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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Binärtabelle für Eprom zu Fuß erstellen


Autor: Ralph Berres (rberres)
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Hallo

Ich habe ein etwas ungewöhnliches Problem.

Seit neuesten bin ich Besitzer eines Kenwood TS770 Dualband Transceiver 
für 2m und 70cm. Dieses Gerät hat leider keine Möglichkeit eine feste 
Relaisablage einzuschalten,( wie es bei dem Nachfolger geht ).

Ich habe mir das Frequenzschema und den Aufbau des Synthesizers mal 
angeschaut, und bin zu dem Schluss gekommen, das man die Ablage mit 
Hilfe einer fest abgelegten Tabelle in einen Eprom realisieren könnte, 
welches zwischen Mikroprozessor und Synthesizer geschaltet wird.

Ich habe eine Tabelle erstellt in welche 10 Eingangsinformationen als 
Adresse anliegen und jeder Adresse eine Ausgangsinformation bestehend 
aus 9 Bit ( 1 Bit kann ich eventuell einsparen ) erzeugt. Die Tabelle 
besteht aus insgesamt rund 250 Adressen.

Meine Frage lautet wie folgt.

Gibt es ein Editorprogramm für Eproms, in welcher man in binärer Form
( nicht in Hex-Form oder sontige Form, sowohl die Adresse als auch den 
Inhalt der Adresse reintippen kann? also zum  Beispiel

Adresse 10010100 = Datum 01101011 usw.

Der Rest wäre dann einfach nur Fleißarbeit. Einen alten Eprom-Programmer 
der auf Dos Ebene arbeitet habe ich. Der kann aber nur im Hex-Format
und man kann auch nicht die Adressen in willkürlicher Reihenfolge 
beschreiben.

Für einen sachdienlichen Tip wäre ich dankbar.

Als Anhang eine Excel Datei mit der Tabelle.

Ralph Berres

Autor: Huch (Gast)
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Es gibt Editoren für Hex-Files die dann auch Intel-Hex 
speicher/exportieren.

Du schreibst zwar, das Du die Zahlen nicht in Hex eingeben willst und es 
gibt evtl. auch Varianten, bei denen die Eingabe binär erfolgen kann, 
aber die Umwandlung in Hex sollte kein Problem sein, es sei denn Du hast 
dafür eine speziellen Grund.

Autor: faustian (Gast)
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Hex<->Binaer geht ja in Vier-Bit-Gruppen, einfach Tabelle mit den 16 
Moeglichkeiten danebenlegen und Hex nehmen.....

Autor: hp-freund (Gast)
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@Ralph,
was hast Du gegen Hexen :)
Hab deine Tabelle mal erweitert. (mit Openoffice, hoffe es geht)
Jetzt kannst Du die Hex-Werte gleich in dein Brenner-Prog kopieren.
Handarbeit war gestern, wir haben doch Computer ;-)

...
hp-freund

Autor: hp-freund (Gast)
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noch vergessen: das ist für 8 bit
Wenn Du für 9 bit brauchst kannst Du einfach erweitern (x*256) oder 
fragen...

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Hallo HP-Freund

ERst mal möchte ich mich bei dir für deine Mühe bedanken.

Doch hast du bei der Errechnung der Adresse sämtliche Eingangspins 
berücksichtigt? Auser der Frequenzeingabe waren noch die Pins 2m, >435, 
Rep
vorhanden, die mit zur 10 Bit Adresse gehören. 1 Ausgangsbit könnte ich 
wegfallen lassen, da sie immer gleich dem Eingangsbit ist.( 2m ). So 
käme ich Ausgangsseitig tatsächlich mit 8 Bit aus.

Dann habe ich noch das Problem, das im Hex-Spalte bei mir #Name? 
erscheint.

Mein Excel scheint das nicht das Open Office File zu verstehen.


Autor Huch
Auror Faustian

Diese Umrechnung von Binär zu Hex könnte ich zwar von Hand machen, ist 
aber für mich sehr zeitaufwändig, und vor allem Fehlerträchtig, weshalb 
mir eine Eingabemöglichkeit , wo ich nicht erst alles umrechnen muss 
eigentlich lieber wäre.

Ein Problem habe ich immer noch nicht gelöst. Da der Eprom Editor ja nur 
Adresse für Adresse programmiert werden kann, und bei mir die Adressen 
wild durcheinander gewürfelt sind , macht die Sache für mich nicht 
einfacher.

Aber vieleicht denke ich einfach nur falsch.

Trotzdem an alle . Vielen Dank schon mal für eure Mühe und Geduld.

Ralph Berres

Autor: hp-freund (Gast)
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Ich habe mal nachgesehen, den BASE() Befehl gibt es in excel wohl nicht, 
aber dafür DEC2HEX(). Schau dir den mal an, den gibt es aber leider in 
OO nicht.

Für 9bit, also für alle bits:
Band  >435  MHz      KHz
OUTPUT
2m  >435  c  b  a  d  c  b  a

1  0  0  0  1  0  0  0  0

muß dan in der Zelle U5:

=T5+S5*2+R5*4+Q5*8+P5*16+O5*32+N5*64+M5*128+L5*256

stehen und in V5:

DEC2HEX(U5,4)

Autor: hp-freund (Gast)
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in V5 muss natürlich:

=DEC2HEX(U5,4)

Sorry.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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hp-freund schrieb:
> in V5 muss natürlich:
>
>
>
> =DEC2HEX(U5,4)
>
>
>
> Sorry.

Die Erstellung der Hexfiles aus dem Dezimalfile bekomme ich mit der 
Formel einfach nicht ans laufen. Vielleicht versteht das Excel 2000 das 
Openoffice tatsächlich nicht. Vielleicht hat das Bill Gates ja so 
gewollt.

Trotzdem noch mal vielen Dank

Ralph Berres

Autor: hp-freund (Gast)
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Autor: Ralph Berres (rberres)
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Vielen Dank.

Ich habe zwischenzeitlich in Excel festgestellt, das diese Funktion 
nicht installiert war, und nachinstalliert. Jetzt klappt es.

Ich werde heute Abend diese Tabelle mal in den Eprom Editor reinhacken.

Ralph Berres

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Was gesucht wird, ist eigentlich ein Editor der nicht nur Hex anzeigt 
sondern auch Binär. Genauso einen hatte ich auch mal gesucht, aber nicht 
gefunden. Es war mir sogar nicht möglich, einem Programmierer eines 
Editors den Unterschied klarzumachen. Hatte es dann aufgegeben.

Es gibt Tools, die Bin in Hex wandeln. Das dann im Hex-Editor 
bearbeiten. Danach Tool Hex in Bin drüber, ferrtich.

Vielleicht findet ja doch noch jemand nen passenden Editor. Softwerker 
sind schon seltsame Menschen: ASCII geht doch auch, wieso Binär nicht?

Autor: hp-freund (Gast)
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Unter Linux geht das mit KHexEdit. Da kann man zwischen allen Formaten 
wählen.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Abdul K. schrieb:
> Was gesucht wird, ist eigentlich ein Editor der nicht nur Hex anzeigt
>
> sondern auch Binär.

Am liebsten wäre mir sogar gewesen, wenn ich in dem Eprom Programmer 
sowohl die Adresse , als auch den Inhalt der Speicherzelle in beliebiger
Reihenfolge als Binärdatei direkt eingeben könnte. Aber das war halt nur 
ein Traum.


Das Problem , zu Fuss Tabellen in ein Eprom zu erstellen hatte ich schon 
öfters. Ich habe aber nie eine komfortable Lösung gefunden, so habe ich 
dann das Problem meistens mit einer Europlatine TTL Ics gelöst. Nicht 
gerade elegant, aber es funktionierte bislang.

Ralph Berres

Autor: hp-freund (Gast)
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@Ralph,
wenn Du jetzt die Adressen und Daten in Excel nebeneinander hast, kannst 
Du diese natürlich auch einfach nach aufsteigender Adresse sortieren 
lassen.

Dabei fallen auch gleich doppelte auf ;)

An sonsten schau dir doch mal KHexEdit genauer an. Ist vielleicht ein 
Grund auf Linux zu wechseln. Oder zumindest mal mit Knoppix zu probieren 
:-)

Autor: Ralph Berres (rberres)
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HP-Freund.

Du kannst ja mal ein Blick darauf werfen, ob ich das alles richtig 
übersetzt habe. Ich tue mich mit solchen Programmen wie Excel ein wenig 
schwer.

Ralph Berres

Autor: hp-freund (Gast)
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@Ralph,

=K6+J6*2+I6*4+H6*8+F6*16+G6*32+E6*64+D6*128+C6*256+B6*512

Bei der Adressberechnung hast Du F und G vertauscht.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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OHA! besten Dank für den Hinweis.

Das werde ich gleich mal korrigieren.

Besten Dank. Ist es ansonsten Stimmig?

Ralph Berres

Autor: hp-freund (Gast)
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Wenn Du nur 8 bit und nicht 9 bit für die Daten benutzen willst, passt 
es dann.
Als nächstes würde ich dann die Adress- und Datenspalten markieren und 
deren Inhalte in eine neue Tabelle einfügen. Dann nach aufsteigender 
Adresse sortieren.

Als Krönung kannst Du noch in einer dritten Tabelle z.B. für ein 1k 
Eprom 1024 Zeile reservieren und die sortierten Daten an ihrer 
jeweiligen Adresse einfügen. Die nicht genutzten Daten mit FF füllen. 
Mit der Export Funktion als CVS Datei abspeichern und evtl. im 
Brennerprog einlesen bzw. über die Zwischenablage einfügen.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Ich habe gerade noch eine ganze Anzahl Fehler in der Datentabelle 
gefunden. Die habe ich jetzt erst mal beseitigt.

Deine Ratschläge werde ich beherzigen.

Ralph Berres

Autor: hp-freund (Gast)
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muss CSV Datei heissen, nicht CVS

sorry

Autor: Ralph Berres (rberres)
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hp-freund schrieb:
> Wenn Du nur 8 bit und nicht 9 bit für die Daten benutzen willst, passt
>
> es dann.

Das würde sogar gehen, da die Daten in der Spalte 2m sich nicht 
unterscheiden. Das heist ich könnte mir diese sparen.

Was die nicht benutzen Adressen betrifft, müsste ich diese mit 00 
beschreiben, da die Ausgänge 0 sein sollten.

Ralph

Autor: Ralph Berres (rberres)
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So ich habe das Eprom erstellt.

Jetzt habe ich aber noch eine andere Frage.

Wer ist im Besitz eines TS770E von Kenwood?

Mich würde interessieren, ob bei dem TS770E ( welches im Gegensatz zu 
meinem TS770 ohne E die Repeaterablagetaste besitzt ) beim Senden die 
600KHz tiefere Frequenz im Display anzeigt, oder ob er weiterhin dann 
die Empfangsfrequenz anzeigt.

Ich weis ehrlich gesagt nicht in welcher Rubrik ich diese Frage 
reinstellen soll. Aber vielleicht liest ja ein Besitzer solch eines 
Gerätes ja diesen Tread.

Ralph

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Der TS770 hat jetzt eine Relaisablage, sogar in der Form , das die
tiefere Sendefrequenz im Display angezeigt wird.

Ich möchte mich nochmal bei allen hier bedanken.

Insbesonders bei HP-Freund.

Er war mir eine sehr große Hilfe, in dem er mir gezeigt hat, wie man in 
einer Excel-Tabelle den Binärwert erst in Dezimalwert, und von da aus in 
Hex-Wert automatisch umrechnet.

Die Hexwerte brauchte ich dann nur noch in das Eprom Brenngerät 
eintippen. Das war eine Sache von einer viertel Stunde. Das Eprom ist 
bei mir ein 2716. Den hatte ich noch.


Falls jemand Interesse haben sollte, seinen TS770 umzurüsten, so kann er 
mir gerne schreiben. Ich gebe ihm dann die nötigen Informationen und das 
Hexfile.

Ralph Berres

Autor: eProfi (Gast)
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> Die Hexwerte brauchte ich dann nur noch in das Eprom
> Brenngerät eintippen.

Ist das Dein Ernst?

Leider habe ich gestern nur kurz Deinen Beitrag angelesen, sonst hätte 
ich Dir weitergeholfen.

Drei Lösungsmöglichkeiten:
1. ein Textfile, ein 10-zeiliges C-Programm, das das hex-file ausgibt
2. ein Assembler (.org 0  db %...) oder Compiler (0b...), der binär 
kann.
3. die Werte mit einem Programm berechnen (da steckt sicher eine Logik 
dahinter).

Ich habe auf diesem Rechner hier kein Excel, kannst Du das ursprüngliche 
File als .csv  und das .hex bitte posten?


Beim deutschen Excel heißt DEC2HEX() DEZINHEX() und HEX2DEC() 
HEXINDEZ().

Gibt es nicht ein BIN2DEC() BININDEZ() ?
Aber es gibt noch andere Möglichkeiten der Umrechnung, ich schaue morgen 
nach (auch wenn es für Deine Aufgabe zu spät ist).

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Hallo Eprofi


Genau diese Befehle kannte ich in Excel nicht.

Da hatte mir HP Freund in der Form geholfen, das er mir die erweiterten 
Excelfiles zurück geschickt hatte. Ich konnte mir dann anschauen wie es 
funktioniert und auf mein mittlerweile geänderten Binärdatei anwenden.

Da ich nicht unbedingt der Programmierprofi bin tue ich mich mit solchen 
Sachen ein wenig schwer.
Das File hatte ich weiter oben schon veröffentlicht.

Mittlerweile hatte ich noch rausgefunden das die Bandwahl auch binär 
gelöst war, so das sich der Eprominhalt noch weiter vereinfacht hatte.

Ich hatte es letztendlich mit einer Tabelle gelöst. Vermutlich wäre es 
auch mit einer Logik gegangen z.B. Gal.

Die Programmiersprache C beherrche ich nicht. Ein ganz klein wenig Basic 
bekomme ich notfalls noch hin, weil ich meine Messgeräte via IEC-Bus 
mit Hilfe eines Basic Interpreters steuere.

Aber trotzdem auch dir vielen Dank für dein Angebot, auch wenn es in der 
Tat ein wenig spät kommt.

Ralph Berres

Autor: eProfi (Gast)
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So, habe ein wenig getüftelt:
Wenn man die Tabelle oben und unten logisch fortführt, kann man:
 - den Frequenzbereich erweitern (andere Länder - andere Sitten äh 
Bänder).
 - den Versatz auch bei den Randfrequenzen implementieren.
Ist nur die Frage, ob der Synthi das auch macht.

Versuche es mal.
Evl. könnte man eine weitere Adresse für eine Frequenz + 2MHz machen, 
damit man auf 146-148 kommt.

Wie hast Du das gelöst, dass die Ablage nur beim Senden aktiv ist? Geht 
von der PTT auch eine Leitung ans Eprom?

Ich habe ein C-Programm, das -600 und + 600 kHz Versatz kann, 
geschrieben.

Da Du schon richtig erkannt hast, ist das Signal "2m" irrelevant. Daher 
habe ich es für die Auswahl -600 / +600 verwendet.

Es sind noch einige Fehler im obigen .xls, deshalb von mir eine 
vermutlich richte (oder zumindest bessere) Version.

Kannst Du bitte die angekündigte Anleitung und Deine Version der 
korrigierten Files (eprom und Excel) posten, bitte.

Und überprüfen, ob der Synthi die Ablage bei den Randfrequenzen richtig 
macht. Ein weiter kritische Stelle ist der Übergang bei 435 MHz, da war 
m.E. auch ein Fehler im ts770-1.xls.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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eProfi schrieb:
> Kannst Du bitte die angekündigte Anleitung und Deine Version der
>
> korrigierten Files (eprom und Excel) posten, bitte.

Hallo

Ich vermute mal das du auch im Besitz des TS770 ohne das E bist.

Mittlerweile habe ich auch von beiden Versionen die Serviceanleitung.

Ich habe einen Eingriff ins Mikroprozessorboard vorgenommen.

Und zwar habe ich folgende Leitungen unterbrochen und übers Eprom 
geführt.

IC32 Pin 12-15 Das sind die Datenleitungen für die 100 KHz Stelle, und
IC38 Pin 31-34 Das sind die Datenleitungen für die Bandwahl.
Von IC32 geht es zum Eprom A0- A3 vom IC38 zum Eprom A4-A7 A8 ist der 
Pin für Ablage ein. Die Datenausgänge des Eproms gehen entsprechend 
wieder in die Schaltung zurück und weiter zum Syntehesizer, 
Displaydecoder und Bandwahldecoder.
Bei mir berücksichtigt ist die Ablage von -600KHz auf 2m und -7,6MHz auf 
70cm. Die +1,6MHz auf 70cm habe ich mir gespart, wäre aber auch machbar.
Gibt es die in DL überhaupt? Weiterhin habe ich berücksichtigt, das die 
untere Bandgrenze nicht unterschritten werden kann. ( Die Ablage wird 
dann deaktiviert ).
Den Frequenzbereich erweitern geht bei dem Synthesizerkonzept nicht so 
ohne weiteres. Weil die ganzen Bandfilter im Empfänger und Senderzweig 
zu schmalbandig sind. Auf 2m könnte man den Synthesizer eventuell dazu 
bewegen auch bis 148MHz zu gehen, aber auf 70cm geht eine Erweiterung 
auf keinen Fall.

Ich hatte nachträglich rausgefunden das die Bandwahl auch bcd codiert 
ist.

Dadurch hat sich die ganze Sache vereinfacht, und die Ablage wird 
obendrein im Display angezeigt, ( was die E Version übrigens nicht macht 
).

Das Schaltbild vom Mikroprozessorboard muss ich heute Abend erst 
einscannen

Dann kann ich dir auch die aktuelle Exceltabelle und das bin File 
posten.

Die habe ich aber zu Hause.

Heute Abend melde ich mich noch ein mal.

Ralph Berres

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Hallo Eprofi

Hier die versprochene Dateien und das Schaltbild des 
Mikroprozessorboards des TS770. Am Prozessor habe ich durch die 
Leitungen die aufgetrennt werden müssen und zum Eprom gehen einen Strich 
gezogen und die Adressen des Eproms daneben geschrieben. Die 
Datenausgänge des Eproms sind gleich den Adresseingängen des Eproms. A8 
des Eproms ist Relaisablage ein wenn Pin = H.

Noch feiner wollte ich das Schaltbild nicht einscannen, da es dann sehr 
gross geworden wäre. Du kannst mich ggf auch per Email erreichen, dann 
sende ich dir die Datei in einer höheren Auflösung.

Ralph Berres

Autor: eProfi (Gast)
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Hallo Ralf, danke für die Antwort.
Für mich ist das nur eine "Trockenübung", ich habe kein Funkgerät.

Mit Frequenzbereich erweitern  habe ich bei 2m gedacht.
Viele Geräte gehen original von 143 - 148.

Die Ablage von 7,6 MHz bei 70cm habe ich nicht gewusst und ist deshalb 
überall 600 kHz.

Warum Du die nicht verwendeten Eprom-Stellen auf 00 gesetzt hast?
Ich habe im unteren Bereich 000-1ff alles direkt 1:1 übersetzt, also 
auch die unbenutzten Adressen, und oben 200-3ff habe ich die unbenutzten 
leer (also 0xff) gelassen.
Ist aber egal.

Hast Du Deine Files heute vor dem Posten nochmal überarbeitet?

Auf jeden Fall freut es mich, dass Dein Umbau reibungslos und zu Deiner 
Zufriedenheit gelungen ist.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Hallo Eprofi

Es stimmt. Viele Geräte sind auch für den amerikanischen Markt 
konzipiert, und für den europäischen Markt, mittels Lötbrücken, 
Widerstände oder ähnliches im Frequenzbereich begrenzt. Beim TS770 geht 
es aus zwei Gründen nicht. 1. Im Mikroprozessor müsste es berücksichtigt 
werden, weil die 1MHz Bandsegmente mit den beiden Tasten Step up und 
Step down angewählt werden.
Im Banddecoder wären sogar 2 Anschlüsse noch frei.
2. Fehlt im Banddecoder die Decodierung der weiteren Frequenzbereiche.
und 3. Das dürfte das größte Hindernis darstellen, Sowohl im 
Synthesizer, als auch im VFO , als auch im Sender und Empfänger sind 
Bandpässe vorgesehen, die das Band entsprechend begrenzen, um 
Nebenaussendungen und Nebenempfangsstellen zu unterdrücken.

Bei der Frequenzablage ist es so, das im 2m Band die Sendefrequenz 
600KHz tiefer als die Emfangsfrequenz liegt. Im 70cm Band ist die 
Sendefrequenz 7,6MHz tiefer als die Emfangsfrequenz. Was ich auch nicht 
wuste. Es gibt oder gab offensichtlich auch Sendefrequenz 1,6MHz höher 
als die Emfangsfrequenz. Ob es das in Deutschland gab oder eine 
Spezialität des Auslandes ist , müßte ich erst ergründen. Da mich das 
aber eigentlich nicht interessiert, habe ich es gelassen. Könnte man 
aber nachrüsten.

Die nicht benutzen Epromstellen habe ich auf 0 gestezt, um im Fehlerfall 
zu vermeiden, das das Gerät irgendwelchen Unsinn veranstaltet.
Es würde dann auf 144,0 MHz stehen. Bei hex FF bekäme der Synthesizer 
eine im nicht bekannte Frequenz übermittelt. Ich weis nicht was für eine 
( zufällige , da auserhalb des Fangbereich der PLL ) Frequenz er dann 
senden würde.

Die Files die ich dir gepostet habe sind die Files die in meinem TS770 
zum Einsatz gekommen sind. Sie sind also getestet.

Momentan bin ich noch viele kleine Dinge am optimieren. z.B. Ich 
vermisse noch eine stufenlose Einstellung der Ausgangsleistung bei jeder 
Betriebsart. Original kann er nur in der Betriebsart FM die leistung in 
einer Stufe runterschalten.
Der Emfänger könnte etwas empfindlicher sein. Aber das sind alles Dinge 
die ich nach unc nach in wochenlanger Kleinarbeit noch optimieren werde.
Vielleicht schreibe ich irgendwann eine komplette Umbauanleitung und 
stelle es ins Netz. Mal sehen wieviel Interesse daran besteht. Denn das 
Gerät ist so um 1979 auf den Markt gekommen, und dürfte so allmählich 
ausgestorben sein.

Ralph Berres

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Update für einen Verstorbenen? Hast du denn keine besseren Baustellen?

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Abdul

Sorry
was würdest du denn an meiner Stelle machen wenn du so ein Gerät 
geschenkt bekommst? es wegwerfen? Oder es so modifizieren, wie du es 
gerne hättest?

Da ich sonst kein 70cm Allmodegerät besitze und ich auch nicht viel Geld 
für sowas ausgeben will, kommt mir dieses Projekt irgendwie gelegen.

Ralph Berres

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Solche Altertümer stellt man am besten in den Schrank als Erinnerung. 
Mit der Zeit wird jeder ehemalige Umbau sinnlos fragwürdig.

Z.B. habe ich mal einem Sharp PC-1500 per ICL7660 von Batterie auf 
Akkubetrieb umgebaut. Lief, aber heute würde es nicht mehr tun. Äh, 
läuft immernoch!

Ich meine, du bist fähig! Würde mich über deine sonstigen Beiträge 
freuen ;-)

Aber viel Spaß trotzdem.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Abdul

Es wird von mir mit Sicherheit noch einiges kommen.

Allerdings hängt das auch von meinem finanziellen Rahmen und der Zeit 
ab, welche Ideen ich wie schnell realisieren kann.

Eingereicht habe ich zur Veröffentlichung folgende Artikel.

Bei der Zeitschrift Funkamateur

Elektronische Konstantstromsenke 0-24V 25Amp. ( Das hatte ich in meiner 
Dienststelle für das Eco Shell Team entwickelt.

In der Zeitschrift UKW Berichte

Erweiterung der Racal Dana Counter 1991-1998 bis 12 GHz.

Kalibrierspeicher für ein Yigfilter am Beispiel eines Taketa Riken 
Spektrumanalyzers Typ 4113.

Wann und ob das veröffentlicht wird , steht allerdings nicht in meiner 
Macht.

Ansonsten auf meine Webseite schauen.

http://www0.fh-trier.de/~berres/

Da stehen auch ein paar Bauanleitungen, und so manches andere.

Ralph Berres

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