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Forum: PC Hard- und Software FTDI Hardwarehandshake


Autor: zhinek20 (Gast)
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Hallo an alle,

ich habe eine Frage bezüglich dem Hardwarehandshake(RTS/CTS) von FTDI.
Im moment arbeite ich mit dem TTL-232R-3V3 und ich möchte gerne das 
Hardwarehandshake benutzen damit keine Daten verlorengehen.
Wenn ich HwHs einschalte muss ich die RTS leitung vom FTDI auch selber 
setzen oder macht das der FTDI selbst?
Bei CTS schaltet bei mir der µC die Leitung.
Wäre nett wenn jemand helfen kann.

gruss zhinek

Autor: Ralf (Gast)
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> Wenn ich HwHs einschalte muss ich die RTS leitung vom FTDI auch selber
> setzen oder macht das der FTDI selbst?
Weder noch, das sollte eigentlich der PC-Treiber machen.

Ralf

Autor: zhinek20 (Gast)
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Ralf schrieb:
> Weder noch, das sollte eigentlich der PC-Treiber machen.


Das heisst also, wenn bei mir mein Programm auf dem PC über den FTDI mit 
einem µC kommunizieren will, bei eingeschalteten HwHs(RTS/CTS) muss ich 
RTS vom FTDI in meinem Programm selber setzen, wenn das Programm 
beschäftigt ist.

oder hab ich das jetzt wieder falsch verstanden?

Autor: Christian R. (supachris)
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Nein, darum kümmrt sich der Treiber. Du musst nix selbst setzen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das hast Du falsch verstanden, Ralf aber auch.

Wenn der FT232 kein eigenes Hardwarehandshake hätte, dann würde das 
Hardwarehandshake vom Treiber auf dem PC implementiert werden, ganz so, 
wie es auch der Treiber der PC-Standard-UART macht.

Dein Programm muss auch in diesem Fall die Handshakeleitungen nicht 
selbst ansteuern, vielmehr darf es das sogar nicht.

Da der FT232 aber sehr wohl "echtes" Hardwarehandshake kennt, steuert 
dieser die Handshakeleitungen in Abhängigkeit des Füllstandes seines 
internen Empfangspuffers an, wenn denn das durch den Treiber 
entsprechend aktiviert wurde.

Insofern verhält er sich wie bessere UARTs, die als Erweiterung eine 
Funktion namens "Autohandshake" anbieten. So etwas findet sich in 
manchen Nachfolgern der PC-Standard-UART 8250/16550, wie z.B. in den 
UARTs von Oxford Semiconductor, die häufiger auf PCI-UART-Karten 
verwendet werden.

Autor: zhinek20 (Gast)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> Da der FT232 aber sehr wohl "echtes" Hardwarehandshake kennt, steuert
> dieser die Handshakeleitungen in Abhängigkeit des Füllstandes seines
> internen Empfangspuffers an, wenn denn das durch den Treiber
> entsprechend aktiviert wurde.

Ok ich hatte schon die vermutung dass der FTDI es selber regelt. Genau 
wie du es gesagt hast, in abhängigkeit seines Puffers setzt der die 
Signale.
Ich war mir halt nicht sicher obe der FTDI das auch selber kann, 
deswegen die nachfrage hier im Forum...

Danke Rufus und allen anderen...

Gruß zhinek

Autor: Ralf (Gast)
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> Ralf aber auch.
> ...
> Da der FT232 aber sehr wohl "echtes" Hardwarehandshake kennt, steuert
> dieser die Handshakeleitungen in Abhängigkeit des Füllstandes seines
> internen Empfangspuffers an, wenn denn das durch den Treiber
> entsprechend aktiviert wurde.
Mag sein, aber wer garantiert dass das der PC-Treiber auch macht? Also 
das Ansteuern der RTS/CTS-Leitungen weglässt und dem Chip die Kontrolle 
drüber lässt?

Ralf

Autor: Hannes J. (Firma: eHaJo.de) (joggl) Benutzerseite Flattr this
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Ralf schrieb:
> Mag sein, aber wer garantiert dass das der PC-Treiber auch macht?
> Ralf

Die Tatsache, dass der Treiber von FTDI selber kommt und die Jungs 
wissen was sie machen ;)

Autor: Ralf (Gast)
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> Die Tatsache, dass der Treiber von FTDI selber kommt und die Jungs
> wissen was sie machen ;)
Genau. Bei nem echten Port konnte man wenigstens trotz aktiviertem 
Hardware-Handshake die Leitungen manuell toggeln :) Geht jetzt eben 
nicht mehr 8)

Ralf

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