www.mikrocontroller.net

Forum: PC Hard- und Software Reichen 350W für ein i7 Board mit einfacher Grafikkarte


Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So langsam ist mein PC doch in die Jahre gekommen und es steht eine 
Komplettrenovierung an...

Geplant ist:
i7-950 (max 130W angegeben), Asrock X58 Extreme6, HD4350 (mit max 20W 
Vollast), 6 GiB DDR3

Was kommt noch dazu:
2 Festplatten und ein betagter DVD Brenner, ggf. eine Soundkarte und ein 
4-fach PCI Switch

Angedacht ist ein be quiet! Pure Power L7 Netzteil mit 350W
( 
http://www.alternate.de/html/product/Netzteil/be_q... 
)

Reicht das für die angepeilte Konfiguration aus, oder genehmigen sich 
Board+Speicher soviel Leistung das es eher was um die 450W sein müssen?

Bei Google findet man leider meist Infos zu Verbräuchen incl. 
irgenwelcher Mehrfachgrafikkarten die selbst schon allein 350W 
Leistungsaufnahme haben ;)

Autor: Peter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ich würde sagen das reicht.

Autor: mhh (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es reicht, da die 12V Leitung genug hergibt.

Autor: Michael Frangenberg (startrekmichi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
http://www.extreme.outervision.com/psucalculatorlite.jsp

Klick's dir mal zusammen. Das ist natürlich auch keine Garantie, aber 
mal ein "educated guess".

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Läubi .. schrieb:

> i7-950 (max 130W angegeben)

Bist du sicher, dass du so einen dicken Klops auch ausgelastet kriegst?

> Board+Speicher soviel Leistung das es eher was um die 450W sein müssen?

Solche Trümmer braucht man nur mit massiver Grafikkarte. Ich habe eine 
alte Workstation mit 2 Single-Core CPUs à 90W, 8 Speichermodulen, einer 
Matrox Parhelia und 3 Festplatten an einem 400W Netzteil im Einsatz.

Autor: Icke ®. (49636b65)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Läubi .. schrieb:

Netzteil paßt schon für diese Config. Aber das:

> Asrock X58 Extreme6

würde ich mir nicht antun.
Wenn du länger als zwei Jahre Freude an dem Rechner haben willst, leg 
10-20€ drauf und nimm ein Gigabyte GA-X58-USB3. Den betagten Brenner 
(vermutlich noch IDE-Interface) würde ich auch rausschmeißen, neue mit 
S-ATA gibts schon ab 25€.

Generell sind die i7-Systeme vom Preis/Leistungsverhältnis m.E. extrem 
ungünstig und nur sinnvoll, wenn man unbedingt das letzte Quentchen 
Rechenleistung benötigt. Ein i5 sowie das zugehörige Board kosten die 
Hälfte und sind nicht wesentlich langsamer. Da bleibt dann auch noch 
Geld für eine bessere Grafikkarte übrig (z.B. HD5770).

Autor: mhh (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Icke ®. schrieb:
> Den betagten Brenner
> (vermutlich noch IDE-Interface) würde ich auch rausschmeißen, neue mit
> S-ATA gibts schon ab 25€.

Ja nicht, wenn Du wert auf gute Brennqualität legst. Die neuen nur noch 
Dreck. Abgesehen von einem Modell für 89€. Aber das Thema hatten wir 
schon mal.

Asrock lebt von Zugluft. Ist die vorhanden, halten sie lange. (Wobei 
jedem Mainboard stehende Luft nicht bekommt). Aber die Gigabyte mit UD 
hinten dran sind momentan wirklich sehr zu empfehlen.

Autor: Icke ®. (49636b65)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
mhh schrieb:

> Ja nicht, wenn Du wert auf gute Brennqualität legst. Die neuen nur noch
> Dreck. Abgesehen von einem Modell für 89€. Aber das Thema hatten wir
> schon mal.

So schlecht sind die nu auch wieder nich. Wenn der alte ein hochwertiges 
Modell mit speziellen Features ist und noch mit Firmwareupdates versorgt 
wird, kann es Sinn machen. Ansonsten wäre es meßtechnisch 
nachzuvollziehen, ob ein mehrere Jahre alte Brenner tatsächlich noch 
bessere Qualität liefert als ein neues Durchschnittsgerät.

Autor: reicht (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ein Netzteil was seriös 350 W angibt und auch unter Lastwechsel etc. 
bringt, reicht.

Viele (zu viele) vor allem preislich unten angesiedelte Netzteile 
drucken aber gerne mal dicke Zahlen drauf und die verursachen am ehesten 
Probleme.
Sprich ich würde ein gutes 350 W Netzteil eher verwenden als ein 30 Euro 
500 W Teil....

Autor: Udo Schmitt (urschmitt)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kelienr Tipp bzgl. BeQuiet Netzteile. Der REchner meines Sohnes hat 
letztes schlapp gemacht. Hat zuerst nur noch jedes 2. Mal einschalten 
gebootet dann ganz schnell nur nach jedem 10. Mal bzw. nach Stunden 
stehen.
Der Rechner selbst war 2,5 Jahre alt (selbst zusammengestellt) das 
Netzteil wegen Blitzschaden ca. 13 Monate.
Wenn die Kiste lief, dann stabil, aber sie sprang einfach nicht an. Man 
hörte die Lüfter und die Peripherie starten aber sonst nix. keine Beep 
Codes etc.
ich dachte eigentlich daß das Mainboard schlappgemacht hat (verspätete 
Blitzschlagfolge). Durch Zufall hat mein Sohnemann im Internet was 
gefunden daß BeQuiet Netzteile ab und an so ein Problem haben sollten 
und tatsächlich: anderes Netzteil rein und Rechner lief einwandfrei.
War mein letztes BeQuiet, falls Du dich für eins entscheidest, denk bei 
einem dergestalten Problem daran: könnte das Netzteil sein.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Icke ®. schrieb:
>> Asrock X58 Extreme6
> würde ich mir nicht antun.
Was spricht den gegen das Baord, hab eigentlich bisher nix schlechtes 
darüber gelesen...

> 10-20€ drauf und nimm ein Gigabyte GA-X58-USB3.
Hatte ich mir auch schon angeschaut, was ist an dem Baord den besser? 
Hat für mich halt den Nachteil das es nur ein PCI Steckplatz, kein IDE 
(also neues Optisches Laufwerk ist ein muss...).

> Da bleibt dann auch noch
> Geld für eine bessere Grafikkarte übrig (z.B. HD5770).
Naja so selten wie ich mir neue Hardware kaufe soll es an ein paar Euro 
mehr auch nicht scheitern aber was ist den an der Grafikkarte "besser", 
immerhin ist die schon mit etwas über 100W angegeben? Da ich keine 3D 
Spiele der neueren Generation spiele, sind meine anforderungen da recht 
Gering, 2 digitalausgänge und ne Auflösung von 19xxx1200 (weiß gerade 
nicht die genaue Zahl)

> i7-Systeme vom Preis/Leistungsverhältnis m.E. extrem ungünstig
Hatte an einen i7-950 gedacht der komt auf etwa 250€, ein vergleichbarer 
i5 kommt auf etwa 170€, ist die Leitungsdifferenz wirklich so klein?

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Läubi .. schrieb:

> Hatte an einen i7-950 gedacht der komt auf etwa 250€, ein vergleichbarer
> i5 kommt auf etwa 170€, ist die Leitungsdifferenz wirklich so klein?

Das hängt von den Anwendungen ab. Für effektive Nutzung musst du bei dem 
Quadcore-SMT Klops immerhin eine Anwendung finden, die mindestens 4, 
besser 8 Threads parallel gut auslastet. Das ist absolut nicht 
selbstverständlich.

Unterm Strich kann es daher sein, dass der schnellste Dualcore bei den 
Anwendungen schneller ist als der schnellste Quadcore. Nämlich dann, 
wenn die Anwendungen nicht mit vielen gut ausgelasteten Threads arbeiten 
- und das tun die wenigsten. Beim i5/680 läuft der einzelne Core mit 
3,6-3,86GHz, beim i7/950 mit 3,06-3,33GHz.

Für PCs mit normalen Allerwelts-Anwendungen ist ein i5/660 (3,33-3,6GHz 
Dualcore) ein ziemlich sauberer Kompromiss - der liegt preislich weit 
günstiger als der i7 und ist mit 73W thermisch viel verträglicher, was 
die Anforderung an den Prozessorkühler entsprechend reduziert.

Autor: Icke ®. (49636b65)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Läubi .. schrieb:

> Was spricht den gegen das Baord, hab eigentlich bisher nix schlechtes
> darüber gelesen...

Meine Erfahrungen mit der Marke an sich. Ich habe nur wenige selbst 
verbaut, jedoch schon oft defekte aus Kunden-PCs gewechselt. Nr.1-Fehler 
sind/waren die berüchtigten Elkos, aber auch Totalausfälle mit anderer 
Ursache waren dabei (vermutlich Spannungswandler). Asrock wurde als 
Tochter von Asus ins Leben gerufen, um das Billigsegment zu bedienen. Wo 
gespart wird, kann man bei direktem Vergleich von ähnlichen Boards aus 
dem gleichen Oberhaus sehen. Zum Beispiel weniger Spannungswandler und 
schlechtere Kühlkörper.

> Hatte ich mir auch schon angeschaut, was ist an dem Baord den besser?
> Hat für mich halt den Nachteil das es nur ein PCI Steckplatz, kein IDE

Wiederum die Erfahrung mit der Marke an sich. Gigabyte ist eine der 
wenigen Marken, die bis heute einen verläßlichen Qualitätsstandard 
fahren. Das einzige, was mich stört, ist die manchmal etwas ungünstige 
Plazierung der Schnittstellenanschlüsse. Aber wenn man den PC nicht 
jeden Tag umbaut, ist das von untergeordneter Bedeutung. Bei den 
Steckplätzen muß man sich natürlich nach dem Bedarf richten.

> (also neues Optisches Laufwerk ist ein muss...).

In diesem Rahmen bestimmt keine exorbitante Zusatzinvestition. Dafür 
beschränkt sich die Auswahl des Mainboards nicht auf welche mit IDE.

> Naja so selten wie ich mir neue Hardware kaufe soll es an ein paar Euro
> mehr auch nicht scheitern aber was ist den an der Grafikkarte "besser",
> immerhin ist die schon mit etwas über 100W angegeben?

100W ist die maximale Leistungsaufnahme bei Vollast. Im Desktopbetrieb 
liegt sie nur bei einem Bruchteil. Die 3D-Leistung ist aber um 
Größenordnungen höher als die der HD4350. Wenn du allerdings niemals 
3D-Leistung benötigst, dann muß es nicht sein.

> Hatte an einen i7-950 gedacht der komt auf etwa 250€, ein vergleichbarer
> i5 kommt auf etwa 170€, ist die Leitungsdifferenz wirklich so klein?

U.a. in der c't 7/2010 finden sich Vergleiche zwischen den aktuellen 
CPUs. Die Mehrleistung ist stark anwendungsspezifisch, aber m.E. nicht 
so dramatisch, daß sie den höheren Preis rechtfertigt, insbesondere weil 
auch die 1366er Boards deutlich teurer sind. Wenn der Preis keine Rolle 
spielt, ist natürlich der i7 die bessere Wahl.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> und ist mit 73W thermisch viel verträglicher, was
> die Anforderung an den Prozessorkühler entsprechend reduziert.
Das ist natürlich ein gutes Argument...

> Das hängt von den Anwendungen ab. Für effektive Nutzung musst du bei dem
> Quadcore-SMT Klops immerhin eine Anwendung finden, die mindestens 4,
> besser 8 Threads parallel gut auslastet.
Bei mir geht es nicht direkt um eine Anwendung, sonder darum dass ich 
oft 2 - 3 IDEs parrallel laufen habe + noch die "zu entwickelnde 
Anwendung", ggf. Webbrowser und (Java)Debugger.
Mommentan läuft das ganze auf nem P4 mit 2,8Ghz und ist dann schon 
merklich zäh (trotz ausreichend verfügbarem RAM), ich hatte mir erhofft 
mit einem echtem Quadcore ein flüssigeres arbeiten zu erreichen. Den 
einzigen 4er den man so bekommt scheint ja der i5/760, alternativ halt 
der i5/660 mit 2 Kernen... dann muß ich mich nur wieder auf die Suche 
nach einem passendem Board machen.

Icke ®. schrieb:
> Nr.1-Fehler
> sind/waren die berüchtigten Elkos
Welche allerdings bei diesem Baord als spezielle "Japan QUalität" 
beworben werden (was auch immer das heißen mag gg)

Icke ®. schrieb:
> Wenn du allerdings niemals
> 3D-Leistung benötigst, dann muß es nicht sein.
So könnte man es sagen, s.o. ist primär Entwicklungs PC und ab und an 
mal eine DVD ;)

Autor: Peter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Läubi .. schrieb:
> Bei mir geht es nicht direkt um eine Anwendung, sonder darum dass ich
> oft 2 - 3 IDEs parrallel laufen habe + noch die "zu entwickelnde
> Anwendung", ggf. Webbrowser und (Java)Debugger.

dann liegt es aber bestimmt nicht an der CPU, nimm den I5 und kaufen dir 
schnelle Festplatten oder gleich ne SSD damit hast du dann mehr freude.

Autor: Icke ®. (49636b65)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Läubi .. schrieb:

> einzigen 4er den man so bekommt scheint ja der i5/760, alternativ halt
> der i5/660 mit 2 Kernen... dann muß ich mich nur wieder auf die Suche
> nach einem passendem Board machen.

http://www.alternate.de/html/product/Mainboard/Gig...

Hat sogar noch IDE. Als CPU i5-760 (oder i5-750).

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Icke ®. schrieb:

> Hat sogar noch IDE. Als CPU i5-760 (oder i5-750).

Die i5/7xx entsprechen technisch den i7 Quadcores, sind aber niedriger 
getaktet und SMT (Hyperthreading) ist deaktiviert.

Autor: Icke ®. (49636b65)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Icke ®. schrieb:
>
>> Hat sogar noch IDE. Als CPU i5-760 (oder i5-750).
>
> Die i5/7xx entsprechen technisch den i7 Quadcores, sind aber niedriger
> getaktet und SMT (Hyperthreading) ist deaktiviert.

i5-760 -> 2,8 GHz
i7-860 -> 2,8 GHz

Entweder auf HT verzichten (beim Quadcore verschmerzbar) oder halt den 
50€ teureren i7 nehmen.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Läubi .. schrieb:

> Bei mir geht es nicht direkt um eine Anwendung, sonder darum dass ich
> oft 2 - 3 IDEs parrallel laufen habe + noch die "zu entwickelnde
> Anwendung", ggf. Webbrowser und (Java)Debugger.

Und die compilieren/debuggen alle gleichzeitig, d.h. jede der mindestens 
3 IDEs ist volle Pulle auf einer CPU aktiv? Und/oder der Compiler 
übersetzt die Quellcodes parallel gleichzeitig (Linux: "make -j4")? Denn 
nur dann bringt ein Quadcore etwas. Wenn alle bis auf einer davon 
bloss im Hintergrund rumsitzen, dann geht das schwer auf Speicher und im 
Falle von Paging auf Platte, aber zusätzliche Cores bringten exakt nix.

Das scheint mir eine klassische Umgebung für einen schnellen Dualcore zu 
sein, nicht für einen Quadcore.

Autor: Dominik (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich hab seit etwas mehr als einem Jahr ein MSI P55-GD80 Mainboard mit 
nem i5-750. Ein Freund von mir hat ein Board von Asus mit einem i7-860 
und ein weitere Freund ebenfalls Asus aber mit einem i7-920.
Meine Erfahrung dazu:
Von dem SMT der i7er spürt man meiner Meinung nach gar nix. Ich bin mit 
dem 750er super zufrieden und wenn dir die Leistung doch nicht 
ausreicht, kann man mit einem besserem Luftkühler (den ich so oder so 
empfehlen würde nur damit die Kiste leise bleibt) ohne Probleme den Takt 
auf über 3GHz schrauben.

Weitere Erfahrungen:
4GB (besser 8 oder noch mehr) RAM sollten es schon sein.
Der Umstieg auf ein SSD (Corsair F60) fürs System bringt noch mal einen 
angenehmen Schub beim Starten eines Programms. Leider sind die Preise 
doch noch sehr hoch.

Nur für Leute, die gerne viel Leistung für 3D verheizen:
Wenn man schon eine GTX275OC drin hat, bringt es nicht viel, noch eine 
zweite davon in den Rechner zu stecken. Aber 750W (davon wenn nötig 
alles auf der 12V-Schiene) vom Netzteil reichen dafür auch noch.

Fazit:
Prozessoren mit SMT sind den Mehrpreis nicht wirklich wert. Kauf nen 
i5-760 oder warte noch ein paar Monate und schau dir dann die neuen 
„Sandy Bridge“ CPUs an.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenns irgend geht ein 64-bit System verwenden um mit mehr als 3GB 
Speicher auch etwas anfangen zu können - das bringt auch dann was wenn 
die IDEs 32bittig sind. Bei einem 32bit Windows bringen mehr als 3GB 
exakt garnichts.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dominik schrieb:

> Von dem SMT der i7er spürt man meiner Meinung nach gar nix.

Um davon auf einem Quadcore etwas mitzukriegen braucht man sowas wie 
Videotranscoding mit einer voll paralellisierten Software. Mit den 
üblichen Entwickler-IDEs merkt man davon reinweg garnichts, die können 
mit den vielen Cores und Threads überhaupt nichts anfangen.

Autor: Sam .. (sam1994)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Bei einem 32bit Windows bringen mehr als 3GB
> exakt garnichts.

Doch als Ramdisk.

Ich finds irgendwie übertrieben. Netzteil hin oder her. Ich habe damals 
gedacht, dass mein 300W Netzteil knapp wird. Mein PC braucht tatsächlich 
nur 130W unter Volllast (Zotac9300wifi  E8400 + GT9800 Amp).
Dazu muss man aber sagen, dass mein Netzteil 80+ ist.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Wenns irgend geht ein 64-bit System verwenden
Hatte ein Debian 64bit angedacht, oder bringt das Nachteile? Muss 
gestehen das ich die ganze 32bit vs 64bit Sache bisher nie verfolgt 
habe...

A. K. schrieb:
> Das scheint mir eine klassische Umgebung für einen schnellen Dualcore zu
> sein, nicht für einen Quadcore.
IDE ist Eclipse mit (Standard) Java6 Compiler ob der mehrere Kerne 
nutzen kann weiß ich nicht.

Jetzt bin ich selbst unsicher und schwanke zwischen i5-760 (4 kern 
2,8Ghz 8bm 3rd lvl Cache und 'Turbo-Modus') oder i5-650 mit mehr 
Megaherzen aber nur 4kb Cache und 'integriertem Grafikkern vom Typ 
Intel® GMA' (schließ ich dann den Monitor direkt an die CPU an? ;)

Dominik schrieb:
> Umstieg auf ein SSD
SSD ist auf jeden Fall geplant!

Autor: mhh (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Läubi .. schrieb:
> Jetzt bin ich selbst unsicher und schwanke zwischen i5-760 (4 kern
> 2,8Ghz 8bm 3rd lvl Cache und 'Turbo-Modus') oder i5-650 mit mehr
> Megaherzen aber nur 4kb Cache und 'integriertem Grafikkern vom Typ
> Intel® GMA' (schließ ich dann den Monitor direkt an die CPU an? ;)

Wer die Wahl hat, hat die Qual...
Bei meinen Anwendungen sind mehr Kerne sehr vorteilhaft. Betrifft eben 
aber nur mich. Diese Entscheidung wird Dir keiner abnehmen können.

Und die DVI Buchse sitzt übrigens links unterm CPU-Kühlkörper.   :)

Zu den Kondensatorgeschichten:
Das betraf fast alle Mainboardhersteller zu der Zeit, nicht nur Asrock.
Bei mir läuft seit Jahren Asrock, MSI und Gigabyte (von allen mehrere 
Modelle) seit Jahren und ohne Ausfälle. Der Luftdurchzug ist, wie schon 
geschrieben, wichtig.

Eine IDE Schnittstelle noch zu haben ist nicht verkehrt.

Und es bleibt dabei, die neuen DVD Brenner taugen nichts. Genug getestet 
und Geld dabei versenkt. (Ansonsten bin ich gegen Portoerstattung an 
folgenden alten, funktionstüchtigen Brennern interessiert, wenn sie wer 
gegen diese tollen neuen SATA-Laufwerke, die alle vom selben Hersteller 
mit diesem tollen Billigchipsatz ausgerüstet sind, austauschen will: LG 
GSA4167, LiteOn DH-20A4P, Sony AD5170A)

Autor: Gustav (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Icke ®. schrieb:
> Wiederum die Erfahrung mit der Marke an sich. Gigabyte ist eine der
> wenigen Marken, die bis heute einen verläßlichen Qualitätsstandard
> fahren. Das einzige, was mich stört, ist die manchmal etwas ungünstige
> Plazierung der Schnittstellenanschlüsse.

Wenn die Dinger nur ECC-Support hätten, sowas gibt es leider nur von 
Asus und die sind, was Bios-Updates für neue CPUs angeht nicht so toll.

Autor: StinkyWinky (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Läubi .. schrieb:
> und 'integriertem Grafikkern vom Typ
> Intel® GMA' (schließ ich dann den Monitor direkt an die CPU an? ;)

Das nicht gerade aber: Achte darauf, dass dein Board den integrierten 
Grafikkern der CPU überhaupt unterstützt.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Läubi .. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Wenns irgend geht ein 64-bit System verwenden
> Hatte ein Debian 64bit angedacht, oder bringt das Nachteile? Muss
> gestehen das ich die ganze 32bit vs 64bit Sache bisher nie verfolgt
> habe...

Ich habe auf meinem Laptop seit knapp einem Jahr ein 64-Bit-Kubuntu 
laufen und damit keine Probleme festgestellt.

> Dominik schrieb:
>> Umstieg auf ein SSD
> SSD ist auf jeden Fall geplant!

SSDs sind im Vergleich zu Festplatten rattenschnell, dafür eben relativ 
klein und teuer.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
StinkyWinky schrieb:
> Läubi .. schrieb:
>> und 'integriertem Grafikkern vom Typ
>> Intel® GMA' (schließ ich dann den Monitor direkt an die CPU an? ;)
>
> Das nicht gerade aber: Achte darauf, dass dein Board den integrierten
> Grafikkern der CPU überhaupt unterstützt.

Ich hatte jetzt gedeacht das sei ein optionales Feature.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Läubi .. schrieb:

> Ich hatte jetzt gedeacht das sei ein optionales Feature.

Auf den Dualcores der i3/i5/i7 ist m.W. immer ein Grafikkern drauf, 
nicht jedoch bei den Quadcores. Ob man ihn auch verwendet ist freilich 
ein anderes Thema.

Intel adressiert damit vor allem Office-PCs, d.h. für 2D-Anwendungen und 
harmloses 3D wie Google Earth reicht er völlig aus. Wobei diese Grafik 
im gemeinsamen Speicher läuft. Aussagen darüber, inwieweit dieser 
Speicherzugriff den Prozessor ausbremst, habe ich leider nicht.

Autor: Icke ®. (49636b65)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gustav schrieb:

> Wenn die Dinger nur ECC-Support hätten, sowas gibt es leider nur von
> Asus und die sind, was Bios-Updates für neue CPUs angeht nicht so toll.

Gigabyte produziert m.W. keine Server-Boards. In dem Bereich ist Asus 
aber wirklich nicht schlecht.


A.K. schrieb:

> Auf den Dualcores der i3/i5/i7 ist m.W. immer ein Grafikkern drauf,
> nicht jedoch bei den Quadcores.

Die Grafik gibt es nur bei CPUs mit Clarkdale-Kern, beim i7 also gar 
nicht. Man benötigt ein Board mit Q- oder H-Chipset, um die Grafik 
nutzen zu können. Außerdem hängt der Speichercontroller bei den 
Clarkdales (also denen mit Grafik) nicht direkt an den Kernen. Dadurch 
arbeiten sie ein µ langsamer bei Speicherzugriffen als ihre 
Lynnfield-Kollegen.
Egal für welche CPU du dich entscheidest, einen Leistungssprung 
gegenüber dem alten P4 wirst du auf jeden Fall erleben. Ich würde zu 
einem Quadcore tendieren. Ein paar hundert MHz merkt man an der 
"gefühlten" Geschwindigkeit nicht. Aber mit mehr Kernen hält man sich 
die Tür zur Virtualisierung ein Stück weiter auf. Das könnte vielleicht 
mal ein Thema werden.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Auf den Dualcores der i3/i5/i7 ist m.W. immer ein Grafikkern drauf,
> nicht jedoch bei den Quadcores. Ob man ihn auch verwendet ist freilich
> ein anderes Thema.
Interessant wäre ja ob sich das als "3ter Core" nutzen lässt für 
Algorithmen welche speziell auf Grafikhardware laufen :D

Autor: Gustav (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Icke ®. schrieb:
>> Wenn die Dinger nur ECC-Support hätten, sowas gibt es leider nur von
>> Asus und die sind, was Bios-Updates für neue CPUs angeht nicht so toll.
>
> Gigabyte produziert m.W. keine Server-Boards. In dem Bereich ist Asus
> aber wirklich nicht schlecht.

Server hin oder her, ich hatte mal ziemlichen Nerv mit kaputten Speicher 
und da habe ich keinen Bock mehr auf so nen Scheiß, insbesondere da ECC 
wirklich nicht viel mehr kostet.

Autor: Gustav (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Icke ®. schrieb:
> Aber mit mehr Kernen hält man sich
> die Tür zur Virtualisierung ein Stück weiter auf. Das könnte vielleicht
> mal ein Thema werden.

Was hat Multicore mit Virtualisierung zu tun ? RAM ist da das Thema.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Icke ®. schrieb:

> Die Grafik gibt es nur bei CPUs mit Clarkdale-Kern, beim i7 also gar
> nicht.

Und auf denen mit Arrandale-Core (Mobilversion des Clarkdale), von denen 
auch welche als i7 verkauft werden.

Jedenfalls bietet die Intel'sche Nomenklatur i3/i5/i7 keinerlei 
technische Unterscheidung, sondern spezifiziert eine Marktposition. i3 
ist für Anspruchslose, i5 für Office und Normalanwender, i7 für 
Anspruchsvolle.

Autor: Icke ®. (49636b65)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gustav schrieb:

> Server hin oder her, ich hatte mal ziemlichen Nerv mit kaputten Speicher
> und da habe ich keinen Bock mehr auf so nen Scheiß, insbesondere da ECC
> wirklich nicht viel mehr kostet.

ECC muß entweder vom Chipset oder bei Prozessoren mit integriertem 
Speichercontroller von der CPU unterstützt werden. Theoretisch könnten 
die meisten i-CPUs mit ECC umgehen, Intel gibt die Funktion aber nur bei 
den XEONs frei. Da die Mainboardhersteller davon ausgehen, daß die 
teuren XEONs nur in Servern und bei einer Handvoll Benchmarkfreaks zum 
Einsatz kommen, werden sie mitsamt ECC halt nur auf Servermainboards und 
Spezial-Overclocker-Mutterbrettern unterstützt. Nicht der ECC-RAM kostet 
die Welt, sondern das Drumherum. Wenn du vernünftigen Marken-RAM ohne 
Hyper-Schnickschnack kaufst udn die Finger von Taktüberhöhung läßt, 
gibts auch keine Probleme mit normalem Speicher.

> Was hat Multicore mit Virtualisierung zu tun ?
Weil es für die Performance durchaus Sinn macht, den VMs physische Kerne 
zuzuweisen?

Autor: Gustav (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Icke ®. schrieb:
> Theoretisch könnten
> die meisten i-CPUs mit ECC umgehen, Intel gibt die Funktion aber nur bei
> den XEONs frei.

Mit meiner AMD-CPU habe ich zum Glück dieses Problem nicht, sind 
eigentlich noch andere Features bei Intel CPUs nur bei den teuren 
Modellen freigeschaltet ?

>> Was hat Multicore mit Virtualisierung zu tun ?
> Weil es für die Performance durchaus Sinn macht, den VMs physische Kerne
> zuzuweisen?

Also ich lass das lieber den Scheduler entscheiden, warum sollten nicht 
alle Cores in einer VM gleichzeitig rechnen wenn der Rest gerade nichts 
braucht ?

Autor: MO (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi

An laeubi:

Fals nicht schon für ein anderes entschieden... Vorsicht mit dem 
ausgewählten Netzteil!!!
http://www.alternate.de/html/product/Netzteil/be_q...

Vor ca einem halben jahr hat so ein netzteil bei mir auf der Arbeit 
angefangen zu zischen und hat Rauchwolken geschlagen...

Das kuriose ist , dass der PC nicht belastet wird/wurde z.B. 
Grafikbearbeitung oder Spiele (ist ein Werkstatt PC aber nur fürs Büro 
nicht Werkstatthalle wo Öl und Späne sind) lediglich die Mechaniker SW 
halt.

Und der PC war/ist LAHM.

Ich habe diesen PC zerlegt und erinnere mich nur an die 350W und den 
Namen leider nicht an die Seriennummer.

MfG

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Icke ®. schrieb:

> Weil es für die Performance durchaus Sinn macht, den VMs physische Kerne
> zuzuweisen?

Der Vorteil davon ist eher gering. Hypervisors haben viel Übung und 
wenig Probleme damit, CPUs zwischen VMs und mit dem Host-OS zu teilen.

Viel schlechter teilen lassen sich Hauptspeicher und Disk-I/O. Grad 
Disk-I/O einer dahingehend recht aktiven VM kann auf einer Workstation 
unter VMware die Platte dem Host geradezu wegnehmen. Wenn man also 
sowohl auf dem Host als auch in VMs parallel plattenintensiv arbeiten 
will, dann empfiehlt sich, die VMs auf eine separate Disk zu legen.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Hauptspeicher und Disk-I/O
Hab jetzt die eingesparten Euros nochmal in 2GB mehr RAM investiert und 
eine 120GB SSD als "Systemplatte" das sollte dann noch etwas mehr 
bringen, ich bin auf jedenfall gespannt :)

Autor: Icke ®. (49636b65)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:

> sowohl auf dem Host als auch in VMs parallel plattenintensiv arbeiten
> will, dann empfiehlt sich, die VMs auf eine separate Disk zu legen.

Was ohnehin obligatorisch ist. Das gemeinsame Plattensystem ist die 
Achillesferse jeder Virtualisierungslösung.

> Der Vorteil davon ist eher gering. Hypervisors haben viel Übung und
> wenig Probleme damit, CPUs zwischen VMs und mit dem Host-OS zu teilen.

Und können sie diese Aufgabe besser mit zwei oder mit vier Kernen 
erfüllen?

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Icke ®. schrieb:

> Und können sie diese Aufgabe besser mit zwei oder mit vier Kernen
> erfüllen?

Wenn auf dem Host und in einer VM jeweils kaum mehr als ein Thread aktiv 
laufen, dann sind das in Summe ungefähr 2 und die anderen beiden Cores 
schauen ihren Kollegen interessiert bei der Arbeit zu. Mit etwas Glück 
schaltet das OS diese Schaulustigen dann ab und den Turbo ein (Intels 
Name für offiziell definiertes OS-kontrolliertes Übertakten innerhalb 
des thermisch zulässigen Rahmens).

Das war die meine anfängliches Thema - wieviele Threads auf der Büchse 
aktiv(!) CPU verbrauchen, Host und VMs zusammengerechnet. Für Auslastung 
eines i7 Quadcores sollten es schon mindestens 4 voll ausgelastete 
Threads sein - der kommt überhaupt erst bei 8 in die Sättigung.

Autor: AVR-Frickler (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also von den BeQuiet-Netzteilen lasse ich mittlerweile die Finger weg. 
Hier ist der Name Programm.
Wir haben hier in unseren Büros bereits bei 4 von 5 Rechnern die 
Netzteile austauschen müssen, weil die Rechner nach knapp 1,5 Jahren 
plötzlich ganz 'quiet' waren.

Eines von den vieren hatte ich nochmal ans laufen gebraucht, nach nem 
halben Jahr hatte sich dieses dann aber mit nem Knall(Kondensator 
geplatzt) verabschiedet.

Wir haben jetzt Netzteile von Enermax verbaut die laufen super.

Autor: Icke ®. (49636b65)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:

> Wenn auf dem Host und in einer VM jeweils kaum mehr als ein Thread aktiv
> laufen, dann sind das in Summe ungefähr 2 und die anderen beiden Cores
> schauen ihren Kollegen interessiert bei der Arbeit zu.

Davon kann man aber nicht ausgehen. Praxis schlägt Theorie. Ich habe vor 
paar Wochen erst mit dieser Problematik praktisch zu tun gehabt. Die 
Maschine dient als Mailserver, Proxy und Host für eGroupware. Daneben 
laufen noch zwei virtuelle XPs drauf, die zum Konvertieren von 
Buchungsdaten benutzt werden. Seit dem Austausch des Dualcore gegen 
einen Quadcore geht letzteres gefühlt deutlich flüssiger. Trotz 333 MHZ 
weniger Takt.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Icke ®. schrieb:

> Davon kann man aber nicht ausgehen.

Das kommt drauf an, was auf dem Rechner läuft. Du beschreibst einen 
Server mit viel paralleler Aktivität. Hier im Thread geht es um einem 
Entwicklungsrechner, bei dem wohl hauptsächlich eine Vordergrund-IDE mit 
eher wenig Threads beschäftigt sein dürfte.

Man muss da aber nicht blind rumraten, das kann man sich ansehen, wenn 
man sowas ähnliches mit egal wieviel Cores bereits laufen hat. Dazu 
gibts schliesslich Programme für Laststatistik. Grad in Linux sind da 
auch welche dabei, die die Anzahl gleichzeitig lauffähiger Threads 
anzeigen.

Z.B. "top" aus der shell: "load average: 2.01, 0.92, 0.45". Das zeigt 
an, dass im kurzfristigen Mittel 2 Threads parallel lauffähig sind, im 
langfristigen Mittel nur knapp ein halber. Das ist ein weitaus besserer 
Lastindikator als die üblichen Prozent CPU. Wenn man hier auf 4 kommt, 
dann lohnt sich ein Quadcore, bei 3 wird er allenfalls messbar aber kaum 
spürbar schneller sein als ein Dualcore mit SMT.

Autor: Icke ®. (49636b65)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ist ja alles richtig. Der Punkt ist jedoch, hat der Zweikerner außer 
geringfügig höherem Takt noch weitere Vorteile gegenüber dem 
vergleichbaren Vierkerner? Die Softwareentwicklung läuft trendmäßig zur 
parallelen Ausnutzung vorhandener Kerne. Schon aus diesem Grunde würde 
ich eben in einem neuen PC vorzugsweise Quadcores verbauen.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Icke ®. schrieb:

> Ist ja alles richtig. Der Punkt ist jedoch, hat der Zweikerner außer
> geringfügig höherem Takt noch weitere Vorteile gegenüber dem
> vergleichbaren Vierkerner?

73W Clarkdale (i5/6xx) gegenüber 130W Bloomfield (i7/9xx). Kompromiss 
wäre ein Lynnfield Quadcore (i7/8xx) mit 95W TDP.

Diese 130W sind praktisch das Maximum dessen, was man einer Luftkühlung 
zumuten kann. Dementsprechend anspruchsvoll ist der erforderliche 
Kühlturm, im Vergleich zu einem viel harmloseren Kühler für die 73W.

Autor: A. K. (prx)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Diese Übersicht ist ca. 1/2 Jahr alt. Kann sein, dass es mittlerweile 
ein paar neue gibt. Keine Gewähr für Korrektheit.

Autor: Icke ®. (49636b65)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:

> 73W Clarkdale (i5/6xx) gegenüber 130W Bloomfield (i7/9xx).

Das ist ein Verhältnis wie PKW zu Kleintransporter. Als vergleichbar 
würde ich bspw. i5-660 zu i5-760 bezeichnen.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Icke ®. schrieb:

> Das ist ein Verhältnis wie PKW zu Kleintransporter. Als vergleichbar
> würde ich bspw. i5-660 zu i5-760 bezeichnen.

Der i7/950 war nicht meine Idee, der wurde von Läubi in der 
ursprünglichen Konfiguration eingeplant.

Autor: Rolf Magnus (rmagnus)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
AVR-Frickler schrieb im Beitrag #1957885:
> Wir haben jetzt Netzteile von Enermax verbaut die laufen super.

Hmm, das Enermax ist das einzige Netzteil, das bei mir bisher seinen 
Geist aufgegeben hat, bevor der Rechner ausgemustert wurde. Es war auch 
immer recht heiß, obwohl es angeblich energiesparend sein sollte. Danach 
habe ich mir ein billiges noname-Energiesparnetzteil gekauft, das 
wesentlich kühler bleibt und mittlerweile auch schon deutlich länger im 
Einsatz ist als das Enermax.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bei Netzteilen ist das halt immer so eine Sache, man kann Glück haben, 
man kann Pech haben, weswegen ich persönlich wenn das NT schon ein paar 
Jahre auf dem Buckel hat und spierenzchen macht es vorsorglich 
austausche statt bis zum großen Ausfall zu warten...

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.