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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Datenlogger zum selber bauen, aber wie? Hilfe benötigt.


Autor: Jens Br (derjens)
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Hallo MC Gemeinde,

ein aussergewöhnliches Forum wie ich finde.
Hier scheinen sich die Freaks, welche ich schon länger suche, nur so zu 
tummeln.
So, genug geschleimt...neeein, ist mein ernst, ich lege große Hoffnungen 
in die Hilfestellungen von euch um mein Projekt zu realisieren.

Zum topic:

Ich benötige ein günstiges System, mit dem ich den Lastgang meines 
Gebäudes aufzeichnen kann.
Vorhanden ist ein Drehstrom Ferraris Zähler mit Drehscheibe und dieser 
roten Markierung darauf.

Die Menge der verbrauchten Energie kann ich ja einfach ablesen, aber die 
momentan genutzte Leistung nicht.

Zur Umdrehungserfassung der Scheibe gibt es diverse Lösungen und 
Ansätze, aber nichts optimales für mich.
Bei ELV gibt es ein System EM 1000-S nennt sich das glaube ich. Es 
besteht aus einer Einheit (EM 1000-IR) mit der man die Umdrehungen 
auslesen kann und einm Funkmodul. Den zugehörigen Datenlogger, der die 
Daten per Funk bekommt kann man auch dort kaufen.
Allerdings sind die Geräte für mein Projekt zu kostspielig und 
überdimensioniert, bzw. nicht brauchbar.

Meine Idee war jetzt, evtl. die IR Einheit von ELV zu nehmen, welche 
über eine Klinkebuchse, glaube ich, einen Impuls sendet.
Diesen Impuls müsste ich im viertelstunden Takt aufgezeichnet haben.
ca. 35000 Werte, also ein Jahr lang.
Es sollte in einer Form gespeichert werden, sodass man die Werte im 
Endefekt nachher in eine Exceltabelle importieren kann um am PC 
bearbeiten.

Wie ist eigentlich erstmal egal, ob die Werte auf eine Speicherkarte 
geschrieben werden, eine Ramlösung oder oder oder...ich bin leider nicht 
so bewandert, sonst würd ich mehr Ansätze nennen.

Hintergrund der Aktion ist, dass ich für einige Mietobjekte gerne 
Lastgänge aufzeichnen würde. Also wäre es kein Problem die Objekte 
einmal im Jahr anzufahren und die Daten abzuholen, Fernabfrage usw. ist 
unnötig.

Vielleicht hat ja jemand eine Idee und kann mir bitte bitte 
weiterhelfen, ich verzweifel hier so langsam. Da ich selber Schon mal 
Digitaltechnik und MC Technik im Studium hatte, ärgert es mich umsomehr 
dass ich anscheinend nicht richtig aufgepasst habe, bzw. es nicht so 
wirklich verstanden habe.
Aber die Grundvorausetzungen sind da, Löten und bisschen Basteln krieg 
ich hin und die Werkzeuge jeglicher Art sind auch vorhanden.


Ich danke schon mal all denjenigen, die sich die Mühe gemacht haben mein 
gefasel zu lesen...


seid gegrüßt

vom Jens

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Hallo,

quasi habe ich sowas fertig hier liegen.
Es wurde mal für etwas anderes entwickelt...

Ich denke, da habe ich auch einen Impulseingang, den man zählen lassen 
kann und die Werte werden alle 15 Minuten auf einer SD-Karte 
gespeichert.

Das System war mal für die Registrierung von Ereignissen innerhalb von 
ca. 65000 Betriebsstunden entworfen.

Autor: Jens Br (derjens)
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Mensch Bernd,

das ist ja der absolute Knaller!!!

Hehe, ich hattes doch im Urin, hier findet Mann was Mann braucht ;)

Also müsste es vom Prinzip her eigentlich in Kombination mit dem ELV 
1000-IR funktionieren...jetzt muss man natlürlich nur noch den 1000-IR 
einzeln kaufen können bei ELV, und nicht nur als bundle mit dem 
Funkmodul...

Wie verbleiben wir denn jetzt? Kannst du mir eine Anleitung schicken, 
wie ich so ein Modul selber bauen kann?
Oder kann man sowas fertig kaufen oder oder oder???


Vielen vielen Dank schon mal,

ich glaubs nicht, hat ja keine 3 Tage gedauert ;)


Gruß

vom Jens

Autor: Markus G. (markus_02)
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Hallo Bernd,


ich bin auch auf der Suche nach einem Langzeitdatenlogger. Möchte ihn 
auch selber bauen.
Könntest du mir dein Konzept mal zukommen lassen, das höhrt sich sehr 
interessant an.


Gruß Markus

Autor: Jan Koppe (Gast)
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wäre es nicht praktischer, die zeitpunkte der impulse aufzuzeichnen? 
oder die abstände? wenn du z.b. innerhalb deines 15 minütigen 
intervalles 5,5 umdrehungen hast, registriert er doch nur 5. damit hast 
du einen große ungenauigkeit. interessanter wäre es meiner meinung nach 
nach allen 10 oder 15 umdrehungen die zeitliche differenz aufzuzeichnen. 
damit hätte man alle drehungen erfasst. Weiß aber nicht, wieviele 
umdrehungen da in deinem 15 minütigen intervall auftreten, wenns 100 
umdrehungen sind macht das dann wohl auch keinen großen unterschied 
mehr. und interessant wäre mal durchzurechnen wie groß dann der 
datensatz für 1 jahr wird, dementsprechend wirst du eine große sd-karte 
benötigen, oder öfters zum auslesen fahren müssen.

Das projekt müsste aber auch selber machbar sein. im endeffekt musst du 
es schaffen vom zähler einen impuls für jede umdrehung zu bekommen, das 
machst du dann ja mit dem gekauften system. dann ein µC der bei jedem 
impuls z.b. per interrupt  je nach messmethode den zeitpunkt 
aufschreibt, oder einfach einen zähler hochnimmt. und dann brauchst du 
nochmal einen programmteil der diesen wert alle 15 minuten auf eine 
sd-karte draufschmeißt. da wäre es dann interessant wenn du ein eigenes 
dateiformat aufstellst was du dann auf eine fat-formatierte karte 
wirfst, dann brauchst du das gerät nur noch vor ort fix in deinen laptop 
zu stecken, auslesen, leer machen, wieder rein. die einzelnen module 
sollten mit ein bisschen googlen selber zu schaffen sein, für den 
sd-kram gibts jede menge codebeispiel und und die interrupts kannst du 
fast 1:1 aus dem tutorial herausnehmen. das verbinden der einzelnen 
dinger geht auch fix. Probier's einfach mal!

Autor: Electronics'nStuff (Gast)
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Jens Br schrieb:
> Datum: 31.10.2010 19:14

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