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Forum: Offtopic Sprudel-Wasser aus dem Wasserhahn


Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
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Hallo Leute,

ich trinke sehr gerne Minerallwasser. Bisher bin ich immer in den 
Supermarkt gefahren, habe mir ein paar Kisten geholt, die bei mir im 
Keller gelagert wurden.

Eine Alternative dazu sollen ja dazu Trinkwasser + Sprudel Geräte ala 
Wassermax / Sodastream und wie sie nicht alle heißen sein.

Ich weiß nicht, meine Eltern haben mir immer eingetrichtert, dass man 
Wasser immer abkochen muss, bevor man es trinkt. Aber ich weiß 
persönlich nicht, was ich davon halten soll. Angeblich wird ja unser 
Trinkwasser viel besser kontrolliert, als Mineralwasser.

Würdet ihr auf so etwas "umsteigen"? Also Wasser aus dem Wasserhahn 
nehmen, evtl. durch einen Britta Wasserfilter jagen und dann mit 
Kohlensäure versetzen?

Autor: Nitram L. (nitram)
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Dimitri Roschkowski schrieb:
> Würdet ihr auf so etwas "umsteigen"? Also Wasser aus dem Wasserhahn
> nehmen, evtl. durch einen Britta Wasserfilter jagen und dann mit
> Kohlensäure versetzen?


Ja, aber ohne dieses CO2 Sprudeldiges...
Ich persöhnlich mag lieber stilles Wasser - von daher trinke ich das 
Wasser so wie es aus dem Hahn kommt.
Wie schmeckt denn das Wasser vor/nach einer Behandlung mit der Britta?

Das Wasser aus dem Hahn brauchst du nicht abkochen - das ist in 
Deutschland ein Lebensmittel....

nitraM

Autor: Иван S. (ivan)
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Hallo Dimitri,

Dimitri Roschkowski schrieb:
> Ich weiß nicht, meine Eltern haben mir immer eingetrichtert, dass man
> Wasser immer abkochen muss, bevor man es trinkt. Aber ich weiß
> persönlich nicht, was ich davon halten soll.

Das kommt natürlich drauf an wo Du wohnst. Die Sachlage dürfte in 
gewissen Gegenden des Kongos nämlich anders aussehen, als in den 
Schweizer Alpen.

> Angeblich wird ja unser Trinkwasser viel besser kontrolliert, als
> Mineralwasser.

Bei uns in .at wird beides relativ gut kontrolliert...

> Würdet ihr auf so etwas "umsteigen"? Also Wasser aus dem Wasserhahn
> nehmen, evtl. durch einen Britta Wasserfilter jagen und dann mit
> Kohlensäure versetzen?

...allerdings würde ich bei Mineralwasser bleiben, da dieses im 
Gegensatz zu Leitungswasser unchloriert und unfluoridiert ist und ich 
eine wesentlich größere Geschmacksvielfalt dadurch hätte. Kommt also 
auch drauf an, wie gut Dir dein Leitungswasser oder Brunnenwasser 
schmeckt. Wenn es geschmacklich Deine Präferenzen trifft, wäre so ein 
Sprudelautomat sicher eine gute Wahl.

Gruß, Iwan

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Dimitri Roschkowski schrieb:

> Ich weiß nicht, meine Eltern haben mir immer eingetrichtert, dass man
> Wasser immer abkochen muss, bevor man es trinkt.

Das war mal.

> Aber ich weiß
> persönlich nicht, was ich davon halten soll. Angeblich wird ja unser
> Trinkwasser viel besser kontrolliert, als Mineralwasser.

Nicht nur angeblich.
Unser Trinkwasser ist das am besten überwachte und kontrollierte 
'Lebensmittel'.

> Würdet ihr auf so etwas "umsteigen"? Also Wasser aus dem Wasserhahn
> nehmen, evtl. durch einen Britta Wasserfilter jagen und dann mit
> Kohlensäure versetzen?

Im Prinzip ja.
Nur, wenn du viel trinkst ist die ewige Hantiererei mit den CO2 Patronen 
lästig.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Diese Britta-Filter brings nicht: die Filterwirkung läßt sehr schnell 
nach und dann sind sie ein ganz hervorragender Nährboden für Bakterien.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Иван S. schrieb:
> ...allerdings würde ich bei Mineralwasser bleiben, da dieses im
> Gegensatz zu Leitungswasser unchloriert und unfluoridiert ist

Leitungswasser in .de weist diese Zusätze nicht auf, das kann man 
tatsächlich direkt so aus dem Hahn trinken.

Die CO2-Anreicherer erreichen nicht die Menge an CO2, die in 
handelsüblichem Sprudel enthalten ist, das beblubberte Wasser wirkt im 
Gegensatz zur gekauften Sprudelflasche recht schal.

Allerdings: Muss Wasser blubbern, damit man es trinken kann?

Etwas überspitzt formuliert:
Das angereicherte CO2 geht so oder so in die Atmosphäre - da regen sich 
Leute über den CO2-Ausstoß von Autos auf ... und reichern ihr 
Trinkwasser damit an.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> da regen sich
> Leute über den CO2-Ausstoß von Autos auf ... und reichern ihr
> Trinkwasser damit an.

Aber wenn sie ihre Autoabgase durch das Wasser leiten, ist das 
Löcherwasser doch Umweltfreundlich, oder?

Autor: Mike J. (emjey)
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In der Lausitz gibt es so viel CO2 dass man es in unterirdische 
Lagerstädten pumpen muss, der Größte Anteil davon kommt von den 
Kraftwerken.

Eigentlich wird das nur gemacht damit die Kraftwerke keine offizielle 
CO2 Emission haben, aber wenn man das Zeug dann verkaufen würde liegt 
die Schuld bei den Menschen welche die Flasche öffnen :)

Autor: Иван S. (ivan)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> Иван S. schrieb:
>> ...allerdings würde ich bei Mineralwasser bleiben, da dieses im
>> Gegensatz zu Leitungswasser unchloriert und unfluoridiert ist
> Leitungswasser in .de weist diese Zusätze nicht auf,

Das kann man so pauschal nicht sagen, das kommt wohl auch drauf an, wo 
Du wohnst. Ich kann mir nciht vorstellen, daß in ganz Deutschland nur 
mit Umkehrosmose gearbeitet wird. Die Fluoridierung erfolgt übrigens 
meistens konspirativ. Im übrigen wissen wir ja noch nicht einmal, ob 
Dimitri überhaupt in der BRD wohnt.

> das kann man tatsächlich direkt so aus dem Hahn trinken.

Ach? Das kann man bei Chloriertem ebenso. Das ist ja kein 
Schwimmbadwasser.

> Allerdings: Muss Wasser blubbern, damit man es trinken kann?

Ja, sonst schmeckt's ja nach nix. Ich wundere mich immer wieder über 
diese Leute, die im Supermarkt sogenanntes "stilles" Mineralwasser 
kaufen. Da kann ich ja gleich Leitungswasser trinken und erspare mir die 
Schlepperei nach hause und die Flaschenrückgabe oder -Entsorgung.

> Das angereicherte CO2 geht so oder so in die Atmosphäre - da regen sich
> Leute über den CO2-Ausstoß von Autos auf ... und reichern ihr
> Trinkwasser damit an.

Naja,ich kann schon ein Unterschied zwischen wenigen Gramm/Liter in 
einem Lebensmittel und über 2kg/Liter in Kraftstoff erkennen. Darüber 
hinaus kann man den Leuten ja das Ausatmen verbieten :-)

Iwan

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Karl heinz Buchegger schrieb:

> Dimitri Roschkowski schrieb:

>> Würdet ihr auf so etwas "umsteigen"? Also Wasser aus dem Wasserhahn
>> nehmen, evtl. durch einen Britta Wasserfilter jagen und dann mit
>> Kohlensäure versetzen?

>
> Im Prinzip ja.
> Nur, wenn du viel trinkst ist die ewige Hantiererei mit den CO2 Patronen
> lästig.

Hat vor allem EINEN ganz entscheidenen Nachteil und das ist die zu warme 
Temperatur beim Wasser aus dem Leitungshahn, im Gegensatz zu einer schön 
"eisigen" Flasche Mineralwasser aus dem Kühlschrank. Außerdem ist Wasser 
bei den Discountern spottbillig, da lohnt der Aufwand mit 
Wasserfilter/CO2 Patrone meiner Ansicht nach nicht wirklich. Allerdings 
muss man sich halt mit den Flaschen abschleppen und bei 6 x 1,5 L pro 
Pack wird der Wochenendeinkauf u.U. ganz schön schwer. Mann muss auch 
bedenken, die immer betonte hohe Wasserqualität in Deutschland bezieht 
sich auf das was das Wasserwerk erzeugt, aber nicht unbedingt auf das 
was aus dem Hahn rieselt. Das Wasser muss u.U. durch recht alte 
Leitungen oder die Stadtwerke hat mal wieder an den Leitungen gefummelt 
oder vereinzelt "lebt" auch mal was in der letzten Leitungsmeile in dem 
was man später trinkt. Kommt immer wieder alles vor.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Rufus t. Firefly schrieb:

> Allerdings: Muss Wasser blubbern, damit man es trinken kann?

Es muss blubbern und es muss kalt sein, ansonsten genügt die Leitung. ;)

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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In meinem Heimatort hab ich auch immer Leitungswasser gedrunken.
In Berlin schmeckt mir das Leitungswasser überhaupt nicht.
Das Wasser ist so wiederlich verkalkt.
Unser Wasserkocher, der vorher 5 Jahre lang benutzt wurde, war nach 
einem Jahr nicht mehr zu gebauchen. Der nächste (baugleiche) ist jetzt 
nach 2 Jahren auch schon wieder hinüber, weil irnged eine Gummidichtung 
zum Füllstandsanzeiger zerfressen ist.

Bei uns in der Firma gibts ein Automaten, der das Leitungswasser kühlt 
und versprudelt. Der ist hinter einem Filter. Das Wasser schmeckt mir 
auch.

Das beste Leitungswasser, an das ich mich erinnern kann, hab ich im Harz 
in einer Jugendherberge gedrunken ;).

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Vlad Tepesch schrieb:
> Unser Wasserkocher, der vorher 5 Jahre lang benutzt wurde, war nach
> einem Jahr nicht mehr zu gebauchen.

Man kann die Dinger auch entkalken, wenn man das nicht mit Hammer und 
Meißel macht, dann überleben sie auch problemlos das Berliner Wasser. 
Ich weiß, wovon ich da rede, setze ich doch meinen Wasserkocher seit 
mindestens zehn Jahren diesen Bedingungen aus (keine Ahnung, wie alt 
genau das Teil ist, aber wenn ich ihn mit Zitronensäure entkalke, sieht 
er wieder wie neu aus).

Der Geschmack des Berliner Leitungswassers schwankt übrigens sehr stark 
je nach Standort, da es zwölf verschiedene Wasserwerke gibt, die ihr 
Wasser an den verschiedensten Orten ins Leitungsnetz einspeisen und man 
immer eine ortsabhängige Mischung abbekommt.

Früher wohnte ich in Moabit, da war das Leitungswasser so, daß man nur 
mit einem Wasserfilter Tee bereiten wollte. Ein paar Kilometer weiter 
südlich ist das Wasser so gut, daß der Tee auch ohne Wasserfilter 
genießbar ist.

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
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Also ich wohne in Karlsruhe. Wir haben hier auch ein sehr verkalktes 
Wasser, ich habe das Wasser noch nicht probiert (muss ich wirklich mal 
machen, wenn ich zu Hause bin), aber vielen Leuten hier schmeckt es.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Es ist zwar kalkig, aber ansonsten ganz hervorragend. Es stammt 
ausschließlich aus Grundwasserbrunnen. Gechlort wird normalerweise 
nicht.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Wir trinken ca 4 Kästen Wasser pro Woche hier in der Familie (4 Köpfe). 
Hatten früher einen Sprudler, aber es ist irgendwie aufwendiger, als ein 
mal in der Woche 4 Kästen zu holen. Ständig ist die Gaspulle leer und du 
willst bloß was trinken und musst anschließend das ganze Gerät 
demontieren und wieder zusammenbauen für den Flaschenwechsel.

Es lohnt sich für Vieltrinker nicht.
Und ja, Trinkwasser muss sprudeln und kalt sein! Kranwasser schmeckt so 
"laff".

Autor: Maik Fox (sabuty) Benutzerseite
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Dimitri Roschkowski schrieb:
> Also ich wohne in Karlsruhe. Wir haben hier auch ein sehr verkalktes
> Wasser, ich habe das Wasser noch nicht probiert (muss ich wirklich mal
> machen, wenn ich zu Hause bin), aber vielen Leuten hier schmeckt es.

Zu denen zähle ich mich auch, auch wenn es nicht ganz so gut ist wie das 
Baden-Badener, das ich vorher trinken durfte ;)

Mit Sprudel konnte ich mich noch nie so richtig anfreunden. Gegen den 
Durst trinken kann man es nicht, und die Nachwirkungen machen mich 
wahnsinnig.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Dimitri Roschkowski schrieb:

>ich trinke sehr gerne Minerallwasser. Bisher bin ich
>immer in den Supermarkt gefahren, habe mir ein paar
>Kisten geholt,

Das kann man sich alles sparen.

Sparen, muß zur Zeit ich aus Arbeitsmarktgründen. Da denkt man schon mal 
erweitert nach. Der Kasten Sprudel ist nicht immer billig.

Ich koche ständig Leitungswasser, und mache Hagebuttentee. Damit das 
Zeug wenigstens etwas Geschmack hat.

Kürzlich über Lebensmittel gelesen, hat das Mineralwasser nur einen 
geringfügigen, sehr unbedeutenden Anteil am Mineralhaushalt des Körpers. 
Sehr viel mehr steckt in den anderen (festen) Lebensmitteln drin, die 
man zur Nahrungsaufnahme zu sich nimmt.

Autor: Nitram L. (nitram)
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Platinenschwenker .. schrieb:

> .... Außerdem ist Wasser
> bei den Discountern spottbillig, da lohnt der Aufwand mit
> Wasserfilter/CO2 Patrone meiner Ansicht nach nicht wirklich.

Der Preis sagt leider nichts über die Qualität des Wassers aus...

Platinenschwenker .. schrieb:
> ... Mann muss auch
> bedenken, die immer betonte hohe Wasserqualität in Deutschland bezieht
> sich auf das was das Wasserwerk erzeugt, aber nicht unbedingt auf das
> was aus dem Hahn rieselt. Das Wasser muss u.U. durch recht alte
> Leitungen oder die Stadtwerke hat mal wieder an den Leitungen gefummelt
> oder vereinzelt "lebt" auch mal was in der letzten Leitungsmeile in dem
> was man später trinkt. Kommt immer wieder alles vor.

Wenn ich die allgegenwärtigen PET-Flaschen sehe wird mir doch etwas 
mulmig... Was für chemische Stoffe wandern eigentlich von dem Kunststoff 
ins Wasser??? Da ist mir ein wenig "Rost" und Kalk schon wesentlich 
lieber...

Aber letzt endlich entscheidet der Geschmack...

nitraM

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
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Martin L. schrieb:
> Wenn ich die allgegenwärtigen PET-Flaschen sehe wird mir doch etwas
> mulmig... Was für chemische Stoffe wandern eigentlich von dem Kunststoff
> ins Wasser???

Also heute habe ich eh das Gefühl, dass alles giftig, krebserregend oder 
sonstwas ist.

Autor: Иван S. (ivan)
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Martin L. schrieb:
> Wenn ich die allgegenwärtigen PET-Flaschen sehe wird mir doch etwas
> mulmig...

Stimmt, mir auch. Ich bin nur froh, daß das in meiner Kindheit (80er) 
noch nicht so verbreitet war. Aber gerade am Mineralwassersektor gibt es 
ja noch die gute, alte Glasflasche. Allerdings war es bis vor kurzem 
leider auch "modern", die Hauswasserversorgung in Kunststoff 
auszuführen.

> Was für chemische Stoffe wandern eigentlich von dem Kunststoff
> ins Wasser???

Vorwiegend Weichmacher. Das waren bis vor Kurzem oft Ester der 
Phthalsäure, die hormonähnliche Wirkung (insbesondere auf 
Wasserorganismen und Amphibien) ausüben.

> Aber letzt endlich entscheidet der Geschmack...

Aus Glas schmeckt's meiner Meinung nach deutlich besser.

Iwan

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Dimitri Roschkowski schrieb:
> Also heute habe ich eh das Gefühl, dass alles giftig, krebserregend oder
> sonstwas ist.

Ja und mein Bildschirm funkelt mich auch schon wieder so giftig an...

Autor: Nitram L. (nitram)
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Dimitri Roschkowski schrieb:

> Also heute habe ich eh das Gefühl, dass alles giftig, krebserregend oder
> sonstwas ist.

Da hast du gar nicht so unrecht - die Zutatenliste von Fertiggerichten, 
Backmischungen und Jogurts liest sich zum Teil wie der Beipackzettel von 
verschreibungspflichtigen Mitteln...

Ich kann mich an andere Verpackungsmittel erinnern...

           heute           80'er Jahre (DDR)
Wurst      Plastik         Butterbrotpapier
Wasser     Plastikflasche  Glasflasche
Jogurt     Plastikbecher   Glas
Sauerkraut Plastikbeutel   Glas
Säfte      Plastikflasche  Glasflasche
Geele      Plastikbecher   Glas

...


Mittlerweile werden selbst Konservendosen innen mit Folie beschichtet! 
Was für ein Wahnsinn...
Mein Motte ist immer noch "Man ist was man isst." ...


nitraM

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Wir haben ca 2 Jahre (oder mehr?) PET Sprudel gehabt und sind letztens 
wieder umgestiegen auf Glasflaschen. Man merkt erst mal, wie chemisch 
der PET Sprudel schmeckt und wie gut der gleiche Sprudel aus der 
Glasflasche schmeckt.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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ich hab auch zwischendrin mal Sprudel aus diesen großen weichen 1,5L 
Flaschen probiert. BÄH!

Dann lieber wieder mehr schleppen und zurück zur 0,7er Glasflasche.

Cola schmeckt mir z.B. auch besser je kleiner die Glasflasche ist. Oder 
die 0,3er Dose. Unübertroffen.

Scheiss Dosenpfand.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Jens Plappert schrieb:
> Scheiss Dosenpfand.

Wieso? Du kannst die Plörre doch in Dosen kaufen und wenn du die 
hinterher zurückbringst, kriegst du den Pfand doch wieder. Das ist doch 
nicht anders, als bei dem Gesöff aus den Plastikflaschen.

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Wieso?

Es gibt nur ein Getränk, das ich aus einer Dose trinke und das ist Red 
Bull. Früher war es ja ganz einfach. Dose leergetrunken und weggeworfen. 
Aus den Augen, aus dem Sinn. Wenn ich heute 25ct sparen möchte, muss ich 
die Dose aufbewahren. Gerade bei zuckerhaltigen Getränken wie Cola macht 
es sehr viel Spaß. Der Inhalt tropft aus der Dose heraus und alles 
klebt. Pfui!!

Ein auch nicht ganz unwesentlicher Faktor ist der Preis. Eine Flasche 
Cola mit 2L Inhalt kostet z.Z. 1,19-1,50€. Eine Dose ist da mit 
0,50-0,75ct für 0,33L wesentlich teurer. Wohlgemerkt: Vor rund 20 Jahren 
habe ich für eine Dose 31 Pfennig bezahlt.

Martin L. schrieb:
> Da hast du gar nicht so unrecht - die Zutatenliste von Fertiggerichten

Ich weiß auch nicht, aber die Welt hat sich in den letzten Jahren 
verändert. Als ich noch klein war, waren gute Lebensmittel ganz billig. 
Fertiggerichte waren teurer haben aber wegen der Geschmacksverstärker 
eben besser geschmeckt. Ich habe mich immer gefreut, wenn es so ein 
Fertiggericht zu Hause gab.

Tja und während meines Studiums hatte ich dann irgendwann kein Bock mehr 
auf den Fertigfraß, weil es irgendwie so an alternativen gefehlt hat. 
Seitdem koche ich selbst. Die Preise für die Lebensmittel beißen aber 
dennoch ganz schön. Aber andere Länder Europas sind noch teurer.

Autor: Иван S. (ivan)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Wieso? Du kannst die Plörre doch in Dosen kaufen und wenn du die
> hinterher zurückbringst, kriegst du den Pfand doch wieder. Das ist doch
> nicht anders, als bei dem Gesöff aus den Plastikflaschen.


Bin I froh, daß i in Österreich bin. Bei der letzten Electronica war 
euer Dosenpfandrücknamesystem scho nerfig. Da darf ma die Dose jo 
nedamal z'sammdrücken. Stell da amal vor, Du trinkst an 24er-Tray Bier 
1/2 Liter in der Woche und 30 Red Bull. Des Volumen wos Du do 
zurückbringen muss, ohne Beschädigung.

Des is nur krank bei de Preissn, IMO.
Iwan

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Dimitri Roschkowski schrieb:
> Ich weiß auch nicht, aber die Welt hat sich in den letzten Jahren
> verändert.

Oder du dich? So funktioniert die gute alte Zeit®...

Die Welt kriegt im Gegensatz zu uns keine Runzeln.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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>Die CO2-Anreicherer erreichen nicht die Menge an CO2, die in
handelsüblichem Sprudel enthalten ist, das beblubberte Wasser wirkt im
Gegensatz zur gekauften Sprudelflasche recht schal.


Eine Frage der Temperatur. Wenn man das Wasser vorher im Kuehlschrank 
runterkuehlt, dann bringt man auch mehr Gas rein.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Etwas mehr vielleicht, aber vergleichbar ist die Suppe trotzdem nicht.

Autor: Tobias Hoffmann (obazda)
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Ich hatte letztens einen Bericht gesehen, dass das Leitungswasser zum 
teil erhebliehce (auch schädliche) Bakterien enthalten kann. Aus dem 
Wasserwerk kommt es in guter Qualität, aber in den Leitungen können sich 
vorallem im Sommer Bakterien seht gut vermehren. Vorallem wenn das 
Wasser lange in den Leitungen steht. Und "lange" heißt hier auch ca. 
10h!! Als Gegenmaßnahme sollte man das Wasser vor dem trinnken ein 
bisschen laufen lassen. Am besten so heiß, dass die Bakterien abgetötet 
werden. Aber wer macht das schon??
Leider weiß ich mehr, wo ich den Bericht gesehen hab'...

Gruß Tobi

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Oder du dich? So funktioniert die gute alte Zeit®...

Also da würde ich eher sagen, dass die Welt sich verändert hat und ich 
(wir) uns angepasst haben.

Tobias Hoffmann schrieb:
> Als Gegenmaßnahme sollte man das Wasser vor dem trinnken ein
> bisschen laufen lassen.

Also irgendwie stimmt da etwas nicht. Sicher vermehren sich Bakterien im 
Wasser. Aber es macht ja dann eigentlich keinen Unterschied, ob ich 
jetzt Wasser in eine Flasche fülle oder es im Wasserhahn 10 Stunden 
steht.

Da wäre evtl. eine UV Lampe gut dazu geeignet um das Wasser zu 
sterilisieren. Aber wie sieht es mit Medikamenten aus? Irgendwie habe 
ich vor einigen Jahren mal was mitbekommen, dass das Wasser auch damit 
belastet sei. Dürfte das der Vorteil vom Mineralwasser aus dem Kasten 
sein?

Autor: Holm Tiffe (holm)
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Wir haben hier sehr gutes Wasser, sehr niedrige Wasserhärte und die 
Schlepperei ging mir auf die Nerven. Ich hatte mit der "Guten" mal über 
die Anschaffung so eines Soda-Club-Dingens diskutiert, Sie hatte das 
allerdings abgetan..

2 Monate später stand plötzlich so ein Ding in der Küche :-)

Ich trinke das gesprudelte Leitungswasser recht gerne, die Kinder auch.

Betreffs Wasserqualität: Ich habe schon mehrere Fernsehsendungen gesehen 
bie denen die Qualität abgefüllten Mineralwassers deutlich bemängelt 
wurde...
wie kommt Ihr auf die Idee das mit den Bakterien und "chemischen 
Zustätzen" sei bei Mineralwasser aus der Flasche anders als im 
Leitungswasser?

Gruß,

Holm

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