Hallo an alle,
Microkontroler.net I have a problem. Ich habe mir eine
FET-treiberschaltung gebaut (siehe Bild). Aber die Schaltet nicht so wie
sie soll. Der FET ist i.o. nur wenn ich High an den IR2121 anlege (5V)
dann sollte doch 12V am Ausgang anliegen. Tut es aber nicht :-(. Sieht
jemand ein fehler?
Gruß Basti
Dein FET schaltet gegen Masse, woher sollen da bitte 12V rauskommen?
Oder meinst du mit Ausgang den vom IR2121? Hast du die Massen überall
verbunden? Und bringt deine Versorgung auch überhaupt 12V?
_.-=: MFG :=-._
Markus ---- schrieb:> Dein FET schaltet gegen Masse, woher sollen da bitte 12V rauskommen?> Oder meinst du mit Ausgang den vom IR2121? Hast du die Massen überall> verbunden? Und bringt deine Versorgung auch überhaupt 12V?>> _.-=: MFG :=-._
Ja Massen sind alle verbunden, und das Netzteil leifert 12V
Johannes schrieb:> Vielleicht hift es, den "VCC"-Pin (Pin 8) an eine Versorgung (z.B. 12V)> anzuschließen. ;-)
Jupp das wars, ich dachte das der mit dem gegenüberliegenden verbunden
ist, so scheint es ja aus dem blockdiagram. aber dem ist net so.
> Jupp das wars, ich dachte das der mit dem gegenüberliegenden verbunden> ist, so scheint es ja aus dem blockdiagram. aber dem ist net so.
Selbst wenn die Pins intern verbunden sind, müssen grundsätzlich alle
Pins, die mit VCC bezeichnet sind, auch von außen beschaltet werden.
Genau so mit GND, ...
Das gilt nicht speziell für Gate-Treiber, sondern für alle ICs. Gerade
bei größeren Bauteilen (z.B. Mikrocontroller) kommt es sehr oft vor,
dass man mehrere Versorgunspins hat und auch hier müssen alle Pins
angeschlossen werden!
Welchen sin würde ein 10Ohm Gatewiderstand machen? Gut die Chance das
Oszillationen aufgrund der Gatekapazität auftreten wird eleminiert. Aber
ist dann die Erwärmung im PWM betrieb nicht höher, da der FET länger im
Lineraen bereich bleibt?
Wie hoch ist dein Gatestrom beim Pulsen? Du weisst es nicht, da du keine
Berechnungsgrundlage hast. Du musst dich halt selber fragen, ob du einen
Stromimpuls ,theoretisch unendlich hoch und unendlich kurz, auf deiner
Versorgungsspannung haben willst oder nicht. Ein 22R vorm Gate schadet
der Schaltzeit kaum, schont deinen Treiber und is gesünder für deine
Versorgungsspannung.Der schöne Nebeneffekt ist, dass du nun weißt wie
hoch dein Pulsstrom ist.
Gruß Knut
Basti schrieb:> P=U² / R>> ausgang des Treibers liefert 12V beii 22 Ohm wären das dann 6,8W. stimmt> das?
Stimmt, aber nur solange, wie deine Gatekapazität noch das Potential 0V
hat.
Ohh - falscher Fehler
Der MOSFET ist ein Bauteil, dass quasi Leistungslos geschaltet wird.
Daher fließt im stationären Betrieb auch kein Strom in das Gate.
Im dynamischen Fall muss der Gatetreiber zyklisch die Gate- und
Millerkapazität auf und wieder entladen. Die dafür benötigten
Spitzenströme können bei kleinen MOSFETs im A-Bereich liegen, jedoch nur
für einen sehr kurzen Moment. Die mittlere Leistung (die deinen
Widerstand erwärmt) ist hingegen recht klein.
In den hiesigen Umrichtern (>1kW) habe ich einen 10-22 Ohm
Gatewiderstand im SMD 1206 / 0806 Gehäuse (250mW).
Der von dir vorgeschlagene Widerstand ist nicht nur überdimensiniert
(Verlustleistung) sodern auch noch richtig übel. Ein gewickelter
Drahtwiderstand hat eine erhebliche Induktivität die das Schalten
drastisch verlangsamen kann. Für DC sind die Rs OK, nicht jedoch für
schnelles AC.
EDIT:
Apropos, da du nicht eingezeichnet hast, was für eine Art Last Du hast
kann der Hinweis auf die fehlende Freilaufdiode nicht schaden. Bei rein
ohmschen Lasten mit kurzen Zuleitungen ist der nicht nötig, lange Kabel
oder eine induktive Last machen dem MOSI den Garaus.
Michael O. schrieb:> Ohh - falscher Fehler>> Der MOSFET ist ein Bauteil, dass quasi Leistungslos geschaltet wird.> Daher fließt im stationären Betrieb auch kein Strom in das Gate.> Im dynamischen Fall muss der Gatetreiber zyklisch die Gate- und> Millerkapazität auf und wieder entladen. Die dafür benötigten> Spitzenströme können bei kleinen MOSFETs im A-Bereich liegen, jedoch nur> für einen sehr kurzen Moment. Die mittlere Leistung (die deinen> Widerstand erwärmt) ist hingegen recht klein.> In den hiesigen Umrichtern (>1kW) habe ich einen 10-22 Ohm> Gatewiderstand im SMD 1206 / 0806 Gehäuse (250mW).>> Der von dir vorgeschlagene Widerstand ist nicht nur überdimensiniert> (Verlustleistung) sodern auch noch richtig übel. Ein gewickelter> Drahtwiderstand hat eine erhebliche Induktivität die das Schalten> drastisch verlangsamen kann. Für DC sind die Rs OK, nicht jedoch für> schnelles AC.>> EDIT:> Apropos, da du nicht eingezeichnet hast, was für eine Art Last Du hast> kann der Hinweis auf die fehlende Freilaufdiode nicht schaden. Bei rein> ohmschen Lasten mit kurzen Zuleitungen ist der nicht nötig, lange Kabel> oder eine induktive Last machen dem MOSI den Garaus.
Also der MOSFET schaltet eine Induktive Last.
also von daher sollte eine Gateiwderstand rein. ABer wenn ich das
richtig gelesen habe, reicht eine 1/4W widerstand?!
Basti schrieb:> Also der MOSFET schaltet eine Induktive Last.> also von daher sollte eine Gateiwderstand rein. ABer wenn ich das> richtig gelesen habe, reicht eine 1/4W widerstand?!
Ein Blick in das Datenblatt verrät dass der MOSFET 19nC Total Gate
Charge hat. Zum Laden / Entladen des Gates benötigt man einen Strom:
Q = I x t oder als Strom I = dQ / dt
Im Zeitterm steckt deine Schaltfrequenz, das Auf- und Entladen erfolgt
zweimal pro PWM Peride:
I = 2 x Q * fPWM
I(1kHz) = 2 x 19nC * 1kHz = 38uA
I(10kHz) = 2 x 19nC * 10kHz = 380uA
I(100kHz) = 2 x 19nC * 100kHz = 3,8mA
I(1MHz) = 2 x 19nC * 1MHz = 38mA
Bei 22 Ohm ist der maximale Strom mit 1/4 W:
I = Wurzel (P / R) = Wurzel( 0,25W / 22R) = 106mA
Die oben berechneten Gateströme steckt dein Gatewiderstand ganz bequem
weg.
ABER:
Das eigentliche Problem hast Du noch nicht gesehen. Ohne Freilaufdiode
schaltet dein MOSFET vermultich genau einmal aus und ist kaputt!
Also ich habe antiparalel zur Induktiven last eine SB540 5A
Schotkydiode. die ist recht schnell und sollte die Ströme der
selbstinduktion abpuffern. ist doch rchtig dann so ?
Basti schrieb:> Also ich habe antiparalel zur Induktiven last eine SB540 5A> Schotkydiode. die ist recht schnell und sollte die Ströme der> selbstinduktion abpuffern. ist doch rchtig dann so ?
Die Diode ist im unvollständigen Schaltplan nicht eingezeichnet.
Die Anschlussrichtung ist richtig. Es kommt auf deine Schaltfrequenz und
die Ströme an, ob die Diode ausreicht.
Wie sieht denn die Last aus?
Sag auch was zur Betriebsspannung, Schaltfrequenz, Lastsrom.
Ich bin mir nicht sicher, ob die Peletier-Module in der von Dir
vorgesehen Anordnung noch gut arbeiten. Du hast einen hohen Stromripple
(trotz der hohen Schaltfrequenz. Vielleicht solltest Du über eine Art
BuckConverter / Glättung der Spannung am Peletier nachdenken.
http://www.quick-ohm.de/peltierelemente/download/Stromversorgung-Peltier.pdf
Ich habe das in einem anderen Thread schon gefragt aber keine Antwort
bekommen. Wie groß muss denn die Diode Dimensioniert sein? Im speziellen
geht es um eine H-Brücke. Wenn der Motor 600mA zieht muss die Diode dann
auch 600mA aushalten oder reicht es wenn der Peak Strom so groß ist?
Oder teilt sich das auf 2 Dioden auf nachdem ja über jeden FET eine
Diode ist?
Andreas Riegebauer schrieb:> Ich habe das in einem anderen Thread schon gefragt aber keine Antwort> bekommen. Wie groß muss denn die Diode Dimensioniert sein? Im speziellen> geht es um eine H-Brücke. Wenn der Motor 600mA zieht muss die Diode dann> auch 600mA aushalten oder reicht es wenn der Peak Strom so groß ist?> Oder teilt sich das auf 2 Dioden auf nachdem ja über jeden FET eine> Diode ist?
Jede Diode hat eine Angabe für den Nennstrom (Dauerstrom) sowie für den
maximalen Peakstrom (repetitive / non repetitive). Wenn Du an einer
induktiven Last einen Strom X aufgebaut hast und mit deinem Schalter
abschaltest, unternimmt die Induktivität alles, damit dieser Strom
weiterfließt (Lenz'sche Regel). Daher wird genau dieser Strom X in der
H-Brücke auf die Dioden der jeweils anderen Schalterseite kommutieren.
Somit muss mindestens die Peakstrombelastbarkeit der Dioden zu diesem
Strom passen. Ob dass schon ausreicht hängt maßgeblich von der im
magnetischen Feld gespeicherte Energie und dem Tastverhältnis der
Leitzeit der Diode ab.
Muss eine Diode (ohne MOSFET-Unterstützung) das regelmäßig mit einem
hohen Strom abkönnen, so entstehen dort Wärmeverluste die im sicheren
Betriebsbereich liegen müssen.
Bei einer H-Brücke ist es meist nicht nötig weitere Dioden zu verbauen.
Normalerweise sind die MOSFET-intrinsischen Dioden auf den Nennstrom der
Bausteine abgestimmt. Bei 600mA sehe ich da auch nicht das Problem, mit
Uf = 1V wäre man bei 0,6W.