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Forum: PC Hard- und Software Syncmaster 940nw tot


Autor: Frank B. (frank501)
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Hallo,

ich habe zwei TFT-Bildschirme Syncmaster 940nw an meinem Rechner.
Heute habe ich den PC eingeschaltet und mich gewundert, daß auf einem 
der beiden Monitore nix zu sehen war.
Nach kurzer Kontrolle habe ich dann festgestellt, daß der defekte 
Monitor doch noch etwas anzeigt, aber das Backlight sich jedes mal etwa 
eine halbe Sekunde nach dem Einschalten des Monitors ausschaltet.

Hatte jemand schon mal ein Problem mit diesem Monitor und kann mir 
eventuell Tipps geben, diesen wieder zu reparieren?

Ich habe mir die Netzteilplatine, auf der auch der Spannungswandler für 
das Backlight sitzt und die Platine die die Ansteuerung des Panels 
beinhaltet angesehen aber keine offensichtlich defekten Bauteile (dicke 
Elkos, schwarze Widerstände oder Halbleiter usw.) finden können.


Frank

Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
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Prüfe mal die MOSFETs im Inverter.

Autor: mhh (Gast)
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Den Elkos ist es nicht immer gleich anzusehen.

Die Mosfets könnte man ausschließen, da es ja eine halbe Sekunde geht. 
Also Elkos raus, Kapazität und ESR messen. Wenn keine Messmöglichkeit 
vorhanden ist, die Elkos für die Spannungsversorgung des Inverters pro 
forma wechseln.

Autor: Magnus M. (magnetus) Benutzerseite
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Außerdem den Inverter auf kalte Lötstellen überprüfen.

Gruß,
Magnetus

Autor: Frank B. (frank501)
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mhh schrieb:
> die Elkos für die Spannungsversorgung des Inverters pro
> forma wechseln.

Magnus Müller schrieb:
> Außerdem den Inverter auf kalte Lötstellen überprüfen

Das werde ich mal tun. Melde mich, wenn ich das durch habe.

Danke für die Antworten.

Frank

Autor: Frank B. (frank501)
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Hallo noch mal,

ich habe die ELkos durchgemessen und alles mit 'ner Lupe auf kalte 
Lötstellen kontrolliert, aber leider nichts greifbares gefunden.
Die Elkos haben alle etwas mehr kapazität als angegeben und nicht, wie 
ich es sonst gewohnt bin fast das 1 1/2 fache des Nennwertes. Könnte 
natürlich auch sein, daß der ESR erhöht ist, was ich allerding nicht 
messen kann.

Wenn mal wieder etwas Zeit ist, werde ich erst einmal die Spannungen 
messen und schauen ob vor dem Inverter überhaupt was ankommt (hängt ja 
alles auf der Netzteilplatine).

Wenn alles Andere nicht hilft, nehm ich die Spannung vor dem Inverter 
ab, baue die CCFL-Röhren aus und ersetze sie durch zwei Reihen weißer 
LED's ;-)

Frank

Autor: Jens G. (jensig)
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Beobachte mal, ob in der halben Sekunde die Schirmfläche nur zum Teil 
leuchtet bzw. dunkel bleibt. Wenn ja, dann ist die Röhre oder deren 
Antrieb, die für die dunkel bleibende Fläche verantwortlich ist, 
irgendwie gestört. Dann ist es wohl so, daß der Inverter aufgrund 
unbelasteter Hochspannung Überspannung detektiert, und relativ flott 
abschaltet. Dann mal alle Lötstellen, die um und nach dem entsprechenden 
Trafo liegen, nachlöten.
Ich hatte jedenfalls bei meinem W241 (Hyundai) auch so ein Problem. Bei 
jedem neu Einschalten hat er operativ entschieden, ob er will oder 
nicht. Irgendwann hat er sich aber verraten, als endlich mal während des 
Betriebs das Licht ausging - und zwar für die ersten paar zehntel 
Sekunden ganz oben ein Streifen, und dann alles. Damit war klar, daß die 
oberste Röhre oder deren Speisung ein Problem hatte. Also diesen Strang 
komplett nachgelötet (zumindest die größeren Teile), und der Spuk war 
vorbei.

Autor: Frank B. (frank501)
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Jens G. schrieb:
> Beobachte mal, ob in der halben Sekunde die Schirmfläche nur zum Teil
> leuchtet bzw. dunkel bleibt.

Das werde ich mal beobachten.

Frank

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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reparier einfach den inverter. ich hab schon etliche defekte inverter 
repariert und noch nie eine ausgebrannte CCFL röhre gesehen.

wahrscheinlich findest du in dem inverter 4 SMD-doppel-transistoren, die 
wie ein 8pin SMD-IC aussehen. die sterben bei schlechter kühlung gerne 
mal einfach so.

Autor: Frank B. (frank501)
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Jens G. schrieb:
> Beobachte mal, ob in der halben Sekunde die Schirmfläche nur zum Teil
> leuchtet bzw. dunkel bleibt.


Ben _ schrieb:
> reparier einfach den inverter. ich hab schon etliche defekte inverter
> repariert und noch nie eine ausgebrannte CCFL röhre gesehen.
>
> wahrscheinlich findest du in dem inverter 4 SMD-doppel-transistoren, die
> wie ein 8pin SMD-IC aussehen. die sterben bei schlechter kühlung gerne
> mal einfach so.


Die Röhren scheinen nicht defekt zu sein. Der Bildschirm ist 
gleichmässig hell, auch kurz vor dem Abschalten (Mit verschiedenen 
Hintergrundfarben getestet).

Die genannten Transistoren befinden sich in dieser Art nicht auf der 
Platine.
Was vorhanden ist, ist ein 8poliges DIL-IC mit der Aufschrift P610 
CD6S12. Die Anschlüsse 5-8 gehen alle auf eine Leiterbahn, die mit den 
Übertrager des Inverters verbunden ist. Die Anschüsse 1-4 gehen auf 
verschiedene andere Bauteile auf der Platine.

Auf der unterseite befindet sich ein 16poliges SMD-IC, dessen Aufschrift 
ich nicht genau erkennen kann: SE***0* ***640.
Ansonsten befinden sich im Inverterteil der Platine (untere Hälfte auf 
den Bildern) viele SMD-Widerstände/Kondensatoren und einige 
SMD-Transistoren.
Zwischen dem Netzteil-Block und dem Inverterblock befindet sich noch 
(links der Kühlkörper auf) eine Doppeldiode YG865C10 deren Anoden 
zusammengeschaltet sind und auf den Trafo/Übertrager des Netzteiles 
gehen. Der gemeinsame Anodenanschluss geht auf den Inverterteil der 
Platine.

Wie weiter oben geschrieben habe ich die Elkos bereits geprüft und 
mittlerweile auch die meisten der Lötstellen nachgelötet, die mir 
komisch vorkamen.
Auch die Doppeldiode scheint in ordnung zu sein. Ich vermute den Defekt 
eher in einem der (vielen) Transistoren oder den IC's.

Vielleicht kann mir jemand helfen und mir erklären, wie ich die Funktion 
des Inverters prüfen kann, bzw. wo ich anfangen sollte, die 
Signale/Spannungen nachzuverfolgen.

Auf der Platine befindet sich eine Lötpunkt mit der AUfschrift 
"Testpoint". Was sollte ich da messen können?

Meine Möglichkeiten beschränken sich im Moment leider darauf, entweder 
mit dem Multimeter am kompletten Gerät zu messen oder mit Oszi aber dann 
nur die Platine, ohne Bildschirm.
Eventuell könnte ich nächste Woche ein Taschenoszi ausleihen, mit dem 
ich dann am gesamten Gerät messen könnte.

Frank

Autor: Bernd S. (wird_schon)
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Moin,

hast du mal die Spulen durchgemessen? 5-8 sind die Ausgänge, 2 u. 3 der 
Eingang. Geht da was rein? Kommt hinten was raus? Wenn du vom Eingang 
weiter nach vorne gehst kommst du irgendwann zu dem Teil welches 
schaltet. Mehr kann ich von hier leider nicht erkennen.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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sooo schwierig ist die Platine nicht zu "interpretieren" ....

Ursache wird entweder ein Fehler im SNT oder im Inverterbereich sein.

Irgendwo bei DIP (grünes Bauteil) läßt sich vermutlich der Inverterteil 
abklemmen.

Die Gleichspannung des SNT kannst du messen.

Mit einer "Vordergrundbeleuchtung" anstelle einer 
"Hintergrundbeleuchtung" kannst du dann überprüfen, obn die 
Grafikaufbereitung insgesamt kontinuierlich funktioniert ohne Inverter, 
oder der gesamte Mechanismus zusammen bricht.

Damit sollte vermutlich der Inverter als Übeltäter lokalisiert sein, und 
du brauchst nur noch das defekte Bauteil im Inverter zu suchen&finden.



Übrigens: Wenn du doch 2 baugleiche Monitore hast, kannst du wunderbar 
Vergleichsmesungen machen .....

Autor: Felix (Gast)
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Servus,
ich hatte mal exakt das gleiche Fehlerverhalten bei einem Samsung-TFT. 
Direkt nach dem Einschalten oder Videosignal anlegen für ca. eine halbe 
Sekunde ein Bild, dann schwarz.

Problem war hier eine Überwachung der Inverter. Das Teil besaß zwei 
getrennte Inverter-Leistungsteile für die obere und untere 
Hintergrundbeleuchtung. Beide wurden aus einem gemeinsamen PWM-Generator 
mit zwei Comparatoren versorgt. Ebenfalls wurde überwacht, ob der 
Istwert sich dem Sollwert überhaupt annähert, also Kurzschluss- und 
Fehlererkennung. Ein Inverter-Leistungsteil war defekt, das waren zwei 
BJTs und ein FET. Hat man den Teilen nicht gleich angesehen, erst durch 
messen war das zu finden. Jedenfalls kam durch die defekten Transistoren 
der eine Inverterteil nicht hoch und der PWM-Controller hat nach eben 
der halben Sekunde alles abgeschaltet. Der zweite Inverterteil war 
komplett ok, der wurde aber trotzdem mit abgeschaltet.

Die vorläufige Lösung bei mir war, den defekten Inverterteil komplett 
stillzulegen und die Rückführung an den Comparatoreingang von dem 
defekten Inverter auf den vom normal arbeitenden Inverter zu legen. 
Sozusagen dem PWM-Controller zwei funktionierende Inverter vorzugaukeln. 
Resultat: Monitor geht erstmal wieder, ist zwar nicht besonders hell 
aber durchaus nutzbar. (Hing nur an dem PC meiner CNC-Fräse) Man hat 
einen leichten Helligkeitsverlauf gesehen, aber insgesamt wesentlich 
weniger als ich erwartet hatte. Dann in Ruhe die Transistoren bestellt 
und irgendwann wieder einen hellen Monitor mit echten zwei Invertern 
gehabt ;)

Das Problem hier klingt halt so ähnlich, die Platine sieht übrigens auch 
fast genauso aus. Nur bei mir waren die Transistoren der Inverter 
bedrahtet. Vielleicht mal in der Richtung schauen.

Autor: Egon (Gast)
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Frank B. schrieb:
> Auf der unterseite befindet sich ein 16poliges SMD-IC, dessen Aufschrift
> ich nicht genau erkennen kann: SE***0* ***640

Hallo,

kennt jemand diesen IC?
Auf einigen Platinen in diesen Monitoren ist gar kein Aufdruck drauf,
was wäre das denn für ein Ding üblicherweise?

Der "AOP610 Complementary Enhancement Mode Field Effect Transistor"
wird direkt von diesem ominösen "Ding" angesteuert.

Autor: Frank B. (frank501)
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Egon schrieb:
> Der "AOP610 Complementary Enhancement Mode Field Effect Transistor"

Danke, danach hätte ich als nächstes gesucht. Aber ich bin heute mit 
besseren Messmitteln auf eine mögliche Fehlerquelle gestossen, die ich 
eigentlich schon messtechnisch ausgeschlossen hatte:

Alle Elkos haben nur marginal höhere Kapazität als angegeben
(820µF soll : 864µF ist, 470µF soll : 480µF ist), der 
"Zwischenkreiselko" der Netzteilsektion sogar schlechtere Werte
(100µF soll : 93µF ist).

Das gab mir schon mal zu denken und ich habe gleich 2 Sätze neue Elkos 
bestellt, da ich ja zwei von den Bildschirmen habe und die auch gerne 
wieder so einsetzen will.

Der kurzerhand beschaffte Erstazmonitor (SyncMaster E1920) kommt dann 
ins Schlafzimmer als Bildschirm für den AV-PC, da er ein recht 
annehmbares Bild hat.

Frank

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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der DIP-8 IC ist ein FET oder doppel-FET, welcher den trafo speist. den 
würd ich als allererstens mal durchmessen.

ansonsten schauen ob du das datenblatt für den SMD IC auf der lötseite 
findest und mit dem oszi messen wieso der abschaltet. ggf. die 
schutzschaltung lahmlegen (achtung, gefahr eines schlimmer werdenden 
schadens!!) und messen was nicht passt.

achtung, den CCFL wandler nie ohne seine röhren betreiben, das könnte 
die isolation im trafo schädigen.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

das Elkos üblicherweise -20%/+50% Kapazität haben, weißt Du aber?
Sinnvoll messen wäre ESR, nur da muß man ein Gerät dazu haben.

Die Kapazitätswerte sind völlig ok.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Egon (Gast)
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Frank B. schrieb:

> SE***0* ***640

gibt es evtl. schon Erkenntnisse was das ist?

Autor: Frank B. (frank501)
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Michael U. schrieb:
> das Elkos üblicherweise -20%/+50% Kapazität haben, weißt Du aber?

Ja, die Toleranzwerte der Elkos kenne ich sicher. Nur habe ich die 
Erfahrung gemacht, daß neue Elkos in den allermeisten Fällen wesentlich 
mehr Kapazität haben, als angegeben und das Elkos die nur wenig mehr 
oder gar weniger Kapazität als angegeben haben, schon auf dem besten Weg 
in den Elektronikhimmel sind und ausgetauscht werden wollen.
Ob es nun tatsächlich an den Elkos liegt werde ich sehen, wenn die 
bestellten Ersatzteile hier sind.


Michael U. schrieb:
> Sinnvoll messen wäre ESR, nur da muß man ein Gerät dazu haben.

Korrekt, leider habe ich kein Messgerät für den ESR, also wird 
prophylaktisch getauscht, wenn die Kapazität im Keller ist ;-)


Egon schrieb:
>> SE***0* ***640
>
> gibt es evtl. schon Erkenntnisse was das ist?

Nein, leider bisher noch nicht. Aber ich gehe mal davon aus, daß das ein 
Regler ist, der zusammen mit dem Feedback die MOS-FETs ansteuert.

Autor: Frank B. (frank501)
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"Wer lesen kann ist klar im Vorteil"

Das ist aber nur die halbe Wahrheit...
Ich habe mir die vermeintlich passenden Elkos bestellt und vorgestern 
bekommen.
Ich wollte auf Nummer Sicher gehen und habe anstatt 25V Typen welche mit 
35V gekauft. Leider habe ich nicht so genau hingeschaut und musste 
feststellen, daß die 820µF Typen ein "wenig" größer sind, nämlich 21mm 
im Durchmesser anstatt 11mm.
Naja, gerade habe ich sie mit etwas Presspassung eingelötet und alles 
wieder zusammen gebaut.

Leider waren die nicht die Fehlerursache. Nach 5 Minuten war das Bild 
wieder weg...

Also gehts nun weiter mit der Fehlersuche.

Frank

PS: Habe gerade die noch betriebswarme Platine wieder ausgebaut und 
festgestellt daß die Elkos recht warm waren, so etwas mehr als Handwarm, 
würde auf etwa 30°C schätzen.

Autor: Egon (Gast)
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Frank B. schrieb:
> Aber ich gehe mal davon aus, daß das ein
> Regler ist, der zusammen mit dem Feedback die MOS-FETs ansteuert.

Hallo,

wenn Du ein gutes Foto von dem Treiberchip machen könntest hätte ich Dir 
vermulich schon längst Oszillogramme vom Treiber gemacht, dann könntest 
Du
auch sehen wann und evtl. warum die Hochspannung abschaltet.

Soweit wie Du war ich schon vor 2 Wochen, wobei ich wirklich nur nach 
ESR
Messung getauscht habe, und es betrifft nur den kleinen gegenüber vom
Optokoppler, der ist einfach zu dicht am Kühlkörper und stirbt deswegen.
Halt die Platte schräg gegen eine Lampe und versuch mal rauszufinden was
genau da drauf steht.

Gruß

Autor: Frank B. (frank501)
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Egon schrieb:
> wenn Du ein gutes Foto von dem Treiberchip machen könntest hätte ich Dir
> vermulich schon längst Oszillogramme vom Treiber gemacht, dann könntest
> Du
> auch sehen wann und evtl. warum die Hochspannung abschaltet.

ich habe jetzt ca 50 verschiedene Fotos mit dem Handy und mit der 
Makrofunktion der Kamera gemacht. Mit verschiedenen Lichteinfallswinkeln 
und diversen Trickereien (Alkohol auf den Chip, Wachs von ner Kerze 
aufgerieben usw.) aber kein vernünftiges BIld zustande bekommen.

Mit den einfachsten Hilfsmitteln (ich glaube, ich brauche einen neue 
Brille) habe ich dann doch die Bezeichnung schwach lesen/erahnen können.
Der Chip ist ein SEM2005 von Samsung.

http://www.eserviceinfo.com/download.php?fileid=55805

Jetzt bin ich gerade dabei, die Beispielschaltung im Datenblatt mit dem 
Inverter zu vergleichen.

Die Oszillogramme helfen mir insofern wenig, da ich momentan kein 
funktionsfähiges Ozilloskop zum Messen und vergleichen habe (meins ist 
mir leicer kaputt gegangen).

Frank

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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warum tauscht du nicht einfach mal die Module (Inverter bzw., Netzteil) 
mit deinen lebenden Monitor, um zumindest mal genauer die defekte 
Baugruppe einzugrenzen?

Autor: Frank B. (frank501)
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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> warum tauscht du nicht einfach mal die Module (Inverter bzw., Netzteil)
> mit deinen lebenden Monitor, um zumindest mal genauer die defekte
> Baugruppe einzugrenzen?

Die Monitore haben 2 Baugruppen: einmal das Netzteil mit dem Inverter 
drauf und zum Anderen den Analog/Digitalteil mit Eingang, Steuerung (OSD 
usw.) und Displaytreiber.

Diese beiden Baugruppen habe ich bereits untereinander getauscht und bin 
so auf die Netzteilplatine mit Inverter gekommen.

Die Ausgangsspannungen des Netzteiles sind so, wie sie sein sollen. Was 
nur noch den Inverter übrig lässt.

Frank

Autor: [Frank] (Gast)
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Hallo,
wahrscheinlich wird einer der Schutzschaltungen an Pin 1-3 des SEM2005 
ansprechen. Eventuell zuerst den Kondensator an Pin 1 tauschen (hatte 
ich mal bei einem anderen Inverterchip). Anbei eine Beispielzeichnung 
einer Inverterschaltung mit dem SEM2005, wo man die Beschaltung 
"erahnen" kann.

Autor: Schrotti (Gast)
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Hallo,

habe hier gelesen,da ich gleichen Bildschirm mit dem selben Problem 
habe. Gibts denn da schon Reparatur - Erfolge??

Aus dem Datenblatt konnte ich entnehmen, daß der C204 an Pin1 des 
SEM2005 eine Ausschaltzeit bestimmt. ein Elko parallel bewirkt auch, daß 
der Bildschirm länger an bleibt. Dabei sind oben erwähnte 
Schutzschaltungen warscheinlich deaktiv. gibt nur Zeit zum Messen.
weiter bin ich auch noch nicht...

Grüße von Schrotti

Autor: Frank B. (frank501)
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Hallo,,

ich hatte die meisten Elkos getauscht aber ein Erfolg war das leider 
nicht.
Und in der letzten Zeit hatte ich auch wenig Gelegenheit den Monitor 
noch mal genauer zu untersuchen.
Aber wenn ich mal wieder dazu komme, dann werde ich mal die ganzen 
Transistoren die auf der Platine sitzen kontrollieren und auch mal mit 
dem Oszi welches ich glücklicherweise bekommen habe nachmessen.

Frank

Autor: Schrotti (Gast)
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Hallo Frank,

habe schon noch ein paar Versuche gemacht, aber ebenfalls kein 
Erfolgserlebnis.
Zunächst die Röhren vermutet, ausgebaut, festgestellt das diese an den 
Enden noch schwach leuchten (etwa wie ne Leuchtstofflampe mit defekten 
Starter). Nach tauschen der Röhren am Konverter leuchteten sie normal, 
dafür das andere Paar nicht. Ein Tausch der Sekundärspulen mittels 
Drahtbrücken brachte auch nichts. Da der „Konverter-Trafo“ nur eine 
Primärspule hat, vermutete ich fehlende Power vom Netzteil, da die 
Spannung unter Last über 2V absank, was bei ein Schaltnetzteil nicht 
passieren sollte. Aber auch der Austausch der Schottky-Diode war 
umsonst. Bei Anspeisung mit Fremdnetzteil hielt die Spannung aber das 
zweite Röhrenpaar ging trotzdem nicht. Dafür kam von dem SMD –zeug ein 
leichter Geruch nach überhitzten Bauteil. Irgendwas muss da die 
Startfunktion verhindern?? Konnte es jedoch nicht genau lokalisieren, 
denn die 650V Hochspannung wollte ich nicht unbedingt ertasten.
Ein Arbeitskollege meinte, es könnte auch an der kapazitiven Kopplung 
der Schutzschaltung liegen. Also werd ich am WE mal die „blauen 
Teilchen“ noch tauschen...

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