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Forum: Analogelektronik und Schaltungstechnik ST ausgenutzt und bis aufs Blut gequält - Wettbewerb


Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

Hallo zusammen,
wusste doch, dass diese reisserische Überschrift Euer Interesse weckt.

OK, hier ist die Herausforderung für den gelangweilten
Sonntagsabend-Bastler:

Die maximale Frequenz aus einem als Oszillator geschalteten
Schmitt-Trigger ala 74HC14 herausquälen. Gestern habe ich das mal auf
die Schnelle auf dem Steckbrett ausprobiert - 69Mhz (M74HC14b1).

Ich hab das mal ins Analogforum gestellt - eine Rechteckkurve ist das
nicht mehr, mehr ein Sinus. Die HF-ler lachen vermutlich noch über diese
Frequenzen.

So, jetzt gilts - was geht. Je höher die Frequenz, desto besser.
Von mir aus auch andere Typen, HCT, ECL oder auch NAND, etc. - egal, ist
ja nur ein Spässchen. Die laufen dann natürlich in einer eigenen Liga.

Bitte dann (wenns geht) Bild des Versuchsaufbaus + Beweisfoto Oszi oder
Frequenzzähler, + genauer Typ des IC's. Rise-Time wäre auch noch
interessant - eigentlicher Auslöser bei mir war eigentlich, dass ich die
Rise-Time meines Oszi's testen wollte.

Na dann mal los !

Grüsse

PS: Ich bin natürlich auch noch dran - jetzt wird auf Leiterplatte
optimiert.
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

Beifall, du hast den Ringoszillator mit einem Gatter neu erfunden.
Autor: Lukas K. (Firma: carrotIndustries) (carrotindustries)
Datum:

ECL wird der Gewinner sein... Sowohl im Stromverbrauch, als auch in der
Frequenz.
Autor: Helmut S. (helmuts)
Datum:

@Axel

Dreh mal die Spannung auf 6V und zusätzlich noch Kältespray einsetzen.
Wäre interessant was man dann erreicht.
Autor: Lukas K. (Firma: carrotIndustries) (carrotindustries)
Datum:

http://www.onsemi.com/PowerSolutions/product.do?id...
Auf geht's zu den GHz :> Da ist allerdings nichts mehr mit steckbrett.
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:
Angehängte Dateien:

@Falk - ach was, geht doch nur um den Spass. Mach doch mal mit, Du hast
bestimmt was schönes in der Bastelkiste.

So, hab mal vorgelegt - hmm, enttäuschend, 39,68MHz. Gestern war das auf
dem Steckbrett viel besser. Allerdings hatte ich da einen 1k Widerstand,
keinen 4,7k. Kondi hab ich weggelassen - durch die parasitären
Kapazitäten ist da genug da. Rise time ist nicht schlecht - 4.8ns
gegenüber 12ns im Datenblatt.

@Luk4s - klar, aber ich wills gerne sehen, schwarz auf weiss.

@Helmut - hab ich probiert, geht mit 7V auf 48MHz hoch bei sonst
gleicher Beschaltung. Mit 3V auf 30MHz runter, allerdings wird die
Signalform dann deutlich besser. Kältespray habe ich leider nicht.

Irgendwie scheint der Aufbau auf Groundplane eher schlechter als besser.

Nun gut, ich optimiere mal noch ein wenig.

Packt mal den Lötkolben aus - ich bin Anfänger. Ihr Profi's müsstet da
doch noch was rausholen können!

Grüsse
Axel
Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
Datum:
Angehängte Dateien:

Axel Ro. schrieb:
> Von mir aus auch andere Typen, HCT, ECL

Ich habe mich für den LT-Typ entschieden, da ich keinen anderen
invertierenden Schmitt-Trigger vorrätig habe. Aufgebaut habe ich das
Ganze auf einem gewöhnlichen Klickbrett.

Ergebnis: 1,023 PHz.

Da lässt sich aber noch einiges optimieren.

duck und wech ;-)
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:
Angehängte Dateien:

Yalu, das war ein guter :-)

Na, da komme ich nicht mit. Aber - ich hab mich gesteigert !

Widerstand gegen 470 Ohm ausgetauscht, Spannung auf 6.8V hoch, 93 MHz.
Tamtam !

Nun, es gibt noch kleinere Widerstände. Wo bleibt ihr? Lasst mal das
Kind im Manne raus! Ich hab leider nur HC Typen hier.

Grüsse
Axel
Autor: Helmut S. (helmuts)
Datum:

@Axel
Mach doch mal in Reihe zur Probe 1pF. Damit hast du weniger
Lastkapazität oder hast du eh schon einen zweiten Inverter zum Puffern
genommen?
Autor: Anja (Gast)
Datum:

Helmut S. schrieb:
> oder hast du eh schon einen zweiten Inverter zum Puffern
> genommen?

Der 2. Inverter hat 3-5pF. Da ist die Idee mit 1pF in Serie zum Tastkopf
schon besser.

Gruß Anja
Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich habe das auch mal eben getestet. Mit einem DM7414N Baujahr 1979 und
einen 220 Ohm Widerstand komme ich nur auf ca. 34 MHz. Die Frequenz ist
stark spannungsabhängig. Interessant ist, dass die Frequenz bei 5V
Maximal ist und sowohl beim Erhöhen als auch beim Reduzieren abnimmt.
Funktioniert bis 8 V, ab 8,1 V stellt es die Funktion ein, funktioniert
beim Reduzieren der Spannung aber wieder.
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

Ich habe einen zweiten Inverter genommen, immer noch besser als den
Tastkopf direkt dran, dachte ich. Leider habe ich keine 1pF. Ich koennte
hochstens mal einen Draht um einen isolierten wickeln, als
improvisierten Ersatz.

Oder einen 100k zwischen die Inverter, vielleicht klappt das auch.

Schön, probiere ich mal.

Edit: Willkommen, Omega. 32MHz ist ziemlich gut fuer einen so alten
Typen!
Autor: Anja (Gast)
Datum:

Axel Ro. schrieb:
> Oder einen 100k zwischen die Inverter, vielleicht klappt das auch.

100k * 3-5pF Eingangskapazität ergibt einen Tiefpaß mit Grenzfrequenz ca
400 kHz =:-O

Gruß Anja
Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Axel Ro. schrieb:
> So, jetzt gilts - was geht. Je höher die Frequenz, desto besser.
Ich nehme ein FPGA und komme auf (interne) 400MHz:
http://www.lothar-miller.de/s9y/categories/29-Ringoszillator
Die um den Faktor 8 heruntergeteilt geben dann 50 MHz...  ;-)
Autor: Anja (Gast)
Datum:

Lothar Miller schrieb:
> Ich nehme ein FPGA und komme auf (interne) 400MHz:

Wo ist da der Schmitt Trigger?
Und wie groß ist da die Hysterese?

Gruß Anja
Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Anja schrieb:
> Wo ist da der Schmitt Trigger?
Also gut, es ist kein 7414 dabei involviert... :-/
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

Anja, stimmt. Bei der Spielerei lernt man etwas über HF.

Ich habe jetzt nämlich mal folgendes gemacht:
(1) zweiten Inverter abgetrennt - Tastkopf direkt an den Ausgang des
ersten.
- Gibt 74Mhz.

(2) Dann hab ich mir gedacht, mache einen Spannungsteiler dran, und habe
2.2 MOhm an zwischen Ausgang und Tastkopf. Nichts mehr vernünftiges zu
messen. Scheinbar, wenn ich das richtig interpretiere, überwiegt die
Kapazitanz (sagt man so?) des Tastkopfes um das mehrfache die 2.2MOhm,
und teilt damit zu sehr runter (oder andere Erklärung unten.

(2) Dann habe ich mir einen pF Kondensator gebastelt, in dem ich einen
dünnen Draht um einen isolierten anderen gewickelt habe. Den isolierten
dann an den Ausgang gelötet, Tastkopf an den gewickelten.
- Interessanterweise sehe ich jetzt enorm viel hochfrequenten Müll
(jenseits der Messfähigkeit meines Oszi's).
- Ich interpretiere hier rein, dass der 74HC14 noch viel höher schwingen
kann, und entweder die Tastkopfkapazität oder die Eingangskapazität des
folgenden Inverters (wenn dran) ein integrales Bestandteil des
Oszillators bilden.

Jetzt kann ich nur noch mal versuchen, meinen improvisierten pF Kondi an
den nächsten Inverter anzukoppeln. Vielleicht wirkt der dann mit der
Eingangskapazität des nächsten Inverters als serieller Kondi und erlaubt
mir (bei nach wie vor 220Ohm) noch eine höhere Frequenz.

Was meinen die Experten ?

Grüsse
Axel
Autor: Anja (Gast)
Datum:

Axel Ro. schrieb:
> - Ich interpretiere hier rein, dass der 74HC14 noch viel höher schwingen
> kann, und entweder die Tastkopfkapazität oder die Eingangskapazität des
> folgenden Inverters (wenn dran) ein integrales Bestandteil des
> Oszillators bilden.

Meine Interpretation ist: du regst den Schwingkreis der aus deiner
Tastkopfkapazität und der Leitung mit der Krokodilklemme gebildet wird
zu Schwingungen auf der Eigenresonanz an.

HC-MOS kann Flanken von etwa 5ns generieren. (Unter guten Verhältnissen
auch noch etwas darunter). Viel mehr als ca 100 MHz wirst Du damit nicht
erreichen.
Aber es gibt ja auch AC-MOS Bausteine die ca Faktor 3 schneller sind
....

Gruß Anja
Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Anja schrieb:
> HC-MOS kann Flanken von etwa 5ns generieren. (Unter guten Verhältnissen
> auch noch etwas darunter). Viel mehr als ca 100 MHz wirst Du damit nicht
> erreichen.
Da hätte ich noch was auf dem Steckbrett:
Warm 125MHz
Kalt 147MHz
Ein besserer Aufbau bringt kaum Änderung...
(Das Oszi hat eine analoge Bandbreite von 60MHz, deshalb der Sinus...)

Andere ICs wie LS, HCT,... brachten max. 40MHz zuwege.
Kühlung brachte auch da jeweils ca. 10-20% höhere Frequenz...

Achja, die Bauteilwerte: R=0, C=n.b.
Ein einstufiger Ringoszillator eben...
Autor: Anja (Gast)
Datum:

Lothar Miller schrieb:
> Kalt 147MHz

Liegt gerade noch innerhalb der EMV-Toleranz von 3dB von 100 MHz.

Gruß Anja
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

@ Anja - Gut möglich.

Ich hatte jetzt noch als letzten Versuch für heute einen 27pF (den
kleinsten, den ich da hatte) in Serie zum Tastkopf an den Ausgang des
ersten Inverters geschaltet - dann kam ich auf 123MHz.

Dann hatte ich die 27pF zum Eingang des 2. Inverters geschaltet - noch
110MHz am Ausgang des zweiten.

Seltsamerweise (macht eigentlich keinen Sinn) war die Frequenz
reproduzierbar etwas höher, wenn ich den Tastkopf auf 1:1 schaltete -
eigentlich müsste sich ja da die Frequenz erniedrigen.

So, ich bin erstmal müde. Bei nächster Gelegenheit wird ein AC Typ
gekauft sowie ein paar kleine pF Kapazitäten. Ist nämlich auch sehr
interessant, wie sich mein neues Digi-Oszi (Rigol 50MHz mit Hack auf
100MHz getunt) hierbei verhält.

Danke erstmal an alle Beitragenden.

Ich hoffe, es lassen sich noch ein paar Experimentierfreudige finden,
die mal versuchen, dies auszureizen. Hiermit nochmal der Aufruf. (EDIT:
Sehe gerade, kommt noch was - sehr schön!)

Grüsse
Axel
Autor: Anja (Gast)
Datum:

Axel Ro. schrieb:
> Seltsamerweise (macht eigentlich keinen Sinn) war die Frequenz
> reproduzierbar etwas höher, wenn ich den Tastkopf auf 1:1 schaltete -
> eigentlich müsste sich ja da die Frequenz erniedrigen.

Mhmm, wie lang ist denn die Tastkopfleitung. Entstehen da etwa schon
Resonanzen mit der Leitungslänge? (so Lambda/4 oder Lambda/2)

Gruß Anja
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

@Anja - der Tastkopf ist von BNC Buchse bis Klemmspitze 147cm lang.

Tatsächlich, wenn ich jetzt mal c/f/2 rechne, bin ich bei ca. 110MHz bei
1.36m. Sollte das nicht bei diesen Tastkopfleitungen kompensiert sein
(oder missverstehe ich da was)?

Ich habe noch einen angeblichen 250MHz 10:1 Tastkopf von HK Texas da -
weiss nicht, ob der mehr taugt, aber ich probiers morgen mal aus. Der
ist 10cm kürzer.

Danke
Axel


@Falk - nachdem ich mir Lothars Aufbau angeschaut habe, habe ich nun
auch den Begriff Ringoszillator nachgeschlagen (hatte den
umgangssprachlich aufgefasst). Jetzt hab ich es kapiert. D.h. es müsste
auch ohne äusseren R schwingen - wird morgen probiert.
Autor: Anja (Gast)
Datum:

Axel Ro. schrieb:
> Tatsächlich, wenn ich jetzt mal c/f/2 rechne, bin ich bei ca. 110MHz bei
> 1.36m. Sollte das nicht bei diesen Tastkopfleitungen kompensiert sein
> (oder missverstehe ich da was)?

Du vergißt den Verkürzungsfaktor von ca 0,7 vom Dielektrikum.
Beim Tastkopf wird nur der Frequenzgang des Spannungsteilers
kompensiert.
Da kein Abschluß mit dem Wellenwiderstand vorhanden ist können nach wie
vor Resonanzen auftreten.

Gruß Anja
Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Axel Ro. schrieb:
> D.h. es müsste auch ohne äusseren R schwingen
Eher: mit einem 0 Ohm-Widerstand und ganz ohne Mitkopplungs-C.

Die beiden Kondensatoren links und rechts bei meinem Aufbau sind nur
Entkopplungs-Cs.
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

OK, danke, Anja. So ein Effekt könnte es sehr wohl sein - ich werde es
morgen auch nochmal bei kleiner Frequenz ausprobieren, da dürfte es sich
ja dann so nicht zeigen.

Lothar, ja - hatte ich so gesehen. Ich war irgendwie davon ausgegangen,
dass ein R von 0 einen Kurzschluss darstellte - bis ich die Hinweise im
Wiki zu Phasenverschiebung und Laufzeit sah. Hätte Lust,  nochmal alles
anzuschalten, aber ne - morgen ist auch noch Zeit. Bis jetzt führst Du
eindeutig!
Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
Datum:
Angehängte Dateien:

Nach dem Aufbau auf dem Klickbrett folgt nun auch von mir einer auf dem
Steckbrett mit immerhin guten 170MHz.

Ich habe zwar keinen Schmitt-Trigger, dafür aber ein giftiges 74ACT00
gefunden, und schwingen tut das auch, wenn man von einem seiner NAND-
Gatter einen Eingang auf High legt und den anderen mit dem Ausgang
verbindet. Das 100MHz-Oszi ist natürlich etwas überfordert, die Frequenz
kann man aber trotzdem ablesen.

Leider habe ich keinen Kältespray. Wenn die Kälte gleichviel bewirkt wie
bei Lothar, könnte man die 200MHz-Marke in Angriff nehmen :)
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

Also mal den Zwischenstand:

Klasse: 7414
1. Omega

Klasse HC:
1. Lothar
2. Axel (aber nur bis morgen :-)

Klasse ACT:
1. Yalu

Klasse Klickbrett und FPGA:
Disqualifiziert.
Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich habe es noch etwas weiter getrieben, da ich momentan kein Kältespray
hier habe, habe ich den 7414 einfach auf ein Peltierelement geklemmt.
Damit lassen sich noch ein paar MHz (40,3 MHz) rauskitzeln, zudem läuft
der kleine bis fast 9V ;-)
Autor: AS (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

"Machst Du da nebenan wieder irgendwas?", fragte meine
bessere Hälfte, als die Glotze wieder Streifen zog ;-)

Rs und Cs halte ich für redundant...
Biete 300MHz, 74AC14, Ausgang direkt auf Eingang ;-)

Trotzdem noch zweites Gatter hintendran, da spielen die
2pF des aktiven Tek Köpfchens auch keine Rolle mehr =)
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

Wow, was für Ein Equipment. Ok, neue Fuehrung in der AC Klasse vor Yalu.

Peltier ist auch nicht übel. Mal sehen, ob wir nicht bis Ende dieses
Wettbewerbs noch jemanden mit Flüssigstickstoff reinkriegen.
Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ein 74HC00 in der gleichen Beschaltung wie oben beim ACT scheint gar
nicht so arg viel langsamer zu sein (s. Bild).

Ein 74F00 hingegen ist gar nicht erst angeschwungen. Da ist möglicher-
weise die Verstärkung zu gering.
Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
Datum:
Angehängte Dateien:

Mit einem 74ACT00 von Fairchild bei 6V Betriebsspannung und Kaeltespray
habe ich 211MHz geschaft.
Autor: Anja (Gast)
Datum:

Helmut Lenzen schrieb:
> Mit einem 74ACT00 von Fairchild bei 6V Betriebsspannung und Kaeltespray
> habe ich 211MHz geschaft.

Wobei man mit besserer Abblockung noch etwas mehr herausholen sollte.
Bei diesen Frequenzen sind bei AC-MOS die Zuleitungsinduktivitäten das
begrenzende Element. Interessant wäre auch ein TI-Gatter mit
Center-Pinning für die Versorgung.

@Axel: sind jetzt eigentlich auch nicht-Schmitt-Trigger also normale
Gatter zugelassen?
Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
Datum:

Hallo Anja

er hat auch andere zugelassen


>Von mir aus auch andere Typen, HCT, ECL oder auch NAND, etc. - egal, ist
>ja nur ein Spässchen. Die laufen dann natürlich in einer eigenen Liga.

Anja schrieb:
> Interessant wäre auch ein TI-Gatter mit
> Center-Pinning für die Versorgung.

Erstmal eins haben.
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Ihr seid Elektronik-Sadisten! Die armen Schalt-Greise....
;-)
MfG Paul
Autor: kaktusbombe (Gast)
Datum:

Mal eine ganz unqualifizierte Frage zwischendurch:
Wie warm werden die Chips dabei eigentlich/welche Leistung verheizen die
bei solchen Schaltfrequenzen?
Ihr redet ja alle schon von Kältespray usw....
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:
Angehängte Dateien:

@Paul - so, meistens sind ST ja eher stille Genossen, jetzt hab ich
meinen aber mal zum Schreien gebracht:

147MHz bei 7.0V - 0 R, C n.b., ohne Kühlung.
Direkt am Ausgang erstes Gatter gemessen, da Frequenz bei Verwendung
eines Puffer-Gatters sinkt. Immer noch der Effekt, dass 1:1 besser ist
wie 10:1.

@Anja - ja, klar, alles geht. Spiel ohne Grenzen - leg mal los :-)

@Kaktus - ich glaube, das Kältespray hat jetzt weniger was mit Abfuhr
der Verlustwärme zu tun. Die Teile schwingen kalt einfach besser. Wärme
hab ich jetzt bei meinen noch nicht gespürt, läuft ja immer nur
Sekunden.


Klasse: DM7414, Bj. 79
1. Omega  40.1 MHz, peltierelementgekühlt, auf 9V hoher Flamme
2. Omega 34 MHz, 5V, 220 Ohm

Klasse HC:
1. Yalu 170MHz (74HC00), R 0, C n.b.
2. Axel 141.1MHz, warm - 7V, R 0, C n.b. (Bild siehe Oben)
3. Lothar 125MHz, warm - xV, R 0, C n.b.

1. Lothar 147MHz, kalt

Klasse AC:
1. AS (Gast) 300MHz <----------------- führt im Moment absolut

Klasse ACT:
1. Yalu 170 MHz, warm, R 0, C n.b.

1. Helmut 211 MHz, 6V, kalt, R 0, C n.b.


Klasse Klickbrett und FPGA (nachdem ich sagte, alles geht):
1. Yalu - 1,023 PHz
2. Lothar - 50MHz (schwach. 400MHz intern kann ja jeder sagen).


Und weiter gehts - hat wer noch was?

Grüsse
Axel
Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
Datum:

Ich würde ja mitmachen, aber mein Oszillograph sträubt sich gegen so
hohe Frequenzen...
;-)
MfG Paul
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

Könnte mir vorstellen, mit den Jungs wäre noch was drin:

Ebay-Artikel Nr. 330223128357

Gar nicht mal so teuer, 1$, ungefähr soviel wie ein Widerstand beim
blauen C.

Grüzi
Autor: Jens G. (jensig)
Datum:

>Ich würde ja mitmachen, aber mein Oszillograph sträubt sich gegen so
>hohe Frequenzen...
>;-)
>MfG Paul

Nimm zwei, dann haste doppelte Bandbreite ;-)
Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
Datum:

@Paul

oder versuch es mit ein paar Flipflops runterzuteilen.

Wäre auch eine neue Sparte für den Wettbewerb. Wer kann am schnellsten
teilen.
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

Paul, jetzt bin ich doch erstmal für eine Sekunde drauf reingefallen und
dachte, Du hast nur ein Soundkarten-Oszi oder so. Nach der Angabe musst
Du aber auch ran, jetzt. Kanst notfalls den ST auch diskret aufbauen,
ich mache Dir eine neue Kategorie !
Autor: 7400PC (Gast)
Datum:

7400PC 178,5 MHz 5V 18,5mA 22°C

Kein Bild, sorry.
Autor: A. K. (prx)
Datum:

Um das mal in messtechnisch pfleglichere Regionen zu bringen: Kann
jemand das mal mit einem CD4093 ausprobieren? Da sollten Besitzer von
Oszis mit nur zweistelligen MHz sich nicht mehr schamhaft verstecken
müssen. ;-)
Autor: Jens G. (jensig)
Datum:

>1. Yalu - 1,023 PHz   -> Pfefferkuchenher(t)z ;-) - ein Glück, daß man alles
simulieren kann ...

Wenn ich Lust habe, baue ich mir mal auch einen Gattersender - habe
glaube, ich habe noch diverse LCx CMOS ...
Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
Datum:

@Axel
Ich habe einen "Hameg 412" und mein Eigenbau-Frequenzmesser geht auch
"nur" bis 80 MHz. Alte Männer haben alte Ausrüstungen...
;-)
@A.K
>...das mal mit einem CD4093 ausprobieren? Da sollten Besitzer von
>Oszis mit nur zweistelligen MHz sich nicht mehr schamhaft verstecken
>müssen. ;-)

So kenne ich Dich!
:-)
MfG Paul
Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
Datum:

Ist Zusatzperipherie wie HC4040 erlaubt?
Oder nur Gatter?

Mein Oszi geht nur bis 20Mhz (Sinus).


Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

@7400PC - das wäre dann aber ein ganz schön flottes Kerlchen, dafür dass
er nichts zwischen der 4 und der 0 hat. Der ist umgelabelt :-)

@Paul - alt, aber die schönsten Gedichte. In diesem Fall wäre ein
trauriges Angebracht.

@Valentin - klar, der HC4040 läuft ja unter Messgerät mit.

@Anja - interessant, übrigens. Sagte ja gestern, ich würde einmal meinen
250MHz HK Texas Tastkopf dranhängen, dem ich nicht so ganz über den Weg
traute. Scheint aber doch besser als die Original-Rigol Teile zu sein,
Frequenz stieg bei sonst gleichen Bedingungen auf 150MHz.
Was mich auch wundert - Rise Time wird mit 1.8ns angezeigt. Das dürfte
mein Oszi gar nicht mehr können. Lt. Spec steht da <3.5ns. Jetzt müsste
man wissen, wie man diese bei einem 150Mhz Sinus ausrechnet. Ist ja fast
zu gut um wahr zu sein - oder doch?

Grüsse


PS: Ich überlegte noch, wie ich Falk zum Mitmachen provozieren könnte.
Ich weiss - ich hänge ein 1MB Bild an ;-).
Autor: 7400PC (Gast)
Datum:

Axel Ro. schrieb:
> @7400PC - das wäre dann aber ein ganz schön flottes Kerlchen, dafür dass
> er nichts zwischen der 4 und der 0 hat. Der ist umgelabelt :-)
>


It wasn't me! Musst du Tungsram fragen.
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

AS schrieb:
> Biete 300MHz, 74AC14, Ausgang direkt auf Eingang ;-)

Mein 74AC14 schafft nur um die 255 MHz bei 7 Volt. Was mache ich falsch?
:)

PS: Entschuldigt bitte die Bildqualität. Mit fehlen gerade Akkus oder
Batterien für die Kamera und mit dem Handy bekomme ich es nicht besser
hin.
Autor: Jonny Obivan (-geo-)
Datum:

mh gibt es auch schon jemanden der den resultierenden Träger im Radio
gehört hat? ^^

gruß
Autor: Jens G. (jensig)
Datum:
Angehängte Dateien:

so - nun mein Sender:

74LCX00 (Fairchild) - 425MHz ohne R oder C bei 5,9V und 20°C (läuft aber
ganz schnell nach unten weg wegen Erwärmung). 6V scheint so das Maximum
zu bieten
Gemessen habe ich es aber nicht mit dem Oszi (100MHz, zeigte aber nur
bis 200MHz was verwertbares an), sondern mit Funkscanner.
Aber keine Angst, ich habe keine Oberwelle erwischt, sondern die
Grundwelle (bei reichlich 200MHz ist kein "Sender" zu finden)
Achja, der kleine SMD-R ist unten beim Tastkopf überbrückt - also
wirklich kein R effektiv zw. Ein/Ausgang.
Autor: Anja (Gast)
Datum:

Axel Ro. schrieb:
> Jetzt müsste
> man wissen, wie man diese bei einem 150Mhz Sinus ausrechnet.

Größenordnungsmäßig ist die Rise-Time Periodendauer / PI also ca 2,1 ns
bei 150 MHz.

Gruß Anja
Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
Datum:

Axel Ro. schrieb:
> Klasse HC:
> 1. Yalu 170MHz (74HC00), R 0, C n.b.

Die 170MHz kamen aus dem ACT. Mit dem HC waren's nur 160MHz.

Paul Baumann schrieb:
> Ich habe einen "Hameg 412"

Damit würde ich's zumindest mal versuchen. Lothars Tek hat 60MHz, das
ist auch nicht so arg viel mehr. Und seine Bilder sehen klasse aus. Ich
habe gerade meine schon etwas erfahrenere 50MHz-HP-Röhre an die 170Mhz
des ACT00 angeschlossen. Die zeigt zwar nur noch etwa 65mVpp beim beim
10×- und 9mVpp beim 1×-Tastkopf an, bei 5mV/div sind das aber immerhin
1,3 bzw. 1,8 div.

Horizontal kann die Tante üppige 0,1µs/div, dazu kommt noch eine zu-
schaltbare Spreizung von 5× oder 10×, was locker reicht, um die 170MHz
aufzulösen. Nur der Trigger gelangt bei der hohen Frequenz und der
niedrigen Amplitude leicht an die Grenze seiner Fähigkeiten: Mit viel
Gefühl am Trigger-Level-Knopf kann man das Bild zwar zum Stehen bringen,
darf dann aber den Knopf nicht wieder loslassen. Auf jeden Fall kann man
die Frequenz zweifelsfrei ablesen.

Das HM412 geht lt. Bild im Internet horizontal nur bis 0,5µs/div und 5×
(HM412-5). Wenn es gut triggert und den Strahl gut fokussiert, kannst du
aber vielleicht trotzdem 100MHz und mehr ablesen.

Wenn nicht, gibt es ja immer noch den Weg über ein paar Flipflops :)
Autor: AS (Gast)
Datum:

Alex H. schrieb:
> AS schrieb:
>> Biete 300MHz, 74AC14, Ausgang direkt auf Eingang ;-)
>
> Mein 74AC14 schafft nur um die 255 MHz bei 7 Volt.

> Was mache ich falsch?
> :)

Nix ;-)
Wir bewegen uns hier in Regionen, in denen schon halbe
Picos entscheiden...

Meine Parameter waren:
7V, 22u/6V3,X7R direkt unter Powerpin, Texas-IC

Unbenutzte Beinchen abschneiden und IC 1mm lupfen, kitzeln
nochmals 3-6MHz raus.

Ist ja aber auch alles ein bißchen hersteller-/prozessabhängig.


Sind Zusatzbauteile erlaubt?
Dann hätte ich noch was um die 330MHz anzubieten - ungekühlt ;)
Autor: 7400PC (Gast)
Datum:

> Dann hätte ich noch was um die 330MHz anzubieten - ungekühlt ;)

TI SN74F00 bis 380 ! (mit aussetzern)

hab schon alles aus, war 5V um 41mA, leicht warm.
Entweder nicht stabil oder kontaktproblem, blödes Steckbrett ;)

Nachgezählt mit PM6614, so ein schnelles Osci habe ich leider auch
nicht.
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:
Angehängte Dateien:

@  Axel Ro. (axelroro)

>@Falk - ach was, geht doch nur um den Spass. Mach doch mal mit, Du hast
>bestimmt was schönes in der Bastelkiste.

Sicher siehe Anhang. 55,5Hz, absoluter Tiefstrekord! Wer tiefer kommt
gewinnt, wie beim Limbo ;-)

Hehe, ausgetrickst!

Oszillierende Grüße
Falk

P S Schade, hab hier noch einen Monsterschütz, der ist mindesten dreimal
so groß, leider ohne Öffnerkontakt und nur mit 230V Wicklung.
Autor: Jens G. (jensig)
Datum:

>Sicher siehe Anhang. 55,5Hz, absoluter Tiefstrekord! Wer tiefer kommt
>gewinnt, wie beim Limbo ;-)

Wow ....
Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
Datum:

Falk Brunner schrieb:
> Sicher siehe Anhang. 55,5Hz, absoluter Tiefstrekord!

Dafür sieht das Rechtecksignal bis auf den leichten Jitter fast wie aus
dem Bilderbuch aus :)
Autor: Jens G. (jensig)
Datum:

Ich würde aber das mit dem Tiefstrecord lieber lassen, denn wenn hier
einer versucht, 0,0000000001Hz anzuvisieren, dann dauert es ein halbes
Leben lang, diese Frequenz nachzuweisen ... ;-)
Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
Datum:

Jens G. schrieb:
> Ich würde aber das mit dem Tiefstrecord lieber lassen, denn wenn hier
> einer versucht, 0,0000000001Hz anzuvisieren, dann dauert es ein halbes
> Leben lang, diese Frequenz nachzuweisen ... ;-)

Du gehst also davon aus, dass du 634 Jahre alt wirst ;-)

Ich habe den Rekord trotzdem einmal in Angriff genommen. Die Schaltung
basiert auf einem 74LS121. Hier das vorläufige Messprotokoll:

23.11.2010 9:39:30: Oszilloskop detektiert die steigende Flanke
23.11.2010 9:39:31: Oszilloskop detektiert die fallende Flanke

Ich melde mich bei der nächsten steigenden Flanke wieder :)
Autor: Jens G. (jensig)
Datum:

>Du gehst also davon aus, dass du 634 Jahre alt wirst ;-)

Naja, die Nullen habe ich nicht abgezählt - die habe ich einfach so mal
reingeballert, um das Problem mit der Zukunft zu verdeutlichen ;-)
Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

74HCT14 kann sich auch sehen lassen:

- Normaltemperatur, Normale Spannung: rund 50 MHz
- Viel Kältespray, Spannung verdoppelt: 100 MHz (Bild im Anhang: 5
ns/div)
Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
Datum:

Yalu X. schrieb:
> 23.11.2010 9:39:30: Oszilloskop detektiert die steigende Flanke
> 23.11.2010 9:39:31: Oszilloskop detektiert die fallende Flanke

Ist einfach.

Mit einem HC4093 AND-Gatter , Eingang 2 auf VCC:
16:16:30 Stoppuhr (umgebaut) detektiert die steigende Flanke
16:16:47 Stoppuhr (umgebaut) detektiert die fallende Flanke

;-)

Werte: 35kOhm Wiederstand, 10mF Kondensator

mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

Hallo Mitkämpfer,
ich bin begeistert - das wird ja immer besser.

@Falk - genial, Du bekommst sofort einen eigene Kategorie spendiert,
Sieger in der Elektromechanik, Schnellster bis jetzt in der Klasse
Schütz.

Die Relaisklasse ist hiermit eröffnet, mit einem schönen
Telekommunikations- oder Reedrelais muss doch da noch was gehen - nach
oben, bitte!

@An die Jünger der Langsamkeit: Langsam ist langweilig, da findet noch
jemand Verwendung für seine Monster Farad Kondi's aus dem Auto. Soll
hier sein wie im echten Leben, schneller, grösser, länger!

@At Jonny Obivan - es geht hier nicht um Träger im Radio - es geht um
Träger im Satellitenreceiver zu hören. Oder ein Pfeifen im Wlan!

@AS - ja, klar, Zusatzbausteine erlaubt, bin mal gespannt, was das sein
soll.

@Anja - Danke. Hmm, da misst mein Oszi Mist oder es ist kein Sinus, was
ich da hab.

-----------------------------------------------------------------------
Wertung aufsteigend:

Relais - Schütz
1. Falk, fettes Schütz, 55Hz

Klasse: DM7414, Bj. 79
1. Omega  40.1 MHz, peltierelementgekühlt, auf 9V hoher Flamme
2. Omega 34 MHz, 5V, 220 Ohm

Klasse HC:
1. Yalu 160MHz (74HC00), R 0, C n.b.
2. Axel 141.1MHz, warm - 7V, R 0, C n.b. (Bild siehe Oben)
3. Lothar 125MHz, warm - xV, R 0, C n.b.
1. Lothar 147MHz, kalt

Klasse ACT:
1. Yalu 170 MHz, warm, R 0, C n.b.
2. Omega, 50Mhz, warm, 5V - scheint zu langsam ?
1. Helmut 211 MHz, 6V, kalt, R 0, C n.b.
2. Omega, 100MHz, kalt, 10V <- hast Du noch Widerstände drin?

Klasse AC:
1. AS (Gast) 300MHz, 7V, 22u/6V3, X7R. Lupfen, Beinchen abschneiden,
kitzeln - Du bist aber auch ein Folterknecht.
2. Alex H. 74AC 14, 255MHz, 7V,

Klasse SN74F00:
1. 7400PC, 380MHz - auch nicht übel. Wie hast Du den zum Schwingen
bekommen?

Klasse 74LCX00 (kannte ich noch gar nicht):
1. Jens G, 425MHz, 5.9V, 20% <----------------- führt im Moment absolut.
8Auch hinsichtlich Missbrauch und Quälen. Schaut Euch bloss mal das Foto
an - das arme kleine Ding.)

Klasse Klickbrett und FPGA (nachdem ich sagte, alles geht):
1. Yalu - 1,023 PHz - ausser Konkurrenz.

-----------------------------------------------------------------------

OK, wer knackt die 500MHz?
Und wer knackt 1khz mit Relais?

Tolles Racing-Team hier.

Beste Grüsse
Axel
Autor: starenkasten (Gast)
Datum:

Vielleicht können sich einige noch an die Bücher-Reihe "Minispione"
erinnern.
Dort wurde ein Sender mit 7414 + Kristallmikrofon + Drehkondensator +
Widerstand und Kondensator vorgestellt.
Diesen hatte ich auch mal aufgebaut ... und es hat funktioniert, d.h.
das Teil konnte man auf eine UKW Frequenz (ca. 100 MHz) trimmen und dann
im Radio empfangen.
Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Axel Ro. schrieb:
> @AS - ja, klar, Zusatzbausteine erlaubt...
Ja, aber hallo, und wenns ein FPGA ist?   ;-)
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

Nun gut, auch ein FPGA soll mir recht sein, solange er sich nur quält.
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

Jawohl, Monsineur De Sade.
Autor: 7400PC (Gast)
Datum:

Ungünstiges Pseudonym gewählt.

>
> Klasse SN74F00:
> 1. 7400PC, 380MHz - auch nicht übel. Wie hast Du den zum Schwingen
> bekommen?
>
>


R=0,C=0, 0,4er Silberdraht, Steckbrett. Billigtastkopf TestecLF, Counter
Phillips PM6615 50-Ohm eingang.

Zwei Stück hab ich noch gefunden SN74F00N bei 4,5V/23mA schwingen beide
mit rund 410Mhz, bei 4,48V schmieren sie ab, je höher man geht desto
langsamer werden Sie, leider kein kältespray.

74ALS00 74AS00 schwingen nicht an

74S00

3,5V 14,6mA 209MHz
4,0V 19,5mA 225MHz
4,5V 25,8mA 230Mhz
5,0V 43,5mA 228MHz
5,5V 60,0mA 227Mhz
6,0V 73,5mA 232MHz
6,5V 85,5mA 236MHZ
7,0V 95,5mA 241MHZ

Interessanter Verlauf ;)
Autor: AS (Gast)
Datum:

Lothar Miller schrieb:
> Axel Ro. schrieb:
>> @AS - ja, klar, Zusatzbausteine erlaubt...
> Ja, aber hallo, und wenns ein FPGA ist?   ;-)

Eher kleineres, ausschließlich passiv und diskret ;)
Muß aber noch ein paar andere Sachen erledigen...

P.S.:
FPGwas? Das sind doch die Vorläufer der PICs, gell?
Wenn ich sinnlos Energie verbraten will, schalte ich das Licht
ein oder brenne nen AVR ;-)
duck
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

Habe eben mit Freude festgestellt, dass uns ein Halogentrafo im
Wohnzimmer kaputt ging. Ein Grund, bei Reichelt zu bestellen.

Also, Tips, bitte, was noch auf die Einkaufsliste soll:

74F02 <- dafür will Reichelt 12 EUR??? Typo?
74F10 <- gibts für 0.14 Eur
74AC00
74AC14
74LVX14 <- ist das vielversprechend?
74ALS00 <- ditto?

noch Ideen?

Grüsse
Axel
Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich habe vorhin mit Freude einen SN74AUC1G00 gefunden!

Damit lässt sich ein ultra low power Oszillator bauen, läuft auch bei
0,8V und weniger. bei 1,5V bekomme ich Probleme mit meiner Messtechnik.

Bei etwa 1,1 V stellt sich eine Frequenz von 250 MHz ein. Jetzt wäre ein
schnelleres Oszilloskop praktisch.
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

omega, Deine Bastelkiste möchte ich auch haben. Wo findet man solche
Exoten?

Gratuliere, bist jetzt auch im 200MHz Club.

Jetzt mal noch mit Kälte und 3V, wäre mal interessant.

Gute Nacht.
Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
Datum:

Tja, gut sortiertes Lager ;-) Sammeln, sammeln, sammeln!

Von dem IC habe ich vor einer Weile ein paar gekauft, da die für ein DSP
Board brauche. Kosten bei Digikey nicht die Welt.

3V und Kälte würden mich auch interessieren, morgen gibt's vielleicht
Ergebnisse mit einem schnelleren Oszi.
Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hi,

ich habe gerade Spasselhalber mal einen 74AC04 von einer Schrottplatine
gelupft und auch mal den Test gemacht:

Ergebniss:
Maximal ca. 310 Mhz, aber sehr instabil, vieleicht mal 4-5 sek
vorhanden, dann kippt es in ein wildes Schwingen. Bei ca. 2,6V und
leichter Kühlung.

Stabil erhalte ich ca. 225 Mhz +/- 2MHz bei 2,6 V. Bei geringerer
Spannung sinkt die Frequenz, zwischen 2,6v und 3V SINKT der Pegel, ab ca
3V sind keine Schwingungen mehr NAchweisbar.

Da ich gerade mein 100MHz und mein 350Mhz Skope auf die Reparatur freuen
und deshalb gerade nur mein Tek2215 mit 60Mhz hier steht habe ich mal
den Spektrum Analyzer bemüht. Aber auch um zu sehen was da überhaupt
noch so mitschwingt.

Einem reinen Frequenzzähler-Ergebniss würde ich nicht ohne weiteres
vertrauen - danach hätte ich da wohl etwas über 700Mhz!
Bei zu starker Kühlung oder wenn man mit der Hand zu nah kommt, ergibt
sich bei mir ein wildes Schwingen mit allerlei Frequenzanteilen. Da
mischt sich wohl allerlei Kreuz und Quer. Der Counter zählt aus diesem
Mist dann  um die 700MHz.
Wenn kein Spekki vorhanden ist, dann ist hier das Skope wohl das
verlässlichere Messmittel!. Counter nur um das abgelesene und erechnete
Ergebniss zu bestätigen.

Gruß
Carsten
Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ad Mod:
Ups, beim hochladen das falsche Bild erwischt...
Bitte das Bild "gek_hlt.jpg" gegen dieses Austauschen und diesen Beitrag
dann löschen ;-) (Dateigröße)

Gruß
Carsten
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:
Angehängte Dateien:

@  Axel Ro. (axelroro)

>Und wer knackt 1khz mit Relais?

Ich, wer sonst? ;-)

Reedrelais im DIL Gehäuse, 8,54 kHz.

MFG
Falk
Autor: Lukas K. (Firma: carrotIndustries) (carrotindustries)
Datum:

Wär' mal interessant, wie steile Flanken man mit normalen Relais (Ohne
Hg) hinbekommt.
Autor: Andreas K. (derandi)
Datum:
Angehängte Dateien:

Falk Brunner schrieb:
> P S Schade, hab hier noch einen Monsterschütz, der ist mindesten dreimal
> so groß, leider ohne Öffnerkontakt und nur mit 230V Wicklung.

Ich hab heute auf der Arbeit in der Pause mal sowas aus dem Schrank
gezogen und auf die Schnelle an ein Oszi drangenagelt.
Ok, heilloses durcheinander und mageres Handy-Foto, aber nachdem ich den
wild gewordenen Schütz wieder eingefangen hab hatte ich so etwa 20 Hz
aufm Schirm.
Mit AC-Schütze funktioniert das aber nun wirklich nicht besonders
stabil.

Erinnert mich an ein 10-Kanal Schütz-Lauflicht, das ich mir während
meiner Ausbildung mal aus der Grabbelkiste zusammengeschraubt habe. Da
gabs deutlich mehr zu sehen als bei einer konventionellen Lösung mit
Halbleitern. :)
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

@7400 - eigentlich erstaunlich, das bei den 'F's die Frequenz mit
steigender Spannung sinkt. Bei den Teilen, die nicht anschwingen wollen,
musst Du vielleicht mehrere Gatter nehmen, aber natürlich wirds dann
wohl nicht so schnell.

@Carsten - willkommen. Auch ein nettes Equipment.

Ich glaube immer mehr, die Hochfrequenten unter uns haben einfach die
besseren Tastköpfe mit niedrigerer pF Zahl. Ich muss mir doch auch mal
so einen Branadic-Tastkopf basteln.

@Falk - das hatte ich schon auch so von Dir  erwartet, wobei 8.5kHz
wirklich nicht übel ist. Die Anstiegszeit wäre in der Tat mal
interessant.

Übrigens - schalte doch das Reedrelais und das Monsterschütz zusammen,
dann läuft das schon fast unter 'Gatter'. Als Verstärker noch das
kleinere Schütz dazwischen - mal gucken, was dabei rauskommt...

Morgen/Übermorgen bin ich unterwegs - hoffe schwer, dass da noch was
innovatives kommt. Insgeheim hoffe ich auf eine Variante, die
Anstiegszeiten im Bereich sagen wir mal 750ps - 1.2ns liefert, also als
Billig-Pulsgenerator herhalten kann. Wenn ich richtig (nach Anja's
obiger Überschlagsrechnung) gerechnet habe, müssten ja 400MHz schon
irgendwo bei 800ps Anstiegszeit liegen bei Sinus.

Am Wochenende kommt dann noch eine Schlussabrechnung, aber erst, nachdem
ich meine Reicheltbestellung gequält habe.

Grüsse und Danke an alle Mitstreiter. Wenn ich nicht so faul und geizig
wäre, würde ich ja direkt einen Preis ausloben. Na ja, mal überlegen.
Autor: Tobias Plüss (Firma: Siemens Schweiz) (hubertus)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ein lustiger Thread ist das hier.

Ich musste auch mal einen Schmitt-Trigger hervorkramen und mal was
ausprobieren ;-)
Ich bin allerdings enttäuscht, mein 74AC14 schafft nur schlappe 260 MHz.
ein 74AC132 ist nicht angeschwungen. Wäre wohl auch langsamer. Ich grabe
mal weiter in meiner Wurmkiste, vielleicht findet sich da auch noch was
interessantes ;-)
Liegts an meinem Oszi, dass das Signal sinusförmig ist, oder ist es
wirklich ein Sinus, der da raus kommt? :o
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

Hallo Tobias - willkommen!

Ich muss Dir leider sagen, es muss an Deinem Oszi liegen - sicher ein
billiges PC Ansteckteil. 4 GSa/s reicht halt einfach nicht....
Nur ein Spässchen. Was ist das für ein Teil, Agilent?

Grüsse
Axel
Autor: Tobias Plüss (Firma: Siemens Schweiz) (hubertus)
Datum:
Angehängte Dateien:

Axel,
jo, ist ein Agilent. Habe ich für nen Appel und ein Ei gekriegt von ner
Firmenauflösung oder so... Agilent Infinium.

übrigens hab ich nochmal 9 MHz rausgekitzelt durch kühlen.
Ob da vielleicht noch mehr geht, wenn man den IC in die Tiefkühltruhe
schmeisst?
Autor: Jens G. (jensig)
Datum:

so - habe meinen 74LCX00 noch mal bißchen getunt, indem ich sämtliche
Strippen vom Ausgang entfernt habe (also nur die Pins zusammengelötet).
Meßgerät war wieder mein Scanner (ich habe also nicht das Problem der
"hochkapazitiven" Tastköpfe):

- Kalt um die 510MHz
- warm (nach einer Minute Eigenerwärmung) um die 425MHz
Autor: Tobias Plüss (Firma: Siemens Schweiz) (hubertus)
Datum:

Warum sind solche Dinger kühl eigentlich schneller?

(Ist das evtl der Grund, warum CPUs in PCs gekühlt werden? :p)
Autor: Jens G. (jensig)
Datum:

vielleicht weil alles sich zusammenzieht - kürzere Leitungswege ;-)
Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

So, es gibt neues Messwerte. Björn (auch ab und zu hier aktiv) hat mit
seinem 500 MHz Oszi ausgeholfen.

Das IC läuft mit einer 1,5V Batterie, die gemessene Frequenz liegt bei
fast 920 MHz. Wer bietet mehr? Jetzt bräuchte ich Zugang zu schnellerer
Messtechnik, das IC kann mehr, ich habe nur momentan keine Möglichkeit
es zu messen!
Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Und hier noch ein Foto.
Autor: Digi Thal (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

24V Relais mit rund 118 Hz. Oszillator mit dem Schließer, der die Spule
kurzzschließt :)
Vorwiderstand ist 33 Ohm und damit das Signal etwas schöner aussieht
noch 10µF parallel zum Kontakt.
Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hi,

ich habe auch noch Neuigkeiten für die AC Klasse.
Irgendwie war ich gestern wohl nicht mehr ganz bei der Sache...
Jedenfalls habe ich beim zusammenschalten wohl mist gebaut und den
Ausgang vom Inverter1 mit dem Eingang von Inverter 2 verschaltet. (da
hat wohl niemand genau hingeschaut...) Um so erstaunlicher das es
trotzdem geschwungen hat.

Jetzt habe ich den Fehler berichtigt und neue Messungen gemacht, jetzt
passt das Verhalten auch zu den erfahrungen der anderen...

Maximale Grundwellenfrequenz liegt bei Knapp über 390 MHz wenn ich den
IC mit Feuerzeugflüssiggas kühle. Mit den resten an Kältespray habe ich
sogar ganz kurzzeitig 400Mhz geknackt! Reichte aber nur noch für einmal
kühlen.
Bei Zimmertemperatur liegt die Frequenz bei ca. 330Mhz.

So, ich habe jetzt gerade die Treiber für meine Analoge Videokarte
wieder installiert, hatte ich bisher noch nicht, und meinen zweiten
Spektrum Analyzer bemüht. (HP8591E). Dieser ist direkt mit dem Video In
vom PC verbunden, ist etwas besser erkennbar als die verschwommenen
Bilder ohne Blitz mit dem Fotoaparat.

Dazu noch folgendes:  Ich habe auch mal mit kleinem Sweep und kleiner
Bandbreite gemessen. Für einen so freischwingenden missbrauchten
Oszillator ist das Signal erstaunlich "schmal und sauber!"

Auch die Oberwellen habe ich mir angeschaut - bis 1,4 GHz nachweisbar
und auch im Scanner zu hören. Die Oberwelle bei 1,0xx GHz ist sogar
relativ deutlich. Interessant ist dabei das teilweise die Grundwelle vom
Scanner nicht gefunden wurde, erst nach mehreren Versuchen...
Daher bleibe ich dabei: Scanner oder Counter alleine sind hier keine
wirklich zuverlässigen Messmittel - allenfals Indizien.

Anhand der Oberwellen würde ich wagen zu behaupten das dieses extrem
hochgejubelte Oszillatorchen noch erstaunlich "rechteckige" Signale
liefert.

Ach ja, für diejenigen die sich mit Spektrum Analyzer nicht so oft
befassen. Der bei den Bildern mit hoher Bandbreite (SPAN) ganz links zu
sehende Peak ist der "NullPeak" Also Frequenz Null! Dieser ist
unabhängig vom Eingangssignal und vom Spekki intern erzeugt.

Der teilweise zu sehende ganz kleine Buckel bei etwa 100MHz ist von
meinem Monitor erzeugt, das Messkabel lag direkt vorm Bildschirm.

Ach ja: Probe ist ein einfacher 60Mhz Tastkopf, Umschalten zwischen 1:1
und 1:10 haben ausser auf den Pegel keinen Einfluss!

Gruß
Carsten
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Weil es so schön paßt, hier mein Beitrag. Hatte vor einigen Tagen
zufällig was mit Ringoszillator gemacht. Das Ergebnis ist von Jim
Thompson (altgedienter Chipdesigner) als plausibel deklariert.

0,35um ist in etwa die Klasse LCX, also 3,3V
Gatterlaufzeit ca. 90ps!

Und eure AC-Typen ist so ca. 0,6um

Einstellige Ringoszillatoren sind übrigens Blödsinn. Man nimmt
mindestens 3, besser noch viel länger, so um die 20 Stufen.
Wenn es ganz toll sein soll, dann ist die Stufenzahl eine Primzahl. Gibt
ein nettes Paper bei IEEE dafür.

In realen ICs kommen noch starke Ausgangstreiber und Schutzbeschaltung
hinzu!

Keep on basteln -
Abdul
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Sorry, das hier ist die richtige Datei. Die 035_ltspice.zip kann ein Mod
löschen.
Autor: Anja (Gast)
Datum:

Tobias Plüss schrieb:
> Warum sind solche Dinger kühl eigentlich schneller?

Bei C-MOS-Technik wird bei Kühlung der Bahnwiderstand (RDS,on) des
Siliziums geringer. -> der Strom zum Umladen der Kapazitäten steigt.
Bei Silizium-Temperatursensoren hat man etwa 0,8%/K Änderung.
Bei 100 Grad Temperaturänderung ergibt sich also etwa eine Halbierung
bzw. Verdoppelung des Widerstands.

Gruß Anja
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

@Abdul,
und warum ist das so, dass man mindestens 3 und manchmal sogar 20 nimmt?
Der Link zu dem IEEE Papier wäre interessant, wenns nicht gleich wieder
70$ kosten soll.

Natürlich würde ich Dich auch gerne motivieren, die Simu mal in Hardware
umzusetzen - noch hat keiner die GHz geknackt.

@all - meine Reichelt-Bestellung ist da, morgen wird wieder Silizium
gequält, und zwar:
74AC 00  1
74AC 14  1
74ALS 00  1
74F 10  2
74LVX 14 D  1
74VHC 00 D  1

Mal schauen, mit welchem ich anfange. Sie zittern schon.

Grüsse
Axel
Autor: Jens G. (jensig)
Datum:

>@Abdul,
>und warum ist das so, dass man mindestens 3 und manchmal sogar 20 nimmt?

Das ist nur nötig, wenn man ein einigermaßen sauberes Rechteck am
Ausgang haben will - ist hier aber nicht nötig. Es geht hier schließlich
um Jux und Tollerei ...
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Mit einem geht es nur wegen der externen parasitären Elemente. 1GHz
halte ich für mehr oder weniger unmöglich.

Ein Unterthread mit der Frage wie man schnelle Teiler hinkriegt, fände
ich interessanter.

Perönlich löte ich kaum noch. Gerade eben habe ich mal wieder ne LTspice
LIB verkauft. Die ist erstmal verschlüsselt. Wenn der Kunde überwiesen
hat, bekommt er das Original und kann die Schaltung dann real aufbauen.

Aber wer unbedingt die GHz knacken will, kann es ja mal mit Potato Semi
probieren. ECL geht natürlich auch.
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

OK, habe begonnen, mit den neuen Teilen rumzuspielen:

(1) 74AC 00
(2) 74AC 14 <---------- 328Mhz, 7V, 140mA, mit 1pF an Tastkopf
angekoppelt
(3) 74ALS 00
(4) 74F 10
(5) 74LVX 14 D
(6) 74VHC 00 D

Wie man sieht, kommt auf dem Oszi nicht mehr viel an, reicht aber. In
Anbetracht, dass dies ein 50MHz Oszi ist (gehackt auf 100MHz), nicht so
übel.
Es sind wohl auch zwei sich überlagernde Frequenzen.
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hmm, irgendwie will er das Bild nicht anhängen. Nochmal:
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Axel Ro. schrieb:
> OK, habe begonnen, mit den neuen Teilen rumzuspielen:
>
> (1) 74AC 00
> (2) 74AC 14 <---------- 328Mhz, 7V, 140mA, mit 1pF an Tastkopf
> angekoppelt
> (3) 74ALS 00
> (4) 74F 10
> (5) 74LVX 14 D
> (6) 74VHC 00 D
>
> Wie man sieht, kommt auf dem Oszi nicht mehr viel an, reicht aber. In
> Anbetracht, dass dies ein 50MHz Oszi ist (gehackt auf 100MHz), nicht so
> übel.

Ich sehe nur eine Kurve. Kommen die anderen noch?
Bestell dir mal ein paar Samples von Inphi Corp. ;-)
Da knackste die 30GHz. Allerdings nicht mit einem 50MHz DSO.


> Es sind wohl auch zwei sich überlagernde Frequenzen.

Ja ja, die Primzahlen eben.
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

Abdul K. schrieb:
> Ich sehe nur eine Kurve. Kommen die anderen noch?

Ja, ja, schon - nur eben eins nach dem anderen. Freunde und Freundin
zwingen einem zu Einkaufen, sozialem Leben, Weihnachtsmarktbesuchen in
eisiger Kälte, Unterhaltungen. All diese üblen Zeitfresser eben, die
einem von wichtigeren Dingen wie z.B. Logik-Schaltkreise in Ringen
zusammenzubinden, abhalten. Sicher leidet Ihr alle auch darunter.

>> Es sind wohl auch zwei sich überlagernde Frequenzen.
> Ja ja, die Primzahlen eben.

Aha. Messerscharf schliesse ich daraus, dass man mit Primzahlstufen
solche überlagernden Frequenzen vermeidet. Aber warum ist das so - wäre
schon interessant, wenn Du hierzu mal einen Link o.ä. hättest, zum
Stöbern.

> Da knackste die 30GHz.
Hmm ja, da könnte ich aber doch leichte Probleme mit der Messtechnik
bekommen :-)

Aber die modernste Technik muss es ja gar nicht sein. Falk's 8kHz Reed
Relay, Andreas' Schütz etc. sind auch nicht übel. Ich brüte auch gerade
an was schrägem - weiss aber noch nicht, ob ich es zum Oszillieren
bekomme.

Grüsse
Axel
Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hi,

Axel Ro. schrieb:
> Aber die modernste Technik muss es ja gar nicht sein. Falk's 8kHz Reed
> Relay, Andreas' Schütz etc. sind auch nicht übel. Ich brüte auch gerade
> an was schrägem - weiss aber noch nicht, ob ich es zum Oszillieren
> bekomme.

Wo wir bei etwas Schrägen sind...

Falks 8KHz mit Reed Relais kann ich geringfügig toppen ;-)

Ca 30 Khz, wobei die Frequenz etwas instabil ist. (Schwankt zwischen 25
und 40 KHz ;-) ) Handelsübliches 5V Reed Sil Relais. Selbstverständlich
auch mit normaler Gleichspannung betrieben...
Wer kann es toppen (Oder kommt zumindest in die Nähe?)

Die Schaltung poste ich erst heute Abend - Mal schauen ob jemand drauf
kommt!

Gruß
Carsten

P.S. Das obere Signal ist vom Relais, das untere sind ist die Referenz
vom Generator. (Bei dem Skope habe ich gerade probleme mit der Timebase,
die schwankt manchmal... Daher ist es so genauer als Ablesen. Der
Counter zählt nur Mist mit einigen 100Khz)
Autor: Markus (Gast)
Datum:

Axel Ro. schrieb:
> Ich hab das mal ins Analogforum gestellt - eine Rechteckkurve ist das
> nicht mehr, mehr ein Sinus. Die HF-ler lachen vermutlich noch über diese
> Frequenzen.

Vermutlich kann dein Oszilloskop die Frequenzen auch nicht mehr
darstellen und deshalb ist es so Sinus-Artig.

> So, jetzt gilts - was geht. Je höher die Frequenz, desto besser.
> Von mir aus auch andere Typen, HCT, ECL oder auch NAND, etc. - egal, ist
> ja nur ein Spässchen. Die laufen dann natürlich in einer eigenen Liga.

Ich würd sagen, ACT ist auch sehr schnell ... und NAND ist keine
Technologie, sondern eine logische Verknüpfungsart.

Grüße,
Markus
Autor: P. Wassi (wassipaul)
Datum:

> und NAND ist keine Technologie, sondern eine logische Verknüpfungsart.

Apropos NAND: ihr könntet euch ja nicht nur mit Gattern matchen; sollten
nicht auch Speicherbausteine solche Spiele zulassen? Ein Datenbit auf
ein Adressbit rückkoppeln und los gehts. Da gäbs ja dann EPROM, E2PROM,
Flash, SRAM, ...
MfG
P.Wassi
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

@Carsten - sehr schön, hätte nicht gedacht, dass da noch so viel geht.

@Markus - nein, ich denke, es liegt nicht (nur) am Oszi - da ist einfach
nicht mehr viel mit Rechteck, bei einem einstufigen Ringoszillator.
Siehe die anderen Beiträge, da gab es ja einige Leute mit gehobener
Messtechnik.

@Paul, klar - egal, leg mal los - gibt ne eigene Kategorie.

In wenigen Minuten präsentiere ich übrigens meinen neuesten Streich -
die Kategorie von Gattern, auf die jeder gewartet hat, mit jeder Menge
technologischen Tips!

Grüsse
Axel
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:
Angehängte Dateien:

Und hier nun voller Stolz, die allerneuste Technologie - der IGBT
Ringoszillator, mit 3 zierlichen IGBT Inverter Gattern. Stolze 5.7kHz,
macht das mal nach.

Technologisch anspruchsvoll, achtet beim Nachbau bitte auf:
- Man beachte den induktionsarmen Aufbau, enorm wichtig!
- EMV gerecht - lediglich U-Boot Kommunikation im Längstwellenbereich
ist möglicherweise noch betroffen
- Solide Pufferung der Speisespannung sollte selbstvertändlich sein,
siehe den blauen Kerko im Vordergrund.
- Unbedingt IGBT's mit geringen Eingangskapazitäten verwenden - die
Jungs im Bild haben nur 38nF pro Stück - Triumpf der
Halbleitertechnologie.
- Gut geschützt gegen Spikes und Shoot-over bis 1200V
- Auch für grössere Ströme geeignet, bis zu 200A
- Die kapazitive Entkopplung des Tastkopfes ist im gegebenen Fall nicht
ganz so wichtig

Bei den abgebildeten IGBT's handelt es sich übrigens um Jungs, nicht um
Mädels - das wurde in diesem Thread schon ausführlich geklärt:
Beitrag "Mausi's neue Spielkamaraden: Jungs oder Mädels"

Nachdem ich ja in den anderen Kategorien hoffnungslos zurückliege,
erkläre ich mich zur neuen Nr. 1 in der Kategorie IGBT Gatter!

Grüzi und schönen Sonntag!
Axel
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Nett! Aber warum den IGBTs nicht wirklich Arbeit geben:
In einem bestimmten Rhythmus den Heizstrahler einschalten und ein
anderer Bastler im europäischen Verbundnetz soll das gemorste dann an
seinem Lichtnetzanschluß meßtechnisch nachweisen.
Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
Datum:

Hi,

Axel Ro. schrieb:
> @Carsten - sehr schön, hätte nicht gedacht, dass da noch so viel geht.

Naja, das ist aber auch nur die Folge einer ganz argen "Out of Spec"
Anwendung. Fällt fast und Tierquälerei... Wobei ich nicht weiß ob mit
anderen Werten nicht auch noch geringfügig höhere Frequenzen möglich
sind.
Ist aber auf jeden Fall schon echt am oberen ende des möglichen.

Siehe Foto:
Spannungsversorgung über Vorwiderstand (habe 100Ohm genommen), aber
nicht über den Öffnerkontakt geführt, sondern hinter dem Vorwiderstand
mit einfach mit dem Schließer die Spule kurzgeschlossen... ;-)
Die Spannung spielt eine ganz entscheidende Rolle, es gibt einen
optimalen Punkt bei dem über 30Khz möglich sind (bei mir ca. 7V),
darüber und darunter fällt die Frequenz weil das Magnetfeld entweder
schwächer ist und so der Anker nicht so stark beschleunigt wird, oder
weil der Restmagnetismus noch länger anhält...

Eine Garantie auf Dauerbetrieb gebe ich aber nicht...


Abdul K. schrieb:
> Nett! Aber warum den IGBTs nicht wirklich Arbeit geben:
> In einem bestimmten Rhythmus den Heizstrahler einschalten und ein
> anderer Bastler im europäischen Verbundnetz soll das gemorste dann an
> seinem Lichtnetzanschluß meßtechnisch nachweisen.

(EVU bitte mal wegsehen:)
Es wäre doch mal ein Interessantes Experiment auf welcher Entfernung das
noch nachgewiesen werden kann. Also maximale Schaltleistung die am
jeweiligen Hausanschluss möglich ist und dann mit moderner Messtechnik
mal geschaut. Beim Nachbarn sollte es auf jeden Fall, vieleicht sogar
ganz ohne Messtechnik, erkennbar sein.
Aber wie sieht es 5 Häuser weiter, drei Straßen weiter, am vom 10KV
unterverteiler aus in der anderen Richtung gelegenen Strang aus.
Vieleicht sogar noch hinter dem benachbarten 10KV unterverteiler?

Das es n Netzabschnitten die oberhalb der 10KV ebene miteinander in
Verbindung stehen noch nachweisbar ist möchte ich bei einem
Hausanschluss mal definitiv ausschließen, (rein Baugefühl, bin
Schwachströmer), das traue ich nur großen Idustrieanlagen zu. Aber
vieleicht täusche ich mich ja auch...

Gruß
Carsten
Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
Datum:
Angehängte Dateien:

Anhang vergessen...
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Wenn du dein Reed-Relais nun drehst, sollte sich die Frequenz ändern...

Hm. Man könnte im Takte von DCF77 jeweils 2KW schalten. Und dann machen
wir das alle schön synchron, bis der Schäuble klingelt. Ich schalte
meine Klingel schonmal aus...
Autor: Lukas K. (Firma: carrotIndustries) (carrotindustries)
Datum:

Abdul K. schrieb:
> Schäuble
Was hat unser Finanzminister damit zu tun?
Oder ist Schäuble schon ein Akronym für Innenminister geworden? ;)
Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
Datum:

Abdul K. schrieb:
> Wenn du dein Reed-Relais nun drehst, sollte sich die Frequenz ändern...

Ja,
das tut sie auch, wenn auch nicht gravierend...
Aber wenn man nur den Finger in die Nähe bringt, dann steigt die
Frequenz auf über 40Khz! Wenn ich nachher den Tich mal wieder frei habe
werde ich das Ding noch einmal anschließen und schauen was passiert wenn
ich ein größeres Eisenteil an das Relais halte.

Gruß
Carsten
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Herzlichen Glückwunsch. Du hast deinen ersten Zünder für Minen gebaut.
Als nächstes bitte den Degausser erfinden. Wobei ich mich gerade frage,
ob Graufernseher schon Entmagnetisierungsspule hatten. Ich bin zu jung
und habe daher immer nur Buntfernseher offen. Vielleicht wurde bei den
ersten TV mit Rundröhre einfach diese in der Fassung gedreht?? Bitte
einer antworten, bevor er uns wegstirbt ;-)

Aber für Weihnachten würde ich den Glimmlampenoszillator vorschlagen.
Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
Datum:

Abdul K. schrieb:
> Wobei ich mich gerade frage,
> ob Graufernseher schon Entmagnetisierungsspule hatten.

Ne hatten die nicht. Da ist keine Lochmaske in der Roehre die magnetisch
werden koennte. Hatte frueher in meiner Jugend genuegend von diesen
Teilen auseinandergenommen und die Bildroehren anschliessende
zerdeppert.
Autor: Jens G. (jensig)
Datum:

> Wobei ich mich gerade frage,
> ob Graufernseher schon Entmagnetisierungsspule hatten.

Die brauchten keine besonders genaue Strahlführung, weil da kam es ja
nicht darauf an, durch die Loch/schlitzmaske genau die richtige
Leuchtstofffarbe zu treffen.
Das einzige, was bei SW-Röhren passieren kann durch Fremdmagnetismus,
sind verzerrte Bilder, aber keine Farbverfälschungen.
Autor: User (Gast)
Datum:

Diese Kategorie hier fehlt euch noch :D

http://www.jogis-roehrenbude.de/forum/forum/forum_...
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

Also eigentlich ein Quarzoszillator, nur eben mit Betonquader anstelle
des Quarzes. Wäre sicher bei geeigneter Anregungs-Spule auch eine nette
Anwendung für meine IGBT Gatter - damit könnte man das Teil dann
kaputtvibrieren :-)
Autor: m.g. (Gast)
Datum:

Abdul K. schrieb:
> Hm. Man könnte im Takte von DCF77 jeweils 2KW schalten. Und dann machen
> wir das alle schön synchron, bis der Schäuble klingelt. Ich schalte
> meine Klingel schonmal aus...Beitrag melden | Bearbeiten | Löschen |

also, das wär wirklich mal interessant zu sehen.
Autor: Manni (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo,

ich hab auch noch einen. Ein NC7SZ14 von Fairchild im SC70-5 Gehäuse,
Eingang direkt an Ausgang, 10nF in 0805 zwischen VCC und GND, am Ausgang
1k in Reihe zu 1,8pF, von dort auf Frequenzzähler und Oszi.

ungekühlt:
1,5V: 43,4MHz@1,63mA
2V:   99,5MHz@4,3mA
2,5V: 145,5MHz@7,3mA
3V:   183,8MHz@11mA
3,5V: 214,3MHz@15,2mA
4V:   237,2MHz@19,8mA
4,5V: 253,4MHz@24,9mA
5V:   264,8MHz@29,6mA
5,5V: 272,6MHz@34,6mA
6V:   278MHz@39,6mA
6,5V: 280MHz@46,6mA

gekühlt (oder besser vereist) mit Kältespray, siehe Bild:
6,5V: 357MHz@56mA

Manni
Autor: Manni (Gast)
Datum:

Nachtrag:

Habe gerade mal Spannungen bis zu 7,5V (Das IC lebt noch) und auch unter
6,5V vereist probiert.
Über die 357MHz bin ich nicht gekommen (max. 354MHz).

Manni
Autor: Axel Ro als Gast (Gast)
Datum:

Manni, nicht schlecht. Das ist ja winzig, das Teil. Der 1k Widerstand,
bringt der jetzt viel zur Entkopplung? Versuche mir gerade herzuleiten,
was der wohl bewirken mag.

Bist auf jeden Fall mit in der nächsten Liste, wenn ich mich mal wieder
aufraffen kann.
Gruesse
Axel
Autor: Manni (Gast)
Datum:

Hallo Axel,

zuerst hatte ich nur den 1k Widerstand drin, der sollte eigentlich schon
entkppelnd wirken, das Oszi hat 50 Ohm Eingangswiderstand und hängt am
Ende der Kette. Dann habe ich gemerkt, dass bei sehr niedrigen
Versorgungsspannungen (< 1V), die Frequenz wird dann sehr niedrig
(einstelliger kHz-Bereich), die Frequenz stark davon abhängt, ob der
Zähler angeschlossen ist oder nicht. Da hatte ich aber den anderen
Eingang des Zählers verwendet, der offensichtlich eine höhere
Eingangskapazität hat. Dagegen habe ich es dann mit dem 1,8pF C
versucht. Bei hohen Frequenzen reicht wohl auch der Widerstand alleine.
Hauptsache ist doch, dass der ST die Kapazität der nachfolgenden
Schaltung nicht sieht.

Gruß,
MAnni
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

@  Axel Ro als Gast (Gast)

>Manni, nicht schlecht. Das ist ja winzig, das Teil. Der 1k Widerstand,
>bringt der jetzt viel zur Entkopplung? Versuche mir gerade herzuleiten,
>was der wohl bewirken mag.

Das ist ein passiver HF-Tastkopf. Er hat ~1kOhm Eingangswiderstand, was
bei HF schon sehr viel ist.

http://www.sigcon.com/Pubs/straight/probes.htm

MFG
Falk
Autor: Manni (Gast)
Datum:

Falk Brunner schrieb:
> Das ist ein passiver HF-Tastkopf. Er hat ~1kOhm Eingangswiderstand, was
> bei HF schon sehr viel ist.

Genau so war das ursprünglich gedacht.

Gruß,
Manni
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

@Falk - äusserst interessanter Beitrag, den Du da angehängt hast.

Ich frage mich nun, wie der 1k wirken mag, wenn man hintendran mit einem
ganz normalen Tastkopf drangeht, ohne den 50Hz Abschluss  (hat mein Oszi
nämlich nicht).

Nun ja - da hab ich gleich was zum Probieren, hänge ich jetzt mal an den
74F10 dran.

Grüsse
Axel
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

@  Axel Ro. (axelroro)

>Ich frage mich nun, wie der 1k wirken mag, wenn man hintendran mit einem
>ganz normalen Tastkopf drangeht,

Dann wirkt er mit der Eingangskapazität des Tastkopfes wie ein
RC-Tiefpass und ist eher langsam - 1K x 15pF macht 15ns Zeitkonstante,
das ist lahm, macht ~20MHz Bandbreite.

> ohne den 50Hz Abschluss  (hat mein Oszi nämlich nicht).

50 Ohm, nicht Hz. Und das kann man auch mit einem einfachen T-Stück + 50
Ohm Widerstand ausserhalb des Oszis machen. Einfach die Dinger für
Ethernet per Koax, gibt es preiswert. Für 100 MHz reicht das, alle
schnelleren Oszis haben intern 50 Ohm.

MFG
Falk
Autor: Axel Ro. (axelroro)
Datum:

@Falk - ja, kam eben auch nicht allzuviel bei raus - allerdings hatte
ich noch einen 1pF in Serie, damit ist's dann nicht so schlimm mit dem
Tiefpass. Die Dämpfung war bei den höheren Frequenzen aber zu hoch, um
noch wirklich was anzuzeigen.

Meinte natürlich auch 50 Ohm, nicht Hz.

Grüsse
Axel
Autor: mikrocontroller p_73 (dominik_p73)
Datum:

Ich kram den Thread mal wieder aus :)

400,7235 MHz 74HCT14 .. 1 Ohm zw. Eingang und Ausgang,
C vom Eingang gegen Masse (paar pf)
1,5µF Hochkap. KerKo zw. GND und Vcc

234 MHz 74HCT14, Eingang direkt an Ausgang
kein C von Eingang nach Masse
1,5µF Hochkap. KerKo zw. GND und Vcc


Kann das stimmen?

;)
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Nein. Die Technologie ist viel zu langsam. 74HC geht bis ca. 30MHz.

Eventuell mißt du eine Oberwelle. Aber selbst die sind eigentlich nicht
mehr nennenswert bei der Frequenz.
Autor: Lukas K. (Firma: carrotIndustries) (carrotindustries)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich hab mal den SN74LVC1G04 aus
Beitrag "Re: 74AC04 Klingelt" als Ringoszillator
beschaltet
571MHZ, ein Wunder, dass die 7B85 Zeitbasis nur mit wenigen Aussetzern
triggert, denn die ist nur bis 400MHz spezifiziert.
Über die Signalform kann man allerdings nur noch qualitative Aussagen
treffen, da die Bandbreite des Einschubs mit 500MHz und das Mainframe
mit 400MHz spezifiziert ist.

mikrocontroller p_73 schrieb:
> Kann das stimmen?
Wie gemessen?
Autor: Lukas K. (Firma: carrotIndustries) (carrotindustries)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich leg' mal noch einen oben drauf: selber Aufbau wie oben, nur 6.5V
statt 5V
T=1.6nS -> 625MHz
Die Triggerung wurde dabei dermaßen instabil, dass ich im Speichermodus
im richtigen Moment 'Save' drücken musste, um ein für die Kamera
brauchbares Bild zu erhalten. Daher auch die Unschärfe.
Autor: mikrocontroller p_73 (dominik_p73)
Datum:

Lukas K. schrieb:
>> Kann das stimmen?
> Wie gemessen?

Frequenzzähler

Mein Oszi zeiigt leider nichts brauchbares mehr an ;)
- 20 MHz Oszi :)
Autor: Lukas K. (Firma: carrotIndustries) (carrotindustries)
Datum:

mikrocontroller p_73 schrieb:
> Frequenzzähler

Carsten Sch. schrieb:
> Einem reinen Frequenzzähler-Ergebniss würde ich nicht ohne weiteres
> vertrauen - danach hätte ich da wohl etwas über 700Mhz!
> Bei zu starker Kühlung oder wenn man mit der Hand zu nah kommt, ergibt
> sich bei mir ein wildes Schwingen mit allerlei Frequenzanteilen. Da
> mischt sich wohl allerlei Kreuz und Quer. Der Counter zählt aus diesem
> Mist dann  um die 700MHz.
> Wenn kein Spekki vorhanden ist, dann ist hier das Skope wohl das
> verlässlichere Messmittel!. Counter nur um das abgelesene und erechnete
> Ergebniss zu bestätigen.
Autor: Jonathan Strobl (joni-st) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Hi,

Ich hab mir jetzt mal schnell ein Relay genommen und es zuerst in
"Selbstmordschaltung" betrieben - Kontaktabbrand live! Das Signal war
aber vollständig unbrauchbar... Jetzt habe ich der Spule noch einen
Kondensator parallelgeschaltet - im Anhang seht ihr die Ergebnisse...

Die Frequenzen:
0 µF: Müll (unregelmäßige Peaks)
47 µF: 70 Hz
100 µF: 56 Hz
470 µF: 25 Hz
4700 µF: 3,7 Hz

;)


Gruß
Jonathan

P.S.: Die kleine Platine hinterm Steckbrett ist tatsächlich mein Oszi -
Ich spare noch auf ein richtiges... Es hat übrigens ca. 20kSps, der
Flaschenhals ist die RS232... Das werde ich wohl nochmal umprogrammieren
müssen (Puffer), damit ich auf mind. 100kSps komme...
Autor: ich (Gast)
Datum:

Schau dir mal die STM32 Reihe an..damit sollte man auch tolle USB Oszis
inbekommen...un den Flaschenhals rs232 kannst du auch umgehen....:)
Autor: Jonathan Strobl (joni-st) Benutzerseite
Datum:

Hmmm... Ja... Aber ein ATMega328P würde auch schon bis zu 300kSps
schaffen und er hätte 2kB RAM zum puffern... Eigentlich wollte ich nicht
umsteigen - aber mal sehen :)


Gruß
Jonathan
Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:

Eine Geschichte für die Senderbauer unter Euch:

Vor vielen Jahren brachte ich mal versehentlich einen LM7805 Dreibeiner
um 100 MHz mit einem satten Träger zu schwingen. Das konnte man sehr
schön im UKW Radio hören. Am Ausgang war nur ein 1nF KerKo in ein paar
cm Leitungslänge. Dadurch entstand ein UKW Schwingkreis.

Mfg,
Gerhard

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