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Forum: Offtopic Funktionsweise eines PC Lüftermotors


Autor: Jennifer (Gast)
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Hallo

undzwar würde ich gerne mal wissen wollen wie dieser Motor in einem 
Coputer Lüfter funktioniert!
Könnte mir das bitte jemand erklären ?
Ist echt total wichtig!!

Lg Jennifer

: Verschoben durch Moderator
Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Autor: Jennifer (Gast)
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Ist das, dass selbe wie der Motor in einem PC lüfter??
Tut mir leid das ich jetzt so doof fragen muss ,aber beschäftige mich 
normaler weise nicht wirklich mit dem Aufbau eines Computers!
Haben das nur gerade im Computerunterricht und da muss ich erklären wie 
der Motor dort funktioniert!!

Lg Jennifer...

Autor: Fritz (Gast)
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Da is ganz net erklärt

http://bldcfan.100webspace.net/

Autor: Jennifer (Gast)
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Dankschön Fritz

also bedeutet es eigentlich nur :das der Motor von permanentmagneten 
(dauermagneten) angetrieben würd und in dem Stator ein Elektromagnte ist 
!
und die Pole der magneten sind in allen phasen aktiv .
Und wenn der Rotor eine bestimmte Positon erreicht hat,die Sinne des 
MF,kehrt der Startors die Polarität um .
Der rotor ist über dem Stator.

Ist das so eine ganz gute erklärung oder fehlt da noch etwas??

Lg Jennifer

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Jennifer schrieb:
> Ist das so eine ganz gute erklärung oder fehlt da noch etwas??

doch, gute Erklärung.
Ich habe zwar kein Wort davon verstanden, aber das kann auch an mir 
liegen.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Jennifer schrieb:
> Dankschön Fritz
>
> also bedeutet es eigentlich nur :das der Motor von permanentmagneten
> (dauermagneten) angetrieben würd und in dem Stator ein Elektromagnte ist
> !
> und die Pole der magneten sind in allen phasen aktiv .
> Und wenn der Rotor eine bestimmte Positon erreicht hat,die Sinne des
> MF,kehrt der Startors die Polarität um .
> Der rotor ist über dem Stator.
>
> Ist das so eine ganz gute erklärung oder fehlt da noch etwas??

Also: ich weiß wie ein derartiger Motor funktioniert. Aber deine 
Erklärung hätt ich nicht verstanden. Der erste Satz ist noch 
verständlich (wenn du noch dazu sagst was ein Rotor und was ein Stator 
ist). Aber danach ....

Autor: Jennifer (Gast)
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oh ist das wirklich so schlimm??
Ich habe nämlich,leider, echt keine ahnung davon wie ein Computer 
wirklich funktioniert ...
Könntest du mir vielleicht erklären wie ein Lüftermotor funktioniert??
Bitte es ist wirklich sehr,sehr wichtig !!!

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> die Sinne des MF

hä???

Autor: Jennifer (Gast)
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Könnte mir das bitte irgentwer erklären??

Autor: Jennifer (Gast)
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Hab ja extra dazu geschriebn das ich vom computer keine Ahnung habe und 
wenn man den Link,denn mir fritz geschickt hat, übersetzt dann steht da 
der sinn des Magetfeldes!!!

Autor: Devils Advocate (Gast)
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Jennifer schrieb:
> Könnte mir das bitte irgentwer erklären??

Was genau verstehst du nicht?
Magnete können sich anziehen oder abstoßen, soweit bekannt? Schonmal 
zwei Magnete zum Spielen in der Hand gehabt?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Jennifer schrieb:

> Könntest du mir vielleicht erklären wie ein Lüftermotor funktioniert??
> Bitte es ist wirklich sehr,sehr wichtig !!!


Alles fängt ganz einfach an:
Bei Magneten gilt - gleichnamige Pole stossen sich ab; ungelichnamige 
Pole ziehen sich an.


Ordnet man eine Anzahl Permanentmagneten im Kreis an, so dass sie immer 
abwechselnd den Nordpol bzw. den Südpol nach Innen zum Kreis zeigen, so 
kann man im Mittelpunkt des Kreises eine elektrische Spule anordnen.
Setzt man diese unter Strom so entwickelt sie selber ein Magentfeld.
Ist die Spule drehbar, so richtet sie sich so aus, dass sie mit ihrem 
eigenen Nordpol auf einen Magneten am Umfang zeigt, der ihr einen Südpol 
zuwendet. Polt man die Spule um, so dreht sie auch ihr eigenes Magetfeld 
um. Als Folge davon wird ihr jetziger Südpol jetzt vom 
Permanentmagneten, der sie kurz zuvor noch angezogen hatte und ebenfalls 
ein Südpol ist, abgestossen und dafür vom nächsten Magneten im Kreis 
(der dann ein Nordpol sein muss, da ja die Permanentmagneten immer 
abwechselnd eingebaut wurden) angezogen. -> Die Spule dreht sich um sich 
neu auszurichten.

Nun hat man nicht eine Spule, denn ansonsten wäre es zufällig ob sich 
die Spule nach links oder nach rechts dreht sondern mehrere (eine 
ungerade Anzahl) Spulenwicklungen so dass immer nur eine Spule perfekt 
zu einem Magneten passt.

Soweit so gut. Nur hat man ein Problem: Da sich die Spule dreht, ist es 
nicht mehr so einfach den Strom zu ihr zu bringen. Würde man da einfach 
Kabeln drannhängen würden die sich ganz schnell verdrillen. Also dreht 
man das Prinzip um.
Nicht die Spule dreht sich, sondern die steht fix. Dafür stehen die 
Magnete nicht mehr am Tisch sondern sie werden in einer drehbaren Glocke 
montiert, die sich rund um die Spule drehen kann. Aber das Prinzip, wie 
die Drehbewegung entsteht ist immer noch das gleiche. Nur haben 
beweglicher Teil und feststehender Teil die Plätze getauscht.

An der sich drehenden Glocke sind dann die Rotorblätter montiert, die 
für den Luftstrom sorgen.

Und ja, man muss natürlich dafür sorgen, dass sich die Stromrichtung in 
der Spule zum richtigen Zeitpunkt umpolt, abhängig von der aktuell 
vorliegenden Drahzahl. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, die 
eleganteste besteht darin, kleine elektrische Störungen in der 
Versorgungsspannung auszuwerten, die dadurch entstehen, dass natürlich 
das Magnetfeld der Permanentmagnete in der Spule selbst wieder eine 
elektrische Spannung induzieren.

Autor: Jennifer (Gast)
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haha ist da jemand lustig ..
hättest du dir den ganzen text urchgelsen wüsstest du das ich die 
funktinnsweie eine Lüfter Motors brauche und nicht   die eines oder 
mehrerer magneten!!

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Elektromotoren arbeiten doch immer nach dem gleichen Prinzip:
Irgendwas magnetisches reagiert auf einem durch elektrischen Strom 
erzeugtes Magnetfeld.
Entweder wird die dazu notwendige Spule gedreht oder der magnetische 
Teil.
Bei Gleichstrommotoren wird die Drehung dadurch in Gange gehalten, dass 
die Stromrichtung durch die Spule(n) immer wieder umgekehrt wird, und 
sich der Magnet nicht bewegt. Die Umschaltung passiert durch die Bürsten 
auf dem Kummutator.
Beim Bürstenlosen Motor wird das Feld durch eine gewisse Anzahl von 
Spulen (i.d.R. eine ungerade Anzahl) erzeugt und elektronisch "gedreht".

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Jennifer schrieb:
> haha ist da jemand lustig ..
> hättest du dir den ganzen text urchgelsen wüsstest du das ich die
> funktinnsweie eine Lüfter Motors brauche und nicht   die eines oder
> mehrerer magneten!!


Vergiss es.
Dir fehlt das physikalische Verständnis dafür.
Elektromotoren kann man nur verstehen, wenn man diese simple Tatsache 
über Magnete verstanden hat. Alles andere folgt daraus.

Autor: Jennifer (Gast)
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DANKESCHÖN !!!!

Autor: Jennifer (Gast)
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Ich weiß schon wie Magneten funktioniert !!
UND sorry das ich den Elektromotor in PHysik noch nicht behandelt 
haben!!!
Aber das ist es mit der Kommunikation !!!
Sollte man als Moderator besser wissen!

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> echt keine ahnung davon wie ein Computer wirklich funktioniert ...

was hat denn die Funktion eines Computers mit der Funktion eines Motors 
zu tun? Du brauchst nicht zu wissen wie ein Computer funktioniert, um zu 
verstehen (oder zu beschreiben) wie ein Motor funktioniert

Es ist doch in dem englischen und denm deutschen Artikel alles 
beschrieben was du brauchst. Lernt man in der Schule heutzutage nicht 
mehr, Texte zu lesen, zu verstehen und mit eigenen Worten wieder zu 
geben, d.h. sich zu artikulieren (ausdrücken zu können)?? Anscheinen 
gibts da nur noch "ey, alda, ich mach dich platt, du opfer .." als 
höchste Sprachkunst ???

Hier deine gewünschte Erklärung (Zumindest der Anfang, jemand anderes 
mag weiter machen)

0. In PC-Lüftern werden nahezu ausschließlich "bürstenlose 
Gleichspannungsmotoren" [englisch: brushless Direct current, BLDC] 
verwendet. Was das ist wird im folgenden aufgeschlüsselt udn erklärt.

1. Jeder Motor besteht aus einem beweglichen und einem feststehenden 
Teil.
Rotor = beweglicher Teil
stator = feststehender Teil

2. elektro-Motoren arbeiten mit elektrischen und magnetischen Kräften. 
Magnetismus kann man durch elektrische Spulen erreichen, oder mit 
permanenten (dauernden) Magneten. Wird Magnetismus durch Spulen erzeugt, 
ist ein nicht-permanentes Material (z.B. Eisen) notwendig, welches die 
magnetischen Kraftlinien Bündelt (quasi "verstärkt")

3. Für die Ansteuerung von Elektromotoren kann man Gleichspannung oder 
Wechselspannung verwenden. Im folgenden soll von Gleichspannungsmotoren 
berichtet werden.

4. Das Prinzip des Magnetismus ist es, daß gleiche Pole sich abstoßen, 
und entgegengesetzte Pole sich anziehen (Nordpol, Südpol). Um also die 
sich daraus ergebende Kraft zu nutzen (in Form einer Drehbewegung) muß 
man es schaffen, auf den Rotor und dem Stator dauernd "irgendwie" 
Nordpol und Südpol "drauf zu bringen", und dabei eine Deehbewegung zu 
erzeugen.

5. Wenn der feststehende Teil (Statur) aus Permanentmangenten besteht, 
und der rotierende Teil (Rotor) aus Elektromagneten, dann muß man 
"irgendwie" Strom in diensen rotierenden Teil hinein bringen. Dazu 
verwendet man kleine Hartkohle-Stücke (Kohle leitet Strom), die sich 
gegen Kontaktzungen auf der Rotor-Achse drücken. Diese Kontakte werden 
Bürsten genannt. Der Nachteil diser Technik ist, daß es zu unerwünschten 
Störungen führen kann. Aus diesem Grund hat man bürstenlose Motoren 
entwickelt, und setzt deise in PC-Lüftermotoren ein.


--

so, mein Cocktail ist alle. Hab keine Lust mehr. Schöne Grüße aus dem 
Urlaub. wsv

Autor: Malte M. (maltem)
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'Multiple exclamation marks,' he went on, shaking his head, 'are a sure 
sign of a diseased mind.'

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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hups, Tippfehler, solten natürlich Gleich-STROM-Motoren werden, und 
nicht gleich-SPANNUNG. Aber tut ja am Grundprinzip der Bürstelosigkeit 
nix ändern ;-)

Autor: Jennifer (Gast)
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Dankeschön STK500-Besitzer

wenigstens kannst du mir das richtig erklären!!!
Vielen lieben Dank !!

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> was hat denn die Funktion eines Computers mit der Funktion eines Motors
> zu tun?

ganz einfach: hätte man die Funktionsweise eines Computers
halbwegs verstanden, könnte man nach der des Motors googeln.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Vergiss es.

Nimm es nicht so tragisch, auch du kannst mal Motoren und Magneten 
verwechseln.
Fängt ja beides mit M an.

Gibt es eigentlich irgendwo ein Museum für richtig gute Threads?

Autor: Michelle Gastleser (Gast)
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Jennifer schrieb:
> Dankeschön STK500-Besitzer
>
> wenigstens kannst du mir das richtig erklären!!!
> Vielen lieben Dank !!

Ähmm...
Und was hat er jetzt anderes gesagt als Karl heinz Buchegger?

Autor: Иван S. (ivan)
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Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte.
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Image (c) Freescale.

hth, Iwan

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