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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ab welcher Temperatur wird es im Schaltnetzteil kritisch ?


Autor: Ratsuchend (Gast)
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Hier steht ein Schaltnetzteil auf dem Tisch, das hat einen grausam 
lauten Lüfter und wird überlicherweise nur zu etwa 75% seines 
Nennstromes (13,8 V / 20 Ampere) genutzt.

Als einziges Bauteil mit Kühlkörper sitzt dort ein FET (Typ ist 
abgeschliffen) auf der Platine und wenn ich den Lüfter abklemme dann 
erwärmt sich das Alublech (Kühlkörper) nach ca. 10 Minuten auf 35° C. 
Das FET hat dann am Gehäuse so 50° C. Gemessen habe ich mit einem 
kalibrierten Fluke IR Thermometer, Optik 1:1 (Messfleck 5mm) in einem 
Abstand von ca. 3 cm gemessen.

Das Gehäuse des Schaltnetzteil ist groß genug und es ist Platz um z.B. 
die 13,8 Volt am Ausgang zu nehmen um dann im Blechgehäuse ein Zweipunkt 
Temperaturschalter anzubringen.
Das Alublech ist mit einer Schraube an den Schutzleiter der Zuleitung 
geklemmt. Also gehe ich mal davon aus, das ich da einen NTC mit Gewinde 
dran einschrauben kann, ohne Netzspannung in den Temperaturschalter zu 
bringen.

Ab welcher Temperatur wird es denn eigentlich kritisch für so ein 
Bauteil ?

Ratsuchend

Autor: Jens G. (jensig)
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>Das FET hat dann am Gehäuse so 50° C. Gemessen habe ich mit einem

Der FET ... , ist schließlich ein Transistor, der mit "Der" angesprochen 
werden will.

Ansosnten: Halbleiter sind üblicherweise für 150°C als max. Temperatur 
spezifiziert. Gilt aber für den Chip (Sperrschicht) selber, nicht für 
das Gehäuse/Kühlblech drumherum.

Autor: Tom (Gast)
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Ich würde mir eher um die Elkos Gedanken machen. Die sind in 
Schaltnetzteilen hochbelastet, und die besseren vertragen gerade mal 
105°C.

Autor: oszi40 (Gast)
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-Ein Netzteil muß im Sommer in der Sonne wie im Winter gut 
funktionieren.
-Ein Elko lässt sich noch "leicht" tauschen. Bei speziellen Spulen, die 
nur 70 Grad vertragen wäre der Fall noch ungünstiger.

Leiseren Lüfter mit GROßEM Durchmesser und ausreichend Luftdurchsatz 
suchen wäre auch eine Idee, die den Vorteilhätte, daß alle Bauelemente 
gekühlt würden.

Autor: mhh (Gast)
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Ratsuchend schrieb:
> Hier steht ein Schaltnetzteil auf dem Tisch, das hat einen grausam
> lauten Lüfter und wird überlicherweise nur zu etwa 75% seines
> Nennstromes (13,8 V / 20 Ampere) genutzt.

Da solltest Du auf keinen Fall auf Kühlung durch einen Lüfter 
verzichten.

Ratsuchend schrieb:
> um dann im Blechgehäuse ein Zweipunkt
> Temperaturschalter anzubringen.

Das auf und ab des Lüftergeräuches nervt viel mehr als ein Dauergeräuch.

Ersetze den lärmenden Lüfter durch ein leiseres Modell und betreibe ihn 
mit 80% seiner Nennspannung. Dann hat die Seele frieden und dem NT wird 
es auch gut ergehen.

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