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Forum: PC Hard- und Software Router und Portweiterleitung


Autor: Tom (Gast)
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Hallo,
mein Router bekommt über Kabelmodem per DHCP die Adresse seines externen 
Interfaces zugewiesen. Zugriff aus diese Adresse habe ich über einen 
DynamicDNS-Dienst. Der Router leitet den Port 80 vom externen Interface 
auf einen Rechner im heimischen Netz weiter.

Diese Port-Weiterleitung funktioniert von Rechnern außerhalb meines 
heimischen Netzes problemlos.

Aber:
Wenn ich aus meinem heimischen Netz versuche an die externe Adresse 
meines Routers zu senden, gehen die Pakete verloren, weil mein Router 
sie ins externe Netz weiter vermittelt, obwohl sie ja an eines seiner 
eigenen Interfaces gerichtet sind.

Ist dieses Verhalten korrekt? (Es handelt sich übrigens um eine 
Fritzbox, die das mit dem internen DSL-Modem besser macht.)

Danke und Gruß

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Tom schrieb:

> Ist dieses Verhalten korrekt? (Es handelt sich übrigens um eine
> Fritzbox, die das mit dem internen DSL-Modem besser macht.)

Die wenigsten Router kommen mit so einem Konstrukt zurecht. Warum nimmst 
du nicht gleich die interne IP?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Tom schrieb:
> Wenn ich aus meinem heimischen Netz versuche an die externe Adresse
> meines Routers zu senden, gehen die Pakete verloren

Verstehe ich das richtig, daß ein Zugriff auf www.blafusel.de (Dein 
DynDNS-Name) von irgendwo außerhalb funktioniert, aber nicht, wenn Du 
den mit einem an Deinen Router angeschlossenen Rechner verwendest?

Das ist nicht in Ordnung, das muss funktionieren. Das mach ich seit 
etlichen Jahren exakt so.

Autor: Sucher (Gast)
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Hallo

ich möchte mich zu diesem Thema auch mal bemerkbar machen. Ich habe eine 
Fritzbox 7270 und als Provider 1und1. An der Fritzbox hängt ein 
Atmel-Microwebserver (entmilitarisierte Zone) der am Port 8080 
kommuniziert. Weiterhin hängt da ein Netgearrouter der in ein weiteres 
Subnetz (Heimnetz LAN) routet.
Soweit die Netztopologie. Ich habe nun an der FritzBox eine 
Portweiterleitung zu Microwebserver. Ich kann nun von außen (WAN) diesen 
Webserver mit der aktuellen zugewiesenen IP mit dem entsprechenden Port 
ansprechen. Genauso mit der lokalen IP aus meinem Heimsubnetz.
Das obige Verhalten, dass man vom Heimnetz (LAN) den Microwebserver mit 
der entsprechenden WAN Adresse anspricht ist bei mir auch noch nie 
gegangen. (!!!) Ich habe das ausgibig untersucht und habe da keine 
Erklärung dafür, außer dass es Provider abhängig sein muß. Ein Kollege 
von mir hat auch die gleiche FritzBox aber als Provider KABEL-BW. Da 
soll das gehen.

@Tom
- welche FritzBox hast du ?
- welche Firmware?
- welchen Provider?

.....aber jetzt mein eigentliches Problem:

Seit einiger Zeit funktioniert die Weiterleitun einer HTTP Anfrage an 
den Microwebserver nicht mehr. Microwebserver ist definitiv seit 2 
Jahren nicht mehr geflascht. Von intern ist der Problemlos ansprechbar. 
Von extern eben nicht mehr. Ich habe aus meiner Sicht nur die Firmware 
der FritzBox upgedatet (Firmware-Version FRITZ!Box : 54.04.86)

Hat jemand von euch die Portweiterleitung am Laufen mit dieser FritzBox 
und dem Provider?

Ich habe einen Request an 1und1 gestellt. Die haben mich an AVM 
(Fritzbox) verwiesen. Antwort an der FritzBox wird nichts geblockt. 
Falsche Konfiguration (NAHEZU) ausgeschlossen. Von unterschiedlichen 
Personen überprüft.

Ich bin da am verweifeln !
Kann mir da jemand weiterhelfen ?

Vielen Dank
Achim

Autor: Gerry E. (micky01)
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Vielleicht ist es ja einen Versuch wert: einfach mal einen anderen 
DNS-Server als den von 1+1 einstellen.
Wie gesagt nur eine Idee.

Autor: Peter (Gast)
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das das ist normal und lässt sich schwer vermeiden.

Das Problem ist das das Packet auf dem Rückweg nicht über den Router 
geht, damit wird das nat der Quelle nicht wieder rückgänging gemacht, 
damit hat dann dein rechner ein Problem.

LAN-PC senden von 192.168.0.10 an 80.80.80.80 (externe IP). Der router 
ersetzt das Ziel durch 192.168.0.2 (webserver). Wenn der Webserver jetzt 
antworter dann nutzt er ja als absender die 192.168.0.2 und schickt es 
direkt zu dem lan-PC 192.168.0.10. Aber damit kann der Rechner nichts 
anfangen weil er die Verbindung ja zu 80.80.80.80 aufgebaut hat.

Autor: Sucher (Gast)
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Hallo

@Peter, schöne Erklärung....aber dem widerspricht (siehe oben) dass das 
Ansprechen vom eigenen lokalen Netz mit der aktuell zugewiesenen 
aktuellen WAN IP auf den freigegebenen "Forward-Server" geht. Der 
Unterschied zu meiner Anlage ist der Provider (KABEL-BW).

Ein Ansprechen vom lokalen Netz mit der WAN Adresse ist zum Testen sehr 
wichtig. Da nützt mir das Ansprechen des internen Servers mit der 
lokalen IP nichts.

Autor: Peter (Gast)
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du musst nur dafür sorgen das der Rückweg auch wieder über den Router 
geht. z.b. Duch ein anderes Netzt.
Bei den router wo man vollen zugriff hat kann man auch gleichzeitig NAT 
einschalten damit wird nicht nur die Ziel-IP geändert sondern auch die 
SRC-IP damit schein das Packet vom router gekommen zu sein, damit 
schickt der Webserver es zurück an den Router und diesen macht diese 
stellt es richtig zu.

Die Frage ist warum du nicht direkt auf den Webserve zugreifen willst. 
Vermutlich weil deine Anwendung den Hostnamen fest eingetragen hat. Aber 
dafür kannst du den hostnamen einach in deine hosts Datei eintragen und 
dort die IP des Webserver hinterlegen. Du musst nur dafür sorgen das die 
Ports gleich sein.

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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Sucher schrieb:
> Hallo
>
> @Peter, schöne Erklärung....aber dem widerspricht (siehe oben) dass das
> Ansprechen vom eigenen lokalen Netz mit der aktuell zugewiesenen
> aktuellen WAN IP auf den freigegebenen "Forward-Server" geht. Der
> Unterschied zu meiner Anlage ist der Provider (KABEL-BW).
>
> Ein Ansprechen vom lokalen Netz mit der WAN Adresse ist zum Testen sehr
> wichtig. Da nützt mir das Ansprechen des internen Servers mit der
> lokalen IP nichts.

Aus dem LAN heraus auf die eigene WAN Kann nicht jeder Router. Das ist 
schon immer ein Problem gewesen. Gerade zum Test der WAN Erreichbarkeit 
seiner Domain oder DynDns.

Autor: Sebastian H. (electrician)
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Sucher schrieb:
> Seit einiger Zeit funktioniert die Weiterleitun einer HTTP Anfrage an
> den Microwebserver nicht mehr. Microwebserver ist definitiv seit 2
> Jahren nicht mehr geflascht. Von intern ist der Problemlos ansprechbar.
> Von extern eben nicht mehr.

Wie sieht deine IP bei DynDNS aus?
Bei mir hat vor kurzem die Aktualisierung dort nicht mehr funktioniert.

Autor: Michael M. (technikus)
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Peter schrieb:
> das das ist normal und lässt sich schwer vermeiden.

Dann ist meine Konfiguration unnormal:
Provider: Telekom, nutze auch deren DNS-Server
Router: Speedport W701V (Original-Firmware + gefritze Version)
Dynamic DNS: Dyndns.com

Damit kann ich aus dem lokalen Netz problemlos über die WAN-Adresse auf 
einen Webserver im lokalen Netz zugreifen.

@Sucher:
Stimmt die lokale IP des Microwebservers wirklich mit der IP in der 
Portweiterleitung überein? Gerade bei der T-Com Firmware der Speedports 
ist das so blöd gelöst, daß man sich da leicht ein Bein stellt 
(Portregeln nur für IPs die per DHCP vergeben werden, dafür aber kein 
static-DHCP). FritzBox ist da imho besser, aber trotzdem können Fehler 
passieren. Was sagt eigentlich tracert?

Servus
Michael

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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Michael M. schrieb:
> Peter schrieb:
>> das das ist normal und lässt sich schwer vermeiden.
>
> Dann ist meine Konfiguration unnormal:
> Provider: Telekom, nutze auch deren DNS-Server
> Router: Speedport W701V (Original-Firmware + gefritze Version)
> Dynamic DNS: Dyndns.com
>

Nein ist sie nicht. Nimm mal einen Router von Samsung. Dann wird Dir 
erleuchtet. Die Router machen den Unterschied.

Autor: Sebastian (Gast)
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Das Problem ist mir auch schon begegnet. Wenn ich Kommentare in anderen 
Foren nicht völlig fehlinterpretiert habe ist es eine "Reverse-NAT" 
Funktion, die Router wie besagte Fritzbox auszeichnet, kann das sein? 
Ein Speedport W500V kann das angeblich nicht.

Autor: Sucher (Gast)
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Hallo

also dass DynDNS da Probleme macht habe ich bei meinen Tests dadurch 
ausgeschlossen, dass ich meine aktuelle WAN IP ermittle und über diese 
zugreife.
Aber mein Hauptproblem ist das "PortForwarding" dass das überhaupt nicht 
mehr geht.
Deshalb nochmal die Frage:
Hat jemand eine Fritzbox 7270 und Provider 1und1 und Portweiterleitung AKTUELL am laufen?

Dass das prinzipiell geht ist keine Frage. Bei mir ging das ja auch 
schon.

Autor: Sebastian H. (electrician)
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Ich hab hier eine 7170 und 1&1 als Provider. Nicht deine Box, aber wenn 
ich dir helfen kann meld dich


Sebastian

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Stephan Henning schrieb:
> Aus dem LAN heraus auf die eigene WAN Kann nicht jeder Router.

Mag sein, eine halbwegs aktuelle Fritzbox aber kann das.

(Ich nutze welche an Gewerbezugängen der Post, äh, Telekom und mit 
Versatel; am Provider kann das Problem eigentlich auch nicht liegen)

Autor: Sucher (Gast)
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Hallo

@Sebastian hast du auch eine Portweiterleitung in Betrieb?

Ein Kollege hat mir schon eine 7170 zum Test angeboten.

Konfiguration ist eigentlich kein Problem. War schon im Betrieb.

Kannst Du auch von intern mit ner WAN zugreifen?

MfG
Achim

Autor: Sebastian H. (electrician)
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Hi,

Portweiterleitung ist in Betrieb (DynDNS) und funktioniert sowohl mit 
der IP als auch mit dem Namen von Intern und Extern.
Firmware ist 29.04.80.
Versuch doch mal die 7170 deines Kollegen um den Fehler einzukreisen.

Autor: Tom (Gast)
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Vielen Dank für die Antworten.

Meine Beobachtungen oben, sind übrigens nicht korrekt beschrieben, denn: 
ICMP (z.B. Echo request / replay) funktioniert mit dem WAN-Interface. 
(d.h. Ping an externe Adresse wird vom Router korrekt auch ins interne 
Netz beantwortet.)

Nur die Port-Weiterleitungen scheinen von intern nicht nutzbar zu sein. 
Sende ich an einen dieser Ports bekomme ich vom Router _von seiner 
WAN-Adresse_ nur ein "host unreachable".

Ist das nicht etwas seltsam?

Ich finde im WWW immer wieder die Aussage: "das hatten wir schon öfter, 
such mal danach". Jedoch finde ich dann die ursprünglichen Diskussionen 
zum Thema tatsächlich nicht?

Gruß tom
(Firtzbox 7050, Kabelmodem an LAN1, Unitymed...)

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Tom schrieb:

> (d.h. Ping an externe Adresse wird vom Router korrekt auch ins interne
> Netz beantwortet.)

Eben. Der Router beantwortet die ICMP-Anfrage, nicht der Rechner, an 
den ein Port weitergeleitet wurde.

Autor: Tom (Gast)
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Natürlich. Für ICMP habe ich ja auch keine Weiterleitung eingerichtet - 
warum auch.

Autor: Tom (Gast)
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Das Gesuchte "Verhalten" nennt sich "NAT Loopback". Warum die Fritzbox 
dies zwar für das Interface, das mit dem internen DSL-Modem verbunden 
ist, unterstützt, nicht aber für das LAN A Interface, ist mir 
schleierhaft.

Autor: Sucher (Gast)
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Hallo

das mit dem internen Ansprechen scheint nicht an der Fritzbox zu liegen. 
Atwort auf eine Anfrage bei AVM:

....
Guten Tag Herr Sucher,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Seitens der FRITZ!Box spricht nichts gegen einen solchen Zugriff. Im der
Praxis leiten aber die meisten Provider Anfragen nicht weiter, bei denen
Ziel- und Quelladresse identisch sind. Der Grund dafür ist, dass solche
Anfragen im Normalfall nicht beabsichtigt sind, sondern nur durch
Konfigurationsfehler zustande kommen.

Freundliche Grüße aus Berlin

Autor: Peter (Gast)
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Sucher schrieb:
> Seitens der FRITZ!Box spricht nichts gegen einen solchen Zugriff. Im der
> Praxis leiten aber die meisten Provider Anfragen nicht weiter, bei denen
> Ziel- und Quelladresse identisch sind.

der versteht ich nicht, warum sollte die FriztBox das Paket überhaupt 
zum ISP senden wenn es für intern gedacht ist?

Autor: Tom (Gast)
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Die Fritzbox sendet (entgegen meiner Behauptung ganz oben) nicht zum 
ISP. Das Problem liegt darin, das einfach z.B. die Weiterleitungs-Regeln 
nicht angewendet werden, wenn das Paket aus dem LAN kommt.

AVM scheint sich in seinen Produkten nicht entscheiden zu können, ob sie 
NAT-Loopback (oder WAN-Loopback?) unterstützen wollen.

http://opensimulator.org/wiki/NAT_Loopback_Routers

Autor: TOm (Gast)
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Gelöst habe ich mein Problemchen jetzt übrigens mit Freetz und dnsmasq.

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