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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 0V mit LM723


Autor: Egon Spengler (Gast)
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Hi, irgendwann gabs hier mal einen Beitrag in dem jemand schrieb, daß 
man mit einem 723 auf 0V runterregeln kann, ohne neg. Hilfsspannung. 
Finde den leider nicht mehr. Weiß da jemand was dazu? Hat jemand einen 
Schaltplan und kann was dazu sagen?

: Verschoben durch Admin
Autor: Skua (Gast)
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Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Skua schrieb:
> nach da
> http://www.hobby-bastelecke.de/projekte/netzteil_lm723.htm
Zitat:
Diese 1,2 Volt sind gleichzeitig die kleinstmögliche einstellbare Spannung. 
Wie war das mit 0V?

Autor: gk (Gast)
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Anbei ein abgezeichneter Schaltplan, der allerdings noch Fehler 
enthalten kann. Das Original war für 0..30V/3A ausgelegt. Dafür ist u.a. 
die Dimensionierung des Ladeelkos und des Endtransistors aber arg knapp.
gk

Autor: Skua (Gast)
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Upps,
da habe ich mich von der Beschriftung im Schaltplan in die Irre führen 
lassen.

Autor: MaWin (Gast)
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> Hi, irgendwann gabs hier mal einen Beitrag in dem jemand schrieb, daß
> man mit einem 723 auf 0V runterregeln kann, ohne neg. Hilfsspannung.

Klar, das sind die üblichen Schaltungen die so hingelogen werden.

Durch jeden Transistor als Stellelement eines Spannungsreglers fliesst 
auch im runtergeregelten und ausgeschalteten Fall Strom, der Reststrom, 
je mehr je heisser er ist, und der führt zu einer Spannung am Ausgang.

Will man den beseitigen, braucht man eine Belastung, einen Stromabfluss, 
und wenn man den ohne Stromsenke zu einer negativen Spannung hin machen 
will, verwendet man einen Widerstand als Dauerlast.

Doch egal wie klein der ist, an jedem Widerstand entsteht bei einer 
Strom ein Spannungsabfall und damit kommen die Netzgeräte nicht bis 0V, 
sondern eben nur bis zu einer kleinen Restspannung.

Man kann aber eine negative Spannung (bezogen auch den Minuspol des 
Ausgangs) auch ohne Trafo mit 2 Wicklungen erzeugen, in dem man den 
Strom, der aus dem Spannungsregler sowieso abfliesst, durch eine Diode 
oder Z-Diode zum Trafo/Siebelko fliessen lässt. Dann hat man eine kleine 
negative Spannung, zu der hin der Widerstand gelegt werden kann oder 
eine Stromsenke oder eine klassische Schaltung die eine negative 
Hilfsspannung braucht.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Ist da bei Google nichts dabei?
http://www.lmgtfy.com/?q=723+0-30V
http://www.edaboard.com/thread77568.html

So ganz
> ohne neg. Hilfsspannung.
wirds wohl nicht gehen...  :-(

Autor: gk (Gast)
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Lothar Miller schrieb:
> So ganz
>> ohne neg. Hilfsspannung.
> wirds wohl nicht gehen...  :-(


doch, siehe oben

gk

Autor: Egon Spengler (Gast)
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Hey gk, Danke fürs Abzeichnen. Sowas in der Art habe ich mir 
vorgestellt. Nur blicke ich da nicht ganz durch. Wie funktioniert das 
ganze? Welcher Topologie aus dem Datenblatt entspricht das? Dem 
"floating regulator"?

Der Bauteilaufwand ist allerdings nicht ganz ohne. Da schenkt sich die 
Variante mit der negativen Hilfsspannung wohl auch nix.

Wenn das alles so kompliziert ist ... wenn ichs mir recht überlege 
braucht man Spannungen <1V ja auch nie. Über die Stromregelung kommt man 
ja immer auf 0V ...

Autor: gk (Gast)
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Die Schaltung wurde mal vor Jahren von einem Monacor Netzteil 
abgezeichnet. Damals wollte ich auch nicht glauben, dass es 
funktioniert. Tut es aber. Hier im Forum war mal eine fast gleiche 
Schaltung:

http://www.mikrocontroller.net/attachment/55234/1.jpg

Der Aufwand ist eigentlich gar nicht so hoch, da es sich ja nur um 
Hühnerfutter handelt, das nix kostet. Der NTC am Kühlkörper soll eine 
Überhitzung der Endstufe verhindern. Die Einstellung der Strombegrenzung 
ist etwas modifiziert, damit man mit kleineren Widerständen im Strompfad 
auskommt.

Ein Trafo mit Abgriff für die Hilfsspannung hat man eher selten. Man 
kann zwar einen Printtrafo nehmen, der muss aber auch erst mal sicher ( 
Abstände ) befestigt werden.

gk

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