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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf ELEKTOR -- zu empfehlen?


Autor: Philipp (Gast)
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Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken, mir ein Probeabo der Zeitschrift "Elektor" 
zu bestellen. Ich hatte leider bisher noch nicht die Gelegenheit, einen 
Blick in diese Zeitschrift zu werfen, aber sie kommt mir doch relativ 
ansprechend daher.

Kann jemand eine Empfehlung abgeben? Ich bin nicht auf der Suche nach 
der CHIP für Elektroniker, eher so ein Mittelding wie der c't oder so, 
wenn ihr versteht was ich meine :)

Grüße
Philipp

Autor: Ronny Minow (hobby-coder)
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Philipp schrieb:
> Hallo,
>
> ich spiele mit dem Gedanken, mir ein Probeabo der Zeitschrift "Elektor"
> zu bestellen. Ich hatte leider bisher noch nicht die Gelegenheit, einen
> Blick in diese Zeitschrift zu werfen, aber sie kommt mir doch relativ
> ansprechend daher.
>
> Kann jemand eine Empfehlung abgeben? Ich bin nicht auf der Suche nach
> der CHIP für Elektroniker, eher so ein Mittelding wie der c't oder so,
> wenn ihr versteht was ich meine :)
>
> Grüße
> Philipp

die zeitschrift gibts auch im gut sortierten handel, bzw. im 
zeitschriften shop. eine einzellne ausgabe ist da für 4-5€ zu haben (das 
schwankt leider etwas.
etwas). leseproben findet man auch auf deren webseiten.

ich kaufe sie mir nur, wenn sie etwas von verschiedenen projekten 
zeigen, die mich ansprechen. ein abo lohnt sich daher nicht für mich... 
im großen ganzen werden verschiedene projekte gezeigt, die von amp's, 
gps usw. eigendlich alles abdecken. allerdings speziell im verbund mit 
deren shop usw.

man kann die dinge auch selbst zusammenbauen. aber, für die platinen 
oder schaltpläne muss man löhnen, wenn man nicht grad abo- kunde ist...

Autor: Tom M. (tomm) Benutzerseite
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Ich hab mir letztes Jahr auch mal ein Probeabo bestellt, da die 
Zeitschriften bei uns (CH) einzeln sauteuer sind. Ich fand das Heft zwar 
informativ, aber doch wenig ergiebig. Ich bastle halt gern und werde 
gerne schrittweise an die Materie oder Schaltung rangeführt. Das fehlt 
mir in diesem Heft. Da eher fertige Schaltpläne kurz besprochen und 
ebensoviel Text wird darauf verwendet zu erklären, wie man ihren Bausatz 
am besten zusammenstiefelt.

YMMV, am besten einfach mal n Probeabo bestellen. :)

Autor: Philipp (Gast)
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Danke ihr beiden, ich werde wohl schauen dass ich mal nen 
Zeitschriftenhandel aufsuche und mir ein einzelnes Heft kaufe.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Bahnhofsbuchhandlungen haben querbeet auch immer Fachzeitschriften aus 
dem Elektronik-Bereich. Ich fuhr mal eine Weile viel Bahn, und nutzte 
die Wartezeiten zum Stöbern. Z.B. in Nürnberg, Köln, Bonn, Düsseldorf, 
Koblenz, sogar Trier war gut ausgestattet.

Aus dem Elektor baute ich mein erstes wirklich vielseitiges µC-Board 
1993. Was einen Monitor und PC-Kommunikation hatte. Allerdings aus einem 
ausgelagerten Buch, was es parallel zur Zeitschrift gab. In der 
Zeitschrift gab es davon eine Teilmenge.

Autor: Jürgen Schuhmacher (engineer) Benutzerseite
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Gab es da nicht immer dieser 30x-Schaltungen?

Da habe ich aus den 80ern noch 2 Bücher:-)

Ein Abo hatte ich nie- ich habe sie immer so gekauft.

Auch Elrad, Elo und die Funkschau :-)

Autor: Eifelstern (Gast)
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@Wilhelm Ferkes
> ...sogar Trier war gut ausgestattet

hey, aber jetzt nicht komisch werden und anfangen Trier zu dissen ;-)

@Philipp (Gast)
Persönlich finde ich die ELEKTOR in den letzten Jahren nur noch 
schlecht. Wir haben sie noch in der Firma als Abbo und einige ältere 
Kollegen wollen daran auch festhalten.
BTW: Die C'T ist auch nicht mer das gelbe vom Ei :-(

Ich informiere mich meist über Webportale / Newsletter von z.B.:

elektronikpraxis
elektroniknet
eleemnt14
electronicsweekly
...

bzw. hole mir Anregungen für neue (privat) Projekte über divere Foren 
und Herstellerpages (Appnotes, Wettbewerbe, usw.)

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Also, ich habe alle Ausgaben sei 1977 und ab und zu schaue ich da
auch mal rein und finde dann mal Informationen die mir auch nützen.
Das Einzelheft kostet 7,20 Euro in ganz Deutschland und bei jedem
Händler der die führt. Auch Bauteilegeschäfte führen die gelegentlich.
Österreich, Belgien, Luxemburg 7,95Euro.
Schweiz 13,95 CHF.
Jahresabo (11Hefte) kostet 75,50Euro,inkl. VSK, andere Länder
entsprechend.
Ein paar Euro spart man im Abo und man muss nicht den Heften am Kiosk
hinterher rennen wenn die nach einer Woche vergriffen sind.
Ein Heft im Jahr, im Sommer ist ein reines Schaltungsheft mit 100 
Schaltungen  wo Kleinschaltungen querbeet veröffentlicht werden.
Wenn man Glück hat kann man da eine Lösung finden wenn man was
Spezielles sucht.
Leider sind die Hefte ziemlich werbelastig und wer will so was aufheben?
Die Schaltungen sind manchmal nützlich und manchmal einfach nur schlecht 
dokumentiert und dann gibts die berühmte(berüchtigte) NACHLESE für die
Elektor bekannt ist. Da mir an meinem Beruf etwas liegt und ich
wenigstens ein wenig auf dem laufenden bleiben will, bleibe ich dabei. 
Hoffentlich bleiben die Heftpreise ne Weile stabil. Früher waren die 
billiger.
In früheren Ausgaben gabs regelmäßig Grundlagenartikel die an Aktualität
nichts eingebüßt haben, aber weil die schon veröffentlicht wurden sind
die für aktuelle Leser nicht mehr zugänglich. Dem kann man eigentlich
nur abhelfen wenn man alte Elektor-Abo-Pakete in der Bucht kauft und
sich die Zeit nimmt die zu lesen und man die aufhebt. Die Versandkosten
für solche Pakete sind dann aber mörderisch.
Platinen oder Bausätze gibt grundsätzlich nicht umsonst. Man konnte
die beim Verlag oder bei Händlern kaufen und die wollen ja verdienen.
Selten hat es mal eine fertige Baugruppe als Beilage gegeben aber die 
Regel ist es ohnehin nicht.
An sich ist elektor durchaus empfehlenswert, selbst wenn es nicht
perfekt ist oder so manchem Anspruch nicht entspricht. Muss jeder
für sich allein entscheiden.

Alternativ gibt es noch die ElV die aber nichts für Leser ist die auch
programmieren wollen. Man musste man bei ElV fertig programmierte Chips
kaufen die auch nicht gerade billig sind. Aber anscheinend haben
die Erfolg was für die spricht. Grundlagen werden da auch gut
vermittelt, sogar qualitativ besser als elektor, aber das ist nur
meine persönliche Meinung.

Es bringt nichts nur ein Heft mal zu lesen. Um sich wirklich einen 
richtigen Eindruck zu verschaffen sollte man wenigsten eine
Jahresausgabe lesen.

Autor: Huch (Gast)
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In etwas breiter aufgestellten Bibliotheken ist die Elektor auch 
vorhanden.

Ich selbst lese sie, wie die c't etwa seit 1985 nicht mehr.
Die Gründe sind die selben wie sie hier schon genannt wurden.

Das beste war damalso noch Funkschau, Elektronik und mc.

Autor: MaWin (Gast)
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> Kann jemand eine Empfehlung abgeben?

Kauf dir ein gutes Buch, um Grundlagen zu lernen.

> Ich bin nicht auf der Suche nach der CHIP für Elektroniker,
> eher so ein Mittelding wie der c't

Die c't.
Was ist das denn ? Testberichte. Die aktuelle HiFi Trends.
Mit Computern und Erklärungen wie sie funktionieren hat
die c't schon lange nichts mehr zu tun, das macht die iX.

Die Elektor íst keine Testberichtezeitung, keine HiFi-Zeitung,
sondern ein Bastelbuch von Laien für Laien.
Lernen kann man aus der falsch designten Schaltungen nichts,
nicht mal den alleroffensichtlichsten Humbug korrigiert die
Redaktion (LEDs ohne Vorwiderstand, Trafos mit zu wenig
Leistung, etc.) wenn man was lernt dann also eher falsches.

Solche Schaltungen findest du im Internet mehr, besser und
billiger, und vor allem zu dem Thema zu dem du sie suchst,
nicht das was diesen Monat geliefert wird.

Autor: puffel (Gast)
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MaWin schrieb:
> Kauf dir ein gutes Buch, um Grundlagen zu lernen.

Schrieb er irgendwo, dass er Grundlagen lernen will? Dafür sind diese 
Zeitschriften alle nicht geschaffen und das wäre auch überhaupt nicht 
sinnvoll. Grundlagen lernt man in Ausbildung und Studium.

Genauso ist es unsinnig, die Elektor mit der Suche nach Schaltungen im 
Internet zu vergleichen. Zeitungen wie die Elektor liefern aufbereitete 
Ideen und Anregungen inklusive Nachbaumöglichkeit. Im Internet sucht man 
nach etwas Konkretem. Das sind zwei verschiedene Dinge, die sich weder 
gegenseitig ausschließen, noch ersetzen.

Der Rest Deiner Ausführungen zu c't und der Elektor würde ich mal als 
reinen Humbug bezeichnen. Ich lese beide regelmäßig im Abo.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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In den USA gibt es die monatliche Zeitschrift "CIRCUIT CELLAR". Ich 
persönlich finde sie sehr informativ. Man kann alle früheren (1988++) 
Ausgaben auf CDROM im PDF Format erhalten.

http://www.circellar.com/

Gruss,
Gerhard

Autor: Martin (Gast)
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>> Der Rest Deiner Ausführungen zu c't und der Elektor würde ich mal als
>> reinen Humbug bezeichnen.

Schließe mich deiner Aussage an. Ein typischer MaWin eben. Den muss die 
Elektor mal verdammt dolle auf die Füße getreten haben, sonst würde er 
nicht bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit auf Elektor 
eindreschen.

Die Idee mit der Bahnhofsbuchhandlung ist gut. Mein Rat: erst einmal ein 
paar Einzelhefte kaufen. Zum Einlesen - dann entscheiden.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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MaWin schrieb:

>nicht mal den alleroffensichtlichsten Humbug korrigiert
>die Redaktion (LEDs ohne Vorwiderstand, Trafos mit zu
>wenig Leistung, etc.) wenn man was lernt dann also eher
>falsches.

Jep! Hatte mal ein Baubuch für mein erstes richtiges µC-Board. Immerhin 
zwei volle Europa-Karten und 8051. Mit Monitor-EPROM, selbst gebrannt 
von der Buchdiskette. Es sollte eine PC-Kommunikation bekommen, wobei 
die Programme vom PC in den µC geladen werden. Die Quarzschaltung hatte 
eine Spule parallel. Sowas hab ich später nirgendwo mehr gesehen. Mit 
der Spule sollte der µC übertaktet werden, 24MHz anstatt der 
spezifizierten 12MHz. Richtig wahr genommen hab ich das erst später, 
während der 3-wöchigen Fehlersuche. Ein winziger Hinweis war ohne 
Erläuterung noch im Buch. Am Terminal, immer nur Hieroglyphen. Fand ich 
nicht so toll. Oszi und Frequenzmesser hatte ich noch nicht, waren aber 
bestellt.

Später mit Oszi stellte ich dann fest, daß diese blöde Quarzschaltung 
nur auf 23,3MHz anstatt 24MHz schwang. Spule rausgeworfen, fortan bekam 
ich anständigen Text am Terminal. Vermutlich hat diese Schaltung bei 
denen im Labor mal funktioniert, und ist schlecht reproduzierbar. 
Richtige Bauteildatenblätter gab es auch nicht. Ist für den Bastler oft 
auch nebensächlich. Daß sowas wichtig ist, lernte ich später erst.

Und wie man dabei lernt! Hinterher kennt man das Board wirklich in- und 
auswendig. Das Board und Beschreibung waren ansonsten gut, keine Frage! 
Aber so ein ärgerliches unscheinbares Fehlerchen!!! Für einen 
Bastel-Anfänger unter Umständen das K.O., wenn das Nervenkostüm nicht so 
dick ist.

Eine unbestückte Platine für den 80C515 war nach Aufbau und 
Inbetriebnahme wiederum top.

Ansonsten verstanden es die Autoren aber, die Schaltung wirklich 
bastlertauglich zu gestalten. Bewußt nicht industriell. Mit bspw. 
Schutzwiderständen an I/O gegen Falschprogrammierung, einen diskreten 
ADC mit auch aus diskreten Widerständen aufgebautem R2R-Netzwerk, etc..

Die Hefte las ich nur unregelmäßig, wenn mir mal gerade was interessant 
erschien. Zu der Zeit war ich wirklich Bastler, noch ohne Studium, 
Anfang der 1990-er Jahre. Ich stöberte damals gerne im Kölner Buchhaus 
Gonski herum. Ein Vorzug einer Großstadt. Die hatten eine wirklich 
riesige Abteilung nur mit Elektronik-Literatur, würde fast behaupten, 
ziemlich vollständig, alles was am Markt war. Da kann man auch mal 
probelesen, kauft nicht die Katze im Sack. Hatte dort auch den direkten 
Vergleich ähnlicher Bücher, und muß sagen, es gibt da bei der 
Fachliteratur wirklich sehr viel Mist. Didaktisch, inhaltlich, wie auch 
immer.

Gegen fertig programmierte Bausteine wie z.B. GAL oder µC, wie bei der 
ELV, hab ich was, das mag ich gar nicht. Da ist bei einem Defekt die 
ganze Schaltung funktionslos, man kann es nicht selbst beheben. Lasse 
von sowas ganz die Finger weg. Habe bisher auch nichts in der Art 
vermißt. Es sei denn, man bekommt den Quellcode mitgeliefert. Oder man 
braucht mal dringend ein fast fertiges Gerät, ohne selbst groß 
investiertes Hirn.

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