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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Ultraschallwandler anregen


Autor: Sepp (Gast)
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Hallo, ich bin auf der Suche einen Ultraschallwandler mit möglichst 
wenig Energieaufwand zum Schwingen anzuregen.

verfügbare Spannung 3 max. 5 V

gibt es da evtl. einen IC der kurze hohe Impulse liefern kann?

Übertragerspulen und Transistorvervielfacherschaltungen sowie HV-Kaskade 
brauchen zu viel strom....

bisher ist der Entladedirac einer Spule mein Favourit!

eine solche anregung soll ca alle 100 ms erfolgen

die strombelasbarkeit ist zu vernachlässigen....

Danke

Autor: Helmut -dc3yc (dc3yc)
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Wofür soll der US-Puls verwendet werden?
Welche max. Spannung verträgt der Wandler?
Wie kurz soll der Impuls sein, bei welcher Frequenz?

Fragen über Fragen.....

Autor: Peter R. (pnu)
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Solange die pins eines AVR alleine zur Verfügung stehen: 
"Brückenschaltung":
Den Wandler mit einem Anschluss an Pin A , mit dem anderen an Pin B 
anschließen.
beide "gleichzeitig" wechseln lassen, also wenn A auf Hi geht, sofort 
auch B auf lo gehen lassen und umgekehrt.
So erzeugt man an beiden Anschlüssen eine Rechteckspannung mit Uss 2,5V 
, durch die Brückenschaltung eben das doppelte. Wenn man dann einen 
burst von mehreren Schwingungen auf den Wandler gibt, kann man die 
Gesamtenergie in Grenzen steigern.

Autor: Sepp (Gast)
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Frequenz beim Anregen mit burst: 200kHz

beim Anregen mit einzel - impuls ergibt sich die frequenz aus den 
wandler(-eigenschaften)

der wandler verträgt sehr hohe spannungen - 300V sind da kein thema...

der US puls soll dazu verwendet werden um das echo wieder zu empfangen
und dafür hat die "brückenschaltung" zu wenig power

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Ich habe als Jugendlicher mal eine an einer mit 3V betriebenen 
US-Fernsteuerung gezwirbelt bekommen: Da wurde mit einer Spule und dem 
Wandler ein Parallelschwingkreis aufgebaut und der durch einen 
(entsprechend spannungsfesten) Transistor angeregt. Ergab so an die 150V 
im Schwingkreis!

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Stefan Wimmer schrieb:
> Parallelschwingkreis
> 150V
Sicher, dass es kein Serienschwingkreis war, bei dem gab es doch die 
Spannungsüberhöhung, oder habe ich da was falsch verstanden?

Autor: Sepp (Gast)
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einen Reihenschwingkreis über einen burst anzuregen werde ich am montag 
nochmal genuaer untersuchen/aufbauen.

das entladen einer Spule wie ich es bereis versucht hatte ist ja im 
prinzip aufgebaut wie ein parallel schwingkreis nur dass ich das ganze 
kurz bestrome und dann wieder ausschalte - dabei wird dann der 
entladedirac der L genutzt.

Autor: avion23 (Gast)
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Ich kenne es so, dass mit dem C des US-Wandlers und einer Spule ein 
Schwingkreis aufgebaut wird. Ich glaube es war ein Serienschwingkreis.

Die Spule muss so dimensioniert sein, dass das Ding nachher von alleine 
auf der Resonanzfrequenz des US-Wandlers schwingt. Durch die 
Spannungsüberhöhung wird dementsprechend mehr Energie abgestrahlt.

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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Sepp schrieb:

> das entladen einer Spule wie ich es bereis versucht hatte ist ja im
> prinzip aufgebaut wie ein parallel schwingkreis nur dass ich das ganze
> kurz bestrome und dann wieder ausschalte - dabei wird dann der
> entladedirac der L genutzt.

um welches Medium handelt es sich denn ? Bei Luft wird man eher unter 50 
kHz bleiben und in Festkörpern oder Flüssigkeiten sind Frequenzen weit 
über 1 MHz üblich.
Wie dem auch sei: Wenn Du die Spule parallel zum Wandler betreibst, 
besteht die Gefahr, dass das Ganze auf der Resonanzfrequenz von Spule 
und Parallelkapazität des Wandlers schwingt, sodass u.U. keine Energie 
in den Wandler eingekoppelt wird. Weiterhin hast Du das Problem, dass 
die Schwingung schnell wieder abklingen muß, damit Du das Echo möglichst 
eindeutig vom Sendeimpuls unterscheiden kannst, insbesondere bei kurzen 
Laufzeiten. Ich nehme mal an, dass der Wandler sowohl Sender als auch 
Empfänger sein soll. Der Sendeimpuls sollte also vom Empfänger 
ferngehalten werden.
Zum Erzeugen des Sendeimpulses könnte man z.B. eine Spule aufladen und 
deren Energie zur langsamen Aufladeung der Wandlerkapazität nutzen. Der 
Sendeimpuls wird dann durch schnelles Entladen des Wandlers initiiert. 
Ein wenig Schaltungsaufwand ist dazu aber schon nötig.

Jörg

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