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Forum: PC Hard- und Software Mac OS Festplatte auf SSD klonen?


Autor: 8AF6lUf8OT (Gast)
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Ich möchte die Festplatte (160 GB) meines Macs auf eine SSD mit 64 GB 
kopieren/klonen.

Was ist dabei zu beachten?
Ich kann Ubuntu von CD booten und die beiden HDs an SATA des PCs 
anschließen.

Geht das Klonen mit dd?

Autor: 8AF6lUf8OT (Gast)
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Oder ist es möglich, die SSD anstelle des "Superdrive" anzuhängen und 
den Transfer mit Bordmitteln zu bewerkstelligen?

Muss ich die Originalplatte vorher noch auf 64 GB verkleinern?

Autor: Maik Fox (sabuty) Benutzerseite
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8AF6lUf8OT schrieb:
> Transfer mit Bordmitteln zu bewerkstelligen?

Ein kruder Weg: Mit dem "Festplattendienstprogramm" ein Image deiner 
160GB HDD anlegen (erzeugt ein .dmg file und wird nur so groß, wie der 
tatsächliche Inhalt deiner Festplatte) und dieses Image dann auf die 
angeschlossene SSD wiederherstellen... Ich glaube allerdings nicht, dass 
das funktioniert, da ja sonst alles auf der SSD fehlt (Bootinfo, EFI 
Partitionstabelle etc).

Wenn es eine Option ist: OS X neu installieren, Library und Programme 
von der alten Platte kopieren, fertig. Oder direkt den Umzugsassistenten 
verwenden.

Autor: vielleichthilfts (Gast)
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Hast du dir schon miniclone angeschaut bzw. ausprobiert?

http://slagheap.net/miniclone/

Berichte mal, ob's damit funzt. Welche Version von OSX verwendest du?

Autor: Schorsch (Gast)
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Autor: 8AF6lUf8OT (Gast)
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Danke für den Link. Hier ist möglicherweise eine weitere Methode
http://hints.macworld.com/article.php?story=200704...

"So I insert the MacOS X 10.4 install disk, boot from it, select Disk 
Utility from the Start menu, and choose the volume of the new Mac. I use 
the Restore tab, drag and drop the old drive as the source, and the new 
one as the target, and press the button. Et voila! After copying, I can 
boot the new Mac with an exact clone of the old one. This seems obvious, 
but I haven't seen it mentioned here before."

Ich werde von der OP berichten.

Autor: 8AF6lUf8OT (Gast)
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Problematisch könnte werden, dass ich das CD Laufwerk dann ja gar nicht 
mehr angeschlossen habe. :-(

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Maik Fox schrieb:
> Ein kruder Weg: Mit dem "Festplattendienstprogramm" ein Image deiner
> 160GB HDD anlegen (erzeugt ein .dmg file und wird nur so groß, wie der
> tatsächliche Inhalt deiner Festplatte) und dieses Image dann auf die
> angeschlossene SSD wiederherstellen... Ich glaube allerdings nicht, dass
> das funktioniert, da ja sonst alles auf der SSD fehlt (Bootinfo, EFI
> Partitionstabelle etc).

Doch, das funktioniert. Das Festplattendienstprogramm sollte dafür 
allerdings von der System-DVD gestartet werden.

Alternativ zum .dmg-Image lässt sich auch ein mit Timemachine erstelltes 
Backup mit dem Festplattendienstprogramm zurückspielen.

Wenn kein DVD-Laufwerk zur Verfügung steht, kann auch das momentan 
laufende System direkt auf die Zielplatte kopiert werden, dazu eignet 
sich CarbonCopyCloner (www.bombich.com).

Um Bootinfo etc. muss man sich beim Mac erfreulicherweise überhaupt 
nicht kümmern, ein einfaches Kopieren genügt.

Sofern es möglich ist, die SSD per USB anzuschließen, kann der 
Kopiervorgang auch vor dem Umbau des Rechners durchgeführt werden 
(entweder mit CCC oder dem von DVD gestarteten 
Festplattendienstprogramm).

Auch nach dem Tausch Festplatte - SSD kann kopiert werden, wenn ein 
DVD-Laufwerk für das Festplattendienstprogramm vorhanden ist.

Und wenn ein zweiter Mac existieren sollte, und beide über einen 
Firewire-Anschluss verfügen, dann kann auch die SSD in den einen Mac 
eingebaut und die Festplatte per USB/Firewire an den anderen Mac 
angeschlossen werden. Der Mac mit SSD wird beim Booten in den 
Firewire-Target-Modus versetzt, und der andere Mac kann mit dem 
Festplattendienstprogramm (auch ohne System-DVD) über die 
Firewire-Verbindung auf die SSD kopieren.

Wenn man sich diese unterschiedlichen Möglichkeiten mal näher angesehen 
hat, dann könnte man auf die Idee kommen, daß der Festplattentausch bei 
Macs geringfügig einfacher ist als bei anderen Systemen ...

Autor: Murat A. (murat_a)
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Mir fällt noch eine Möglichkeit ein:
SSD einbauen,Mac OS X von DVD booten und alles ganz normal installieren,
dann die "alte" Festplatte an das Macbook anschließen (via USB oder 
Firewire) und dann den Migrationsassisteten öffnen und dann den zweiten 
Punt wählen "von einem Startvolumen" und dann weiter drücken und fertig.
So wird einfach ein neues Benutzerkonto mit den "alten" Daten angelegt.
Das während der OS X Installation erstellte kann man dann wieder 
löschen.
Und so ist dann alles wie vorher.

Autor: Tilo L. (katagia)
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Warum kopierst du die Disk nicht mit SuperDuper?
Damit konnte ich die Installation bisher einwandfrei klonen.

Zum Klonen kann man die SSD in einen USB-Adapter packen, die kosten 
nicht mehr viel.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Murat A. schrieb:
> Mir fällt noch eine Möglichkeit ein:
> SSD einbauen,Mac OS X von DVD booten und alles ganz normal installieren,
> dann die "alte" Festplatte an das Macbook anschließen (via USB oder
> Firewire) und dann den Migrationsassisteten öffnen und dann den zweiten
> Punt wählen "von einem Startvolumen" und dann weiter drücken und fertig.

So kann man es natürlich auch machen, aber das dauert länger als das 
Booten von DVD und Aufrufen des Festplattendienstprogrammes, um zu 
kopieren.

Tilo Lutz schrieb:
> Warum kopierst du die Disk nicht mit SuperDuper?

Das ist eine Alternative zum von mir erwähnten CarbonCopy Cloner.


Vermutlich ist das Verwirrende, daß es beim Mac so einfach ist ...

Autor: 8AF6lUf8OT (Gast)
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Könnte ich die SSD an meinen PC hängen und dann mit einem der Tools über 
Netzwerk die HDD klonen? Ich habe keinen USB Adapter

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Nein, das dürfte nicht gehen.

Der PC kann das von OS X verwendete Dateisystem HFS+ nicht ohne 
Zusatztools lesen, und ob das Clonen von einer SMB-Freigabe 
funktioniert, das wage ich zu bezweifeln.

Den PC kannst Du allenfalls als Zwischenspeicher für eine Image-Datei 
verwenden, aber das dürfte beim Zurückspielen des Images auf die SSD 
nicht helfen (ich weiß nicht, ob das von der System-DVD gestartete 
Festplattendienstprogramm beim Start von der System-DVD auf 
Netzwerkfreigaben zugreifen kann).

Ein einfaches USB-Gehäuse für 2.5"-Festplatten kostet in der 
Größenordnung um 10 EUR.

Autor: mar IO (Gast)
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Es schadet auch nicht OS X mal neu aufzusetzen! Fehlende Programme zu 
installieren ist zwar teils nervig, aber dafür kann man nicht 
gebrauchtes/benütztes gleich weg lassen. Seine alten Daten, Postfächer, 
Keychain, Favoriten, Adressbuch usw., kann man ja ziemlich einfach 
wieder integrieren. Dafür ist das System mal wieder etwas sauberer (da 
gehe ich von mir aus, der gerne Software ausprobiert/testet und 
irgendwie verseucht das doch etwas die Festplatte). Den Großteil hätte 
man in den vier Stunden seit Threadbeginn schon hinter sich...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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mar IO schrieb:
> Es schadet auch nicht OS X mal neu aufzusetzen!

Es zu installieren reicht. Aufsetzen tut man Hüte und Mützen.

Klar, es schadet nicht, aber es verursacht viel Arbeit, weil nicht nur 
sämtliche Software neu installiert werden muss, sondern eben auch alle 
Konfigurationseinstellungen wieder reaktiviert werden müssen.

Und im Gegensatz zu Windows altert eine OS X-Installation ganz erheblich 
gutmütiger, das "Verseuchen der Festplatte" hält sich ziemlich in 
Grenzen.

Wenn man Zeit hat (jetzt kommen so ein paar Feiertage, an denen von 
Familienstress abgesehen eh' nicht viel los ist, das Fernsehprogramm ist 
unter aller Kanone, und das Wetter lädt zum drinnenbleiben ein), dann 
kann man natürlich alles neu machen, und sich dabei auch von etlichem 
alten Ballast trennen.
Nur: Es ist viel Arbeit. Und im Falle des Threadstarters, der 
anscheinend keine Möglichkeit hat, alte und neue Platte gleichzeitig an 
seinem Mac zu betreiben, auch noch ein größeres Problem, seine 
erhaltenswerten Daten auf die neu Platte/SSD zu bekommen.

Autor: 8AF6lUf8OT (Gast)
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Habe nun auf der SV100S264G neu installiert.
Es ist jetzt so leise, dass man alle Schaltregler hoert.
Die Apple-Fujitsu Platte hat auf Mueckenfrequenz gesurrt, unertraeglich, 
aber alle beide Apple-Service-Maenner haben den Tausch verweigert. Der 
eine Experte meinte, die Platte ware auf der anderen Seite des 
Touchpads, es koenne daher ja gar nicht kommen.
Egal. Nun bin ich das Surren los, leider wider Erwarten auch 
Akkulaufzeit, da anscheinend das Ding mehr Strom zieht, als das 
mechanische. Wer haette das gedacht.

Autor: Maik Fox (sabuty) Benutzerseite
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8AF6lUf8OT schrieb:
> Habe nun auf der SV100S264G neu installiert.
> Egal. Nun bin ich das Surren los, leider wider Erwarten auch
> Akkulaufzeit, da anscheinend das Ding mehr Strom zieht, als das
> mechanische. Wer haette das gedacht.

Was für ein Macbook hast du? Wie alt ist der Akku?

Ich habe gerade mal aus Interesse recherchiert. Deine SSD scheint beim 
Schreiben bis zu 6.4W zu benötigen. Im Idle 1W.

Meine ziemlich fixe Festplatte (WD3200BEKT, 7200rpm) braucht im Idle 
1.16W und beim Lesen 1.2W und als Peak 3.26W laut 
http://www.tomshardware.com/reviews/notebook-hard-...

Das bedeutet, ganz naiv gerechnet, doppelter Verbrauch beim Schreiben. 
Jetzt ist die Frage, was du mit deinem Notebook machst, wenn du auf 
Akkubetrieb bist, dass die SSD die ganze Zeit schreiben muss ;)

Autor: 8AF6lUf8OT (Gast)
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MBP 13" "Unibody" 2009, Fujitsu MJA2160BH.
http://www.everymac.com/systems/apple/macbook_pro/...

Laufzeit von 6..7 h auf < 5h (laut Anzeige)

Über die Platte habe ich nicht viel gefunden:
http://www.harddrivebenchmark.net/hdd_lookup.php?c...

Einige Foren geben Tipps zum Einsparen der Zugriffe ( noatime) - habe 
ich noch nicht gemacht.

Die Platte wird als "solid state" erkannt. Da manche Geräte mit SSD 
ausgeliefert werden, könnte ich mir eigentlich vorstellen, dass das OS 
da mitspielt.

Autor: 8AF6lUf8OT (Gast)
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Akku < 1 Jahr, selten ohne Netzteil in Benutzung

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