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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Selbstständig machen


Autor: Sven (Gast)
Datum:

Hallo.

Ich möchte mich selbstständig machen.

Das Problem: Es muss etwas sein, das man ohne entsprechende
Qualifikation (z.B. Meister) machen kann.
Außerdem muss es etwas sein, dass man mit einem sehr geringen
Startkapital machen kann. Ich habe nur 2500 Euro für die Gründung zur
Verfügung. Ein Kredit will ich nicht aufnehmen, würde ich ohnehin nicht
bekommen, da ich keinerlei Sicherheiten habe.
Das Risiko soll überschaubar sein, Verträge mit Vorlieferanten
entsprechend kurz. Damit man bei einem Scheitern nicht mit einem großen
Schuldenberg da steht.


Folgende Sachen fallen mir spontan ein:

-Hoster werden.

Webhoster kann man mit sehr kleinem Geldbeutel werden. Als einfacher
Reseller ist man schon für unter 50 Euro dabei.
Selbst wenn man von Anfang an alles selbst aufbauen möchte, ist man noch
relativ günstig dabei.
Eine Colocationfläche gibts in günstigen Rechenzentren schon für unter
100 Euro. Selbst in Frankfurt am Main ist das zu schaffen.
Ein Router und ein paar günstige Server aus Desktophardware hingestellt
und es kann los gehen.
Mit Colocation ist die Gewinnspanne natürlich höher, weil weniger
Vorlieferanten mitverdienen wollen.
Webhoster kann man aus jeder Mietwohnung raus werden, man braucht
Zuhause  eigentlich nur nen Internetanschluss, Telefon und PC.

Nachteil an Webhosting:
Das machen so viele. Da sind die Preise so im Keller, dass man kaum noch
was verdient. Webhosting für 1-2 Euro im Monat mit Domain, ein paar GB
Speicher usw, da kommt nicht viel bei rum. Und für die paar Cent muss
man dann auch noch Kundensupport leisten und das Geld eintreiben.
Das geht nur über die Masse. Unter ein paar tausend Kunden hat man
keinen nennenswerten Verdienst. Oder man muss sich in einem anderen
Marktsegment als dem Billighosting für Privatkunden positionieren. Ohne
Referenzen aber kaum machbar.



-Onlinehändler werden

Jenachdem was und in welchen Mengen man verkauft, kann man das auch noch
ohne großes Startkapital machen.
Man kann klein anfangen und sich langsam hocharbeiten.
Ganz am Anfang kommt man wohl auch noch ohne eigene Gewerbefläche aus
und man kann es von Zuhause aus machen.
Aber irgendwann reicht das nicht mehr, wenn man immer größer werden
will.

Jenachdem was man verkauft, ist die Marge pro Geschäft bzw Kunde auch
höher als bei dem Webhosting.

Wenn man nur per Vorkasse verkauft, hat man auch kein Problem mit nicht
zahlenden Kunden. Kein Geld, keine Ware.
Durch das Widerrufsrecht und Gewährleistung hat man allerdings ein
gewisses finanzielles Risiko.

Die Konkurrenz ist auch hier sehr hart, wenn man nicht grade etwas
besonderes anbietet.

- Hausmeisterservice
Hausmeisterservice kann man auch ohne große Investition und Risiko
machen.
Allerdings muss man für relativ wenig Geld arbeiten, zum Teil muss man
auch körperlich anstengende Sachen für wenig Geld machen.
Man hat dazu noch starke Konkurrenz, und auch die Schwarzarbeiter machen
einem gut Konkurrenz.


-Arbeitsvermittler, Personaldienstleister, Leihfirma

Arbeitsvermittler geht noch ohne großes Startkapital und finanzielles
Risiko, aber der Markt ist gesättigt. Die goldenen Jahre der
Arbeitsvermittler sind langsam auch wieder vorbei.

Leihfirma braucht Startkapital, da man eine Sicherheit hinterlegen muss,
um die Lizenz zu bekommen. Man hat durch Lohnkosten auch ein großes
Risiko. Der Leiharbeitsmarkt ist auch total übersättigt, so dass man nur
noch über Dumingpreise irgendwo rein kommt.
Teilweise verdient man nur noch ca 2-5 Euro pro Stunde an einem
verliehenen Leiharbeiter, dafür hat man das Risiko, ihn auch ohne
Einsatz und bei Krankheit bezahlen zu müssen. Früher war die
Gewinnspanne 2-10 mal so hoch.
Das goldene Zeitalter der Leihfirmen ist vorbei.




Irgendwelche Ideen, in welchen Bereichen man sich noch einfach so ohne
Anforderungen an Qualifikation und ohne hohes Startkapital selbstständig
machen könnte?
Autor: Robin Hood (Gast)
Datum:

Soll dieser Beitrag ein Witz sein?

*** Ich möchte mich selbstständig machen, egal mit was, egal wie, ohne
Geld und vor allem kein Aufwand. Und Ich kann alles!***

Jetzt mal ehrlich. Was willst du eigentlich?

Ansonsten würde mir nur Prosti*****on einfallen. Ein Zimmer und den
Körper, los gehts.
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator)
Datum:

Der einfache Wunsch "Ich will mich selbstständig machen!" ohne konkretes
Ziel und noch nicht einmal grobes Gebiet wird nicht reichen.

Selbstständigkeit lebt gerade am Anfang davon, dass man genau weiss, was
man will und mit Leidenschaft dabei ist. Sonst hält man die Belastung in
den ersten Jahren nicht aus.

"Wer sich gegen sein Talent entscheidet, entscheidet sich für die
Mittelmäßigkeit!"

Wie sieht es mit Hobbys aus?

Du musst etwas machen, was Dir richtig Spaß macht!

Sonst wird das nix.

Chris D. (selbstständig und glücklich)
Autor: Sven (Gast)
Datum:

Nunja, leider bin ich derzeit arbeitslos, da denkt man schon drüber
nach, ob Selbstständigkeit was sein könnte.
Gibt ja auch Förderungen, so dass man in der ersten Zeit den
Lebensunterhalt gescchert hat. Wenns nicht klappt, gibt man es wieder
auf.

Mich in meinem Hobbybereich selbstständig machen geht nicht: Habe nicht
die notwendigen Papiere.
Und so ein bisschen Elektronikbasteln reicht auch nicht zum Leben.
Ich glaub nicht, dass so ne Hinterhof Elektronikwerkstatt in der
heutigen Wegwerfgesellschaft noch leben kann.
Beitrag #1866379 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #1866382 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Robin Hood (Gast)
Datum:

Was heißt, du hast nicht die notwendigen Papiere?
Man braucht nicht für jedes Gewerbe einen Meisterbrief.

Mit der kleinen Elektronikwerkstatt bist du wahrscheinlich wirklich ein
paar Jahre zu spät dran. Zum leben reicht das wahrscheinlich schon lange
nicht mehr.

Davon abgesehen wäre dies aber echt ein schöner Gedanke.
Autor: Mine Fields (minefields)
Datum:

Zuckerle schrieb im Beitrag #1866382:
> Beckhoff hat 1992 auch so angefangen , hat heute 1000 Mitarbeiter !

Ja und inzwischen haben wir fast 20 Jahre später. Und mit 2500 Euro
Kapital haben die wahrscheinlich auch nicht angefangen.


Mein Tipp wäre werbefinanzierte Webseiten. Es gibt in Deutschland schon
einige Leute, die von ihrem Blog leben können.
Autor: Sven (Gast)
Datum:

Klar braucht man nicht für jedes Gewerbe einen Meisterbrief.
Für eine Elektronikwerkstatt bräuchte man ihn aber. Oder man müsste
einen Meister einstellen, was nicht finanzierbar ist.

Bliebe halt noch der IT Bereich als zweite Leidenschaft. Aber IT Service
oder Webhosting machen heute schon so viele fürn appel un n ei da kommt
nix bei rum. Vor allem nicht ohne Abschluss und Referenzen.

Den IT-Kram habe ich zu großen Teilen autodidaktisch gelernt. Papier
habe ich keins in der Hand. Auf hochspezialisiertem Niveau kann ich mich
mit diesem Wissen ohnehin nicht bewegen. Für
Privatkunden-Standard-Webhosting würde es grade noch reichen.

Den Elektronikkram habe ich ebenfalls zu großen Teilen autodidaktisch
gelernt.
Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
Datum:

Zuckerle schrieb im Beitrag #1866382:
> Beckhoff hat 1992 auch so angefangen , hat heute 1000 Mitarbeiter !

Beckhoff Automation wurde Anfang der fünfziger Jahre als Elektro
Beckhoff gegründet, ein wenig älter ist die Firma also schon. Bereits
Anfang der achtziger Jahre hatten die schon ihre ersten Industrie-PCs
auf dem Markt.
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

Zwar gibt es 10000 Möglichkeiten selbständig was aufzumachen, aber wenn
ich deinen Beitrag lese:

Mach alles zusammen:

Hoste was im Web als geliehener Arbeiter für einen Händler für den du
die Hausmeistertätigkeiten übernimmst.

d.h.

mit einer Software (Freeware, gekauft oder selbstgeschrieben) lege
WebShops an die du den Händlern in deiner Umgegend anbietest so daß die
sich um nichts mehr kümmern müssen.

Ja, es gibt Anbieter die das für 10000 EUR oder 1 Mio machen, und dabei
kommt so was freches raus wie der unbedienbare Conrad Shop. Nein, das
meine ich nicht. Es gibt nur wenige Deppen, die so was beauftragen.

Ein Händler möchte mit allem nichts zu tun haben und möchte daß es ihn
nichts kostet. Du solltest also von dir ausgewählte lokale Händler
aufsuchen, und ihnen das Angebot machen, ihre Produktpalette ins
Internet zu stellen und alle Bestellungen so zu verwalten, daß die
Händler damit keinerlei ungewohnte Arbeit haben. Auf gut Deutsch: Der
muß keinen PC anfassen. Die Kommunikation läuft z.B. über FAX: Wenn
jemand was bestellt hat, erscheint beim Händler auf dem Gerät eine Seite
mit allen notwendigen Angaben damit er dem was schicken kann. Ist der
Händler bereits eMail gewühnt, natürlich auch per eMail. Bezahlt wurde
vorher Vorkasse durch PayPal oder Kreditkarte oder es wird nachträglich
abgebucht. Der Händler muß sich um die Zahlungswege nicht kümmern.
Alles, was du nicht automatisiert abdeckst, z.B. "Artiekl 2 ham wer nich
da" oder Rücksendungen von Kunden (mit Kaufpreiserstattung), musst du
per Hand machen, du wirst also versuchen auch solche Arbeitswege
möglichst einfach für den Händler zu automatisieren, z.B. per wirklich
einfachem Web-Frontend.

Der Händler muß sich auch nicht um die Erfassung seiner Produkte
kümmern, das machst du. Und er muß dir auch nichts bezahlen, das wird
durch eine kleine Provision pro verkauftem Gegenstand gemacht, je nach
Handelsspanne so 5% vom Produktpreis. Damit kann der Händler leben.

Für dich bedeutet das: Suche eine gute Shopsoftware, geh in den Laden
des Händlers und erfasse alle Artikel, z.B. in dem er dir eine Liste
aller EAN gibt oder du alle Produkte photographierst (ja, das kostet
deine Mühe, aber zumindest nicht deine Geldreserven), lade die Daten ins
Shopsystem ergänzt um Liefer- und Versandkosten Privatsphäre und
Datenschutz AGB's
Impressum Kontakt Batterieverordnung Widerrufsbelehrung etc.(du bist
der, der sich um Trusted Shop und Mastercard-Anbindung etc. kümmern muß,
wähle also passende Shopsoftware). Ich würde eine Shopsoftware
bevorzugen, bei der man einfach per eMail eine zeilensweise Liste mit
Artikeln vorhandener Stückzahl Preis(staffel) und deren attachten
Bildernamen senden muß um die Datenbank zu beladen und im Normalbetrieb
nicht klicken muß). Wenn jemand bestellt, verwaltet die Shopsoftware
Warenkorb und Bezahlung nd ist die Bestellung durch, bekommt der
Händlöer ein FAX und du 5%.

Hast du dir interessante lokale Händler ausgesucht (z.B. ein Laden der
selbstgefertige Puppen verkauft, jemand der Bootsbaumaterial verkauft,
jemand der Jägerartikel anbietet, einer der günstig containerweise
Touristenartikel auf Peru hat...) dann könnte das Geschäft florieren.

So wirst du Händler ohne Geld für den Warenbestand ausgeben zu müssen,
bist Leiharbeiter ohne Sklaventreiber,
verwaltest hausmeisterlich den WebShop ohne putzen zu müssen,
und hast WebServer zu verwalten ohne daß WebHosterKunden nerven.

Ja, es ist Arbeit, vor allem da sich der Artikelbestand des Händlers
vermutlich ändert und der WebShop auf dem laufenden bleiben muß. Wenn
der Händler nicht sowieso schon eine Warenverwaltung hat, die du
anzapfen kannst, dann musst du zumindest auf "ham wa nich mehr da"
reagieren und regelmässig den Warenbestand korrigieren. Aber das ist nur
Arbeit, ohne Kapital. Im wesentlich bist du Photograph, falls du nicht
auf fertige Bilder aus Katalogen, EAN-Listen oder Briefmarken-Michels
zurückgreifen kannst, denn ein WebShop ohne Bilder ist unzumutbar.
Bessere WebShops haben z.B. Explosionszeichnungen von Geräten(KFZ) von
denen man Ersatzteile bestellen kann. Es ist ein weites Feld.
Autor: Sven (Gast)
Datum:

Stefan L. schrieb:
> Zuckerle schrieb:
>> Beckhoff hat 1992 auch so angefangen , hat heute 1000 Mitarbeiter !
>
> Ja und inzwischen haben wir fast 20 Jahre später. Und mit 2500 Euro
> Kapital haben die wahrscheinlich auch nicht angefangen.

Wahrscheinlich nicht. Schätze eine 0 müsste man da mindestens noch
dranmachen.
Das Werkzeug und die Messgeräte für ne anständige Werkstatt kostet ja
schon ordentlich.

>
>
> Mein Tipp wäre werbefinanzierte Webseiten. Es gibt in Deutschland schon
> einige Leute, die von ihrem Blog leben können.

Ja, dafür braucht man aber auch Content :)

Vielleicht ein Forum, aber da braucht man User. Es kann nicht jedes
Forum so gut gehen wie z.B. Mikrocontroller.net.

Mikrocontroller.net und die anderen Seiten des Betreibers dürften nach
meiner Schätzung schon schon deutlich im Gewinnbereich sein. Obs zum
Leben reicht, weiß ich nicht.
Autor: Mine Fields (minefields)
Datum:

Sven schrieb:
> Ja, dafür braucht man aber auch Content :)

Irgendeine Arbeit muss man eben doch machen, wenn man Geld verdienen
will.
Autor: Sven (Gast)
Datum:

Stefan L. schrieb:
> Sven schrieb:
>> Ja, dafür braucht man aber auch Content :)
>
> Irgendeine Arbeit muss man eben doch machen, wenn man Geld verdienen
> will.

Ja, man müsste halt gut und ansprechend schreiben können.
Die Texte müssen ansprechend sein.
Kreativität braucht man ebenfalls.
Bin aber kein guter Autor.

Ich müsste irgendwas mit UserGeneratedContet machen.


Oben die Idee mit dem Shobbetrieb für niedergelassene Händler ist gut.
Muss ich mal durchrechnen.

Eventuell kann man das tatsächlich alles irgendwie kombinieren, dass das
Geschäft auf Webservern basiert, man aber nicht als klassischer
Webhoster tätig wird.

Etwas auf IT aufbauendes mit viel Büroarbeit wäre immerhin noch in
meinem Interessenbereich. Der andere genannte Kram, wie z.B.
Arbeitsvermittler oder sogar Hausmeisterservice ehr weniger.
Autor: High Performer (Gast)
Datum:

>Ich möchte mich selbstständig machen.

Vergiss es! Ernsthaft: mit Deinen Anforderungen und Voraussetzungen
kannst Du Dir das komplett abschminken. Wenn es so einfach wäre, würde
es jeder machen! Also, mein ernstgemeinter Rat: lass es sein.
Autor: Sven (Gast)
Datum:

ja schon.

Ohne Geld und ohne Qualifikation in dem Bereich wird es schwer.
Ohne Moos nix los. Und fehlendes "papier" macht es noch schwerer.

Ohne schriftlich nachweisbare Qualifikation oder Referenzen geht wohl
nicht mehr als im untersten Geiz-ist-Geil Privatkundenmarkt was zu
machen.

Professionellere Kunden werden sich auf einen "frickler" ohne Namen
nicht einlassen.
Und Investoren oder seriöse Geschäftspartner findet man so auch keine.

Das habe ich schon gemerkt.

Nur 2 Rechenzentren waren bereit, überhaupt mit mir zu kommunizieren.
Für die anderen bin ich offensichtlich nicht in der Kundenzielgruppe
gewesen.

Bei den 2 die sich gemeldet haben, kann man selbst als Privatkunde ohne
irgendeinen Provider nen Platz mieten und bekommt sogar ne
Zutrittskarte.
Zufälligerweise haben die auch noch sehr günstige Preise.

Und bei den B2B Providern haben auch fast nur die geantwortet, die mich
als WhiteLabel Reseller für ihre eigenen Produkte gewinnen wollten.
Beitrag #1866652 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Mike Hammer (-scotty-)
Datum:

Geh auf Messen und schau ob Firmen aus dem Ausland hier einen
Partner suchen der deren Produkte in diesem Land vermarktet.
Für den Handel brauchste keine Quali.
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator)
Datum:

Ich kenne Deine Fähigkeiten im Bereich Elektronik nicht, aber:

eine andere Möglichkeit wären vernünftige Bausätze, die Du z.B. außer
über Deine Homepage auch über ebay anbietest. Dann hast Du schonmal kein
"Mich nimmt im Netz niemand wahr"-Problem.

Ich kenne zumindest einen, der so mit einfachen Bausätzen (Kapazitäts-
und Induktivitätsmessgerät) begonnen hat, und der davon jetzt ganz gut
leben kann.

Übers ElektroG musst Du Dir dann auch keine Gedanken machen und sonstige
Papiere braucht's auch nicht.

Wenn Du z.B. hier bei µC.net etwas recherchierst, dann findest Du
schnell heraus, was die Leute suchen.

Dafür benötigst Du auch kein großes Startkapital. Such Dir einen guten
chin. Leiterplattenhersteller (die gibt es durchaus), dann kannst Du
auch kleine Serien für kleines Geld anbieten.

Just my 2 ct.

Chris D.
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

> eine andere Möglichkeit wären vernünftige Bausätze

Dank eBay als Verkaufsplattform und
preiswerter Materialbeschaffung gibt es inzwischen
sehr viele Leute die sehr viele nützliche Bausätze anbieten.

Find ich gut, aber auch Chinesen spielen dabei mit, und zwar
verdammt gut, deren Platinen sind meist von wesentlich höherem
know how geprägt als die europäischem,
und dank des Portos der HongKong Post,
was von HongKong nach Deutschland billiger ist als die Deutsche
Post von Deutschland nach Deutschland, haben die einen
Standortvorteil - selbst für Kunden aus Deutschland (und
natürlich im Rest der Welt über die jemand der mit der
Deutschen Post versendet gar nicht erst nachdenken muß).

Die Deutsche Post ist mit ihren hohen Preisen ein
Standortnachteil für Deutschland. Falls das mal jemand
bei der nächsten Konferenz der Lobbyisten anführen könnte...
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator)
Datum:

MaWin schrieb:
>> eine andere Möglichkeit wären vernünftige Bausätze
>
> Dank eBay als Verkaufsplattform und
> preiswerter Materialbeschaffung gibt es inzwischen
> sehr viele Leute die sehr viele nützliche Bausätze anbieten.

Natürlich - aber es gibt immer Nischen, die man besetzen kann.
Ich hab eben nochmal geschaut. Meiner Meinung nach halten sich die
wirklich nützlichen Bausätze sehr im Rahmen.

> Find ich gut, aber auch Chinesen spielen dabei mit, und zwar
> verdammt gut, deren Platinen sind meist von wesentlich höherem
> know how geprägt als die europäischen

Die chinesischen kann ich nicht beurteilen, aber die Bausätze, die ich
hier bisher in DE gekauft habe, waren absolut ok.

> und dank des Portos der HongKong Post,
> was von HongKong nach Deutschland billiger ist als die Deutsche
> Post von Deutschland nach Deutschland, haben die einen
> Standortvorteil - selbst für Kunden aus Deutschland (und
> natürlich im Rest der Welt über die jemand der mit der
> Deutschen Post versendet gar nicht erst nachdenken muß).

Das mag sein - deswegen sollte man eben auch mit dem Service punkten.
Dass man jemanden hat, den man anrufen kann, ist auch nicht zu
unterschätzen.

Also: Nische + guter Service
Dann könnte das funktionieren.

Es hängt aber davon ab, was der OP elektrotechnisch "drauf hat".

Chris D.
Autor: Halb Oschi (Firma: zurueck aus der Anonymitaet) (hacky)
Datum:

>Es hängt aber davon ab, was der OP elektrotechnisch "drauf hat".

Scheinbar gar nichts. Ein Volldurchsacker, wie ich's verstanden habe.
Da waer dann Politiker, Zuhaelter, Eintaenzer oder so angesagt.

:-)
Autor: High Performer (Gast)
Datum:

>meist von wesentlich höherem
>know how geprägt als die europäischem,

In wiefern? Ich kenne wenige Bausätze, bei denen echtes Know How
notwendig wäre. Kannst Du deshalb mal bitte ein wenig erläutern?
Autor: Tassilo Angus (tiras)
Datum:

moin moin

zum thema kapital :

als alg2 empfänger gibts -bis zu- 25k vom staat als darlehen und noch
-bis zu- 2 jahre lang weiter deine monatlichen bezüge.

damit lässt sich schon was machen.

habe selbst dieses angebot benutzt und hat gut geklappt. allerdings hab
ichs auch nicht voll ausgeschöpft, darum schreibe ich "bis zu", k.a. ob
man da alles bekommt was aufm papier steht.


zum thema "was tun" :

das solltest du schon selbst wissen, jedoch kann ich dir nur raten
keinen "allzuhohen respekt" vor papieren und ähnlichem zu haben.

grüße

tassilo
Autor: Zwie Blum (zwieblum)
Datum:

Praktizierte Gerschäftsidee aus Österreich, nicht haarklein bis ins
Detail, aber vielleicht gefällt sie dir: Eine Ein-Mann-Betrieb verkauft
Standard-Homepages an Geschäftskunden zu 10 Euro/Monat. Der Vertreter
(=Chef) klappert eine Gemeinde nach der anderen ab  und läßt sich im
Geschäftslokal den Auftrag unterschreiben. (Erstaunlich aber das geht).
Quote ~ 10%, der ist also nicht schlecht (macht das auch schon ein paar
Jahre). Der Witz dabei: Der Auftrag enthält einen Passus, dass die
Kosten für 10 Jahre im voraus zu zahlen sind. Bei Nichtbezahlen wird
geklagt - mit Erfolgsgarantie, die Geschäftsleute sind ja keine
Privatperson. Letztens hat er eine Gemeinde am Traunsee geschröpft, 190
"Betroffene" durften zahlen.

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