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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Gleichspannunganteil von Netzspannung mit Dioden entfernen?


Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Hallo!

In der aktuellen Audio-Zeitschrift ist ein Artikel über saubere 
Netzspannung.

U.a. wird erwähnt, dass man einen Gleichspannungsanteil aus der 
Haus-Spannung mit zwei Dioden eleminieren könnte. (genaue Formulierung 
lese ich noch mal nach.)

Ich habe nun nachgedacht, div. Elektronikbücher angesehen, komme aber 
nicht drauf, wie man mit zwei Dioden Gleichspannung aus einer damit 
verseuchten Wechselspannung wegbekommen könnte.

Beim googlen fand ich nur folgendes Gerät:

http://www.audiotechnik-hannover.de/netzfilter.htm

welches ziemlich kompakt ist. Was darin passiert, ob dort die 2 Dioden 
am werken sind?

Hat jemand ne Idee, was die mit den 2 Dioden gemeint haben könnten?

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Michael Kraus schrieb:
> In der aktuellen Audio-Zeitschrift ist ein Artikel über saubere
> Netzspannung.

Sorry. Der Artikel ist dann vermutlich nur gekaufte Werbefläche eines 
entsprechenden Geräteherstellers...


Wenn die Netzspannung irgendeinen hörbaren Einfluss auf die 
Audio-Widergabe hat, dann ist dein Verstärker schlicht und einfach 
kaputt.

(Oder du hast ein Verkabelungsproblem => Brummschleife)

Irgendwelche Esoterik-Atomstromfilter und Massivgold-Netzkabel 
reparieren das nicht wieder.

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Übrigens: Die einfachste und effektivste Möglichkeit, einen 
(geringen)Gleichstromanteil aus der Netzspannung zu entfernen, ist ein 
Trafo.
Ups. der ist ja schon im Verstärker eingebaut.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Michael Kraus schrieb:
> Ich habe nun nachgedacht, div. Elektronikbücher angesehen, komme aber
>
> nicht drauf, wie man mit zwei Dioden Gleichspannung aus einer damit
>
> verseuchten Wechselspannung wegbekommen könnte.

du benötigst 2 exakt in der Kennlinie selektierte 1N5408. und mit exakt 
meine ich 100% ig exakt. Diese müssen mit antiparallel geschaltet 
werden, unbedingt Silberlot verwenden und vor allem räumlich exakt 
symmetrisch angeordnet sein.

Das führt, in Verbindung mit dem erwähnten Filter von Ernst zu einer 
kaum zu beschreibenden Verbesserung der räumlichen Darstellung, 
insbesondere bei Soloinstrumenten.

Ich habe leider nur das einfache Netzfilter von Schaffer/CH (welches 
schon sehr gut ist, ist übrigens die Firma die auch die israelische 
Armee beliefert), daher ist der Effekt etwas geringer.

Aber ehrlich, probier es selber aus, Du wirst begeistert sein!

Autor: Audiophober (Gast)
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Woher soll die eigentlich kommen (OK, nichtsinusförmige belastung)? Der 
Verteilertrafo schließt die doch kurz. Wenn der das nicht schaffen 
sollte dann ist es vergebene mühe mit Dioden anzufangen.

Gruß
Michael

Autor: ArnoR (Gast)
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Gemeint ist sicher die unsymetrische Verzerrung der Netzspannung, 
wodurch die eine Halbwelle eine andere Form und/oder Spannung als die 
andere hat und ein Gleichspannungsanteil auftritt. Dadurch entsteht eine 
erhöhte Welligkeit nach der Gleichrichtung und zusätzliche 
Spektralanteile. Eine gute Glättung/Siebung im Netzteil bzw. 
Rippleunterdrückung der Verstärker sollte das aber hinkriegen.

Wie das mit 2 Dioden zu beheben sein soll ist mir aber nicht klar, es 
sei denn, die meinen 2 gegeneinander in Reihe geschaltete Dioden, damit 
lässt sich nicht nur Gleichspannung sondern gleich alles unterdrücken.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Audiophober schrieb:
> Woher soll die eigentlich kommen (OK, nichtsinusförmige belastung)? Der
> Verteilertrafo schließt die doch kurz.

Nein, das stimmt leider nicht. Dazu unbedingt den Artikel von Lindström, 
J. , p.127-131, J. of irr. Res., 1993 lesen. Da ist auch der 
technisch-wissenschafltiche Hintergrundn erläutert.

> Wenn der das nicht schaffen
> sollte dann ist es vergebene mühe mit Dioden anzufangen.

Daher müssen es in der Kennlinie selektierte Dioden sein.
Das übersehen viele Nutzer, und daher die unbefriedigenden Ergebnisse.

Autor: MaWin (Gast)
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> In der aktuellen Audio-Zeitschrift

Warum liest du Märchenbücher ?
Bist du nicht schon zu alt dafür ?

Autor: ddddd (Gast)
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Der Gleichanteil verschwindet auch bei der Verwendung von
vergoldeten Kabeln und Steckern.

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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ddddd schrieb:
> vergoldeten Kabeln und Steckern.

Nee, vergoldet allein reicht nicht. Das Kabel muss noch bei Mondschein 
von Junfrauen Bifilar geflochten sein.

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Εrnst B✶ schrieb:
> ddddd schrieb:
>> vergoldeten Kabeln und Steckern.
>
> Nee, vergoldet allein reicht nicht. Das Kabel muss noch bei Mondschein
> von Junfrauen Bifilar geflochten sein.

Es müssen aber    naturblonde Jungfrauen    sein, Ernst das weißt Du 
doch .-))



> aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah

B, Sven, B. Denn wer a sagt muß auch b sagen .-)

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Andrew Taylor schrieb:
> Εrnst B✶ schrieb:
>> ddddd schrieb:
>>> vergoldeten Kabeln und Steckern.
>>
>> Nee, vergoldet allein reicht nicht. Das Kabel muss noch bei Mondschein
>> von Junfrauen Bifilar geflochten sein.
>
> Es müssen aber    naturblonde Jungfrauen    sein, Ernst das weißt Du
> doch .-))
>
>
>
>> aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah
>
> B, Sven, B. Denn wer a sagt muß auch b sagen .-)

Ok, dann geb ich auch nen Fachbeitrag ab:
Die Kabel (werden Kabel nicht in der Erde verlegt, alles andere sind 
Leitungen?;) )
...also die Leitungen werden, wenn sie richtig gefertigt sind, dann noch 
an jedem Ende von den Jungfrauen ausgelutscht, damit der Restsauerstoff 
entweicht. Denn das wichtigste ist, die Leitungen sauerstofffrei zu 
benutzen!
Solche Jungfrauen erkennt man daran, dass sie, auch in nichtbenutztem 
Zustand nen offenen "O-Mund" haben mit, durch das saugen bedingten roten 
Lippen.
Die schauen oft ganz lethargisch deswegen.
Unter anderem kann man, wenn man selbst in die Produktion investieren 
will, sich solche Jungfrauen mit "O-Mund" bei Beate Uhse bestellen; 
schätze so um die 70€ das Stück.
Und nen Kompressor gibts im Baumarkt....

;)

Fachlich genug?

Gruß, Sven

Autor: Volker S. (sjv)
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Hallo,

die Schwellspannung der Dioden (man kann auch 4, 6 nehmen)soll 
verhindern, das der Trafo durch den Gleichstrom vormagnetisiert wird. 
Die Vormagnetisierung kann zum Brummen des Trafos führen, was speziell 
im Audio-Bereich stört. Zur Perfektion der Schaltung werden 2 Elkos 
2200µF antiseriell den Dioden parallel geschaltet, als Wechselstrom 
Bypass.

MfG Volker

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Volker S. schrieb:
> Hallo,
>
> die Schwellspannung der Dioden (man kann auch 4, 6 nehmen)soll
> verhindern, das der Trafo durch den Gleichstrom vormagnetisiert wird.
> Die Vormagnetisierung kann zum Brummen des Trafos führen, was speziell
> im Audio-Bereich stört. Zur Perfektion der Schaltung werden 2 Elkos
> 2200µF antiseriell den Dioden parallel geschaltet, als Wechselstrom
> Bypass.
>
> MfG Volker


Und dass die Dioden ne nichtlineare Kennlinie haben und es dadurch ja zu 
"Verzerrungen" kommen kann macht dann nix mehr aus, oder wie ist das 
dann`?;)

BTW, gibts ne Schutzimpfung gegen Audiophilie?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Michael Kraus schrieb:
> U.a. wird erwähnt, dass man einen Gleichspannungsanteil aus der
> Haus-Spannung mit zwei Dioden eleminieren könnte.
Ich wüsste da eine Schaltung, wie ich mit 2 Dioden auch gleich noch den 
(eigentlich sörenden) Wechselspannungsanteil entfernen könnte... ;-)

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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@Volker:

So  wie in meinem Anhang?

Eingang ist 240V AC mit ganzen 10V DC-Offset.

Geplottet ist die Differenz zwischen Eingang und Ausgang.

Siehe da, es wird der DC-Offset nicht verringert. Um das zu erreichen 
müsste ich unterschiedlich viele Dioden in jede Richtung schalten.

Autor: Volker S. (sjv)
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@Sven

die Schwellspannung muss so groß sein, das kein Gleichstrom fließt
und der Wechselstrom fließt über die Elkos.

Die Nichtlinearität ist dann egal.

PS, ich habs nicht ausprobiert, hab die Schaltung nur mal in einem 
anderen Forum gesehen!

MfG Volker

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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So werd ich wenigstens etwa die Hälfte des DC-Offsets los. Aber 
praktikabel ist das nicht. Geht nur wenn die Netzstörung konstant 
vorhanden und exakt ausgemessen ist.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Volker S. schrieb:
> die Schwellspannung der Dioden (man kann auch 4, 6 nehmen)soll
> verhindern, das der Trafo durch den Gleichstrom vormagnetisiert wird.
> Zur Perfektion der Schaltung werden 2 Elkos 2200µF antiseriell
> den Dioden parallel geschaltet, als Wechselstrom Bypass.
Wenn du die Dioden rauslässt und nur die Kondensatoren nimmst, dann wird 
das mit der Gleichsstromsperre sogar funktionieren...
Mit den Dioden geht das nicht!

> Die Vormagnetisierung kann zum Brummen des Trafos führen, was speziell
> im Audio-Bereich stört.
Wechselstrom im Trafo kann zum Brummen führen...

Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
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Lothar Miller schrieb:
> Wechselstrom im Trafo kann zum Brummen führen...

Muss aber nicht ;-)
Genialer Thread, sowas lese ich immer gerne!

Außerdem habt ihr die doppelte Weihwasserspülung der Anschlüsse 
vergessen.
Dafür gibt es extra Holy23. Nimm bloß nicht Kontakt70!

Außerdem musst du noch Weihrauch benutzen, um die Luft im Raum zu 
reinigen.
Sonst hörst du vielleicht noch die Quantenstrahlung!

bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbh

cccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccch

zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzh

(Der a-b-Witz weitergeführt!)

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Valentin Buck schrieb:
...
> Genialer Thread, sowas lese ich immer gerne!
oooooh ja! Mehr bitte!

> Außerdem habt ihr die doppelte Weihwasserspülung der Anschlüsse
> vergessen.
> Dafür gibt es extra Holy23. Nimm bloß nicht Kontakt70!

Kann man Flussmittelreste mit nem Fluxkompensator entfernen??? ;)

> Außerdem musst du noch Weihrauch benutzen, um die Luft im Raum zu
> reinigen.
> Sonst hörst du vielleicht noch die Quantenstrahlung!
>
> bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbh
>
> cccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccch
>
> zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzh
>
> (Der a-b-Witz weitergeführt!)


"zzzzz....zzzh"
Mensch Valentin, musstest Du das alles gleich beenden? eieiei....

Gruß, Sven

Autor: Hagen Re (hagen)
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>Kann man Flussmittelreste mit nem Fluxkompensator entfernen??? ;)

Nein, nur Fluxmittelreste kann man damit entfernen.

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Hagen Re schrieb:
>>Kann man Flussmittelreste mit nem Fluxkompensator entfernen??? ;)
>
> Nein, nur Fluxmittelreste kann man damit entfernen.

Aber nur aus der CPU-Platine von nem DeLorean,oder?

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Mit Dioden lässt sich im Allgemeinen keine Gleichspannung entfernen. Und 
die Schaltung von Volker kann nur als Scherz gemeint sein.

Ich bitte daran zu denken, dass hier auch Laien mitlesen und die 
verstehen Scherze a la Andrew Taylor oft nicht und wollen sie dann 
tatsächlich nachbauen.

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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Gleichspannungs-Anteil auf der Netzspannung... Was sich die 
Esoterik-Krempel-Industrie heute alles einfallen lässt ;)
Wenn ein relevanter Gleichspannungs-Anteil auf der Netzspannung liegt, 
dann müsste so ein hoher Strom übers Netz fließen, dass der Umspanntrafo 
ziemlich schnell abfackeln würde...
Für Gleichstrom ist nämlich nur der ohmsche Widerstand der Wicklungen 
wirksam.

Bei Nennstrom dürfte vielleicht 0,5% der Spannung an der 
Sekundärwicklung eines Umspanntrafos abfallen. Bei 230V Nennspannung 
wären das 1,15V Spannungsabfall.
So ein typisches 630kVA Umspann-Trafochen hat je Phase 913A Nennstrom 
(ergibt sich aus (630000VA  3 Phasen  230V)).

Um an der Wicklung z.B. 5V Gleichspannnug entstehen zu lassen, müsste 
man ja gerade mal 4000 Ampere ((5V / 1,15V)* 913A) Gleichstrom fließen 
lassen...

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Übrigens, wenn die Quote der "Audiophilen", gerechnet an der 
Einwohnerzahl der Gemeinde, 5% übersteigt, sind seit neuestem solche 
Schilder am Ortseingang aufzustellen.
Nach dem passenden Bundesgesetzblatt such ich grad noch....


Gruß, Sven

Autor: Gleichspannungsinhalator (Gast)
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Seitdem das Bosch-Dreiwegeventil an der Hifi-Anlage läuft, hat sich der 
Gleichspannungs-Kaffeeanteil wesentlich verbessert.

http://www.kaffeemaschinendoctor.at/Ersatzteile-di...

Autor: ingo (Gast)
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Es gibt in der Tat im Niederspannungsnetz einige Gleichstromverbraucher, 
die allerdings in der Regel nur kurzzeitig betrieben werden. Ich denke 
da an Haarföhne und Kaffeemaschinen, jeweils auf der kleinen Stufe mit 
vorgeschalteter Diode. Dieser Gleichstrom, oder man könnte auch sagen 
unsymmetrischer Wechselstrom wird, wie Markus schon schrieb, vom Trafo 
des Umspannwerkes, problemlos geliefert. Jeder, der schon einmal ein 
kleines Netzteil mit Trafo und Einweggleichrichtung gebaut hat, weiss, 
das dies problemlos ist. Durch den Innenwiderstand der Leitung vom 
Umspannwerk zum Verbraucher, gibt es dort tatsächlich eine kleine 
Gleichspannung, die auch an induktiven Verbrauchern, dicht am 
Verursacher, ausgeglichen wird. Mancher kennt sicherlich, das ein Trafo 
lauter brummmt, wenn im gleichen_ oder _Nachbarraum eine Kaffemaschine 
auf halber Leistung (die Kaffeemaschine) läuft, weil dadurch das Eisen 
teilweise in die Sättigung getrieben wird. Also ist der Verursacher oft 
auch der Leidtragende. Häufig sind die Opfer aber auch 
Leuchtstoffröhren, die diesen Gleichstromanteil, ohne sich in der 
HiFi-Zeitung beschwehren zu dürfen, ertragen müssen (schwarze Flecken an 
einem Ende der Röhre).
Wessen Netztrafo seines HighEnd-Equipments wirklich so schwach bemessen 
ist (was für eine Beleidigung?), das er mit diesem Gleichstrom Probleme 
hat, dem würde ich auch die 2 antireihe-geschalteten Elkos empfehlen. 
Aber wie gesagt, wenn es dieses Problem bei ihm gibt, dann wird es auch 
wahrscheinlich in seinem Hause produziert.
mfg ingo

Autor: Martin (Gast)
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Sollte man als Audiophiler  konsequent sein, und die heimische 
HiFi.Anlage mit Monozelle betreiben? Diese Frage habe ich Professor G. 
P. Varta von der TU-Hannover gestellt. Die Antwort hat mich nicht 
überrascht.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Danke Danke Danke!

Für diese vielen hilfreichen Anmerkungen! Schön, dass auch gleich die 
Voodoo-Schiene mit aufgemacht wurde. Für sauberen Klang wird natürlich 
auch Kernseife empfohlen - alter Hausfrauentrick.

Nur, dass sich durch die 2 Dioden der Klang verbessern soll, wurde auch 
in Audio NICHT behauptet. Es wurden lediglich die technischen 
Sachverhalte zusammengestellt, wonach ein Trafo bei einer Gleichspannung 
relativ ratlos ist.

Klar, wenn die Musikwiedergabe zusammenbricht, wenn 1 V Gleichspannung 
konstant vorhanden ist, dann stimmt was am Gerät nicht: Entsorgungsfall 
würde ich sagen.

Doch wenn die Netzbelastung durch Dioden-getunte Föns, Leuchtstoffröhren 
etc. KURZzeitig doch zu Gleichspannungspitzen in der Größenordnung der 
Netzspannung führt, dann halte ich die Frage schon für berechtigt.

Die Schaltung mit zwei Elkos in Reihe erscheint mir wohl die gemeinte 
Schaltung zu sein.

Aber toll finde ich die rege Rückmeldung, mit hohem Unterhaltungswert, 
natürlich schon.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Michael Kraus schrieb:
> KURZzeitig doch zu Gleichspannungspitzen in der Größenordnung der
> Netzspannung führt, dann halte ich die Frage schon für berechtigt.
> Die Schaltung mit zwei Elkos in Reihe erscheint mir wohl die gemeinte
> Schaltung zu sein.
Blöd nur, dass gerade ein Kondensator eine Spannungsspitze ungebremst 
durchlässt... :-o

> KURZzeitig doch zu Gleichspannungspitzen in der Größenordnung der
> Netzspannung führt
Eine Gleichspannung hat keine Spitze.
Grüße von Herrn Fourier: wenn da Spitzen auszumachen sind, dann ist das 
eine höherfrequente Wechselspannung.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Im Gegenteil!

Was passiert durch diese antiparallel geschalteten Dioden?
Spannungen bis zur Kniespannung werden gar nicht durchgelassen. Der 
Trafo "sieht" also eine garantiert nicht sinusförmige Wechselspannung, 
da der Bereich von +-0,6 V herausgeschnitten ist. Da danach (also ab 0,7 
V) der sinusförmige Verlauf wieder da ist, bekommen wird ne Menge 
Oberschwingungen, über die sich der Trafo natürlich auch sehr freut.

Und um Einwände vorwegzunehmen: DAZU soll man sich dann die teuern 
Netzfilter kaufen? Um die von den dioden hausgemachten Oberwellen wieder 
wegzubekommen? Hilft dann aber wirklich nur dem Hersteller...

Im übrigen: Die Schaffer-Netzfilter habe ich auch einmal ein einer 
geöffneten Netzleiste von symphonic-line gesehen, für gebraucht 300 
Euronen.

Dabei sind die Netzfilter an sich recht günstig, max 10 bis 20 Euro.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Lothar Miller schrieb:
> Grüße von Herrn Fourier: wenn da Spitzen auszumachen sind, dann ist das
> eine höherfrequente Wechselspannung.

Klar besteht die Spitze aus höherfrequenten Komponenten. Der Clou ist, 
dass die Spitze halt nur in eine Richtung geht und insofern das Integral 
über ein ganzzahliges Vielfaches der Schwingungsperiode nicht Null 
ergibt. Der Wert dieses Integrals wäre der "Gleichspannungsanteil".

Autor: Audiophob (Gast)
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Auch sehr interessant, obwohl n'bissl am topic vorbei: ein 
USB-Kabel-Test in der aktuellen Audio:

"..Immerhin kann das Kabel bei der jitteranfälligen und nicht 
unproblematischen USB-Vebindung schon eine klangliche Rolle spielen. 
Tatsächlich waren Unterschiede auszumachen: ein Tick mehr Musikalität 
und ein Hauch mehr Raum [häh??], oder auch feiner modellierte 
Dynamik-Sprünge, die per Kopfhörer-Verstärker oder USB-D/A-Wandler zu 
vernehmen waren.."

Getestete Kabel: 1.5m, eins für nen Fuffi, das andere für läppische 
129,- eu. Hätten aber zumindest auch ne "tolle Optik".

Autor: Martin (Gast)
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Es ist die Frage, ob so etwas wie eine Gleichspannung überhaupt ihre 
Berechtigung hat. Besser ist es gleich (!) von einer Wechselspannung mit 
0 Hz zu sprechen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Es wäre noch genauer zu diskutieren, ob der kratzende Y-Regler am Oszi 
oder die Kaffeemaschine den Spaß verursachte.

Autor: CD (Gast)
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Audiophob schrieb:
> Auch sehr interessant, obwohl n'bissl am topic vorbei: ein
> USB-Kabel-Test in der aktuellen Audio:


Internet:
> ...die Wiedergabe ungemein offen und detailreich, aber homogen und
> keineswegs vorlaut im Stimmbereich. Es spielt mit Druck bis in die
> untersten Lagen, Akkuratesse und dennoch ausgesprochener Geschmeidigkeit
> sowie einer gehörigen Prise Charme und Temperament, vermittelt so
> ganzheitlich den Eindruck allerhöchsten Niveaus, der zudem stets mit
> superber Raumabbildung, Fokussierung und Staffelung einhergeht. --
> Zeitschrift "Stereo", 9/2005, über ein Kabel.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Michael Kraus schrieb:
> Klar besteht die Spitze aus höherfrequenten Komponenten. Der Clou ist,
> dass die Spitze halt nur in eine Richtung geht
Optisch und auf dem oszi gesehen schon...
> und insofern das Integral über ein ganzzahliges Vielfaches der
> Schwingungsperiode nicht Null ergibt.
Da wäre ich mir aber nicht so sicher...
Interessant für den Trafo ist ja wohl, ob diese Gleichspannungspitze 
ausreichend lang dauert, um auch einen entsprechenden Strom zu 
erzeugen. Denn nur ein Strom erzeugt ein Magnetfeld und wird so vom 
Trafo übertragen.

Was eher passieren kann, ist, dass die Spannungsspitze kapazitiv im 
Trafo auf die Sekundärseite überkoppelt.

Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
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Also, mal ernsthaft:
Gleichspannung kann man nur sehr schwer transformieren.
Das ist auch einer der wenigen Gründe, warum wir heute ein 
Wechselspannungsnetz haben. Google mal Stromkrieg.

Das A, das O und viellcht auch das U bei einem Verstärker ist das 
Netzteil.
Dieses muss einfach leistungsfähig genug ausgelegt sein, um die Last zu 
treiben.
Da kann man auch Kondensatoren verbauen.

Würden wir Verstärker für Fledermäuse bauen, wären diese wie Dimmer 
aufgebaut.
Fledermäuse können 50 Hz nicht hören.

Ist ist ein Riesendrama um Verstärker entstanden.
Klar doch, dass die Verkäufer da ordentlich mitmischen!
An einem Verstärker gibt es zwar noch andere Dinge, wie Lautsprecher, 
Endsutfe, Vorverstärker, ...
doch wie wichtig sind dir winzige Verzerrungen.
DU HÖRST DAS NICHT!!!
Wie häufig warst du in der Disco, vor einer lauten Baustelle oder hast 
allgemein laute Töne gehört?
DU HÖRST DAS NICHT!!!
Wenn du entweder gerade geboren wurdest oder dein Leben in einer 
Schalldichten Kapsel mit musik um die 2dB verbracht hast, nehme ich 
alles zurück.
Wenn dein Netzteil so schwach ist, dass du einen Föhn im Nebenzimmer IN 
DEN BOXEN hören kannst (ich glaube den hörst du auch ohne 
Zusatztechnik), dann ist es MÜLL!

Wenn du Vodoo-Technik machen willst (Es gibt durchaus Leute die Spaß 
daran haben, dass ihr Ausgangswiederstand aus einer salzwassergetränkten 
Linkin-Park-Eintrittkarte in einem Rggl besteht), dann bau es einfach 
auf!
Simulatoren haben keine Fantasie!
Wobei... Windows...
Wenn du es umbedingt hören willst:
Benutze bei LTSPICE das Kommando .wave C:\waveout.wav 16 44100 V(out)
und hör dir mal einen Verstärker mit 0% Verzerrung und 5% Verzerrung an.
Du wirst fast nix merken!

@Sven:
KIs wie Diane machen diesen Witz folgendermaßen weiter:
[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[[h
(guck mal ins ASCII-Alphabet ;-)

mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck

Autor: MaWin (Gast)
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> wonach ein Trafo bei einer Gleichspannung relativ ratlos ist.

Eigentlich nicht, er verhält sich nach physikalischen Gegebenheiten
und überträgt sie einfach nicht.

Auf der Sekundärseite gibt es also einfach keine Gleichspannung, egal 
was vorne reingeht. Der Trafo ist ein perfekter Gleichspannungsfilter.

> Mancher kennt sicherlich, das ein Trafo
> lauter brummmt, wenn im gleichen_ oder _Nachbarraum eine Kaffemaschine
> auf halber Leistung (die Kaffeemaschine) läuft, weil dadurch das Eisen
> teilweise in die Sättigung getrieben wird

Nö.

So viel Gleichspannung, daß davon irgendwas in Sätigung geht, gibt es 
einfach nicht.

Schliesslich kommt auch die Wechselspannung des Hauses aus einem Trafo, 
der Gleichspannung kurschliesst.

>  ein Tick mehr Musikalität und ein Hauch mehr Raum

Typischer Satz einer Esoterikzeitschrift.

Autor: olibert (Gast)
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Es ist zu bezweifeln, dass die Oszillograme von..

http://www.audiotechnik-hannover.de/netzfilter.htm

..wirklich aus der Steckdose stammen. Die Signal sehen eher nach einem 
angeschlossenen Frequenzgenerator aus und die boese Gleichspannung wurde 
mit dem Offset-Knopf erzeugt.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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olibert schrieb:
> Die Signal sehen eher nach einem angeschlossenen Frequenzgenerator aus
Und auch das verrauschte Wechselspannungssignal sieht sehr eigenartig 
aus...

Zitat:
Das Gerät besteht aus einem stabilen Schukostecker, 
richtungsgehörtem Spezialkabel, 
der eigentlichen Filtereinheit und einer hochwertigen Schukokupplung.
Nur um die Sachlage nochmal zu verdeutlichen:
ein richtungsgehörtes Spezialkabel... :-o

Aber Kaufleute sind das schon, denn
Im Idealfall sollte jedes Gerät einzeln gefiltert werden.

Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
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Och nö. Jetzt hab ich mir die Seite angeguckt.
Ich hatte echt mehr erwartet!
Die Geräte sind auch so, dass man das Kotzen kriegen könnte!

Das erste sind einfach größere Caps in einem Gehäuse.
Da kommt keine Gleichspannung durch (Nicht auf lange Sicht).

Das zweite ist das erste mit einer Zusatzspule.

Mawin und olibert haben völlig Recht!
GLEICHSPANNUG UND TRAFO GEHT NICHT!
Das Signal kommt aus dem Generator.

Solche Zeitschriften sind eigentlich recht gut zur Energieerzeugung.
Sprich zum Ofen anzünden.

Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck

Autor: Dietmar (Gast)
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Tach auch,

bei allen Theorien die hier verbreitet werden, habt Ihr eins übersehen: 
Der Skineffekt! Auch bei den im HIGH END Bereich übertragenen Frequenzen 
jenseits von 50Hz drängt ein Teil des Stromes in den Außenbereich des 
Leiters. Wenn jetz das Sauerstoff freie Kabel an der Oberfläche von den 
Jungfrauen nicht absolut eben gelutsch worden ist, wird es Probleme 
geben.

Durch die Rauheit der Oberfläche ist der Widerstand des Kabels im HF 
Bereich (>50Hz) natürlich deutlich größer als sonst. Das führt zu einer 
eklatanten Verschlechterung der Räumlichen Abbildung. Beeinflusst wird 
auch die Spielfreude der Lautsprecher bei Instrumentalmusik mit hohem 
Flötenanteil.

Wenn schon diskutiert wird dann bitte mit allen Aspekten einer guten 
Audioübertragung.

;-))

Gruß Dietmar

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Leute!
Teilen wir die Sache doch in zwei Hälften: zum einen die berechtigte 
Frage, ob man aus einer Mischspannung die Gleichspannung mittels Dioden 
herausfiltern kann. Klingt nicht nach voodoo sondern nach 
Elektrotechnik.

Und der anderen Frage, ob sich das irgendwie klanglich auswirkt.

Im übrigen: Es scheint sich hier die Meinung durchzusetzen, dass wir im 
Netz stets Wechselspannung haben und dass diese immer sinusförmig 
daherkommt.

Was ist mit Verbrauchern, die nur die eine Halbwelle nutzen (der Fön mit 
der Diode wieder mal als Beispiel)?
Dann ist der Spannungsfall in der Leitung doch von der Halbwelle 
abhängig. UNd schon haben wir einen sog. Gleichspannungsanteil.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Valentin Buck schrieb:
> Das erste sind einfach größere Caps in einem Gehäuse.
2200uF bei 230VAC sind aber größererer...  :-o

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Valentin Buck schrieb:
> Mawin und olibert haben völlig Recht!
> GLEICHSPANNUG UND TRAFO GEHT NICHT!
> Das Signal kommt aus dem Generator.

Ohne die Reklame-Seite in Schutz nehmen zu wollen: Das dargestellte 
Signal soll ja auch die Netzspannung darstellen und NICHT die Spannung 
nach dem Trafo.

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Lothar Miller schrieb:
> Valentin Buck schrieb:
>> Das erste sind einfach größere Caps in einem Gehäuse.
> 2200uF bei 230VAC sind aber größererer...  :-o

Die müssen nicht für 230V ausgelegt sein. Die Dioden parallel dazu 
limitieren die Spannung über den Elkos.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Michael Kraus schrieb:
> ob man aus einer Mischspannung die Gleichspannung mittels Dioden
> herausfiltern kann.
Die Antwort darauf stand schon ziemlich früh fest: Nein.
Schlimmer noch: solche dioden verzerren die Signalform zusätzlich und 
bringen im Schaltzeitpunkt hochfrequente Anteile auf die Leitung.

> Dann ist der Spannungsfall in der Leitung doch von der Halbwelle
> abhängig. UNd schon haben wir einen sog. Gleichspannungsanteil.
Wenn du den Einfluss einer Diode und eines Föhns auf die Netzspannung 
erkennen kannst, dann solltest du mal die Klemmen im Verteilerschrank 
nachziehen...

Εrnst B✶ schrieb:
>>> Das erste sind einfach größere Caps in einem Gehäuse.
>> 2200uF bei 230VAC sind aber größererer...  :-o
> Die müssen nicht für 230V ausgelegt sein. Die Dioden parallel dazu
> limitieren die Spannung über den Elkos.
Da war nicht von Dioden und Caps die Rede... ;-)
Es ist mir klar, dass (solange die Dioden nicht kaputtgehen) max. ca. 1V 
über ihnen abfallen wird.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Εrnst B✶ schrieb:
> Die müssen nicht für 230V ausgelegt sein. Die Dioden parallel dazu
> limitieren die Spannung über den Elkos.

Ja, auf 230V minus Kniespannung.

Autor: Dietmar (Gast)
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Michael Kraus schrieb:
> Leute!
> Teilen wir die Sache doch in zwei Hälften:

OK,

1. Hälfte: Jeder der glaubt aus unserem Netz kommt ein schöner 50Hz 
Sinus, glaubt auch noch an den Storch. Als Müll kommt einiges in Frage: 
der hier beschriebene Fön, Rundsteuersignale vom EVU, Powerlineadapter, 
Schalterknacken, Netzschwankungen durch Lastwechsel, Phasenanschnitt, 
schlecht gemachte Selbstbauprojekte ;-), .......

2 Hälfte: Voodoo schreiben macht SCHBASSSSSSS

Gruß Dietmar

Autor: Steffen Kaufmann (kormoran)
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Aus der Netzdose kommt nicht ein Sinus sondern sehr viele, wobei einer 
meist dominant ist.

Den geliebten Gleichanteil hat jemand schon mit Frequenz 0Hz übersetzt. 
Bezogen auf einen Sinus evtl. mit 0 Grad Phasenlage.

Autor: ddddd (Gast)
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Am besten ein 1F MP-Kondensator in Reihe dazu, dann ist der
angebliche Gleichanteil weg.

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Steffen Kaufmann schrieb:
> Aus der Netzdose kommt nicht ein Sinus sondern sehr viele, wobei einer
> meist dominant ist.

Deswegen: Beim Verstärkerkauf auf ein Schaltnetzeil achten. Mit PFC.
Da ist die Gleichspannung genauso wurscht wie die Frequenzanteile einer 
zu Trapezform verzogenen Netzspannung.

Klar, der Verstärker ist danach "zu leicht", also evtl eine Bleiplatte 
drunterhängen, dann akzeptieren den auch Audiophile.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Εrnst B✶ schrieb:
> also evtl eine Bleiplatte
>
> drunterhängen

aber BITTE eine sauerstoffreie Bleiplatte, so wie die 
Esoterik-Kupferaudiophilkabel ,-)

Autor: Ebenfalls (Gast)
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Gefürchtet ist der Gleichspannungsanteil eines generatorfernen 
Kurzschlussstromes wie er in Niederspannungsnetzen auftritt. Der höchste 
Wert wird während der ersten Halbschwingung innerhalb des 
Kurzschlussverlaufs erreicht, der Stosskurzschlussstrom I_p oder I_s.
Anfänglich wird im Kurzschlussfall der sinusförmig verlaufende Strom von 
einem abklingenden Gleichstromanteil überlagert. Diese beiden Ströme 
ergeben in Summe den tatsächlichen Wert des Kurzschlussstroms während 
der ersten NetzperiodeN. Erst wenn dieser Gleichstromanteil abgeklungen 
ist (spätestens nach etwa fünf Netzperioden, also nach 100ms), stellt 
sich ein konstanter Kurzschluss-Wechselstrom (Dauerkurzschlussstrom) 
ein.
Frage von Jaques:  o  richtig oder
                   o  falsch

Autor: MaWin (Gast)
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> Frage von Jaques:  o  richtig oder
>                    x  falsch

Obwohl es richtig ist,
daß in dem Fall ein abklingender Gleichstrom überlagert ist,
wie auch beim Einschalten eines Trafos,
ist ein abklingender Gleichstrom eben kein Gleichstrom,
sondern ein Wechselstrom mit Frequenzanteilen unter 50Hz,
sagen wir von 1Hz etc..
Wenn die Haussicherung wegen Kurzschluss auslöst
ist die Klangqualitat des angeschlossenen Verstärkers
aber eh beeinträchtigt.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Lothar Miller schrieb:
> Im Idealfall sollte jedes Gerät einzeln gefiltert werden.

Das ist aber auch das Vorgehen, wenn mehrere Geräte entstört werden 
sollen.

Wenn ich ein dickes Netzfilter VOR 5 Geräte setze, dann können sich die 
Netzteile der Geräte MEHR gegenseitig beeinflussen als ohne das dicke 
Filter.

Daher sollte man jedes Gerät einzeln enstören und den Maximalstrom des 
Filters so gering wie möglich aussuchen.

Auch in diesem Falle gilt: mit kleinen intelligenten Lösungen ist mehr 
zu erreichen als mit Monstermaschinen, die zwar viel her machen, aber 
nichts bewirken.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Dietmar schrieb:
> 2 Hälfte: Voodoo schreiben macht SCHBASSSSSSS
>
> Gruß Dietmar

Akzeptiert! das ist wenigstens ne ehrliche Antwort.

Autor: Agentschrader (Gast)
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Zuerst war der Thread ja noch komisch. Aber man sollte beachten, daß ein 
satirischer Tonfall durch Schrift nicht übertragbar ist. Die Intention 
der Äußerung muss durch den Text schon eindeutig erkennbar sein (z.B. 
durch Übertreibung). Da zeigt sich ein Mangel in der Forenkommunikation 
und deshalb frage ich mich von Zeit zu Zeit, ob Schwachsinn 
kennzeichnungspflichtig ist.

Zum Thema:
Es sind natürlich die antiparallel geschalteten und 100%-tig synkronen 
Dioden zu verwenden, deren Drahtenden vor der Verarbeitung hohlgebohrt 
und von echt blonden jungfräulichen Jungfrauen (Achtung: Nur weiblichen 
Geschlechts!!) glatt zu lutschen sind.

Lasst Euch keinen Bären aufbinden, die Verwendung der blonden Jungfrauen 
vom Beate-U. Service ist zwar "günstig" führt aber in der Regel zu 
störenden Nebengeräuschen in höheren Tonlagen.

Agent S.

Autor: Floh (Gast)
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Wenn ihr schon dabei seid eure Soundanlagen zu verwöhnen, könnt ihr auch 
gleich noch die Umwelt schonen/Schützen.
Alles was ihr dafür tun solltet, ist diesen Atomstromfilter:
http://www.nucleostop.de/index.html
vor den Gleichspannungsentferner einzubauen.
Eure Anlage wird es euch mit 100% reiner, unverstrahlter Musik aus den 
Boxen danken.
:-)

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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...ist ja schon auffallend, dass die meisten Voodoo-Schreiber auf den 
Einsatz von Jungfrauen (ohne Gleichstromanteil) abzielen.

Autor: Gleichstromexperte (Gast)
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Die Dioden werden parallel zum Trafo von Sekundär- nach Primärseite 
geschaltet, damit die unerwünschte Gleichspannung unverbraucht wieder 
zurück ins Netz fliesst.
Ist doch logisch!

Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
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Floh schrieb:
> http://www.nucleostop.de/index.html

Hätte echt nicht gedacht das es sowas wirklich gibt.
ROFL!

Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck

Autor: Dietmar (Gast)
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Michael Kraus schrieb:
> ...ist ja schon auffallend, dass die meisten Voodoo-Schreiber auf den
> Einsatz von Jungfrauen (ohne Gleichstromanteil) abzielen.
>
>
>
>     Beitrag melden | Bearbeiten | Löschen |

Wobei zu beachten ist: Die Qualität der Arbeit (der Jungfrauen) ist 
abhängig von der Jahreszeit. Es ist zu beobachten das in den lauen 
Sommernächten ein um mindesten 10fach besseres Produkt hergestellt wird.
.................

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Dietmar schrieb:
> Michael Kraus schrieb:
>> ...ist ja schon auffallend, dass die meisten Voodoo-Schreiber auf den
>> Einsatz von Jungfrauen (ohne Gleichstromanteil) abzielen.
>>
>>
>>
>>     Beitrag melden | Bearbeiten | Löschen |
>
> Wobei zu beachten ist: Die Qualität der Arbeit (der Jungfrauen) ist
> abhängig von der Jahreszeit. Es ist zu beobachten das in den lauen
> Sommernächten ein um mindesten 10fach besseres Produkt hergestellt wird.
> .................

Nicht immer,   aber: immer öfter .-)))

Autor: mhh (Gast)
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Dietmar schrieb:
> Die Qualität der Arbeit (der Jungfrauen) ist
> abhängig von der Jahreszeit. Es ist zu beobachten das in den lauen
> Sommernächten ein um mindesten 10fach besseres Produkt hergestellt wird.

Auch der Altersdurchschnitt aller verfügbaren Jungfrauen sinkt von Jahr 
zu Jahr. Hoffentlich hat das keinen Einfluss auf das Ergebnis. Sollte 
unbedingt mal in einer Studie geklärt werden.

Autor: Jens G. (jensig)
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@ Valentin Buck (nitnelav)

>>Floh schrieb:
>> http://www.nucleostop.de/index.html

>Hätte echt nicht gedacht das es sowas wirklich gibt.
>ROFL!

Keine Angst - im dortigen Impressum steht die Auflösung.

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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Michael Kraus schrieb:
> Was ist mit Verbrauchern, die nur die eine Halbwelle nutzen (der Fön mit
> der Diode wieder mal als Beispiel)?
Wird da wirklich vor das Heizelement eine Diode geschaltet? Ich weiß es 
ehrlich gesagt nicht.

Aber ich kann mir gut vorstellen, dass man keine Geräte verkaufen darf, 
die das Netz mit starkem Gleichstrom belasten.
Es gibt definitiv so Mini-Stecker-Schaltnetzteile mit 
Einweggleichrichtung. Aber die ziehen ja max. ein paar 10mA. Ein Fön 
wäre schon ganz was anderes.

Das Problem ist Folgendes: Soweit ich weiß, sind Stromzähler auf einen 
schönen Sinus-Wechselstrom geeicht.
Und wie ein mechanischer Stromzähler funktioniert ist ja bekannt. Das 
hierfür Entscheidende ist, dass die Scheibe aus Aluminium besteht.
Würde man nun einen starken Verbraucher mit nur einer Halbwelle 
betreiben, dann würde man auch den Stromzähler mit Gleichstrom belasten. 
Dieser Gleichstrom würde aber dazu führen, dass die Aluscheibe nach dem 
Prinzip der Wirbelstrombremse abgebremst wird. Kurz: Der Stromzähler 
würde weniger Energie zählen als eigentlich verbraucht wurde.
Wie stark der Effekt bei ein paar Ampere Gleichstrom ist, kann ich aber 
nicht sagen.

Wer das nicht glaubt:
Vom groben Prinzip her funktioniert ein Stromzähler ja ähnlich wie ein 
Asynchronmotor.
Und die Achse von einem Asynchronmotor (ich habe ein paar aus defekten 
Wäschetrocknern) lässt sich sehr leicht von Hand drehen, wenn der Motor 
nirgends angeschlossen ist.
Schickt man aber einen Gleichstrom (ich habe so 1A genommen) über die 
Wicklungen, lässt sich die Achse kaum noch drehen.

Aber wie gesagt: Ich habe keine Ahnung, wie groß der Messfehler eines 
Stromzählers bei z.B. 10A DC ist.

Trotzdem halte ich es für unwahrscheinlich, dass E-Geräte verkauft 
werden, die das Netz mit einigen Ampere DC belasten.
Bei Heizlüftern ist es jedenfalls meist so, dass das Heizelement 
zweigeteilt ist: Auf Stufe 1 (z.B. 1000W) ist nur eine Hälfte des 
Heizelements in Betrieb, auf Stufe 2 (z.B. 2000W) werden dann beide 
Hälften eingeschaltet.

Autor: Martin (Gast)
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Hallo!

Fast alle Haartrockner arbeiten mit Dioden, zumindest für die kleinste 
Leistungsstufe. Da werden durchaus ein paar Ampère DC erzeugt. Genau 
genommen erlauben die neuen TAB das in dem Leistungsbereich NICHT! Aber 
das interessiert die Hersteller nur bedingt. Man hat jedoch von der 
Seite schon etwas begriffen und vermeidet bei den höheren 
Leistungsstufen Unsymmetrien.

Trafos, die auf DC missgünstig reagieren, sind nicht unbedingt 
unterfordert. Beispiel: Ringkerntrafo 1,2kVA (in einer großen 
PA-Endstufe):

Leerlaufstrom <<0,3A (normal)

wenn im gleichen Raum ein Fön auf niedrigster Stufe läuft, steigt der 
Effektivwert auf 3A ! (selbst gemessen.) Und der Trafo ist nicht 
unterdimensioniert, die Endstufe hat 600W. Es handelt sich zum Glück 
teilweise um Blindstrom, sonst würde es heiß...

Gleicher Effekt bei einem Labornetzteil.

Gruß
Martin

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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@ Martin:
Ok, danke für die Info.
Und dass Ringkerntrafos auf DC empfindlich reagieren kann ich mir gut 
vorstellen. Schließlich ist der DC-Widerstand der Wicklungen bei 
Ringkerntrafos sehr gering. Um bei einem 1,2kVA-Trafo 3A fließen zu 
lassen, reicht schätzungsweise eine Gleichspannung von unter 1V.
Und solche Spannungen fallen leicht an einer normalen E-Installation ab.
Hat man z.B. 15m Kabelstrecke mit 3x1,5mm² Kabel, dann ergibt das (für 
Hin- und Rückleitung zusammen) ca. 0,36 Ohm. Bei z.B. 5A Strom macht das 
schon 1,8V Spannungsabfall.

Den Spannungsabfall auf der Strecke vom Haus zum Umpsanntrafo kann man 
dagegen vernachlässigen: Bei uns geht ein 4x50mm² Alukabel ins Haus. Das 
müsste hat Meter (bei einphasiger Belastung) ca. 1 Milliohm. Und dieses 
Kabel geht auch nur bis zum nächsten Verteiler (vielleicht 15 Meter); 
von da aus geht ein noch deutlich stärkeres Kabel (sollte so 4*150mm² 
sein) weiter bis zum Umspanntrafo.
Und ab da kann man den Spannnugsabfall für haushaltsübliche Ströme 
definitiv vernachlässigen...
Das heißt: Mit DC-Last stört man vor allem die Verbraucher, die an der 
gleichen Leitung hängen. Verbraucher z.B. in anderen Räumen bekommen 
davon nicht mehr viel mit; und auf die Verbraucher des Nachbarn hat das 
überhaupt keinen Einfluss!

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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ja toll, jetzt kommt richtig Diskussion auch auf fachlicher, nicht nur 
flachlicher Ebene auf!

Prima!

Autor: Etrick (Gast)
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Wenn -zweimal unterstichen- WENN nachweislich DC an der Steckdose 
vorhanden ist UND der Trafa damit Probleme hat, kann man über DC Blocker 
nachdenken.
Es gibt eine berühmte Vorlage aus Deutschland im WWW wie man es nicht 
machen sollte (lebensgefährlicher Murks). Vom Hersteller Bryston gibt es 
nur halb versteckt Endstufenschaltpläne, die zeigen was man machen muss 
(aber bitte nicht nachbauen, wenn Du nicht weißt, wie man SICHERE 
Schaltungen aufbaut).

Zum bekannten Föntest: Sofern der Fön nicht an einer Steckdosenleiste 
mit langer, dünner Zuleitung gemeinsam mit einem Verstärker hängt, muss 
der DC Offset vernachlässigbar sein. Wenn nicht: Elekriker rufen und die 
Hausinstallation richten lassen.

Gruß

Achim

Autor: HiFi (Gast)
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Der Verstärker muss min. IP 55 haben.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Michael Kraus schrieb:
> Lothar Miller schrieb:
>> Im Idealfall sollte jedes Gerät einzeln gefiltert werden.
BTW: das war nicht meine Aussage, sondern die des Herstellers, der da 
das richtungsgehörte Spezialkabel verbaut. Hier nochmal der Link:
http://www.audiotechnik-hannover.de/netzfilter.htm

Also, nochmal:
>> Im Idealfall sollte jedes Gerät einzeln gefiltert werden.
> Das ist aber auch das Vorgehen, wenn mehrere Geräte entstört werden
> sollen.
> Wenn ich ein dickes Netzfilter VOR 5 Geräte setze, dann können sich die
> Netzteile der Geräte MEHR gegenseitig beeinflussen als ohne das dicke
> Filter.
Ich gehe aber, wenn ich einen solchen Filter einsetze, davon aus, dass 
damit irgendwelche Störungen auf einer Seite des Filters gehalten 
werden. Wenn du also hinter diesem Filter zusammen mit den Audio-Geräten 
dann noch einen Föhn einsteckst, bist du selber Schuld. Denn die Absicht 
des Filters war ja, die Störungen von den Geräten wegzuhalten.
Und wenn sich die Netzteile von High-End-Audiogeräten verhalten wie eine 
mittlerweise verbotene Föhnschaltung, und sich so gegenseitig stören, 
dann gibt mir das zu Denken.

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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HiFi schrieb:
> Der Verstärker muss min. IP 55 haben.

Was um alles in der Welt soll das bitte mit der Schutzart zu tun haben??

Wenns bei zu niedrigem IP im Gehäuse feucht wird, ists doch egal ob AC 
oder AC+DC,oder? Ist beides dann aufm highway to hell...


Gruß, Sven

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Sven W. schrieb:
> HiFi schrieb:
>> Der Verstärker muss min. IP 55 haben.
> Was um alles in der Welt soll das bitte mit der Schutzart zu tun haben??
Vermutlich meinte er min. IQ 55 ... ;-)

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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...im Grunde genommen sollte ja ein Hersteller, der seine Trafos mit 
"reiner" Wechselspannung versorgen will, ja selber die Kondensatoren 
gleich mit ins Gerät einbauen.

So könnte erreicht werden, dass das Thema von vorneherein überhaupt 
nicht zum Thema wird.

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
Datum:

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Eben, gleich zum Klangesoterikhändler zurückbringen er soll seinen 
Scheiß richten. Du hast da ja ein Recht auf Nachbesserung. Die 
generatorgespeisten Oszillogramme von dieser Firma aus Hannover könnten 
da als Argument helfen;)

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Michael Kraus schrieb:
> ...im Grunde genommen sollte ja ein Hersteller, der seine Trafos mit
> "reiner" Wechselspannung versorgen will, ja selber die Kondensatoren
> gleich mit ins Gerät einbauen.
Oder er soll gleich gar keinen Trafo einbauen (wenn der solche Probleme 
macht).
Netz --> Geichrichter --> ausreichend spannungfeste Bauteile
Fertig.

> So könnte erreicht werden, dass das Thema von vorneherein überhaupt
> nicht zum Thema wird.
Man könnte es auch einfach ignorieren oder überhören, dann wäre es 
auch keins...  ;-)

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Etrick schrieb:
> Vom Hersteller Bryston gibt es nur halb versteckt Endstufenschaltpläne,
> die zeigen was man machen muss (aber bitte nicht nachbauen, wenn Du
> nicht weißt, wie man SICHERE Schaltungen aufbaut).

Ich nehme an du meinst die obere Schaltung von hier:
http://www.audioasylum.com/forums/amp/messages/14/...
Bzw: Seite 2 in der Mitte oben:
http://bryston.com/BrystonSite05/pdfs/SSTAmplifier...

Dort wird mit einem 66.000µF Kondensator gefiltert und die Dioden sind 
nur dafür da die Spannung zu begrenzen.
Wobei in der Schaltung die Elkos bis auf ca. 3V negativ aufgeladen 
werden.


BTW: Wenn die Schaltpläne - wie hier von Bryston - veröffentlicht werden 
so ist dies mMn. immer noch ein Qualitätskriterium.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Alexander Schmidt schrieb:
> BTW: Wenn die Schaltpläne - wie hier von Bryston - veröffentlicht werden
> so ist dies mMn. immer noch ein Qualitätskriterium.
Wenn aber in diesen Plänen von einem Bryston Elkos garantiert verpolt 
betrieben werden (jeweils mindestens 1), gibt mir das zu denken...

> BTW: Wenn die Schaltpläne - wie hier von Bryston - veröffentlicht werden
> so ist dies mMn. immer noch ein Qualitätskriterium.
Wenn in einem Schaltplan beliebige Grafiksymbole für elektronische 
Komponenten verwendet werden, dann ist das evtl. künstlerisch wertvoll, 
aber Qualität sieht anders aus.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Keine Ahnung was Bryston ist, aber mit meiner (relativ bescheidenen) 
Erfahrung in Audiotechnik habe ich so einen 
Gleichanteil-Entfern-Gedönsel noch nie ernsthaft gesehen. Weder bei 
Selbstbauten, noch bei fertigen Verstärkern (Hatte letztens einen 1kW 
Powermixer unter den Fingern).

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Simon K. schrieb:
> Keine Ahnung was Bryston ist...
Wusste ich bis vorhin auch nicht, aber sieh dir mal die armen Elkos C20 
und C21 an. Die sind da antiparallel zusammengeschaltet. Mindestens 
einer davon ist also verpolt:
http://www.audioasylum.com/forums/amp/messages/14/...

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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@Lothar: Ich habe mir die Schaltung zwar angeschaut aber mich bewusst 
geweigert sie zu verstehen ;-) Der Platz in meinem Gehirn bleibt für 
wichtigere Sachen frei.

Ich vermute mal, dadurch, dass die Spannung am Kondensator auf max 1,4V 
geklemmt wird, ist es zwar nicht schön, aber immerhin wird der Elko das 
einige Zeit überleben.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Simon K. schrieb:
> dass die Spannung am Kondensator auf max 1,4V geklemmt wird,
Richtig, es sind ca. 1,4V und nicht 3V wie ich oben schrieb.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Simon K. schrieb:
> @Lothar: Ich habe mir die Schaltung zwar angeschaut aber mich bewusst
> geweigert sie zu verstehen ;-)
Ich habe sie auch nicht verstanden, ich habe sie nur analysiert... ;-)

> aber immerhin wird der Elko das einige Zeit überleben.
Und wenn er tot ist (bzw. die beiden tot sind) ist die Garantie 
abgelaufen, und das geneigte Ohr muß das sowieso erst mal hören...

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