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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Bewerbungsposse Fa. Knick (Berlin)


Autor: Bewerber 99 (Gast)
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Teil 1:
Chaotisches Personalbüro

Es geschah vor ca. 2 Jahren...

Um es kurz zu machen: Nachdem ich eine Initiativbewerbung an diese Firma 
schickte (per Brief) und ich nach ca. 4 Wochen nachfragte, ob sich etwas 
getan hätte, teilte man mir mit, die Bewerbung wäre nicht eingegangen. 
Also schickte ich sie wie abgesprochen per email und erhielt, nochmal 
ca. 3 Wochen später eine Absage: Man schickte mir nun jedech die 
schriftlichen
Unterlagen zurück, die ja angeblich nicht eingegangen waren.

Teil 2:
Schwarze Listen der Fa. Knick

Ein paar Monate später bewarb ich mich um eine Stelle, die mich 
begeisterte und die zu mir gut passte.
Sofort schrieb ich eine email-Bewerbung und wurde 1 Tag später von einem 
Bereichsleiter angerufen.
Das angenehme Gespäch endete damit, dass dieser mich zu einem 
Vorstellungsgespräch einlud, "ich hätte ihn überzeugt", der Termin würde
von der Sekretärin noch bestätigt. Tatsächlich erhielt ich einen Tag 
später einen Anruf und wir vereinbarten einen Vorstellungstermin. Einen 
Tag nach diesem Telefonat bekam ich eine sehr kurze, nicht gerade 
freundlich formulierte email, dass man mich wieder auslud, da man mich 
nicht weiter berücksichtigen könnte.
"Wir hoffen auf Ihr Verständnis", hieß es in der Mail.
Als ich daraufhin den Bereichsleiter wieder per Telefon kontaktierte und
nach dem überraschenden Sinneswandel fragte, gab er zu, dass bei der 
Firma eine Liste geführt wird, in der ich als "vorstellig gewordenener 
und abgelehnter ehemaliger Bewerber" eingetragen sei und somit nicht zum 
Vorstellungsgespräch "geeignet" sei.

Ich konnte kaum glauben, was ich da hörte, denn ich war zu keinem 
Zeitpunkt bei dieser Firma je vorstellig!

Ich bin ein normaler, gut qualifizierter Arbeitnehmer (Facharbeiter und 
Ing.) mit guter Reputation und keinerlei "schwarzen Flecken" in meinem 
Lebenslauf.

Kein Wunder also, dass alle 6 derzeit offenen Stellen (Stand 28.12.2010) 
bei dieser Firma schon mindestens 2,5 Jahre im Netz stehen. Scheinbar 
sind das keine real zu vergebenen Stellen.
Jeder, der sich bei dieser Firma bereits erfolglos beworben hat, braucht 
dies auch in Zukunft nie mehr zu versuchen.

Solch ein erniedrigendes Verhalten einer Firma habe ich noch nie erlebt.

Hat jemand ähnlich Erfahrungen mit dieser Firma (oder eine anderen) 
gemacht?

Gruß, Bewerber 99

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Bewerber 99 schrieb:
> Hat jemand ähnlich Erfahrungen mit dieser Firma (oder eine anderen)
> gemacht?
Ja, als ich nach Praktika suchte.

Von etwa acht vollständigen Initiativbewerbungen per EMail (ja, 
Papierformat ist teuer) kamen 4 Absagen. Man muss dazu sagen, dass es an 
sich ein recht ungünstiger Zeitpunkt war, als viele Stellen bereits 
besetzt waren -- kam damals aus privaten Gründen alles recht 
kurzfristig.

Die anderen vier meldeten sich garnicht, da waren auch bekannte 
Unternehmen dabei.

Bei zwei weiteren Unternehmen hier in der Gegend habe ich unmittelbar 
vorgesprochen und eine Bewerbungsmappe hinterlegt. Das ist nun ein gutes 
Jahr her und bis heute erreichte mich keinerlei Reaktion. Die 
Bewerbungsunterlagen sind erst gar nicht mehr zurückgekommen.

Auf Nachfrage nach drei Wochen bei einem der Unternehmen vertröstete man 
mich weiter, auf das andere habe ich dann gerade geschissen.


Ich würd sagen, die Personaler kriegen irgendwann noch ihre Mitarbeiter 
'gemalt'.

Gruß :-7

PS: Bin aber auf unkompliziertem Weg zu meinem Praktikum gekommen: 
Besuch in der Moped-Werkstatt -> Nachfrage, obs vielleicht eine 
Hilfskraft gebrauchen können -> einen Tag probegearbeitet, seit dem 
jedes Semester in den Ferien hin und glücklich dabei. Ganz ohne 
Bewerbung.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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Seit 1993 ist Knick zertifiziert nach DIN ISO 9001.

Na dann prost !!

Autor: zocker_01 (Gast)
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ist doch allgemein bekannt das in Berlin nur Tittenfirmen anzutreffen 
sind !

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>Seit 1993 ist Knick zertifiziert nach DIN ISO 9001.
Das bezieht sich nur auf die geschäftlichen Aktivitäten,
also Einkauf, Produktion und Vertrieb. Ähnliches hab
ich mal bei einem Bildungsträger gesehen, nur gelebt
wurde das da nicht, war ja auch nie ein Auditor dabei.
Für das Personalwesen gibs gewöhnlich ohnehin keine
Zertifizierung.

@Sven P.
Vor einer Bewerbung immer erst anrufen, ansonsten
sind schriftliche Bewerbungen meist nur für Ablage P.
Wenn keine befriedigende Auskunft von so einer Firma
kommt und nur geblockt wird, wird es nur ein Drecksladen
sein. Man sollte so was auch in kununu publik machen, aber
leider werden die trotzdem immer einen finden, leider.

Das ist eben das Problem. Wenn die glauben sich nicht
an Regeln halten zu müssen, muss man den Sumpf eben
trocken legen. Leider sehe ich da keine Solidarität
gegen solche Machenschaften.

Autor: Tom (Gast)
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>>Seit 1993 ist Knick zertifiziert nach DIN ISO 9001.
>Das bezieht sich nur auf die geschäftlichen Aktivitäten,
>also Einkauf, Produktion und Vertrieb. Ähnliches hab
>ich mal bei einem Bildungsträger gesehen, nur gelebt
>wurde das da nicht, war ja auch nie ein Auditor dabei.
>Für das Personalwesen gibs gewöhnlich ohnehin keine
>Zertifizierung.

Sollte diese Firma tatsaechlich nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert sein, 
so war ganz bestimmt ein Zertifizierungsauditor einer akreditierten 
Gesellschaft zugegen und auch die Personalabteilung muss zertiziert 
werden. Ansonsten muss klar gestellt werden, dass sich das Zertifikat 
nicht auf alle Geschaeftsbereiche bezieht. Ein Blick in die ISO 9001 
reicht da aus. Ferner muss es seit 1993 min. 8 re-zertifizierungs Audits 
gegeben haben.

Cheers

Autor: soeren (Gast)
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ganz ehrlich. wer sich bis zu 8 mal bei der gleichen Firma bewirbt, dem 
ist nicht mehr zu helfen...

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Leo ... schrieb:
> @Sven P.
> Vor einer Bewerbung immer erst anrufen, ansonsten
> sind schriftliche Bewerbungen meist nur für Ablage P.
Natürlich habe ich vorher angerufen bzw. bin ein paar Tage vorher 
(initiativ, noch ohne) Bewerbungsunterlagen vorbeigefahren. Bei den 
beiden Firmen habe ich die Unterlagen erst hinterlegt, als man es mir 
ebendas angeboten hat.

Gerade darum hätte ich mich da ärgern können. Schon klar, dass eine 
Firma nicht unaufgefordert mit Bewerbungen zugeschmissen werden möchte, 
die sie dann noch zurückschicken soll.
Wenn man einem Bewerber aber eindeutig zu verstehen gibt: Lassen Sie uns 
Ihre Bewerbungsunterlagen hier, wir schauen nach, was wir tun können -- 
ganz davon ab, ob das nun schon eine Absage impliziert (tut es meistens) 
-- finde ich es eine Frechheit, die Unterlagen zu entsorgen. Immerhin 
hätte ja hier schon ein Anruf mit der Absage genügt und ich hätte den 
Kram wieder abgeholt.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Vielleicht sollte da mal einer anrufen und fragen was die
sich einbilden und ob die gern weiter so wie der Abglanz
eines Drecksladens verhalten wollen?
Evtl. würde ja auch ein freundliches persönliches Schreiben
an den Chef reichen, nur befürchte ich, das dieses
Geschäftsgebaren genau von dieser Entscheidungsebene stammt.
Ohne eine Lawine ins Rollen zu bringen wird sich nirgendwo
etwas ändern. Besser wären neue arbeitnehmerfreundliche
Gesetze, aber da sorgen schon die Lobbyisten für, das da
nichts kommt.

>Schon klar, dass eine Firma nicht unaufgefordert mit
>Bewerbungen zugeschmissen werden möchte, die sie dann
>noch zurückschicken soll.
Sehe ich anders. Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen oder
zumindest Verantwortung übernehemen. Ich finde, Firmen sollten
erst mal erklären, ob sie die Bewerbung auch zurückschicken.
Wenige sind sogar dreist und schreiben man möge doch bitte
einen ausreichend frankierten Rückumschlag beifügen. Gehts noch?
Da können die bei mir lange warten und suchen bis der Pfeffer
wächst und das passiert dann auch.

Angenommen man holt sich von einer Firma wo man was kaufen will
alle halbe Jahr eine Angebot ein. Gründe dafür können vielfältig
sein. Nach spätestens der dritten Anfrage wird man kaum noch
eine Antwort erhalten weil davon ausgegangen wird das man wieder
nichts kauft. So ähnlich halte ich es auch. Dreimal bewerben reicht
und danach meinetwegen kann die Sintflut kommen.

Autor: dagger (Gast)
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Bewerber 99 schrieb:
> Schwarze Listen der Fa. Knick
Danke für den Hinweis, ich habe jetzt zwar was, aber da ich da auch 
abgelehnt worden bin, brauche ich mich da wohl auch nicht mehr zu 
bewerben.

Bewerber 99 schrieb:
> Als ich daraufhin den Bereichsleiter wieder per Telefon kontaktierte und
> nach dem überraschenden Sinneswandel fragte, gab er zu, dass bei der
> Firma eine Liste geführt wird, in der ich als "vorstellig gewordenener
> und abgelehnter ehemaliger Bewerber" eingetragen sei und somit nicht zum
> Vorstellungsgespräch "geeignet" sei.
>
> Ich konnte kaum glauben, was ich da hörte, denn ich war zu keinem
> Zeitpunkt bei dieser Firma je vorstellig!
Hast du einen Vornamen und Nachnamen, den es sehr häufig gibt, oder wie 
konnte das passieren? Vorstellig warst du ja wohl noch nicht gewesen...
Im übrigen ist es ziemlicher Wahnsinn, dass die zugeben, so eine Liste 
zu führen.

Leo ... schrieb:
> @Sven P.
> Vor einer Bewerbung immer erst anrufen, ansonsten
> sind schriftliche Bewerbungen meist nur für Ablage P.
Meiner Erfahrung nach, bringt das nur sehr selten etwas und bei mir hat 
es nie was gebracht. Ich habe da auch zwei, drei Firmen, die auch nach 
mehrfachen telefonischem Kontakt mich nur hingehalten haben und Schluss 
endlich nicht mal abgesagt haben. Seitdem telefoniere ich nie vorher mit 
denen.

Sven P. schrieb:
> Schon klar, dass eine
> Firma nicht unaufgefordert mit Bewerbungen zugeschmissen werden möchte,
> die sie dann noch zurückschicken soll.
Zumindest beim Threadstarter war das auch nicht der Fall. Ich habe auch 
viele quasi-Initiativ-Bewerbung verschickt, die bezogen sich alle auf 
die Jobangebote auf deren Internetseite. Aber man sagt ja nicht mal per 
Mail ab.
Ich behaupte mal, dass sind einfach Zeichen der heutigen Zeit.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>Ich behaupte mal, dass sind einfach Zeichen der heutigen Zeit.
So wären das aber keine akzeptablen guten Sitten auf dem Markt.
Wenn mir solche Firmen mal auffielen, dann hatten die es auch oft
noch faustdick hinter den Ohren. Einer hatte sehr viel später mal
Schlagzeilen gemacht wegen Steuerhinterziehung und ein anderer
wegen Insolvenzverschleppung aber das sind nur Einzelfälle und
damit nicht repräsentativ. Ist eben ein Kunst Anzeichen deuten zu
können, vor allem schon bei den Stellenofferten.

Autor: Klaus (Gast)
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zocker_01 schrieb:
> ist doch allgemein bekannt das in Berlin nur Tittenfirmen anzutreffen
> sind !

Ja, schön wärs! =)

Autor: Zocker_01 (Gast)
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Autor: zocker_01 (Gast)
Datum: 28.12.2010 22:22

Wenn du Spinner schon meinen Namen benutzt ,
dann schreib ihn wenigstens richtig !

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Zocker_01 schrieb:
> Autor: zocker_01 (Gast)
> Datum: 28.12.2010 22:22
>
> Wenn du Spinner schon meinen Namen benutzt ,
> dann schreib ihn wenigstens richtig !

Es gibt eine einfache Lösung für dieses Problem: Sich in diesem Forum 
anmelden.

Autor: Bewerber99 (Gast)
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@dagger
>Hast du einen Vornamen und Nachnamen, den es sehr häufig gibt, oder wie
>konnte das passieren? Vorstellig warst du ja wohl noch nicht gewesen...
>Im übrigen ist es ziemlicher Wahnsinn, dass die zugeben, so eine Liste
>zu führen.
Nein, habe ich nicht. Eine Verwechslung konnte am Telefon ausgeschlossen 
werden.

@soeren
>ganz ehrlich. wer sich bis zu 8 mal bei der gleichen Firma bewirbt, dem
>ist nicht mehr zu helfen...
Sollte sich das auf mich beziehen? Habe nur 2 Bewerbungen dort 
hingeschickt.

@leo
>Wenn mir solche Firmen mal auffielen, dann hatten die es auch oft
>noch faustdick hinter den Ohren.
So sehe ich das auch. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine 
Firma mit so einem chaotischen Personalbüro bzw. Sekretariat sich noch 
sonderlich lange halten kann.

Für mich ist wichtig, dass solch ein Gebaren (nicht nur von Fa. Knick) 
an den Tag kommt. Vielleicht gründet in Zukunft ja mal einer die 
Plattform "CompanyLeaks", wo dann auch gleich die verantwortlichen 
Personen, die so einen sch...ß verzapfen, genannt werden, wäre schön.
Das was man so mitbekommt, ist sicherlich nur die Spitze des Eisbergs.

Gruß

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Na, es steht ja nun hier im Forum und das wahrscheinlich für eine
lange Zeit. Mit der Forensuche dürfte es leicht zu finden sein.
Richtig befriedigt wäre man nur wenn man es diesen Deppen richtig
zeigen kann. Also denen mal den Sachverhalt begreiflich machen.
Meist merkt bei denen die rechte Hand nicht was die linke Hand tut.
Braucht ja nur jemand unzufrieden mit seiner Stelle sein und dann
kann(muss nicht) so was passieren. Ich hab auch schon mal Firmen
mit ähnlichen Geschichten angeschrieben, den Sachverhalt geschildert
und gefragt was die glauben wer die sind? Einige haben sich sogar 
entschuldigt, andere haben nie was von sich hören lassen, weil die
das wohl nicht für nötig hatten. Ein guter Ruf scheint denen egal.
Ich für meine Person hab mir überlegt mich nur noch relativiert zu
bewerben ohne Arbeitszeugnisse(kann man auch im VG vorlegen).
D.h. nur meine Abschlüsse m.Durchschnittsnote, die Beschäftigungs-
dauer in Jahren bei div.Betrieben div. Branchen und eine Beschreibung
der bisherigen ^Tätigkeiten. Mal sehen wie da drauf reagiert wird,
ob es überhaupt Respekt nach Vertraulichkeit eines Bewerbers gibt.
Wenn die Nachfrage das nicht zu lässt, ist es auch egal.

^
Für die Forumsdeppen: Selbstverständlich keine Schlitze stemmen

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Bewerber99 schrieb:
> Vielleicht gründet in Zukunft ja mal einer die
> Plattform "CompanyLeaks", wo dann auch gleich die verantwortlichen
> Personen, die so einen sch...ß verzapfen, genannt werden, wäre schön.

Mach doch!

Autor: Mr. Bean (Gast)
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Unsere Firma hat auch jede Menge Stellenangebot auf ihrer HP, die alle 
nur fiktiv sind. Das gehört sich heute so, um potentiellen Kunden und 
Mitbewerbern  vorzutäuschen, boah, eh, die Firma boomt....

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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sollte man mal der Boulevardpresse stecken.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Mr. Bean schrieb:

>Das gehört sich heute so, um potentiellen Kunden
>und Mitbewerbern  vorzutäuschen, boah, eh, die
>Firma boomt....

ACK. Reines Marketing.

Im entferntesten Sinne gehören sogar Stellenanzeigen in der 
Regionalpresse mit dazu, obwohl das wiederum was kostet (was aber 
wiederum steuerlich absetzbar ist).

Autor: Sven F. (doncarlos)
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Wenn man jetzt bei Knick die Stelle für den HW-Entwickler gerade so mal 
überfliegt, was bitte schön soll da ein Ing. mit Physikabschluß wohl 
bringen?

Oder diese Phrasen :

Ihr Profil :

- Sie haben etwas gegen konventionelle Lösungen

Außerdem bieten wir Ihnen unbezahlbare Vorteile: wie kreative Freiräume, 
kontinuierliche Weiterbildungsmaßnahmen, ein hervorragendes 
Betriebsklima und vieles mehr.

Neugierig geworden? Rufen Sie uns an, mailen oder schreiben Sie uns! Wir 
freuen uns auf Sie!


Das sind doch alltägliche Phrasen, und was in Berlin so allgemein 
arbeistmäßig los ist, sollte doch bekannt sein.

Deren HP sollte man vllt. mal extern etwas dahingehend "verändern", daß 
sich keine potentiellen Bewerber mehr die Mühe für so einen Laden 
machen.

In Firmenbewertungen wie kununu können ja wohl nur ehemalige Mitarbeiter 
Beurteilungen abgeben, oder sollte man das vllt. auch mal ändern für 
erfolglose Bewerber?

Solchen Halsabschneidern wünscht man dann die richtigen Schauspieler als 
treffliche Kandidaten.

Autor: Torsten K. (ago)
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Sven F. schrieb:
> Außerdem bieten wir Ihnen unbezahlbare Vorteile: wie kreative Freiräume,

Also Niedriglohn. Steht doch da, unbezahlbar (also versuchen wir es 
garnicht erst) :-))

Gruß und guten Rutsch,

Torsten

Autor: Sven F. (doncarlos)
Datum:

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Wenn man sich deren Produktpalette mal anschaut, da ist kein richtiger 
Zusammenhang und Sinn drin zu finden.
Ein Tante-Emma-Laden für diverse elektron. Meßtechnik, ohne spez. Fach- 
oder Anwendungsbereiche.

Die Liste für offene Stellen ist auch sehr aufschlußreich:

- techn. Verkäufer im AD

- Industrie Manager

- Vertriebsing. ID

- MA f.d. Konformitätserklärungen

- HW-Entwickler

In der Produktion wird dort wohl niemand gebraucht, und im gehobenen 
Management klemmt es ganz gewaltigst.

Also doch nur Verkauf , der Entwickler muß dann wohl nur das Produkt an 
den de.-Markt anpassen.

Über Google mit der Eingabe der Adresse findet sich dann eine 
Stellenauschreibung vom 22.12.2010 , der Link führt aber nicht zum Ziel.

Autor: Jens Martin (jens-martin)
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Sven F. schrieb:
> Wenn man sich deren Produktpalette mal anschaut, da ist kein richtiger
> Zusammenhang und Sinn drin zu finden.

Knick ist ein führender Anbieter in der chemischen Messtechnik. Hab 
selbst ein paar Geräte von denen, erste Sahne.

Ist ein kleiner Markt starke Konkurrenz und beratungsintensiv.

Das passt schon mit den Stellen.

Autor: Philosoph (Gast)
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Bewerber 99 schrieb:
> Hat jemand ähnlich Erfahrungen mit dieser Firma (oder eine anderen)
> gemacht?
>
> Gruß, Bewerber 99


Jo,

http://www.shf.de/de/ueber_uns/jobs_bei_shf/entwic...

Diese Stelle gibts ~ 2 Jahre. Auf Bewerbungsversuche bekommt man 
meistens die Absage sie hätten sich für einen anderen Bewerber 
entschieden.

De facto existiert die Stelle nicht, irgendsone Imagesache halt, ne 
Stelle frei zu haben :-)

Hoffe blos das solch Mist bei der "Fachkräftemangelzahl" nicht 
mitgezaehlt wird.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Sven F.
...oder sollte man das vllt. auch mal ändern für erfolglose Bewerber?

Also bei Kununu und Knick hab ich nichts für Bewerber gefunden.
http://www.kununu.com/de/be/berlin/id/knick-amp-co...

bei einem anderen Arbeitgebern hab ich schon einen Bewertungsreiter
für Bewerber gesehen:
http://www.kununu.com/de/all/de/mb/schaeffler/bewerbung#info

Wie man das allerdings einrichtet weiß ich leider nicht.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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>  Hoffe blos das solch Mist bei der "Fachkräftemangelzahl" nicht
>  mitgezaehlt wird.

Multipliziere es mal mit etwa 5 ...

Autor: Sven F. (doncarlos)
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Man sollte vllt. auch mal bedenken, daß man selbst erst mit den Jahren, 
und damit verbunden den Erfahrungen, an Reife und Voraussicht gewinnt.
Wieso sollen es unsere Nachkommen  Nachfahren  Nachzügler / Jungspunde 
einfacher haben, als wir selber?
Danken tun sie uns das ja sowieso niemals.
Also sollen diese jungen Neulinge dieselben Mißerfolge oder Fehlschläge 
durchmachen, wie die älteren Jahrgänge auch.
Das schult das Selbstwertgefühl und hilft für die Zukunft gewissen 
Bauernfängern aus dem Weg zu gehen.

Zu der Firma aus Bln., vllt. haben die auch keine Lust laufend an der HP 
herumzuwerkeln, oder kein Budget da immer Einen das machen zulassen?
Sieht doch so schick aus, und wenn die mal einen interessanten Bewerber 
bekommen sollten, wieso vorher den verscheuchen, durch fehlende Anreize 
auf der HP?

Ist doch alles nur Taktik und Management, und genauso sollten die ganzen 
Bewerber auch vorgehen - viele Bewerbungen verschicken und sich das 
Beste heraussuchen, bei der Masse an Angeboten (offenen Stellen).
Nennt sich dann natürliche Auslese.

Die Fachkräfte welche fachl. was drauf haben, werden sich auf Dauer 
nicht bei irgendwelchen Chaotenfirmen halten müssen - von daher jeder 
was er verdient.

Oder liegt man damit so daneben?

@ Philosoph , mach dir nicht so viele Gedanken über fremde Probleme, 
dafür ist dein Leben viel zu kurz. Jeder ist sich selbst der Nächste.

@ Leo , habe gerade ein Problem mit dem verflixten FF als Browser, kann 
mir die beiden Links gerade, und viele andere, nicht richtig anschauen, 
total versaute Formatierung der Seiten.

Autor: Aufpasser (Gast)
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Die Firma STN Atlas Elektronik in Bremen verfährt genauso. Wenn man drin 
ist, ist es der goldene Handschlag, quasi Beamtenstatus und 
Eierschaukeln. Wer aber mal abgelehnt wurde (auch im Studium) hat 
niemals mehr ne Chance.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Sven F.
>@ Leo , habe gerade ein Problem mit dem verflixten FF als Browser, kann
>mir die beiden Links gerade, und viele andere, nicht richtig anschauen,
>total versaute Formatierung der Seiten.
Hab auch den FF unter W2k ohne Probleme.
Allerdings räum ich öfter die Chronik und Cookies auf weil
es da manchmal klemmt.

Autor: Berater (Gast)
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> Die Firma STN Atlas Elektronik in Bremen verfährt genauso
und Bosch
und Siemens
und VDO
und Conti
und alle anderen auch.

Das Einfachste ist, sich einen neuen Namen zu geben, umzuziehen und das 
Geburtsdatum zu fälschen. Dazu einfach M/D austauchen. Hinterher auf 
Tippfehler beziehen. Dann rutscht man wieder rein.

Autor: xyz (Gast)
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Aufpasser schrieb:
> Die Firma STN Atlas Elektronik in Bremen verfährt genauso. Wenn man drin
> ist, ist es der goldene Handschlag, quasi Beamtenstatus und
> Eierschaukeln.

ja klar - sind ja auch "Kriegstreiber"
Zitat: "ATLAS ELEKTRONIK unterstützt Nationen und ihre Streitkräfte 
weltweit dabei, die See sicherer zu machen."

Das ist dann auch der deutsche Export.


-> lieber beim Dienstleister und halbes Geld.

Autor: Franz (Gast)
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@ Berater (Gast) , ganz so mitgekommen bei deinem Vorschlag bin ich 
nicht, was meinst du mit M/D austauschen, kann ich irgendwie nicht 
verstehen?
Allerdings hat hier jemand wohl völlig Recht, in Berlin gibt es 
überwiegend nur Tittenfirmen, oder soll ich mal ein ganz banales 
Beispiel aus einem anderen Fachforum Fernmelde-/Nachrichtentechnik hier 
anbringen?
Einfach seltsam wie in manchen Führungsebenen die fachl. Qualifikation 
ganz unten zu sein scheint - aber heute zählt ja nur noch Management und 
Präsentation, schicke HP mit viel Gesülz und Angeberei, hinter der 
Fassade einfach nur Dilletanten.

Autor: Franz (Gast)
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@ xyz - was hast du heute geraucht?
Beim Geld hört doch die Freundschaft überall auf, und bei ordentl. 
Geschäften darf man keine Skrupel haben, Vater Staat und die ganzen 
Behörden sind doch das beste Beispiel.
Nur von guter Bezahlung kann man sich entwickeln, von Allmosen tritt man 
ständig auf der Stelle, und erst dann kommt das Gewissen, denn ohne 
Einfluß und Fähigkeiten ist man auch am Arbeitsmarkt gar Nichts.
Und dann zählt deine Stimme oder deine Moral erst recht Nichts, auch 
wenn das noch so human wäre.
Wenn sich andere Nationen oder deren Pack sich abmetzelt, dann doch wohl 
nicht wegen uns.
Geschäfte damit sind die lukrativsten, auch wenn die Amis da mit dem 
schlechtesten Bsp. vorangehen.

Autor: Pfennigfuchser (Gast)
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Da bist du ja um den Knick im Lebenslauf noch herumgekommen.

Autor: Pfennigfuchser (Gast)
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Die Karriere bei Knick,
wäre ein Karriereknick

Autor: Erich (Gast)
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Es gibt diverse Arbeitgeber-Bewertungsplattformen, z.B.  Kununu.de

Dort kann man nachsehen, was aktive oder ehemalige Arbeitnehmer von 
ihrem Arbeitgeben halten und wie sie das einschätzen.

Nachsehen dort kann hilfreich sein, ggf. erspart man sich dann gleich 
besser eine Bewerbung.

Autor: Franz (Gast)
Datum:

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Erich , das wurde weiter oben schon mal von leo so direkt angesprochen, 
aber danke für den nochmaligen Hinweis.

Allerings kann man diese Bewertungen entweder ganz vergessen, denn wie 
das Bsp. zeigt > sehr zwiespältig, oder es existieren noch keine von dem 
Wunsch-AG!

Deshalb wohl auch so viele Threads hier in dem Forum.

Im Berufsleben lernt man neuerdings wohl weniger das Fachliche, als das 
"sich best möglich zu verkaufen" oder ebend verkauft zu werden.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Sven F. schrieb:
> Ihr Profil :
>
> - Sie haben etwas gegen konventionelle Lösungen

Bedeutung: Bei uns läuft alles drunter und drüber und nur ein Genie 
beherrscht das Chaos...

> Außerdem bieten wir Ihnen unbezahlbare Vorteile:
Bedeutung: die Vorteile werden NICHT bezahlt, es gibt also wenig!

> wie kreative Freiräume,
Bedeutung: auch die Vorgesetzten hängen nur in der Kaffeeküche rum und 
haben von tuten und blasen keine Ahnung.

> kontinuierliche Weiterbildungsmaßnahmen,
Bedeutung: der Chef hat jeden Tag eine andere Meinung, der sich die 
Mitarbeiter anschließen müssen...

> ein hervorragendes
> Betriebsklima und vieles mehr.
Bedeutung: Der Laden ist dermaßen runtergekommen, dass es eine ganze 
Reihe von Alkoholikern gibt, die schon vor der Mittagspause einen intus 
haben.


Gruß!

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@ Michael Kraus
Verklicker das mal deinen Schülern mit einer begleitenden Einführung in 
H4. Gut möglich das dann keiner mehr kommt und du auch außerhalb der
Schulferien Urlaub machen kannst, vielleicht sogar das ganze Jahr.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
Datum:

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Leo, keine Schüler - das wär ja langweilig...

Im übrigen bekommen die jüngeren Schüler ja auch einen Text ins Zeugnis. 
Allerdings bedeutet da "hat die ihm übertragenen Aufgaben mit großem 
Eifer erfüllt" etwas GUTES.

Das zwischen-den-Zeilen-schreiben-und-lesen ist in der Schule unüblich. 
Doch ich klär die Truppe schon auf: ...hat sich stets bemüht, pünktlich 
zu sein... Schüler: ist doch was GUTES!
....:-)

Autor: Nofi (Gast)
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Ganz "normale" Pseudo-Stellenangebote.

Hatte ich in meiner Bewerbungszeit dutzende.

-Stellenausschreibungen über 6 Monate immer die selben
-ständige Um- und Weiterleitungen zu Kontakten ( Mal ist es ein Herr 
Muster @FirmaXX.de mal eine Frau Hagemuster @FirmaXX.de)
-dann 3-4 nutzlose Telefoninterviews mit immer wieder den selben Fragen 
aber andere Personen rufen an:D

naja usw....

Bis dann am Ende Absagen kommen.....
Die rufen mich heute noch an ob ich interesse hätte.Auf meine Frage ob 
sie was konkretes hätten sagen sie mir "mal schauen wir melden uns". 
Mittlerweile sage ich daraufhin immer "Bitte rufen sie mich nicht mehr 
an!".

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