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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wien Brücken Oszillator als VCO


Autor: Chris (Gast)
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Hi,
ich habe den Oszillator http://www.spicelab.de/wien.htm in Pspice 
nachgebaut und läuft auch soweit wunderbar. Nun möchte ich den 
Oszillator so erweitern, dass ich die Frequenz verändern kann (VCO, f: 
ca. 50kHz Sinus +-2k), mein Ansatz war jetzt R4 durch einen J301 (oder 
anderen) FET zu ersetzten und über die Gate Spannung zu steuern aber wie 
kann ich Uds(am FET) vom Rest der Schaltung entkoppeln ?

Autor: ingo (Gast)
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Du wirst R4 und R3 verstellen müssen, um die Frequenz zu verändern (bei 
gleichbleibender Amplitude), das ist sportlich, aber machbar.
üblicherweise wird die Gatespannung über einen sehr hochohmigen 
Widerstand zugeführt, das Gate mit einem Kondensator 
wechselspannungsmäßig mit Source verbunden (oder, wenn man es noch 
besser machen will: dem Mittelwert aus Source und Drain). Bei der 
Beispielschaltung wird das dadurch erleichtert, das beide Widerstände 
gleichspannungsmäßig auf Massepotential liegen.
Erwarte aber bitte keine gute Linearität Steuerspannung->Frequenz!
mfG ingo

Autor: Chris (Gast)
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Blöde Frage aber wie liegt wie liegt R3 für DC auf Masse? Ich habe jetzt 
einfach mal die beiden Widerstände mit J301 FETs ersetzt, durch 
variieren der Gatespg. ändert sich auch meine Frequenz… Ist das so 
machbar? Ich dachte, dass ich eine externe Spannung für Uds zuführen 
muss.

Autor: Ulrich (Gast)
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Bei einer Frequenzvariation von nur +-4 % kann es noch reichen nur den 
einen Widerstand zu verändern.  Man muss dann nur ein bessere 
Amplitudenstabilisierung haben.

Autor: ingo (Gast)
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> wie liegt wie liegt R3 für DC auf Masse?
Über die Gegenkopplung des OPV:
R4 zieht den nichtinv. Eingang auf Massepotential, lediglich der 
Offsetfehler wird (R1+R5)/R5 verstärkt,
Damit liegt am Ausgang nur sehr wenig Gleichspannung.
mfG ingo

Autor: Ulrich (Gast)
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Gleichspannungsmäßig liegt die ganze Schaltung auf Massen, bis auf die 
Versorgung des OPs natürlich.

Autor: Mr Tannnoy (Gast)
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Gegenvorschlag:

Hole dir einen XR2206 (2,50€) bei Reichelt.

Ist einfacher, vielseitiger und auch nicht teuer!

MfG
Mr Tannnoy

Autor: Chris (Gast)
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XR2206 war auch mein erster Ansatz, gibt es aber nicht SPICE und damit 
muss ich die Schaltung simulieren! Dann könnte ich auch gleich einen 
74HC4046 einsetzten
In C gibt es auch eine math.h nur manchmal kann man die nicht nutzen...

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Chris schrieb:
> Dann könnte ich auch gleich einen 74HC4046 einsetzten

Heißt das, dass auch ein Rechteck-VCO in Ordnung wäre, wenn man ihn mit
Spice leicht simulieren kann?

Damit würdest du dich nämlich weniger herumärgern als mit dem obigen
Wien-Brücken-Oszillator. Da dieser keine richtige Amplitudenregelung
hat, haben schon kleine Änderungen der Widerstände große Amplituden-
änderung zur Folge, die nur schwer in den Griff zu bekommen sind.

Autor: Chris (Gast)
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Rechteck-VCO: Am Eingang der Schaltung liegt ein Sinussignal an, wenn 
sich das Signal des Rechteck-VCO mit einem Filter auf den gleichen Sinus 
zurückführen lässt würde es gehen.

Autor: Ulrich (Gast)
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Wenn es nur um eine Simulation geht, kann man auch bei 50 kHz auch einen 
LC Oszillator mit Abstimmung per Kapazitätsdiode nehmen. Halt so wie im 
HF Bereich üblich. Die nur kleine Frequenzvariation hilft da auch.  Für 
einen realen Aufbau ist das weniger geeignet wegen der großen 
Induktivität - geht aber auch, zumindest bei der kleinen 
Frequenzvariation.

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