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Forum: HF, Funk und Felder Funk Module mit Batteriebetrieb für Hausautomation


Autor: Christian Hunke (thunder2002) Benutzerseite
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Moin,

ich weiss das Teile meines Themas hier beliebte Themen sind, jedoch 
konnte ich die für mich nötige Information dennoch noch nicht finden. 
Folgende Verständnisfrage:

Ich möchte Module bauen für Sensoren, Motoren etc. pp. die per Funk 
(z.B. RFM12, Bluetooth etc.) Daten mit einer Zentrale austauschen. Die 
Zentrale ist zwar im LAN und mit einem Netzteil betrieben, nicht jedoch 
nicht kleinen Sensor und Motoreinheiten. Hier schwebt mit etwas wie in 
ELV Modulen vor mit 2-3 (meinetwegen auch bis 6) AA Zellen. Damit die 
Module aber jederzeit Befehle und Anfragen verarbeiten können müssten 
sie doch eigentlich immer im RX Mode laufen und ziehen somit z.B. 10mA 
bei 3,3V. Damit wären Akkus nach wenigen Tagen statt vieler Monate 
leer... Wie machen z.B. Systeme von ELV das? Die gibt es doch auch als 
Funkthermostat z.B. und sollen idealerweise 2 Jahre laufen, selbst wenn 
sie nur 6 Monate laufen wäre das schon ausreichend. Motorlaufzeiten und 
Sonstiges ist irrelevant vom Stromverbrauch das diese meist nur wenige 
Sekunden am Tag aktiv sind und somit nicht ins Gewicht fallen.

P.S. Warum ich keine ELV Komponenten nehme sind z.T. Einschränkungen in 
der Funktion, keine oder keine brauchbare Verschlüsselung etc.

Guten Rutsch wünsche ich schon mal! :)
Christian H.

Autor: Herbert (Gast)
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Ich habe eine Funk-Türklingel im Einsatz und bin überrascht was das für 
Batteriegräber sind.Der Sender benutzt ein Mini 12 Volt Batterie und die 
hält gerade mal zwei Monate.Der Empfänger Verlangt nach ca.zehn Wochen 
nach neuen Batterien weil sonst die Reichweite ziemlich stark 
absinkt.Dem Sender wollte mich wohl arm machen und so habe ich ihm zwei 
gebrauchte 9 Volt in Reihe spendiert.Das hält jetzt eine Weile.Der 
Empfänger braucht zwei Mignon.Hat man einige dieser Geschichten im 
Einsatz dann kann das im Jahr schon ins Geld gehen.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Was soll der Funkscheiss ? Ein bisschen Funkwellen in die Umgebung 
ablassen ? Eine ganz schlechte Idee.

Autor: Christian Hunke (thunder2002) Benutzerseite
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Herbert schrieb:
> Hat man einige dieser Geschichten im
> Einsatz dann kann das im Jahr schon ins Geld gehen.

Also erstmal sollen es 5 Geräte werden, aber bald dann eher 20 Geräte.

O.. oha Jetzt ! schrieb:
> Was soll der Funkscheiss ? Ein bisschen Funkwellen in die Umgebung
> ablassen ? Eine ganz schlechte Idee.

Ist halt eine Mietswohnung, Kabelziehen wäre mit sehr viel Aufwand 
verbunden und muss ich genehmigen lassen sowie bei Auszug wieder 
zurückbauen... Powerline als Technik an sich hab ich mit verschiedenen 
Fertigprodukten von Linksys etc. schonmal getestet, läuft bei meiner 
Hausverkabelung gar nicht... Abgesehen davon sind Steckdosen auch nicht 
überall :(

Autor: Floh (Gast)
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Christian Hunke schrieb:
> Ich möchte Module bauen für Sensoren, Motoren etc. pp. die per Funk
> (z.B. RFM12, Bluetooth etc.) Daten mit einer Zentrale austauschen.

Was für Module?
Nur mal so als Überlegung:
- Ein (Temperatur-)Sensor kann ja ganz einfach regelmäßig senden, der 
braucht ja gar nix empfangen können. Bei dem reicht ne kleine Batterie 
ewig.
- Ein Aktor mit Motor braucht z.B. nur empfangen zu können, wobei ich je 
nach Stromverbrauch sowieso ein Versorgungskabel legen würde. Also auch 
kein Problem.

Beschreib am besten lam ein bisschen genauer dein Vorhaben, dann lässt 
sich besser darüber diskutieren.
:-)

Autor: Herbert (Gast)
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Christian Hunke schrieb:
> Powerline als Technik an sich hab ich mit verschiedenen
> Fertigprodukten von Linksys etc. schonmal getestet, läuft bei meiner
> Hausverkabelung gar nicht... Abgesehen davon sind Steckdosen auch nicht
> überall :(

Gottseidank!!! Powerline kann den Empfang via Antenne sehr empfindlich 
stören.Das sollte man Kuzwellenhörern und Amateurfunkern nicht antun.Bei 
einer berechtigten Störmeldung muß man das eh außer Betrieb nehmen.

Autor: Christian Hunke (thunder2002) Benutzerseite
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Floh schrieb:
> Christian Hunke schrieb:
>> Ich möchte Module bauen für Sensoren, Motoren etc. pp. die per Funk
>> (z.B. RFM12, Bluetooth etc.) Daten mit einer Zentrale austauschen.
>
> Was für Module?
> Nur mal so als Überlegung:
> - Ein (Temperatur-)Sensor kann ja ganz einfach regelmäßig senden, der
> braucht ja gar nix empfangen können. Bei dem reicht ne kleine Batterie
> ewig.
> - Ein Aktor mit Motor braucht z.B. nur empfangen zu können, wobei ich je
> nach Stromverbrauch sowieso ein Versorgungskabel legen würde. Also auch
> kein Problem.
>
> Beschreib am besten lam ein bisschen genauer dein Vorhaben, dann lässt
> sich besser darüber diskutieren.
> :-)

Okay also zur Planung:

Allgemein haben alle Module einen µC, der für Kommunikation, autage 
Arbeit (z.B. Thermostat), Messwertverarbeitung etc. zuständig ist. Zudem 
hat jedes Modul ein Temperatursensor, manche ggf. noch einen 
Luftfeuchtigkeitssensor. Kommunikation soll über ein eigenes Protokoll 
mit AES 128/256 Bit Verschlüsselung erfolgen.

- 4x Thermostat mit Motor (Stromverbrauch von Motor ist relativ egal da 
nur z.B. 5V, 200mA = 1W; Betrieb/Tag = 5 Sek. bedeuten rechnerische 
~0,5W/Jahr) Da ich mir Durchflusssensoren ersparen möchte soll der 
Zustand auslesbar sein um den Durchfluss hochrechnen zu können.

- 5x Lampensteuerung mit 1-4 Kanälen je Modul, teilweise mit 
Dimmerfunktion (nur LEDs), teils mit Klatschsensor (zwar mit 
Funkanbindung aber Strom per Mini-Trafo)

- div. Steckdosensteuerungen mit Schaltrelais und Stromsensor, per Shunt 
oder Hall-Effekt steht noch nicht fest um die Stromkosten überwachen zu 
können (zwar mit Funkanbindung aber Strom per Mini-Trafo)

Generell sollen Zeitstempel, Temperaturwerte, Stromverbräuche etc. nur 
ca. im 5 Minuten Takt geloggt werden, Zwischensummen kann ggf. der µC 
bilden. PC-Schnittstelle stellt hier ein XMega mit Enc28j60 da.

"Fazit": Okay es bleiben eigentlich nur die Thermostate als völlig 
autage System, zumindest im Augenblick ;), übrig.

Hab hier gerade eine HR20 von Honeywell als extern steuerbares 
Fertigsystem, möchte aber lieber selbst mit einer M28x1,5 Überwurfmutter 
ein eigenes System dranhängen, vorallem unter dem Askept das es dieses 
Modell ja nicht ewig geben wird.

Autor: GB (Gast)
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Guten Tag,

hatte dazu mal eine Seite die ich gerade wieder suche aber leider leider 
nicht finde. War meines Wissens aus der Ecke von Königswinter oder Bad 
Godesberg.

Dort waren Standard-Module komp. zum Einbau in Unterputzdosen und 
Software (Webserverpaket) vorhanden. Nach der Installation konnte per 
Web einem Modul eine ID vergeben weden und die Funktionen dann konnte 
man soweit ich weiss ein fertiges hex Downloaden. Ob die Übertragung 
verschlüsselt, statefull, ... weiss ich nicht mehr. Ohne Verschlüsselung 
und read back, mindestens aber Quittung macht das keinen Sinn. Wer will 
schon eine Lichtorgel oder Sauna in der Bude haben nur weil sich der 
Nachbar z. B. ein Satz Funksteckdosen gekauft hat.

Möchte Temperaturen, Druck und Feuchte messen um vor erreichen des 
Taupunktes Aktionen auslösen zu können wie Lüftung, Fenster oder 
Heizung. Jalousie bzw. Markisensteuerung abhängig von Temp., Sonne und 
Wind usw.

Interessant wäre die Messmodule per Akku und Solar zu kombinieren. Habe 
eine externe Wettereinheit erweitert um 40*40mm Solarpanel die jetzt 
seit 2 Jahren einfach so läuft.

Die aktiven Module mit Relais etc sind meist an oder in der Nähe von 220 
Volt und sollten ihre Energie von da beziehen.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Ist das nicht etwas viel Aufwand für eine Indoor Plantage?

scnr ;)

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