden, 
durch ihr Verhalten die Neueinsteiger verscheuchen. Oder ist das etwa so 
gewollt? Will man um jeden Preis dafür sorgen, dass sich nichts ändert 
weil man vor Veränderungen Angst hat?


> Ja wie überall wo "digital "im Spiel ist.So wie MP3 die Musik versaut
> hat

Ja und früher hat Ottonormalo seine Musik auf Kassetten gespeichert. Die 
Qualität war eindeutig schlechter als die heutigen MP3s. Und bei jedem 
Kopiervorgang wurde die Qualität schlechter.
Außerdem wurde meines Wissens noch kein Mensch gefunden, der MP3s mit 
einer Kodierung von 320kbit/s vom Original unterscheiden kann. Selbst 
bei 190 erkennen es nur wenige Menschen - und das auch nur bei 
kritischen Passagen im direkten Vergleich.
Und auch die normale CD (digital, unkomprimiert) ist um längen besser 
als die Vinyl-Platte. 
http://de.wikipedia.org/wiki/Schallplatte#Vinylpla...
Mag ja sein, dass manche Leute, den Klang von Vinyl mögen. (Genauso wie 
manche Leute die Verzerrungen eines Röhrenverstärkers mögen.) Dagegen 
ist ja auch nichts einzuwenden. Aber es entspricht nunmal weniger dem 
Original als eine CD. Die Digitaltechnik hat somit sehr viel positives 
zur Qualität und zur Bequemlichkeit beigetragen.

> Der Dynamikumfang ist oftmals gar nicht gewünscht. Dann würde es
> nicht mehr hörbar sein auf schlechten Anlagen.

Schlechte Anlagen gabs schon immer und wird es auch immer geben. Es ist 
eben eine Frage des Preises und der persönlichen Ansprüche.

Autor: Sven Dibbert (sven_d)
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Zum Thema Linux: Da gibt es nicht viel an Software. Zur Steuerung von 
SDRs dieser Bauart ist mir keine Software bekannt. Die Verarbeitung der 
IQ Signale  kann bei allen 3 Geräten durch die gleiche Software 
erfolgen, z.B. Quisk, SDR.-Shell, Linrad oder Dream.

Beim Thema Empfangseigenschaften sieht wohl das anders aus. Da ich 
keines der Geräte besitze kann ich da nur spekulieren. Lima SDR und 
SoftRock RX Ensemble II haben mit dem Si570 sicher den besseren 
Oszillator an Bord als das Pappradio mit dem ICS307. Beim Lima ist ein 
Bandfilter aus Festinduktivitäten vorgesehen, Messungen haben eine 
Durchlassdämpfung von bis zu 17 db ergeben. 
http://www.qrpforum.de/index.php?page=Thread&threa...
Die Lima Erbauer, die ich kenne, haben die Festinduktivitäten gegen 
selbst gewickelte aus Amidon Doppelochkernen getauscht und sind 
zufrieden. Ebenso die 1N4148 zur Umschaltung der Filter gegen BA243. Ob 
das Sinn macht ist mir schleierhaft, da die BA243 im Datenblatt für die 
Verwendung ab 50 MHz spezifiziert ist.

Du solltest Dir auch über die Soundkarte, die Du verwenden willst, 
Gedanken machen. Damit bestimmst Du die Leistung des Empfängers 
entscheidend.

73 Sven

Autor: René H. (dj1yr)
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weiter sind die benutzen Schaltmischer, Bauteiltoleranzen, OPV´s sowie 
der hardwaremässige Aufbau wichtig.

SDR´s mit den FST-Mischern sind meiner Erfahrung nach etwas 
Großsignalfester und IMD ärmer.
selektive Bandpässe sind auch am SDR zu empfehlen, zumindest bei 
Benutzung mit "richtigen" Antennen.

wegen linux, da scheitert es meist an den Soundkarten, die teilweise 
nicht unterstützt werden, meist sind das auch noch die, welche recht 
gute Werte bringen...

Autor: Stefan May (smay4finger)
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Ich kann die Soundkarte M-Audio Delta 44 empfehlen. Ich nutze die mit 
diversen Selbstbauempfängern sehr erfolgreich.

Zusätzlich zu den genannten Programmen möchte ich noch baudline 
einwerfen.

http://baudline.com/

mfg, Stefan.

Autor: Christoph H. (wtzm)
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Nicht speziell für AFU gedacht, sollte aber trotzdem hier erwähnt 
werden: http://gnuradio.org

Autor: kalle (Gast)
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Solange es keine gute Linux-Software für diese SDRs gibt, ist das Thema 
für mich gestorben. Ich kaufe und installiere doch dafür nicht extra ein 
Windows.

Autor: SDRRDS (Gast)
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kalle schrieb:
> Solange es keine gute Linux-Software für diese SDRs gibt, ist das Thema
> für mich gestorben. Ich kaufe und installiere doch dafür nicht extra ein
> Windows.

Die gesamte SDR-Welt wird um deinen Verlust trauern!

Autor: Herbert (Gast)
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Stefan May schrieb:
> Ich kann die Soundkarte M-Audio Delta 44 empfehlen.

Gibts auch brauchbare Soundkartenlösungen wo man mit Recht sagen kann 
"Gutes muß nicht sehr teuer sein"?Es muß ja nicht gleich das billigste 
sein...

Die Aureon 5.1 USB MKII von Terratec zb. habe ich auch auf diversen 
Bildern schon gesehen.Was ist mit der? Qualität sollte aber trotzdem 
sein und max. 90 - 100 Euro teuer.... und nix im Klaviergelacktem 
Gehäuse wie es derzeit in allen Bereichen leider Mode ist.

Autor: SummSumm (Gast)
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Herbert schrieb:
> Gibts auch brauchbare Soundkartenlösungen wo man mit Recht sagen kann
> "Gutes muß nicht sehr teuer sein"?Es muß ja nicht gleich das billigste
> sein...

'Sound Blaster Audigy 2 ZS' gibt es gebraucht für um 20 bis 30 Euro bei 
eBay.

Autor: blah (Gast)
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Welche weiteren guten interne Soundkarten für PCI oder PCI-Express gibt 
es?

Autor: xyz (Gast)
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Seltsam ist auch, dass es keinen (öffentlichen) Schaltplan zum Pappradio 
gibt. Das kennt man sonst im Amateurfunk nicht. Außer bei Software, da 
wird meistens der Quellcode nicht veröffentlicht. Will der Entwickler da 
was verheimlichen? Hat er Angst, das Ding wird nachgebaut?

Autor: Herbert (Gast)
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Ich denke das dass Pappradio keinen komerziellen Hintergrund hat und 
dass die Einnahmen wohl irgendwelchen Hilfsprojekten zufließen.Unter 
diesem Gesichtspunkt wäre ein abkupferei ungut.Leider neigen viele 
heutzutage dazu sich brauchbares wenn möglich umsonst unter den Nagel zu 
reissen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Trotzdem schreibt deren Website nichts dazu. Und das obwohl sie einen 
Bausatz anbieten. Seltsam. Bausatz ohne Schaltplan??

Wie auch immer. Die Schaltung scheint nichts besonderes:
1. Filter anscheinend schaltbar in Frequenz und Dämpfung
2. 20dB Verstärker
3. Mischer FST3125 ähnlich
4. Clock-Generator ICS307-3
5. Phasenteiler 74AC74 irgendwas
6. 45dB Verstärker OpAmps
7. USB zur Frequenzsteuerung
8. Standard SDR-Software

siehe auch:
http://www.pappradio.de/typo3/index.php?id=25


Außerdem wird die Mehrwertsteuer ausgewiesen. Wird schwer werden, das 
als nichtkommerziell hinzustellen.

Autor: hhhhhhhhhh (Gast)
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> Und das obwohl sie einen
> Bausatz anbieten. Seltsam. Bausatz ohne Schaltplan??

Das ist ein Fertiggerät. Kein Bausatz!

Autor: hbf (Gast)
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Hier ein Foto der Platine von Pappradio:
http://www.dl9ksm.de/?p=2067

http://www.pappradio.de/typo3/index.php?id=21&tt_p...

Scheinen ja nicht viel Bauteile zu sein.

Da sieht der Lima-SDR schon ganz anders aus:
http://www.darc.de/distrikte/l/02/sdr/
http://www.darc.de/distrikte/l/02/sdr/handbuecher/

Da fragt man sich dann doch, ob das Pappradio nicht überteuert ist.

Autor: Herbert (Gast)
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hbf schrieb:
> Hier ein Foto der Platine von Pappradio:

Bei dem Foto handelt es sich um ein Entwicklungsmuster...

Autor: fragender (Gast)
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>> Hier ein Foto der Platine von Pappradio:

> Bei dem Foto handelt es sich um ein Entwicklungsmuster...

Das Foto stammt von der Verkaufsseite von Pappradio. Wieso sollte man da 
ein Foto zeigen, das nicht dem aktuellen Modell entspricht? Mag ja sein, 
dass der jetzt beauftragte Bestücker einen anderen Lack benutzt. Aber an 
der Anordnung und Anzahl der Bauteile wird sich sicher nix ändern. Ob 
genau die gleichen Bauteiltypen verwendet werden, lässt sich natürlich 
nicht sagen. Die erkennt man auf dem Foto ja sowieso nicht.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Aus meiner Sicht ist das Pappradio überteuert. Es gibt bessere Ideen in 
Hinsicht auf die technische Leistungsfähigkeit. Beispiele wurden 
genannt. Die sind etwas teurer. So eine Tankfüllung oder einen halben 
Einkaufswagen eben.
Aber die Idee ansich ist gut. SDR für die Entwicklungsländer.

In Hinsicht auf den Beitrag von Herbert, frage ich mich, zu welcher 
Seite er gehört. Das sieht ja fast nach dem Thread Digitalstrom aus...

Autor: Der WiXXer (Gast)
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Hallo

> Pappradio, SoftRock RX Ensemble II Receiver Kit, Lima-SDR, was ist der
> bessere Empfänger bezüglich der Empfangseigenschaften und bezüglich des
> problemlosen Betriebs mit Linux?

SoftRock und Linrad ( http://www.sm5bsz.com/linuxdsp/linrad.htm ) 
harmonisieren aufs beste.

Ob Linrad mit dem LIMA-SDR zusammenarbeitet...keine Ahnung.
Die oben genannte Seite enthält auch einen Link auf eine mailing Liste.
Mailinglisten sind gute Quellen für Detailkenntnisse und um auch SELBER 
Fragen zu stellen.

Viel Erfolg.

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