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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf 2009 war gestern - Krise überwunden


Autor: Harald (Gast)
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Wann war genau die Krise? Das IWD ist sich ja nicht ganz einig, sowenig 
bei beim Fachkräftemangel.

Es gibt aber einen sehr eindeutigen Index, der die Auswirkungen der 
Krise beschreibt, nämlich das Bestreben, Leute an neue Projekte 
dranzustellen.

Mitlerweile sind wir lange genug vom Tal entfernt, um die Tendenz sehen 
zu können und sicher zu sein, dass sie eindeutig ist:

Die Arbeitsplatzkrise dauerte von Oktober 2008 bis Mitte 2009! Ab dann 
ging es wieder aufwärts.

Seit Mitte 2010 ist das Niveau von 2007 wieder erreicht.

Wir sind wieder im grünen Bereich.

Lasst euch also keinen Mist erzählen, wenn es um Stundensätze geht.

Auch die Angestellten haben jetzt wieder bessere Karten für 
Gehaltsverhandlung.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Zeigt sich nicht an den Stellenangeboten.

Autor: Warmweiß (Gast)
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Leo ... schrieb:
> Zeigt sich nicht an den Stellenangeboten.
Er beschrieb ja eher das Phänomen für Selbständige und Freiberufler.
Für Festangestellte gilt dies nicht.
Kein Wunder, denn man hat ja noch eine Menge Luft, bis die Kapazitäten 
voll ausgeschöpft sind. Schließlich war erst Anfang 2008 und nicht 2007 
das Top-Niveau. Und da größtenteils die Belegschaft trotz Einbruch dank 
Kurzarbeit gehalten worden ist und zudem die Sterberate sehr, sehr 
niedrig ist, braucht man jetzt keine neuen Arbeitnehmer.
In den 90er Jahren war dies besser, da der Bedarf gerade in den 
Wintermonaten durch tödliche Wegeunfälle anstieg. Heute resultiert ein 
Wegeunfall kaum noch in Todesfällen und das schlägt auch dem Jobmarket 
durch. Und die paar Stellen, die durch Verrentung freigegeben werden, 
werden intern bzw. ohne Ausschreibung besetzt.

Autor: Harald (Gast)
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Du bist nicht ernsthaft der Ansicht, dass die tödlichen Wegeunfälle 
entscheidend sind für die Stellen??????????????????

Eine einfache Rechung zeigt, dass je nach Altersverteilung jährlich 
2%-3% des Personals in D ersetzt werden muss, wenn der Bestand konstant 
bleiben soll. Das sind bei 20Mio Erwerbstätigen etwa 500.000 Menschen.

Wir haben nicht einmal 5000 Erwerbstätige unter den Verkehrstoten.

Aber wieder zurük zum Projektmarkt:

Ja, der Arbeitsmarkt ist eine Zeit hinter der Konjunktur hinter. Der 
Projektmarkt aber nur wenige Wochen. Solange, wie man eben warten dun 
suchen kann. Die Festanstellungsangebote in den Jobbörsen zeigen auch 
ein ähnliches Verhältnis.

Bei denen darf man aber nur dern Verlauf nehmen und das Tal suchen, 
nicht die Werte übernehmen, denn die Jobangebote sind immer künstlich 
hyperlinear überhöht.

Autor: smoerre (Gast)
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> Wir haben nicht einmal 5000 Erwerbstätige unter den Verkehrstoten.
Es sind nicht nur die Todesfälle & Rentner, sondern in erster Linie die 
Zunahme der Rationalisierung.
Durch Auftragsarbeit im Ausland wird zusätzlich Personal gespart und 
dieser Trend hält ungebrochen an.

Autor: Harald (Gast)
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Es ging mir bei dem Satz nur um die Entkräftung der Idee, Erst sei wegen 
des Todes auf den Wegen nötigt.

Sicher hast Du Recht. Daher lässt es sich auch schwer sagen, wieviele 
von diesen 500.000 ersetzt werden (müssen).

Je mehr aus dem Ausland kommen, desto weniger sind es.
Je mehr ins Ausland gehen, desto mehr sind es wieder.

Bei den MINT gehen ja bald mehr weg, als von Draussen kommen.

Allerdings gehen nur Leute mit Spitzengehältern und es kommen Personen 
zu mittelmäßigen Gehältern, bei Steuerverlust für die BRD.

Autor: smoerre (Gast)
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> Bei den MINT gehen ja bald mehr weg, als von Draussen kommen.
wer will es Ihnen auch verübeln, wenn anderswo mehr geboten wird.

> Allerdings gehen nur Leute mit Spitzengehältern und es kommen Personen
> zu mittelmäßigen Gehältern, bei Steuerverlust für die BRD.
weil man Angst hat, daß Steuersystem zu linearisieren.


Die Projektanfragen müßten die 40.000 überspringen, dann könnte man eine 
Prognose wagen; wobei es selbst dann noch Kaffeesatzleserei ist. Es gibt 
noch jede Menge anderer Faktoren.

Autor: Robert (Gast)
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Die Anzahl der Projektanfragen sagt nun noch nichts über die Größe der 
Projekte aus.

Autor: Bego (Gast)
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Man kann davon ausgehen, dass die Projekte allesamt güntig kalkuliert 
sind und keine unnatürlich kurzen Projekte vorliegen.

Einzig der Stundensatz könnte ein Massstab dafür sein, dass die Menge 
der Projekte zu Lasten der Stundensaätze geht und Damping besteht.

Das scheint aber nicht der Fall, wenn man die Statistik auf Gulp liest. 
Der Durchschnitt liegt wieder über 70. Die Sätze gehen wieder hoch!

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